DE3834066A1 - Anschlussverbindung von hydraulischen hochdruckschlaeuchen mit anschlussteilen oder geraeten unter zwischenschaltung hydraulischer baueinheiten, wie z. b. rueckschlagventilen - Google Patents

Anschlussverbindung von hydraulischen hochdruckschlaeuchen mit anschlussteilen oder geraeten unter zwischenschaltung hydraulischer baueinheiten, wie z. b. rueckschlagventilen

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Description

Die Erfindung betrifft eine Anschlußverbindung von hydrauli­ schen Hochdruckleitungen mit Anschlußteilen oder Geräten unter Zwischenschaltung hydraulischer Baueinheiten, wie z.B. Rückschlagventilen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruches 1.
Bei Hochdruck-Anschlußverbindungen nach der SAE-Norm wird die zwischengeschaltete hydraulische Baueinheit, z.B. ein Rückschlagventil, mittels einem Voll-Flansch oder Flansch­ hälften und Flanschschrauben zusammen mit einem Endstück der Hochdruckleitung gegen ein Anschlußteil oder ein Gerät ge­ spannt. Die Flanschschrauben sind dabei an den Ecken eines gedachten Rechteckes angeordnet. Die Baueinheit besitzt da­ bei Durchtrittsbohrungen für die Flanschschrauben. Hierdurch wird eine solche Baueinheit sowohl gegen Verschieben, als auch gegen Verdrehen gesichert. Es ist jedoch nachteilig, daß die Baueinheit eine unnötig große Bauform besitzen muß. Dies bedingt einen unnötig großen, teuren Materialaufwand.
Es ist bei Anschlußverbindungen, die der DIN-Norm entspre­ chen, bekannt, einen ungeteilten Ringflansch zum Niederspan­ nen der Baueinheiten zu benutzen, wobei die Baueinheiten eine zylindrische Außenform aufweisen. Die mindestens vier Flanschschrauben sind mit gleichen Abständen voneinander an­ geordnet. Sie sichern den passenden Körper einer Baueinheit gegen Verschieben. Es ist jedoch eine Verdrehung möglich. Zudem baut eine solche Anschlußverbindung räumlich groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußver­ bindung zu schaffen, die raumgedrängt und kostengünstig auf­ gebaut werden kann und die es ermöglicht bei bestehenden An­ schlußverbindungen die Baueinheiten unter Aufrechterhaltung der Lochanordnungen für die Flanschschrauben auszutauschen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1.
Die Erfindung bietet den Vorteil, durch die Verwendung einer Lochanordnung auf einem gedachten Rechteck nach der SAE-Norm den Raumbedarf gering zu halten. Zudem wird die Herstellung des Körpers der Baueinheit verbilligt, da Material einge­ spart wird und das Bohren von Durchtrittslöchern für die Flanschschrauben vermieden wird. Zudem wird auch bei Verwen­ dung von Flanschhälften ein Kippen beim Festspannen der Bau­ einheit vermieden. Außerdem ist eine solche Baueinheit auch gegen Verschieben gesichert. Besitzt die Baueinheit eine solche Form, daß sie die inneren Verbindungstangenten der Schäfte der Flanschschrauben überragt, dann entsteht zusätz­ lich eine Sicherung gegen Verdrehen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zei­ gen:
Fig. 1 einen schematischen Vertikalschnitt einer Anschluß­ verbindung nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht der Anschlußverbindung nach Fig. 1 bzw. ein Teilschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Anschluß für einen Schlauch nach der SAE-Norm und
Fig. 4 bis 8 Draufsichten auf den Anschluß nach Fig. 3 mit aufge­ setztem hydraulischen Bauteil mit unterschiedlichen Querschnittsformen.
Nach Fig. 1 umfaßt die Anschlußverbindung 1 ein anzu­ schließendes, hydraulisches Gerät oder eine Grundplatte 2. Dieses weist einen Eintrittskanal 3 von zylindrischem Quer­ schnitt auf, durch den ein Hochdruckmedium, z.B. Öl, in der angegebenen Pfeilrichtung zugeführt wird. Beiderseits der Mittelachse X-X sind in gleichen Abständen Paare von Gewin­ delöchern 4, 5 ausgebildet. Die Abstände der Gewindelöcher 4 bzw. 5 von der vertikalen Mittelebene sind wiederum gleich, aber kleiner als die Abstände der Paare der Gewindelöcher 4, 5 voneinander. Die Mittelpunkte der Gewindelöcher 4, 5 bil­ den somit die Ecken eines Rechtecks.
Auf die plane Oberseite 6 des Gerätes oder der Grundplatte 2 ist eine hydraulische Baueinheit 7, z.B. ein Rückschlagven­ til oder dgl. aufgesetzt. Die hydraulische Baueinheit 7, welche ebenfalls eine plane Unterseite 8 besitzt, weist eine den Eintrittskanal 3 umgebende Ringnut 9 mit einer Ringdich­ tung 10, z.B. einem O-Ring, auf. Die Baueinheit 7 setzt den Eintrittskanal 3 in Form eines Kanals 11 nach aufwärts fort. Die weitere Ausbildung dieser hydraulischen Baueinheit 7 ist den jeweiligen Verhältnissen entsprechend üblich.
Die Baueinheit 7 besitzt eine Außenfläche 12, die in ihrer Form und ihren Abmessungen so ausgebildet ist, daß sie, wie aus Fig. 2 ersichtlich, passend an den Schrauben 13 anliegt, die in die Gewindelöcher 4, 5 eingeschraubt werden.
So kann, wie in Fig. 2 dargestellt, die Baueinheit 7 im Querschnitt quadratisch oder aber rechteckförmig ausgebildet sein. Die Seitenflächen 14 liegen dann tangential zum Umfang der Schrauben 13. Die einander gegenüberliegenden Kanten 15 und 16 liegen in der Mittelebene zwischen den Paaren von Ge­ windelöchern 4 bzw. 5. Die Kanten 17 und 18 liegen in der Mittelebene zwischen den Paaren von Gewindelöchern 4, 5.
Die Baueinheit 7 wird an ihrer planen Oberseite 19 von zwei getrennten, sich längs erstreckenden Flanschteilen 20, von denen nur einer sichtbar ist, überquert. Die Flanschteile 20 besitzen passende Durchtrittsöffnungen 22 für die Schrauben 13. Die Flanschteile 20 sind mit entsprechender Stärke aus Stahl ausgeführt. Ferner weisen sie plane Oberseiten 24 für die Schraubenköpfe 25 auf. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, lie­ gen ihre Innenseiten 26 nahe der vertikalen Mittelebene, die zwischen den Paaren der Gewindelöcher 4 bzw. 5 verläuft. Die Außenseite 27 jedes Flanschteiles 20 verläuft gekrümmt. Der Krümmungsscheitel fällt vorzugsweise mit der Kante 18 der Baueinheit 7 zusammen. Der Kanal 11 wird mit entsprechendem Abstand von dem mittleren kreissegmentförmigen Randteil 28 umfaßt.
Das Endteil 29 des anzuschließenden Hochdruckschlauches 30 besitzt einen Fußbund 31. Dieser besitzt eine plane Unter­ seite 32, eine zylindrische Außenfläche 33 und eine plane Oberseite 34.
Das Endteil 29 wird von einem mit dem Kanal 11 fluchtenden Kanal 35 durchzogen.
Die Unterseite 32 besitzt wiederum eine den Kanal 35 umge­ bende Ringdichtung 36 in einer Ringnut 37.
Die Fig. 3 zeigt in Draufsicht das Anschlußbild des Gerätes 2 bzw. der Grundplatte.
Damit nun die Baueinheit 7, ohne daß sie von den Schrauben 13 durchquert wird, gegen Verschieben gesichert ist, kann, wie aus Fig. 4 ersichtlich, die Außenfläche 15 der Bauein­ heit 7 zylindrisch ausgebildet sein. Der Durchmesser des die Außenfläche 15 bildenden Zylinders der Baueinheit 7 ist da­ bei so, daß die Außenfläche 15 passend an den Schrauben 13 anliegt. Nach dem Niederspannen und Anpressen der Baueinheit 7 gegen die Oberseite 6 des Gerätes bzw. der Grundplatte 2 ist diese Baueinheit gegen Verschieben gesichert. Es ist aber noch eine Verdrehung der Baueinheit 7 um die Mittel­ achse möglich.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, besitzt der Durchmesser der zy­ lindrischen Baueinheit 7 einen größeren Durchmesser als der diagonale Abstand der Schäfte der Schrauben 13 voneinander. Es sind dann aber entsprechend kreissegmentförmige Rinnen 38 an der Außenfläche 15 der Baueinheit 7 ausgebildet. Die Schrauben 13 können sich in diese Rinnen 38 einlegen. Auf diese Weise ist die Baueinheit 7 sowohl gegen Verschieben, wie auch gegen Verdrehen gesichert.
Nach Fig. 6 besitzt die Baueinheit 7 eine Form, die sich zwischen die Schrauben 13 fortsetzt.
Bei der Fig. 7 ist der Körper der Baueinheit 7 im wesentli­ chen von rechteckförmiger Gestalt, wobei sich Fortsätze zwi­ schen die Paare der Schrauben 13 fortsetzen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 besitzt die Baueinheit wieder einen quadratischen Körper.

Claims (7)

1. Anschlußverbindung von hydraulischen Hochdruckleitungen mit Anschlußteilen oder Geräten unter Zwischenschaltung hydraulischer Baueinheiten, wie z.B. Rückschlagventilen, mit einem ein Endstück der Hochdruckleitung und die Bau­ einheit übergreifenden Flansch, der mittels Flansch­ schrauben gegen die Anschlußteile oder Geräte spannbar ist, wobei die Baueinheit durch die außen anliegenden Flanschschrauben zentriert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschschrauben (13) die Eckpunkte eines gedach­ ten Viereckes bilden und daß der Körper der Baueinheit (7) eine gegen Verdrehung gegenüber den Flanschschrauben (13) sichernde Form besitzt.
2. Anschlußverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das gedachte Viereck ein Rechteck oder Quadrat ist.
3. Anschlußverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Körperquerschnitt der Baueinheit (7) vier­ eckig ist.
4. Anschlußverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der Körperquerschnitt der Baueinheit quadratisch oder rechteckig ist.
5. Anschlußverbindung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Körperquerschnitt der Baueinheit (7) kreisförmig ist.
6. Anschlußverbindung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der kreisförmige Körperquerschnitt der Baueinheit Rinnen für die Flanschschrauben (13) besitzt.
7. Anschlußverbindung nach einem oder mehreren der vorste­ henden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (20) ein Voll-flansch ist oder Flanschhälften be­ sitzt.
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