DE3827541C2 - - Google Patents
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- DE3827541C2 DE3827541C2 DE19883827541 DE3827541A DE3827541C2 DE 3827541 C2 DE3827541 C2 DE 3827541C2 DE 19883827541 DE19883827541 DE 19883827541 DE 3827541 A DE3827541 A DE 3827541A DE 3827541 C2 DE3827541 C2 DE 3827541C2
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K7/00—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
- G06K7/10—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
- G06K7/10544—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum
- G06K7/10821—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum further details of bar or optical code scanning devices
- G06K7/10861—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum further details of bar or optical code scanning devices sensing of data fields affixed to objects or articles, e.g. coded labels
-
- G—PHYSICS
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- G06K19/00—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
- G06K19/06—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
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-
- G—PHYSICS
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Ablesen binär
verschlüsselter Informationen auf Serienbauteilen, die stark streuende
Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, wobei die Information als in die
Bauteiloberfläche in einer oder mehreren Codereihe(n) eingebrachter
Vertiefungen gespeichert werden, und die Codereihe(n) gegenüber einer
oder zwei Bezugskanten ausrichtet sind und Laserabtaster die Codereihe(n)
abtasten.
Zur maschinenlesbaren Codierung von Serienbauteilen ist es bekannt,
diese mit binär verschlüsselten Informationen zu versehen, die mittels
verschiedener Verfahren aufgebracht und abgelesen werden. So ist
beispielsweise aus der DE 30 19 403 A1 bekannt, einen Körper mit
einer Strich-Codemarkierung zu versehen, die mittels optischer Verfahren
abgetastet wird, wobei die Hell-/Dunkelunterschiede ausgewertet
werden. Bei diesem Verfahren werden zwar codierte Markierungen
in die Oberfläche in abtragender Weise eingearbeitet, so daß eine
gewisse Tiefe der Markierung vorliegt. Dies erfolgt zur Erzielung aus
Lichtreflexionsvermögen das sich von der umgebenden Oberfläche
wesentlich unterscheidet. Der Nachteil des vorbekannten Verfahrens
besteht darin, daß optisch gleichförmige, und sich für jedes Teil
wiederholende Oberflächen vorliegen müssen, damit eine automatisierte
Lesung der Markierung fehlerfrei arbeitet. Denn ist ein definierter
Unterschied im Reflexionsvermögen zwischen Markierung und Umgebung
nicht zu gewährleisten, so erfolgen Fehlmessungen.
Diese Voraussetzungen einer gleichförmig reflektierenden Oberfläche
liegen bei bestimmten Anwendungsfällen nicht vor, beispielsweise bei
wärmebehandelten Werkstücken, bei denen abhängig von Temperatur,
Lage, Abkühlmedien, Verfärbungen oder sonstige Oberflächenveränderungen
vorkommen können. In diesen Fällen versagt dieses Verfahren.
Ferner ist aus der DE 23 42 906 C2 bekannt, Gegenstände mit Vertiefungen
oder Erhebungen zu versehen, wobei die binäre Information
durch die Folge der Vertiefungen bzw. Erhebungen gespeichert ist. Das
Abtasten dieser Vertiefungen erfolgt auf optischem Wege, wobei entwe
der das Beugungsvermögen oder die Intensitätsvariationen bei Interfe
renz ausgenutzt werden.
Nachteil der Beugungsmessung ist, daß die Oberfläche eine gleichblei
bende Reflektion über der codierten Strecke aufweisen muß, um eine
einwandfreie Abtastung zu ermöglichen.
Wird alternativ die Interferenz als Ableseverfahren genutzt, so kommen
nur Vertiefungen im Bereich von λ/2 in Frage, was bei der Wellen
länge des verwendbaren Lichtes Vertiefungen im Bereich einiger µm
zuläßt.
Die bekannten Verfahren eignen sich alle nicht zur Beschriftung von
Serienbauteilen, die stark streuende Oberflächenbeschaffenheiten auf
weisen. Diese können daher herrühren, daß das Bauteil eine Folge von
Bearbeitungsschritten und Wärmebehandlungsschritten zu durchlaufen
hat. Hierdurch können kleinere Vertiefungen entfernt oder zugedeckt
werden, bzw. Oberflächenbeschaffenheiten verschieden sein.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Verfah
ren zum automatischen Ablesen anzugeben, mittels dessen auch bei stark
streuenden Oberflächenbeschaffenheiten eine sichere Ablesung der co
dierten Information ermöglicht wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angege
benen Merkmale gelöst.
Dies hat den Vorteil, daß die Abhängigkeit von optischen Kontrasten
der markierten Oberfläche beseitigt ist. Andererseits haben die Vertie
fungen derartige Maße, daß diese auch bei Bearbeitungsschritten, bei
spielsweise Wärmebehandlungen erhalten bleiben, und bei relativ rauhen
Oberflächen von der Rauhigkeit unterscheidbar sind. Vorteilhafterweise
ist die Abhängigkeit von geometrischen Genauigkeitsforderungen besei
tigt. Eine Schräglage des Schriftfeldes führt zu verändertem Abstand
zum Abtaster, jedoch die Tiefendifferenz bleibt erhalten, so daß die
Schräglage kompensiert werden kann.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung werden die Codereihen
mittels eines Lasers abgetastet. Dafür eignet sich insbesondere ein
Laser-Fokussierverfahren. Dies hat den Vorteil, daß die Codereihe sehr
schnell und mit großer Genauigkeit abtastbar ist. Alternativ kann ein
Laser mit Triangulationsverfahren, insbesondere mit balkenförmigem
Sensorfeld, zur Anwendung gelangen. Damit kann eine einzelne Lochreihe
ohne allzu genaues Justieren abgetastet werden. Beispielsweise eignet
sich ein Laser mit einer Balkenbreite von 5- bis 20fachem Vertiefungs
durchmesser.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Vertiefungen
trichterförmig ausgeführt. Derartige Vertiefungen sind einfach herzu
stellen, beispielsweise mittels Schlagpunktmaschinen.
Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Ver
tiefungen grabenförmig ausgeführt sind, und in der Codereihe in Quer
richtung ausgerichtet sind. Hierdurch wird vorteilhafterweise er
reicht, daß beim Abtasten die Codereihe nicht exakt angefahren werden
braucht, wodurch eine schnellere Abtastung ermöglicht und eine genaue,
zeitraubende, damit kostspielige Justierung vermieden wird. Vorzugs
weise ist die Länge einer grabenartigen Vertiefung 3- bis 20mal so
groß wie deren Tiefe. Dadurch wird ein ausreichend breiter Ablese
streifen definiert, und gleichzeitig die zur Codierung benötigte Flä
che relativ gering gehalten.
Vorteilhafterweise haben die Vertiefungen eine Tiefe von 10 bis
200 µm. Dieser Bereich liegt außerhalb der Rauhigkeit der meisten
bearbeiteten Werkstückoberflächen. Bei der Abtastung mittels Laserfo
kussierverfahren ist somit eine fehlerfreie Abtastung des Codes mög
lich, die nicht durch die Rauhigkeit der Werkstückoberfläche beein
flußt wird.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Codereihe
in regelmäßigen Abständen abgetastet wird und jeweils geprüft wird,
ob eine Vertiefung vorliegt oder nicht. Hierdurch wird gegenüber einer
kontinuierlichen Abtastung eine Beschleunigung des Abtastvorganges
erzielt, was bei Großserienbauteilen zu verkürzten Durchlaufzeiten
führt.
Vorzugsweise liegen die Bauteile mit einer ihrer Bezugskanten an einer
Führungsschiene an und werden automatisch unter einem ausgerichteten
Laserabtaster bewegt. Diese Ausführung ermöglicht eine schnelle manuelle
oder maschinelle Zuführung und Ablesung der Codereihen, auch wenn die
Codereihen als trichterförmige Vertiefungen ausgebildet sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere für die Mar
kierung von Gasturbinenschaufeln, da dort häufig große Anzahlen von
Schaufeln aus verschiedenen Werkstoffen, von verschiedenen Herstel
lern, Oberflächenbeschaffenheiten und Formen datentechnisch erfaßt
werden müssen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher
erläutert.
Die Figur zeigt schematisch den Aufbau einer Anlage zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens. Ein Bauteil 1 (Turbinenschaufel 1) weist im
wesentlichen ein Schaufelblatt 2, ein Deckband 3 und einen Schaufelfuß
4 auf. Im Boden des Schaufelfußes 4 ist eine Anzahl trichterförmiger
Vertiefungen 5 eingeschlagen, die zusammen mit Stellen 6, an denen
keine Vertiefungen angebracht sind, in codifizierter Form eine Kenn-
Nummer der Turbinenschaufel darstellen. Die Kenn-Nummer besteht dabei
aus ca. 20 bis 30 Stellen, an denen eine Vertiefung 5 vorgesehen sein
kann. Dabei bedeutet eine Stelle ohne Vertiefung 6 beispielsweise lo
gisch 1. Mittels eines Laserabtasters 7, der entlang der Codereihe 8 geführt
wird, erfolgt die Ablesung der Codereihe 8. Dabei ist es unwesentlich,
ob der Laserabtaster 7 bewegt wird und die Turbinenschaufel 1 feststeht oder
umgekehrt. Die Tiefeninformation der Codereihe 8 wird vom Laserabtaster 7 über
eine Leitung 9 einer Dekodereinheit 10 zugeführt, die hieraus die
Kenn-Nummer der Turbinenschaufel 1 entschlüsselt. Die so gewonnene
Kenn-Nummer kann sodann weiter verarbeitet werden, beispielsweise
mittels eines digitalen Datenverarbeitungssystems, für Beschriftungs
geräte, die Klartext erzeugen oder für die Steuerung von Bearbeitungs-
und Transportmaschinen.
Claims (11)
1. Verfahren zum automatischen Ablesen binär verschlüsselter
Informationen auf Serienbauteilen, die stark streuende
Oberflächenbeschaffenheit aufweisen wobei die Information
als in die Bauteiloberfläche in einer oder mehreren
Codereihe(n) eingebrachter Vertiefungen gespeichert werden,
und die Codereihe(n) gegenüber einer oder zwei Bezugskanten
ausgerichtet sind und Laserabtaster die Codereihe(n)
abtasten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen
eine Tiefe größer als 10 µm aufweisen und vom
Laserabtaster (7) die Tiefendifferenz zwischen Bauteiloberfläche
(12) und Vertiefung (5) erfaßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Code
reihe(n) (8) mittels eines Laser-Fokussierverfahrens abgetastet
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Code
reihe(n) (8) mittels eines Laser-Triangulationsverfahrens abgeta
stet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Vertiefungen (5) trichterförmig ausgeführt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand
durchmesser einer Vertiefung (5) 0,7- bis 1,5mal so groß ist wie
deren Tiefe.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Vertiefungen (5) grabenförmig ausgeführt sind, und zu
der Codereihe (8) in Querrichtung ausgerichtet sind.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
einer grabenartigen Vertiefung (5) 3- bis 20mal so groß ist wie
deren Tiefe.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vertiefungen (5) eine Tiefe von 10 bis 200 µm
haben.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Codereihe (8) in bevorzugten regelmäßigen Ab
ständen abgetastet wird und jeweils geprüft wird, ob eine Vertie
fung (5) vorliegt oder nicht.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß für den Laserabtaster (7) eine Wellenlänge im sichtbaren
Bereich verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bauteile (1) mit einer ihrer Bezugskanten an
einer Führungsschiene anliegen und automatisch unter dem ausge
richteten Laserabtaster (7) bewegt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883827541 DE3827541A1 (de) | 1988-08-13 | 1988-08-13 | Verfahren zum automatischen ablesen binaer verschluesselter informationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883827541 DE3827541A1 (de) | 1988-08-13 | 1988-08-13 | Verfahren zum automatischen ablesen binaer verschluesselter informationen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3827541A1 DE3827541A1 (de) | 1990-02-15 |
| DE3827541C2 true DE3827541C2 (de) | 1991-03-21 |
Family
ID=6360802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883827541 Granted DE3827541A1 (de) | 1988-08-13 | 1988-08-13 | Verfahren zum automatischen ablesen binaer verschluesselter informationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3827541A1 (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2212070A6 (de) * | 1972-08-25 | 1974-07-19 | Thomson Csf | |
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-
1988
- 1988-08-13 DE DE19883827541 patent/DE3827541A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3827541A1 (de) | 1990-02-15 |
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