DE3804673C1 - Coupling arrangement for connecting a tubular component to a cylindrical inner element - Google Patents

Coupling arrangement for connecting a tubular component to a cylindrical inner element

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsanord­ nung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Eine solche Kupplungsanordnung ist aus der DE-OS 28 01 485 bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform handelt es sich um einen Rohrverbinder, bei dem die rohr­ förmigen Bauteile Rohrenden sind und das zylindrische Innenelement als Verbindungsbuchse mit einer durchgehenden zentralen Öffnung ausgebildet ist. Der innere Konusring ist dünnwandig mit dreieckigem Querschnitt ausgebildet und mit dem Flansch nicht verbunden. Die Spannschrauben greifen am äußeren Konusring an. Wird eine solche Kupplungs­ anordnung auf Drehung beansprucht, so findet beim Über­ schreiten des Grenzdrehmoments ein Durchrutschen auf der Außenseite der Rohrenden am unverbundenen inneren Konus­ ring statt, wobei je nach Reibungsverhältnissen die äußere oder die innere Umfangsfläche die Gleitfläche werden kann und die Stirnfläche wenig und beim im Selbsthemmungsbereich liegendem Konuswinkel überhaupt nicht zur Drehmoment­ übertragung beiträgt.
Bei einem Rohrverbinder werden die Rohrenden mit­ einander verbunden, um die Rohrleitung fortzusetzen. Es kommt dabei weniger auf die Übertragung eines Drehmo­ ments als auf die Schaffung einer nach außen dichten, einen Durchgang bildenden Verbindung an. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt, sondern kommt auch bzw. sogar in erster Linie für Kupplungsanordnungen zur Drehmomentübertragung in Betracht, bei denen die zylin­ drischen Innenelemente massive Wellenzapfen und die rohrförmigen Bauteile Hohlwellen bzw. die hohlgebohrten Enden von Wellen sind (DE-OS 26 01 138).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Kupplungsanordnung dahin auszugestalten, daß die Drehmomentübertragungsverhältnisse definierter und das übertragbare Drehmoment größer sind.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wieder­ gegebene Erfindung gelöst.
Durch die drehfeste Verbindung des zylindrischen Innenelements mit dem radialen Flansch wird das Drehmoment von dem zylindrischen Innenelement auf diesen Flansch übertragen. Der Ausdruck "drehfest verbunden" soll nicht nur einstückige Ausbildungen umfassen, sondern auch Ver­ schweißungen und alle Arten von formschlüssigen Verbindun­ gen wie Keilverbindungen und dgl. Der Flansch überträgt wiederum das Drehmoment durch seine Schraubverbindung auf den inneren Konusring, so daß insgesamt zwischen diesem und dem zylindrischen Innenelement eine drehfeste Verbin­ dung besteht. Das ringförmige Bauteil wird also gegen Drehung gegenüber dem zylindrischen Innenelement außer durch die Reibung zwischen der Außenumfangsfläche des zylindrischen Innenelements und der Innenumfangsfläche des rohrförmigen Bauteils durch die Reibung zwischen der zylindrischen Innen­ umfangsfläche des inneren Konusrings und der Außenumfangsflä­ che der Hohlwelle gehalten, d.h. in einem radial weiter au­ ßen gelegenen Bereich als an der Innenumfangsfläche, so daß bei gleicher radialer Klemmkraft dem Radiusunter­ schied entsprechend größere Drehmomente übertragen wer­ den können.
Die bauliche Gestaltung des inneren Konusrings ist bevorzugt nach Anspruch 2 getroffen.
Die drehfeste Verbindung des inneren Konusrings mit dem Flansch kann entweder durch die Spannschrauben gleich­ zeitig mitübernommen werden (Anspruch 3), oder es können eigene Verbindungsschrauben für diesen Zweck vorgesehen sein (Anspruch 4).
Durch diese Maßnahme kann der innere Konusring, der in vielen Fällen als Flanschring und somit nicht allzu dickwandig ausgebildet ist, durch vorheriges Verbinden mit dem Flansch des Wellenzapfens stabilisiert werden, be­ vor das eigentliche Anziehen des äußeren Konusrings auf dem inneren Konusring beginnt. Hierdurch wird einer Ver­ formung des inneren Konusrings vorgebeugt. Umgekehrt kann hierbei der Flansch schwächer ausgeführt werden, weil der Flanschteil auch auf ihn stabilisierend wirkt.
Eine wichtige Wirkung der Schraubverbindung ist die, daß die Stirnflächen des Flansches und des inneren Konus­ rings unter der Spannkraft der Schrauben aneinander an­ liegen und der Reibungsschluß an der Übertragung des Drehmoments mitwirkt, wie es für sich genommen aus der DE-PS 32 23 683 bekannt ist.
Eine für die Praxis wichtige Ausgestaltung der Er­ findung ist Gegenstand des Anspruchs 5. Durch das Ein­ schrauben der Schrauben von verschiedenen Seiten können die Lochungen auf dem Teilkreis dicht an dicht sitzen, ohne auf die Schraubenköpfe Rücksicht nehmen zu müssen. Es kann auf diese Weise ein Maximum an Schrauben unterge­ bracht werden, ohne auf einen zweiten Teilkreis zur Unter­ bringung der Schrauben zurückgreifen zu müssen, was die radiale Ausladung der Konstruktion vergrößern würde.
Das Merkmal von verschiedenen Seiten auf dem glei­ chen Teilkreis eingeschraubter Spannschrauben ist für sich genommen aus dem Katalogblatt der Fa. Ringfeder GmbH "Wellenkupplungen RfN 7020", S. 82, Ausgabe April 1981 bekannt, worin es allerdings um die Kupplung von Voll­ wellen geht und die jeweils von verschiedenen Seiten ein­ geschraubten Schrauben auf der gleichen Achse liegen.
Die Erfindung erstreckt sich auf Ausführungsformen, bei welchen das zylindrische Innenelement als massiver Wellenzapfen oder als Buchse ausgebildet ist (Ansprüche 6, 7). Ferner umfaßt die Erfindung eine Einfach-Anordnung, bei der also ein rohrförmiges Bauteil mit einem von einem radialen Flansch einseitig ausladenden zylindrischen Innenelement verbunden wird, das irgendein anderes Bauteil tragen mag.
Gemäß Anspruch 8 fällt jedoch auch eine Doppelanord­ nung unter die Erfindung, bei welcher das zylindrische Innenelement Teil eines Kupplungszapfens ist, der zwei nach beiden Seiten ausladende zylindrische Innenelemente umfaßt, die in zwei miteinander zu kuppelnde rohrförmige Bauteile eingreifen, die beide mittels je einer Konus­ spannanordnung auf den zylindrischen Innenelementen fest­ gesetzt und auf diese Weise miteinander verbunden werden.
Bei der Doppelanordnung können die inneren Konus­ ringe von beiden Seiten an ein und demselben Flansch an­ liegen und die beiden Wellenzapfen von diesem ausladen (Anspruch 9).
Bei dieser Ausführungsform können die Enden der zu verbindenden Hohlwellen sehr nahe aneinandergerückt wer­ den und sind nur um die Breite des Flansches der Wellen­ zapfen voneinander entfernt.
Bei einer alternativen Ausführungsform umfaßt das Kupplungsteil gemäß Anspruch 10 zwei mit Abstand vonein­ ander angeordnete Flansche, gegen die die inneren Konus­ ringe von außen anliegen und von denen die beiden Wellen­ zapfen nach außen ausladen.
Die beiden Flansche sind natürlich durch ein entspre­ chendes Mittelstück miteinander verbunden. Bei dieser Aus­ führungsform überbrückt die Kupplungsanordnung einen ge­ wissen Abstand zwischen den Enden der Hohlwellen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Er­ findung im teilweisen Längsschnitt dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Einfach-Ausführung zur Kupplung einer Hohlwelle mit einem Wellenzapfen;
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform zur Kupplung zweier Hohlwellen, deren Durchmesser an den Enden unter­ einander gleich sind;
Fig. 3 zeigt eine entsprechende Ausführungsform mit einem Kupplungszapfen mit zwei Abstand voneinander aufweisenden Flanschen, woraus auch hervorgeht, daß die Durchmesser an den Wellenenden verschieden sein kön­ nen.
Die in Fig. 1 wiedergegebene Kupplungsanordnung 100 dient zur Verbindung eines als Hohlwelle 10 ausgebildeten rohrförmigen Bauteils mit einem als Wellenzapfen 20 aus­ gebildeten zylindrischen Innenelement. Die Hohlwelle 10 umfaßt eine zu ihrer Außenumfangsfläche 1 konzentrische Ausnehmung 2 mit einer zylindrischen Innenumfangsfläche 3, in die der Wellenzapfen 20 mit seiner Außenumfangsfläche 4 genau hineinpaßt und eine Strecke eingreift. Mit dem Wellenzapfen 20 ist ein durch eine Ringscheibe gebildeter radialer Flansch 5 verschweißt, der gegen die senkrecht zur Achse 6 verlaufende Stirnfläche 7 der Hohlwelle 10 anliegt. Er erstreckt sich radial über die Außenumfangs­ fläche 1 der Hohlwelle 10 nach außen bis vor die Stirn­ fläche 8 des Flansches 9 eines als Flanschring ausgebil­ deten Konusrings 12. Die Stirnfläche 8 liegt gegen die Stirnfläche 25 des Flansches 5 ebenflächig an. Der Konus­ ring 12 umfaßt einen nach der der Stirnfläche 8 gegen­ überliegenden Seite von dem inneren Rand des Flansches 9 in Achsrichtung ausladenden dünnwandigen Konusteil 11. Der Konusteil 11 weist eine konische Außenumfangsfläche 13 sowie eine zylindrische Innenumfangsfläche 14 auf, die auf der Außenumfangsfläche 1 der Hohlwelle 10 sitzt. Der Konusteil 11 bildet eine die Außenumfangsfläche 1 umge­ bende, dünnwandige und dazu noch in der in Fig. 1 ange­ deuteten Weise an mehreren Stellen in einer durch die Achse 6 gehenden Ebene geschlitzte Büchse, die entspre­ chend leicht radial zusammendrückbar ist.
Die radiale Zusammendrückung erfolgt durch einen äußeren Konusring 15 mit einer konischen Innenumfangs­ fläche 16, die in ihrer Neigung der Außenumfangsfläche 13 entspricht und einen im Selbsthemmungsbereich liegen­ den Konuswinkel aufweisen. Die Abdrückschrauben sind nicht dargestellt.
Die Verbindung erfolgt durch Anziehen der axialen Spannschrauben 17, die über den Umfang verteilt auf einem durch die Mittellinien 18 angedeuteten Spannkreis ange­ ordnet sind. Eine solche Spannschraube 17 ist in der un­ teren Hälfte der Fig. 1 von rechts durch Durchgangsboh­ rungen in den Konusring 15 und dem Flansch 9 des Konus­ rings 12 hindurch in eine Gewindebohrung des Flansches 5 eingeschraubt.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind ferner Verbindungsschrauben 19 vorgesehen, die auf dem gleichen Teilkreis 18 angeordnet und gemäß der Darstellung in der oberen Hälfte der Fig. 1 von links durch eine Durchgangs­ bohrung in dem Flansch 5 in eine Gewindebohrung des Flan­ sches 9 des Konusrings 12 eingeschraubt sind. Statt, wie in Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellt, die Verbin­ dungsschrauben 19 an dem Flansch 9 enden zu lassen, ist es auch möglich, auch in dem Flansch 9 eine Durchgangsboh­ rung vorzusehen und die Verbindungsschrauben 19 in Gewinde­ bohrungen des Konusrings 15 eingreifen zu lassen, so daß sie wie die Spannschrauben 17 zur Erzielung der Spannkraft beitragen können, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt.
Beim Anziehen der Spannschrauben und gegebenenfalls der verlängerten Verbindungsschrauben 19 wird der Konus­ ring 15, der ungeschlitzt ist und einen zur Aufnahme hoher Ringspannungen befähigten Querschnitt aufweist, auf den Konusteil 11 des Konusrings 12 aufgezogen und drückt die­ sen radial gegen die Außenumfangsfläche 1 des Endes der Hohlwelle 10 und dieses wiederum gegen die Außenumfangs­ fläche 4 des Wellenzapfens 20.
Beim Auftreten eines Drehmoments, welches die Hohl­ welle 10 gegenüber dem Wellenzapfen 20 zu verdrehen trach­ tet, tritt zwischen der Außenumfangsfläche 1 der Hohlwelle 10 und der Innenumfangsfläche 14 des Konusrings 12 eine durch die erzeugte Radialkraft bestimmte Reibung auf, die für das übertragbare Drehmoment maßgebend ist. Wenn ein Durchrutschen stattfinden sollte, müßte es auch an der Grenzfläche 1, 14 stattfinden, denn der Konusring 12 ist über den Flansch 5 mit dem Wellenzapfen 20 drehfest ver­ bunden. Ohne diese Verbindung wären für das Grenzdrehmoment die Flächen 3, 4 maßgebend, wodurch bei gleicher Reibungs­ kraft wegen des geringeren Radius ein geringeres Grenz­ drehmoment übertragbar wäre.
Hinzu kommt auch noch, daß an der Außenumfangsfläche 1 die radiale Spannkraft der Konusringe 12, 15 unvermindert in Reibungskraft umgesetzt wird. Bei gleicher Spannkraft der Spannschrauben 17 bzw. 19 kommt ein größerer Anteil dieser Spannkraft der Erzeugung von Radialkraft zugute als an der Außenumfangsfläche 4, an der die Radialkraft durch das Zusammendrücken des Endes der Hohlwelle gemin­ dert wäre. Es tragen also zwei Komponenten zur Erhöhung des Grenzdrehmoments bei.
Wenn es auf die Erzeugung maximaler Spannkräfte an­ kommt, werden auch die Verbindungsschrauben 19 als Spann­ schrauben genutzt werden, wie es gestrichelt angedeutet ist. Bei der kurzen Ausführungsform der Verbindungs­ schrauben 19 werden diese zunächst angezogen und auf diese Weise der Konusring 12 durch Anlage an dem Flansch 5 sta­ bilisiert, bevor das Aufziehen des äußeren Konusrings 15 beginnt. Dadurch wird Verwerfungen des Konusrings 12 vor­ gebeugt und kann dieser relativ schwach dimensioniert wer­ den. Der Vermeidung von Verformungen des Konusrings 12 dient auch die Maßnahme, auch die Außenumfangsfläche 21 des Flansches 9 konisch zu gestalten und von einem koni­ schen Ansatz 22 des Konusrings 15 übergreifen zu lassen, durch den der Flansch 9 niedergehalten wird.
Wichtig ist, daß in beiden dargestellten Varianten - ob mit kurzer Verbindungsschraube 19 oder mit in den äußeren Konusring 15 eingreifender Verbindungsschraube 19 - das an der Grenzfläche 1, 14 abgenommene Drehmoment an den Stirnflächen 8, 25 auf den Wellenzapfen 20 übertragen wird, ähnlich wie bei einer Flanschkupplung.
Wichtig ist ferner, daß die Schrauben 17, 19 von verschiedenen Seiten eingreifen. Dadurch ist der dichteste Abstand der Schrauben in Umfangsrichtung nicht durch die Köpfe, sondern durch die Schäfte bestimmt und kann die maximale Zahl von Schrauben auf dem gleichen Teilkreis untergebracht werden.
Die Kupplungsanordnung 200 der Fig. 2 dient zum Ver­ binden zweier fluchtender Hohlwellen 10, deren Außen­ umfangsflächen 1 und Innenumfangsflächen 3 in dem Aus­ führungsbeispiel gleichen Durchmesser aufweisen. Die Kupplungsanordnung 200 umfaßt einen Kupplungszapfen 30 mit einem in der Mitte vorgesehenen Radialflansch 5′, von welchem nach den beiden Seiten als Wellenzapfen 20′ bzw. 20′′ ausgebildete zylindrische Innenelemente, die in die Ausnehmungen 2 der beiden als Hohlwellen 10 ausgebildete rohrförmige Bauteile eingreifen. Die Hohlwellen 10 liegen mit ihren Stirnseiten 7 gegen den Flansch 5′ an. Auf ihren Enden sind im Bereich der Wellenzapfen 20′, 20′′ Konus­ spannanordnungen 12, 15 angeordnet, die in Ausbildung und Funktion der Konusspannanordnung 12, 15 der Fig. 1 ent­ sprechen. Die axialen Spannschrauben 17 des gemäß Fig. 2 linken Konusrings 15 greifen von links durch Durchgangs­ bohrungen des linken äußeren Konusrings 15 des linken inneren Konusrings 12 und des Flansches 5′ in Gewinde­ bohrungen des rechten Konusrings 12 ein. Die Spannschrau­ ben 17 des rechten äußeren Konusrings 15 greifen gemäß Fig. 2 von rechts durch Durchgangsbohrungen des rechten äußeren Konusrings 15 des rechten inneren Konusrings 12 und des Flansches 5′ in Gewindebohrungen des linken inne­ ren Konusrings 12 ein. Beide Gruppen von axialen Spann­ schrauben 17 sind auf dem gleichen Teilkreis angeordnet. Auch im Hinblick auf die Drehmomentübertragung ergibt sich die gleiche Situation wie in Fig. 1.
Bei der Kupplungsanordnung 300 der Fig. 3 ist ein Kupplungszapfen 40 vorgesehen, der zwei durch ein koaxiales Verbindungsstück 23 mit axialem Abstand miteinander ver­ bundene Radialflanschen 5′′ umfaßt, von denen die zylindri­ sche Innenelemente bildende Wellenzapfen 20′, 20′′′ nach beiden Seiten ausladen. Der Wellenzapfen 20′ entspricht im Durchmesser dem Wellenzapfen 20′ der Fig. 2, der Wellenzapfen 20′′ hat einen etwas geringeren Durchmesser.
Die Kupplungsanordnung 300 dient zur Verbindung zweier die rohrförmigen Bauteile bildender Hohlwellen 10, 10′, von denen die Hohlwelle 10′ eine etwas größere Wandstärke aufweist als die Hohlwelle 10. Die Hohlwellen 10, 10′ liegen gegen das Fußteil der Flansche 5′′ von außen an. In dem Bereich der Wellenzapfen 20′, 20′′ liegen von außen Konusspannanordnungen 12,15 auf dem Außenumfang 1,1′ der Hohlwellen 10, 10′ an, die der entsprechenden Konus­ spannanordnung 12, 15 der Fig. 1 gleichen. Es ist gewisser­ maßen die Gesamtanordnung der Fig. 1 bezüglich einer links von dem dortigen Flansch 5 gelegenen zur Achse 6 senkrech­ ten Ebene spiegelbildlich verdoppelt, wobei aber die Funktion die gleiche bleibt.
Die Wellenzapfen 20, 20′, 20′′, 20′′′ der Kupplungsanordnungen 100, 200, 300 sind massiv dargestellt, weil es auf maximale Drehmomentübertragung ankommt. Es ist aber auch möglich, eine Durchgangsbohrung 24 anzubringen, wie es in Fig. 3 gestrichelt angedeutet ist, beispielsweise wenn es um die flüssigkeitsdichte Kupplung zweier Rohre geht.

Claims (10)

1. Kupplungsanordnung zur Verbindung eines rohr­ förmigen Bauteils mit einem zu diesem fluchtenden, in das Ende des rohrförmigen Bauteils eingreifenden, im Durchmesser dem Innendurchmesser des rohrförmigen Bau­ teils entsprechenden zylindrischen Innenelement, mit einer auf dem Außenumfang des rohrförmigen Bauteils im Bereich des zylindrischen Innenelements angeordneten Konusspannanordnung, die einen auf dem Außenumfang des rohrförmigen Bauteils sitzenden inne­ ren Konusring mit zylindrischer Innenumfangsfläche und konischer Außenumfangsfläche sowie einen darauf angeordneten äußeren Konusring, der eine mit der konischen Außenumfangsfläche des inneren Konusrings zusammenwirkende Innenumfangsfläche aufweist und der durch achsparallele Spannschrauben axial auf den inneren Konusring ziehbar ist und dabei diesen und das Ende des rohrförmigen Bauteils radial zusammendrückt und dadurch einen Reibungsschluß zwischen dem rohrför­ migen Bauteil und dem zylindrischen Innenelement her­ stellt, und mit einem mit dem zylindrischen Innenelement drehfest verbundenen radialen Flansch, der sich an der Stirnseite des rohrförmigen Bauteils vorbei radial bis vor die Stirnseite des inneren Konusrings erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Konusring (12) und der Flansch (5, 5′, 5′′) durch axiale Schrauben (17, 19) unter unmittelbarer Anlage der beiderseitigen Stirnflächen (8, 25) miteinander verbun­ den sind.
2. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der innere Konusring (12) ein Flansch­ ring mit dünnwandigem axialen Konusteil (11) und von des­ sen dickwandigerem Ende radial ausladendem Flanschteil (9) ist und die Schrauben (17, 19) am Flanschteil (9) an­ greifen.
3. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschrauben (17) durch den Flanschteil (9) des inneren Konusrings (12) hindurch den Flansch (5; 5′, 5′′) und den äußeren Konusring (15) mit­ einander verbinden.
4. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß separate axiale Verbindungsschrauben (19) vorgesehen sind, die den Flansch (5, 5′′) und den axial gegen ihn anliegenden Flanschteil (9) des inneren Konusrings (12) unmittelbar verbinden.
5. Kupplungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Spannschrauben (17) und die Spann­ schrauben (19) in Umfangs­ richtung abwechselnd von verschiedenen Seiten eingeschraubt und auf dem gleichen Teilkreis (18) in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind.
6. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Innenelement ein massiver Wellenzapfen (20, 20′, 20′′, 20′′′) ist.
7. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Innenelement eine axial durchgehende innere Öffnung (24) aufweist.
8. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Innenelement (20′) Teil eines Kupplungszapfens (30; 40) ist, der ein zur anderen Seite ausladendes, fluchtendes, weiteres zylindrisches Innenelement (20′′, 20′′′) umfaßt, das in ein weiteres rohrförmiges Bauteil (10; 10′) ein­ greift, das mit dem ersten rohrförmigen Bauteil (10) fluchtet und mit dem zweiten rohrförmigen Bauteil (10; 10′) mittels einer auf dem Außenumfang (1, 1′) des zweiten rohrförmigen Bauteils (10, 10′) angeordneten Konusspann­ anordnung verbunden ist, die einen auf dem Außenumfang (1, 1′) des rohrförmigen Bauteils (10, 10′) sitzenden inne­ ren Konusring (12) mit zylindrischer Innenumfangsfläche (14) und konischer Außenumfangsfläche (13) sowie einen darauf angeordneten äußeren Konusring (15) mit einer konischen, mit der konischen Außenumfangsfläche (13) des inneren Konusrings (12) zusammenwirkenden Innenumfangs­ fläche (16) umfaßt, der durch achsparallele Spannschrau­ ben (17, 19) auf den inneren Konusring (12) ziehbar ist und dabei diesen und das Ende des rohrförmigen Bauteils (10, 10′) radial zusammendrückt und dadurch einen Rei­ bungsschluß zwischen dem rohrförmigen Bauteil und dem zylindrischen Innenelement erzeugt.
9. Kupplungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die inneren Konusringe (12) von beiden Seiten an ein und demselben Flansch (5′) anliegen und die beiden zylindrischen Innenelemente (20′, 20′′) von die­ sem nach außen ausladen.
10. Kupplungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Kupplungszapfen (40) zwei mit Abstand voneinander angeordnete Flansche (5′′; 5′′) auf­ weist, gegen die die inneren Konusringe (12) von außen anliegen und von denen die beiden zylindrischen Innen­ elemente (20′; 20′′′) nach außen ausladen.
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