DE3815748A1 - Auf dem maekler eines baufahrzeuges verschiebbare vorrichtung zum einpressen und ziehen von profilen sowie verfahren - Google Patents
Auf dem maekler eines baufahrzeuges verschiebbare vorrichtung zum einpressen und ziehen von profilen sowie verfahrenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine auf dem Mäkler eines
Baufahrzeuges verschiebbare Vorrichtung zum Ein
pressen und Ziehen von Profilen, Dielen odgl. mit
einem Schlitten sowie einer der stirnseitigen Auf
nahme des Profils dienenden Spannzange sowie Ver
fahren zum Einpressen und Ziehen von Profilen.
Auf dem Gebiet des Tiefbaus ist es zum Einbrin
gen von Profilen und/oder Erdbohrungen bekannt
Teleskopmäkler einzusetzen, auf denen zum Einbrin
gen oder Ziehen von Profilen ein Vibrator oder für
die Herstellung von Erdbohrungen Bohrgetriebe ver
schiebbar angeordnet sind. Der Einsatz von Teles
kopmäklern ermöglicht das Zusammenschieben auf
eine geringe, den Transport erleichternde Länge,
die jedoch während der Arbeitsphase durch Ausein
anderschieben wesentlich verlängert werden kann.
Zur stirnseitigen Aufnahme des Profiles besitzt
der Vibrator an seiner Unterseite eine Spannzange
und ist über einen Schlitten auf dem Mäkler ver
schiebbar. Neben der Gesamtlänge des Mäklers in
ausgezogenem Zustand ist für die Qualität derar
tiger Geräte von entscheidender Bedeutung, wel
che maximale Anpresskraft in Längsrichtung der
Profile aufgebracht werden kann, die bestimmt,
welcher der durch Steine, extreme Bodenverfesti
gungen odgl. erzeugten Widerstände während des
Vortriebes des Profiles überwunden werden können.
Die hierbei ausübbare Höchstkraft wird begrenzt
durch die von Mäkler und Baugerät maximal aufnehm
und abstützbaren Reaktionskräfte. Dies gilt ins
besondere auch bei rein statischem Pressen, das
in jüngster Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt,
da die durch Vibrationen ausgelösten und übertra
genen Schwingungen zu Folgeschäden in Form von
Gebäuderissen, Störungen empfindlicher Anlagen,
wie Computer odgl. Anlaß geben.
Hiervon ausgehend hat sich die Erfindung die
Schaffung sowohl einer Vorrichtung als auch eines
Verfahrens zur Aufgabe gemacht, bei dem wesent
lich größere Kräfte auf Profile, Dielen odgl.
ausgeübt werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch
eine Vorrichtung, bei der mehrere Spannzangen ne
beneinanderliegend angeordnet sind, jede Spann
zang an mindestens einem hydraulischen Zylinder
befestigt ist und die einzelnen Spannzangen sowie
die Zylinder der einzelnen Spannzangen unabhängig
voneinander betätigbar sind.
Die zum Rammen der Profile benötigte abwärtsge
richtete Kraft wird überwiegend durch den der je
weiligen Spannzange zugeordneten Zylinder und in
geringerem Umfang durch Verschieben der gesamten
Vorrichtung auf dem Mäkler in an sich bekannter
Weise erzeugt werden. Zum Ziehen der Profile keh
ren sich die Kräfteverhältnisse um und werden
ebenfalls durch den Zylinder und durch Verschie
ben entlang dem Mäkler in entgegengesetzter Rich
tung erzeugt. Entscheidend ist, daß durch Verwen
dung mehrerer Spannzangen und durch deren unab
hängige Steuerung voneinander ein einziges Profil
bewegt wird, ein oder mehrere der benachbarten
Profile bei raumfester Vorrichtung festgehalten
werden, so daß auf diesem Wege die Reaktionskräf
te abgeleitet werden können und nur noch zum ge
ringen Teil über den Mäkler und zum Baufahrzeug
weitergeleitet und dort kompensiert werden müssen.
Durch sukzessives Bewegen jeweils eines einzigen
Profiles und gleichzeitigem Festhalten der übrigen
Profile lassen sich sämtliche Profile um einen be
stimmten durch den maximalen Hub der Zylinder be
grenzten Bereich verschieben. Durch Bewegung ent
lang dem Mäkler lassen sich über den Maximalhub
der Zylinder hinausgehende Verschiebungen erzeu
gen. Der Vortrieb kann demzufolge in seiner Ge
samtheit nach wie vor über die durch den Mäkler
definierte Länge vorgenommen werden.
Anhand der im folgenden, beim Einpressen von Pro
filen beschriebenen Arbeitsschritte werden Aufbau
und Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrich
tung weiter verdeutlicht:
Als erstes werden mehrere, am Rammort bis zu einer
geringen Tiefe im wesentlichen in vertikale Rich
tung weisende Profile eingebracht, so daß sie ohne
zusätzliche Abstützung aufgerichtet bleiben. Dann
wird die Vorrichtung aufgesetzt und mit Hilfe der
Spannzangen mehrere benachbarte Profile festgelegt.
Die einzelnen Profile werden sukzessive und unter
Beibehaltung des Klemmzustandes auch der nicht be
wegten anderen Profile bis zum Maximalhub des Zy
linders eingepreßt. Befinden sich sämtliche der
in den Spannzangen der Vorrichtung befindlichen
Profile in ihrer tiefsten Position, die dem unte
ren Todpunkt des Kolbens entspricht, wird der Druck
des hydraulischen Mediums auf Null gestellt, die
gesamte Vorrichtung auf dem Mäkler soweit nach
unten verschoben, bis der erste Kolben in etwa
den oberen Todpunkt erreicht hat. Anschließend
werden in vorbeschriebener Weise sukzessive die
einzelnen Profile unter Festklemmen der übrigen
Profile wiederum um eine durch den Maximalhub des
Kolbens bestimmte Strecke vorgetrieben. Durch
mehrmaliges Wiederholen dieser Verfahrensschritte
läßt sich das Profil bis zu endgültigen Tiefe in
das Erdreich einrammen.
Das Ziehen von Profilen geschieht in folgender
Weise:
Zunächst wird die Vorrichtung auf mehrere Profile
bei ausgefahrenen Zylindern aufgesetzt und fest
geklemmt. Anschließend werden sukzessive die ein
zelnen Profile unter Beibehaltung des Klemmzu
standes mit Hilfe der Zylinder herausgezogen. Mit
Erreichen des oberen Todpunktes sämtlicher Zylin
der wird die Vorrichtung auf dem Mäkler nach oben
verschoben und unter Nullstellung der Hydraulik
die Kolben nach unten bewegt. Anschließend werden
die vorbeschriebenen Schritte wiederholt und nach
zyklischem Durchlaufen mehrerer Arbeitsvorgänge
die Profile vollständig oder bis zu einer nur ge
ringen Resttiefe herausgezogen. Der letztere Fall
empfiehlt sich immer dann, wenn die Profile an
einer Aufhängung befestigt und mit deren Hilfe
abgelegt werden sollen, da zum Einfädeln die
räumliche Fixierung von Vorteil ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung wird die Anbrin
gung von drei oder vier Spannzangen empfohlen.
Der Vorteil der Verwendung von drei Spannzangen
besteht in der kostengünstigen Herstellung und
dem geringen Gewicht, andererseits ist das bei
Betätigen insbesondere der beiden äußeren Zy
linder um die Mittelachse sich ausbildende und
zu kompensierende Kippmoment erheblich. Bei der
Verwendung von vier oder mehr Spannzangen er
reicht man eine wesentlich günstigere Abstützung.
Im Rahmen der Erfindung steht grundsätzlich frei,
auf welche Art und Weise das Einfädeln der ein
zelnen Profile in die Spannzangen vorgenommen
wird. In einer konkreten Ausgestaltung weist
hierzu die Vorrichtung einen auskragenden Arm
auf, an dem die Aufhängung für ein Profil befe
stigt ist und unterhalb der in der Verlängerung
der Längsachse des (hängenden) Profiles eine mit
der Kolbenstange in Verbindung stehende Anpreß
vorrichtung angebracht ist. Das Einfädeln erfolgt
dadurch, daß in an sich bekannter Weise die Auf
hängung an dem zunächst liegenden Profil befe
stigt und anschließend die Vorrichtung auf dem
Mäkler bis zur vertikalen Ausrichtung nach oben
verfahren wird. Neu ist, daß durch Betätigen
des Zylinders die Anpreßvorrichtung abwärts be
wegt wird, an der Stirnseite angreift und das
Profil bis zu einer geringen Tiefe in den Bo
den einpreßt. Der Einpreßort ist hierbei grund
sätzlich beliebig. Anschließend wird die Auf
hängung gelöst und das Profil von oben her mit
Hilfe der Spannzange erfaßt und festgeklemmt.
Dann erst wird das Profil durch das Baufahr
zeug an den Einbringungsort transportiert und
bis zu einer geringen Tiefe in das Erdreich ein
getrieben. Die soeben beschriebenen Arbeits
schritte werden für jedes Profil einzeln durch
geführt. Erst dann, wenn eine gewisse Anzahl an
Profilen auf diese Weise am Einbringungsort fest
gelegt worden sind, wird die erfindungsgemäße
Vorrichtung aufgesetzt, an den Profilen festge
klemmt und in der oben beschriebenen Weise der
Vortrieb durchgeführt. Bei der soeben beschrie
benen Einfädelmethode ist das Profil zweimal zur
vertikalen Ausrichtung in den Boden zu pressen,
um einmal von der Spannzange und zum anderen von
der erfindungsgemäßen Vorrichtung stirnseitig
erfaßt werden zu können. Zur Ausrichtung und zum
Vortrieb des Profiles am Ort der Einbringung wird
empfohlen, die mittleren Spannzangen der Vorrich
tung einzusetzen, und durch Beaufschlagung des Zy
linders und/oder Verschieben auf dem Mäkler den
Vortrieb zu erzeugen. Bei Einsatz der mittleren
Spannzangen sind die erzeugten Kippmomente ver
gleichsweise gering.
Prinzipiell ist klarzustellen, daß der mit der
erfindungsgemäßen Vorrichtung mögliche Vortrieb
durch sukzessive Beaufschlagung der einzelnen
Zylinder bei hinreichend lockerem Boden auch
durch eine Verschiebung der gesamten Vorrich
tung auf dem Mäkler selbst erfolgen kann. Nach
dem die zur translatorischen Verschiebung auf
dem Mäkler zur Verfügung stehenden Kräfte ver
gleichsweise gering sind, verbietet sich die
Verschiebung bei zunehmendem Vortriebswider
stand. Die vorgeschilderter Vorgehensweise ver
bleibt dann nur noch.
Zur besseren seitlichen Abstützung und zur Zwangs
führung der Profile wird in einer zweckmäßigen Wei
terbildung die Führung der Spannzangen bzw. Kol
benstangen in Schienen vorgesehen.
In einer besonders bevorzugten Weiterbildung sind
die von den Zylinderkammern und der Zufuhr des
Hydraulikmediums dienenden Leitungen an eine so
wohl die Durchflußmenge als auch die Frequenz be
stimmende Steuerung angeschlossen. Sie erlaubt
bei sich erhöhendem Vortriebswiderstand entweder
eine Vibrations-, Pulsations- bzw. Schlagbewegung
zu überlagern oder aber den statischen Vortrieb
einzustellen und auf reinen Vibrations-, Pulsa
tions- bzw. Schlagbetrieb umzustellen. Unter Vi
bration sind bekanntermaßen Vortriebsverfahren
zu verstehen, bei denen das Profil im eingeklemm
ten Zustand und damit auch der darauf angeordnete
"Vibrator" eine Auf- und Abwärtsbewegung in ra
scher zeitlicher Abfolge erfährt. Man erhält ei
nen sinusförmigen Kräfteverlauf in Längsrichtung
des Profiles. Durch entsprechende Steuerung des
Hydraulikmediums in den beiden sich gegenüberlie
genden Zylinderkammern (doppelt wirkender Zylin
der) läßt sich eine derartige Bewegung erreichen,
wobei die maximal erzeugte Kraft durch die pro
Halbschwingung der Zylinderkammer jeweils zuge
führte Hydraulikmenge bestimmt wird und die Fre
quenz durch die Schaltdauer der Steuerung festge
legt wird. Wirkt eine periodische Kraft nur in
Abwärtsrichtung wird bei eingeklemmtem Profil von
Pulsationsbetrieb gesprochen. Ist das Profil in
nerhalb der Spannzange gelöst und wird eine auf
die Stirnfläche einwirkende Kraft erzeugt, erhält
man Schlagbetrieb. In Abhängigkeit von den mit
zunehmendem Vortrieb sich ändernden Bodenverhält
nissen ist eine Umschaltung auf die einzelnen Be
triebsarten auch bei erfindungsgemäßer Vorrich
tung möglich. Zusätzlich kann der statischen Be
wegung der Vibrations-, Pulsations- bzw. Schlag
betrieb überlagert werden.
In diesem Zusammenhang wird empfohlen, den Druck
in der oberen und/oder unteren Zylinderkammer zu
erfassen und bei Überschreiten eines vorgebbaren
Grenzwertes auf Vibration und/oder Pulsation bzw.
Schlagen umzuschalten. Bei Zufuhr einer bestimm
ten Menge eines hydraulischen Mediums baut sich
in der betrachteten Zylinderkammer so lange ein
Druck auf bis die zum Vortrieb des Profiles benö
tigte Kraft über den Kolben abgegeben wird. Seine
Abwärtsbewegung verhindert einen weiteren Druck
anstieg. Mit zunehmendem (abnehmendem) Vortriebs
widerstand erhöht (verringert) sich der in der
Zylinderkammer sich ausbildende Druck, der dem
zufolge als Meßgröße für den Vortriebswiderstand
genutzt werden kann. Durch Erfassen dieses (ma
ximalen) Druckes läßt sich der Vortriebswider
stand erfassen und bei Erreichen eines bestimmten
Grenzwertes auf Vibration und/oder Pulsation und/
oder Schlagen umschalten bzw. überlagern. Die
Vorrichtung ist dann in der Lage, automatisch
auf den für den Vortrieb und für die Umweltbela
stung günstigsten Betriebszustand bei optimalem
Arbeitsergebnis umzuschalten.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der
Erfindung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, in dem anhand der Zeichnung
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher er
läutert wird. Sie zeigt den Abschnitt eines Te
leskopmäklers mit der darauf verschiebbar ange
ordneter erfindungsgemäßer Preß- und Ziehvorrich
tung in schematisch gehaltener Vorderansicht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 weist vier in
vertikaler Richtung bewegbare Spannzangen 2 auf,
an deren unterer Seite in strichpunktierter Li
nienführung die jeweils zugehörigen Profile 3
angedeutet sind, woraus erkennbar wird, daß je
der Spannzange 2 ein Profil 3 zugeordnet ist. Je
de Spannzange 2 ist an der Unterseite der Kolben
stange eines hydraulisch betätigten Zylinders 4
befestigt und kann hierdurch auf unterschiedliche
Höhen eingestellt werden. Die Spannzangen 2 bzw.
Teile des Zylinders 4 sind in vertikal verlaufen
den Schienen 5 geführt. Die gesamte Vorrichtung
ist auf dem aus einem Außen- 6 und einem Innen
mäkler 7 teleskopartig zusammengesetzten Mäkler 8
verschiebbar, wobei die Kraftübertragung über von
oben an der Vorrichtung angreifende Seilzüge 9
erfolgt. Die Abwärtsbewegung wird durch Schwer
kraft ausgelöst und die Kraft nach oben durch
Seilzüge 9 vermittelt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt neben
einander angeordnete Profile 3 einzeln und suk
zessive in das Erdreich einzubringen, wobei die
übrigen, momentan nicht bewegten Zylinder der
Abstützung unter Aufbringung der Reaktionskräfte
dienen.
Claims (12)
1. Auf dem Mäkler eines Baufahrzeuges verschieb
bare Vorrichtung zum Einpressen und Ziehen von
Profilen, Dielen odgl. mit einem Schlitten sowie
einer der stirnseiten Aufnahme des Profils die
nenden Spannzange, dadurch gekenn
zeichnet, daß mehrere Spannzangen 2 ne
beneinanderliegend angeordnet sind, jede Spann
zange 2 an einem hydraulischen Zylinder 4 befe
stigt ist und die einzelnen Spannzangen 2 sowie
die Zylinder 4 der einzelnen Spannzangen 2 unab
hängig voneinander betätigbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch drei oder vier
Spannzangen 2.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß
an der Vorrichtung an einem auskragenden Arm die
Aufhängung für das Profil 3 befestigt ist und un
terhalb, in Verlängerung der Längsachse des Pro
files 3 eine mit der Kolbenstange in Verbindung
stehende Anpreßvorrichtung angebracht ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch in
Schienen 5 geführte Spannzangen 2 und/oder Kolben
stangen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungen zu den Zylinderkammern an eine
sowohl die Menge als auch die Frequenz des beauf
schlagenden Hydraulikmediumes bestimmenden Steue
rung angeschlossen sind.
6. Verfahren zum Einpressen von Profilen unter
Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprü
che 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß zunächst mehrere Profile 3
am Ort ihrer Einbringung bis zu einer geringen
Tiefe eingepreßt werden, dann die Vorrichtung
aufgesetzt, mehrere Profile 3 mit Hilfe der
Spannzange 2 eingeklemmt und die einzelnen Pro
file 3 sukzessive bis zum Maximalhub des Zylin
ders 4 eingepreßt werden, anschließend unter
Rückstellung der Kolben die Vorrichtung 1 nach
unten verschoben wird und durch erneutes, evtl.
mehrmaliges Durchführen der vorbeschriebenen Ar
beitsschritte die Profile 3 bis zur Endtiefe
eingebracht werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Profil
3 einzeln mit vorzugsweise einer der mittleren
Spannzangen 2 erfaßt und durch Beaufschlagen des
zugehörigen Zylinders 4 und/oder Verschieben auf
dem Mäkler 8 in die Ausgangsposition gebracht
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, da
durch gekennzeichnet, daß
zum Einfädeln in die Spannzange 2 das zunächst
liegende Profil 3 an der Aufhängung befestigt,
die Vorrichtung 1 auf dem Mäkler 8 bis zur ver
tikalen Ausrichtung nach oben verfahren und
über die zylinderbetätigte Anpreßvorrichtung in
den Boden gepreßt wird und anschließend die Auf
hängung gelöst und das Profil 3 durch die Spann
zange 2 von oben erfaßt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung so angestellt wird, daß eine
Vibrations-, Pulsations- bzw. Schlagbewegung ent
steht.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druck in
der oberen und/oder unteren Zylinderkammer er
faßt und mit Überschreiten eines Grenzwertes die
Steuerung auf Vibration, Pulsation bzw. Schlagen
um- bzw. zu schaltet.
11. Verfahren zum Ziehen von Profilen unter Ver
wendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß bei ausgefahrenen Kolben die Vorrich
tung auf mehreren Profilen 3 festgeklemmt wird,
dann sukessive die einzelnen Profile 3 bis zum
Maximalhub des Zylinders 4 herausgezogen werden,
anschließend unter Rückstellung der Kolben die
Vorrichtung nach oben verschoben wird und durch
erneutes evtl. mehrmaliges Durchführen vorbe
schriebener Arbeitsschritte die Profile 3 voll
ständig oder bis zu einer geringen Resttiefe her
ausgezogen werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Heraus
ziehen aus der Resttiefe mit Hilfe der Aufhängung
vorgenommen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883815748 DE3815748A1 (de) | 1988-05-09 | 1988-05-09 | Auf dem maekler eines baufahrzeuges verschiebbare vorrichtung zum einpressen und ziehen von profilen sowie verfahren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19883815748 DE3815748A1 (de) | 1988-05-09 | 1988-05-09 | Auf dem maekler eines baufahrzeuges verschiebbare vorrichtung zum einpressen und ziehen von profilen sowie verfahren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3815748A1 true DE3815748A1 (de) | 1989-11-23 |
| DE3815748C2 DE3815748C2 (de) | 1990-07-26 |
Family
ID=6353952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883815748 Granted DE3815748A1 (de) | 1988-05-09 | 1988-05-09 | Auf dem maekler eines baufahrzeuges verschiebbare vorrichtung zum einpressen und ziehen von profilen sowie verfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
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