DE3814275C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D13/00—Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
- E05D13/003—Anti-dropping devices
- E05D13/006—Anti-dropping devices fixed to the wing, i.e. safety catches
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
- E05Y2900/106—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof for garages
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fallbremse für an mindestens
einem Halteseil hängende, in Schienen geführte Tore,
insbesondere Garagengliedertore, mit zwei Federn, die mit unterschiedlicher
Stärke gegeneinander auf einen Bremsschuh einwirken
und von denen die schwächere bei fehlender Gegenwirkung
der stärkeren Feder einen am Tor schwenkbar gelagerten Bremsschuh
betätigt, während die stärkere, mit ihrem einen Ende am
Bremsschuh und mit ihrem anderen Ende am Halteseil angreifende
Feder den Bremsschuh in seiner Gelöststellung hält, solange das
Halteseil intakt ist.
Es ist in diesem Zusammenhang aus der FR-PS 11 78 159 bei
Schiebefenstern bekannt, bei einer vertikal in einer Führung
verschiebbaren Last, nämlich dem Fenster, die Bremsvorrichtung
verdrehbar auszuführen und von zwei gegeneinanderwirkenden Federn
in ihrer Ruhelage zu halten. Dabei ist das eine Ende der
stärkeren Feder mit dem Tragseil verbunden, so daß diese Feder
bei einem Seilbruch unwirksam wird. Dieser Mechanismus ist innerhalb
zweier ineinander und gegeneinander angeordneten U-Profilen
angeordnet und kann somit kaum für gebogene Führungsschienen
verwendet werden. Darüber hinaus besteht der Bremsmechanismus
aus einem Sperrhaken, der in Ausnehmungen der ortsfesten
Führungsschiene eingreift.
Ein wesentlicher Nachteil einer solchen Vorrichtung besteht
darin, daß hier eine Wartung und auch eine Inspektion nahezu
unmöglich gemacht ist, ohne daß eine Demontage wesentlicher
Teile vorgenommen werden muß. Darüber hinaus ist stets eine genaue
Justierung erforderlich, um ein Eingreifen des Sperrhakens
sicher zu gewährleisten.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde,
eine Fallbremse für ein Gliedertor anzugeben, bei dem
die Fallbremse auch auf gebogen verlaufenden Schienenabschnitten
abriebfrei und störungsfrei im Gefahrenfall ihre Funktion
ausüben kann, ohne jedoch außerhalb ihres Eingriffs die Betätigung
des Tores zu beeinträchtigen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß
- a) die Federn zwei Torsionsfedern sind, die im Bereich des Angriffspunktes des Halteseiles am Tor angebracht sind und die Achse der zwei Torsionsfedern in Richtung der Schwenkachse des Bremsschuhes liegt,
- b) der Bremsmechanismus zur Betätigung des Bremsschuhs gegen die Schienen oder ein anderes ortsfestes Teil ausgebildet ist,
- c) die Torsionsfedern und der Bremsschuh außerhalb der Schienen angeordnet sind und
- d) das Halteseil am Tor direkt angreift und im Bremsschuhbereich endet.
Durch diese Merkmale ist sichergestellt, daß die Bremsvorrichtung
auch an Garagengliedertoren mit gekrümmten Schienen einsetzbar
ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die
Torsionsfedern und der Bremsschuh außerhalb der Führungsschienen
für das Gliedertor angeordnet sind, so daß eine Inspektion
und Reparatur der Bremse ohne weiteres und leicht möglich ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn die
Bremsfläche des Bremsschuhes gebogen ausgeführt ist, so daß er,
wenn er mit der Führungsschiene durch die federbewirkte
Schwenkbewegung in Kontakt kommt, durch die Relativbewegung
zwischen ihm und der Führungsschiene weiter verschwenkt wird
und sich damit umso fester gegen die Führungsschiene preßt. Damit
ist auch bei langsamen Geschwindigkeiten mit Sicherheit
eine Selbsthemmung gewährleistet.
Ferner ist es zweckmäßig, wenn die Bremsfläche des Bremsschuhes
mit einem Reibbelag in Form eines handelsüblichen Schmirgelpapiers
belegt ist, so daß auch bei Gleitschienen, deren Außenseite
fettig und ölig
ist, eine ausreichende Bremswirkung erzielt.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispie
les, welches in den Zeichnungen dargestellt ist, näher
erläutert ohne darauf beschränkt zu sein. Dabei zeigt
Fig. 1 ein übliches Sektionaltor,
Fig. 2 die Aufhängung
und Führung der untersten Sektion des Tores in einem ho
rizontalen Schnitt,
Fig. 3 zeigt die gleiche Anordnung im
Vertikalschnitt und
Fig. 4 zeigt den erfindungsgemäßen
Bremszug in der Brems- bzw. Bereitschaftstellung.
Einzelne Sektionen 1 eines Sektionaltores werden
mittels Rollen 2 in einer Führungsschiene 3 geführt.
Diese Führungsschiene weist einen annähernd lotrechten
Teil 3′ und einen zumindest annähernd waagrechten Teil 3′′
auf. Die unterste Sektion ist mit einem Tragseil 4 ver
bunden. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, verläuft dieses Trag
seil zumindest nahezu parallel zur Führungsschiene 3 und
zur Sektion 1, wenn sich diese Sektion im unteren Bereich
des Tores befindet. Durch den Übergang zwischen den Füh
rungsschienenabschnitten 3′ und 3′′ gelangt das Tragseil 4
in eine um etwa 90° verschwenkte Lage.
Auf dem Zapfen 5, an dem das Seil 4 befestigt ist,
ist ein Bremsschuh 6 drehbar gelagert. Eine Feder 7 ver
sucht diesen Bremsschuh 6 um die Achse 5 zu verschwenken,
so daß er in die in Fig. 3 strichliert eingezeichnete Lage
kommt, in der er gegen die Außenseite der Führungsschiene
3 drückt. Solange das Seil 4 ordnungsgemäß an seinem
Platz ist und somit das Tor trägt, wird dies durch eine
stärkere (und stärker vorgespannte) Drehfeder 8 verhin
dert, deren eines Ende am Seil 4 angreift und deren an
deres Ende den Bremsschuh 6 gegen die schwächere Feder 5
in seine Bereitschaftlage drückt. Sobald das Seil 4
reißt oder aus seiner oberen Rolle läuft, wird die Feder
8 unwirksam, wie in Fig. 3 strichliert dargestellt und
die Feder 7 preßt den Bremsschuh 6 in die in Fig. 3
strichliert und in Fig. 4 oben detailliert dargestellte
Lage. Die Feder 8 gleicht das Verschwenken der Seilrich
tung bezüglich des untersten Segmentes des Tores während
seiner Öffnungs- und Schließbewegung um ca. 90° aus.
Durch die Ausgestaltung des Bremsschuhs 6 mit einer
gekrümmten Oberfläche, deren Abstand zur Achse 5 mit zu
nehmendem Winkel vom vorderen Auflaufpunkt des Brems
schuhs zumimmt, wird ein Selbsthemmungseffekt erreicht,
der ein sicheres Fangen des Tores bewirkt.
Im Ausführungsbeispiel ist der Bremsschuh 6 an sei
ner Oberfläche mit einem speziellen Haftüberzug 6′, vor
zugsweise einem Schmirgelpapier auf einer Kautschukun
terlage versehen.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausfüh
rungsbeispiel beschränkt. So
ist es nicht notwendig, die Federn
koaxial mit dem Tragseilzapfen anzuordnen.
Es ist selbstverständlich auch möglich, den Brems
schuh anders als dargestellt zu gestalten, in beispiels
weise der Außenform der Führungsschiene anzupassen oder
auch die Führungsschiene selbst günstig für ihre Verwen
dung als Bremsfläche auszubilden. Dies kann von einer An
passung der Geometrie bis zu einer Aufrauhung der Ober
fläche und der Aufbringung eines Belages gehen. Es ist
auch denkbar, die Bremse nicht gegen die Führungsschiene
sondern gegen einen anderen ortsfesten Teil wirken zu
lassen, wenn spezielle Einbausituationen dies notwendig
oder günstig erscheinen lassen.
Claims (3)
1. Fallbremse für an mindestens einem Halteseil (4) hängende,
in Schienen (3) geführte Tore, insbesondere für Garagengliedertore,
mit zwei Federn (7, 8), die mit unterschiedlicher
Stärke gegeneinander auf einen Bremsschuh einwirken
und von denen die schwächere (7) bei fehlender Gegenwirkung
der stärkeren Feder (8) einen am Tor schwenkbar gelagerten
Bremsschuh (6) betätigt, während die stärkere, mit ihrem
einen Ende am Bremsschuh und mit ihrem anderen Ende am Halteseil
angreifende Feder (8) den Bremsschuh in seiner Gelöststellung
hält, solange das Halteseil intakt ist, dadurch
gekennzeichnet,
- a) daß die Federn (7, 8) zwei Torsionsfedern sind, die im Bereich des Angriffspunktes des Halteseiles (4) am Tor angebracht sind und daß die Achse der zwei Torsionsfedern (7, 8) in Richtung der Schwenkachse (5) des Bremsschuhs liegt,
- b) daß der Bremsmechanismus zur Betätigung des Bremsschuhs (6) gegen die Schienen (3) oder ein anderes ortsfestes Teil ausgebildet ist,
- c) daß die Torsionsfedern (7, 8) und der Bremsschuh (6) außerhalb der Schienen (3) angeordnet sind und
- d) daß das Halteseil (4) am Tor direkt angreift und im Bremsschuhbereich endet.
2. Fallbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bremsfläche (6′) des Bremsschuhs (6) gebogen ausgebildet
ist.
3. Fallbremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bremsfläche (6′) des Bremsschuhs (6) mit einem
Reibbelag in Form eines handelsüblichen Schmirgelpapiers
belegt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT105787A AT387258B (de) | 1987-04-28 | 1987-04-28 | Fallbremse |
Publications (2)
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3814275A1 (de) |
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