DE3842433C1 - Plug device having illumination - Google Patents
Plug device having illuminationInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steckvor
richtung, insbesondere Schukosteckdose, im wesentlichen be
stehend aus einem Sockel mit Anschlußklemmen und einem mit
diesem kuppelbaren Einsatz sowie einer Abdeckung, mit einer in
einem mit der Steckvorrichtung verbindbaren Gehäuse gehaltenen
Lampe und Leiteranschlüssen zu ihrer Kontaktierung mit Teilen
der Anschlußklemmen.
Aus dem DE 88 01 219 U1 ist es bekannt, eine elektrische
Steckdose mit einer Beleuchtung auszurüsten. Die zur Beleuch
tung dienende Lampe ist in einem etwa halbmondförmig ge
stalteten Gehäuse untergebracht, welches mit Hilfe form
schlüssiger Steckmittel an die Außenwand des Steckdosenein
satzes angesteckt wird. An der Abdeckung ist auf deren Unter
seite noch ein rohrartiger Vorsprung vorgesehen, der mit einer
Verlängerung des Lampengehäuses zusammenwirkt. Um eine Steck
dose nach diesem Vorschlag beleuchten zu können, ist also ein
besonders angepaßter Steckdoseneinsatz erforderlich. Es ist
hingegen nicht möglich, eine herkömmliche Steckdose auch
nachträglich mit einer Beleuchtung auszurüsten. Aufwendig
ist auch die Kontaktgabe für die Lampe, wozu jeweils Schrauben
federn vorgesehen sind, die in Aufnahmebohrungen des Lampenge
häuses eingesteckt sind und mit ihren freien Enden die An
schlußklemmen kontaktieren. Geht eine solche Feder bei der
Montage verloren, ist die gesamte Einrichtung unbrauchbar.
Eine beleuchtbare Steckdose, die diese Mängel bereits
nicht mehr aufweist, ist in der DE 36 43 702 C1 beschrieben.
Dort ist das gleichfalls bogenförmig gestaltete Lampengehäuse
zwischen einem Tragring der Steckdose und der Außenseite
des muldenförmigen Steckdoseneinsatzes angeordnet. Das Gehäuse
nutzt also den schmalen Raum außerhalb des Steckdoseneinsatzes
aus. Zwei Kontaktfüße, die jeweils in zwei winkelförmige
Krallen münden, stützen sich federnd auf den Klemmenschrauben
ab. Diese an sich recht vorteilhafte Anordnung hat jedoch
insbesondere den Nachteil, daß sie sich nur für eine elek
trische Vorrichtung mit Tragring eignet. Zur Beleuchtung
von Schaltern, Steckdosen oder anderen Steckvorrichtungen
ist diese Anordnung nicht ohne weiteres geeignet. Aufgrund
der spezifischen Einlagerung der Lampe in den schmalen Raum
zwischen Steckdoseneinsatz und Tragring ist - wie auch bei der
Einrichtung nach dem DE 88 01 219 U1 - außerdem die Notwendig
keit gegeben, die Lichtaustrittsöffnung in der Abdeckung sehr
dicht am Steckdoseneinsatz anordnen zu müssen. Diese Stelle
kann daher leicht von einem eingesteckten Stecker, insbe
sondere einem Winkelstecker, der Sicht entzogen werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ausgehend
von einer elektrischen Steckvorrichtung, insbesondere Schuko
steckdose, der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten
Art eine einfache Beleuchtungsanordnung vorzuschlagen, die
einfach im Aufbau ist und sich vor allem zur jederzeitigen
Nachrüstung bereits vorhandener Steckvorrichtungen - auch
solcher ohne Tragring - eignet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe in erster Linie und
im wesentlichen dadurch, daß das Lampengehäuse seitlich an
einen im wesentlichen ringförmigen Tragkörper angeschlossen
ist, der - zwischen dem Sockel und dem Einsatz, im wesent
lichen in deren Trennebene, angeordnet - durch deren Verbin
dung am Platze und mit seinen Leiteranschlüssen in Deckung
zu den Teilen der Anschlußklemme des Sockels gehalten ist.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung eines
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer als Geräte
einbau-Schukosteckdose ausgebildeten Steckvorrichtung mit
Beleuchtung,
Fig. 2 das Lampengehäuse mit Tragkörper in der Ansicht
und
Fig. 3 das Lampengehäuse mit Tragkörper in der Aufsicht,
Fig. 4 eine Ansicht einer mit Abdeckung versehenen Schuko
steckdose und
Fig. 5 die Ansicht einer mit Klappdeckel versehenen
Steckvorrichtung.
Eine elektrische Steckvorrichtung 10 zum Einbau in einen
Ausschnitt 11 einer Geräte- oder Wandfläche 12 besteht im
wesentlichen aus einem Sockel 13 mit darin angeordneten Teilen
14 im einzelnen nicht dargestellter, jedoch hinlänglich be
kannter Anschlußklemmen sowie einem Einsatz 15.
Der Sockel 13 verfügt bei der dargestellten Schuko-Steck
dose auch über Schutzkontaktbügel 16, deren bogenförmige Ver
längerungen 16 a in den Innenraum des Einsatzes 15 eintauchen.
Üblicherweise sind Sockel 13 und Einsatz 15 durch eine den
den Boden des Einsatzes 15 zentral durchgreifende Schraube
zusammengehalten.
Im wesentlichen in der Trennebene 17 von Sockel 13 und
Einsatz 15 ist ein flacher Tragkörper 18 mit einem randlich
daran angeformten Halter 19 für eine Lampe 20 angeordnet. Der
Tragkörper 18 wird durch die Verbindung des Einsatzes 15 mit
dem Sockel 13 in der in Fig. 1 dargestellten Lage am Platze
gehalten.
Wie anhand von Einschnitten 21 randlich an der Oberseite
des Tragkörpers 18 angedeutet, findet zwischen diesem und
dem Einsatz 15 eine drehfeste Verbindung statt. Da üblicher
weise auch der Einsatz 15 mit dem Sockel 13 bei herkömmlichen
Steckdosen drehfest miteinander gekuppelt ist, kann sich also
der Tragkörper 18 relativ zu den anderen Teilen der Steckvor
richtung 10 nicht verdrehen. Die Lampe 20 befindet sich also
stets an vorbestimmter Lage.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, besitzt der
Tragkörper 18 die Gestalt einer flachen Ringscheibe 22. Sie
besitzt eine von einem Kreis abweichende Durchbrechung 23
zur drehfesten Steckkupplung mit komplementär konfigurierten
Vorsprüngen auf der Bodenunterseite des Einsatzes 15, die dort
üblicherweise vorhanden sind. Die Kontur der Ausnehmung 23
ist dabei auf die korrespondierenden Vorsprünge an der Außen
seite des Bodens des Einsatzes 15 so abgestimmt, daß sich
der Tragkörper 18 an den Einsatz 15 mit Kraftschluß, also
selbsthaltend, anstecken läßt.
Das Lampengehäuse 19 ist seitlich außerhalb des Ring
reichs des Tragkörpers 18 an den Tragkörper 18 angeformt.
Damit kann die Lampe 20 auch in größerer Entfernung vom
Zentrum der Steckvorrichtung angeordnet werden. Ein Tragring
ist bei der Steckvorrichtung 10, wie beispielsweise Fig. 1
deutlich veranschaulicht, völlig entbehrlich.
Die zur Bestromung der Lampe 19 erforderlichen Anschluß
leiter 24, 25 sind in kleinen, schmalen Kanälen oder Rinnen 26
verlegt, wie auch ein kleiner Vorwiderstand 27.
An der Unterseite des ringförmigen Tragkörpers 18 sind
zwei Stege 28 angeformt, um deren äußere Stirnkanten 29 die
Enden der Anschlußleiter 24 und 25 zur Bildung von Kontakt
punkten 30 herumgeführt sind. Wie Fig. 1 veranschaulicht,
ruhen diese Kontaktpunkte 30 druckschlüssig auf den Teilen 14
der Anschlußklemmen. Bei diesen Teilen 14 handelt es sich hier
um die üblicherweise verwendeten Kontaktstreifen von Schraub
anschlußklemmen.
Eine Steckvorrichtung 10 wird zur Schauseite hin mit
einer rahmenförmigen Abdeckung 31 kaschiert, die im übrigen
auch mit einem Klappdeckel 32 (Fig. 5) versehen sein kann.
Die Abdeckung 31 bzw. zusätzlich der Klappdeckel 32 besitzen
ein Fenster 33 zum Austritt des von der Lampe 20 ausgesandten
Lichts. Dieses Fenster 33 wird man üblicherweise mit einer
ggf. eingefärbten Kunststofflinse abdecken.
Wie sich aus der Beschreibung ergibt, besteht der wesent
liche Vorteil der dargestellten, beanspruchten und beschrie
benen Steckvorrichtung darin, daß sich die Beleuchtung jeder
zeit mit wenigen Handgriffen auch an bereits vorhandener
Steckvorrichtung auf einfache Weise ohne weiteres nachrüsten
läßt, und zwar auch dann, wie die Steckvorrichtung keinen
Tragring besitzt. Zu diesem Zweck muß lediglich der Steck
doseneinsatz 15 vom Sockel 13 entfernt, der Lampenhalter
19 mit seinem Tragkörper 18 angesteckt und die beiden Teile,
Sockel 13 und Einsatz 15, wieder zusammengefügt werden.
Claims (6)
1. Elektrische Steckvorrichtung, insbesondere Schuko
steckdose, im wesentlichen bestehend aus einem Sockel mit
Anschlußklemmen und einem mit diesem kuppelbaren Einsatz sowie
einer Abdeckung, mit einer in einem mit der Steckvorrichtung
verbindbaren Gehäuse gehaltenen Lampe und Leiteranschlüssen zu
ihrer Kontaktierung mit Teilen der Anschlußklemmen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lampengehäuse (19) seitlich an einen
im wesentlichen ringförmigen Tragkörper (18) angeschlossen
ist, der - zwischen dem Sockel (13) und dem Einsatz (15), im
wesentlichen in deren Trennebene (17), angeordnet - durch
deren Verbindung am Platze und mit seinen Leiteranschlüssen
(30) in Deckung zu den Teilen (14) der Anschlußklemmen des
Sockels (13) gehalten ist.
2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Tragkörper (18) eine vom Umriß eines Kreises
abweichende und/oder exzentrisch angeordnete Durchbrechung
(23) zur drehfesten Verbindung mit dem Einsatz (15) oder
dem Sockel (13) aufweist.
3. Steckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tragkörper mit dem Innenrand der Durch
brechung (23) klemmschlüssig mit Vorsprüngen auf der Boden
außenseite des Einsatzes (15) steckverbindbar ist.
4. Steckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tragkörper (18) mit rippenartigen
Stützfüßen (28) zur Abstützung auf Teilen (14) der sockel
seitigen Anschlußklemmen versehen ist, um deren Stirnkanten
(29) die Leiteranschlüsse (30) zum druckschlüssigen Kontakt
mit den Anschlußklemmenteilen (14) verlegt sind.
5. Steckvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgen
den, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (18) als dünne
Ringscheibe (22) mit einer Stärke ausgebildet ist, die
höchstens gleich dem Überstand von am Boden des Einsatzes (15)
vorhandenen Rippen ist.
6. Steckvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der fol
genden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Tragkörper (18)
Rinnen (26) zur Verlegung der Lampenleiter (24, 25) und ggf.
zur Einlagerung eines Vorwiderstands, Kondensators (27)
od.dgl. eingearbeitet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883842433 DE3842433C1 (en) | 1988-12-16 | 1988-12-16 | Plug device having illumination |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19883842433 DE3842433C1 (en) | 1988-12-16 | 1988-12-16 | Plug device having illumination |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3842433C1 true DE3842433C1 (en) | 1990-01-11 |
Family
ID=6369360
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19883842433 Expired - Fee Related DE3842433C1 (en) | 1988-12-16 | 1988-12-16 | Plug device having illumination |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3842433C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10026256A1 (de) * | 2000-05-26 | 2001-12-06 | Osram Opto Semiconductors Gmbh | Steckdose |
| DE10334247B3 (de) * | 2003-07-28 | 2004-11-11 | Berker Gmbh & Co. Kg | Elektrische Schutzkontaktsteckdose |
| CN102544826A (zh) * | 2012-01-12 | 2012-07-04 | 浙江师范大学 | 一种新型灯座 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3643702C1 (en) * | 1986-12-20 | 1987-08-20 | Hochkoepper Paul Gmbh | Electrical plug socket with illumination |
| DE8801219U1 (de) * | 1988-02-02 | 1988-03-24 | GIRA Elektrotechnische Industrie Gustav Giersiepen GmbH & Co KG, 5608 Radevormwald | Elektrische Steckdose, insbesondere Schukosteckdose |
-
1988
- 1988-12-16 DE DE19883842433 patent/DE3842433C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3643702C1 (en) * | 1986-12-20 | 1987-08-20 | Hochkoepper Paul Gmbh | Electrical plug socket with illumination |
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