DE3835078C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Beschichtungsverfahren, das insbesondere für die Herstellung eines lichtempfindlichen
Bauteils für die Elektrophotographie geeignet ist, das einfach und dennoch imstande ist, einen
ausgezeichneten Deckfilm bzw. eine ausgezeichnete Oberflächen- oder Deckschicht zu erzeugen, und auch auf die
Anwendung dieses Beschichtungsverfahrens zur Herstellung eines lichtempfindlichen Bauteils für die Elektrophotographie.
Derzeit sind Beschichtungsverfahren zur Herstellung einer Deckschicht auf einem Substrat, d.h. auf einem
Körper, der eine zu beschichtende Oberfläche hat, unter Verwendung eines Auftragmittels bekannt, die ein
Tauch-Beschichtungsverfahren sowie ein Roll-Beschichtungsverfahren umfassen. Bei dem Tauch-Beschichtungsverfahren
wird ein Substrat in ein Auftragmittel eingetaucht und allmählich aufwärts gezogen, um einen
Deckfilm darauf unter Nutzung einer Oberflächenspannung, die zwischen dem Substrat und dem Auftragmittel
wirkt, zu bilden. Bei dem Roll-Beschichtungsverfahren wird zuerst eine Auftragmittelschicht auf einer Rolle oder
Walze gebildet und dann auf das Substrat zur Herstellung einer Deckschicht übertragen. Das Tauch-
Beschichtungsverfahren
hat einen Vorteil insofern, als eine Deckschicht, die eine gleichförmige Dicke hat, relativ leicht
gebildet werden kann, jedoch sind eine große Menge an Auftragmittel und eine groß bemessene, von der Gestalt
und der Größe des Substrats abhängige Vorrichtung erforderlich. Ferner wird der eingetauchte Teil des
Substrats einschließlich eines Teils, der von einer Deckschicht frei sein soll, gänzlich beschichtet, so daß eine
teilweise Entfernung der Deckschicht erforderlich wird, was eine niedrige Produktionskapazität oder -leistung
zum Ergebnis hat.
Bei dem Roll-Beschichtungsverfahren hängt der Zustand der resultierenden Deckschicht vom Abstand zwischen
der Rolle und dem Substrat ab, und die Anwendung dieses Verfahrens ist auf ein Beschichten eines
Flachmaterials, eines Zylinders usw., wofür der Abstand ohne Schwierigkeiten kontrolliert werden kann, begrenzt.
Ferner wird, wenn dieses Verfahren auf einen Zylinder usw. angewendet wird, eine Nahtstelle an der
Deckschicht gebildet.
Aus der DE-PS 6 49 645 ist eine Klebstoffauftragmaschine bekannt, bei
der der Klebstoff unter Druck durch eine Düse austritt. Düse und eine daran
befestigte Zunge sind während des Auftragens dauernd mit dem zu bearbeitenden
Werkstück in Kontakt ist. Eine soches Beschichtungsverfahren ist für viele
Anwendungen, insbesodere für die Elektrophotographie, unbrauchbar, da der
direkte Kontakt der Ausstoßvorrichtung mit dem Substrat dessen Oberfläche
negativ beeinträchtigen oder gar zerstören kann.
Zusätzlich zu den oben genannten Verfahren ist auch ein Beschichtungsverfahren, das als "Sprüh-Beschichtungsverfahren"
bezeichnet wird, bekannt, wobei ein Auftragmittel aus einer Düse, die eine winzige Öffnung hat,
ausgestoßen wird, um in winzigen Tröpfchen, die auf einem Substrat zur Ausbildung einer Deckschicht niedergeschlagen
werden, ausgesprüht zu werden. Gemäß dem Sprüh-Beschichtungsverfahren kann eine Deckschicht
auf Substraten von unterschiedlichen, verschiedenartigen Ausgestaltungen und Größenabmessungen in einem
weiten Bereich gebildet werden, wobei auch eine nahtlose Beschichtung an einem Zylinder usw. erzielt werden
kann. Insofern ist das Sprüh-Beschichtungsverfahren eine sehr leistungsfähige Methode zur Ausbildung einer
Deckschicht.
Die herkömmlichen Beschichtungsverfahren mit einem Ausstoßen von Auftragmittel durch eine Blende oder
winzige Öffnung zur Ausbildung einer Deckschicht umfassen das Luft-Sprühverfahren und das ohne Luft
durchgeführte Sprühverfahren. Bei dem Luft-Sprühverfahren wird das Auftragmittel ausgestoßen, um in feinen
Flüssigkeitstropfen unter der Einwirkung eines Unterdrucks, welcher durch Ausstoßen von Druckluft hervorgerufen
wird, versprüht zu werden, wobei die flüssigen Tröpfchen auf einem Substrat niedergeschlagen werden.
Bei dem ohne Luft arbeitenden Sprühverfahren, wie dem in der DE-OS 36 02 346 beschriebenen Auftragsverfahren
für viskose Massen wird ein unter Druck stehendes Auftragmittel ausgestoßen, um in
feinen Flüssigkeitströpfchen versprüht zu werden, die dann auf dem Substrat niedergeschlagen werden. Wie die
Fig. 1 zeigt, wird bei einem solchen Beschichtungsverfahren das Auftragmittel 101 durch eine Ausstoßöffnung
102 mit einem Ausstoßwinkel R, der der größte, von dem versprühten Auftragmittel gebildete Winkel ist und auf
einen Wert von mindestens 3° festgesetzt ist, so daß eine gleichförmige Verteilung des ausgesprühten
Auftragmittels 103 zur Ausbildung einer gleichförmigen Deckschicht 104 erzielt wird, und mit einem hohen
Druck, um eine hohe Ausstoßgeschwindigkeit von 100-200 m/s für eine stabile Verbindung der versprühten
Partikel zu erlangen, ausgestoßen. Als Ergebnis dessen besitzt das Auftragmittel in einem konischen Bereich von
der Ausstoßöffnung bis zur Deckschicht, an der das versprühte Auftragmittel vorhanden ist, lediglich ein sehr
kleines räumliches Verhältnis von 0,1-0,001%, d.h., daß bei dem Beschichtungsverfahren, wie dem Luft-Sprühverfahren
oder dem ohne Luft arbeitenden Sprühverfahren, wobei ein Auftragmittel durch eine Düsenöffnung
ausgestoßen wird, dieses Mittel in extrem großem Ausmaß der Luft ausgesetzt wird.
Ein Auftragmittel ist im allgemeinen mit einer flüchtigen Komponente, wie einem Verdünner, verdünnt, und
eine derartige flüchtige Komponente wird in bemerkenswerter Weise verdampft, wodurch eine Denaturierung
des Auftragmittels herbeigeführt wird, die sich durch einen Anstieg im Feststoffanteil im Auftragmittel, wenn
dieses in großem Ausmaß der Luft ausgesetzt wird, kennzeichnet. Das Ergebnis hiervon ist, daß die resultierende
Schicht zwangsläufig Unregelmäßigkeiten, wie ein Auftreten von Flecken oder Tupfen, eine Oberflächenrauhigkeit
und Dickenabweichungen, enthält. Im extremen Fall tritt eine sog. "Zerfäserung" auf, wobei das Auftragmittel
nicht versprüht, sondern in Form einer Faser in der Nachbarschaft der Ausstoßöffnung verfestigt wird. In
diesem Fall ist es unmöglich, überhaupt eine glatte und gleichförmige Deckschicht zu bilden.
Da der Ausstoßwinkel groß ist und das Auftragmittel in einer Konzentration, die so niedrig wie etwa
0,1-0,001% ist, in einem großen Verteilungsbereich vorhanden ist, der dazu neigt, gestört zu werden, ist es des
weiteren schwierig, die Grenze einer Deckschichtkante an einem gewünschten Teil zu bestimmen, d.h., das
Auftragmittel wird über einen Teil,
der nicht zu beschichten ist, versprüht. Deshalb ist es notwendig, diesen nicht
zu beschichtenden Teil mit einer Maske oder Abdeckung abzuschirmen, so daß das Auftragmittel auf dieses Teil
nicht gelangt, was eine sehr beschwerliche Arbeitsweise zum Ergebnis hat.
Den Sprüh-Beschichtungsverfahren haftet demnach ein Problem insofern an, als eine flüchtige Komponente im
Auftragmittel merkbar verdampft wird, während das Auftragmittel ausgesprüht oder ausgestoßen wird, was auf
einem Druck zum Aussprühen beruht, so daß die Zusammensetzung des Auftragmittels dazu neigt, geändert zu
werden, und es schwierig ist, eine gleichförmige Deckschicht zu bilden. Ferner wird das Auftragmittel unter der
Einwirkung von Druck usw. radial versprüht, so daß die Auftragleistung oder -wirksamkeit des Mittels niedrig
wird und eine zusätzliche Anlage oder Ausrüstung notwendig ist, um das verlustig gegangene Auftragmittel zu
entlüften und zur Verhinderung einer Umweltverschmutzung zurückzugewinnen. Ferner besteht die Neigung,
daß dann, wenn eine Deckschicht auf einem Substrat unter Bewegung einer Sprühpistole mit Bezug zu dem
Substrat gebildet wird, eine schadhafte Beschichtung dadurch erzeugt wird, daß ein Teil des Auftragmittels auf
der bereits ausgebildeten Deckschicht niedergeschlagen wird. Des weiteren wird das versprühte Auftragmittel
auf einen Teil des Substrats aufgespritzt, der nicht beschichtet werden soll, so daß die Entfernung der unerwünschten,
überschüssigen Beschichtung oder Schutzmaßnahmen usw. zur Verhinderung eines Niederschlags des Auftragmittels erforderlich sind.
Durch die JP-OS Nr. 52-1 19 651 wurde nun ein Verfahren vorgeschlagen, wonach eine Flüssigkeit-Injektions
auftragmaschine oder -vorrichtung bzw. eine Lackgießmaschine oder -vorrichtung in der Nähe eines Substrats
angeordnet und das Auftragmittel zwischen dem Substrat sowie der betreffenden Vorrichtung gehalten bzw.
transportiert wird, um unter Vermeidung eines Entweichens des Auftragmittels eine Filmschicht zu bilden. Bei
einem solchen Beschichtungsverfahren hängt jedoch der Zustand der Beschichtung vom Halte- oder Tragzustand
des Auftragmittels ab, so daß der Spalt zwischen dem Substrat und der Flüssigkeit-Injektionsauftrag- oder der
Lackgießmaschine ganz genau kontrolliert werden muß, wie auch die Genauigkeit des Substrats und der
jeweiligen Vorrichtung hoch gehalten werden müssen, was einen wesentlichen Anstieg in den Betriebskosten
zum Ergebnis hat. Ferner neigt das Auftragmittel noch dazu, durch den Spalt zwischen dem Substrat und der
Auftragvorrichtung zu entweichen, so daß es äußerst schwierig ist, die Schichtbildungsbedingungen aufrechtzuerhalten.
Es ist insofern die Aufgabe der Erfindung, ein Beschichtungsverfahren aufzuzeigen, das zur Ausbildung einer
Oberflächen- oder Deckschicht, die frei von Fehlern oder Schadstellen sowie ausgezeichnet in ihrem Oberflächenzustand
und der Gleichförmigkeit des Materials sowie der Dicke ist, geeignet ist,
wobei das Beschichtungsverfahren einfach sein soll, keine groß
bemessene Vorrichtung erfordert und dennoch eine gute Beschichtungsleistung zeigt, so daß die Notwendigkeit
einer Entlüftungsanlage zur Entfernung von versprühtem Auftragmittel und zur Staubsammlung beseitigt wird.
Erfindungsgemäß wird ein Beschichtungsverfahren angegeben, das das Ausstoßen eines Auftragmittels
auf ein Substrat aus einer mit dem Substrat nicht in Berührung stehenden Öffnung
zur Beschichtung des Substrats mit dem ausgestoßenen Auftragmittel umfaßt, wobei
das Auftragmittel aus der Öffnung in der räumlichen Form eines kontinuierlichen Fadens im wesentlichen unter
Vermeidung eines Versprühens ausgestoßen wird.
Ein weiterer Gegenstand vorliegender Erfindung besteht in der Verwendung des erfindungsgemäßen
Beschichtungsverfahrens zur Herstellung eines lichtempfindlichen Bauteils.
Die Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden, auf
die Zeichnungen Bezug nehmenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen deutlich. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung zur Ausbildung einer Deckschicht gemäß einem herkömmlichen Sprühverfahren;
Fig. 2 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Beschichtungsverfahrens;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Schichtenaufbaus eines lichtempfindlichen Bauteils für die Elektrophotographie;
Fig. 4A eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Beschichtung einer Zylinderfläche;
Fig. 4B eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit der Fig. 4A;
Fig. 4C und 4D Darstellungen von Beschichtungsschritten unter Anwendung der in Fig. 4A und 4B gezeigten
Vorrichtung;
Fig. 5A und 5B Darstellungen zu Ausführungsformen einer Auftragmittel-Ausstoßdüse;
Fig. 6 und 10 Kurven über die Abhängigkeit einer prozentualen Ausnutzung von Auftragmittel von einem
Ausstoßwinkel bzw. einer Ausstoßgeschwindigkeit;
Fig. 7 und 11 Kurven über die Abhängigkeit einer Oberflächenrauheit einer Deckschicht von einem Ausstoßwinkel
bzw. einer Ausstoßgeschwindigkeit;
Fig. 8 und 12 schematische Darstellungen zur Beschichtungsdickenverteilung, die bei Beispielen erhalten
wurden;
Fig. 9 und 13 schematische Darstellungen zu Beschichtungsdickenverteilungen, die bei Vergleichsbeispielen
erhalten wurden;
Fig. 14 eine vergrößerte Schnittdarstellung einer Düsenmündung mit einer Ausstoßöffnung, die besonders für
das Beschichtungsverfahren gemäß der Erfindung geeignet ist.
Gemäß der Erfindung wird, um die Schichtbildungscharakteristik eines Auftragmittels zu verbessern oder zu
steigern, das aus einer Ausstoßöffnung 102a ausgestoßene Auftragmittel 103a nicht versprüht, sondern veranlaßt,
in Form eines Fadens oder Strangs zu fliegen, um eine Deckschicht 104a (s. Fig. 2) zu bilden, wobei das
Mittel 103a dazu gebracht wird, ein größeres räumliches oder volumetrisches Verhältnis in dem Bereich, in dem
es vorhanden ist, einzunehmen oder zu besitzen, um die Berührung des Auftragmittels mit Luft und dessen
Denaturierung, z.B. durch Verdampfen einer
flüchtigen Komponente im Auftragmittel, zu minimieren.
Gemäß dem prinzipiellen Merkmal der Erfindung wird bevorzugt,
daß das räumliche Verhältnis des ausgestoßenen Auftragmit
tels 100% beträgt, d.h., daß das Mittel nicht versprüht
wird, sondern in der Form eines Fadens ein Substrat erreicht.
Es ist jedoch möglich, eine gleichartige Wirkung durch ein
sehr niedriges Ausmaß eines Versprühens unter Bildung eines
kleinen Ausstoßwinkels von 3° oder weniger zu erlangen,
wodurch ein räumliches Verhältnis von 95% bis nahezu 100%
erlangt wird, was noch immer sehr viel höher ist als das
bei dem herkömmlichen Sprüh-Beschichtungsverfahren vorhan
dene Verhältnis von 0,1-0,001%. Auf diese Weise kann die
Verdampfung einer flüchtigen Komponente im Auftragmittel
minimiert werden, um die Denaturierung dieses Mittels im
wesentlichen zu unterbinden.
Demzufolge hat bei dem erfindungsgemäßen Beschichtungsver
fahren der Ausdruck "im wesentlichen frei von einem Ver
sprühen" oder "im wesentlichen unter Unterbindung eines Ver
sprühens" die Bedeutung eines Zustandes, wobei das ausge
stoßene Auftragmittel kontinuierlich fliegt, um bei einem
Ausstoßwinkel von 3° oder darunter, vorzugsweise von 0°,
ein Substrat zu erreichen.
Bei dem herkömmlichen Beschichtungsverfahren ist die resul
tierende Beschichtungsleistung so niedrig wie 20-50%,
womit 50-80% des verwendeten Auftragmittels Verlust sind,
während die durch die Erfindung erreichte Beschichtungslei
stung auf 95% oder darüber angehoben wird, weil das Auf
tragmittel im wesentlichen nicht versprüht, sondern in der
Hauptsache auf einen gewünschten Beschichtungsbereich be
grenzt wird, um ein Haften des Mittels an einem nicht zu
beschichtenden Teil im wesentlichen zu vermeiden.
Da das Auftragmittel konzentriert auf einen winzigen Bereich,
der einen gewünschtermaßen zu beschichtenden Bereich bildet,
aufgebracht wird, ist eine hohe Flug-Energiedichte für das
auf das Substrat fliegende oder überspringende Auftragmittel
vorhanden, die dazu neigt, die resultierende Deckschicht
aufzurauhen. Deshalb ist eine hohe Ausstoßgeschwindigkeit
in der Größenordnung von 100-200 m/s, wie sie bei dem her
kömmlichen Sprühverfahren ausgeübt wird, dafür verantwort
lich, nachteilige oder ungünstige Wirkungen an der Deck
schicht hervorzurufen. In einem extremen Fall ergibt sich
in der Deckschicht ein Beschichtungsschaden, wie Blasen.
Aus diesem Grund wird es vorgezogen, um eine Deckschicht mit
einem guten Oberflächenzustand zu erzeugen, eine Ausstoß
geschwindigkeit von 30 m/s oder darunter, vorzugsweise von
2-25 m/s und in besonders bevorzugter Weise von 5-10 m/s
im Hinblick auf das konzentrierte Aufbringen eines Auftrag
mittels auf einen winzigen Flächenbereich zu verwenden,
wobei diese Geschwindigkeit etwa 1/100 im Vergleich mit der
jenigen bei dem herkömmlichen Sprühverfahren unter Berück
sichtigung eines gewissen Ausmaßes eines Versprühens des
Auftragmittels auf das Substrat ausmacht.
Die niedrige Ausstoßgeschwindigkeit von 30 m/s oder darunter
vermittelt dem auf das Substrat aufgebrachten Auftragmittel
eine geringe Energie, so daß das gesamte Auftragmittel auf
das Substrat ohne ein zurückstrahlendes Zerstreuen aufge
bracht wird. Als Ergebnis dessen ist es möglich, eine Über
schußnebel-Behandlung in bemerkenswerter Weise herabzuset
zen und das Haften von Auftragmittel an einem nicht zu be
schichtenden Bereich zu vermeiden. Eine derartige Überschuß
nebel-Behandlung wurde in erheblichem Maß durch Einbau
einer Absaugeeinrichtung durchgeführt, um den nicht-haften
den Farbnebel aus dem System zu entfernen, da ein solcher
Farbnebel Unregelmäßigkeiten, wie Flecke, Spritzer und einen
Verlust im Glanz der Deckschicht, hervorruft. Ferner
ist es erforderlich gewesen, den Nebel mittels eines Staub
sammlers od. dgl. wiederzugewinnen.
Bei dem erfindungsgemäßen Beschichtungsverfahren kann der
Abstand zwischen dem Substrat und der die Ausstoßöffnung
bildenden winzigen Düsenöffnung vorzugsweise im Bereich von
2-100 mm, insbesondere im Bereich von 5-50 mm liegen.
Eine große Vielzahl von Auftragmitteln einschließlich eines
solchen, das in einem Lösungsmittel gelöste oder verteilte
Feststoffe enthält, oder eines solchen, das geschmolzene
Feststoffe ohne ein Lösungsmittel enthält, kann verwendet
werden. Das Lösungsmittel kann selbstverständlich ein
flüchtiges und auch ein nicht-fIüchtiges sein. Das Arbeitsmit
tel kann vorzugsweise eine Viskosität von 1000 mPa · s (1000
Centipoise) oder darunter, vorzugsweise von 200 mPa · s oder
darunter und in besonders bevorzugter Weise von 4-50 mPa · s
haben, so daß das Mittel, nachdem es auf das Substrat aufge
bracht wurde, unter der Einwirkung einer Oberflächenspannung
glatt wird.
Die Ausstoßöffnung, die eine winzige Blende umfaßt, kann
vorzugsweise einen Durchmesser von 200 µm oder geringer,
in mehr bevorzugter Weise von 50-180 µm und in besonders
bevorzugter Weise von 60-150 µm haben.
Das Auftragmittel kann durch die Blende oder Düsenöffnung
mit einem Ausstoßdruck von 29,43 N/cm2 (3 kg · f/cm2) oder
darunter, vorzugsweise mit 2,94-14,7 N/cm2 und in beson
ders bevorzugter Weise mit 4,90-9,81 N/cm2 ausgestoßen
werden.
Vorzugsweise wird das Auftragmittel in einer Menge von
20 cm3/min oder darunter, insbesondere mit 0,5-15 cm3/min,
ausgestoßen.
Es sei bemerkt, daß bei dem Beschichtungsverfahren nach der
JP-OS Nr. 52-1 19 651 das Auftragmittel zwischen
dem Substrat und der Flüssigkeit-Injektionsauftrag- oder
Lackgießvorrichtung unter der Wirkung einer Oberflächenspan
nung gehalten wird und der Zustand der resultierenden Deck
schicht von der Anordnung des Substrats und der Auftragvor
richtung abhängt. Die Abhängigkeit von der Anordnung des
Substrats und der Ausstoßöffnung wird jedoch gemäß der Er
findung beseitigt, indem das Auftragmittel zu einem Fliegen
oder Überspringen gebracht wird. Als Ergebnis dessen wird
der resultierende Zustand der Deckschicht sehr stark im
Vergleich mit demjenigen bei dem oben erwähnten Beschich
tungsverfahren stabilisiert.
Das Beschichtungsverfahren gemäß der Erfindung kann auf
verschiedenartigen Gebieten angewendet werden.
Beispielsweise hat gemäß dem herkömmlichen Verfahren das
Beschichten eines groß bemessenen Substrats oder Aufbaus
bzw. Bauwerks eine schwerwiegende Gegenmaßnahme in bezug
auf das Überschußnebelproblem
erforderlich gemacht, wie z. B. das Vorsehen einer genauen Schutzabdeckung, um ein Ver
schmutzen des Substrats oder des Bauwerks mit dem Überschuß
nebel zu verhindern. Gemäß der Erfindung wird jedoch das
Auftragmittel im wesentlichen vollständig auf das Substrat
aufgebracht, so daß die Beschichtung sehr zweckdienlich und
günstig bewirkt werden kann.
Ferner werden, wenn das herkömmliche Verfahren auf das de
korative Gebiet angewendet wird, die unterschiedlichen Far
ben (Auftragmittel), z.B. rot, blau oder grün, durch die
jeweiligen Ausstoßöffnungen unabhängig kontrolliert ver
sprüht, um ein Farbmischen herbeizuführen, wobei die Farben
unter großen Winkeln ausgestoßen werden, so daß sie unge
zielt oder zufällig versprüht werden, was eine Farbmi
schung jenseits eines erwarteten Farbmischbereichs hervor
ruft, und das führt folglich zu Verminderungen in der Sätti
gung und Klarheit. Der Überschußnebel vermindert des wei
teren die Sättigung und Klarheit. Gemäß der Erfindung wird
jedoch die Farbe (das Auftragmittel) konzentriert auf einen
winzigen Bereich ohne ein nennenswertes Zerstreuen aufge
bracht, so daß eine Farbmischung bestens kontrolliert ist,
um bemerkenswerte Verbesserungen in der Sättigung, Klarheit
und Auflösung der sich ergebenden Beschichtung zu erlan
gen.
Das Beschichtungsverfahren gemäß der Erfindung ist auch mit
hoher Leistungsfähigkeit auf die Ausbildung von Dünnschich
ten anwendbar, die z.B. eine lichtempfindliche Schicht und
eine Zwischenschicht eines lichtempfindlichen Bauteils oder
Elements für die Elektrophotographie bilden, wobei eine
präzise Beschichtungstechnik gefordert wird. Derartige Fil
me oder Schichten müssen gleichförmig und mit gleichförmiger
Dicke in der Größenordnung von einigen Mikron ausgebildet
werden. Das wird in besonders geeigneter Weise durch das
erfindungsgemäße Beschichtungsverfahren bewerkstelligt,
das sich dadurch auszeichnet, daß eine Denaturierung des
Auftragmittels nicht auftritt, ein ausgezeichneter Auftrag
oder eine ausgezeichnete Nutzung des Auftragmittels
erlangt werden und die Bildung von Überschußnebel unter
bunden wird. Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung für die
Erzeugung eines lichtempflindlichen Bauteils für die Elektro
photographie wird ein beschichtetes Auftragmittel, das ein
lichtempfindliches Element bildet, zu einem kontinuierlichen
Fliegen in der Form eines Strangs oder Fadens ohne ein nen
nenswertes Versprühen gebracht, um ein zylindrisches Sub
strat zu beschichten.
Das das lichtempfindliche Element bildende Auftragmittel
kann ein solches Auftragmittel umfassen, das eine lichtemp
findliche Schicht erzeugt, welche wiederum eine Ladungser
zeuger- sowie eine Ladungstransportschicht enthalten kann,
und es kann ein eine Zwischenschicht bildendes Auftragmittel,
das seinerseits eine Grundierschicht enthalten kann, um die
Haftung und die Trenncharakteristik zu begünstigen, und auch
eine elektrisch leitfähige Schicht, die das Substrat be
deckt, enthalten. Eine derartige elektrisch leitfähige
Schicht kann in geeigneter Weise auf einem Metallzylinder
angeordnet werden, um das Auftreten einer lokalen Zelle oder
Pore zu verhindern und gewisse Fehler am Zylinder zu mas
kieren oder abzudecken.
Das eine Ladungserzeugerschicht bildende Auftragmittel kann
beispielsweise eine flüssige Dispersion einer eine Ladung
erzeugenden Substanz, wie Azopigment, Chinonpigment, Mono
cyaninpigment, Perylenpigment, Indigopigment und Phthalo
cyaninpigment, dispergiert in einer Mischung eines Binde
mittelharzes, wie Polyvinylbutyral, Polystyrol, Acrylharz,
Polyester, Polyvinylacetat und Polycarbonat, sowie ein orga
nisches Lösungsmittel, wie Alkohol, Keton, Ether, aliphati
scher Halogenkohlenwasserstoff und aromatische Lösungsmittel,
umfassen.
Das Auftragmittel für die Ladungstransportschicht kann bei
spielsweise eine Lösung einer eine Ladung transportierenden
Substanz, wie eine Styrylverbindung, Hydrazonverbindung,
Carbazolverbindung, Pyrazolinverbindung, Benzidinverbindung
und Triarylmethanverbindung, sowie ein Bindemittelharz, wie
Polyarylat, Polystyrol, Acrylharz, Polyester und Polycarbo
nat, gelöst in einem Lösungsmittel der vorstehend genann
ten Art, umfassen.
Das Auftragmittel für die Grundierschicht kann beispiels
weise eine Lösung eines Harzes, wie Casein, Polyvinylalko
hol und Polyamid, in einem organischen Lösungsmittel, wie
es oben beschrieben wurde, umfassen.
Das Auftragmittel für die elektrisch leitfähige Schicht
kann z.B. eine flüssige Dispersion von leitfähigen Parti
keln, wie solchen von Titanoxid, Zinnoxid und Ruß, disper
giert in einer Mischung eines geeigneten Harzes, wie Epoxy
harz, Phenolharz und Polyurethanharz, sowie eines der oben
beschriebenen organischen Lösungsmittel umfassen.
Die jeweiligen Auftragmittel können ein Additiv, wie ein
Gleitmittel, ein Antioxidationsmittel sowie ein Egalisier
mittel usw. enthalten.
Das zylindrische Substrat kann beispielsweise aus Aluminium,
einer Aluminiumlegierung oder rostfreiem Stahl bestehen.
Andere Beschichtungsbedingungen zur Vorbereitung oder Her
stellung des lichtempfindlichen Elements bzw. Bauteils ein
schließlich der physikalischen Zustände der Auftragmittel
und der Arbeitsweise sind die gleichen, wie sie vorher be
schrieben wurden.
Ein lichtempfindliches Bauteil für die Elektrophotographie
mit einem Schichtenaufbau, wie er beispielsweise in der
Fig. 3 gezeigt ist, kann durch das erfindungsgemäße Verfah
ren unter Verwendung dieser Auftragmittel für die Ausbildung
des lichtempfindlichen Elements erzeugt werden. Gemäß Fig. 3
umfaßt das lichtempfindliche Bauteil ein Substrat 1 sowie
eine Zwischenschicht 2 und eine lichtempfindliche Schicht
3, die in dieser Reihenfolge auf dem Substrat 1 angeordnet
sind. Im einzelnen besteht die Zwischenschicht 2 aus einer
elektrisch leitfähigen Schicht 4 und einer Grundierschicht
5 mit geschichtetem Aufbau. Die lichtempfindliche Schicht
3 umfaßt eine Ladungserzeugerschicht 6 sowie eine Ladungs
transportschicht 7 mit geschichtetem Aufbau. Die leitfähige
Schicht kann vorzugsweise eine Dicke von 5-30 µm, die
Grundierschicht 5 eine Dicke von 0,1-5 µm, die Ladungs
erzeugerschicht 6 eine Dicke von 0,01-3 µm und die Ladungs
transportschicht 7 eine Dicke von 10-30 µm aufweisen.
Das Beschichtungsverfahren gemäß der Erfindung kann in be
stens geeigneter Weise auf die Ausbildung aller Schichten,
nämlich der leitfähigen Schicht 4, der Grundierschicht 5,
der Ladungserzeugerschicht 6 und der Ladungstransportschicht
7, angewendet werden. Es ist jedoch möglich, eine oder zwei
dieser Schichten mittels
eines anderen Beschichtungsverfahrens, z.B. dem Tauch-Beschichtungsverfahren, auszubilden.
Ferner können die leitfähige Schicht 4 und/oder die Grun
dierschicht 5 bei dem lichtempfindlichen Bauteil weggelas
sen werden. Es ist auch möglich, die lichtempfindliche
Schicht 3 dadurch auszubilden, daß die Ladungserzeuger
schicht 6 auf der Ladungstransportschicht 7 oder die licht
empfindliche Schicht 3 in einer einzigen Schicht anstelle
des in Fig. 3 gezeigten Schichtenaufbaus gefertigt wird.
Die Fig. 4A zeigt eine Vorrichtung zur Beschichtung eines
zylindrischen Substrats, wie z.B. demjenigen eines lichtemp
findlichen Bauteils für die Elektrophotographie, gemäß dem
Beschichtungsverfahren nach der Erfindung.
Wie die Fig. 4A zeigt, wird ein zylindrisches Substrat 8
durch eine drehende Welle 9 fest gehalten, welche mit einer
vorgegebenen Umlaufgeschwindigkeit durch einen Motor 10 ge
dreht wird. Eine Pistole 12 für das Ausstoßen eines Auftrag
mittels 11 in Form eines Fadens oder Strahls ist auf einer
Lagerung 13 angebracht, welche mit einem diese quer bewe
genden Mechanismus versehen ist und parallel zur Längsrich
tung des zylindrischen Substrats 8 bewegt wird. Die Pistole
12 ist ferner über ein Filter 14 sowie eine Abzugsleitung
15 mit einem Behälter 16 verbunden. Das Auftragmittel in
dem Behälter wird durch Druckluft, welche durch eine Luft
leitung 17 eingeführt wird, auf einen vorbestimmten, durch
ein Manometer 18 gemessenen Druck gebracht und von einer
(nicht gezeigten) Düsenmündung der Pistole 12, nachdem das
Mittel durch das Filter 14 und die Abzugsleitung 15 geflos
sen ist, ausgestoßen.
Bei einem tatsächlichen Beschichtungsvorgang unter Verwen
dung dieser Vorrichtung werden der Schalter für den die Pistole
12 quer bewegenden Mechanismus sowie der Luftschalter für
die Pistolennadel oder -kanüle angeschaltet und ein Strahl
11 des Auftragmittels auf einen vorbestimmten Teil des zy
lindrischen Substrats ausgestoßen. Gleichzeitig damit wird
der Motor 10 in Betrieb gesetzt, um die das zylindrische
Substrat 8 haltende Welle 9 zu drehen. Wie die Fig. 4B zeigt,
die eine vergrößerte Darstellung eines das Substrat umgeben
den Teils von Fig. 4 - betrachtet aus einer unterschiedli
chen Richtung - ist, wird der von einer Düsenmündung 19,
die am Kopf der Pistole 12 angeordnet ist, ausgestoßene
Strahl 11 des Auftragmittels um den Zylinder 8 wie ein Fa
den auf eine Spule oder spiralförmig mit oder ohne
Abstand zwischen einander benachbarten Windungen gewickelt,
um eine Auftragmittelstruktur 20 als eine Schraube oder
eine massive Beschichtungsstruktur zu bilden. Die Auftrag
mittelstruktur 20 wird dann geglättet oder geebnet, so daß
eine Deckschicht oder ein Deckfilm 21 entsteht. Das Glätten
wird in der folgenden Weise bewirkt.
Die Auftragmittelstruktur 20, die auf dem zylindrischen Sub
strat 8 angebracht wurde, wird allmählich in der Breitenrich
tung unter der Wirkung einer Aufprallenergie des Mittels
und einer zwischen dem Mittel sowie dem Substrat einwirken
den Oberflächenspannung verbreitert, bis die einander benach
barten Linien oder Windungen des Auftragmittels einander
berühren, so daß die Oberfläche des Substrats, ohne daß ein
Abstand zwischen den Windungen verbleibt, völlig bedeckt
wird. Ferner wird in einer geeigneten Zeitspanne die ur
sprünglich unebene Struktur des Mittels, die in Abhängigkeit
von der Teilung der Windungen oder Geschwindigkeit in der
Beschichtung gebildet wurde, allmählich unter der Wirkung
einer Diffusionskraft des Auftragmittels und der zwischen
dem Mittels sowie dem Substrat einwirkenden Oberflächenspan
nung eingeebnet, um letztlich eine glatte Oberfläche, wie
in Fig. 4D gezeigt ist, zu erzielen. Das Glätten kann unter
Verwendung einer Haube zur Regelung der Verdampfung des Lö
sungsmittels im Auftragmittel begünstigt werden, um eine
glattere Oberfläche zu erzielen.
Die Teilung der schraubenförmigen Windungen, die durch den
Strahl des Auftragmittels an dem zylindrischen Substrat
entstanden sind, wird durch die Umlaufgeschwindigkeit des
Zylinders und die Vorschubgeschwindigekit der Pistole be
stimmt. Ferner wird die Beschichtungsmenge an Auftragmittel
pro einer Flächeneinheit durch die Vorschubgeschwindigkeit
bestimmt, wenn die Ausstoßmenge an Auftragmittel konstant
ist. Somit gilt die folgende Beziehung:
ΔVu = P · d/v · λ),
worin ist:
ΔVu: Ausstoßmenge pro Flächeneinheit (cm³/min · cm²),
P: Ausstoßdruck (N/cm²),
d: Durchmesser (cm) der Ausstoßöffnung oder -düse,
λ: Länge (cm) einer Kehle oder Drossel der Düse, die einen im wesentlichen konstanten Durchmesser hat,
v: Vorschubgeschwindigkeit.
P: Ausstoßdruck (N/cm²),
d: Durchmesser (cm) der Ausstoßöffnung oder -düse,
λ: Länge (cm) einer Kehle oder Drossel der Düse, die einen im wesentlichen konstanten Durchmesser hat,
v: Vorschubgeschwindigkeit.
Ferner gilt mit Bezug auf die Teilung der Auftragmittelfäden
oder -windungen die folgende Beziehung:
Pw = v/Ro
worin ist:
Pw: Teilung (cm) der Auftragmittelwindungen,
Ro: Umlaufgeschwindigkeit (U/min) des Zylinders.
Ro: Umlaufgeschwindigkeit (U/min) des Zylinders.
Die Fig. 5A und 5b zeigen jeweils eine Ausführungsform für
eine Auftragmittel-Ausstoßöffnung. In jeder dieser Figuren
ist die rechte Hälfte eine Frontansicht und die linke Hälfte
eine Seitenansicht. Die Fig. 5A zeigt eine Standard- oder
Normal-Düsenmündung 19a mit einer einfachen Ausstoßöffnung,
während die Fig. 5B eine Düsenmündung 19b mit drei Ausstoß
öffnungen für die Beschleunigung der Ausbildung der Deck
schicht zeigt.
Die Fig. 14 ist ein vergrößerter Schnitt einer Düsenmündung
mit einer Ausstoßöffnung, die besonders für das
erfindungsgemäße Beschichtungsverfahren geeignet ist. Auf der Ein
trittsseite bildet die Ausstoßöffnung einen Drosselwinkel
R1, sie bildet auf der Austrittsseite einen Divergenzwinkel
R2 und sie hat eine Hals- oder Verengungslänge λ mit einem
im wesentlichen konstanten Durchmesser d. Die Ausstoßöffnung
wird von dem verengten Halsteil 22, das durch ein Befesti
gungselement 23 gehalten wird, und einer Frontabdeckung 24
gebildet. Die Winkel R1 und R2 können vorzugsweise im Bereich
von 30-160° liegen. Insbesondere kann der Winkel R1 vor
zugsweise einen Bereich von 120°-160° haben, so daß ein
Stau des Auftragmittels nicht hervorgerufen wird. Es ist
möglich, den Winkel R2 mit 0° anzusetzen, d.h., daß keine
Divergenz vorhanden ist, was von der Eigenschaft des Auf
tragmittels und dem Beschichtungszustand abhängt, solange
der fadenförmige Ausstoß bewirkt werden kann. Eine zu große
Halslänge λ kann zu einem großen Druckverlust führen, wäh
rend eine zu kleine Länge λ eine mäßige Haltbarkeit herbei
führen kann. Demzufolge soll die Länge λ im Bereich von
20-200 µm, insbesondere im Bereich von 50-100 µm, lie
gen. Der Öffnungsdurchmesser d kann vorzugsweise 200 µm oder
weniger betragen, und zwar vorzugsweise 50-180 µm und ins
besondere 60-150 µm. Die Gestalt der Öffnung ist in beson
ders vorteilhafter Weise ein wahrer Kreis, jedoch kann die
Öffnung auch etwas vom Kreis abweichend ausgebildet sein,
beispielsweise oval oder polygonal, wobei der Öffnungsdurch
messer d als derjenige eines wahren Kreises bestimmt wer
den kann, so daß dieselbe Öffnungsfläche erlangt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann das verengte
Halsteil 22 aus einem Diamantkristall bestehen und von
einem Befestigungselement aus einer Metallegierung gehalten
werden. Ein derartiges Halsteil aus einem Diamantkristall
bietet eine extrem glatte und abriebfeste Halsfläche, so daß
das Auftragmittel sehr glatt und störungsfrei durchtreten
kann, um gleichförmig nicht in Form eines Sprühnebels, son
dern als ein Faden oder Strang bei dem Beschichtungsverfah
ren gemäß der Erfindung ausgestoßen zu werden.
Jedoch kann für das Beschichtungsverfahren gemäß der Erfin
dung die Ausstoßöffnung mit einem einfacheren Aufbau als
dem in Fig. 14 gezeigten Aufbau ausgebildet werden, und zwar
einschließlich eines Hohlzylinders, der einen Boden hat
oder mit einer Kappe abgedeckt ist, in den bzw. die eine
Öffnung gebohrt ist, sofern ein Ausstoß nicht in Form eines
Sprühnebels, sondern als Faden oder Strang bewerkstelligt
wird.
Mit dem Beschichtungsverfahren gemäß der Erfindung werden
die folgenden Merkmale und Vorteile erlangt.
(1) Es wird eine gleichförmige Deckschicht mit gleichmäßi
ger Dicke und sehr geringer Oberflächenrauheit erhalten.
(2) Es wird eine nur sehr geringe Zerstreuung oder Versprü
hung des Auftragmittels hervorgerufen, so daß Fehler in der
Beschichtung nicht ohne weiteres auftreten und eine bemer
kenswerte Verringerung in den Produktionskosten erzielt wer
den kann.
(3) Wegen einer allenfalls geringen Zerstreuung des Auftrag
mittels kann das Beschichten mit einer billigen oder kosten
günstigen Vorrichtung ohne das Erfordernis für eine kom
plizierte Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Nebeln des
Auftragmittels bewerkstelligt werden.
(4) Wegen der geringen Zerstreuung kann das Beschichten
zweckmäßig in einem offenen Raum durchgeführt werden.
(5) Wegen der geringen Zerstreuung des Auftragmittels wird
durch dessen Versprühen oder Zerstreuen eine Verschmut
zung eines Substrats im wesentlichen nicht verursacht. Als
Ergebnis dessen sind keine Einrichtungen zur Verhinderung
einer solchen Verschmutzung, wie z.B. Masken, erforderlich
und kann das Beschichten in einer gut kontrollierten Weise
durchgeführt werden.
(6) Wenn eine Mehrfarbenbeschichtung durch unabhängig kon
trollierte Farben von unterschiedlichen Farbtönungen gefer
tigt wird, so wird das Beschichten mit jeder Farbtönung gut
kontrolliert, um eine ungezielte oder zufällige Mischung
der Farben zu verhindern, so daß eine farbige Deckschicht
von ausgezeichneter Sättigung und Klarheit mit einer guten
Auflösung gebildet werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden in detaillierter Weise auf
der Grundlage von Beispielen erläutert, wobei "Teile" für
"Masseteile" steht.
20 Teile von Polymethacrylatharz (Mn (Zahlenmittel der rela
tiven Molekülmasse)=1 · 104) wurde in 80 Teilen von Methyl
ethylketon gelöst, um ein Auftragmittel mit einer Viskosität
von 50 mPa · s herzustellen.
Das Mittel wurde auf einen Ausstoßdruck von 9,81 N/cm2 ge
bracht und durch eine Düsenmündung mit einer einzigen Aus
stoßöffnung, deren Durchmesser 100 µm betrug, bei einer Aus
stoßgeschwindigkeit von 10,6 m/s und mit einer Menge von
5 cm3/min in Form eines Fadens - nicht eines Sprühnebels -
unter Verwendung einer Beschichtungsvorrichtung, wie sie
in Fig. 4A gezeigt ist, ausgestoßen, so daß ein Aluminium
zylinder mit einem Durchmesser von 60 mm und einer Länge
von 240 mm mit dem ausgestoßenen Mittel mit Bezug zu seinem
längslaufenden Teil von 10 mm-230 mm - also mit einer Be
schichtungsbreite von 220 mm - beschichtet wurde. Bei dem
Beschichtungsvorgang wurde der Zylinder mit 100 U/min ge
dreht und die Ausstoßöffnung quer mit einer Geschwindigkeit
von 200 mm/min, d. h. mit einer Beschichtungsteilung von
2 mm relativ zu dem Aluminiumzylinder und mit einem Ab
stand von 30 mm von diesem bewegt.
Nach dem Beschichten wurde der beschichtete Zylinder bei
100°C für 10 min getrocknet, um eine Deckschicht mit einer
mittleren Dicke von 18 µm zu bilden.
Der Beschichtungsvorgang von Beispiel 1 wurde wiederholt mit
der Ausnahme, daß ein Metalldraht mit einem Durchmesser von
10 µm in der Mitte der Öffnung von 100 µm der Ausstoßöff
nung angeordnet wurde, so daß ein Ausstoßwinkel von 3° ge
schaffen wurde, wobei eine Deckschicht mit einer mittleren
Dicke von 18 µm gebildet wurde.
Dann wurden in gleichartiger Weise Beschichtungsvorgänge
(Vergleichsbeispiele 1-4) durchgeführt, indem der Metall
draht von 10 µm angeordnet und dessen Längslage geregelt
wurde, um unterschiedliche Ausstoßwinkel zu erhalten.
Die Ergebnisse der oben genannten Beschichtungsvorgänge sind
in der am Schluß der Beschreibung angefügten Tabelle 1 zu
sammengefaßt.
Diese Ergebnisse sind auch in den Fig. 6-9 dargestellt.
Die Fig. 6 zeigt im einzelnen eine Beziehung zwischen der
prozentualen Verwertung oder Ausnutzung des Auftragmittels
und dem Ausstoßwinkel, die Fig. 7 zeigt eine Beziehung zwi
schen der Oberflächenrauheit der Deckschicht und dem Aus
stoßwinkel, die Fig. 8 ist eine schematische Darstellung
zur Dichteverteilung der Deckschicht nach dem Beispiel 1
und die Fig. 9 ist eine schematische Darstellung zur Dicken
verteilung der Deckschicht nach dem Vergleichsbeispiel 2.
Da der Ausstoßwinkel von im wesentlichen 0° (Fadenform)
bis 80° erhöht wurde, wurde die mittlere Schichtdicke von
18 auf 3 µm vermindert, wie in der Tabelle 1 gezeigt ist,
und die prozentuale Ausnutzung des Auftragmittels wurde von
100% auf 17% vermindert, wie der Fig. 6 zu entnehmen ist.
Die prozentuale Ausnutzung des Auftragmittels bezieht sich
auf den Prozentsatz an Auftragmittel, durch das die Deck
schicht tatsächlich gebildet wird, gegenüber dem aus der
Ausstoßöffnung ausgetragenen Auftragmittel.
Die Oberflächenrauheit der Deckschicht (10-Punkt-Rauheit
mittelwert (= Durchschnitt der Rauheitswerte, gemessen an
10 Punkten) längs einer Länge von 2,5 mm des Zylinders) ist
ebenfalls von 0,1 auf 0,7 µm angestiegen, wie in Fig. 7 dar
gestellt ist.
Die Standardabweichung in der Filmdicke, wobei Proben mit
einer Teilung von 1 cm entlang der Länge des Zylinders genom
men und deren Dicken gemessen wurden, ist ebenfalls von 0,2
auf 1,0 µm angestiegen, wenn der Ausstoßwinkel von 0° (Faden)
auf 80° erhöht wurde.
Ferner wurde die Zerfaserung in der Reihenfolge der Ver
gleichsbeispiele 1, 2, 3 und 4 vergrößert, so daß die Schad
stellen an den Deckschichten erhöht wurden. Wie in den
Fig. 8 und 9 gezeigt ist, die die Schichtdickenverteilung
darstellen, wurde insbesondere eine ausgezeichnete Möglich
keit oder Fähigkeit zur Kontrolle bzw. Einhaltung der Deck
schichtbildung von der Schichtbreite von 10 mm-230 mm
erreicht, wobei außerhalb davon im wesentlichen bei dem Bei
spiel 1 ein Auftragen des Mittels nicht erfolgt ist.
Andererseits wurde bei den Vergleichsbeispielen, wobei mit
großen Ausstoßwinkeln gearbeitet wurde, das Auftragmittel
auch außerhalb des Bereichs der Beschichtungsbreite aufge
tragen, was in einer merklichen Schichtdickenänderung im
Breitenbereich von 0 mm-240 mm resultiert. Demzufolge war
bei jedem der Vergleichsbeispiele ein Maskieren oder ein
nachträgliches Abschälen des überschüssig oder zuviel aufge
brachten Auftragmittels an beiden Enden des Zylinders notwen
dig, um die Beschichtungsbreite einzuhalten, was einen kom
plizierten Vorgang für das Beschichten erforderlich macht.
20 Teile von Polymethacrylatharz (Mn=1×104) wurden in
80 Teilen von Methylethylketon gelöst, um ein Auftragmittel
mit einer Viskosität von 50 mPa · s (50 Centipoise) herzu
stellen.
Das Mittel wurde einem Ausstoßdruck von 4,90 N/cm2 (0,5 kgf/cm2)
ausgesetzt und durch eine Düsenmündung mit einer
einzelnen Ausstoßöffnung mit einem Durchmesser von 140 µm
bei einer Ausstoßgeschwindigkeit von 5,0 m/s und mit einer
Menge von 5 cm3/min unter Verwendung der in Fig. 4 gezeig
ten Beschichtungsvorrichtung ausgestoßen, und zwar in der
Form eines Fadens oder Strangs und nicht eines Sprühnebels,
wobei ein Aluminiumzylinder mit einem Durchmesser von 60 mm
und einer Länge von 240 mm mit dem ausgestoßenen Auftrag
mittel in seinem in Längsrichtung sich erstreckenden Teil
von 10 mm-230 mm (Beschichtungsbreite 220 mm) beschichtet
wurde. Bei dem Beschichtungsvorgang wurde der Zylinder mit
100 U/min gedreht, während die Ausstoßöffnung in der Quer
richtung mit einer Geschwindigkeit von 200 mm/min relativ
zum Aluminiumzylinder sowie mit einem Abstand von 30 mm von
diesem bewegt wurde.
Nach dem Beschichten wurde der beschichtete Zylinder bei
100°C für 10 min getrocknet, um eine Deckschicht mit einer
mittleren Dicke von 18 µm zu bilden.
Die obigen Beschichtungsvorgänge nach Beispiel 3 wurden
wiederholt, wobei jedoch Änderungen in den Ausstoßbedingun
gen, wie sie in der beigefügten Tabelle 2 gezeigt sind, vor
genommen wurden. Bei jedem der Vergleichsbeispiele betrug
der Ausstoßwinkel 8°. Die Ergebnisse sind ebenfalls in der
Tabelle 2 dargestellt.
Auch sind diese Ergebnisse in den Fig. 10-13 gezeigt.
Im einzelnen zeigt die Fig. 10 eine Beziehung zwischen der
prozentualen Verwertung des Auftragmittels und der Ausstoß
geschwindigkeit, zeigt die Fig. 11 eine Beziehung zwischen
der Oberflächenrauheit der Deckschicht und der Ausstoßge
schwindigkeit, ist die Fig. 12 eine schematische Darstel
lung zur Dickenverteilung der Deckschicht nach Beispiel 3
und ist die Fig. 13 eine schematische Darstellung zur Dicken
verteilung der Deckschicht nach dem Vergleichsbeispiel 5.
Da die Ausstoßgeschwindigkeit von 5,0 m/s auf 100 m/s er
höht wurde, wurden die mittlere Deckschichtdicke von 18 auf
10 µm und die prozentuale Farbausnutzung von 100% auf 50%,
wie die Fig. 10 zeigt, herabgesetzt.
Die Oberflächenrauheit der Deckschicht stieg von 0,1 µm auf
0,48 µm an, wie in Fig. 11 gezeigt ist, da die Ausstoßge
schwindigkeit von 5,0 m/s auf 100 m/s erhöht wurde.
Die Standardabweichung der Schichtdicke stieg wegen der
von 5 m/s auf 100 m/s erhöhten Ausstoßgeschwindigkeit von
0,2 µm auf 1,0 µm an.
Ferner betrug die Anzahl der Blasen in der Deckschicht 5,
10 und 20 pro 100 cm2, was einen Anstieg in der
Reihenfolge der Vergleichsbeispiele 5, 6 und 7 bedeutet.
Wie insbesondere in den Fig. 12 und 13 gezeigt ist, die
sich auf die Schichtdickenverteilung beziehen, wurde eine
ausgezeichnete Fähigkeit zur Einhaltung der Deckschichtbil
dung auf der Beschichtungsbreite von 10 mm-230 mm erreicht,
wobei bei dem Beispiel 3 außerhalb davon im wesentlichen
kein Auftragen des Mittels erfolgte.
Andererseits wurde bei den Vergleichsbeispielen, bei denen
mit großen Ausstoßwinkeln gearbeitet wurde, das Auftragmit
tel auch außerhalb des Breitenbereichs der Beschichtung auf
gebracht, so daß eine bemerkenswerte Schichtdickenänderung
im Breitenbereich von 0 mm-240 mm das Ergebnis war. Demzu
folge war bei jedem der Vergleichsbeispiele ein Maskieren
oder ein nachträgliches Abschälen des überschüssig aufge
tragenen Mittels an beiden Enden des Zylinders notwendig,
um die Beschichtungsbreite zu gewährleisten, was einen kom
plizierten Vorgang für das Beschichten erfordert.
1,0 Teile eines alkohollöslichen Nylon-6-Harzes
(Mn=5 · 104) wurden in 99 Teilen von n-Butylalkohol gelöst,
um ein Auftragmittel zur Herstellung einer Grundierschicht
mit einer Viskosität von 4,5 mPa · s zu erzeugen.
Das Mittel wurde mit einem Ausstoßdruck von 9,81 N/cm2 durch
eine Düsenmündung mit einer einzigen Ausstoßöffnung mit einem
Durchmesser von 90 µm bei einer Ausstoßgeschwindigkeit von
10,6 m/s und mit einer Menge von 3,8 cm3/min nicht in Form
eines Sprühnebels, sondern in Form eines Fadens unter Verwen
dung der in Fig. 4A gezeigten Beschichtungsvorrichtung aus
gestoßen, wobei ein Aluminiumzylinder mit einem Durchmesser
von 60 mm und einer Länge von 240 mm mit dem ausgestoßenen
Mittel auf seinem längsverlaufenden Teil in einem Bereich
von 10 mm-230 mm (Beschichtungsbreite 220 mm) beschichtet
wurde. Bei dem Beschichtungsvorgang wurde der Zylinder mit
einer Geschwindigkeit von 100 U/min gedreht, während die
Ausstoßöffnung in Querrichtung mit einer Geschwindigkeit
von 200 mm/min (Beschichtungsteilung 2 mm) relativ zum Alu
miniumzylinder und mit einem Abstand von 30 mm von diesem
bewegt wurde.
Nach dem Beschichten wurde der beschichtete Zylinder bei
100°C für 10 min getrocknet, um eine Deckschicht (Grundier
schicht) mit einer mittleren Dicke von 1,1 µm zu bilden.
Getrennt davon wurden 0,7 Teile von Kupferphthalozyanin des
ε-Typs als eine Ladungserzeugungssubstanz in einer Mischung
von 0,3 Teilen eines mit Vinylacetatharz modifizierten Butyl
aldehyds (Mn=10 · 104) und 99 Teile von Cyclohexanon disper
giert, um ein Auftragmittel für eine Ladungserzeugerschicht
mit einer Viskosität von 5,0 mPa · s zu bilden, worin das
Kupferphthalocyanin in einer Zahlenmittel-Partikelgröße von
5,0 mPa · s dispergiert war.
Das Auftragmittel wurde durch eine Düsenmündung mit einer
einzigen Ausstoßöffnung mit einem Durchmesser von 70 µm bei
einem Ausstoßdruck von 4,90 N/cm2 sowie mit einer Ausstoß
geschwindigkeit von 5,0 m/s und in einer Menge von 1,2 cm3/min
nicht in Form eines Sprühnebels, sondern in Form eines Fa
dens oder Strangs unter Verwendung der in Fig. 4A gezeigten
Beschichtungsvorrichtung ausgestoßen, wobei der oben genann
te beschichtete Aluminiumzylinder des weiteren mit dem aus
gestoßenen Auftragmittel in seinem Längserstreckungsbereich
von 10 mm-230 mm beschichtet wurde. Bei dem Beschichtungs
vorgang wurde der Zylinder mit 100 U/min gedreht, während
die Ausstoßöffnung quer mit einer Geschwindigkeit von
200 mm/min mit Bezug zum Zylinder und in einem Abstand
von 30 mm von diesem bewegt wurde.
Nach dem Beschichten wurde der beschichtete Zylinder bei
100°C für 10 min getrocknet, um eine Deckschicht (Ladungs
erzeugerschicht) mit einer mittleren Dicke von 0,3 µm zu
bilden.
Ferner wurden 5 Teile von Benzaldehyd-4-(Diethylamino)-1-
Naphthylethylphenyl-Hydrazon und 5 Teile von Styrol-Naphtyl-
Methacrylat-Copolymerem (Mn=10 · 104) in 90 Teilen von
Monochlorbenzol gelöst, um ein Auftragmittel für eine La
dungstransportschicht mit einer Viskosität von 20 mPa · s
(20 Centipoise) zu bilden.
Das Mittel wurde durch eine Düsenmündung mit einer einzigen
Ausstoßöffnung mit einem Durchmesser von 120 µm bei einem
Ausstoßdruck von 9,81 N/cm2 mit einer Ausstoßgeschwindig
keit von 0,6 m/s und in einer Menge von 7,2 cm3/min in Form
eines Fadens und nicht in Form eines Sprühnebels unter Ver
wendung der in Fig. 4A gezeigten Beschichtungsvorrichtung
ausgestoßen, so daß der oben genannte, bereits beschichte
te Aluminiumzylinder weiterhin mit dem ausgestoßenen Auftrag
mittel in seinem Längserstreckungsbereich von 10 mm-230 mm
beschichtet wurde. Bei dem Beschichtungsvorgang wurde der
Zylinder mit 100 U/min gedreht, während die Ausstoßöffnung
in Querrichtung mit einer Geschwindigkeit von 200 mm/min
mit Bezug zum Zylinder und mit einem Abstand von 30 mm von
diesem bewegt wurde.
Nach dem Beschichten wurde der beschichtete Zylinder bei
100°C für 60 min getrocknet, um eine Deckschicht (Ladungs
transportschicht) mit einer mittleren Dicke von 19 µm herzu
stellen, wodurch ein lichtempfindliches Bauteil für die
Elektrophotographie gefertigt wurde.
In einer zum Beispiel 6 mit der Ausnahme, daß der Ausstoß
winkel mit 40° wie im Vergleichsbeispiel 3 festgesetzt wur
de, gleichartigen Weise und mit den bei dem Beispiel 6 ver
wendeten Auftragmitteln, die unter abgewandelten Bedingun
gen, wie in der beigefügten Tabelle 3 angegeben ist, ausge
stoßen wurden, so daß die jeweiligen Deckschichten mit den
selben Dicken wie im Beispiel 6 erzeugt wurden, wurde ein
lichtempfindliches Bauteil gefertigt.
In einer zum Beispiel 6 gleichartigen Weise wurde ein licht
empfindliches Bauteil hergestellt, wobei jedoch ein
größerer Ausstoßdruck von 14,71 N/cm2 angewendet wurde, der Ausstoß
winkel mit 15° festgesetzt wurde und die bei dem Beispiel
6 verwendeten Auftragmittel unter den abgewandelten, in der
beigefügten Tabelle 4 angegebenen Bedingungen ausgestoßen
wurden, so daß die jeweiligen Deckschichten mit denselben
Dicken wie im Beispiel 6 gebildet wurden.
In einer zum Beispiel 6 gleichartigen Weise wurde ein licht
empfindliches Bauteil gefertigt, wobei jedoch ein Luft-
Sprühverfahren unter Verwendung der bei dem Beispiel 6 zum
Einsatz gelangten Vorrichtung angewendet wurde und die bei
dem Beispiel 6 verwendeten Auftragmittel unter den in der
beigefügten Tabelle 5 angegebenen abgewandelten Bedingungen
ausgestoßen wurden, so daß die jeweiligen Deckschichten
mit denselben Dicken wie im Beispiel 6 erzeugt wurden.
In einer zum Beispiel 6 gleichartigen Weise wurde ein licht
empfindliches Bauteil gefertigt, wobei jedoch unter Verwen
dung der für das Beispiel 6 benutzten Vorrichtung ein Sprüh
verfahren ohne Luft zum Einsatz kam und die bei dem Bei
spiel 6 verwendeten Auftragmittel unter abgewandelten Be
dingungen, wie die beigefügte Tabelle 6 zeigt, ausgestoßen
wurden, so daß die jeweiligen Deckschichten mit den glei
chen Dicken wie im Beispiel 6 gefertigt wurden.
Die Beschichtungseigenschaften oder -kenndaten für die je
weiligen Schichten des Beispiels 6 und der Vergleichsbei
spiele 8-11 sind in der beigefügten Tabelle 7 zusammen
gestellt.
Jedes der obigen lichtempfindlichen Bauteile wurde mit Bezug
auf seine elektrophotographischen Leistungsdaten bewertet.
Im einzelnen wurde jedes lichtempfindliche Bauteil in einen
Laserstrahldrucker der Umkehrentwicklungsbauart eingebaut,
der mit einem Aluminium/Gallium/Arsen-Ternär-Halbleiterlaser
(Leistung: 5 mW) ausgestattet war. Die Bedingungen waren:
Oberflächenladungs-Kontrollpotential bei Primärladung:
-700 V, Bildbelichtungsqualität: 9,5 µJ/cm2, Transferpo
tential: +700 V, Entwicklerpolarität: negativ, Arbeitsge
schwindigkeit: 50 mm/s, Entwicklungsbedingung (Entwick
lungsvorspannung): -450 V, Bildabtastsystem und Belichtung
vor der Primärladung: Gesamtflächenbelichtung auf 50 lx · s
von Rotlicht.
Die Ergebnisse sind in der beigefügten Tabelle 8 zusammenge
faßt.
Wie in den Tabellen 7 und 8 gezeigt ist, bietet das licht
empfindliche Bauteil nach Beispiel 6 eine sehr kleine Stan
dardabweichung der Filmdicke für die jeweiligen Schichten
und eine sehr ausgezeichnete Gleichförmigkeit im Oberflächen
potential zur Zeit einer Primärladung. Die Oberflächenrau
higkeit des Bauteils war sehr viel kleiner als die Rauheiten
bei den Vergleichsbeispielen, so daß Bildfehler (schwarze
Punkte oder Flecken, die an einem als weiß erwarteten Hin
tergrund auf Grund von Mängeln des lichtempfindlichen Bau
teils entstanden sind) in keiner Weise beobachtet wurden.
Die genannten Ergebnisse zeigen, daß das gemäß dem Verfahren
nach der Erfindung hergestellte lichtempfindliche Bauteil
für die Elektrophotographie eine ganz ausgezeichnete Gleich
förmigkeit aufweist und wenig Bildmängel hat.
10 Teile von Phenolharz, 11 Teile von Titanoxid, das mit Zinn- sowie Antimonoxid oberflächenbe
handelt war, 11 Teile von mit Aluminiumoxid oberflächenbe
handeltem Titanoxid, 4 Teile von Methanol und 9 Teile von
Methylcellosolve wurden für 2 h mit der gleichen Menge von
harten Glasperlen mit 1 mm Durchmesser in einem Sandmühlen
dispergierer fein verteilt. Die dispergierte Mischung wurde
mit einer 1 : 1-Lösungsmittelmischung aus Methanol und Methyl
cellosolve verdünnt, um einen Feststoffgehalt von 35% zu
erlangen, wodurch ein Auftragmittel für eine leitfähige
Schicht mit einer Viskosität von 15 mPa · s erzeugt wurde.
Das Auftragmittel wurde in einen Behälter gefüllt und einem
Luftdruck von 9,81 N/cm2 ausgesetzt, um es durch eine Strahl
pistole auszustoßen, die mit Düsenmündungen mit einem Öff
nungsdurchmesser von 70 µm versehen war, so daß das Mittel
in einer Menge von 5 cm3/min und mit einer Geschwindigkeit
von 10,6 m/s ausgestoßen wurde.
Dann wurde die Strahlpistole in 20 mm Abstand von einem Alu
miniumzylinder mit 80 mm Durchmesser und mit einer Länge
von 360 mm, der mit 100 U/min gedreht wurde, gehalten und
mit einer Geschwindigkeit von 170 mm/min relativ zum Zylinder
bewegt, wobei das Auftragmittel nicht in Form eines Sprüh
nebels, sondern in Fadenform auf den Zylinder ausgestoßen
wurde, an dem das Mittel zur Ausbildung von um den Zylinder
herum wie ein Faden auf einer Spule verlaufenden Wicklungen
mit einer Teilung von etwa 2 mm aufgebracht wurde. Nach 5 min
wurde begonnen, die Windungen zu glätten, um eine Schicht
mit einer glatten Oberfläche, deren Rauheit 0,2 µm oder we
niger ist, zu bilden, die folglich von Unregelmäßigkeiten
durch die Teilung der Beschichtung frei ist. Durch starkes
Absaugen wurde dann das Lösungsmittel aus der Auftragschicht
verdampft, woran sich ein Härten bei 140°C in einem Trocken
ofen für 30 min anschloß. Hierauf wurde der beschichtete
Aluminiumzylinder auf Raumtemperatur abgekühlt, um eine
elektrisch leitfähige Schicht mit einer Dicke von 20 µm zu
bilden.
Getrennt davon wurden 1 Teil eines Polyamidharzes und
3 Teile eines modifizierten Polyamidharzes (mit Methoxymethyl
modifiziertes Nylon-6) in einer Lösungsmittelmischung
von 130 Teilen Methanol und 66 Teilen von 1-Butanol gelöst,
um ein Auftragmittel für eine Grundierschicht mit einer Viskosität
von 10 mPa · s zu erzeugen.
Das Grundiermittel wurde in einen Behälter gefüllt, einem
Druck von 5,88 N/cm2 ausgesetzt und durch eine Pistole mit
einer Düsenmündung, deren Öffnungsdurchmesser 100 µm betrug,
mit einer Menge von 3 cm3/min und mit einer Geschwindigkeit
von 10,6 m/s ausgestoßen. Die Pistole wurde von dem mit
120 U/min drehenden Zylinder 20 mm entfernt gehalten und
mit einer Vorschubgeschwndigkeit von 250 mm/min bewegt, so
daß das Auftragmittel nicht in Form eines Sprühnebels, son
dern in Form eines Fadens ausgestoßen wurde, um Grundier
schichtwindungen mit einer Teilung von etwa 2 mm auf der
leitfähigen Schicht auszubilden. Die aufgebrachten Windun
gen oder Fäden wurden dann nach 5 min spontan geglättet,
um eine Schicht mit einer glatten Oberfläche und einer Ober
flächenrauheit von 0,1 µm durch Beseitigen der durch die
Teilung hervorgerufenen Ungleichförmigkeit zu erzeugen. Der
beschichtete Zylinder wurde dann unter starker Absaugung
einer Verdampfung des Lösungsmittels unterworfen, bei 90°C
in einem Ofen für 10 min getrocknet sowie anschließend auf
Raumtemperatur abgekühlt, um eine Grundierschicht von 0,5 µm
zu bilden.
Ferner wurden 10 Teile von Vinylacetat-Vinylalkohol-Vinyl
benzol-Copolymerem in 90 Teilen von Cyclohexanon gelöst und
der erzeugten Lösung 25 Teile eines Feststoffs von Disazo
pigment (2-[4′-{3-(2-Chlorphenyl)Carbamyl-2-Hydroxy-1-
Naphthylazo}-Benzoxazol, 300 Teile von Cyclohexanon und
250 Teile von Tetrahydrofuran zugefügt. Die resultierende
Mischung wurde zusammen mit der gleichen Menge von harten
Glasperlen mit 1 mm Durchmesser in einer Sandmühle bei
900 U/min für 40 h dispergiert, worauf sich eine Trennung
von den Perlen anschloß und eine Verdünnung mit Cyclohexan
erfolgte, um einen Feststoffgehalt von 0,5% zu erlangen,
wodurch ein Auftragmittel für eine Ladungserzeugerschicht
mit einer Viskosität von 10 mPa · s erzeugt wurde.
Das Ladungserzeuger-Auftragmittel wurde in einen Behälter
eingefüllt, einem Druck von 4,90 N/cm2 ausgesetzt und durch
eine Pistole mit einer Düsenmündung, die eine Düsenöffnung
von 75 µm hatte, in einer Menge von 1,1 cm3/min und mit
einer Geschwindigkeit von 10,6 m/s ausgestoßen. Die Pistole
wurde in einer Entfernung von 10 mm von dem bereits beschich
teten, mit 60 U/min drehenden Zylinder gehalten und mit einer
Vorschubgeschwindigkeit von 100 mm/min in der Längsrichtung
des Zylinders bewegt, so daß das Auftragmittel nicht in
Form eines Sprühnebels, sondern in Form eines Fadens oder
Strangs ausgestoßen wurde, um Windungen mit einer Teilung
von etwa 1,5 mm auf der Grundierschicht zu bilden. Nach
5 min wurden die aufgebrachten Windungen oder Fäden spon
tan geglättet, um eine Schicht mit einer glatten Oberfläche
und einer Oberflächenrauheit von 0,1 µm zur Beseitigung der
durch die Windungsteilung hervorgerufenen Ungleichförmigkeit
zu erzeugen. Der beschichtete Zylinder wurde dann unter star
ker Absaugung einer Verdampfung des Lösungsmittels unterwor
fen, bei 90°C in einem Ofen für 5 min getrocknet und anschlie
ßend auf Raumtemperatur abgekühlt, so daß eine Ladungser
zeugerschicht mit einer Dicke von 0,1 µm gebildet wurde.
Darüber hinaus wurden 10 Teile eines Polycarbonatharzes
und 9,5 Teile einer Hydrazoverbindung (p-(N,N-Diethyl
amin)Benzaldehyd-N′-α-Naphthyl-N′-Phenylhydrazon) in einer
Mischung von 100 Teilen von Monochlorbenzol und 40 Teilen
von Dichlorbenzol gelöst, um ein Auftragmittel für eine La
dungstransportschicht mit einer Viskosität von 15 mPa · s
zu erzeugen.
Das Auftragmittel für den Ladungstransport wurde in einen
Behälter gefüllt, einem Druck von 5,88 N/cm2 ausgesetzt,
von einer Pistole mit einer Düsenmündung, deren Blendendurch
messer 150 µm betrug, in einer Menge von 12,5 cm3/min und
mit einer Geschwindigkeit von 10,6 m/s ausgestoßen. Die Pi
stole wurde in 20 mm Entfernung von dem bereits beschichte
ten, mit 120 U/min drehenden Zylinder gehalten und mit einer
Vorschubgeschwindigkeit von 200 mm/min bewegt, so daß das
Mittel in Form eines Fadens oder Strahls - nicht in versprüh
ter Form - ausgestoßen wurde, um Windungen des Auftragmittels
mit einer Teilung von etwa 2 mm auf der Ladungserzeuger
schicht herzustellen. Dann wurden nach 5 min die aufgebrach
ten Windungen spontan eingeebnet, um eine Schicht mit einer
glatten Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit von
0,2 µm oder weniger durch Beseitigen der durch die Teilung
hervorgerufenen Ungleichmäßigkeiten zu bilden. Der be
schichtete Zylinder wurde anschließend unter starker Ab
saugung einer Verdampfung des Lösungsmittels unterworfen,
bei 120°C in einem Ofen für 60 min getrocknet und hierauf
auf Raumtemperatur abgekühlt, womit eine Ladungstransport
schicht mit einer Dicke von 20 µm gefertigt worden ist.
Das auf diese Weise hergestellte lichtempfindliche Bauteil
(OPC-Bauteil) wurde in ein elektrophotographisches Kopier
gerät eingebaut und einer aufeinanderfolgenden Prüfung bezüg
lich der Herstellung von Abbildungen oder Kopien mit 100 000
Blatt unterworfen, wobei kontinuierlich bis zum letzten
Blatt eine Abbildung von hoher Qualität erhalten wurde.
Claims (26)
1. Beschichtungsverfahren, gekennzeichnet durch Ausstoßen
eines Auftragmittels auf ein Substrat aus einer mit dem Sub
strat nicht in Berührung stehenden Öffnung zur Beschichtung
des Substrats mit dem ausgestoßenen Auftragmittel, wobei das
Auftragmittel aus der Öffnung in der räumlichen Form eines
kontinuierlichen Fadens im wesentlichen unter Vermeidung eines
Versprühens ausgestoßen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Auftragmittel aus der Öffnung in einem Ausstoßwinkel im
Bereich von 3°-0° ausgestoßen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel eine Viskosität von 1000 mPa · s
oder darunter verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Auftragmittel mit einer Viskosität von 200 mPa · s oder
darunter verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung in einer Entfernung von 2-100 mm
vom Substrat angeordnet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnung in einer Entfernung von 5-50 mm vom Substrat angeordnet
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel mit einer Geschwindigkeit
von 30 m/s oder darunter ausgestoßen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Öffnung mit einem Durchmesser von 200 µm
oder einem geringeren Durchmesser verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel mit einem Ausstoßdruck von
29,43 N/cm2 (3 kg · f/cm2) oder darunter ausgestoßen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel in einer Menge von 20 cm3/min
oder darunter ausgestoßen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel durch zwei oder mehr Düsenöffnungen
ausgestoßen wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Substrat mit der Gestalt eines drehbaren
Zylinders verwendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnung parallel zur Drehachse des Zylinders bewegt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das ausgestoßene Auftragmittel in spiralförmigen
Windungen um den Zylinder herum aufgetragen wird.
15. Beschichtungsverfahren, nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung einer Deckschicht
auf dem Substrat nach dem Ausstoßen des Auftragmittels
auf dem Substrat das aufgebrachte Auftragmittel geglättet
wird.
16. Verwendung des Beschichtungsverfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 15 zur Herstellung eines lichtempfindlichen
Bauteils für die Elektrophotographie.
17. Verwendung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Herstellung eines lichtempfindlichen
Elements des lichtempfindlichen Bauteils ein Auftragmittel zur
Ausbildung einer lichtempfindlichen Schicht umfaßt.
18. Verwendung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Ausbildung einer lichtempfindlichen
Schicht ein Auftragmittel zur Ausbildung einer Ladungstransportschicht
umfaßt.
19. Verwendung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Ausbildung einer Ladungstransportschicht
eine Lösung aus einer Ladungstransportsubstanz sowie
ein in einem organischen Lösungsmittel gelöstes Bindemittel
umfaßt.
20. Verwendung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Ausbildung einer lichtempfindlichen
Schicht ein Auftragmittel zur Ausbildung einer Ladungserzeugerschicht
umfaßt.
21. Verwendung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Ausbildung einer Ladungserzeuger
schicht eine Dispersion einer Ladungserzeugersubstanz in
einem ein Bindemittelharz enthaltenden organischen Lösungsmittel
umfaßt.
22. Verwendung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Herstellung eines lichtempfindlichen
Elements des lichtempfindlichen Bauteils ein Auftragmittel zur
Ausbildung einer Zwischenschicht umfaßt.
23. Verwendung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Ausbildung einer Zwischenschicht ein
Auftragmittel zur Herstellung einer Grundierschicht umfaßt.
24. Verwendung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Herstellung einer Grundierschicht
eine Lösung eines Harzes in einem organischen Lösungsmittel
umfaßt.
25. Verwendung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Ausbildung einer Zwischenschicht ein
Auftragmittel zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen
Schicht umfaßt.
26. Verwendung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragmittel zur Ausbildung einer elektrisch leitfähigen
Schicht eine Dispersion von elektrisch leitfähigen Partikeln
in einem ein Bindemittelharz enthaltenden organischen
Lösungsmittel umfaßt.
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