DE3819762C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sprühkopf für Düsenfeuchter
mit einem Gehäuse, einem Luftdüsenelement mit Düsenbohrung
zum Luftaustritt, einem im Luftdüsenelement angeordneten
Drallkörper und einem zentrisch zum Luftdüsenelement
angeordneten und durch dieses ragenden Wasserdüsenelement
mit Düsenrohr, an dessen Spitze eine Wasseraustrittsöffnung
angeordnet ist, wobei zwischen Düsenbohrung
und Düsenrohr ein erster Ringspalt ausgebildet ist.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Befeuchten
vom Papier, bei dem ein Luftstrom mit niedrigem
Druck in Rotation versetzt wird und Wasser aus einer
Wasserdüse aufnimmt.
Ein Sprühkopf und ein Verfahren der genannten Art sind
aus der DE-PS 9 52 765 bekannt. Hierbei sind sowohl das
Luftdüsenelement als auch das Wasserdüsenelement getrennt
in das Gehäuse eingeschraubt, wobei der Drallkörper
mit Gleitsitz auf dem Wasserdüsenelement angeordnet
ist. Der Ringspalt zwischen Düsenbohrung und Düsenrohr
(im folgenden auch Düsenstock genannt) bestimmt dabei
die Menge und die azimutale Verteilung der austretenden
Luft. Die Luft wird vom Drallkörper in Rotation versetzt.
Die austretende, rotierende Luft zerreißt das Wasser
von der Peripherie her in feinste Teilchen. Es entsteht
ein hohlkegelförmiger Sprühstrahl. Aufgrund der in den
Gewinden möglichen Toleranzen können die beiden Düsenelemente
bei der Montage so zueinander angeordnet werden,
daß die Form des Ringspalts in Umfangsrichtung variiert
und somit von einer gewünschten Form abweicht. Dies
kann zu einer unregelmäßigen Ausbildung des Sprühkegels
und somit zu einer ungleichmäßigen Befeuchtung einer
zu befeuchtenden Bahn führen.
EP 2 26 757 A beschreibt einen Sprühkopf mit einem Gehäuse,
einem Luftdüsenelement mit Düsenbohrung zum Luftaustritt
und einem Wasserdüsenelement mit Düsenrohr,
an dessen Spitze eine Wasseraustrittsöffnung angeordnet
ist. Das Luftdüsenelement und das Wasserdüsenelement
werden mit Hilfe einer Mutter in das Gehäuse eingepreßt.
Damit wird die Lage des Wasserdüsenelements zum Luftdüsenelement
im wesentlichen durch die relative Lage
der beiden Elemente zum Gehäuse bestimmt. Dies ergibt
eine zusätzliche Fehlermöglichkeit bei der Ausrichtung
der beiden Düsenelemente zueinander. Weder ist ein Drallkörper
offenbart, noch ragt das Wasserdüsenelement durch
das Luftdüsenelement. Vielmehr endet die Wasseraustrittsöffnung
des Wasserdüsenelements kurz vor der Luftaustrittsöffnung
des Luftdüsenelements.
DE-OS 17 50 173 offenbart einen Sprühkopf mit einem
Gehäuse, einem Luftdüsenelement mit Düsenbohrung zum
Luftaustritt und einem durch das Luftdüsenelement ragenden
Wasserdüsenelement mit Düsenrohr, an dessen Spitze
eine Wasseraustrittsöffnung angeordnet ist, wobei zwischen
Düsenbohrung und Düsenrohr ein erster Ringspalt
ausgebildet ist. Eine Kammer umgibt das Wasserdüsenelement.
In diese Kammer wird die Luft tangential eingeleitet
leitet und somit in Rotation versetzt. Diese Kammer,
die eine ähnliche Funktion erfült, wie der erfindungsgemäße
Drallkörper, ist aber nicht im Düsenelement angeordnet.
Die beiden Düsenelemente werden zwar in einem gemeinsamen
Träger gehalten, sie sind jedoch nicht durch
eine Passung miteinander verbunden. Vielmehr ist zwischen
beiden noch ein Gewinde erforderlich. Mit einem Gewinde
läßt sich jedoch niemals eine solche genaue Zuordnung
erreichen, wie dies für einen Sprühkopf für Düsenfeuchter
notwendig ist.
DE-OS 29 49 598 offenbart einen Sprühkopf mit einem
Gehäuse, einem Luftdüsenelement mit Düsenbohrung zum
Luftaustritt und einem Wasserdüsenelement, an dessen
Spitze eine Wasseraustrittsöffnung angeordnet ist. Beide
Düsenelemente werden im Gehäuse gehalten. Sie müssen
aber nicht zueinander zentriert sein. Um Fehlermöglichkeiten,
die durch eine mangelnde Zentrierung auftreten
können, auszuschalten, sind vielmehr beide Teile mit
Kugelflächen versehen, so daß trotz geringfügiger Verschiebungen
eine dichtende Anlage des Wasserdüsenelements
am Luftdüsenelement bewerkstelligt werden kann. Auch
hier kommt es also nicht so genau auf die genaue Ausbildung
der Sprühstrahlform an.
DE-AS 22 37 717 offenbart eine Sprühpistole mit einem
Sprühkopf, die ein Gehäuse, ein Luftdüsenelement mit
Düsenbohrung zum Luftaustritt und ein zentrisch zum
Luftdüsenelement angeordnetes Wasserdüsenelement mit
Düsenrohr aufweist, an dessen Spitze eine Wasseraustrittsöffnung
angeordnet ist, wobei zwischen Düsenbohrung
und Düsenrohr ein Ringspalt ausgebildet ist. Luftdüsenelement
und Wasserdüsenelement sind allerdings durch
eine Schraubverbindung miteinander verbunden. Wie oben
ausgeführt, läßt sich mit einer Schraubverbindung zwar
eine ungefähre Ausrichtung der beiden Düsenelemente
zueinander erreichen. Eine präzise Ausrichtung, d. h.
die Einhaltung enger Toleranzen bei der Breite des Ringspalts
in Umfangsrichtung, läßt sich aber mit einer
Schraubverbindung nicht erreichen.
DE-OS 25 35 585 schließlich offenbart einen Sprühkopf
mit einem Gehäuse, einem Luftdüsenelement mit Düsenbohrung
zum Luftaustritt und einem zentrisch zum Luftdüsenelement
angeordneten und durch dieses ragenden Wasserdüsenelement
mit Düsenrohr, an dessen Spitze eine Wasseraustrittsöffnung
angeordnet ist, wobei zwischen Düsenbohrung
und Düsenrohr ein Ringspalt ausgebildet ist.
Das Wasserdüsenelement ist in das Gehäuse hineingeschraubt.
Das Luftdüsenelement ist auf das Wasserdüsenelement
aufgesteckt und wird mit Hilfe einer Überwurfmutter
am Gehäuse festgehalten. Weder ein Drallkörper
zur Verwirbelung der Luft noch eine Passung zum genauen
Ausrichten von Luftdüsenelement und Wasserdüsenelement
zueinander sind offenbart.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Sprühkopf anzugeben, mit dem eine gleichmäßigere Befeuchtung
einer Bahn möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Sprühkopf der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß das eine der beiden
Düsenelemente vom anderen der beiden Düsenelemente gehalten
wird und mit diesem durch eine Passung verbunden
ist und daß zwischen Düsenrohr und Drallkörper ein
zweiter Ringspalt mit in Umfangsrichtung konstanter
Breite ausgebildet ist.
Beim Sprühkopf und dem Verfahren nach dem Stand der
Technik nach DE-PS 9 52 765 ergab sich nach dem Befeuchten
einer stillstehenden Bahn das Bild eines Kreisringes,
in dessen Fläche Feuchtigkeit auf die Bahn gelangt war.
Bei einer sich bewegenden Bahn ergab sich ein Feuchtigkeitsprofil,
das in der Mitte eine starke Einbuchtung
aufwies. Die Befeuchtung der Bahn erfolgte somit nicht
so gleichmäßig, wie es gewünscht war, zumal sich die
Bereiche mit starker Befeuchtung, die von benachbarten
Düsen erzeugt wurden, überlagerten, und somit zu einer
noch stärkeren Ungleichmäßigkeit des Feuchtigkeitsprofils
beitrugen. Mit der vorliegenden Erfindung ist es nun
möglich, durch den Ringspalt zwischen Drallkörper und
Düsenstock einen parallel zur Rotationsachse des Kegels
austretenden Luftstrom zu erzeugen, der wie der rotie
rende Luftstrom auch Wasser aufnimmt, aber in gerader
Richtung auf das Papier gelangt und die innere, bisher
leer gebliebene Fläche des Kreisrings ausfüllt. Damit
ergibt sich ein wesentlich gleichförmigeres Feuch
tigkeitsprofil. Der Abfall der Feuchtigkeit an den beiden
Seiten des Düsenkegels wird dadurch kompensiert, daß
benachbarte Düsen dort überlappend die Bahn befeuchten.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist
das Luftdüsenelement an seinem der Düsenbohrung entgegen
gesetzten Ende eine konzentrisch zur Mittelachse der
Düsenbohrung verlaufende erste Passungsfläche und das
Wasserdüsenelement eine zweite Passungsfläche auf, die
mit der ersten Passungsfläche zusammenwirkt. Die Pas
sungsflächen sind also an einer Stelle gelegen, wo sie
die Funktion des Sprühkopfes, d.h. das Aufnehmen von
Wasser durch die Luft, nicht beeinträchtigen können.
Besonders vorteilhaft ist es, daß die zweite Passungs
fläche auf der Außenseite des Wasserdüsenelementes ange
ordnet ist. Dadurch läßt sich das Wasserdüsenelement,
das durch das Luftdüsenelement hindurchgeführt werden
muß, einfach in das Düsenelement hineinstecken, wo die
Passung für einen sicheren Sitz sorgt. Es ergibt sich
somit eine relativ einfache Zusammenbaumöglichkeit.
Auch ist es von Vorteil, wenn die Passung eine Preßpas
sung ist. Damit läßt sich mit hoher Genauigkeit die
Zuordnung von Wasserdüsenelement zu Luftdüsenelement
sicherstellen.
In bevorzugten Ausführungsformen verlaufen die Passungs
flächen entweder parallel zur Gehäuselängsachse oder
sind als Kegelsitz ausgebildet. Der Kegelsitz hat den
Vorteil, daß damit eine Verschiebung des Wasserdüsen
elementes im Luftdüsenelement axialer Richtung nicht
möglich ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Luftdüsen
element einen in die Düsenöffnung mündenden Kanal auf.
In seiner Wand ist mindestens ein durchgehendes Loch
vorgesehen, das zwischen erster Passungsfläche und Düsen
bohrung in den Kanal mündet. Auf der der Düsenbohrung
entgegengesetzten Seite des Kanals ist das Wasserdüsen
element angeordnet. Das Wasserdüsenelement füllt aus
Stabilitätsgründen zweckmäßigerweise den ganzen Kanal
querschnitt aus und die Passungsfläche verläuft über
den gesamten Umfang. Durch das Loch wird auf einfache
Weise sichergestellt, daß Luft in das Luftdüsenelement
eintreten kann.
Es ist von Vorteil, wenn der Drallkörper zwischen dem
durchgehenden Loch und der Düsenbohrung angeordnet ist.
Damit wird die Luft auf dem Weg vom Luftzufuhrkanal
zur Düse in Rotation versetzt, ohne daß unerwünschte
Verwirbelungen entstehen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird
das Luftdüsenelement in das Gehäuse eingeschraubt. Da
der Druck des Wassers und der Luft aus dem Gehäuseinne
ren kommt, ist es vorteilhaft, wenn das in Druckrichtung
letzte Element am Gehäuse befestigt ist, um alle anderen
Elemente festzuhalten.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist
das Wasserdüsenelement im Bereich der zweiten Passungs
fläche einen vergrößerten Durchmesser auf. Dadurch wird
die zur Verfügung stehende Passungsfläche vergrößert.
Der Sprühkopf gewinnt dadurch an Stabilität.
Vorteilhafterweise weist das Gehäuse einen in einen
Luftzuführkanal mündenden zentrisch angeordneten Wasser
zuführkanal auf, wobei der Wasserzuführkanal gegenüber
dem Luftzuführkanal durch das Wasserdüsenelement und
eine zwischen Wasserdüsenelement und Gehäuse angeordne
te Dichtung abgedichtet ist. Dadurch läßt sich das Ge
häuse mit wenigen Arbeitsgängen herstellen. Trotzdem
bleibt die Luft- und die Wasserzufuhr entkoppelt, bis
Luft und Wasser an der vorgesehenen Stelle, nämlich
an der Mündung des Düsenstocks, vermischt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Wasser
düsenelement einen in den Wasserzuführkanal einsteck
baren Fortsatz auf. Dies hat bei der Montage den Vor
teil, daß die Dichtung einfach auf den Fortsatz aufge
steckt werden kann, wo sie aufgrund einer gewissen Eigen
spannung hält. Nach Einschrauben des Luftdüsenelementes
ergibt sich die Abdichtung zwischen Wasserzuführkanal
und Luftzuführkanal dann nahezu automatisch.
Wie oben erwähnt, liefert das Verfahren zum Befeuchten
von Papier nach dem Stand der Technik ein in Querrich
tung der Bahn ungleichmäßiges Feuchtigkeitsprofil. Es
ist deswegen auch eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfah
ren anzugeben, mit dem eine gleichmäßigere Befeuchtung
erzielt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß ein zusätzlicher Luft
strom parallel zur Rotationsachse erzeugt wird. Damit
wird aus dem Kreisring, der bisher befeuchtet war, ein
vollständig ausgefüllter Kreis. Bei einer Bewegung der
Bahn über den Sprühstrahl hinweg wird der der Mitte
der Düse gegenüberliegende Abschnitt der Bahn nicht
nur zweimal von einem relativ schmalen Sprühstrahl beauf
schlagt, sondern kontinuierlich befeuchtet.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden beide Luft
ströme mit annähernd dem gleichen Druck an der Wasser
düse vorbeigeführt. Damit ist sichergestellt, daß der
gewünschte niedrige Druck von beiden Luftströmen einge
halten wird. Außerdem ist nur eine einzige Luftdruck
quelle notwendig, die die beiden Luftströme erzeugt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im
folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch den Sprühkopf, wobei Luft
düsenelement, Wasserdüsenelement und Drallkörper
teilweise geschnitten sind,
Fig. 2 eine Ausbildung des Sprühstrahls,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine durch den Sprühkopf
befeuchtete Fläche bei Stillstand der Bahn und
Fig. 4 das Profil einer befeuchteten Bahn.
Fig. 1 zeigt einen Sprühkopf 10 mit einem Gehäuse 11,
einem Luftdüsenelement 20, einem Wasserdüsenelement
30 und einem Drallkörper 40.
Das Gehäuse 11 weist einen zentrisch gelegenen Wasserzu
fuhrkanal 12 auf, in den Wasser über einen Anschlußstut
zen 13 eingespeist werden kann. Weiterhin weist das
Gehäuse einen Luftzufuhrkanal 14, zu dem Luft durch
einen Anschlußstutzen 15 zugeführt werden kann. Das
Gehäuse 11 weist weiterhin eine Gewindebohrung 17 auf,
in die eine Befestigungsschraube eingeschraubt werden
kann. An der Luft- und Wasseraustrittsseite ist das
Gehäuse offen und mit einem Innengewinde 16 versehen,
in das das Luftdüsenelement 20 eingeschraubt werden
kann. Die Verbindung von Anschlußstutzen 15 zum Luftzu
fuhrkanal 14 verläuft in einer anderen Ebene und ist
nicht gezeigt.
Das Luftdüsenelement 20 weist ein Außengewinde 21 auf,
mit dem es in das Innengewinde 16 des Gehäuses 11 einge
schraubt werden kann. Das Luftdüsenelement 20 weist
einen durchgehenden Kanal 23 auf, der sich in Richtung
auf die Düsenbohrung, durch die im Betrieb die Luft
austritt, verjüngt. An dem der Düsenbohrung 22 gegenüber
liegenden Ende hat das Luftdüsenelement 20 eine Verlänge
rung 24, auf deren Innenseite eine erste Passungsfläche
25 bearbeitet ist. Zwischen der ersten Passungsfläche
und dem Gewinde 21 sind in der Wand des Luftdüsenelemen
tes 20 mehrere Bohrungen 26 angeordnet.
Das Wasserdüsenelement 30 weist einen durchgehenden
Kanal auf. Dieser wird von einem länglich ausgebildeten
Düsenstock 31 umschlossen, der sich durch den Kanal
23 und die Düsenbohrung 22 des Luftdüsenelementes 20
erstreckt. Die Wand des Düsenstocks 31 verjüngt sich
zur Wasseraustrittsöffnung hin. An dieser Verjüngung
gegenüberliegenden Ende hat das Wasserdüsenelement 30
einen vergrößerten Durchmesser 32, auf dessen Außenseite
eine zweite Passungsfläche 34 bearbeitet ist. An dem
vergrößerten Durchmesser 32 schließt sich ein Fortsatz
33 an, der etwa den gleichen Außendurchmesser wie der
Düsenstock hat. Die erste Passungsfläche 25 in der Ver
längerung 24 des Luftdüsenelementes 20 wirkt mit der
zweiten Passungsfläche 34 auf der Außenseite des ver
größerten Durchmessers 32 des Wasserdüsenelementes zusam
men. Damit wird eine sehr präzise Passung und folglich
Zuordnung von Luftdüsenelement 20 und Wasserdüsenelement
30 erreicht. Es wird sichergestellt, daß der sich in
der Düsenbohrung 22 um den Düsenstock 31 herum ausbil
dende Luftspalt eine vorgegebene Form, insbesondere
eine konstante Breite, in Umfangsrichtung hat.
Im Kanal 23 des Luftdüsenelementes 20 ist ferner ein
Drallkörper 40 angeordnet, der in das Luftdüsenelement
20 fest eingepaßt ist. Zwischen dem Drallkörper 40
und dem Düsenstock 31 wird dabei ein ringförmiger Luft
spalt 41 ausgebildet. Durch die präzise Anordnung der
beiden Düsenelemente zueinander läßt sich ebenfalls
erreichen, daß der zweite Ringspalt in Umfangsrichtung
eine konstante Breite hat.
Auf den Fortsatz 33 des Wasserdüsenelementes 30 ist
eine Dichtung 42 aufgeschoben, die nach dem Zusammen
bau von Luftdüsenelement 20 und Wasserdüsenelement 30
und Einschrauben des Luftdüsenelementes 20 in das Ge
häuse 11 den Wasserzufuhrkanal 12 gegenüber dem Luft
zufuhrkanal 14 abdichtet.
Während des Betriebs wird über den Wasseranschlußstutzen
13 Wasser so zugeführt, daß es an der Oberkante des
Düsenstocks 31 mit sehr geringem Druck ansteht. Über
den Anschlußstutzen 15 zugeführte Luft gelangt über
den Luftzufuhrkanal 14 und die Löcher 26 im Luftdüsen
element 20 in den Kanal 23. Dort wird ein Teil der Luft
durch den Drallkörper 40 in Rotation versetzt, so daß
sich ein in Fig. 2 gezeigter Sprühkegel 50 ausbildet.
Die am Düsenstock 31 vorbeistreichende Luft zerreißt
das Wasser von der Peripherie her in feinste Teilchen.
Hierdurch entsteht ein fast druckloser Sprühnebel, der
von der Papierbahn sehr gut aufgenommen wird. Zusätzlich
kann der andere Teil der Luft durch den zwischen Drall
körper 40 und Düsenstock 31 gebildeten Ringspalt 41
strömen, der an der Spitze des Düsenstocks 31 vorbei-
und dann parallel zur Rotationsachse des Sprühkegels
weiterströmt.
Fig. 3 zeigt die durch die beiden Luftströme 50 und
51 benetzte Fläche, die mit dem in Fig. 2 nur schema
tisch gezeigten Sprühkopf 10 erzeugt werden. Der rotie
rende Luftstrom 50 erzeugt eine kreisringförmig benetzte
Fläche 55. Der parallel zur Rotationsachse verlaufende
Luftstrom 51 erzeugt eine benetzte Fläche 56, die den
Kreisring 55 ausfüllt.
Bei einem Vorbeistreichen an einer Papierbahn an dem
Sprühkopf 10 ergibt sich ein Feuchtigkeitsprofil, wie
es in Fig. 4 mit der durchgezogenen Linie 60 gezeigt ist.
Es ist deutlich zu erkennen, daß dieses Profil 60 wesent
lich gleichförmiger ist, als das strichpunktiert gezeig
te Profil 63 nach dem Stand der Technik, das entsteht,
wenn eine Papierbahn nur über den hohlkegelförmigen
Sprühstrahl geführt wird. Weiterhin sind in Fig. 4 die
Feuchtigkeitsprofile 61 und 62 benachbarter Sprühköpfe
gestrichelt gezeigt, die sich dem Feuchtigkeitsprofil
60 des dargestellten Sprühkopfes überlagern. Durch die
Überlagerung läßt sich ein sehr gleichförmiges Sprüh
profil erzielen.
Claims (15)
1. Sprühkopf für Düsenfeuchter mit einem Gehäuse, einem
Luftdüsenelement mit Düsenbohrung zum Luftaustritt,
einem im Luftdüsenelement angeordneten Drallkörper
und einem zentrisch zum Luftdüsenelement angeordneten
und durch dieses ragenden Wasserdüsenelement mit
Düsenrohr, an dessen Spitze eine Wasseraustrittsöffnung
angeordnet ist, wobei zwischen Düsenbohrung
und Düsenrohr ein erster Ringspalt ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden Düsenelemente
(20, 30) vom anderen der beiden Düsenelemente
(30, 20) gehalten wird und mit diesem durch eine
Passung (25, 34) verbunden ist, daß zwischen Düsenrohr
(31) und Drallkörper (40) ein zweiter Ringspalt (41)
mit in Umfangsrichtung konstanter Breite ausgebildet
ist.
2. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Luftdüsenelement (20) an seinem der Düsenbohrung
(22) entgegengesetzten Ende (24) eine konzentrisch
zur Mittelachse der Düsenbohrung (22) verlaufende
erste Passungsfläche (25) und das Wasserdüsenelement
(30) eine zweite Passungsfläche (34) aufweist,
die mit der ersten Passungsfläche (25) zusammenwirkt.
3. Sprühkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Passungsfläche (34) auf der Außenseite
des Wasserdüsenelements (30) angeordnet ist.
4. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Passung (25, 34) eine Preß
passung ist.
5. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Passung (25, 34) eine
Schiebesitzpassung ist.
6. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Passungsflächen (25, 34)
parallel zur Gehäuselängsachse verlaufen.
7. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Passungsflächen (25, 34)
als Kegelsitz ausgebildet sind.
8. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Luftdüsenelement (20) einen
in die Düsenöffnung (22) mündenden Kanal (23) auf
weist und in seiner Wand mindestens ein durchgehen
des Loch (26) vorgesehen ist, das zwischen erster
Passungsfläche (25) und Düsenbohrung (22) in den
Kanal (23) mündet.
9. Sprühkopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drallkörper (40) zwischen dem durchgehenden
Loch (26) und der Düsenbohrung (22) angeordnet ist.
10. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Luftdüsenelement (20) in
das Gehäuse (10) einschraubbar ist.
11. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Wasserdüsenelement (30)
im Bereich der zweiten Passungsfläche (34) einen
vergrößerten Durchmesser (32) aufweist.
12. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) einen in einen
Luftzufuhrkanal (14) mündenden zentrisch angeordneten
Wasserzuführkanal (12) aufweist, wobei der Wasserzu
führkanal (12) gegenüber dem Luftzuführkanal (14)
durch das Wasserdüsenelement (30) und eine zwischen
Wasserdüsenelement (30) und Gehäuse (10) angeordnete
Dichtung (42) abgedichtet ist.
13. Sprühkopf nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Wasserdüsenelement (30)
einen in den Wasserzuführkanal (12) einsteckbaren
Fortsatz (33) aufweist.
14. Verfahren zum Befeuchten von Papier, bei dem ein
Luftstrom mit niedrigem Druck in Rotation versetzt
wird und Wasser aus einer Wasserdüse aufnimmt, da
durch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher Luftstrom
parallel zur Rotationsachse erzeugt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Luftströme mit annähernd dem gleichen
Druck an der Wasserdüse vorbeigeführt werden.
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