DE3829549C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3829549C2
DE3829549C2 DE19883829549 DE3829549A DE3829549C2 DE 3829549 C2 DE3829549 C2 DE 3829549C2 DE 19883829549 DE19883829549 DE 19883829549 DE 3829549 A DE3829549 A DE 3829549A DE 3829549 C2 DE3829549 C2 DE 3829549C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tie rod
strand guide
housing
frame according
guide frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19883829549
Other languages
English (en)
Other versions
DE3829549A1 (de
Inventor
Werner Ing. Linz At Scheurecker
Kurt Ing. St. Florian At Engel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Primetals Technologies Austria GmbH
Original Assignee
Voest Alpine Industrienlagenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voest Alpine Industrienlagenbau GmbH filed Critical Voest Alpine Industrienlagenbau GmbH
Priority to DE19883829549 priority Critical patent/DE3829549A1/de
Publication of DE3829549A1 publication Critical patent/DE3829549A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3829549C2 publication Critical patent/DE3829549C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/128Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for removing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Strangführungsgerüst für eine Stranggießanlage, insbesondere eine Stahlbrammen- Stranggießanlage, mit einander gegenüberliegenden, durch Zuganker verbundenen Gerüstteilen, an denen Strangführungselemente gelagert sind, wobei mindestens einer der Gerüstteile entlang der Zuganker mittels einer an jedem Zuganker verdrehbar, jedoch axial unverschiebbar gelagerten Büchse mit schraubenförmiger Stützfläche verschiebbar ist, jede Büchse an einem festen Widerlager des Zugankers und der verschiebbare Gerüstteil an der Büchse mittels einer Spanneinrichtung abgestützt ist, die schraubenförmige Stützfläche jeder Büchse einen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als der zugehörige Reibungswinkel, und die Büchsen untereinander bewegungsgekoppelt sowie mittels eines einzigen Stelltriebes synchron verdrehbar sind.
Mit einem Strangführungsgerüst dieser Art, welches aus der AT-B - 3 68 420 bekannt ist, läßt sich in einfacher Weise der Abstand der Strangführungselemente verändern, so daß das Strangführungsgerüst in sehr kurzer Zeit auf unterschiedliche Strangquerschnittsformate einstellbar ist. Da die schraubenförmigen Stützflächen der Büchsen einen Neigungswinkel aufweisen, der größer ist als der zugehörige Reibungswinkel, werden vom Strang auf die Strangführungselemente wirkende Kräfte über die Büchsen und ein die Büchsen bewegungskoppelndes Gestänge bis zum Stelltrieb übertragen. Das Gestänge ist daher entsprechend den vom Strang auf die Strangführungselemente wirkenden Kräften zu bemessen, so daß das Gestänge wesentlich stärker ausgeführt sein muß, als für den Verstellvorgang der Büchsen erforderlich. Elastische Verformungen des Gestänges und Lagerspiele können beim Auftreten großer Kräfte unterschiedliche Höhenlagen des verschiebbaren Gerüstteiles an den einzelnen Zugankern verursachen.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Strangführungsgerüst der eingangs beschriebenen Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß der Verstellmechanismus für die Büchsen lediglich entsprechend den zum Verdrehen der Büchsen erforderlichen Kräften zu dimensionieren ist und vom Strang herrührende Kräfte unberücksichtigt bleiben können. Weiters soll eine exakte Lage des verschiebbaren Gerüstteiles an allen Zugankern sichergestellt sein, u.zw. unabhängig von den vom Strang verursachten, auf diesen Gerüstteil wirkenden Kräften.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen jeder Büchse und dem zugehörigen Zuganker eine ein- und ausrückbare Kupplung vorgesehen ist. Hierdurch kann jede verdrehbare Büchse gegenüber dem Zuganker fixiert werden, und es ist das die Büchsen bewegungskoppelnde Gestänge während des Stranggießens völlig unbelastet. Es ergibt sich der Vorteil, daß der Stelltrieb zum Verdrehen der Büchsen nicht in unterschiedlichen Stellungen fixierbar sein muß; es kann z. B. als Stelltrieb ein herkömmlicher Druckmittelzylinder vorgesehen sein.
Zweckmäßig ist die Kupplung als Reibungskupplung ausgebildet, vorteilhaft als Lamellenkupplung.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Kupplung mittels einer Feder eingerückt gehalten und mittels eines hydraulischen Druckmittels ausrückbar, wodurch während des Stranggießens eine Beaufschlagung der Kupplung mit hydraulischem Druckmittel nicht erforderlich ist, so daß ein Ausfall der Druckmittelversorgung keine Unterbrechung des Gießbetriebes verursacht.
Vorteilhaft ist die Kupplung in einem mit der verdrehbaren Büchse drehfest verbundenen Gehäuse, welches vom Zuganker durchsetzt ist, eingebaut und weist mindestens zwei Klemmringe auf, von denen einer mit dem Gehäuse und einer mit dem Zuganker drehfest verbunden ist, und sind die Klemmringe über einen Stellring gegeneinander preßbar, welcher Stellring mittels Federn gegen die Klemmringe und mittels eines hydraulischen Druckmittels in die entgegengesetzte Richtung bewegbar ist, wodurch sich eine kompakte Bauweise der Kupplung ergibt.
Um mit einer möglichst geringen Federkraft zum Halten der Kupplung in eingerückter Stellung auszukommen, sind zweckmäßig die Klemmringe mit Reibbelägen versehen.
Die axiale Fixierung der verdrehbaren Büchse am Zuganker wird vorteilhaft dadurch sichergestellt, daß das Gehäuse am Zuganker axial unverschiebbar abgestützt ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gehäuse mindestens zweiteilig ausgebildet, wobei ein Teil die Klemmringe und der andere Teil die Feder und den Stellring aufnimmt und wobei der Stellring als Ringkolben ausgebildet ist, der gegenüber dem Gehäuse abgedichtet ist.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher erläutert, wobei
Fig. 1 eine Ansicht der Strangführung in Richtung der Stranglängsachse und
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 zeigen.
Fig. 3 stellt einen Detailschnitt gemäß der Linie III-III der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab dar.
Mit 1 ist ein Strang bezeichnet, der zwischen einander gegenüberliegenden Strangführungselementen, wie Strangführungsrollen 2 und 3 geführt und gestützt wird. Die den Strang 1 an der Außen- bzw. Unterseite stützenden Strangführungsrollen 3 sind über Längsträger 4 auf zwei Querträgern 5 gelagert, die am Fundament abgestützt sind. Diesem aus den Querträgern 5 und den daran befestigten Längsträgern 4 gebildeten ortsfesten und im Grundriß etwa rechteckigen Gerüstteil 6 liegt ein entlang von an den Eckpunkten dieses Gerüstteiles 6 angeordneten Zugankern 7 verschiebbarer Gerüstteil 8 gegenüber, der aus Querträgern 9 und die Rollen 2 tragenden Längsträgern 10 zusammengesetzt ist.
Die Zuganker 7 sind an den Enden der Querträger 5 starr befestigt und ragen durch den verschiebbaren Gerüstteil 8. An der Oberseite des verschiebbaren Gerüstteiles 8 ist bei jedem Zuganker 7 eine vom jeweiligen Zuganker durchsetzte Büchse 11 befestigt, die an dem vom verschiebbaren Gerüstteil 8 weggerichteten Ende mit einer schraubenförmigen Stützfläche 12 versehen ist, deren Neigungswinkel größer ist als der zugehörige Reibungswinkel. An dieser Stützfläche 12 ist eine ebenfalls vom jeweiligen Zuganker 7 durchsetzte weitere Büchse 13 mit einer ebenfalls schraubenförmigen Stützfläche 14, die zur ersten schraubenförmigen Stützfläche 12 korrespondiert, abgestützt. Diese weiteren Büchsen 13 sind jeweils an dem zugehörigen Zuganker 7 verdrehbar gelagert, jedoch in Axialrichtung fixiert. Zum Schutz der Büchsen 11, 13 dient eine diese umgebende Hülse, die in Fig. 1 der Übersichtlichkeit wegen weggelassen wurde.
Zwischen jeder verdrehbaren Büchse 13 und dem zugehörigen Zuganker 7 ist eine ein- und ausrückbare Kupplung 15 vorgesehen, die wie folgt aufgebaut ist:
Am außenseitigen Ende der verdrehbaren Büchse 13 ist ein den Zuganker 7 umgebendes Gehäuse 16 der Kupplung 15 starr befestigt, z. B. mittels Schrauben. Dieses Gehäuse 16 ist von drei Gehäuseteilen 17, 18, 19 gebildet, wobei der an die Büchse 13 anschließende Gehäuseteil 17 mittels einer Ringschulter 18 an einem ringförmigen Bund 19′ des Zugankers 7 abgestützt ist. Der Gehäuseteil 17 ist mit in Achsrichtung des Zugankers 7 angeordneten Nuten 20 versehen, in die - nach der Art einer Lamellenkupplung - Fortsätze 21 von Klemmringen 22 ragen, so daß diese Klemmringe 22 in dem Gehäuseteil 17 axial verschiebbar, jedoch unverdrehbar gelagert sind.
Weitere Klemmringe 23 sind mit Fortsätzen 24 in ebenfalls in Achsrichtung der Zuganker 7 angeordneten Längsnuten 25 der Zuganker 7 eingesetzt, so daß diese weiteren Klemmringe 23 in Achsrichtung der Zuganker verschiebbar, im übrigen jedoch unverdrehbar gegenüber dem Zuganker 7 sind. Die Anordnung der Klemmringe ist so getroffen, daß jeder zweite Klemmring 22, 23 am Gehäuse bzw. am Zuganker geführt ist. Die Klemmringe sind zweckmäßig mit Reibbelägen 26 versehen.
Am oberen Ende des ersten Gehäuseteiles 17 schließt ein Gehäusemittelteil 18 an, der von einem dritten Gehäuseteil 19, der deckelförmig ausgebildet und gegenüber dem ihn durchsetzenden Zuganker 7 mittels Dichtungen 27 abgedichtet ist, bedeckt ist. Die Gehäuseteile 17, 18, 19 sind mittels am Umfang des Gehäuses 16 angeordneter Schrauben 28 zusammengehalten. Das Gehäuse 16 ist am Ende des Zugankers 7 mittels eines am Gehäuseteil 19 abgestützten und den Zuganker 7 durchsetzenden Quer- Einlegestückes 29 fixiert, so daß es im Zusammenwirken mit der Ringschulter 18′ und dem Bund 19′ gegenüber dem Zuganker 7 verdrehbar, jedoch axial unverschiebbar ist.
In dem Gehäuseteil 19 ist ein Tellerfederpaket 30 untergebracht, das sich auf einem im Gehäusemittelteil 18 angeordneten und in Achsrichtung des Zugankers 7 verschiebbaren Stellring 31 abstützt. Dieser Stellring 31 bildet einen im Querschnitt etwa L-förmig gestalteten Ringkolben, der gegenüber dem Gehäusemittelteil 18 mit seinem Radialflansch 32 und mit seinem rohrförmigen Axialteil 33 mittels Dichtungen 34 abgedichtet ist. In den Gehäusemittelteil 18 mündet eine flexible Hydraulikleitung 35, über die Druckmittel in den zwischen den Dichtungen 34 und zwischen dem Stellring 31 und dem Gehäusemittelteil 18 vorhandenen Raum 36 zuführbar ist.
Zur Verstellung der Distanz der einander gegenüberliegenden Strangführungsrollen dient ein Stelltrieb 37, der gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel als hydraulischer Druckmittelzylinder ausgebildet ist und vorteilhaft mit einem elektrischen Weganzeigegerät versehen ist. Dieser Druckmittelzylinder 37 ist einerseits an einem an zwei Zugankern 7 montierten Träger 38 mit Konsole 39 und andererseits an einem sich von einer der verdrehbaren Büchsen auskragenden Hebel 40 angelenkt.
Die verdrehbaren Büchsen sind untereinander mechanisch bewegungsgekoppelt, u. zw. mittels an Hebeln 40, 41 der verdrehbaren Büchsen 13 angelenkter, zweckmäßig in ihrer Länge einstellbarer Gelenkstangen 42, so daß die Verdrehung der mit dem Stelltrieb 37 verdrehbaren Büchse 13 mittels der Gelenkstangen 42 synchron auf die übrigen, an jedem der Zuganker 7 vorgesehenen verdrehbaren Büchsen 13 übertragen wird. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Gelenkstangen 42 und der Druckmittelzylinder 37 platzsparend innerhalb des Grundrisses des Strangführungsgerüstes angeordnet.
Will man den Bereich oberhalb des Strangführungsgerüstes von den Gelenkstangen 42 freihalten, können die Gelenkstangen 42 und auch der Stelltrieb 37 zwischen die in Stranglängsrichtung hintereinander angeordneten Strangführungsgerüste gelegt werden.
Eine jeweils einen Zuganker 7 peripher umgebende, in einem Federtopf 43 eingesetzte Schraubenfeder 44, die sich einerseits gegen den verschiebbaren Gerüstteil 8 und andererseits gegen ein Widerlager 45 des Zugankers abstützt, dient als Spanneinrichtung, um den verschiebbaren Gerüstteil 8 selbsttätig gegen die an den Enden der Zuganker 7 vorgesehenen verdrehbaren Büchsen 13 zu pressen.
Anstelle der als Schraubenfedern ausgebildeten Spanneinrichtungen können bei jedem Zuganker auch Druckmittelzylinder 46 vorgesehen sein, die einerseits am verschiebbaren Gerüstteil 8 und andererseits an den Zugankern 7 angelenkt sind, wie dies in der rechten Seite der Fig. 1 dargestellt ist.
Bei Betätigung des Stelltriebes 37 werden nach Ausrücken aller Kupplungen 15 sämtliche verdrehbaren Büchsen 13 um einen bestimmten Verdrehwinkel verdreht, wodurch sich der federnd gegen die Büchsen 13 gepreßte verschiebbare Gerüstteil 8 in bezug auf den ortsfesten Gerüstteil 6 verschiebt, so daß die Distanz 47 der einander gegenüberliegenden Strangführungselemente 2, 3 veränderbar ist. Durch die Ausbildung der schraubenförmigen Stützflächen mit relativ starker Steigung ist es möglich, einen relativ großen Verstellweg für den verschiebbaren Gerüstteil 8 zu erreichen und die Distanz 47 stufenlos in einem weiten Bereich einzustellen. Nach Einstellen des gewünschten Abstandes 47 werden sämtliche Kupplungen wieder eingerückt, wodurch der verschiebbare Gerüstteil 8 an den Zugankern 7 gegen eine vom ortsfesten Gerüstteil 5 weggerichtete Bewegung gesichert ist.
In der rechten Seite der Fig. 3 ist eine modifizierte Ausführungsform der Kupplung dargestellt. Hier wirkt der Stellring 31 nicht direkt auf den ersten Klemmring, sondern auf eine Ringscheibe 48, die mit dem obersten Klemmring 23 zusammenwirkt.
Für lange Strangführungsstrecken, wie sie bei Schnellstranggießanlagen erforderlich sind, können entweder mehrere der in der Zeichnung dargestellten Strangführungen hintereinander angeordnet sein, oder es können durchgehende, über die gesamte Längserstreckung der Strangführungsbahn reichende Längsträger, die an einer Mehrzahl von Querträgern gelagert sind, Verwendung finden. Dabei sind die verdrehbaren Büchsen 13 bei jedem, die einander gegenüberliegenden Querträger verbindenden Zuganker vorgesehen. Insbesondere können auch Strangführungen, bei denen die Rollen in Bogenlängsträgern gelagert sind, mit den Büchsen 11, 13 und Kupplungen 15 ausgestattet werden.

Claims (8)

1. Strangführungsgerüst für eine Stranggießanlage, insbesondere eine Stahlbrammen-Stranggießanlage, mit einander gegenüberliegenden, durch Zuganker (7) verbundenen Gerüstteilen (6, 8), an denen Strangführungselemente (2, 3) gelagert sind, wobei mindestens einer der Gerüstteile (8) entlang der Zuganker (7) mittels einer an jedem Zuganker (7) verdrehbar, jedoch axial unverschiebbar gelagerten Büchse (13) mit schraubenförmiger Stützfläche (14) verschiebbar ist, jede Büchse (13) an einem festen Widerlager (19′, 29) des Zugankers (7) und der verschiebbare Gerüstteil (8) an der Büchse (13) mittels einer Spanneinrichtung (44, 46) abgestützt ist, die schraubenförmige Stützfläche (14) jeder Büchse (13) einen Neigungswinkel aufweist, der größer ist als der zugehörige Reibungswinkel, und die Büchsen (13) untereinander bewegungsgekoppelt sowie mittels eines einzigen Stelltriebes (37) synchron verdrehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder Büchse (13) und dem zugehörigen Zuganker (7) eine ein- und ausrückbare Kupplung (15) vorgesehen ist.
2. Strangführungsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (15) als Reibungskupplung ausgebildet ist.
3. Strangführungsgerüst nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (15) nach der Art einer Lamellenkupplung ausgebildet ist.
4. Strangführungsgerüst nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (15) mittels einer Feder (30) eingerückt gehalten ist und mittels eines hydraulischen Druckmittels ausrückbar ist.
5. Strangführungsgerüst nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (15) in einem mit der verdrehbaren Büchse (13) drehfest verbundenen Gehäuse (16), welches vom Zuganker (7) durchsetzt ist, eingebaut ist und mindestens zwei Klemmringe (22, 23) aufweist, von denen einer mit dem Gehäuse (16) und einer mit dem Zuganker (7) drehfest verbunden ist, und die Klemmringe (22, 23) über einen Stellring (31) gegeneinander preßbar sind, welcher Stellring (31) mittels Federn (30) gegen die Klemmringe (22, 23) und mittels eines hydraulischen Druckmittels in die entgegengesetzte Richtung bewegbar ist.
6. Strangführungsgerüst nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmringe (22, 23) mit Reibbelägen (26) versehen sind.
7. Strangführungsgerüst nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) am Zuganker (7) axial unverschiebbar abgestützt ist.
8. Strangführungsgerüst nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) mindestens zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein Teil (17) die Klemmringe (22, 23) und der andere Teil (18, 19) die Feder (30) und den Stellring (31) aufnimmt und wobei der Stellring (31) als Ringkolben ausgebildet ist, der gegenüber dem Gehäuse (16) abgedichtet ist.
DE19883829549 1988-08-31 1988-08-31 Strangfuehrungsgeruest fuer eine stranggiessanlage Granted DE3829549A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883829549 DE3829549A1 (de) 1988-08-31 1988-08-31 Strangfuehrungsgeruest fuer eine stranggiessanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883829549 DE3829549A1 (de) 1988-08-31 1988-08-31 Strangfuehrungsgeruest fuer eine stranggiessanlage

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3829549A1 DE3829549A1 (de) 1990-03-08
DE3829549C2 true DE3829549C2 (de) 1990-06-28

Family

ID=6361982

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19883829549 Granted DE3829549A1 (de) 1988-08-31 1988-08-31 Strangfuehrungsgeruest fuer eine stranggiessanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3829549A1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4022894A1 (de) * 1990-07-18 1992-01-23 Voest Alpine Ind Anlagen Strangfuehrung an einer stranggiessanlage
US5115857A (en) * 1990-07-18 1992-05-26 Voest-Alpine Industrieanlagenbau G.M.B.H. Strand guide arrangement provided at a continuous casting plant
AT408853B (de) * 2000-06-02 2002-03-25 Voest Alpine Ind Anlagen Strangführung für eine stranggiessanlage

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT368420B (de) * 1981-04-22 1982-10-11 Voest Alpine Ag Strangfuehrungsgeruest fuer eine stranggiessanlage

Also Published As

Publication number Publication date
DE3829549A1 (de) 1990-03-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3608487C2 (de)
DE3529364C2 (de)
DE2620888C2 (de) Strangführung für einen Strang in einer Stranggießanlage
DE2644096A1 (de) Stuetz- und fuehrungsbogen fuer gussstraenge, insbesondere fuer brammengussstraenge
DE3427909A1 (de) Farbdosiereinrichtung
DE3829549C2 (de)
DE2742570B2 (de) Führungsrolle für Stahlstranggieflanlagen
DE3238630A1 (de) Maschine zum zerkleinern von gut, insbesondere von keramischem oder aehnlichem mahlgut
DE3212414C2 (de)
EP1180080B1 (de) Einrichtung zum verstellen und zum elastischen verriegeln von beweglichen weichenteilen
DE2916280B2 (de) Kombinierte Wälz-/Gleitführung als Geradführung
DE2048353A1 (de) Walzvornchtung zum Abflachen
EP1648626A1 (de) Walzvorrichtung
EP0064227B1 (de) Rollenstrangführungsgerüst, insbesondere Transport- und Richtmaschine einer Stranggiessanlage
DE7807497U1 (de) Justier- und ueberlastungsschutz-vorrichtung fuer eine presse
EP0484623B1 (de) Schmiedepresse
EP0467877B1 (de) Strangführung an einer Stranggiessanlage
EP1286796B1 (de) Strangführung für eine stranggiessanlage
DE4022871C2 (de)
DE3204560A1 (de) Einrichtung zur verriegelung des fahrbaren gegenspannkopfes eines blech- oder profilstreckers
DE29613554U1 (de) Belastungswalzenanordnung
DD200994B1 (de) Einrichtung zum einstellen des spindelsturzes, insbesondere an fraesmaschinen
AT276656B (de) Stranggießanlage mit einer auf unterschiedliche Abmessungen des Stranges einstellbaren Strangführung
DE1558303C (de) Strangführung in der Kokille nachgeordneten Sekundarkuhlbereich einer Stranggießanlage
DE9307781U1 (de) Antriebseinrichtung für einen Schiebeverschluß an einem Metallschmelze enthaltenden Behälter

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee