DE378954C - Verfahren zur Herstellung von mit Papier beklebten Pappschachteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Papier beklebten Pappschachteln

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DE378954C
DE378954C DES58544D DES0058544D DE378954C DE 378954 C DE378954 C DE 378954C DE S58544 D DES58544 D DE S58544D DE S0058544 D DES0058544 D DE S0058544D DE 378954 C DE378954 C DE 378954C
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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    • B31B2105/00Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
    • B31B2105/001Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs made from laminated webs, e.g. including laminating the webs

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von mit Papier beklebten Pappschachteln. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von aus Papier beklebten Faltschachteln aus einem endlosen, mit rechteckig ausgestanzten Ausschnitten versehenen Pappstreifen und einem mit Klebstoff bestrichenen Papierstreifen, die zunächst geklebt und sodann quer zur Förderrichtung zerschnitten und flachliegend der Faltvorrichtung zugeführt werden. Das Neue besteht darin, daß nach dem Ausführen des durch die Mitte der Aussparung, also senkrecht zur Förderrichtung, gehenden geraden Schnittes von der durch ihn herbeigeführten Trennlinie aus in der Förderrichtung des Streifens verlaufende Einschnitte in Linie mit den seitlichen Begrenzungskanten der Aussparung ausgeführt und darauf die von dem Bodenteil gelösten Ecklappen an der Unterfläche mit Klebstoff versehen werden, durch den später beim Falten der Schachtel die Stirnwände gehalten werden.
  • Bei beiden bekannten Verfahren werden außen an dem aus Pappe und Bekleidungspapier bestehenden Streifen an den Seitenkanten Teile fortgeschnitten, bevor die Abtrennung der den Falzwerkzeugen zuzuführenden einzelnen Arbeitsstücke erfolgt. Diese Verfahren benötigen daher die Anordnung besonderer @Ä"erkzeuge vor den eigentlichen Falzmaschinen, um die letzteren zuzuführenden Werkstücke so zu bearbeiten, daß aus ihnen in den Falzwerkzeugen eine Schachtel hergestellt werden kann. Für gewisse Schachteln ist dieses Arbeitsverfahren außerordentlich zweckmäßig, insbesondere wenn es sich darum handelt, bessere Arten von Schachteln anzufertigen. Anders verhält es sich, wenn die Anfertigung einer Schachtel in Frage kommt, auf deren Äußeres kein besonderer Wert gelegt wird, die lediglich billig herzustellen ist und trotzdem ihren Zweck erfüllt, nämlich eine bei der Benutzung kräftige Pappschachtel zu erzielen. Aus diesem Grunde werden gemäß der Erfindung aus den Rändern der miteinander vereinigten Streifen keine Teile ausgeschnitten, vielmehr werden nach dem Abtrennen der einzelnen Arbeitsstücke an diesen lediglich Längsschlitze vorgesehen, die parallel zu den Seitenkanten des Streifens von dem abgeschnittenen Ende bis zum Ende der hier vorgesehenen Aussparung verlaufen. Hierzu sind selbstverständlich nur einfachere Werkzeuge erforderlich, und die Schnitte lassen sich auch bequemer vornehmen als das Ausstanzen der Randteile der noch miteinander verbundenen einzelnen Arbeitsstücke.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführung des neuen Verfahrens. Es sind Abb. x eine schaubildliche Darstellung einer fortlaufenden Zusammenstellung von Werkstücken, die auch gewisse Stufen des Herstellungsverfahrens erkennen läßt, Abb. 2 schaubildlich eine vollständige abgeschnittene Werkstückzusammenfügung für eine Schachtel, Abb.3 eine Ansicht derselben von hinten gesehen, Abb.4 die Zusammenfügung, bei der die Seitenklappen aufgefalzt sind, Abb.5 die Falzung der Ecken oder Endlappen, Abb. 6 die Endklappen gegen die Endlappen aufgefalzt und Abb. 7 die vollständige Schachtel. Gemäß dem mit Streifen arbeitenden Zusammenstellungsverfahren (Abb. i) wird ein fortlaufender Mantelstreifen T aus Karton von einer Rolle abgezogen und zugeführt. Ein fortlaufender Streifen X von Überzugsstoff, also dünnerem Papier, wird ebenfalls von einer Rolle abgezogen und in Berührung mit dem Mantelstreifen gebracht. Einer der Streifen wird an einer der in Berührung tretenden Flächen mit Klebstoff y überzogen. Dieser Klebstoff kann auf eine Fläche jedes der beiden Streifen, zweckmäßig aber auf die obere Fläche des Überzugstreifens X mittels einer N,\'alze io aufgebracht werden. Vor dem Zusammentreffen der Streifen wird der Mantelstreifen in regelmäßigen Abständen mit Ausschnitten zet versehen, die gewöhnlich rechteckig sind. Der Überzugstreifen ist in der Regel wesentlich breiter als der Mantelstreifen, so daß die mit Klebstoff überzogenen Ränder x des Überzugstreifens über die Kanten des Barüberliegenden Mantelstreifens hervorragen. Um das spätere Biegen zu erleichtern, werden der Mantelstreifen oder sowohl der Mantel- als der Überzugstreifen in bekannter Weise an den längslaufenden Linien 12 vor dem Zusammentreffen mit dem Überzugstreifen geritzt, während die zusammengefügten Streifen an den Querlinien 13 nach dem Zusammenfügen geritzt werden. Alle diese Ritzungen können aber auch nach dem Zusammenkleben oder vor dem Zusammenkleben ausgeführt werden.
  • Während die Streifen in Berührung miteinander vorwärts gehen, werden sie zusammengepreßt und Werkzeugen dargeboten, die die Überzugränder r umbiegen und sie mit den Rändern des Mantelstreifens zusammenkleben, wie an der linken Seite der Abb. i dargestellt ist. Darauf wird der zusammengefügte Streifen durch Querschnitte 15 zerteilt, die mitten durch die Ausschnitte u- und durch die unter diesen Ausschnitten liegenden Teile des Überzugpapiers hindurchgehen. Dadurch entsteht die fertige Zusammenstellung A (Abb. 2), die aus einem Boden 2o, Klappen 21 und Ecken oder Endlappen 23 besteht. Letztere werden gemäß der Erfindung von den Endklappen durchSchnitte getrennt, welche längs der Linie 2.4 verlaufen. Dieses Durchschneiden wird entweder vorgenommen, ehe das Werkstück d von dem Streifen abgetrennt wird oder später. Das Abschneiden der zusammengeklappten Streifen längs der Linien 15 ergibt ferner Randteile z aus rberzugstoff, die über die Endklappen 22 des Mantels hervorragen und bei der ursprüngliehen Anbringung des Klebstoffs mit Klebmittel überzogen sind. Die Ziffern 2o bis 24 sollen insbesondere Teile des abgetrennten Mantelstücks bedeuten, während die Ziffern 2o' bis 23' ähnliche Teile des abgetrennten Überzugstücks andeuten.
  • Die Werkstückzusammenstellung wird nun in die vollständige Schachtelform umgewandelt, wobei während des Umwandlungsverfahrens auf die Welle 25 oder äußere untere Fläche 21' der Zusammenstellung Klebstoff aufgebracht wird. Diese Stellen 25 hängen zusammen mit der äußeren Fläche der Endlappen 23. Ist der Klebstoff auf die Flächen 25 aufgebracht, so werden die Seitenklappen 21 mit den Baranhängenden Endklappen 23 umgefalzt (Abb. q.), worauf die inneren Kanten sich genau oder annähernd berühren oder durch einen Zwischenraum getrennt sind, welcher von den Größenverhältnissen des Werkstücks abhängt. Die Endklappen 22 werden nun gegen die klebende äußere Fläche der Endlappen aufgefalzt und dagegengepreßt (Abb.6). Die hochstehenden Kanten z der Endklappen des Überzugs, die innen mit Klebstoff versehen werden, werden dann einwärts und abwärts gebogen und gegen die innere Fläche der Endklappen angelegt und festgepreßt, so daß das vollständige Werkstück entsteht (Abb. 7). Bei diesem sind alle außenliegenden Flächen und Kanten des Mantels vollständig umschlossen und von dem Überzugpapier verdeckt mit Ausnahm6 der Kanten e der Endklappen 22 des Mantels (Abb. 7).

Claims (1)

  1. PATENT-ANSFRUCH: Verfahren zur Herstellung von mit Papier beklebten Pappschachteln aus einem endlosen, mit rechteckig ausgestanzten Ausschnitten versehenen Pappstreifen und einem mit Klebstoff bestrichenen Papierstreifen, die zunächst verklebt und sodann quer zur Förderrichtung zerschnitten und flachliegend der Faltvorrichtung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ausführen des durch die Mitte der Aussparung (w) gehenden geraden Schnittes (15) von diesem aus in der Förderrichtung des Streifens (W) verlaufende Einschnitte (24) in Linie mit den seitlichen Begrenzungskanten der Aussparung (w) ausgeführt und darauf die von dem Bodenteil (20) gelösten Ecklappen (23) an der Unterfläche (bei 25) mit Klebstoff versehen werden, durch den später beim Falten der Schachtel die Stirnwände (22) gehalten werden.
DES58544D 1922-01-08 1922-01-08 Verfahren zur Herstellung von mit Papier beklebten Pappschachteln Expired DE378954C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277652B (de) * 1964-06-20 1968-09-12 Hch Sieger G M B H Verfahren und Anordnung zur Herstellung von Wellpappenabschnitten mit hohem Feuchtigkeitswiderstand
WO2017076611A1 (fr) * 2015-11-06 2017-05-11 Supratec Boite formee d'une feuille

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277652B (de) * 1964-06-20 1968-09-12 Hch Sieger G M B H Verfahren und Anordnung zur Herstellung von Wellpappenabschnitten mit hohem Feuchtigkeitswiderstand
WO2017076611A1 (fr) * 2015-11-06 2017-05-11 Supratec Boite formee d'une feuille
FR3043391A1 (fr) * 2015-11-06 2017-05-12 Supratec Boite formee d’une feuille.

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