DE377687C - Ablesevorrichtung fuer Messinstrumente - Google Patents

Ablesevorrichtung fuer Messinstrumente

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DE377687C
DE377687C DED36946D DED0036946D DE377687C DE 377687 C DE377687 C DE 377687C DE D36946 D DED36946 D DE D36946D DE D0036946 D DED0036946 D DE D0036946D DE 377687 C DE377687 C DE 377687C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D13/00Component parts of indicators for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D13/02Scales; Dials
    • G01D13/04Construction
    • G01D13/10Construction with adjustable scales; with auxiliary scales, e.g. vernier
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/02Indicating arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Ablesevorrichtung für Meßinstrumente. Gegenstand der Erfindung bildet eine Ablesevorrichtung für Meßinstrumente, beispielsweise Barometer, Arnperemeter, Manometer, Altimeter usw.
  • Bekannt sind Meßinstrumente, die als Anzeiger eine feste Skalenteilung und einen gegenüber dieser beweglichen spiralförmigen Zeiger besitzen. Von den bekannten Vorrrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand hauptsächlich dadurch, daß auf einer Deckscheibe die feststehende Gradeinteilung am Rande eines geradlinigen Schlitzes angeordnet ist, während auf der unter der Deckscheibe liegenden drehbaren Scheibe eine oder mehrere Spiralen als bewegliche Zeiger so angeordnet sind, daß die raclial liegende feste Gradteilung der oberen Deckscheibe die Spirale der unteren Scheibe in einem Punkte schneidet, der dann den gesuchten Meßwert angibt.
  • Auf der Zeichnung stellt Abb. i ein Schema dar, wie die auf der Scheibe befindlichen Kurven erhalten werden; Abb. 2-, 3 und 4 zeigen als Ausführungsbeispiel einen gemäß der Erfindung ausgerüsteten Barometer, wobei Abb. :2 eine senkrechte Schnittansicht desselben, Abb- 3 eine Draufsicht der Meßsch#eibe, "i#,bb. 4 einen abgeänderten Teil und -,#,bb. 5 eine Meßscheibe mit einem Netz von Kurven darstellt; Abb. 6 veranschaulicht in der Draufsicht eine Vorrichtung, die gleichzeitig als Barometer wie als Höhenmesser dient; die Abb. 7 bis io betreffen Vorrichtungen, die außer der Hauptspirale noch eine oder inehrere Hilfsspiralen aufweisen züm Anzeigen der Einheiten niedriger Ordnung, wobei Abb. 7 die Ansicht, Abb. 8 den senkrechten Schnitt des Höhenmessers darstellen; Abb. 9 zeigt eine Abänderungsforrn der Vorrichtung gemäß Abb. 8 und Abli. io endlic4 eine Vorrichtung mit einer einzigen Hilfskurve und mehreren radialen Gradteilungen zum Ablesen der Einheiten niedriger Ordnung.
  • Das Barometer gemäß Abb. 2 und 3 ist, abgesehen von der noch näher zu beschreibenden Ahlesevorrichtung, von bekannter Bauart: Seine luftleere Kammer i ist von der je nach dein atmosphärischen Druck sich mehr oder weniger krümmenden Aneroidmeinbran 5 abgedeckt, in deren Mittelpunkt die Stange 3 auf einen Daumen 6 wirkt, wodurch die Welle 7 sich dreht. Ein Daumen 8 der Welle 7 legt sich in eine uni die zwischen den Platteu i i und 14 gelagerte Mittelachse io schwingbare Gabel g. r' Die Gabel 9 bildet den linksseitigen Arm eines SeginentheIwis 12, desseii Zähne mit einem Rädchen 13 in Eingriff stehen.
  • Die Welle dieses gleichfalls zwischen den Platten i i und 14 gelagerten Rädchens trägt eine Scheibe j5, auf die eine Kurve C aufgetragen ist, wie sie die Abb. i zeigt. il)er dieser Scheibe ist nun eine zweckmäßig durchsichtige Deckplatte 16 angeordnet, in der sich ein Fenster 17 in Form eines geradlinigen Schlitzes befindet, dessen eine Kante in ihrer .Verlängerung durch die Drehachse der Scheibe geht. Entlang dieses Schlitzes liegt ein Meßstab 18 mit gleichen Teilungen ig.
  • Die auf die Scheibe 15 gezeichnete Kurve C wird gemäß Abb. i erhalten, indem man in koordinierten Pollinien die Abweichungen der zu messenden Größe nach Maßgabe der Winkelverschiebung der Scheibe wie folgt überträgt: Auf eine Grade OLI-, die mit der Polachse Ox einen Winkel al einschließt und die einer bestimmten relativen Lage der Scheibe und des Meßstabes entspricht, trägt man eine Länge OM:1-r" proportional dem entsprechenden Wert des barometrischen Druckes auf. -\lan verfährt in derselben Weise mit den Geraden 1,1, 1,2 tisw.. und indem man die entstehenden Punkte M', M2, M3 U.SW. miteinander verbindet, ergibt sich die Kurve C (Abb. i). Die Teilung ig (Abb. 3) setzt sich aus denselben proportionalen Einheiten zusammen, die bei der Konstruktion der Kurve gewählt worden sind, woraus hervorgeht, daß ein Punkt a, in dein die Kurve C den Meßstab schneidet, den Wert des barometrischen Druckes (z. B. in Millimetern der Ouecksilbersäule) angibt; wenn eine genauere Messung erwünscht ist, kann man dem Meßstab noch einen entlang der Teilung ig beweglichen Schieber beiordnen. Statt daß die Kurve C auf die Scheibe 15 aufgetragen wird, kann man eine Platte anwenden, die selbst nach den Umrissen der Kurve zugeschnitten ist. Ebenso kann man aus Draht 2o eine verkörperte Kurve C bilden (Abb. 4), die einerseits mit der Achse:2i, anderseits mit einem radialen Arin:22 fest verbunden ist.
  • Mittels der kreisförmigen Scheibe kann man auch die Temperaturschwankungen in Rechnung setzen. Man trägt in diesem Falle ein Netz von Kurven CO, C", C2 ... entsprechend den Temperaturen tO, t', il ... auf. Die vom Thermometer angezeigte Wärme sei z. B. t2 , dann liest man im Schnittpunkt auf cler Gradteilung ig den barometrischen Druck ab (Abb, 5).
  • Die Abb. 6 zeigt den Erfindungsgegenstand angewendet auf einen Barometerhöhenmesser (Altirneter). Hier sind auf die Scheibe io außer den Kurven CO, Cl, C, entsprechend den '1.'einperattiren t', t', t', noch die Kurven G', Gl, G' gezeichnet, welche die Höhe über dem Meeresspiegel für dieselben Temperaturen angeben.. Diese Höhe wird abgelesen von einem i\Ießstal) 23, der ähnlich dem Meßstab 18 ist und entlang eines Rahmens 2,4 liegt, indem der .\leßstal):23 in Höhengrade geteilt und der lZahmen 24 an die gemeinsame Achse der t> Scheiben 15 und 16 angelenkt ist. Durch eine Schraube 26 kann der Winkel, den die Meßstäbe 23 und 18 einschließen, geändert werden, so daß man die lokalen atmosphärischen Unterschiede oder die Höhe der Anfangsstation mit in Rechnung ziehen kann, -wenn der Höhenunterschied von zwei Stationen gemessen werden soll.
  • Der Höhenmesser, der beispielsweise in den Abb. 7 und 8 gezeigt ist, besitzt eine auf einer Tragplatte33 drehbar gemachte transpaxente Scheibe 15, deren Welle 34 von der Aneroidmembran einer luftleeren Kammer (in der Zeichnung fortgelassen) gesteuert wird. Atd der Scheibe15 befindet sich die SpiraleC, und hinter der Scheibe ist ein MeßstabF angeordnet, der es gestattet, infolge der Schnittpunkte mit der Spirale die Zahl der Millimeter von Metern abzulesen, die in dem Höhenwert enthalten sind.
  • Auf die Scheibei5 sind noch andere Spiralen c0, c", c2 ... aufgetragen, und ein hinter der Scheibe 15 befindlicher zweiter Meßstab. f gibt im Schnittpunkt mit einer der Kurven die Zeichen in Hunderten und Zehnern von Metern der Höhe an. Man erhält hiernach den Höhenwert durch zwei nacheinanderfolgende Ablesungen, eine auf dem Meßstab F mit Hilfe der Kurve C, die andere auf dem Meßstab f mit Hilfe der diesen jeweils schneidenden Kurven CO, Cl-, C2 . . .
  • Um jede Verwirrung zu vermeiden, einpfiehlt es sich, die Kurve C einerseits und die Kurven cO, cl, c2 ... anderseits verschiedenfarbig auszuführen. Der Deckel 16 vor der Drehscheibe 15 erhält zwei Fensterausschnitte, die sich mitden MeßstäbenFund f decken.
  • Wenn man das Zeichen der abgeschätzten Höhe in bezug auf eine bestimmte Station erhalten will, so ist es vorteilhaft, die Vorrichtung so einzurichten, daß die Meßstäbe verstellt werden können, um ihre Nullpunlde zu verlegen. Abb. 8 zeigt eine solche Einrichtung, worin der MeßstabF, mittels GleitstÜckes 35 in einer Nut 36 der Stützplatte 33 geführt, ein Gewindelager37 für eine Stellschraube38 trägt. Indem man die Schraube 36 dreht, wird der ganze Meßsta#bF gehoben oder gesenkt. Der Meßstabf ist mit einer ähnlich wirkenden Vorrichtung versehen, die seine Gradteilung zu verschieben gestattet.
  • Die Hilfskurven cl, cl, c' brauchen nicht die HauptkurveC zu schneiden; sie können vielmehr an einem äußeren Flächenring der Scheibe 15 allein angeordnet sein, während der mittlere Teil der Scheibe die Hauptspirale C allein aufnimmt. In Abb. 9 ist eine derartige Einteilung bei einem Urnlaufzähler angenommen. Die Hunderter sind auf dem Meßstab F mit Hilfe der Hauptspirale C, die Zehner auf dein Meßstab f mit Hilfe der Kurven c0, cl, c2 abzulesen. Man erhält die Ziffer der Einer durch Interpolation auf dem letztgenannten Meßstab nach Sicht.
  • Die Vorrichtung ist geeignet zum Messen einer Größe, die nach einem beliebigen Gesetz schwankt in bezug auf die Winkelverschiebung der bewegten Organe. Wenn die Größe sich proportional zu dieser Winkelbewegung ändert, wie beispielsweise im Falle eines den atmosphärischen Druck bestimmenden Barometers, so werden die Kurven c0, cl, c2 ... übereinandergelegt, so daß nur eine einzige dieser Kurven zur Benutzung gelangt; dafür kommen auf die Scheibe mehrere Gradteilun-,en in passender Waise zur Verteilung. Di ese Anordnung zeigt z. B. die Abb. io. Die Einheiten höherer Ordnung werden mit Hilfe der Spirale C auf der Gradteilung F, die Einheiten niederer Ordnung dagegen vermittels der einzigen Kurve c im Schnittpunkt der Hilf sgradteilungen f", fl-, f' . . . abgelesen.
  • Ebenso wie die Hauptkurve können auch die Hilfskurven durch einen starren Draht verkörpert oder durch entsprechendes Beschneiden der Scheibe kenntlich gemacht sein.
  • Die Genauigkeit der Messung kann ferner durch eine entlang des Meßstabes verschiebbar angeordnete Schublehre erhöht werden.
  • Wie aus den erläuterten Ausführungsbeispielen hervorgeht, kann die Erfindung vielfältigen Zwecken dienstbar gemacht werden; immer wirken dabei eine feste Scheibe mit einem (oder mehreren) eine Gradteilung darstellenden Schlitz und eine mit ein-er (oder mehreren) Spiralen versehene bewegliche Scheibe derart zusammen, daß die Schnittpunkte der Spiralen mit der entlang des Schlitzes liegenden Gradteilung die Hauptrolle spielen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Ablesevorrichtung für Meßinstrumente (Barometer, Amperemeter u. dgl.), welche als Messungsanzeiger feste Skalenteilung und gegenüber der letzteren beweglichen spiralförmigen Anzeiger besitzt, gekennzeichnet durch eine Deckscheibe (16), auf der die feststehende Skalenteilung (und gegebenenfalls auch die Hilfsskalenteilung für Werte niederer Ordnung) am Rande eines geradlinigen Schlitzes (17) angeordnet ist, der radial zu einer unter der Deckscheibe (16) sich drehenden Scheibe (15) liegt und einen oder mehrere auf der Drehscheibe (15) angebrachte, als bewegliche Zeiger dienende Spiralen so schneidet, daß der oder die sich dabei ergebenden Schnittpunkte die gesuchten Meßwerte angeben.
DED36946D 1920-01-04 1920-01-04 Ablesevorrichtung fuer Messinstrumente Expired DE377687C (de)

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DE (1) DE377687C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1259586B (de) * 1964-03-03 1968-01-25 Piaggio & C Spa Anzeigevorrichtung, insbesondere fuer Tachometer von Kraftfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1259586B (de) * 1964-03-03 1968-01-25 Piaggio & C Spa Anzeigevorrichtung, insbesondere fuer Tachometer von Kraftfahrzeugen

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