DE3843890C1 - - Google Patents
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- DE3843890C1 DE3843890C1 DE3843890A DE3843890A DE3843890C1 DE 3843890 C1 DE3843890 C1 DE 3843890C1 DE 3843890 A DE3843890 A DE 3843890A DE 3843890 A DE3843890 A DE 3843890A DE 3843890 C1 DE3843890 C1 DE 3843890C1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D31/00—Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D22/00—Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
- B21D22/02—Stamping using rigid devices or tools
- B21D22/04—Stamping using rigid devices or tools for dimpling
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B37/00—Nuts or like thread-engaging members
- F16B37/02—Nuts or like thread-engaging members made of thin sheet material
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
- Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen
von Durchzügen an Blechteilen, bei dem das Blech
teil schrittweise mit Hilfe von Verformungswerk
zeugen von einer ursprünglich flachen Form partiell
in die Form des gewünschten Durchzugs überführt
wird, was durch Auflegen und flächiges Andrücken
des Blechteils auf das mit einer Ausnehmung ver
sehene Unterteil eines Verformungswerkzeugs sowie
Eindrücken des Blechteils mittels des Oberteils
des Verformungswerkzeugs in die Ausnehmung des Un
terteils geschieht.
Mit Blechteilen sind hier allgemein Formteile und
insbesondere Stanz-, Biege- und/oder Prägeteile aus
Blechen, Bändern o. dgl. gemeint. Die Durchzüge
stellen stärker verformte Bereiche an solchen Form
teilen dar; sie ähneln einer Hülse oder Büchse und
werden oft auch als Kragen bezeichnet. In der Re
gel werden sie mit einem Innengewinde versehen und
dienen dann als Mutternersatz. Derartige Formteile
finden in verschiedenen Bereichen des Metallbaus,
namentlich des Fahrzeug- und Gerätebaus, aber auch
der Elektroindustrie und anderer Industriezweige
Anwendung.
Bei dem Verformungsvorgang handelt es sich um einen
Tiefziehvorgang. Dementsprechend kommen in aller Re
gel folgende Verformungswerkzeuge bzw. Teile davon
zum Einsatz: als Unterteil ein sog. Ziehring mit ge
eigneter Ausnehmung sowie einem darin geführten Aus
werfer, als Oberteil ein sog. Niederhalter oder Fal
tenhalter mit einem darin geführten Ziehstempel.
Zum Herstellen der gewünschten Durchzüge werden die
Blechteile schrittweise immer stärker verformt, und
zwar ausgehend von einer flachen Form, namentlich
einem Flansch, einer Ronde oder Platine. Dabei kann
der hier interessierende Verformungsvorgang selbst
Teil eines Gesamtherstellungsverfahrens sein, näm
lich der Gewinnung fertiger Formteile aus Halbzeugen.
Hierfür kommen insgesamt verschiedene Bearbeitungs
vorgänge in Betracht, wie Freistanzen, Biegen, Ziehen,
Lochen, Prägen, Ausschneiden (Trennen). Wie bereits
gesagt, erfolgt die Gesamtverformung schrittweise,
d. h. es sind eine Reihe von Verformungswerkzeugen er
forderlich für einen immer größeren Verformungsgrad.
Diese Werkzeuge müssen sukzessive durchlaufen werden.
Was nun den Verformungsvorgang im einzelnen anbe
trifft, so muß das Formteil zunächst auf das Unter
teil des jeweiligen Verformungswerkzeuges aufgelegt
und dort positioniert werden. Das Unterteil besitzt
dafür in aller Regel eine spezielle Aufnahme. Dar
unter befindet sich eine Ausnehmung, welche eine Aus
buchtung des Blechteils nach dem jeweiligen Verfor
mungsgrad zuläßt. Vor jeglicher Verformung wird je
doch zunächst das Blechteil außerhalb seiner Verfor
mungszone flächig auf das Unterteil angedrückt, indem
der Niederhalter (Faltenhalter) fest auf das Blech
teil aufgefahren und nachfolgend damit ein gewisser
Flächendruck erzeugt wird. Zur Stoßminderung werden
die Andruckkräfte in der Regel über Federn aufgebracht.
Nachdem nun das Blechteil auf dem Unterteil fixiert
ist, wird die jeweils vorgesehene Verformung begonnen,
wozu der Ziehstempel aus dem Oberteil in Richtung
auf das Unterteil ausgefahren wird. Im Zusammenwir
ken mit dem Ziehring ergibt sich der gewünschte Ver
formungsschritt in Richtung auf einen fertigen Durch
zug. Nach der jeweiligen Verformung kann das Blech
teil mittels des Auswerfers aus dem Ziehring gesto
ßen werden.
Die Reihenfolge, mit der die jeweilige Verformung
vorbereitet und eingeleitet sowie ausgeführt wird,
ist nach bisheriger Praxis stets gleich und gilt auch
als zwingend. Ebenso unterliegt der von Station zu
Station in Betracht gezogene Verformungsgrad festen
Regeln. Hierfür werden Durchmesser von Ronde und Aus
nehmung (Ziehstempel) sowie die Tiefe des Stempelein
drucks (der Ausbuchtung) in feste mathematische Be
ziehung zueinander gesetzt.
Mit dem bekannten Verfahren ist es möglich, (Gewinde-)
Durchzüge auch über normale Mutternhöhe hinaus (z. B.
6 mm für M6-Gewinde) herzustellen. Einschränkend muß
jedoch gesagt werden, daß dies nur bei kleinflächigen
Ronden oder Flanschen gelingt. Zum Teil verringert
sich dabei die Wandstärke des Durchzugs gegenüber der
Dicke des Ausgangsmaterials. So müssen nicht selten
Wandstärkeverluste bis zu 25%, gelegentlich sogar
bis zu 50%, bezogen auf das Ausgangsmaterial, in Kauf
genommen werden. Dies kann allerdings bei Gewinde
durchzügen für normale Schraubverbindungen noch aus
reichend sein.
Allerdings reduzieren sich mit größerer Kragenhöhe die
Wandstärken derart, daß die Ausreißfestigkeit unter
das zulässige Maß abfällt. Das bisherige Verfahren
erlaubt also bestenfalls normale Schraubverbindungen,
nicht dagegen Schraubverbindungen mit sehr hoher Aus
reißfestigkeit. Dies gilt erst recht für größerflächi
ge Blechzuschnitte (Ronden). Dabei ist es nicht ein
mal möglich, Gewindedurchzüge für normale Beanspru
chungen herzustellen. Vielmehr müssen in solchen Fäl
len ersatzweise Schweiß- und Blechgewindemuttern auf
geschweißt werden, was natürlich sehr aufwendig ist.
Hier setzt nun die Erfindung an. Sie will ein Verfah
ren angeben, welches es ermöglicht, auch aus großflä
chigen Ronden oder Blechzuschnitten (Gewinde-)Durch
züge von größerer Höhe und mit einer Wandstärke ähn
lich der Dicke des Ausgangsmaterials herzustellen.
Jene Durchzüge sollen auch für hochbeanspruchte
Schraubverbindungen verwendet werden können und bei
einem großen Teilespektrum das Aufschweißen von
Schweiß- und Blechgewindemuttern entbehrlich machen.
Letztlich soll damit eine rationelle und preiswerte
Herstellung ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird nach dem Vorschlag der Erfindung
auf überraschend einfache Weise dadurch gelöst, daß
das flächige Andrücken erst erfolgt, nachdem mit
dem Eindrücken bereits begonnen wurde.
Wie ersichtlich, soll jetzt eine geänderte Reihen
folge bei der Bearbeitung in den einzelnen Stationen
gelten. Diese steht sozusagen im Widerspruch zu der
bisherigen Praxis. Galt es bisher als Voraussetzung
für eine definierte Verformung, daß die Randzonen
zunächst fixiert und während der Verformung glatt
gehalten wurden, so werden nach den jetzigen Vor
schlag die Randzonen zunächst in dem Verformungs
vorgang mit einbezogen und nachträglich wieder ge
glättet.
Wie sich in zahlreichen Versuchen gezeigt hat, lassen
sich so selbst extreme Durchzugs- oder Kragenhöhen
auch bei großflächigen Ronden oder Blechzuschnitten
erreichen bei gleichzeitiger Erhaltung der Ausgangs
materialdicke. Der Erfindung liegt die Erkenntnis
zugrunde, daß es zur Verbesserung der bisherigen
Ergebnisse in erster Linie besserer Bedingungen für
den Materialfluß bedarf. Dieser sollte so wenig wie
möglich gehemmt werden. So lassen sich auch die bei
kleinflächigen Blechzuschnitten günstigeren Ergeb
nisse mit einem vergleichsweise ungehemmten Material
fluß erklären.
Das vorgeschlagene Verfahren führt aber nicht nur zu
besseren Ergebnissen; es kann auch energiefreundlich
ausgestaltet werden, je nach dem, wie weit zunächst
der Zentralbereich verformt und anschließend die
Randzonen zurückgeglättet werden. Mit diesen Gestal
tungsmöglichkeiten verliert auch das Problem der
Wärmeableitung an Brisanz.
Zur Durchführung des Verfahrens bedarf es keiner spe
ziellen oder im Aufbau geänderten Verformungswerk
zeuge, so daß keine zusätzlichen Investitionen er
forderlich werden. Wie bisher auch lassen sich die
Ergebnisse durch richtige Wahl und sorgfältige Be
achtung der maßgeblichen Fertigungskriterien opti
mieren, wie Arbeits- und Verformungsgeschwindigkeit
in Verbindung mit den jeweils erforderlichen Unter-
und Oberdrücken sowie geeignete Schmier-, Gleit- und
Ziehmittel.
Vorteilhaft erfolgt das flächige Andrücken, nachdem
das Eindrücken in der jeweiligen Station bereits
bis zur Hälfte durchgeführt worden ist.
Nach einem weiteren Vorschlag erfolgt das flächige
Andrücken, kurz bevor das Eindrücken abgeschlossen
ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile werden nachste
hend anhand der Zeichnung für verschiedene Ver
fahrenserzeugnisse beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 einen Durchzug, wie er für normale Schraub
verbindungen in Betracht kommt, im Schnitt,
Fig. 2 den Gegenstand von Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 einen Durchzug, wie er für Schraubverbin
dungen mit hoher Ausreißfestigkeit Anwen
dung finden kann, in Draufsicht,
Fig. 4 den Gegenstand von Fig. 3 im Schnitt,
Fig. 5 ein fertiges Blechteil mit verschiedenen Ge
windedurchzügen im Schnitt und
Fig. 6 den Gegenstand von Fig. 5 in Draufsicht.
Nach den Fig. 1 und 2 kommen für Schraubverbindungen
mit normaler Beanspruchung folgende Parameter und un
gefähren Abmessungen in Betracht, beispielsweise für
ein Gewinde M8: ein Ausgangsmaterial mit der Dicke
s = 2 mm, ein Ronden- oder Flanschdurchmesser D =
25 mm, ein Kragen-Außendurchmesser d = 10 mm und
eine Kragenhöhe H = 10 mm. Da der gezeigte Durchzug
aus einem kleinflächigen Blechzuschnitt geformt ist,
kann er auch nach den bereits bekannten Verfahren
hergestellt werden.
Anders verhält es sich dagegen mit den Durchzügen im
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4. Sie lassen
sich ausschließlich nach dem erfindungsgemäßen Ver
fahren gewinnen. So gelten jetzt bei gleichem Gewin
de (M8) und gleicher Dicke des Ausgangsmaterials
(s = 2 mm) folgende Parameter und ungefähren Abmes
sungen: Ronden- oder Flanschdurchmesser D = 180 mm/
D 1 = 80 mm, Kragen-Außendurchmesser d = 11,5 mm und
Kragenhöhe H = 12-18 mm.
Ähnliches gilt für das weitere Ausführungsbei
spiel gemäß den Fig. 5 und 6. Auch jenes ist be
züglich der Gewindedurchzüge nur noch mit dem er
findungsgemäßen Verfahren zu erreichen. Ansonsten
kann das gezeigte Blechteil in herkömmlicher Weise
erzeugt werden.
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen von Durchzügen an Blech
teilen, bei dem das Blechteil schrittweise mit Hil
fe von Verformungswerkzeugen von einer ursprünglich
flachen Form partiell in die Form des gewünschten
Durchzugs überführt wird, was durch Auflegen und
flächiges Andrücken des Blechteils auf das mit ei
ner Ausnehmung versehene Unterteil eines Verfor
mungswerkzeugs sowie Eindrücken des Blechteils
mittels des Oberteils des Verformungswerkzeuges
in die Ausnehmung des Unterteils geschieht,
dadurch gekennzeichnet, daß das flächige Andrücken
erst erfolgt, nachdem mit dem Eindrücken bereits
begonnen wurde.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das flächige Andrücken erfolgt, nachdem das Ein
drücken in der jeweiligen Station bereits bis zur
Hälfte durchgeführt worden ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das flächige Andrücken erfolgt, kurz
bevor das Eindrücken abgeschlossen ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3843890A DE3843890C1 (de) | 1988-12-24 | 1988-12-24 | |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (5)
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