DE3851797T2 - Laut-Fernsprechgerät mit einer variablen Verstärkungsschaltung. - Google Patents

Laut-Fernsprechgerät mit einer variablen Verstärkungsschaltung.

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft ein Lautsprechertelefon, das ein Mikrofon und einen Lautsprecher verwendet, und insbesondere ein Lautsprechertelefon mit einer variablen Verstärkungsschaltung zum Steuern der Verstärkungen im Empfangs- und Sendepfad.
  • Beim bekannten Lauthörtelefon werden die Verstärkungen im Empfangs- und Sendepfad durch ein variables Widerstandselement, z. B. einen Feldeffekttransistor (FET), als Reaktion auf die Werte der Empfangs- und Sendesignalpegel umgeschaltet. Um Pfeifen oder Heulen zu verhindern, ist vorzugsweise das als Gesamtverstärkung bezeichnete Produkt der Verstärkungen im Empfangs- und Sendepfad stets konstant.
  • Im bekannten Lautsprechertelefon ist die Gesamtverstärkung jedoch infolge der Gate-Spannungsschwankungen als Funktion der Durchlaßwiderstandskennwerte des die Verstärkungen im Empfangs- und Sendepfad bestimmenden FET nicht unbedingt konstant. Dabei gilt, daß in einer "stabilen Periode", in der die Verstärkungen im Empfangs- und Sendepfad stabil sind, die Gesamtverstärkung konstant ist. Dagegen kann sich in einer "Umschaltperiode", in der die Verstärkungen im Empfangs- und Sendepfad umgeschaltet werden, die Gesamtverstärkung infolge der zuvor genannten Kennwertschwankungen erhöhen. Dies kann zu Pfeif- oder Heulproblemen führen.
  • Das bekannte Lautsprechertelefon wird in den folgenden Dokumenten beschrieben:
  • (1) A. Busala: "Fundamental Considerations in the Design ofa voice-Switched Speakerphone" [Grundgedanken für die Gestaltung eines Lauthörtelefons mit Sprachumschaltung], THE BELL SYSTEM TECHNICAL JOURNAL, Vol. XXXIX, März 1960, Seiten 265 bis 294;
  • (2) W. F. Clemency, et. al.: "Functional Design ofa Voice- Switched Speakerphone" [Funktionsgestaltung eines Lauthörtelefons mit Sprachumschaltung], THE BELL SYSTEM TECHNICAL JOURNAL, Vol. XL, Mai 1961, Seiten 649 bis 668; und
  • (3) US-A-4,629,829 für Puhl, etal., 16. Dezember 1986. In der FR-A-2,582,885, veröffentlicht am 5. Dezember 1986, wird eine beidseitige Übertragungsschaltung vorgeschlagen, bei der die Verstärkungen im Sende- und Empfangspfad automatisch entsprechend der Stärke der Ausgangssignale gesteuert werden.
  • Die US-A-4,319,086, veröffentlicht im März 1982, schlägt eine Schaltung mit Sprachumschaltung vor, die nichtlineare Feldeffektbauelemente in Sende- und Empfangsvaristoren verwendet, um eine Freisprechbedienung eines Telefons mit verringertem verschlucken der ersten Silbe vorzusehen.
  • In einer zu beschreibenden Ausführungsform der Erfindung ist ein Lautsprechertelefon vorgesehen, bei dem die Erhöhung der Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode der Verstärkung unterdrückt wird, um Pfeifen oder Heulen zu verhindern.
  • In einer besonderen zu beschreibenden Ausführungsform ist ein Lautsprechertelefon mit einer variablen Verstärkungsschaltung vorgesehen, die aufweist: einen Empfangspfad mit einer ersten Verstärkungseinrichtung zum verstärken eines Empfangssignals um eine erste Verstärkung, um ein Empfangssprachsignal bereitzustellen, einen Sendepfad mit einer zweiten Verstärkungseinrichtung zum Verstärken eines Sendesprachsignals um eine zweite Verstärkung, um ein Sendesignal bereitzustellen, eine erste Einrichtung zum Vergleichen eines Signalpegels auf dem Empfangspfad mit einem Signalpegel auf dem Sendepfad, um ein Steuersignal zum Steuern der ersten und der zweiten Verstärkung bereitzustellen, und eine auf das Steuersignal reagierende zweite Einrichtung zum Umschalten zwischen der ersten und der zweiten Verstärkung, um eine der Verstärkungen größer als die andere der Verstärkungen werden zu lassen, wobei die sich aus der ersten und der zweiten Verstärkung während der Umschaltperiode der Verstärkungen ergebende Gesamtverstärkung gleich oder kleiner als die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode unter Ausschluß der Umschaltperiode ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nachfolgend wird die Erfindung näher anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lautsprechertelefons;
  • Fig. 2 eine schematische Darstellung der zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lautsprechertelefons; und
  • Fig. 3 eine Kurve der Gate-Spannung als Funktion der Verstärkungskennwerte der Ausführungsform von Fig. 1.
  • NÄHERE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In Fig. 1 stellen die Pfade vom Anschluß 1A zu 1B und vom Anschluß 2A zu 2B den Empfangs- bzw. den Sendepfad dar. Wird diese Ausführungsform auf ein Mobiltelefon angewendet, sind die Anschlüsse 1A und 1B mit einem Empfänger (RX) bzw. einem Lautsprecher verbunden, während die Anschlüsse 2A und 2B mit einem Mikrofon bzw. einem Sender (TX) verbunden sind. Eine Empfangsverstärkerschaltung 3 mit variabler Verstärkung weist einen Operationsverstärker 7 auf, der als invertierender Verstärker wirkt. Die Schaltung 3 verstärkt ein Empfangssignal vom Anschluß 1A zu einem verstärkten Signal und führt es zum Anschluß 1B als Empfangssprachsignal. Eine Reihenschaltung aus einem FET 4 und einem Widerstand R&sub1; ist parallel zu einem Rückführwiderstand R&sub2; des Verstärkers 7 geschaltet. Eine Sendeverstärkerschaltung 5 mit variabler Verstärkung weist einen Operationsverstärker 8 auf, der als nichtinvertierender Verstärker wirkt. Die Schaltung 5 verstärkt ein Sendesprachsignal vom Anschluß 2A zu einem verstärkten Signal und führt es zum Anschluß 2B als Sendesignal. Eine Reihenschaltung aus einem FET 6 und einem Widerstand R&sub5; ist parallel zu einem eingangsinvertierenden Widerstand R&sub6; des Verstärkers 8 geschaltet. Der Anschlußpunkt des FET 6 und des Widerstands R&sub6; ist über einen Kondensator C an Masse gelegt.
  • Der Empfangssignalpegel wird durch einen Empfangspegeldetektor 9 detektiert, während der Sendesignalpegel durch einen Sendepegeldetektor 10 detektiert wird. Die detektierten Ergebnisse der Detektoren 9 und 10 werden durch einen Komparator 11 miteinander verglichen. Als Reaktion auf das Vergleichsergebnis führt der Komparator 11 eine Steuerspannung zu den Gates der FET 4 und 6, durch die beide FET 4 und 6 ausgeschaltet werden, wenn der Ausgangspegel des Empfangspegeldetektors 9 höher als der Ausgangspegel des Sendepegeldetektors 10 ist, während sie im umgekehrten Fall eingeschaltet werden.
  • Bei ausgeschalteten FET 4 und 6 sind ihre Widerstandswerte im wesentlichen unendlich groß. In diesem Fall wirkt als Rückführwiderstand des Operationsverstärkers 7 lediglich R&sub2;, was dazu führt, daß die Verstärkung des Verstärkers 7 maximal wird. Da außerdem als eingangsinvertierender Widerstand des Verstärkers 8 nur R&sub6; wirkt, wird die Verstärkung des Verstärkers 8 minimal.
  • Sind dagegen beide FET 4 und 6 eingeschaltet, beträgt der Rückführwiderstand des Verstärkers 7 (r&sub1;+Rein)//r&sub2;, worin Rein den Durchlaßwiderstand der FET 4 und 6, // die Parallelschaltung und rn (n = 1 bis 6) den Widerstandswert des Widerstands Rn bezeichnen. Da außerdem der Wert des eingangsinvertierenden Widerstands des Verstärkers 8 (r&sub5;+Rein)//r&sub6; beträgt, wird die Verstärkung des Verstärkers 8 maximal. Im folgenden wird angenommen, daß der Durchlaßwiderstand Rein der FET 4 und 6 in ihrem stabilen Einschaltzustand oder in der stabilen Periode im wesentlichen gleich Null ist.
  • Befinden sich die FET im aktiven Zwischenzustand zwischen Ein- und Ausschaltung, also in der vorgenannten Umschaltperiode, verändern sich die Verstärkungen der verstärker 3 und 5 mit dem Durchlaßwiderstand als Funktion der Gate- Spannungskennwerte der FET 4 und 6.
  • Um Pfeifen oder Heulen zu verhindern, ist vorzugsweise die durch das Produkt der Verstärkungen des Empfangs- und Sendeverstärkers 3 und 5 mit variabler Verstärkung definierte Gesamtverstärkung stets konstant. In dieser Ausführungsform sind in der stabilen Periode, in der der Ein- und Ausschaltzustand der FET 4 und 6 stabil ist, die Gate-Spannungen der FET 4 und 6 konstant, wodurch die Widerstandswerte der FET 4 und 6 konstant sein können. Daher läßt sich die Gesamtverstärkung problemlos konstant halten. Während der Umschaltperiode, in der die Verstärkungen der Verstärkerschaltungen 3 und 5 umgeschaltet werden, d. h., in der ein Umschalten der FET 4 und 6 zwischen dem Ein- und Ausschaltzustand stattfindet, kann die Gesamtverstärkung vorübergehend größer als die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode werden, da die Gate-Spannung als Funktion der Widerstandskennwerte der FET 4 und 6 vergleichsweise unterschiedlich sein kann. Das bedeutet, daß in der Umschaltperiode ein Pfeifen oder Heulen auftreten kann. Daher muß die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode auf einen kleineren Wert als die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode eingestellt werden. Nachfolgend wird beschrieben, wie die Einstellung vorgenommen wird.
  • Es soll nunmehr angenommen werden, daß beide FET 4 und 6 den gleichen Widerstandswert Rx bei gleicher Gate-Spannung haben. Die Verstärkungen GRR(Rx) und GT(Rx) der Empfangs- und Sendeverstärkerschaltungen 3 und 5 mit variabler Verstärkung berechnen sich dann wie folgt:
  • und
  • Ferner wird angenommen, daß die Umschaltperioden für die Verstärkungen der Verstärkerschaltungen 3 und 5 mit variabler Verstärkung gleich sind. Bezeichnet man die Verstärkungen der Empfangs- und der Sendeverstärkerschaltung 3 und 5 im stabilen Einschaltzustand der FET durch GR(&sup0;) bzw. GT(&sup0;) und die im stabilen Ausschaltzustand der FET durch GR(∞) bzw. GT(∞), läßt sich die notwendige Bedingung zum Herstellen einer Konstanz der Gesamtverstärkung wie folgt formulieren:
  • Aus den Gleichungen (1), (2) und (3) ergeben sich die folgenden Beziehungen:
  • Hierbei wird angenommen, daß der Widerstandswert der FET im Einschaltzustand Null beträgt, während er im Ausschaltzustand unendlich groß ist. Als Ergebnis berechnet sich die Gesamtverstärkung in der stabilen Periode durch:
  • Andererseits berechnet sich die Gesamtverstärkung in der Umschaltperiode anhand von Gleichung (1) und (2)
  • Um die Gesamtverstärkung unabhängig von der Umschalt- oder stabilen Periode konstant werden zu lassen, sollte die folgende Beziehung gelten:
  • GR(Rx)·GT(Rx) = GR(∞) (7)
  • Durch Einsetzen der Gleichungen (5) und (6) in (7) ergibt sich somit:
  • Durch Einsetzen der Gleichung (4) in (8) ergibt sich die folgende Beziehung:
  • die umgeschrieben wird zu
  • Aus Gleichung (10) erhält man
  • was umgeschrieben wird zu
  • Somit lautet ein Endergebnis
  • r&sub1; = r&sub5; (13)
  • Die Beziehung (13) kann jedoch nur unter der Annahme gelten, daß sich der Widerstandswert Rx aller FET in gleichem Maß mit der Änderung ihrer Gate-Spannungen ändert. Anders ausgedrückt gilt die Beziehung (13) nicht unbedingt während der Umschaltperiode. Die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode kann größer als während der stabilen Periode werden. Daher muß die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode auf einen kleineren Wert als während der stabilen Periode eingestellt werden. Dabei ist folgende Einstellung erforderlich:
  • GR(Rx) GT(Rx) < GR(&infin;) GT(&infin;) (14)
  • woraus man unter Verwendung der Gleichungen (4), (5) erhält:
  • r&sub1; > r&sub5; (15)
  • Gilt die Beziehung (15), so fällt die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode auf einen Wert, der kleiner als die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode ist. Die Beziehung (15) bedeutet, daß der Widerstand von r&sub5;, der in Reihe mit dem FET 6 geschaltet ist, kleiner als der Widerstand von r&sub1; ist, der in Reihe mit dem FET 4 geschaltet ist. Dies gilt auch, wenn die Sendeverstärkerschaltung 5 mit variabler Verstärkung ein invertierender Verstärker ist.
  • Fig. 3 zeigt eine Gate-Spannung als Funktion einer Verstärkungscharakteristik des FET. Eine Strichlinie 31 bezeichnet die Verstärkung des Verstärkers 3, während eine Strichpunktlinie 32 und eine Vollinie 33 die Verstärkung des Verstärkers 5 bzw. die Gesamtverstärkung bezeichnen. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode kleiner als die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode.
  • Im folgenden soll nunmehr die zweite Ausführungsform der Erfindung anhand von Fig. 2 erläutert werden. In Fig. 2 ist eine Parallelschaltung aus einem FET 15 und einem Widerstand R&sub8; in Reihe mit einem Widerstand R&sub7; eines Operationsverstärkers 16 einer Verstärkerschaltung 14 mit variabler Verstärkung im Empfangspfad geschaltet. Ein Operationsverstärker 19 einer Verstärkerschaltung 17 mit variabler Verstärkung im Sendepfad ist ein invertierender Verstärker. Der Eingangswiderstand R&sub1;&sub1; des Verstärkers 19 ist in Reihe mit der Parallelschaltung aus einem FET 18 und einem Widerstand R&sub1;&sub2; geschaltet.
  • Die Verstärkungen GR(Rx) und GT(Rx) der Verstärker 14 und 17 berechnen sich wie folgt:
  • worin rn (n = 7 bis 12) den Widerstandswert des Widerstands bezeichnet. Bei eingeschalteten FET 15 und 18 kürzen sich die Gleichungen (16) und (17) zu:
  • während sie ansonsten wie folgt gekürzt werden:
  • Da die Umschaltperioden für die Verstärkungen der Verstärkerschaltungen 14 und 17 mit variabler Verstärkung gleich sind und da die Verstärkungen der Schaltungen 14 und 17 in der stabilen Periode gleich sein sollten, muß folgende Beziehung gelten:
  • Aus den Gleichungen (18) bis (22) erhält man
  • Folglich beträgt die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode
  • Die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode ergibt sich aus den Gleichungen (16) und (17):
  • Ähnlich wie in der ersten Ausführungsform sollte die folgende Beziehung gelten, damit die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode kleiner als die während der stabilen Periode ist:
  • GR(Rx) GT(Rx) < GR(0) GT(0) (26)
  • Setzt man die Gleichungen (24) und (25) in die Gleichung (26) ein, ergibt sich:
  • was sich unter Verwendung der Beziehung (23) auffolgendes Endergebnis kürzen läßt:
  • r&sub1;&sub2; < r&sub8; (28)
  • Wird daher ähnlich wie in der ersten Ausführungsform der widerstandswert r&sub8; des Widerstands R&sub8;&sub1; der parallel zum FET 15 der Verstärkerschaltung 14 mit variabler Verstärkung im Empfangspfad geschaltet ist, größer gewählt als der Widerstandswert r&sub1;&sub2; des Widerstands R&sub1;&sub2;, der parallel zum FET 18 der Verstärkerschaltung 17 mit variabler Verstärkung im Sendepfad geschaltet ist, so kann die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode kleiner als die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode sein.
  • Wie erläutert wurde, nutzt die vorstehende Ausführungsform der Erfindung den FET als variablen Widerstand, um die Verstärkungen des Empfangs- und Sendepfads im Lautsprechertelefon kontinuierlich und gleichmäßig umzuschalten. Indem man ferner den Widerstandswert des zum FET im Empfangspfad in Reihe oder parallel geschalteten Widerstands gegenüber dem Widerstandswert des zum FET im Sendepfad in Reihe oder parallel geschalteten Widerstands vergrößert, verkleinert sich die Gesamtverstärkung während der Umschaltperiode gegenüber der während des stabilen Zustands, so daß Pfeifen oder Heulen kaum auftreten kann.

Claims (8)

1. Lautsprechertelefon mit einer variablen Verstärkungsschaltung, die aufweist: einen Empfangspfad (IA nach 1B) mit einer ersten Verstärkungseinrichtung (7, 16) zum Verstärken eines Empfangssignals um eine erste Verstärkung, um ein Empfangssprachsignal bereitzustellen, einen Sendepfad (2A nach 2B) mit einer zweiten Verstärkungseinrichtung (8, 19) zum Verstärken eines Sendesprachsignals um eine zweite Verstärkung, um ein Sendesignal bereitzustellen, eine mit dem Empfangs- (IA nach 1B) und dem Sendepfad (2A nach 2B) verbundene erste Einrichtung (9, 10, 11) (20, 21, 22) zum Vergleichen eines Signalpegels auf dem Empfangspfad (IA nach 1B) mit einem Signalpegel auf dem Sendepfad (2A nach 2B), um ein Steuersignal zum Steuern der ersten und der zweiten Verstärkung bereitzustellen, und eine auf dem ersten (1A nach 1B) und zweiten Pfad (2A nach 2B) angeordnete, auf das Steuersignal reagierende zweite Einrichtung (4, R2, R3) (6, R4, R6) (15, R7, R9) (18, R10, R11) zum Umschalten zwischen der ersten und zweiten Verstärkung, um eine der Verstärkungen größer als die andere der Verstärkungen werden zu lassen, wobei das Umschalten während einer diskreten Umschaltperiode erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der zweiten Einrichtung (4, R2, R3) (6, R4, R6) (15, R7, R9) (18, R10, R11) verbundene dritte Einrichtung (R1, R5) (R8, R12) vorgesehen ist, um die sich aus der ersten und zweiten Verstärkung (31, 32) während der Umschaltperiode der Verstärkungen ergebende Gesamtverstärkung (33) nicht größer als die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode unter Ausschluß der Umschaltperiode werden zu lassen.
2. Lautsprechertelefon nach Anspruch 1, wobei die erste Einrichtung (9, 10, 11) (20, 21, 22) einen ersten und zweiten Pegeldetektor (9, 10) (20, 21) zum Detektieren der Pegel der Empfangs- bzw. Sendesignale und einen Pegelkomparator (11, 22) zum Vergleichen der Ausgangspegel des ersten und zweiten Pegeldetektors (9, 10) (20, 21) aufweist, um das Vergleichsergebnis als das Steuersignal bereitzustellen.
3. Lautsprechertelefon nach Anspruch 2, wobei der Pegelkomparator (11, 22) ein erstes Signal als das Steuersignal erzeugt, wenn der Ausgangspegel des ersten Pegeldetektors (9, 10) größer als der des zweiten Pegeldetektors (20, 21) ist, und ein zweites Signal als das Steuersignal erzeugt, wenn der Ausgangspegel des zweiten Pegeldetektors (20, 21) größer als der des ersten Pegeldetektors (9, 10) ist, und wobei die zweite Einrichtung (4, R2, R3) (6, R4, R6) (15, R7, R9) (18, R10, R11) als Reaktion auf das erste Signal die erste und zweite Verstärkung so steuert, daß die erste Verstärkung größer als die zweite Verstärkung wird, und als Reaktion auf das zweite Signal die erste und zweite Verstärkung so steuert, daß die zweite Verstärkung größer als die erste Verstärkung wird.
4. Lautsprechertelefon nach Anspruch 3, wobei die zweite Einrichtung (4, R2, R3) (6, R4, R6) (15, R7, R9) (18, R10, R11) die Gesamtverstärkung während der stabilen Periode konstant hält.
5. Lautsprechertelefon nach Anspruch 3, wobei die zweite Einrichtung aufweist: eine erste variable Widerstandseinrichtung (4, 15), die mit einem Rückführwiderstand (R2, R7) der ersten Verstärkungseinrichtung (7, 16) verbunden ist, und eine zweite variable Widerstandseinrichtung (6, 18), die mit einem Rückführwiderstand (R4, R10) der zweiten Verstärkungseinrichtung (8, 19) verbunden ist, und wobei die dritte Einrichtung (R1, R5) (R8, R12) aufweist: eine erste Widerstandseinrichtung (R1, R8), die mit der ersten variablen Widerstandseinrichtung (4, 15) verbunden ist, und eine zweite Widerstandseinrichtung (R5, R12), die mit der zweiten variablen Widerstandseinrichtung (6, 18) verbunden ist und einen Widerstand hat, der kleiner als der der ersten Widerstandseinrichtung (R1, R8) ist.
6. Lautsprechertelefon nach Anspruch 5, wobei die erste (R1) und zweite (R5) Widerstandseinrichtung in Reihe mit der ersten (4) bzw. der zweiten (6) variablen Widerstandseinrichtung geschaltet sind.
7. Lautsprechertelefon nach Anspruch 5, wobei die erste (R8) und zweite (R12) Widerstandseinrichtung parallel zu der ersten (R15) bzw. der zweiten (18) variablen Widerstandseinrichtung geschaltet sind.
8. Lautsprechertelefon nach Anspruch 5, wobei die erste und die zweite variable Widerstandseinrichtung einen ersten (4, 15) bzw. einen zweiten FET (6, 18) aufweist und der erste und zweite FET ausgeschaltet sind, wenn das erste Signal an ihre Gates angelegt wird, und eingeschaltet sind, wenn das zweite Signal an ihre Gates angelegt wird.
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