DE3838758A1 - Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen

Info

Publication number
DE3838758A1
DE3838758A1 DE19883838758 DE3838758A DE3838758A1 DE 3838758 A1 DE3838758 A1 DE 3838758A1 DE 19883838758 DE19883838758 DE 19883838758 DE 3838758 A DE3838758 A DE 3838758A DE 3838758 A1 DE3838758 A1 DE 3838758A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
tower
conveyor
turret
weapon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19883838758
Other languages
English (en)
Inventor
Gert Dipl Ing Kaustraeter
Peter Ertl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Landsysteme GmbH
Original Assignee
KUKA Wehrtechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KUKA Wehrtechnik GmbH filed Critical KUKA Wehrtechnik GmbH
Priority to DE19883838758 priority Critical patent/DE3838758A1/de
Publication of DE3838758A1 publication Critical patent/DE3838758A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82Reloading or unloading of magazines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/04Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Geschoßmunition aus einem in der Fahrzeugwanne eines Panzer­ fahrzeugs angeordneten Wannenmagazin in wenigstens ein im Turm des Panzerfahrzeugs angeordnetes Turmmagazin und von diesem zu der im Turm gelagerten Waffe, wobei in der Panzer­ decke und einem darüber liegenden Teil des Turms je eine Öffnung vorhanden ist, die in einer bestimmten Drehlage des Turms, der Ladeposition, zum Durchführen der Geschosse von dem Wannenmagazin in das Turmmagazin miteinander fluchten.
Um die Gefechtsbereitschaft von Panzerfahrzeugen zu erhöhen und im Gefecht eine hohe Kadenz zu ermöglichen, ist es bekannt, im Turm des Panzerfahrzeugs bzw. in dem oberhalb der Panzerdecke liegenden Teil des Turms eine bestimmte Anzahl von Geschossen, die an durchschnittliche Gefechts­ aufgaben angepaßt ist, zu magazinieren. Während des Gefech­ tes wird die Waffe aus diesem Turmmagazin geladen. Dieses Turmmagazin muß dann von Zeit zu Zeit aus dem Munitions­ vorrat in der Fahrzeugwanne nachgeladen werden. Bei einer bekannten Vorrichtung (DE-PS 30 22 410) ist eine kleinere Anzahl von Geschossen in einem Container untergebracht. Die in der Fahrzeugwanne bevorrateten Container werden mittels eines aufzugsartigen Förderers aus der Fahrzeug­ wanne in den Turm transportiert. Hierzu weist die Fahr­ zeugdecke und der Turm in seinem oberhalb der Decke liegen­ den Bereich je eine Öffnung auf, die in der Azimutstellung des Turms, in der die Waffe in Richtung der Längsachse des Panzerfahrzeugs ausgerichtet ist, miteinander fluchten und durch die hindurch einzelne Container in den Turm angehoben werden. Die Munition wird dann aus den Containern der Waffe zugeführt. Die Container selbst werden mit Munitionsfahr­ zeugen in das Kampfgebiet gebracht und in die Wanne des Panzerfahrzeugs umgeladen. Bei einer verbesserten Aus­ führungsform (DE-OS 34 11 555) werden sogenannte Mutter­ container eingesetzt, die eine Mehrzahl kleinerer Container aufnehmen und zugleich die für die Förderung notwendigen Einrichtungen aufweisen. Diese Muttercontainer sind ferner so gestaltet, daß sie auch die leergeschossenen Container aus dem Turm wieder übernehmen können. Durch diese Aus­ bildung wird die für das Beladen des Panzerfahrzeugs not­ wendige Zeit verkürzt und ferner der Munitionsfluß aus der Fahrzeugwanne in den Turm und damit zur Waffe verbessert und ferner ein einwandfreier Abtransport der leeren Con­ tainer gewährleistet.
Nachteilig an diesen bekannten Vorrichtungen ist die Not­ wendigkeit der Unterbringung der Munition in Containern, die ein zusätzliches Ballastgut im Rahmen des gesamten Muni­ tionsflusses darstellen. Auch erfordern die Container spe­ zielle Zuführer an der Waffe, um die Munition aus den Con­ tainern zu entnehmen und in die Waffe einführen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die einerseits eine größtmögliche Bevorratung an Geschoßmunition im Turm gestattet, andererseits ein einfaches Zuführen der Munition sowohl in das Turmmagazin, als auch aus dem Turmmagazin zur Waffe erlaubt.
Ausgehend von der eingangs genannten Vorrichtung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Turmmagazin als Ringmagazin mit etwa waffenparalleler Achse ausgebildet ist, zwischen dem Wannenmagazin und dem Turmmagazin ein die Geschosse hintereinander aufgereiht aufnehmender Nachladeförderer angeordnet ist, der zwischen der Panzerdecke und dem Turm einen brückenartigen Abschnitt aufweist, der aus einer die Öffnungen in der Ladeposition durchgreifenden Stellung in eine den Raum zwischen Turm und Panzerdecke freigebende Position schwenkbar ist, ein die Geschosse hintereinander aufgereiht aufnehmender und vom Turmmagazin zur Waffe führender, flexibler Ladeförderer vorgesehen ist, der Lade­ förderer und der Nachladeförderer nahe dem Einlauf in das Turmmagazin eine gemeinsame Weiche aufweisen, in deren einer Stellung das Turmmagazin aus dem Wannenmagazin beladen und in deren anderer Stellung der Ladeförderer aus dem Turm­ magazin bis zur Waffe aufgefüllt wird und die Geschosse der Waffe zugeführt werden.
Mit den vorgenannten Merkmalen werden im einzelnen folgende Vorteile erreicht: Durch die Ausbildung des Turmmagazins als Ringmagazin mit etwa waffenparalleler Achse ist zunächst gewährleistet, daß die Geschosse bereits im Ringmagazin so ausgerichtet sind, wie sie der Waffe zugeführt werden müssen. Durch den die Strecke zwischen dem Wannenmagazin und dem Turmmagazin überbrückenden Nachladeförderer, der die Geschosse hintereinander aufgereiht aufnimmt, können die Geschosse kontinuierlich aus dem Wannenmagazin in das Turmmagazin auf engstmöglichem Raum transportiert werden.
Durch die Ausbildung eines brückenartigen Abschnittes an dem Nachladeförderer ist es möglich, beim Aufmunitionieren des Ringmagazins den Abstand zwischen Panzerdecke und Turm zu überbrücken und die Munition durch die fluchtenden Öff­ nungen hindurch in das Turmmagazin zu fördern. Andererseits kann durch Verschwenken des brückenartigen Abschnittes der Raum zwischen dem Turm und der Panzerdecke freigegeben werden, so daß der Turm im Gefecht aus dem Azimut in jede gewünschte Drehlage bewegt werden kann. Der Ladeförderer zwischen dem Turmmagazin und der Waffe, der gleichfalls die Geschosse hintereinander aufgereiht aufnimmt, ist vorzugs­ weise flexibel gestaltet, um der Elevation der Waffe folgen zu können. Um die Geschosse aus dem Ringmagazin in den Nachladeförderer bzw. von diesem zur Waffe zu führen, ist bei beiden Förderern eine gemeinsame Weiche vorgesehen, in deren einer Stellung das Turmmagazin aus dem Wannenmagazin beladen wird und in deren anderer Stellung der Ladeförderer aus dem Turmmagazin bis zur Waffe aufgefüllt und ferner die Munition der Waffe zugeführt wird.
Für den Ladeförderer und den Nachladeförderer können be­ kannte Strangförderer, wie endlos umlaufende Förderketten, Förderriemen od. dgl. eingesetzt werden. Es kann aber auch gegurtete Munition verwendet werden, wobei die entsprechen­ den Antriebe am Gurt und/oder an der Munition angreifen.
Eine für die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders geeig­ nete Ausbildung im Falle gegurteter Munition ist in der DE-OS 35 10 308 (US-PS 46 86 887) beschrieben. Dort sind auch Einzelheiten wiedergegeben, wie im Falle gegurteter Munition der Gurt im Bereich der Weiche und/oder des brückenartigen Abschnittes aufgetrennt bzw. gekuppelt werden kann.
In bevorzugter Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Turm­ magazin bis zur Weiche eine nennenswert größere Anzahl von Geschossen als der Ladeförderer aufnimmt, wobei der Lade­ förderer nur soviel Positionen aufweisen muß, wie dies für die der Elevation der Waffe folgenden Bewegung notwendig ist.
Diese Ausführungsform gestattet folgende Betriebsweise: Ausgehend von einem leeren Turmmagazin und einem leeren Ladeförderer werden die Weiche und der brückenartige Ab­ schnitt in eine mit dem Nachladeförderer fluchtende Stellung gebracht. In dieser Position wird zunächst das Turmmagazin aus dem Wannenmagazin des Panzerfahrzeugs aufgefüllt. An­ schließend wird die Weiche in ihre andere Position ge­ schwenkt, in der sie das Turmmagazin mit dem Ladeförderer verbindet. In dieser Position wird bei umgekehrter Dreh­ richtung des Turmmagazins dessen Inhalt in den Ladeförderer gezogen. Anschließend kann die Weiche erneut in ihre vor­ herige Lage geschwenkt und das Turmmagazin wieder aufgefüllt werden. Durch erneutes Umschwenken der Weiche kann das nach­ laufende Ende dieses Munitionsstrangs an das nachlaufende Ende des Munitionsstrangs im Ladeförderer angeschlossen, z. B. angekuppelt werden, so daß für die Gefechtsaufgabe der Inhalt des Ladeförderers und des Turmmagazins bis zur Weiche zur Verfügung steht. Sobald das Turmmagazin bis zur Weiche leer geschossen ist, kann es wiederum mittels des Nachladeförderers automatisch aufgefüllt werden und das nachlaufende Ende des Munitionsstrangs nach Verschwenken der Weiche an den Munitionsstrang im Ladeförderer ange­ schlossen oder angekuppelt werden. Sämtliche Funktionen an den Förderern und dem Turmmagazin können durch Sensoren und/oder Endschalter sowie eine die verschiedenen Antriebe miteinander verknüpfende Steuerung automatisiert werden, so daß der gesamte Munitionsvorrat im Panzerfahrzeug ohne nennenswerte Stillstandzeiten verschossen werden kann.
An sich reicht es aus, wenn Nachladeförderer und Lade­ förderer nur in einer Transportrichtung bewegbar sind, während das Turmmagazin in beiden Drehrichtungen ange­ trieben ist. Vorzugsweise jedoch ist vorgesehen, daß der Ladeförderer und der Nachladeförderer in beiden Richtungen antreibbar sind. Die vorgenannte Ausbildung eröffnet die Möglichkeit, durch entgegengerichteten Transport das Turm­ magazin zu entleeren und die Munition wieder in das Wannen­ magazin zurückzufördern. Ist das Turmmagazin leer, kann durch Antriebsumkehr des Ladeförderers dessen Inhalt in das Turmmagazin transportiert und dieses anschließend erneut entleert werden.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß an der Weiche ein zwischen benachbarte Geschosse ein­ greifendes Sternrad angeordnet ist, das in beiden Dreh­ richtungen antreibbar ist.
Das an der Weiche angeordnete, angetriebene Sternrad über­ nimmt zumindest den Antrieb des Ladeförderers, solange nicht der Zuführer der Waffe in Betrieb ist. Es kann ferner den Transport der Geschosse aus dem Nachladeförderer in das Turmmagazin unterstützen.
Schließlich kann vorgesehen sein, daß der Ladeförderer und der Nachladeförderer Führungskanäle aufweisen und daß der Führungskanal des Nachladeförderers im Bereich des brücken­ förmigen Abschnittes einen ausschwenkbaren Kanalabschnitt aufweist.
In vorteilhafter Ausbildung ist das Turmmagazin als Spiral­ magazin ausgebildet.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels beschrieben. Die Zeich­ nung zeigt einen Detailschnitt eines Panzerfahrzeugs im Bereich des Turms und der Panzerdecke, wobei die Waffenachse etwa senkrecht auf der Zeichenebene steht.
Der Turm 1 ist auf der Decke 2 des Panzerfahrzeugs bei 3 drehbar gelagert. Im Turm 1 ist die nicht gezeigte Waffe untergebracht, deren Achse bei 4 angedeutet ist. Der Waffe ist ein herkömmlicher Zuführer 5 zugeordnet, der entspre­ chend der Kadenz der Waffe gesteuert wird.
Innerhalb der von der Panzerdecke 2 abgeschlossenen Fahr­ zeugwanne ist ein nicht gezeigtes Magazin angeordnet, das einen größeren Vorrat an Geschoßmunition, z. B. einen kom­ pletten Gefechtsvorrat, aufnimmt. Im Turm 1 ist ein als Ringmagazin, insbesondere als Spiralmagazin ausgebildetes Turmmagazin 6 angeordnet, dessen Drehachse 7 etwa waffen­ parallel verläuft und eine gewisse Anzahl an Geschossen aufnimmt. Zwischen dem nicht gezeigten Wannenmagazin und dem Turmmagazin 6 ist ein Nachladeförderer 8 und zwischen dem Turmmagazin 6 und dem Zuführer 5 an der Waffe ein Lade­ förderer 9 angeordnet. Nachladeförderer 8 und Ladeförderer 9 nehmen die einzelnen Geschosse 10 hintereinander auf­ gereiht auf. Sie können entweder als Endlosförderer (Ketten­ förderer, Riemenförderer od. dgl.) ausgebildet sein und entsprechende Aufnahmen für die Geschosse 10 aufweisen, oder es sind die Geschosse 10 gegurtet, d. h. unmittelbar miteinander über lösbar gekuppelte Gurtglieder verbunden. Dem Nachladeförderer 8 ist ein Antrieb 11 in Form eines getriebenen Sternrades zugeordnet, während der Transport der Munition im Bereich des Ladeförderers und des Ring­ magazins von dem Zuführer 5 übernommen wird.
Der Turm 1 weist an seiner der Panzerdecke 2 zugekehrten Unterseite eine Öffnung 12 auf, die in der Ladeposition (Azimutstellung des Turms) mit einer Öffnung 13 in der Pan­ zerdecke 2 fluchtet. Im Bereich der Öffnungen 12, 13 weist der Nachladeförderer 8 einen brückenförmigen Abschnitt 14 auf, der aus der in der Zeichnung mit durchgezogenen Linien gezeigten Stellung in die mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung 14′ verschwenkbar ist, so daß wahl­ weise der Zwischenraum zwischen Panzerdecke 2 und Turm 1 überbrückt oder freigegeben wird.
Oberhalb des brückenartigen Abschnittes 14 ist eine ins­ gesamt mit 15 bezeichnete Weiche angeordnet, die bei 16 unmittelbar vor dem Einlauf in das Turmmagazin 6 schwenkbar gelagert ist. In der mit ausgezogenen Linien wiedergegebenen Stellung der Weiche 15 ist das Turmmagazin 6 an den Nach­ ladeförderer angekoppelt, während in der gestrichelt wieder­ gegebenen Position 15′ das Turmmagazin 6 an den Lade­ förderer 9 angeschlossen ist. Die Weiche 15 wird mittels eines Hydraulikzylinders 17 bewegt. An der Weiche 15 ist ein antreibbares Sternrad 18 angeordnet, das gegebenenfalls mit dem Sternrad 11 und/oder dem Zuführer 5 synchronisiert ist.
Nachstehend ist die Betriebsweise der in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform der Vorrichtung beschrieben:
In der Ausgangsstellung befinden sich innerhalb des Turm­ magazins 6 und des Ladeförderers 9 keine Geschosse. Es wird zunächst in der in der Zeichnung wiedergegebenen Posi­ tion des brückenartigen Abschnitts 14 und der Weiche 15 der Nachladeförderer 8 in Betrieb gesetzt und ein Munitions­ strang solcher Länge gefördert, bis das Ringmagazin gefüllt ist und das nachlaufende Ende dieses Munitionsstrangs noch von dem Sternrad 18 erfaßt wird. Anschließend wird die Weiche 15 in die gestrichelt wiedergegebene Position 15′ geschwenkt, wobei das nachlaufende Ende des Munitions­ strangs mitgenommen wird. Anschließend wird das Sternrad 18 angetrieben und der von der Weiche bis in das Ringmagazin reichende Munitionsstrang in den Ladeförderer 9 abgezogen, bis er an seinem jetzt vorlaufenden Ende in den Zuführer 5 einläuft. Damit ist der Ladeförderer gefüllt. Anschließend wird die Weiche 15 zurückgeschwenkt und das Turmmagazin 6 erneut in der zuvor geschilderten Weise mittels des Nach­ ladeförderers 8 aufgefüllt. Durch neuerliches Verschwenken der Weiche 15 in die Position 15′ wird das nachlaufende Ende des zuvor in das Turmmagazin 6 transportierten Muni­ tionsstrangs an das nachlaufende Ende des Munitionsstrangs im Ladeförderer 9 angekoppelt. Anschließend wird der brücken­ artige Abschnitt 14 in die Position 14′ verschwenkt, so daß das Panzerfahrzeug gefechtsbereit ist. Es kann dann im Einzelfeuer oder Dauerfeuer geschossen werden. Während kürzerer Gefechtspausen kann das Ringmagazin in der be­ schriebenen Weise jederzeit nachgeladen und anschließend an den Ladeförderer 9 angekoppelt werden.
Ferner ist es möglich, den Ladeförderer 9 und das Turm­ magazin 6 in das Wannenmagazin des Panzerfahrzeugs zu ent­ leeren. Es ist deshalb das angetriebene Sternrad 11 am Nachladeförderer 8 und das Sternrad 18 an der Weiche 15 in beiden Drehrichtungen antreibbar. Beim Entleeren wird zunächst das Ringmagazin über die Weiche 15, die die in der Zeichnung gezeigte Position einnimmt, entleert. An­ schließend wird die Weiche 15 in die Position 15′ ver­ schwenkt und der Munitionsstrang des Ladeförderers 9 mittels des Sternrades 18 in das Turmmagazin 6 transportiert, um anschließend nach Verschwenken der Weiche 15 in der zuvor beschriebenen Weise mittels des Nachladeförderers 8 in das Wannenmagazin abgezogen zu werden.
Bei dem in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel weisen sowohl der Nachladeförderer 8, als auch der Lade­ förderer 9 Führungskanäle 19 bzw. 20 auf, welche die Ge­ schosse 10 mantelseitig führen. In diesem Fall ist der Führungskanal des Nachladeförderers 8 im Bereich des brücken­ artigen Abschnittes 14 aufgetrennt und schwenkbar gelagert. Eine ähnliche Ausbildung des Führungskanals ist im Bereich der Weiche 15 vorgesehen.
Je nach den räumlichen Gegebenheiten können innerhalb des Turms 1 auf der anderen Seite der Waffenachse 4 ein gleich­ artiges Turmmagazin 6 und ein gleichartiger Ladeförderer 9 angeordnet sein, wodurch die Gefechtsbereitschaft weiterhin gesteigert werden kann.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Zuführen von Geschoßmunition aus einem in der Fahrzeugwanne eines Panzerfahrzeugs angeordneten Wannenmagazin in wenigstens ein im Turm des Panzerfahrzeugs angeordnetes Turmmagazin und von diesem zu der im Turm gelagerten Waffe, wobei in der Panzerdecke und einem darüber liegenden Teil des Turms je eine Öffnung vorhanden ist, die in einer bestimmten Drehlage des Turms, der Ladeposition, zum Durchführen der Geschosse von dem Wannenmagazin in das Turmmagazin miteinander fluchten, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) das Turmmagazin (6) als Ringmagazin mit etwa waffenparalleler Achse ausgebildet ist,
  • b) zwischen dem Wannenmagazin und dem Turmmagazin (6) ein die Geschosse (10) hintereinander aufgereiht aufnehmender Nachladeförderer (8) angeordnet ist, der zwischen der Panzerdecke (2) und dem Turm (1) einen brückenartigen Abschnitt (14) aufweist, der aus einer die Öffnungen (12, 13) in der Lade­ position durchgreifenden Stellung in eine den Raum zwischen Turm und Panzerdecke freigebende Position schwenkbar ist,
  • c) ein die Geschosse hintereinander aufgereiht auf­ nehmender und vom Turmmagazin (6) zur Waffe (4) führender, flexibler Ladeförderer (9) vorgesehen ist,
  • d) der Ladeförderer (9) und der Nachladeförderer (8) nahe dem Einlauf in das Turmmagazin (6) eine ge­ meinsame Weiche (15) aufweisen, in deren einer Stellung das Turmmagazin aus dem Wannenmagazin beladen und in deren anderer Stellung (15′) der Ladeförderer (9) aus dem Turmmagazin (6) bis zur Waffe (4) aufgefüllt wird und die Geschosse (10) der Waffe (4) zugeführt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Turmmagazin (6) bis zur Weiche (15) eine nennenswert größere Anzahl von Geschossen als der Ladeförderer (9) aufnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Ladeförderer (9) und der Nachlade­ förderer (8) in beiden Richtungen antreibbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Weiche (15) ein zwischen benachbarte Geschosse (10) eingreifendes Sternrad (18) angeordnet ist, das in beiden Drehrichtungen antreib­ bar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladeförderer (9) und der Nachladeförderer (8) Führungskanäle (19, 20) auf­ weisen und daß der Führungskanal (19) des Nachlade­ förderers (8) im Bereich des brückenförmigen Ab­ schnittes (14) einen ausschwenkbaren Kanalabschnitt aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Turnmagazin (6) als Spiral­ magazin ausgebildet ist.
DE19883838758 1988-11-16 1988-11-16 Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen Ceased DE3838758A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883838758 DE3838758A1 (de) 1988-11-16 1988-11-16 Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883838758 DE3838758A1 (de) 1988-11-16 1988-11-16 Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3838758A1 true DE3838758A1 (de) 1990-05-17

Family

ID=6367255

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19883838758 Ceased DE3838758A1 (de) 1988-11-16 1988-11-16 Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3838758A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1612502A1 (de) 2004-07-01 2006-01-04 Rheinmetall Landsysteme GmbH Munitionsmagazin
WO2017080800A1 (fr) 2015-11-10 2017-05-18 Cmi Defence S.A. Dispositif d'alimentation en munitions de moyen calibre à plateau tournant

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2149954A1 (de) * 1971-10-07 1973-04-12 Helmut Maeder Panzerfahrzeug mit kugelturm
DE3510308A1 (de) * 1985-03-22 1986-09-25 KUKA Wehrtechnik GmbH, 8900 Augsburg Vorrichtung zum zufuehren von patronengurten aus einem magazin zu einer maschinenkanone

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2149954A1 (de) * 1971-10-07 1973-04-12 Helmut Maeder Panzerfahrzeug mit kugelturm
DE3510308A1 (de) * 1985-03-22 1986-09-25 KUKA Wehrtechnik GmbH, 8900 Augsburg Vorrichtung zum zufuehren von patronengurten aus einem magazin zu einer maschinenkanone

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1612502A1 (de) 2004-07-01 2006-01-04 Rheinmetall Landsysteme GmbH Munitionsmagazin
DE102004031773B3 (de) * 2004-07-01 2006-01-19 Rheinmetall Landsysteme Gmbh Munitionsmagazin
WO2017080800A1 (fr) 2015-11-10 2017-05-18 Cmi Defence S.A. Dispositif d'alimentation en munitions de moyen calibre à plateau tournant
US10591233B2 (en) 2015-11-10 2020-03-17 Cmi Defence S.A. Medium-caliber ammunition supply device with turntable

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0022286B1 (de) Ladeautomat für ein Panzerfahrzeug
DE69834290T2 (de) Motorangetriebener Paintballzuführmechanismus
DE1938681C3 (de) Magazin für in Panzertürme, insbesondere von Panzerfahrzeugen eingebaute Geschütze
DE2501425C2 (de) Geschoßzuführungsvorrichtung an einem waffentragenden Fahrzeug
EP0178484B1 (de) Ladeeinrichtung für Geschütze
DE3642920C2 (de) Ladevorrichtung für ein Kampffahrzeug, insbesondere eine Panzerhaubitze
DE3702603C2 (de)
DE3041866C2 (de) Vorrichtung zum Transport von Munition aus einem Munitionsbehälter zum Verschluß einer Waffe
CH645714A5 (de) Kampffahrzeug.
DE3701091A1 (de) Kampffahrzeug
DE2501424C2 (de) Munitionsaufnahme- und Ladevorrichtung für eine großkalibrige Feuerwaffe
DE2546333A1 (de) Panzermagazin
EP0754926A2 (de) Turm für ein Rad- oder Kettenfahrzeug
EP0450297B1 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Patronen
DE3022410C2 (de) Einrichtung zum Zuführen von Geschoßmunition in einem Panzerfahrzeug
DE3701713C2 (de)
DE3627042A1 (de) Vorrichtung zum laden von geschuetzen, insbesondere panzerhaubitzen
EP0290031B1 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Munition aus einem Munitionsbehälter zu einer automatischen Feuerwaffe
DE102004025743A1 (de) Schießmodul
DE102004025742A1 (de) Einrichtung zur Zuführung von Treibladungen zu einer schweren Waffe
DE69721037T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum handhaben von treibladungen, die unterschiedliche leistungen und abmessungen haben
DE3838758A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren von geschossmunition an panzerfahrzeugen
DE102015104004B4 (de) Paintball-Rucksack zum Lagern, Transportieren und/oder Fördern von Geschossen
DE3219800C2 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Munition zu einer Maschinenwaffe
EP0635695B1 (de) Kampffahrzeug, insbesondere Panzerhaubitze, mit Munitionsmagazinen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: F41A 9/29

8131 Rejection