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Die Erfindung betrifft eine Bodenbearbeitungsmaschine zur
Bereitung eines Saatbettes, mit einem Saatgutbehälter und
einem mittleren Gestellteil, an dem zwei Tragbalken
angebracht sind, die jeweils eine Gruppe von Särohren tragen,
wobei die Tragbalken um sich in Arbeitsrichtung (A)
erstreckende horizontale Achsen zwischen einer
Arbeitslage und einer Ruhelage zu verschwenken und in
ihrer Arbeitslage horizontal und quer zur
Arbeitsrichtung (A) ausgerichtet sind, und wobei die Maschine ferner
zwei Verteiler aufweist, die jeweils mittels eines
Zuführungsrohres mit dem Behälter verbunden und geeignet
sind, durch Schläuche hindurch einer der Gruppen von
Särohren eines zugehörigen Tragbalkens Saatgut
zuzuführen.
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Eine derartige Maschine ist aus der DE-A 2519760 bekannt.
Sie hat Verteiler, die mit einem Vorratsbehälter
verbunden sind, welcher dicht vor den Tragbalken und mittig
oberhalb der Gesamtheit der Tragbalken angeordnet ist.
Gemäß dieser Druckschrift soll es möglich sein, die
Arbeitsbreite der Maschine zu reduzieren, vermutlich
durch Hochschwenken eines äußeren Tragbalkens um eine
sich in Arbeitsrichtung erstreckende Achse. Die
Schwenkbewegung eines Tragbalkens nach oben wäre jedoch
bei dieser Konstruktion zwangsläufig durch die lagefeste
Position der Verteiler begrenzt. In der Praxis wäre ein
solches Hochschwenken auch dadurch begrenzt, daß sich
dabei die Schläuche, die jeden Verteiler mit den
zugehörigen Särohren verbinden, zum Nachteil ihrer
Funktion verwickeln können. Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, für eine Maschine der oben
beschriebenen Art eine Konstruktion vorzusehen, die den
Transport auf öffentlichen Straßen ermöglicht, und bei
der die Tragbalken ohne die genannten Beeinträchtigungen
in vorteilhafter Weise hochgeschwenkt werden können.
Gemäß der Erfindung ist dies dadurch zu erzielen, daß jeder
Verteiler mit einem der Tragbalken mittels einer
Schwenkachse verbunden ist, die sich parallel zu dem
Tragbalken erstreckt, und daß eine Stellvorrichtung
vorgesehen ist, mittels der der Verteiler in zu seinem
Tragbalken senkrechter Richtung um die Schwenkachse zu
schwenken ist, so daß der Tragbalken in seine im
wesentlichen vertikale Transportlage anzuheben ist, ohne
daß die Verteiler andere Teile der Maschine berühren.
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Die oben beschriebene Konstruktion ermöglicht eine
Transportlage, in der die Tragbalken auf relativ geringen
Abstand zueinander hochgeklappt sind, so daß die
Gesamttransportbreite der Maschine erheblich reduziert werden
kann und tatsächlich im wesentlichen innerhalb der
meisten üblichen und zugelassenen Breiten einer
Zugmaschine oder eines ähnlichen Fahrzeuges bleibt.
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Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft die
Möglichkeit, daß jeder Tragbalken mit einem zugehörigen
seitlichen Gestellteil verbunden ist, der mit dem
mittleren Gestellteil schwenkbar verbunden ist. Dadurch
wird eine relativ steife und robuste Konstruktion
erzielt. Bei ihr ist gemäß der Erfindung jeder Verteiler
an einem zugehörigen seitlichen Gestellteil angeordnet.
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Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit zum Zusammenklappen
der Maschine zu einer kompakten Einheit, die mit der
bereits erwähnten Konstruktion kombiniert werden kann,
besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Verteiler quer
zur Arbeitsrichtung betrachtet jeweils in
unterschiedlichem Abstand zu einer zwischen den beiden Tragbalker
verlaufenden Spiegelebene angeordnet sind. Außerdem kann
die Maschine eine Kreiselegge aufweisen, die vor den
Särohren angeordnet und mit den seitlichen Gestellteiler
verbunden ist, welche mit dem mittleren Gestellteil
verbunden sind.
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Zuin besseren Verständnis der Erfindung und um darzutun,
wie sie umgesetzt werden kann, wird im folgenden
beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen.
Es zeigen:
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Fig. 1 eine schematische Draufsicht einer
erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine mit zwei in
eine Transportstellung gegeneinander hochklappbaren
Trägern für die Bodenbearbeitungsglieder in Kombination
mit einem Gerät zum Einbringen von Saatgut in den Boden,
insbesondere mit einer Drillmaschine;
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Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten
Kombination;
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Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in
Fig. 1, vergrößert dargestellt, die die Abstützung der
Särohre einer Drillmaschine bei einer zweiten
Ausführungsform der Maschine zeigt, und
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Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3.
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Bei der in den Zeichnungen dargestellten
Gerätekombination handelt es sich um eine Bodenbearbeitungsmaschine,
insbesondere zur Bereitung eines Saatbettes. Die Maschine
hat einen Gestellbalken 1, der sich quer zur
Arbeitsrichtung A erstreckt und zumindest im wesentlichen
horizontal angeordnet ist. Der Gestellbalken 1 besteht aus
drei fluchtend zueinander ausgerichteten Teilen, die
mittels in Arbeitsrichtung A ausgerichteter Bolzen 2
schwenkbar miteinander verbunden sind. An dem Mittelteil
ist ein Anbaubock 3 mit einem Dreipunkt-Anschluß zum
Anschluß an die Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers
angeordnet. Zwischen den äußeren Teilen und dem Anbaubock
3 sind hydraulische Stellzylinder 4 angeordnet, mittels
derer die äußeren Teile relativ zu dem Mittelteil um die
Bolzen 2 geschwenkt werden können. An den voneinander
abgewandten Enden sind die äußeren Teile des Gestellbalkens
1 jeweils mit einem Laufrad 5 versehen, das mittels einer
Gewindespindel höhenverstellbar ist. Außerdem ist jeder
äußere Teil des Gestellbalkens 1 in der Nähe seines Endes
mit einem Gelenkparallelogrammgestänge 7 versehen,
mittels dessen ein Träger 8 relativ zu den Teilen
höhenverstellbar angeordnet ist. Jedes
Parallelogrammgestänge 7 hat zwei Lienker, die übereinander an einer
aufwärts gerichteten Platte schwenkbar angeordnet sind,
die an der Oberseite eines Trägers 8 vorgesehen ist.
Jeder der fluchtend zueinander ausgerichteten Träger 8
stützt zumindest im wesentlichen vertikale Wellen von
Bodenbearbeitungsgliedern 12 ab, wobei die Wellen in
gleichen Abständen von vorzugsweise 25 cm angeordnet
sind.
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An ihren Enden sind die Träger 8 jeweils durch eine nach
oben gerichtete Platte 15 verschlossen, die sich
zumindest im wesentlichen parallel zu einer vertikalen Ebene
in Arbeitsrichtung A der Maschine erstreckt. In der Nähe
ihrer Vorderseite ist jede Platte 15 mit einem sich quer
zur Arbeitsrichtung A erstreckenden Bolzen derart
versehen, daß die Bolzen miteinander fluchten. Auf jedem
Bolzen ist ein Arm 17 frei schwenkbar angeordnet, der
sich an der Außenseite der Platte 15 entlang nach hinten
erstreckt. Jeder Arm 17 hat einen vorderen Abschnitt, der
zumindest im wesentlichen horizontal ausgerichtet ist und
in einen Abschnitt 19 übergeht, der sich schräg nach
unten und hinten erstreckt. Zwischen den Enden der
Abschnitte 19 ist mittels in Lagergehäusen abgestützter
Achsen 21 eine Walze 20 frei drehbar angeordnet. Bei
dieser Ausführungsform ist die Walze 20 als Packerwalze
ausgeführt und mit Abstreifern 24 versehen. Jeder
Abstreifer 24 ist an einem unteren Ende eines schräg nach
oben und hinten gerichteten Armes 25 angeordnet. Die Arme
25 sind gemeinsam an einem Träger oder Tragbalken 26
befestigt, der sich zumindest im wesentlichen parallel zu
der Drehachse der Walze 20 erstreckt. Der Träger 26 ist
in der Nähe der oberen Enden von abgewinkelten Armen 27
angeordnet, die mittels ihrer anderen, nach vorn
gerichteten Enden um die Achsen 21 der Walze 20 frei drehbar
angeordnet sind. Mittels zweier Lageraugen und eines sich
in Arbeitsrichtung A erstreckenden Stiftes ist zwischen
den Armen 17 ein Ende eines Querbalkens oder Trägers 30
angeordnet, der sich zumindest im wesentlichen parallel
zu der Drehachse der Walze 20 erstreckt. Der Querbalken
30 bildet zusammen mit den Armen 17 ein Traggestell für
die Walze 20. An den vorderen Abschnitten der Arme 17,
die sich im Betrieb an den einander zugewandten Enden der
Walzen 20 befinden, ist vor dem Querbalken 30 ein Ende
einer Stabilisierstange 33 (Fig. 1) mittels eines
Lagerauges und eines Stiftes beweglich angeordnet. Das andere
Ende der Stabilisierstange 33 ist um einen vertikalen
Bolzen beweglich angeordnet, der sich nahe der Mitte an
der Rückseite eines Trägers 8 befindet. Die Länge der
Stabilisierstange 33 ist verstellbar.
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Die vorderen Abschnitte der Arme 17 sind jeweils mit an
den Innenseiten angeordneten Führungen versehen, die mit
den Rückseiten der Platten 15 zusammenwirken. Mittels
eines horizontalen Bolzens, der an dem Träger 30
angebracht ist und sich quer zur Arbeitsrichtung A
erstreckt, ist eine Gewindespindel 36 frei beweglich
angeordnet, die auch mit einem Träger 8 verbunden ist.
Mittels der Gewindespindel 36 kann die Arbeitstiefe eines
Trägers 8 relativ zu einer Walze eingestellt werden. Das
obere Ende jedes abgewinkelten Armes 27 ist mit einer
Stange 28 versehen, die mittels eines Bolzens bewegbar
angeordnet ist. Das andere Ende der Stange 28 ist in der
Nähe der Gewindespindel 36 mittels eines Bolzens an dem
Querbalken 30 angeordnet (Fig. 1). Die Länge der Stange
28 ist verstellbar.
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An jedem Träger 26 für die Abstreifer 24 einer Walze 20
sind in gleichen Abständen von den Enden sich nach hinten
erstreckende Bügel 44 angeordnet, an denen ein Tragbalken
45 befestigt ist, der sich quer zur Arbeitsrichtung A
über die gesamte Breite der Walze 20 erstreckt (Fig. 1).
Der Tragbalken 45 ist zumindest im wesentlichen parallel
zu dem Träger 26 ausgerichtet. An dem Tragbalken 45 sind
nebeneinanderliegende Särohre 46 angeordnet, die an ihren
unteren Enden mit Säschuhen versehen sind. Quer zur
Arbeitsrichtung A der Maschine gesehen sind die Säschuhe
versetzt zueinander angeordnet und an der Rückseite mit
elastischen Zinken versehen. Mittels eines Schlauches 48
ist jedes Särohr 46 an einen Verteiler 49 einer
pneumatischen Drillmaschine 50 angeschlossen. Wie aus Fig. 1
ersichtlich ist, sind die Verteiler 49 an jedem der beiden
in Arbeitsrichtung A der Maschine äußersten rechten Bügel
44 befestigt. Mittels einer Zuführungsleitung 51, die
nahe der Oberseite des Anbaubockes 3 auf dem
Gestellbalken 1 abgestützt und bei angeschlossener Maschine über
die Oberseite des Schleppers nach vorn geführt ist, ist
jeder Verteiler 49 an ein Gebläse und einen Behälter 51A
angeschlossen. Der Behälter 51A und das Gebläse sind an
einem Gestell 52 befestigt, das an der frontseitigen
Hebevorrichtung des Schleppers angeordnet ist. Während des
Betriebs wird das Gestell 52 durch eine Walze 53
abgestützt, die sich quer zur Arbeitsrichtung A erstreckt und
als Packerwalze ausgeführt sein kann. Das Gebläse kann
von der Zapfwelle an der Vorderseite des Schleppers
angetrieben werden, während der Antrieb einer
Zuführvorrichtung für die Zufuhr des Saatgutes von dem Behälter
mittels eines auf dem Boden abrollenden Laufrades 54
erfolgt.
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Innerhalb jedes Trägers 8 ist an den Wellen der
zugehörigen Bodenbearbeitungsglieder 12 ein Zahnrad derart
befestigt, daß die an den Wellen von benachbarten
Bodenbearbeitungsgliedern befestigten Zahnräder miteinander
antriebsverbunden sind. In der Nähe der Mitte ist die Welle
eines Bodenbearbeitungsgliedes 12 verlängert und reicht
mittels dieser Verlängerung bis in ein Getriebegehäuse
56. Innerhalb des Getriebegehäuses 56 ist die
Verlängerung durch ein Kegelradgetriebe mit einer Welle
antriebsverbunden, die sich quer zur Arbeitsrichtung A
erstreckt, in dem Getriebegehäuse gelagert und abgestützt
ist und über einen an der Außenseite des Getriebegehäuses
angeordneten Drehzahlwandler 57 mit einer Welle
antriebsverbunden ist, die sich ebenfalls quer zur
Arbeitsrichtung A erstreckt und an der anderen Seite aus dem
Getriebegehäuse herausgeführt ist. Mittels mit
Universalgelenken
versehener Teleskopwellen 58 sind die jeweiligen
Wellen mit den Enden einer Welle verbunden, die sich
ebenfalls quer zur Arbeitsrichtung A erstreckt und in
einem Getriebegehäuse 59 gelagert und abgestützt ist, das
an einem Bügel befestigt ist, der an der Rückseite des
Mittelteiles des Gestellbalkens 1 angeordnet ist.
Innerhalb des Getriebegehäuses 59 ist die sich quer zur
Arbeitsrichtung A erstreckende Welle über ein
Kegelradgetriebe mit einer Welle antriebsverbunden, die sich in
Arbeitsrichtung A erstreckt und sowohl an der Vorder- als
auch an der Rückseite aus dem Getriebegehäuse
herausgeführt ist. Das an der Vorderseite herausgeführte Ende der
Welle ist mittels einer Zwischenwelle 61 an die Zapfwelle
des Schleppers angeschlossen. Die Arbeitsweise der oben
beschriebenen Konstruktion wird nachfolgend erläutert.
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Während des Betriebs der oben beschriebenen Kombination
ist das Gerät mittels des Anbaubockes 3 an die Dreipunkt-
Hebevorrichtung des Schleppers angeschlossen, und die
Bodenbearbeitungsglieder 12 werden von der Zapfwelle über
die Zwischenwelle 61 und das obengenannte Getriebe derart
angetrieben, daß benachbarte Bodenbearbeitungsglieder
gegensinnig rotieren und dadurch mittels ihrer
Bodenbearbeitungselemente Bodenstreifen bearbeiten, die
zumindest aneinander angrenzen.
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Im Betrieb nehmen die jeweiligen Gestellteile des
Gestellbalkens aufgrund einer (nicht näher gezeigten)
Verriegelungsvorrichtung eine feste Position zueinander ein.
Bewegt sich die Maschine in Arbeitsrichtung A, so ist sie
mit den höhenverstellbaren Laufrädern 5 auf dem Boden
abgestützt. Mittels der Gewindespindel 36 und der hinter
den Bodenbearbeitungsgliedern 12 angeordneten Walzen 20,
die - wie oben erwähnt - als Packerwalzen ausgeführt
sind, kann vor Arbeitsbeginn die Arbeitstiefe der
Bodenbearbeitungsglieder 12 eingestellt werden. Diese
Einstellung kann mittels der Stellvorrichtungen erfolgen,
die an dem Querbalken 30 angeordnet, durch die
Gewindespindeln 36 gebildet und mit der Rückseite eines
Trägers 8 durch Verbindungs-Flachteile beweglich
verbunden sind, die eine Führung für den Träger 8 bilden.
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Die Verteiler 49 und die Särohre 46 der Drillmaschine 50
sind an einem Träger 26 befestigt, der mittels der
abgewinkelten Arme 27 abgestützt ist, die um die Achsen 21
der Packerwalzen 20 frei beweglich sind. Die freie
Beweglichkeit wird dabei von den Stangen 28 begrenzt. Bei
einem Wechsel der Arbeitstiefe der Bodenbearbeitungsglieder
12 können die Särohre 46 und die Abstreifer 24
nachgestellt werden. Bewegt sich ein Träger 8 nach oben, so
wird diese Bewegung über das Parallelogrammgestänge 7 an
der Vorderseite übertragen. Auf diese Weise kann eine
Aufwärtsbewegung erfolgen, ohne daß sich die Ausrichtung
der Bodenbearbeitungsglieder oder die Arbeitsweise
nennenswert verändern. Um die Maschine in eine Transportlage
zu bringen, kann das Parallelogrammgestänge 7 mittels
eines Bolzens festgestellt werden.
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Während des Betriebs wird mittels des an der Vorderseite
des Schleppers angeordneten Gebläses den jeweiligen
Verteilern 49 über die Zuführungsrohre 51 Saatgut von dem
Behälter 51A zugeführt, der beispielsweise eine von dem
auf dem Boden abrollenden Laufrad 54 angetriebene
Zuführvorrichtung hat, worauf das Saatgut über die Schläuche 48
und die Särohre 46 mittels der Säschuhe in den frisch
bearbeiteten Boden eingebracht wird. Durch den Einsatz des
oben beschriebenen Gerätes kann ein vergleichsweise
breiter Bodenstreifen (ca. 6 m breit) in effektiver Weise
in einem Arbeitsgang bearbeitet und gleichzeitig eingesät
werden. Zum Zwecke des Transports kann, wie oben
beschrieben, der Verriegelungsbolzen des
Parallelogrammgestänges 7 eingesetzt werden. Nachdem die Kombination um
ein gewisses Maß angehoben worden ist, können die äußeren
Teile des Gestellbalkens 1 mittels der hydraulischen
Stellzylinder 4 um die sich in Arbeitsrichtung A
erstreckenden Bolzen 2 hochgeklappt werden. Da die
zugehörigen Verteiler 49 bei diesem Vorgang in eine Position
gelangen, in der sie nebeneinander angeordnet sind,
stellen sie kein Hindernis dar, so daß die äußeren
Balkenteile kompakt zusammengeklappt werden können. Das an
der Vorderseite des Schleppers angeordnete Gestell 52
kann mittels einer separaten Hebevorrichtung angehoben
werden, so daß die gesamte Kombination transportbereit
ist.
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Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform, bei der
anstelle der Stangen 28 ein Stellzylinder 62 zwischen dem
Träger oder Tragbalken 26 für die Abstreifer und dem Arm
17 angeordnet ist, die Bestandteil des Traggestells für
die Walze 20 sind.
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An der Seite des Trägers 26 ist an einem nach oben
gerichteten Lagerauge 64 die Kolbenstange des
Stellzylinders 62 mittels eines gabelförmigen Teiles und eines
Bolzens 63 schwenkbar angeordnet. Der Zylinder des
Stellzylinders ist an einem nach oben gerichteten Lagerauge 66
an der Oberseite des Armes 17 mittels eines Bolzens 65
schwenkbar angeordnet. An der Oberseite des Zylinders des
Stellzylinders 62 befindet sich ein Anschlag 66A, der
zwischen zwei Platten 67 angeordnet ist, die an dem Ende
der Kolbenstange befestigt sind. Die Platten sind an zwei
Stellen mit je drei Reihen übereinanderliegender
Öffnungen 68 versehen. In diese Öffnungen 68 können die
Schenkel eines Bügels 69 eingesteckt und mittels eines
Splintes gesichert werden (Fig. 4). Die Schenkel des
Bügels 69 dienen als Anschläge, die mit den Anschlägen 66A
derart zusammenwirken, daß dadurch der Hub des
Stellzylinders 62 begrenzt werden kann.
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Bei dieser Ausführungsform sind die Verteiler 49 mittels
einer Querachse 70, die sich zumindest im wesentlichen in
horizontaler Richtung erstreckt, relativ zu dem Bügel 44
schwenkbar angeordnet. Zwischen der Oberseite einer
Stütze 71 für den Verteiler 49 und dem Querbalken 30 ist
eine Stellstange 72 vorgesehen, deren Enden an der Stütze
71 bzw. an dem Querbalken 30 schwenkbar angeordnet sind.
Die Stellstange 72, die eine Stellvorrichtung bildet,
sorgt dafür, daß der Verteiler 49 im Betrieb eine
zumindest im wesentlichen vertikale Lage einnimmt, die für
eine ordnungsgemäße Verteilung des in den Boden
einzubringenden Saatgutes von Bedeutung ist. Bevor die
Maschine in der zuvor beschriebenen Weise in eine Transportlage
gebracht wird, kann der Verteiler 49 mittels der
Stellstange 72 um die an der unteren Seite befindliche
Achse 70 nach hinten geschwenkt werden, so daß die
Verteiler beim Hochschwenken der äußeren Balkenteile des
Gestellbalkens 1 andere Teile der Maschine nicht
berühren. Mittels der Stellzylinder 62, die Stellglieder
bilden und zwischen dem Träger oder Tragbalken 26 und den
Armen 17 angeordnet sind, kann der Träger 26 am Ende des
Feldes um die Achsen 21 der Walze 20 geschwenkt werden,
wodurch der Träger mit den Bügeln 44 und den Särohren in
die strichliert dargestellte Position gelangt (Fig. 3).
Diese Schwenkbewegung wird durch den hinteren Schenkel
des Bügels 69 begrenzt. Durch das Anheben der Maschine
beim Wenden am Ende des Feldes wird vermieden, daß die
Särohre verbogen und/oder durch Erde verschmutzt werden.
Wird die Maschine wieder in die Arbeitslage gebracht, so
stellt der vordere Schenkel des Bügels 69 sicher, daß der
Träger 26 dieselbe Position einnimmt wie zuvor, so daß
dieselbe Sätiefe beibehalten werden kann. Die Sätiefe
kann auch mittels des Bügels 69 verändert werden, d. h.
durch Zurückstellen seines vorderen Schenkels weiter nach
hinten wird eine größere Sätiefe erreicht.