DE382542C - Zerleg-, verstell- und zusammenklappbares Krangeruest mit zwei Dreifuessen - Google Patents
Zerleg-, verstell- und zusammenklappbares Krangeruest mit zwei DreifuessenInfo
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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Description
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein
zerleg-, verstell- und zusammenklappbares Krangerüst mit zwei Dreifüßen, von denen je
zwei Stützen senkrecht zur Längsrichtung des Querbalkens drehbar sind.
Bei den bisher bekannten Krangerüsten dieser oder ähnlicher Art werden die Stützfüße
mit dem Querbalken nach oder sogar vor dem Zusammenbau durch feste Streben starr miteinander
verbunden oder durch unstarre, im Boden verankerte Zugorgane, wie Seile oder Ketten, in einer gegenüber dem Boden mehr
oder weniger schrägen Stellung verspannt und gesichert. Auf alle Fälle bilden sämtliehe
Teile dieser Krangerüste nach beendeter Aufstellung· eine starr zusammenhängende
Einheit, so daß eine nachträgliche .Änderung der Arbeitshöhe oder eine Anpassung des
Krangerüstes an Bodenunebenheiten nicht mehr möglich ist. Außerdem erfordert die
Aufstellung derartiger Krangerüste infolge ihrer mehr oder weniger umständlichen Ausbildung
erhebliche Zeit, Übung und Sorgfalt. Die Erfindung stellt sich demgegenüber die Aufgabe, ein Krangerüst zu schaffen, welches
erhebliche Tragfähigkeit besitzt, unter den denkbar schwierigsten Bodenverhältnissen
mit Sicherheit benutzt und schnell und bequem aufgestellt und zerlegt werden kann.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß die Dreifüße mit je einer zur Aufnahme des verschiebbaren
Querbalkens ausgebildeten Konsole verbunden sind, die durch die Hälfte eines diagonal zerschnittenen Parallelepipedons
gebildet wird, dessen Hauptwand die zur Lagerung der beiden seitlichen
Stützen dienenden Zapfen trägt, während eine zu der Hauptwand senkrechte Zwischenwand
den zur Lagerung der dritten Stütze dienenden Zapfen aufnimmt. Diese Anordnung
bietet vor allem den Vorteil, däß jeder der beiden Dreifüße schon in sich allein vollkommen
sichere Standfestigkeit besitzt, wodurch natürlich die Zusammensetzung wie
auch die Handhabung des Krangerüstes nach erfolgtem Zusammenbau erheblich erleichtert
wird. Durch mehr oder weniger starke Spreizung der Stützfüße kann man ferner etwaige Unebenheiten des Bodens schnell und
bequem ausgleichen und hierdurch unter allen Umständen einen sicheren Stand des Stützgerüstes
herbeiführen.
Gegenstand der Erfindung bildet sodann noch eine Reihe besonderer Einrichtungen,
welcHe dazu dienen, die Arbeitshöhe des Krangerüstes den jeweiligen Bedürfnissen
anpassen zu können und die Standfestigkeit des Krangerüstes noch weiterhin zu erhöhen.
Auf den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und
zwar zeigt
Abb. ι eine schaubildliche Seitenansicht der zusammengesetzten Brücke,
Abb. 2 die teilweise geschnittene vordere Ansicht des Oberteiles oder des Gelenkkopfes
eines der Dreifüße in größerem Maßstabe,
Claims (2)
- Abb. 3 die zugehörige Seitenansicht. Die Brücke besteht in der Hauptsache aus zwei Dreifüßen ι und 2, welche unter sich durch einen Träger oder Balken 3 verbunden sind, der zweckmäßig aus einem Doppel-T-Eisen besteht und zur Befestigung einer Winde oder eines Flaschenzuges 4 dient.Jeder Dreifuß setzt sich aus drei aus U-Eisen gebildeten Stützfüßen 5, 6 und 7 zusammen. Die Stützfüße 5 und 6 sind um Zapfen 8 und 9 in derselben Ebene drehbar, während der Fuß 7 rechtwinklig zu dieser Ebene um einen Zapfen 10 schwingt.Diese Zapfen oder Bolzen verbinden die Stützfüße 5, 6 und 7 mit einer aus Stahlblech hergestellten Konsole 14, welche die Form der einen Hälfte eines rechtwinkligen Parallelepipedons hat, welches in der durch die beiden Diagonalen der schmalen Seitenflächenso gehenden Ebene geteilt ist.Die rechteckige Hauptwand 15 in dieser Konsole besitzt zwei Bohrungen zur Aufnahme der Zapfen 8 und 9. Auf der Hauptwand 15 ist rechtwinklig zu ihr eine recht- »5 eckige Zwischenwand 16 aufgenietet, welche mit einer Bohrung zur Aufnahme des Zapfens 10 versehen ist. Die Wände 16 und der Fuß 7 sind mit aufgenieteten Verstärkungsplatten 17, 18 belegt, deren Stärke derart bemessen ist, daß die Bohrung durch die Wand mit Verstärkungsplatten eine Art von Spurlager für die Schwingungszapfen bildet, wodurch eine Ausweitung der Bohrung infolge häufigen Gebrauches verhindert wird. Ebenso ist die Wand 15 mit Verstärkungsblechen versehen. iUm die Stützfüße 5 und 6 noch sicherer und zuverlässiger mit der Konsole 14 zu ver- ' binden, kann diese weiterhin noch mit Füh- ; rungsschlitzen 19,20 versehen sein, welche j konzentrisch zu den Zapfen 8 und 9 angeord- j net sind und in welchen zwei an den Stützfüßen 5 und 6 angeordnete Flügelschrauben 21 und 22 gleiten. Dieselbe Anordnung kann j auch für den Stützfuß 7 und die Mittelwand j 16 vorgesehen sein. jDie obere Wand 23 der Konsole, welche | zur Lagerung des Trägers 3 dient, ist mit \ einer Vorrichtung versehen, durch welche j dieser mittels zweier kleiner Klappen oder Klauen zuverlässig befestigt werden kann. Diese Vorrichtung besteht aus zwei schwach gewinkelten Platten 24 und 25, -welche mittels je eines durch Splinte gesicherten Zapfens 26,27 in ihrer Lage gesichert werden und durch mit Flügelmuttern 12 versehene Schraubenbolzen 13 fest angezogen werden können.Das Aufbringen des Trägers 3 wird dadurch erleichtert, daß Schraubenfedern 30 die winkelförmigen Platten 24 und 25 in Abstand von der oberen Wandung 23 der Konsole halten, solange die Schraubenbolzen 13 nicht angezogen sind.Um die vorstehend beschriebene Brücke zu verwenden, verfährt man in folgender Weise:Man beginnt damit, daß man die Dreifüße einander gegenüber aufstellt. Um hierbei der Hand die Erreichung des Oberteiles der Dreifüße möglichst zu erleichtern, werden diese zu Beginn so weit als möglich gespreizt, wozu man die Zapfen 21,22 zunächst entfernt. Hierauf löst man die Spannbolzen 28, 29, schiebt die Fußflansche des Trägers 3 unter die winkelförmigen Platten 24,25 und zieht endlich die Spannbolzen 13 wieder an, worauf man die Füße nach Bedarf einander wieder nähert. Wenn zu befürchten steht, daß sie ausgleiten, so verbindet man die Füße in der obenerwähnten Weise noch durch Ketten oder Streben.Paten τ-An S PRr c η ε:i. Zerleg-, verstell- und zusammenklappbares Krangerüst mit zwei Dreifüßen, von denen je zwei Stützen senkrecht zur Längsrichtung des Querbalkens drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreifüße mit je einer zur Aufnahme des verschiebbaren Querbalkens ausgebildeten Konsole (14) verbunden sind, die durch die Hälfte eines diagonal zerschnittenen Parallelepipedons gebildet wird, dessen Hauptwand (15) die zur Lagerung der beiden seitlichen Stützen (5, 6) dienenden Zapfen (8, 9) trägt, während eine zu der Hauptwand senkrechte Zwischenwand (16) den zur Lagerung der dritten Stütze (7) dienenden Zapfen (10) aufnimmt.
- 2. Zerleg-, verstell- und zusammenklappbares Krangerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Verbindung des Querbalkens mit der Konsole (14) durch zwei klappenartig befestigte, die beiden unteren Flansche des I-förmigen Querbalkens seitlich umfassende Platten (24,25) erfolgt, welche durch Splintzapfen (26,27) mit der Konsole beweglich verbunden sind und entgegen der Wirkung von Schrauben federn (30), die die Platten (24,25) von der oberen Wandfläche (23) der Konsolen (14) abspreizen, durch Schrauben (28, 29) mit Flügelmuttern angezogen werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR502626T | 1919-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE382542C true DE382542C (de) | 1923-10-04 |
Family
ID=8906496
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED38127D Expired DE382542C (de) | 1919-08-14 | 1920-08-12 | Zerleg-, verstell- und zusammenklappbares Krangeruest mit zwei Dreifuessen |
Country Status (3)
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|---|---|
| DE (1) | DE382542C (de) |
| FR (1) | FR502626A (de) |
| GB (1) | GB149997A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739391C (de) * | 1938-10-22 | 1943-09-24 | Karl Fuhrhaus | Geruest zur Triebwerksmontage fuer Flugzeuge |
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| GB2457875B (en) * | 2008-02-20 | 2012-08-08 | Reid Lifting Ltd | Upright support for gantry |
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1919
- 1919-08-14 FR FR502626A patent/FR502626A/fr not_active Expired
-
1920
- 1920-08-11 GB GB23531/20A patent/GB149997A/en not_active Expired
- 1920-08-12 DE DED38127D patent/DE382542C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE739391C (de) * | 1938-10-22 | 1943-09-24 | Karl Fuhrhaus | Geruest zur Triebwerksmontage fuer Flugzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR502626A (fr) | 1920-05-21 |
| GB149997A (en) | 1921-11-11 |
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