DE3804673C1 - Coupling arrangement for connecting a tubular component to a cylindrical inner element - Google Patents
Coupling arrangement for connecting a tubular component to a cylindrical inner elementInfo
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- F16D1/06—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsanord
nung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden
Art.
Eine solche Kupplungsanordnung ist aus der DE-OS
28 01 485 bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform
handelt es sich um einen Rohrverbinder, bei dem die rohr
förmigen Bauteile Rohrenden sind und das zylindrische
Innenelement als Verbindungsbuchse mit einer durchgehenden
zentralen Öffnung ausgebildet ist. Der innere Konusring
ist dünnwandig mit dreieckigem Querschnitt ausgebildet
und mit dem Flansch nicht verbunden. Die Spannschrauben
greifen am äußeren Konusring an. Wird eine solche Kupplungs
anordnung auf Drehung beansprucht, so findet beim Über
schreiten des Grenzdrehmoments ein Durchrutschen auf der
Außenseite der Rohrenden am unverbundenen inneren Konus
ring statt, wobei je nach Reibungsverhältnissen die äußere
oder die innere Umfangsfläche die Gleitfläche werden kann
und die Stirnfläche wenig und beim im Selbsthemmungsbereich
liegendem Konuswinkel überhaupt nicht zur Drehmoment
übertragung beiträgt.
Bei einem Rohrverbinder werden die Rohrenden mit
einander verbunden, um die Rohrleitung fortzusetzen. Es
kommt dabei weniger auf die Übertragung eines Drehmo
ments als auf die Schaffung einer nach außen dichten,
einen Durchgang bildenden Verbindung an. Die Erfindung
ist jedoch nicht hierauf beschränkt, sondern kommt auch
bzw. sogar in erster Linie für Kupplungsanordnungen zur
Drehmomentübertragung in Betracht, bei denen die zylin
drischen Innenelemente massive Wellenzapfen und die
rohrförmigen Bauteile Hohlwellen bzw. die hohlgebohrten
Enden von Wellen sind (DE-OS 26 01 138).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
gattungsgemäße Kupplungsanordnung dahin auszugestalten,
daß die Drehmomentübertragungsverhältnisse definierter
und das übertragbare Drehmoment größer sind.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wieder
gegebene Erfindung gelöst.
Durch die drehfeste Verbindung des zylindrischen
Innenelements mit dem radialen Flansch wird das Drehmoment
von dem zylindrischen Innenelement auf diesen Flansch
übertragen. Der Ausdruck "drehfest verbunden" soll nicht
nur einstückige Ausbildungen umfassen, sondern auch Ver
schweißungen und alle Arten von formschlüssigen Verbindun
gen wie Keilverbindungen und dgl. Der Flansch überträgt
wiederum das Drehmoment durch seine Schraubverbindung auf
den inneren Konusring, so daß insgesamt zwischen diesem
und dem zylindrischen Innenelement eine drehfeste Verbin
dung besteht. Das ringförmige Bauteil wird also gegen Drehung
gegenüber dem zylindrischen Innenelement außer durch die
Reibung zwischen der Außenumfangsfläche des zylindrischen
Innenelements und der Innenumfangsfläche des rohrförmigen
Bauteils durch die Reibung zwischen der zylindrischen Innen
umfangsfläche des inneren Konusrings und der Außenumfangsflä
che der Hohlwelle gehalten, d.h. in einem radial weiter au
ßen gelegenen Bereich als an der Innenumfangsfläche, so
daß bei gleicher radialer Klemmkraft dem Radiusunter
schied entsprechend größere Drehmomente übertragen wer
den können.
Die bauliche Gestaltung des inneren Konusrings ist
bevorzugt nach Anspruch 2 getroffen.
Die drehfeste Verbindung des inneren Konusrings mit
dem Flansch kann entweder durch die Spannschrauben gleich
zeitig mitübernommen werden (Anspruch 3), oder es können
eigene Verbindungsschrauben für diesen Zweck vorgesehen
sein (Anspruch 4).
Durch diese Maßnahme kann der innere Konusring, der
in vielen Fällen als Flanschring und somit nicht allzu
dickwandig ausgebildet ist, durch vorheriges Verbinden
mit dem Flansch des Wellenzapfens stabilisiert werden, be
vor das eigentliche Anziehen des äußeren Konusrings auf
dem inneren Konusring beginnt. Hierdurch wird einer Ver
formung des inneren Konusrings vorgebeugt. Umgekehrt kann
hierbei der Flansch schwächer ausgeführt werden, weil
der Flanschteil auch auf ihn stabilisierend wirkt.
Eine wichtige Wirkung der Schraubverbindung ist die,
daß die Stirnflächen des Flansches und des inneren Konus
rings unter der Spannkraft der Schrauben aneinander an
liegen und der Reibungsschluß an der Übertragung des
Drehmoments mitwirkt, wie es für sich genommen aus der
DE-PS 32 23 683 bekannt ist.
Eine für die Praxis wichtige Ausgestaltung der Er
findung ist Gegenstand des Anspruchs 5. Durch das Ein
schrauben der Schrauben von verschiedenen Seiten können
die Lochungen auf dem Teilkreis dicht an dicht sitzen,
ohne auf die Schraubenköpfe Rücksicht nehmen zu müssen. Es
kann auf diese Weise ein Maximum an Schrauben unterge
bracht werden, ohne auf einen zweiten Teilkreis zur Unter
bringung der Schrauben zurückgreifen zu müssen, was die
radiale Ausladung der Konstruktion vergrößern würde.
Das Merkmal von verschiedenen Seiten auf dem glei
chen Teilkreis eingeschraubter Spannschrauben ist für sich
genommen aus dem Katalogblatt der Fa. Ringfeder GmbH
"Wellenkupplungen RfN 7020", S. 82, Ausgabe April 1981
bekannt, worin es allerdings um die Kupplung von Voll
wellen geht und die jeweils von verschiedenen Seiten ein
geschraubten Schrauben auf der gleichen Achse liegen.
Die Erfindung erstreckt sich auf Ausführungsformen,
bei welchen das zylindrische Innenelement als massiver
Wellenzapfen oder als Buchse ausgebildet ist (Ansprüche
6, 7). Ferner umfaßt die Erfindung eine Einfach-Anordnung,
bei der also ein rohrförmiges Bauteil mit einem von
einem radialen Flansch einseitig ausladenden zylindrischen
Innenelement verbunden wird, das irgendein anderes Bauteil
tragen mag.
Gemäß Anspruch 8 fällt jedoch auch eine Doppelanord
nung unter die Erfindung, bei welcher das zylindrische
Innenelement Teil eines Kupplungszapfens ist, der zwei
nach beiden Seiten ausladende zylindrische Innenelemente
umfaßt, die in zwei miteinander zu kuppelnde rohrförmige
Bauteile eingreifen, die beide mittels je einer Konus
spannanordnung auf den zylindrischen Innenelementen fest
gesetzt und auf diese Weise miteinander verbunden werden.
Bei der Doppelanordnung können die inneren Konus
ringe von beiden Seiten an ein und demselben Flansch an
liegen und die beiden Wellenzapfen von diesem ausladen
(Anspruch 9).
Bei dieser Ausführungsform können die Enden der zu
verbindenden Hohlwellen sehr nahe aneinandergerückt wer
den und sind nur um die Breite des Flansches der Wellen
zapfen voneinander entfernt.
Bei einer alternativen Ausführungsform umfaßt das
Kupplungsteil gemäß Anspruch 10 zwei mit Abstand vonein
ander angeordnete Flansche, gegen die die inneren Konus
ringe von außen anliegen und von denen die beiden Wellen
zapfen nach außen ausladen.
Die beiden Flansche sind natürlich durch ein entspre
chendes Mittelstück miteinander verbunden. Bei dieser Aus
führungsform überbrückt die Kupplungsanordnung einen ge
wissen Abstand zwischen den Enden der Hohlwellen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Er
findung im teilweisen Längsschnitt dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Einfach-Ausführung zur Kupplung
einer Hohlwelle mit einem Wellenzapfen;
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform zur Kupplung
zweier Hohlwellen, deren Durchmesser an den Enden unter
einander gleich sind;
Fig. 3 zeigt eine entsprechende Ausführungsform
mit einem Kupplungszapfen mit zwei Abstand voneinander
aufweisenden Flanschen, woraus auch hervorgeht, daß
die Durchmesser an den Wellenenden verschieden sein kön
nen.
Die in Fig. 1 wiedergegebene Kupplungsanordnung 100
dient zur Verbindung eines als Hohlwelle 10 ausgebildeten
rohrförmigen Bauteils mit einem als Wellenzapfen 20 aus
gebildeten zylindrischen Innenelement. Die Hohlwelle 10
umfaßt eine zu ihrer Außenumfangsfläche 1 konzentrische
Ausnehmung 2 mit einer zylindrischen Innenumfangsfläche 3,
in die der Wellenzapfen 20 mit seiner Außenumfangsfläche 4
genau hineinpaßt und eine Strecke eingreift. Mit dem
Wellenzapfen 20 ist ein durch eine Ringscheibe gebildeter
radialer Flansch 5 verschweißt, der gegen die senkrecht
zur Achse 6 verlaufende Stirnfläche 7 der Hohlwelle 10
anliegt. Er erstreckt sich radial über die Außenumfangs
fläche 1 der Hohlwelle 10 nach außen bis vor die Stirn
fläche 8 des Flansches 9 eines als Flanschring ausgebil
deten Konusrings 12. Die Stirnfläche 8 liegt gegen die
Stirnfläche 25 des Flansches 5 ebenflächig an. Der Konus
ring 12 umfaßt einen nach der der Stirnfläche 8 gegen
überliegenden Seite von dem inneren Rand des Flansches 9
in Achsrichtung ausladenden dünnwandigen Konusteil 11.
Der Konusteil 11 weist eine konische Außenumfangsfläche 13
sowie eine zylindrische Innenumfangsfläche 14 auf, die
auf der Außenumfangsfläche 1 der Hohlwelle 10 sitzt. Der
Konusteil 11 bildet eine die Außenumfangsfläche 1 umge
bende, dünnwandige und dazu noch in der in Fig. 1 ange
deuteten Weise an mehreren Stellen in einer durch die
Achse 6 gehenden Ebene geschlitzte Büchse, die entspre
chend leicht radial zusammendrückbar ist.
Die radiale Zusammendrückung erfolgt durch einen
äußeren Konusring 15 mit einer konischen Innenumfangs
fläche 16, die in ihrer Neigung der Außenumfangsfläche
13 entspricht und einen im Selbsthemmungsbereich liegen
den Konuswinkel aufweisen. Die Abdrückschrauben sind
nicht dargestellt.
Die Verbindung erfolgt durch Anziehen der axialen
Spannschrauben 17, die über den Umfang verteilt auf einem
durch die Mittellinien 18 angedeuteten Spannkreis ange
ordnet sind. Eine solche Spannschraube 17 ist in der un
teren Hälfte der Fig. 1 von rechts durch Durchgangsboh
rungen in den Konusring 15 und dem Flansch 9 des Konus
rings 12 hindurch in eine Gewindebohrung des Flansches 5
eingeschraubt.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind ferner
Verbindungsschrauben 19 vorgesehen, die auf dem gleichen
Teilkreis 18 angeordnet und gemäß der Darstellung in der
oberen Hälfte der Fig. 1 von links durch eine Durchgangs
bohrung in dem Flansch 5 in eine Gewindebohrung des Flan
sches 9 des Konusrings 12 eingeschraubt sind. Statt, wie
in Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellt, die Verbin
dungsschrauben 19 an dem Flansch 9 enden zu lassen, ist
es auch möglich, auch in dem Flansch 9 eine Durchgangsboh
rung vorzusehen und die Verbindungsschrauben 19 in Gewinde
bohrungen des Konusrings 15 eingreifen zu lassen, so daß
sie wie die Spannschrauben 17 zur Erzielung der Spannkraft
beitragen können, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt.
Beim Anziehen der Spannschrauben und gegebenenfalls
der verlängerten Verbindungsschrauben 19 wird der Konus
ring 15, der ungeschlitzt ist und einen zur Aufnahme hoher
Ringspannungen befähigten Querschnitt aufweist, auf den
Konusteil 11 des Konusrings 12 aufgezogen und drückt die
sen radial gegen die Außenumfangsfläche 1 des Endes der
Hohlwelle 10 und dieses wiederum gegen die Außenumfangs
fläche 4 des Wellenzapfens 20.
Beim Auftreten eines Drehmoments, welches die Hohl
welle 10 gegenüber dem Wellenzapfen 20 zu verdrehen trach
tet, tritt zwischen der Außenumfangsfläche 1 der Hohlwelle
10 und der Innenumfangsfläche 14 des Konusrings 12 eine
durch die erzeugte Radialkraft bestimmte Reibung auf, die
für das übertragbare Drehmoment maßgebend ist. Wenn ein
Durchrutschen stattfinden sollte, müßte es auch an der
Grenzfläche 1, 14 stattfinden, denn der Konusring 12 ist
über den Flansch 5 mit dem Wellenzapfen 20 drehfest ver
bunden. Ohne diese Verbindung wären für das Grenzdrehmoment
die Flächen 3, 4 maßgebend, wodurch bei gleicher Reibungs
kraft wegen des geringeren Radius ein geringeres Grenz
drehmoment übertragbar wäre.
Hinzu kommt auch noch, daß an der Außenumfangsfläche 1
die radiale Spannkraft der Konusringe 12, 15 unvermindert
in Reibungskraft umgesetzt wird. Bei gleicher Spannkraft
der Spannschrauben 17 bzw. 19 kommt ein größerer Anteil
dieser Spannkraft der Erzeugung von Radialkraft zugute
als an der Außenumfangsfläche 4, an der die Radialkraft
durch das Zusammendrücken des Endes der Hohlwelle gemin
dert wäre. Es tragen also zwei Komponenten zur Erhöhung
des Grenzdrehmoments bei.
Wenn es auf die Erzeugung maximaler Spannkräfte an
kommt, werden auch die Verbindungsschrauben 19 als Spann
schrauben genutzt werden, wie es gestrichelt angedeutet
ist. Bei der kurzen Ausführungsform der Verbindungs
schrauben 19 werden diese zunächst angezogen und auf diese
Weise der Konusring 12 durch Anlage an dem Flansch 5 sta
bilisiert, bevor das Aufziehen des äußeren Konusrings 15
beginnt. Dadurch wird Verwerfungen des Konusrings 12 vor
gebeugt und kann dieser relativ schwach dimensioniert wer
den. Der Vermeidung von Verformungen des Konusrings 12
dient auch die Maßnahme, auch die Außenumfangsfläche 21
des Flansches 9 konisch zu gestalten und von einem koni
schen Ansatz 22 des Konusrings 15 übergreifen zu lassen,
durch den der Flansch 9 niedergehalten wird.
Wichtig ist, daß in beiden dargestellten Varianten
- ob mit kurzer Verbindungsschraube 19 oder mit in den
äußeren Konusring 15 eingreifender Verbindungsschraube 19 -
das an der Grenzfläche 1, 14 abgenommene Drehmoment an den
Stirnflächen 8, 25 auf den Wellenzapfen 20 übertragen wird,
ähnlich wie bei einer Flanschkupplung.
Wichtig ist ferner, daß die Schrauben 17, 19 von
verschiedenen Seiten eingreifen. Dadurch ist der dichteste
Abstand der Schrauben in Umfangsrichtung nicht durch die
Köpfe, sondern durch die Schäfte bestimmt und kann die
maximale Zahl von Schrauben auf dem gleichen Teilkreis
untergebracht werden.
Die Kupplungsanordnung 200 der Fig. 2 dient zum Ver
binden zweier fluchtender Hohlwellen 10, deren Außen
umfangsflächen 1 und Innenumfangsflächen 3 in dem Aus
führungsbeispiel gleichen Durchmesser aufweisen. Die
Kupplungsanordnung 200 umfaßt einen Kupplungszapfen 30
mit einem in der Mitte vorgesehenen Radialflansch 5′, von
welchem nach den beiden Seiten als Wellenzapfen 20′ bzw.
20′′ ausgebildete zylindrische Innenelemente, die in die
Ausnehmungen 2 der beiden als Hohlwellen 10 ausgebildete
rohrförmige Bauteile eingreifen. Die Hohlwellen 10 liegen
mit ihren Stirnseiten 7 gegen den Flansch 5′ an. Auf ihren
Enden sind im Bereich der Wellenzapfen 20′, 20′′ Konus
spannanordnungen 12, 15 angeordnet, die in Ausbildung und
Funktion der Konusspannanordnung 12, 15 der Fig. 1 ent
sprechen. Die axialen Spannschrauben 17 des gemäß Fig. 2
linken Konusrings 15 greifen von links durch Durchgangs
bohrungen des linken äußeren Konusrings 15 des linken
inneren Konusrings 12 und des Flansches 5′ in Gewinde
bohrungen des rechten Konusrings 12 ein. Die Spannschrau
ben 17 des rechten äußeren Konusrings 15 greifen gemäß
Fig. 2 von rechts durch Durchgangsbohrungen des rechten
äußeren Konusrings 15 des rechten inneren Konusrings 12
und des Flansches 5′ in Gewindebohrungen des linken inne
ren Konusrings 12 ein. Beide Gruppen von axialen Spann
schrauben 17 sind auf dem gleichen Teilkreis angeordnet.
Auch im Hinblick auf die Drehmomentübertragung ergibt
sich die gleiche Situation wie in Fig. 1.
Bei der Kupplungsanordnung 300 der Fig. 3 ist ein
Kupplungszapfen 40 vorgesehen, der zwei durch ein koaxiales
Verbindungsstück 23 mit axialem Abstand miteinander ver
bundene Radialflanschen 5′′ umfaßt, von denen die zylindri
sche Innenelemente bildende Wellenzapfen 20′, 20′′′ nach
beiden Seiten ausladen. Der Wellenzapfen 20′ entspricht
im Durchmesser dem Wellenzapfen 20′ der Fig. 2, der
Wellenzapfen 20′′ hat einen etwas geringeren Durchmesser.
Die Kupplungsanordnung 300 dient zur Verbindung
zweier die rohrförmigen Bauteile bildender Hohlwellen
10, 10′, von denen die Hohlwelle 10′ eine etwas größere
Wandstärke aufweist als die Hohlwelle 10. Die Hohlwellen
10, 10′ liegen gegen das Fußteil der Flansche 5′′ von außen
an. In dem Bereich der Wellenzapfen 20′, 20′′ liegen von
außen Konusspannanordnungen 12,15 auf dem Außenumfang 1,1′
der Hohlwellen 10, 10′ an, die der entsprechenden Konus
spannanordnung 12, 15 der Fig. 1 gleichen. Es ist gewisser
maßen die Gesamtanordnung der Fig. 1 bezüglich einer links
von dem dortigen Flansch 5 gelegenen zur Achse 6 senkrech
ten Ebene spiegelbildlich verdoppelt, wobei aber die
Funktion die gleiche bleibt.
Die Wellenzapfen 20, 20′, 20′′, 20′′′ der Kupplungsanordnungen
100, 200, 300 sind massiv dargestellt, weil es auf maximale
Drehmomentübertragung ankommt. Es ist aber auch möglich,
eine Durchgangsbohrung 24 anzubringen, wie es in Fig. 3
gestrichelt angedeutet ist, beispielsweise wenn es um die
flüssigkeitsdichte Kupplung zweier Rohre geht.
Claims (10)
1. Kupplungsanordnung zur Verbindung eines rohr
förmigen Bauteils mit einem zu diesem fluchtenden, in
das Ende des rohrförmigen Bauteils eingreifenden, im
Durchmesser dem Innendurchmesser des rohrförmigen Bau
teils entsprechenden zylindrischen Innenelement,
mit einer auf dem Außenumfang des rohrförmigen
Bauteils im Bereich des zylindrischen Innenelements
angeordneten Konusspannanordnung, die einen auf dem
Außenumfang des rohrförmigen Bauteils sitzenden inne
ren Konusring mit zylindrischer Innenumfangsfläche
und konischer Außenumfangsfläche sowie einen darauf
angeordneten äußeren Konusring,
der eine mit der konischen Außenumfangsfläche des inneren
Konusrings zusammenwirkende Innenumfangsfläche aufweist und
der durch achsparallele Spannschrauben axial auf den
inneren Konusring ziehbar ist und dabei diesen und das
Ende des rohrförmigen Bauteils radial zusammendrückt
und dadurch einen Reibungsschluß zwischen dem rohrför
migen Bauteil und dem zylindrischen Innenelement her
stellt,
und mit einem mit dem zylindrischen Innenelement
drehfest verbundenen radialen Flansch, der sich an der
Stirnseite des rohrförmigen Bauteils vorbei radial bis
vor die Stirnseite des inneren Konusrings erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der innere Konusring (12) und der Flansch (5, 5′, 5′′)
durch axiale Schrauben (17, 19) unter unmittelbarer Anlage
der beiderseitigen Stirnflächen (8, 25) miteinander verbun
den sind.
2. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der innere Konusring (12) ein Flansch
ring mit dünnwandigem axialen Konusteil (11) und von des
sen dickwandigerem Ende radial ausladendem Flanschteil
(9) ist und die Schrauben (17, 19) am Flanschteil (9) an
greifen.
3. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschrauben (17) durch
den Flanschteil (9) des inneren Konusrings (12) hindurch
den Flansch (5; 5′, 5′′) und den äußeren Konusring (15) mit
einander verbinden.
4. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß separate axiale
Verbindungsschrauben (19) vorgesehen sind, die den Flansch
(5, 5′′) und den axial gegen ihn anliegenden Flanschteil
(9) des inneren Konusrings (12) unmittelbar verbinden.
5. Kupplungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spannschrauben (17) und die Spann
schrauben (19) in Umfangs
richtung abwechselnd von verschiedenen Seiten eingeschraubt
und auf dem gleichen Teilkreis (18) in Umfangsrichtung
gegeneinander versetzt angeordnet sind.
6. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische
Innenelement ein massiver Wellenzapfen (20, 20′, 20′′, 20′′′) ist.
7. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische
Innenelement eine axial durchgehende innere Öffnung (24)
aufweist.
8. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische
Innenelement (20′) Teil eines Kupplungszapfens (30; 40)
ist, der ein zur anderen Seite ausladendes, fluchtendes,
weiteres zylindrisches Innenelement (20′′, 20′′′) umfaßt,
das in ein weiteres rohrförmiges Bauteil (10; 10′) ein
greift, das mit dem ersten rohrförmigen Bauteil (10)
fluchtet und mit dem zweiten rohrförmigen Bauteil (10; 10′)
mittels einer auf dem Außenumfang (1, 1′) des zweiten
rohrförmigen Bauteils (10, 10′) angeordneten Konusspann
anordnung verbunden ist, die einen auf dem Außenumfang
(1, 1′) des rohrförmigen Bauteils (10, 10′) sitzenden inne
ren Konusring (12) mit zylindrischer Innenumfangsfläche
(14) und konischer Außenumfangsfläche (13) sowie einen
darauf angeordneten äußeren Konusring (15) mit einer
konischen, mit der konischen Außenumfangsfläche (13) des
inneren Konusrings (12) zusammenwirkenden Innenumfangs
fläche (16) umfaßt, der durch achsparallele Spannschrau
ben (17, 19) auf den inneren Konusring (12) ziehbar ist
und dabei diesen und das Ende des rohrförmigen Bauteils
(10, 10′) radial zusammendrückt und dadurch einen Rei
bungsschluß zwischen dem rohrförmigen Bauteil und dem
zylindrischen Innenelement erzeugt.
9. Kupplungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die inneren Konusringe (12) von beiden
Seiten an ein und demselben Flansch (5′) anliegen und
die beiden zylindrischen Innenelemente (20′, 20′′) von die
sem nach außen ausladen.
10. Kupplungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Kupplungszapfen (40) zwei mit
Abstand voneinander angeordnete Flansche (5′′; 5′′) auf
weist, gegen die die inneren Konusringe (12) von außen
anliegen und von denen die beiden zylindrischen Innen
elemente (20′; 20′′′) nach außen ausladen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883804673 DE3804673C1 (en) | 1988-02-15 | 1988-02-15 | Coupling arrangement for connecting a tubular component to a cylindrical inner element |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19883804673 DE3804673C1 (en) | 1988-02-15 | 1988-02-15 | Coupling arrangement for connecting a tubular component to a cylindrical inner element |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3804673C1 true DE3804673C1 (en) | 1989-08-10 |
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ID=6347452
Family Applications (1)
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| DE19883804673 Expired DE3804673C1 (en) | 1988-02-15 | 1988-02-15 | Coupling arrangement for connecting a tubular component to a cylindrical inner element |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3804673C1 (de) |
Cited By (10)
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