DE3838758A1 - Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugenInfo
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- F41A9/04—Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von
Geschoßmunition aus einem in der Fahrzeugwanne eines Panzer
fahrzeugs angeordneten Wannenmagazin in wenigstens ein im
Turm des Panzerfahrzeugs angeordnetes Turmmagazin und von
diesem zu der im Turm gelagerten Waffe, wobei in der Panzer
decke und einem darüber liegenden Teil des Turms je eine
Öffnung vorhanden ist, die in einer bestimmten Drehlage des
Turms, der Ladeposition, zum Durchführen der Geschosse von
dem Wannenmagazin in das Turmmagazin miteinander fluchten.
Um die Gefechtsbereitschaft von Panzerfahrzeugen zu erhöhen
und im Gefecht eine hohe Kadenz zu ermöglichen, ist es
bekannt, im Turm des Panzerfahrzeugs bzw. in dem oberhalb
der Panzerdecke liegenden Teil des Turms eine bestimmte
Anzahl von Geschossen, die an durchschnittliche Gefechts
aufgaben angepaßt ist, zu magazinieren. Während des Gefech
tes wird die Waffe aus diesem Turmmagazin geladen. Dieses
Turmmagazin muß dann von Zeit zu Zeit aus dem Munitions
vorrat in der Fahrzeugwanne nachgeladen werden. Bei einer
bekannten Vorrichtung (DE-PS 30 22 410) ist eine kleinere
Anzahl von Geschossen in einem Container untergebracht.
Die in der Fahrzeugwanne bevorrateten Container werden
mittels eines aufzugsartigen Förderers aus der Fahrzeug
wanne in den Turm transportiert. Hierzu weist die Fahr
zeugdecke und der Turm in seinem oberhalb der Decke liegen
den Bereich je eine Öffnung auf, die in der Azimutstellung
des Turms, in der die Waffe in Richtung der Längsachse des
Panzerfahrzeugs ausgerichtet ist, miteinander fluchten und
durch die hindurch einzelne Container in den Turm angehoben
werden. Die Munition wird dann aus den Containern der Waffe
zugeführt. Die Container selbst werden mit Munitionsfahr
zeugen in das Kampfgebiet gebracht und in die Wanne des
Panzerfahrzeugs umgeladen. Bei einer verbesserten Aus
führungsform (DE-OS 34 11 555) werden sogenannte Mutter
container eingesetzt, die eine Mehrzahl kleinerer Container
aufnehmen und zugleich die für die Förderung notwendigen
Einrichtungen aufweisen. Diese Muttercontainer sind ferner
so gestaltet, daß sie auch die leergeschossenen Container
aus dem Turm wieder übernehmen können. Durch diese Aus
bildung wird die für das Beladen des Panzerfahrzeugs not
wendige Zeit verkürzt und ferner der Munitionsfluß aus der
Fahrzeugwanne in den Turm und damit zur Waffe verbessert
und ferner ein einwandfreier Abtransport der leeren Con
tainer gewährleistet.
Nachteilig an diesen bekannten Vorrichtungen ist die Not
wendigkeit der Unterbringung der Munition in Containern,
die ein zusätzliches Ballastgut im Rahmen des gesamten Muni
tionsflusses darstellen. Auch erfordern die Container spe
zielle Zuführer an der Waffe, um die Munition aus den Con
tainern zu entnehmen und in die Waffe einführen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zu schaffen, die einerseits eine größtmögliche Bevorratung
an Geschoßmunition im Turm gestattet, andererseits ein
einfaches Zuführen der Munition sowohl in das Turmmagazin,
als auch aus dem Turmmagazin zur Waffe erlaubt.
Ausgehend von der eingangs genannten Vorrichtung wird diese
Aufgabe dadurch gelöst, daß das Turmmagazin als Ringmagazin
mit etwa waffenparalleler Achse ausgebildet ist, zwischen
dem Wannenmagazin und dem Turmmagazin ein die Geschosse
hintereinander aufgereiht aufnehmender Nachladeförderer
angeordnet ist, der zwischen der Panzerdecke und dem Turm
einen brückenartigen Abschnitt aufweist, der aus einer die
Öffnungen in der Ladeposition durchgreifenden Stellung in
eine den Raum zwischen Turm und Panzerdecke freigebende
Position schwenkbar ist, ein die Geschosse hintereinander
aufgereiht aufnehmender und vom Turmmagazin zur Waffe
führender, flexibler Ladeförderer vorgesehen ist, der Lade
förderer und der Nachladeförderer nahe dem Einlauf in das
Turmmagazin eine gemeinsame Weiche aufweisen, in deren einer
Stellung das Turmmagazin aus dem Wannenmagazin beladen und
in deren anderer Stellung der Ladeförderer aus dem Turm
magazin bis zur Waffe aufgefüllt wird und die Geschosse der
Waffe zugeführt werden.
Mit den vorgenannten Merkmalen werden im einzelnen folgende
Vorteile erreicht: Durch die Ausbildung des Turmmagazins
als Ringmagazin mit etwa waffenparalleler Achse ist zunächst
gewährleistet, daß die Geschosse bereits im Ringmagazin
so ausgerichtet sind, wie sie der Waffe zugeführt werden
müssen. Durch den die Strecke zwischen dem Wannenmagazin
und dem Turmmagazin überbrückenden Nachladeförderer, der
die Geschosse hintereinander aufgereiht aufnimmt, können
die Geschosse kontinuierlich aus dem Wannenmagazin in das
Turmmagazin auf engstmöglichem Raum transportiert werden.
Durch die Ausbildung eines brückenartigen Abschnittes an
dem Nachladeförderer ist es möglich, beim Aufmunitionieren
des Ringmagazins den Abstand zwischen Panzerdecke und Turm
zu überbrücken und die Munition durch die fluchtenden Öff
nungen hindurch in das Turmmagazin zu fördern. Andererseits
kann durch Verschwenken des brückenartigen Abschnittes
der Raum zwischen dem Turm und der Panzerdecke freigegeben
werden, so daß der Turm im Gefecht aus dem Azimut in jede
gewünschte Drehlage bewegt werden kann. Der Ladeförderer
zwischen dem Turmmagazin und der Waffe, der gleichfalls die
Geschosse hintereinander aufgereiht aufnimmt, ist vorzugs
weise flexibel gestaltet, um der Elevation der Waffe folgen
zu können. Um die Geschosse aus dem Ringmagazin in den
Nachladeförderer bzw. von diesem zur Waffe zu führen, ist
bei beiden Förderern eine gemeinsame Weiche vorgesehen, in deren
einer Stellung das Turmmagazin aus dem Wannenmagazin beladen
wird und in deren anderer Stellung der Ladeförderer aus dem
Turmmagazin bis zur Waffe aufgefüllt und ferner die Munition
der Waffe zugeführt wird.
Für den Ladeförderer und den Nachladeförderer können be
kannte Strangförderer, wie endlos umlaufende Förderketten,
Förderriemen od. dgl. eingesetzt werden. Es kann aber auch
gegurtete Munition verwendet werden, wobei die entsprechen
den Antriebe am Gurt und/oder an der Munition angreifen.
Eine für die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders geeig
nete Ausbildung im Falle gegurteter Munition ist in der
DE-OS 35 10 308 (US-PS 46 86 887) beschrieben. Dort sind
auch Einzelheiten wiedergegeben, wie im Falle gegurteter
Munition der Gurt im Bereich der Weiche und/oder des
brückenartigen Abschnittes aufgetrennt bzw. gekuppelt werden
kann.
In bevorzugter Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Turm
magazin bis zur Weiche eine nennenswert größere Anzahl von
Geschossen als der Ladeförderer aufnimmt, wobei der Lade
förderer nur soviel Positionen aufweisen muß, wie dies für
die der Elevation der Waffe folgenden Bewegung notwendig ist.
Diese Ausführungsform gestattet folgende Betriebsweise:
Ausgehend von einem leeren Turmmagazin und einem leeren
Ladeförderer werden die Weiche und der brückenartige Ab
schnitt in eine mit dem Nachladeförderer fluchtende Stellung
gebracht. In dieser Position wird zunächst das Turmmagazin
aus dem Wannenmagazin des Panzerfahrzeugs aufgefüllt. An
schließend wird die Weiche in ihre andere Position ge
schwenkt, in der sie das Turmmagazin mit dem Ladeförderer
verbindet. In dieser Position wird bei umgekehrter Dreh
richtung des Turmmagazins dessen Inhalt in den Ladeförderer
gezogen. Anschließend kann die Weiche erneut in ihre vor
herige Lage geschwenkt und das Turmmagazin wieder aufgefüllt
werden. Durch erneutes Umschwenken der Weiche kann das nach
laufende Ende dieses Munitionsstrangs an das nachlaufende
Ende des Munitionsstrangs im Ladeförderer angeschlossen,
z. B. angekuppelt werden, so daß für die Gefechtsaufgabe
der Inhalt des Ladeförderers und des Turmmagazins bis zur
Weiche zur Verfügung steht. Sobald das Turmmagazin bis zur
Weiche leer geschossen ist, kann es wiederum mittels des
Nachladeförderers automatisch aufgefüllt werden und das
nachlaufende Ende des Munitionsstrangs nach Verschwenken
der Weiche an den Munitionsstrang im Ladeförderer ange
schlossen oder angekuppelt werden. Sämtliche Funktionen
an den Förderern und dem Turmmagazin können durch Sensoren
und/oder Endschalter sowie eine die verschiedenen Antriebe
miteinander verknüpfende Steuerung automatisiert werden,
so daß der gesamte Munitionsvorrat im Panzerfahrzeug ohne
nennenswerte Stillstandzeiten verschossen werden kann.
An sich reicht es aus, wenn Nachladeförderer und Lade
förderer nur in einer Transportrichtung bewegbar sind,
während das Turmmagazin in beiden Drehrichtungen ange
trieben ist. Vorzugsweise jedoch ist vorgesehen, daß der
Ladeförderer und der Nachladeförderer in beiden Richtungen
antreibbar sind. Die vorgenannte Ausbildung eröffnet die
Möglichkeit, durch entgegengerichteten Transport das Turm
magazin zu entleeren und die Munition wieder in das Wannen
magazin zurückzufördern. Ist das Turmmagazin leer, kann
durch Antriebsumkehr des Ladeförderers dessen Inhalt in das
Turmmagazin transportiert und dieses anschließend erneut
entleert werden.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen,
daß an der Weiche ein zwischen benachbarte Geschosse ein
greifendes Sternrad angeordnet ist, das in beiden Dreh
richtungen antreibbar ist.
Das an der Weiche angeordnete, angetriebene Sternrad über
nimmt zumindest den Antrieb des Ladeförderers, solange
nicht der Zuführer der Waffe in Betrieb ist. Es kann ferner
den Transport der Geschosse aus dem Nachladeförderer in
das Turmmagazin unterstützen.
Schließlich kann vorgesehen sein, daß der Ladeförderer und
der Nachladeförderer Führungskanäle aufweisen und daß der
Führungskanal des Nachladeförderers im Bereich des brücken
förmigen Abschnittes einen ausschwenkbaren Kanalabschnitt
aufweist.
In vorteilhafter Ausbildung ist das Turmmagazin als Spiral
magazin ausgebildet.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
wiedergegebenen Ausführungsbeispiels beschrieben. Die Zeich
nung zeigt einen Detailschnitt eines Panzerfahrzeugs im
Bereich des Turms und der Panzerdecke, wobei die Waffenachse
etwa senkrecht auf der Zeichenebene steht.
Der Turm 1 ist auf der Decke 2 des Panzerfahrzeugs bei 3
drehbar gelagert. Im Turm 1 ist die nicht gezeigte Waffe
untergebracht, deren Achse bei 4 angedeutet ist. Der Waffe
ist ein herkömmlicher Zuführer 5 zugeordnet, der entspre
chend der Kadenz der Waffe gesteuert wird.
Innerhalb der von der Panzerdecke 2 abgeschlossenen Fahr
zeugwanne ist ein nicht gezeigtes Magazin angeordnet, das
einen größeren Vorrat an Geschoßmunition, z. B. einen kom
pletten Gefechtsvorrat, aufnimmt. Im Turm 1 ist ein als
Ringmagazin, insbesondere als Spiralmagazin ausgebildetes
Turmmagazin 6 angeordnet, dessen Drehachse 7 etwa waffen
parallel verläuft und eine gewisse Anzahl an Geschossen
aufnimmt. Zwischen dem nicht gezeigten Wannenmagazin und
dem Turmmagazin 6 ist ein Nachladeförderer 8 und zwischen
dem Turmmagazin 6 und dem Zuführer 5 an der Waffe ein Lade
förderer 9 angeordnet. Nachladeförderer 8 und Ladeförderer
9 nehmen die einzelnen Geschosse 10 hintereinander auf
gereiht auf. Sie können entweder als Endlosförderer (Ketten
förderer, Riemenförderer od. dgl.) ausgebildet sein und
entsprechende Aufnahmen für die Geschosse 10 aufweisen,
oder es sind die Geschosse 10 gegurtet, d. h. unmittelbar
miteinander über lösbar gekuppelte Gurtglieder verbunden.
Dem Nachladeförderer 8 ist ein Antrieb 11 in Form eines
getriebenen Sternrades zugeordnet, während der Transport
der Munition im Bereich des Ladeförderers und des Ring
magazins von dem Zuführer 5 übernommen wird.
Der Turm 1 weist an seiner der Panzerdecke 2 zugekehrten
Unterseite eine Öffnung 12 auf, die in der Ladeposition
(Azimutstellung des Turms) mit einer Öffnung 13 in der Pan
zerdecke 2 fluchtet. Im Bereich der Öffnungen 12, 13 weist
der Nachladeförderer 8 einen brückenförmigen Abschnitt 14
auf, der aus der in der Zeichnung mit durchgezogenen Linien
gezeigten Stellung in die mit strichpunktierten Linien
angedeutete Stellung 14′ verschwenkbar ist, so daß wahl
weise der Zwischenraum zwischen Panzerdecke 2 und Turm 1
überbrückt oder freigegeben wird.
Oberhalb des brückenartigen Abschnittes 14 ist eine ins
gesamt mit 15 bezeichnete Weiche angeordnet, die bei 16
unmittelbar vor dem Einlauf in das Turmmagazin 6 schwenkbar
gelagert ist. In der mit ausgezogenen Linien wiedergegebenen
Stellung der Weiche 15 ist das Turmmagazin 6 an den Nach
ladeförderer angekoppelt, während in der gestrichelt wieder
gegebenen Position 15′ das Turmmagazin 6 an den Lade
förderer 9 angeschlossen ist. Die Weiche 15 wird mittels
eines Hydraulikzylinders 17 bewegt. An der Weiche 15 ist
ein antreibbares Sternrad 18 angeordnet, das gegebenenfalls
mit dem Sternrad 11 und/oder dem Zuführer 5 synchronisiert
ist.
Nachstehend ist die Betriebsweise der in der Zeichnung
wiedergegebenen Ausführungsform der Vorrichtung beschrieben:
In der Ausgangsstellung befinden sich innerhalb des Turm
magazins 6 und des Ladeförderers 9 keine Geschosse. Es
wird zunächst in der in der Zeichnung wiedergegebenen Posi
tion des brückenartigen Abschnitts 14 und der Weiche 15
der Nachladeförderer 8 in Betrieb gesetzt und ein Munitions
strang solcher Länge gefördert, bis das Ringmagazin gefüllt
ist und das nachlaufende Ende dieses Munitionsstrangs noch
von dem Sternrad 18 erfaßt wird. Anschließend wird die
Weiche 15 in die gestrichelt wiedergegebene Position 15′
geschwenkt, wobei das nachlaufende Ende des Munitions
strangs mitgenommen wird. Anschließend wird das Sternrad 18
angetrieben und der von der Weiche bis in das Ringmagazin
reichende Munitionsstrang in den Ladeförderer 9 abgezogen,
bis er an seinem jetzt vorlaufenden Ende in den Zuführer 5
einläuft. Damit ist der Ladeförderer gefüllt. Anschließend
wird die Weiche 15 zurückgeschwenkt und das Turmmagazin 6
erneut in der zuvor geschilderten Weise mittels des Nach
ladeförderers 8 aufgefüllt. Durch neuerliches Verschwenken
der Weiche 15 in die Position 15′ wird das nachlaufende
Ende des zuvor in das Turmmagazin 6 transportierten Muni
tionsstrangs an das nachlaufende Ende des Munitionsstrangs
im Ladeförderer 9 angekoppelt. Anschließend wird der brücken
artige Abschnitt 14 in die Position 14′ verschwenkt, so
daß das Panzerfahrzeug gefechtsbereit ist. Es kann dann
im Einzelfeuer oder Dauerfeuer geschossen werden. Während
kürzerer Gefechtspausen kann das Ringmagazin in der be
schriebenen Weise jederzeit nachgeladen und anschließend
an den Ladeförderer 9 angekoppelt werden.
Ferner ist es möglich, den Ladeförderer 9 und das Turm
magazin 6 in das Wannenmagazin des Panzerfahrzeugs zu ent
leeren. Es ist deshalb das angetriebene Sternrad 11 am
Nachladeförderer 8 und das Sternrad 18 an der Weiche 15
in beiden Drehrichtungen antreibbar. Beim Entleeren wird
zunächst das Ringmagazin über die Weiche 15, die die in
der Zeichnung gezeigte Position einnimmt, entleert. An
schließend wird die Weiche 15 in die Position 15′ ver
schwenkt und der Munitionsstrang des Ladeförderers 9 mittels
des Sternrades 18 in das Turmmagazin 6 transportiert, um
anschließend nach Verschwenken der Weiche 15 in der zuvor
beschriebenen Weise mittels des Nachladeförderers 8 in das
Wannenmagazin abgezogen zu werden.
Bei dem in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel
weisen sowohl der Nachladeförderer 8, als auch der Lade
förderer 9 Führungskanäle 19 bzw. 20 auf, welche die Ge
schosse 10 mantelseitig führen. In diesem Fall ist der
Führungskanal des Nachladeförderers 8 im Bereich des brücken
artigen Abschnittes 14 aufgetrennt und schwenkbar gelagert.
Eine ähnliche Ausbildung des Führungskanals ist im Bereich
der Weiche 15 vorgesehen.
Je nach den räumlichen Gegebenheiten können innerhalb des
Turms 1 auf der anderen Seite der Waffenachse 4 ein gleich
artiges Turmmagazin 6 und ein gleichartiger Ladeförderer 9
angeordnet sein, wodurch die Gefechtsbereitschaft weiterhin
gesteigert werden kann.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Zuführen von Geschoßmunition aus
einem in der Fahrzeugwanne eines Panzerfahrzeugs
angeordneten Wannenmagazin in wenigstens ein im Turm
des Panzerfahrzeugs angeordnetes Turmmagazin und
von diesem zu der im Turm gelagerten Waffe, wobei
in der Panzerdecke und einem darüber liegenden Teil
des Turms je eine Öffnung vorhanden ist, die in einer
bestimmten Drehlage des Turms, der Ladeposition,
zum Durchführen der Geschosse von dem Wannenmagazin
in das Turmmagazin miteinander fluchten, dadurch
gekennzeichnet, daß
- a) das Turmmagazin (6) als Ringmagazin mit etwa waffenparalleler Achse ausgebildet ist,
- b) zwischen dem Wannenmagazin und dem Turmmagazin (6) ein die Geschosse (10) hintereinander aufgereiht aufnehmender Nachladeförderer (8) angeordnet ist, der zwischen der Panzerdecke (2) und dem Turm (1) einen brückenartigen Abschnitt (14) aufweist, der aus einer die Öffnungen (12, 13) in der Lade position durchgreifenden Stellung in eine den Raum zwischen Turm und Panzerdecke freigebende Position schwenkbar ist,
- c) ein die Geschosse hintereinander aufgereiht auf nehmender und vom Turmmagazin (6) zur Waffe (4) führender, flexibler Ladeförderer (9) vorgesehen ist,
- d) der Ladeförderer (9) und der Nachladeförderer (8) nahe dem Einlauf in das Turmmagazin (6) eine ge meinsame Weiche (15) aufweisen, in deren einer Stellung das Turmmagazin aus dem Wannenmagazin beladen und in deren anderer Stellung (15′) der Ladeförderer (9) aus dem Turmmagazin (6) bis zur Waffe (4) aufgefüllt wird und die Geschosse (10) der Waffe (4) zugeführt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Turmmagazin (6) bis zur Weiche (15) eine
nennenswert größere Anzahl von Geschossen als der
Ladeförderer (9) aufnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ladeförderer (9) und der Nachlade
förderer (8) in beiden Richtungen antreibbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Weiche (15) ein zwischen
benachbarte Geschosse (10) eingreifendes Sternrad (18)
angeordnet ist, das in beiden Drehrichtungen antreib
bar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ladeförderer (9) und der
Nachladeförderer (8) Führungskanäle (19, 20) auf
weisen und daß der Führungskanal (19) des Nachlade
förderers (8) im Bereich des brückenförmigen Ab
schnittes (14) einen ausschwenkbaren Kanalabschnitt
aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Turnmagazin (6) als Spiral
magazin ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883838758 DE3838758A1 (de) | 1988-11-16 | 1988-11-16 | Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883838758 DE3838758A1 (de) | 1988-11-16 | 1988-11-16 | Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3838758A1 true DE3838758A1 (de) | 1990-05-17 |
Family
ID=6367255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883838758 Ceased DE3838758A1 (de) | 1988-11-16 | 1988-11-16 | Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3838758A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1612502A1 (de) | 2004-07-01 | 2006-01-04 | Rheinmetall Landsysteme GmbH | Munitionsmagazin |
| WO2017080800A1 (fr) | 2015-11-10 | 2017-05-18 | Cmi Defence S.A. | Dispositif d'alimentation en munitions de moyen calibre à plateau tournant |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2149954A1 (de) * | 1971-10-07 | 1973-04-12 | Helmut Maeder | Panzerfahrzeug mit kugelturm |
| DE3510308A1 (de) * | 1985-03-22 | 1986-09-25 | KUKA Wehrtechnik GmbH, 8900 Augsburg | Vorrichtung zum zufuehren von patronengurten aus einem magazin zu einer maschinenkanone |
-
1988
- 1988-11-16 DE DE19883838758 patent/DE3838758A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F41A 9/29 |
|
| 8131 | Rejection |