DE3838898C2 - - Google Patents

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DE3838898C2
DE3838898C2 DE19883838898 DE3838898A DE3838898C2 DE 3838898 C2 DE3838898 C2 DE 3838898C2 DE 19883838898 DE19883838898 DE 19883838898 DE 3838898 A DE3838898 A DE 3838898A DE 3838898 C2 DE3838898 C2 DE 3838898C2
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grinding
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Gerold 8481 Parkstein De Sper
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Maschinen- und Stahlbau Julius Lippert & Co 8487 Pressath De GmbH
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Maschinen- und Stahlbau Julius Lippert & Co 8487 Pressath De GmbH
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    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
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  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs.
Bei bekannten Schleifmaschinen der gattungsgemäßen Art sind die die Teller ergreifenden Greifeinrichtungen auf einem Drehtisch angeordnet, wobei die Greifeinrichtungen die umgekehrt zu liegen kommenden Teller an ihrer Fahne, also am Telleraußenrand, erfassen. Der Tellerfuß schaut dabei nach oben und wird an den Schleifstationen von heb- und senkbaren gegen den Tellerfuß drückbaren Schleifeinrichtungen geschliffen, wobei die Greifeinrichtungen die Teller um ihre eigene Achse drehen.
Für die Zentrierung der Teller sorgen die Greifeinrichtungen selbst, die mit ihren drei oder vier von außen nach innen, auf das Zentrum der Greifeinrichtung zu durch die bei der Rotation der Greifeinrichtungen um ihre eigene Achse auftretenden Fliehkraft verschiebbaren Greifelemente den Teller festhalten.
Die Aufgabe bzw. Abgabe der Teller, also das Einlegen in die Greifeinrichtungen und das Herausholen aus den Greifeinrichtungen, wird dabei von Hand vorgenommen.
Die Greifeinrichtungen auf dem Drehtisch sollen sich beim Schleifen relativ schnell um ihre Achsen drehen, wobei die Aufnahme dieser Drehung und das Abbremsen ebenfalls zur Erzielung eines hohen Durchsatzes schnell erfolgen sollen. Diese Forderungen bringen bei der bekannten Konstruktion Schwierigkeiten mit sich, da die oben beschriebenen selbstzentrierenden Greifeinrichtungen eine relativ große Masse aufweisen, so daß leistungsstarke Antriebs- und Bremsaggregate für jede Greifeinrichtung notwendig sind, um Drehgeschwindigkeiten von etwa 600 bis 900 U/min schnell zu erreichen. Dieses Problem multipliziert sich sozusagen mit der Anzahl der auf dem Drehtisch vorgesehenen Greifeinrichtungen.
Eine Schleifmaschine der eingangs genannten Art ist aus der DE 36 36 602 A1 bekannt. Eine ähnliche Schleifmaschine ist aus der US-PS 45 94 768 bekannt, bei der eine Zentriervorrichtung zum Zentrieren des keramischen Guts vorgesehen ist, die der Aufgabestation vorgeschaltet ist. Die Zentriervorrichtung ist mit Greifgliedern ausgebildet, die zu einem gemeinsamen Zentrum hin oder von diesem wegbewegbar sind, wodurch eine Zentrierung des zu schleifenden keramischen Guts möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleifmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Zentriervorrichtung auf Greifglieder der zuletzt beschriebenen Art verzichtet und mit der es möglich ist, das zu schleifende keramische Gut nicht an seiner Fahne zu zentrieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruchs gelöst. Mit einer derartig ausgebildeten Schleifmaschine ergeben sich die Vorteile, daß das keramische Gut nicht an seiner Fahne zentriert wird, sondern am Tellerfuß, der ringförmig ausgebildet sein kann, und daß in ein- und derselben Anlage keramisches Gut mit unterschiedlichen Stückgrößen bearbeitet werden kann. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß auch von der Rotationssymmetrie abweichendes keramisches Gut bearbeitet werden kann, weil die Füße im allgemeinen auch bei nicht rotationssymmetrischem keramischem Gut bzw. Tellern kreisförmig sind.
Geeignete Saugköpfe sind in der DE 26 54 445 C2 gezeigt. Für den Fachmann bereitet es keine Schwierigkeiten, den für die Brennkapseln zuständigen Teil der dort gezeigten Greifeinrichtungen wegzulassen.
Derartige Saugköpfe sind bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung bspw. an einem Greiferstern angeordnet, wie er in der DE-AS 18 08 749 als bekannt vorausgesetzt wird.
Ringförmigen Tellerfüßen mit unterschiedlichen Durchmessern kann durch mehrere ringförmige Führungsrillen pro Halteeinrichtung mit unterschiedlichen Durchmessern Rechnung getragen werden. Die Tellerfüße sind im allgemeinen auch bei nicht rotationssymmetrischen Tellern kreisförmig.
Das Einlegen der Tellerfüße in die Führungsrillen des als Zentrier- und Zuführvorrichtung dienenden Drehtisches sowie die Entnahme erfolgen hierbei manuell.
Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht es, in der Abgabestation der eigentlichen Stapeleinrichtungen eine bekannte Ab-Stapelvorrichtung vorzusehen, da im Gegensatz zu bekannten Schleifmaschinen der eingangs genannten Art erfindungsgemäß die Teller von oben her abgesetzt werden können, so daß für den Abstapelvorgang eine Hebebühne taktweise bis zur Vollendung des Stapels abgesenkt werden kann. Es entfällt somit eine separate Umsetzeinrichtung, die die verkehrt herum liegenden Teller vom Drehtisch der bekannten Einrichtung entnehmen und auf eine Ab-Stapelvorrichtung umsetzen.
Ausführungsbeispiel der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung. In der Zeichnung stellen dar:
Fig. 1 schematisch eine Draufsicht auf eine erste Ausbildung der Schleifmaschine,
Fig. 2 schematisch eine Draufsicht auf eine zweite Ausbildung der Schleifmaschine, und
Fig. 3 schematisch eine Draufsicht auf eine dritte Ausbildung der Schleifmaschine.
In Fig. 1 ist mit 10 der Teil der Schleifmaschine bezeichnet, der für das Schleifen der Füße des gebrannten keramischen Gutes, vorzugsweise Teller, bestimmt ist. An einem sechsarmigen Drehkreuz, das in der Zeichnung nicht näher veranschaulicht ist, befinden sich an den Enden der Arme heb- und senkbare Saugköpfe, die mit relativ hoher Geschwindigkeit um ihre eigene (vertikale) Achse in schnelle Rotation versetzt werden können. Dabei können die Saugköpfe einzeln gegenüber den Armen des Drehkreuzes heb- und senkbar sein oder aber sie sind gegenüber den Armen nicht höhenverstellbar, und das ganze Drehkreuz mit allen Saugköpfene hebt und senkt sich. Die sechs Teller, die mit dem Teil 10 der Schleifmaschine gleichzeitig ergriffen werden können, sind mit dem Bezugszeichen 12 versehen, wobei sich das nicht näher gezeigte Drehkreuz in einer Dreh-Ruheposition befindet, in der sich jeder Teller 12 an einer der sechs Stationen des Teils 12 der Maschine befindet. Mit 14, 14′, 14′′ sind drei oder mehr nicht näher dargestellte Schleifstationen bezeichnet, 16 ist eine Leerstation für eine eventuelle weitere Schleifstation, 18 eine Abgabestation und 20 eine Aufgabestation.
An der Abgabestation 18 ist eine Ab-Stapeleinrichtung gezeigt. Das ist eine stationäre Hebebühne, auf der die bearbeiteten Teller 12 gestapelt werden, in dem die mit dem Drehkreuz herangeführten Teller 12 von den jeweils auf gleiche Höhe abgesenkten Saugköpfen gelöst werden und die Hebebühne danach jeweils um eine Tellerhöhe abgesenkt wird, bis die maximale Stapelhöhe erreicht ist und der Tellerstapel in bekannter Weise abtransportiert wird, wonach die Hebebühne für den Empfang des ersten Tellers in ihre höchste Position gefahren wird.
Derartige Stapeleinrichtungen sind prinzipiell zum Teil auch durch die zuvor genannten Druckschriften bekannt und müssen daher nicht näher erläutert werden.
Die Aufgabestation 20 ist gleichzeitig in eine Zentrier- und Zuführeinrichtung 22 integriert. In dem gezeigten Beispiel besteht diese Einrichtung aus einem Drehtisch, auf dem wie gezeigt vier Halteeinrichtungen mit jeweils drei Greifelementen 24 vorgesehen sind. Diese Greifelemente 24 bilden die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks und sind auf dem Mittelpunkt dieses Dreiecks zu- und wegbewegbar, so daß sie einen zwischen ihnen liegenden Teller zentrieren und festhalten können, wie es an sich bekannt ist. Es gibt auch Halteeinrichtungen mit vier paarweise zueinander verschiebbaren Greifelementen, mit denen Teller mit nicht rotationssymmetrischer Fahne festgehalten werden können. Die Zentrier- und Zuführeinrichtung weist außer der Aufgabe- bzw. Übergabestation 20, die Leerstation 26, eine Aufgabestation 28 und eine Kontrollstation 30 auf. An der Kontrollstation 30 findet eine Riß-Kontrolle statt, bevor die Teller 12 an der Station 20 an den Teil 10 der Maschine übergeben werden. Die Aufgabe auf den Drehtisch der Station 28 erfolgt automatisch mit Hilfe eines Drehkreuzes 32, das an den Enden seiner Arme heb- und senkbare Saugköpfe aufweist, mit denen Teller 12 von einem taktweise in die Höhe fahrenden Stapeltisch an einer Station automatisch der Zentrier- und Zuführvorrichtung zugeführt werden. Dabei sind entweder die Saugköpfe gegenüber den höhenverstellbaren Armen höhenverstellbar oder das ganze Drehkreuz 32 ist bei relativ zu den Armen höhenverstellbaren Saugköpfen höhenverstellbar.
Wie man sieht handelt es sich bei der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung um eine vollautomatische Schleifmaschine für Tellerfüße, bei der die Aufgabe und Abgabe der Teller selbsttätig ohne Bedienungsperson durchgeführt wird.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung handelt es sich um eine Art halbautomatischer Anlage, die weitgehend mit der in Fig. 1 gezeigten Anlage übereinstimmt, insbes. was die Zentrier- und Zuführeinrichtung 22 und die eigentliche Schleifeinrichtung 10 anbelangt. Gleiche Teile sind deshalb mit gleichen Bezugszeichen versehen. Sie unterscheidet sich im wesentlichen nur an der Aufgabestation 28 von der in Fig. 1 gezeigten Anlage. Bei der in Fig. 2 gezeigten Anlage werden die Teller an der Aufgabestation 28 manuell den Halteeinrichtungen mit den zentrierenden Greifelementen 24 zugeführt und nicht über ein Drehkreuz 32 wie zuvor. An der Station 18 werden die Teller mit den geschliffenen Tellerfüßen auf ein Förderband 34 aufgesetzt, das zu der aufgebenden Bedienungsperson hin läuft. Von diesem Förderband werden sie manuell abgenommen.
Die manuelle Aufgabe der Teller bei 28 zu der Zentrier- und Zuführvorrichtung 32 gestattet es, als Halteeinrichtungen ringförmige Führungsrillen 36 zu verwenden, in die der ringförmige Tellerfuß eingesetzt wird und die dann den Teller 12 lagesicher zur Übergabestation 20 fördern. In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, daß Teller mit unterschiedlichen Fahnen (gleichgültig ob rotationssymmetrisch oder nicht rotationssymmetrisch) häufig gleichgroße Tellerfüße aufweisen, so daß die Schleifmaschine mit größeren formunterschiedlichen Tellern bestückt werden kann. Die Greifelemente 24 kommen dabei nicht zum Einsatz. Sie können auch weggelassen werden. Im Durchmesser unterschiedlich großen kreisförmigen Tellerfüßen kann durch unterschiedlich große konzentrisch zueinander angeordnete Führungsrillen 36 Rechnung getragen werden, wodurch sich die Vielfalt im Einsatz der Maschine weiterhin erhöhen läßt.
Eine besonders einfache aber besonders effektive Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt, die manuell arbeitet. Auch hier sind gleiche Teile wie in den zuvor genannten Ausführungsformen mit gleichen Bezugszeichen versehen. In diesem Falle sind auf dem Drehtisch der Zentrier- und Zuführeinrichtung 22 im Gegensatz zu den vorangegangenen Ausführungsformen sechs Halteeinrichtungen in Form von Führungsrillen 36 vorgesehen, was zweckmäßig ist, da das Drehkreuz der Schleifeinrichtung 10 die Teller 12 bei 18 zurück an den Drehtisch der Zentrier- und Zuführeinrichtung 22 abgibt, die dann bei der Station 38, die der Aufgabestation 28 benachbart ist, manuell entnommen werden. Eine Bedienungsperson kann somit die Teller 12 an der Zentrier- und Zuführeinrichtung 22 manuell aufgeben und manuell entnehmen. Wie man sieht sind sechs Stationen in der Zentrier- und Zuführeinrichtung 22 deshalb von Vorteil, weil bei dieser Konzeption die Zentrier- und Zuführeinrichtung 22 zwei Stationen 18 und 20 mit der sechs Stationen umfassenden Schleifeinrichtung 10 gemeinsam hat.
Alle drei gezeigten Ausführungsformen der Schleifmaschine zeichnen sich dadurch aus, daß die Schleifstationen 14, 14′, 14′′ im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen nicht heb- und senkbar ausgebildet sein müssen. Das Andrücken der Tellerfüße geschieht vielmehr über die heb- und senkbaren Saugköpfe im Teil 10 der Maschine, die außer dem Anheben und dem Absenken der Teller 12 diese auch von Station zu Station im angesaugten Zustand transportieren, so daß die Teller 12 beim Transport nicht verrutschen können und eine Nachzentrierung entfällt.

Claims (1)

  1. Schleifmaschine für gebrannte, einen Fuß aufweisende keramische Gegenstände, insbes. Teller, mit in einem Kreis angeordneten Schleifstationen (14, 14′, 14′′) zum Schleifen der Füße, einer von einer Zuführeinrichtung (22) beschickten Aufgabestation (20) und einer Abgabestation (18) für die Gegenstände (12), die ebenfalls in dem Kreis angeordnet sind, einer der Anzahl der Schleifstationen (14, 14′, 14′′) entsprechenden Anzahl von um ihre Achsen beim Schleifen der Füße sich drehenden Werkstückaufnahmen, die die Gegenstände (12) an der Aufgabestation (20) einzeln nacheinander aufnehmen, von Schleifstation (14 bzw. 14′) zu Schleifstation (14′ bzw. 14′′) führen und an der Abgabestation (18) freigeben, wobei die Werkstückaufnahmen Saugköpfe sind, die die Gegenstände (12) jeweils von oben her auf der zu der nach unten weisenden Fußseite entgegengesetzten Seite erfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung (22) als Drehtisch mit Halteeinrichtungen für die Gegenstände (12) ausgebildet ist, wobei jede Halteeinrichtung eine Zentriereinrichtung in Form einer Führungsrille (36) für einen der Gegenstände (12) aufweist, welche den Fuß des entsprechenden Gegenstandes (12) aufnimmt.
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