DE3843820C1 - Wishbone for axles of commercial vehicles - Google Patents
Wishbone for axles of commercial vehiclesInfo
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-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/36—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
- F16F1/38—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers with a sleeve of elastic material between a rigid outer sleeve and a rigid inner sleeve or pin, i.e. bushing-type
- F16F1/393—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers with a sleeve of elastic material between a rigid outer sleeve and a rigid inner sleeve or pin, i.e. bushing-type with spherical or conical sleeves
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Description
Die Erfindung betrifft einen Dreieckslenker für Achsen von Nutz
kraftfahrzeugen, der im Bereich der Deichselspitze ein Gelenk
aufweist, um dessen Hochachse, die etwa senkrecht zu der von
den Lenkerarmen aufgespannten Ebene steht, die Lenkerarme zur
Einstellung des Öffnungswinkels gegeneinander verstellbar sind
und über dessen zur Hochachse konzentrischen Außenhülse die
Lenkerarme mit ihren der Hülse zugeordneten Augen gegeneinander
zentriert sind, wobei einmal gemäß den Merkmalen des Oberbe
griffes von Patentanspruch 1 die Augen beider Lenkerarme als
radial verspannbare, auf der Außenhülse fixierte Klemmaugen
ausgebildet sind und eine zur Hülsenachse senkrechte Anlage
fläche eines Klemmauges auf einer entsprechenden Gegenfläche
des anderen Klemmauges aufliegt. Eine derartige Ausführungsform
ist durch Benutzung bekannt geworden.
Die Erfindung betrifft daneben einen Dreieckslenker für Achsen
von Nutzkraftfahrzeugen gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 2,
bei dem das Auge des einen Lenkerarms die Außenhülse des Gelenks
bildet und bei dem das Auge des anderen Lenkerarmes als radial
verspannbares, auf der Außenhülse fixiertes Klemmauge ausgebildet
ist und mit einer zur Hülsenachse senkrechten Anlagefläche auf
einer entsprechenden Gegenfläche des anderen Auges aufliegt.
Diese gattungsgemäße Ausführung ist durch die DE-AS 23 50 087
bekannt.
Die bekannten Konstruktionen, bei denen im Bereich der Deichsel
spitze die beiden aufeinanderliegenden Augen über die Außen
hülse des Gelenks zusammengehalten werden, haben in vertikaler
Richtung, d. h. in Richtung der Hochachse auftretende Kräfte
allein durch Kraftschluß zu übertragen. Bei Nutzkraftfahrzeugen,
die häufig schwieriges Gelände zu befahren haben, können je nach
Achsstellung des Fahrzeuges in vertikaler Richtung sehr hohe
Kräfte auftreten, die die Verbindung zwischen Außenhülse und
Klemmauge bis aufs Äußerste belasten.
Aufgabe der Erfindung ist es, Dreiecklenker gemäß Oberbegriff
des Patentanspruches 1 und gemäß Oberbegriff des Patentan
spruches 2 derart zu gestalten, daß die im Bereich der Deichsel
spitze auftretenden, über die Außenhülse des Gelenks zu über
tragenden hohen vertikalen Kräfte sicher übertragen werden
können, ohne daß zusätzliche Bauteile zur Sicherung erforderlich
sind.
Diese Aufgabe wird gemäß Patentanspruch 1 dadurch gelöst, daß der
Außenmantel der Außenhülse in den Bereichen, an denen die ver
spannten Klemmaugen anliegen, jeweils einen konischen Mantel
flächenteil mit zur Anlagefläche hin abnehmendem Konusdurch
messer aufweist und der entsprechende Innenmantelteil beider
Klemmaugen jeweils eine korrespondierende Konizität hat.
Gemäß Patentanspruch 2 wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der
Außenmantel der Außenhülse in dem Bereich, an dem das ver
spannte Klemmauge anliegt, einen konischen Mantelflächenteil
mit zur Anlagefläche hin abnehmendem Konusdurchmesser aufweist
und daß der entsprechende Innenmantel des Klemmauges eine korrespon
dierende Konizität aufweist.
Die Erfindung schafft also unter Beibehaltung der montage
freundlichen Anschlüsse der Lenkerarme über Klemmaugen eine form
schlüssige Verbindung zwischen den Klemmaugen und der Außenhülse
des Gelenkes und stellt so eine bauteilarme Ausführungsform zur
Verfügung. Eine Ausgestaltung der Erfindung gemäß Patentan
spruch 3 sieht vor, daß der dem oberen Klemmauge zugeordnete
konische Außenmantelteil in der durch Anlagefläche und Gegen
fläche bestimmten Ebene in den dem unteren Klemmauge zugeord
neten, entgegengesetzt konischen Außenmantelteil der Außenhülse
übergeht. Bei dieser Ausführung bilden also die Bohrungen der
beiden Klemmaugen im aufeinanderliegenden Zustand im wesent
lichen einen gegenläufigen Doppelkonus, der dem Doppelkonus auf
der einteiligen Außenhülse entspricht.
Bei der anderen Ausgestaltung der Erfindung ist gemäß Patent
anspruch 4 vorgesehen, daß der konische Außenmantelteil durch
Außenhülsenachse einen Winkel α zwischen 0,5° und 30° hat und
gemäß Patentanspruch 5 einen äußeren und einen inneren zylind
rischen Mantelflächenabschnitt des Außenmantels der Außenhülse
verbindet, wobei der Durchmesser des äußeren Mantelflächen
abschnittes so gewählt ist, daß das zugeordnete, noch offene
Klemmauge durch elastisches Aufweiten seiner Klemmen noch auf
gesteckt werden kann.
Ist die Außenhülse gemäß Patentanspruch 6 auf wenigstens einer
Stirnseite mit einer konischen Einführphase versehen, so kann
beispielweise das vorher erwähnte Aufweiten des Klemmauges über
das Einpressen der Außenhülse selbst bewirkt werden. Dies wird
dann nach Patenanspruch 7 dadurch noch erleichtert, daß das
Klemmauge im Bereich seiner Anlagefläche bzw. Gegenfläche eben
falls mit einer Einführungsphase versehen ist.
Im übrigen sieht Patentanspruch 8 für die Grundausführung gemäß
Patentanspruch 1 vor, daß die Außenhülse zu der durch Anlage
fläche und Gegenfläche bestimmten Ebene symmetrisch gestaltet
ist und zwei in ihrer geometrischen Form, die Klemmaugen ein
geschlossen, baugleiche, jedoch spiegelbildlich zueinander ein
gebaute Lenkerarme trägt. Diese bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung erfüllt nicht nur die erfindungsgemäße Aufgabe, sondern
ermöglicht darüber hinaus die Verwendung ein und desselben Typs
von Lenkerarmen für beide Lenkerarme und stellt damit einen be
deutenden fertigungs- und lagerhaltungstechnischen Vorteil dar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren darge
stellten Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Dreieckslenkers, teilweise im
Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Dreieckslenker nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Deichselspitze eines Dreiecks
lenkers in schematischer Darstellung,
Fig. 4 Teilschnitte durch die Deichselspitze eines Dreiecks
lenkers in etwa maßstäblicher Darstellung,
Fig. 5 einen Schnitt durch einen Teil der Deichselspitze mit
einer Außenhülse, die zylindrische Mantelflächenab
schnitte aufweist.
Die in der Zusammenschau zu betrachtenden Fig. 1 und 2
zeigen einen Dreieckslenker für Achsen von Nutzkraftfahrzeugen
mit Lenkerarmen 1 und 2, die im Bereich der Deichselspitze über
ein Gelenk 3 miteinander verbunden sind. Die Verbindung mit dem
Gelenk 3 erfolgt über ein unteres Klemmauge 4 des Lenkerarmes 1
und ein oberes Klemmauge 5 des Lenkerarmes 2. Die erforderliche
Klemmenspannung wird über Schrauben 6 und 7 erzeugt.
An den der Deichselspitze abgekehrten Enden der Lenkerarme 1 und
2 sind Anschlußelemente 8 und 9 vorgesehen.
Das Gelenk 3 besteht aus einem Innenteil 10 mit einer Bohrung
11, welches über ein Gummielement 12 mit einer Außenhülse 13 ver
bunden ist. Die Hülsenachse 14 ist ebenfalls eingezeichnet.
Die in Fig. 1 erkennbare doppelkonische Gestaltung des Außen
mantels der Außenhülse 13 und die entsprechende Gestaltung der
Bohrung der Klemmaugen 4, 5 ist in Fig. 3 übersichtlicher darge
stellt. In Fig. 3 sind im übrigen zwei Gummielemente 12, die
über eine nicht näher bezeichnete ballige Metallhülse mitein
ander verbunden sind, vorgesehen.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß in Fig. 3 der Doppelkonus
der Außenhülse 13 zur besseren Erläuterung der Erfindung über
zeichnet ist.
Der Außenmantel der Außenhülse 13 wird bei dieser Ausführungs
form vollständig von einem unteren konischen Außenmantelteil 15,
dem ein entsprechend konischer Innenmantelteil 16 des unteren
Klemmauges 4 zugeordnet ist und einem weitern konischen Mantel
flächenteil 17 gebildet, wobei an dem weiteren konischen Mantel
flächenteil 17 der entsprechende Innenmantelteil 18 des oberen
Klemmauges 5 anliegt.
Das obere Klemmauge 5 liegt mit einer Anlagefläche 19 auf einer
entsprechenden Gegenfläche 20 des unteren Klemmauges 4 auf. In
der dadurch bestimmten Ebene gehen die konischen Innenmantel
teile 16 und 18 ineinander über.
In Fig. 4 sind links der Hülsenachse 14 nur die aufeinander
liegenden Klemmaugen 4 und 5, und rechts der Hülsenachse 14 nur
die rechte Hälfte des Gelenkes 3 dargestellt. Diese etwa maß
stäbliche Darstellung soll veranschaulichen, daß bei der doppel
konischen Ausführung der Außenhülse 13 die Winkelabweichung von
einem zylindrischen Maß sehr gering sein kann. Dieser Winkel α
kann hier schon mit 0,5° ausreichend sein.
In der Ausführung gemäß Fig. 4 ist weiterhin vorgesehen, daß die
Außenhülse 13 an den Stirnseiten mit konischen Einführungen 21 ver
sehen ist. Der entsprechende Winkel β beträgt beispielweise
10°.
Ebenso kann der konische Innenmantelteil 16 und 18 der Klemm
augen 4 und 5 im Bereich der durch Anlagefläche 19 und Gegen
fläche 20 bestimmten Ebene mit weiteren Einführphasen 22 ver
sehen sein. Dadurch wird die Montage sehr erleichtert.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Außenhülse 15
einen in vertikaler Richtung relativ kurzen konischen Mantel
flächenteil 15 bzw. 17 aufweist, denen ein gegenüber der Aus
führung Fig. 4 viel größerer Winkel α von etwa 30° zuge
ordnet ist. Die konischen Mantelflächenteile 15 und 17 ver
binden äußere zylindrische Mantelflächenabschnitte 23 und 25
mit einem durchgehenden inneren zylindrischen Mantelflächen
abschnitt 24.
Claims (8)
1. Dreieckslenker für Achsen von Nutzkraftfahrzeugen, der im
Bereich der Deichselspitze ein Gelenk aufweist, um dessen Hoch
achse, die etwa senkrecht zu der von den Lenkerarmen aufgespannten
Ebene steht, die Lenkerarme zur Einstellung des Öffnungswinkels
gegeneinander verstellbar sind und über dessen zur Hochachse
konzentrischen Außenhülse die Lenkerarme mit ihren der Hülse zu
geordneten Augen gegeneinander zentriert sind, wobei die Augen
beider Lenkerarme als radial verspannbare, auf der Außenhülse
fixierte Klemmaugen ausgebildet sind und eine zur Hülsenachse
senkrechte Anlagefläche eines Klemmauges auf einer entsprechenden
Gegenfläche des anderen Klemmauges aufliegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenmantel der Außenhülse (13) in den Bereichen, an
denen die verspannten Klemmaugen (4, 5) anliegen, jeweils einen
konischen Mantelflächenteil (15, 17) mit zur Anlagefläche (19)
hin abnehmendem Konusdurchmesser aufweist und daß der ent
sprechende Innenmantelteil (16, 18) beider Klemmaugen (4, 5) je
weils eine korrespondierende Konizität hat.
2. Dreieckslenker für Achsen von Nutzkraftfahrzeugen, der
im Bereich der Deichselspitze ein Gelenk aufweist, um dessen
Hochachse, die etwa senkrecht zu der von den Lenkerarmen aufge
spannten Ebene steht, die Lenkerarme zur Einstellung des Öffnungs
winkels gegeneinander verstellbar sind und über dessen zur Hoch
achse konzentrischen Außenhülse die Lenkerarme mit ihren der Hülse
zugeordneten Augen gegeneinander zentriert sind, wobei das Auge
des einen Lenkerarmes die Außenhülse des Gelenks bildet und wo
bei das Auge des anderen Lenkerarmes als radial verspannbares,
auf der Außenhülse fixiertes Klemmauge ausgebildet ist und mit
einer zur Hülsenachse senkrechten Anlagefläche auf einer entspre
chenden Gegenfläche des anderen Auges aufliegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenmantel der Außenhülse (13) in dem Bereich, an dem
das verspannte Klemmauge (5) anliegt, einen konischen Mantel
flächenteil (17) mit zur Anlagefläche (19) hin abnehmendem Ko
nusdurchmesser aufweist und daß der entsprechende Innenmantelteil
(18) des Klemmauges (5) eine korrespondierende Konizität hat.
3. Dreieckslenker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der dem oberen Klemmauge (5) zugeordnete konische Außen
mantelteil (17) in der durch Anlagefläche (19) und Gegenfläche
(20) bestimmten Ebene in den dem unteren Klemmauge (4) zuge
ordneten entgegengesetzt konischen Außenmantelteil (15) der
Außenhülse (13) übergeht.
4. Dreieckslenker nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der konische Außenmantelteil (15, 17) zur Außenhülsenachse
(14) einen Winkel (α) zwischen 0,5° und 30° hat.
5. Dreieckslenker nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der konische Außenmantelteil (15, 17) einen äußeren und einen
inneren zylindrischen Mantelflächenabschnitt (23, 24) des Außen
mantels der Außenhülse (13) verbindet, wobei der Durchmesser des
äußeren Mantelflächenabschnittes (23) so gewählt ist, daß das
zugeordnete, noch offene Klemmauge (5) durch elastisches Aufwei
ten seiner Klemmen aufgesteckt werden kann.
6. Dreieckslenker nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenhülse (13) auf wenigstens einer Stirnseite mit einer
konischen Einführphase (21) versehen ist.
7. Dreieckslenker nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmauge (4, 5) im Bereich seiner Anlagefläche (19) bzw.
Gegenfläche (20) mit einer Einführphase (22) versehen ist.
8. Dreieckslenker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenhülse (13) zu der durch Anlagefläche (19) und
Gegenfläche (20) bestimmten Ebene symmetrisch gestaltet ist und
zwei in ihrer geometrischen Form, die Klemmaugen (4, 5) einge
schlossen, baugleiche, jedoch spiegelbildlich zueinander einge
baute Lenkerarme (1, 2) trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883843820 DE3843820C1 (en) | 1988-12-24 | 1988-12-24 | Wishbone for axles of commercial vehicles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883843820 DE3843820C1 (en) | 1988-12-24 | 1988-12-24 | Wishbone for axles of commercial vehicles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3843820C1 true DE3843820C1 (en) | 1990-05-23 |
Family
ID=6370209
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883843820 Expired - Fee Related DE3843820C1 (en) | 1988-12-24 | 1988-12-24 | Wishbone for axles of commercial vehicles |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3843820C1 (de) |
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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