DE3901686A1 - Waschmaschine oder waschtrockner mit einer dosiereinrichtung - Google Patents

Waschmaschine oder waschtrockner mit einer dosiereinrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine oder einen Waschtrockner mit Einrichtungen für die programmgemäße Zugabe von flüssigen und/oder pulverförmigen Wäschebe­ handlungsmitteln in den Laugenbehälter, einer Bedienblende, einem im Blendenbereich der Maschine angeordneten Wasch­ mitteleinspülkasten und mit einem an anderer Stelle der Maschine angeordneten Vorratsbehälter für flüssige Wäschebehandlungsmittel.
Die vorgegebene Dosiereinrichtung soll die automatische Zugabe von flüssigen Wäschebehandlungsmitteln während des Waschgangs ermöglichen.
Es ist bereits bekannt, zur Erfüllung dieser Erfordernisse eine Wäschebehandlungsmaschine mit einem Vorratsbehälter und einer Dosierpumpe für die Zugabe von Wäschebehandlungs­ mitteln auszurüsten.
Aus der DE-U 70 22 325 ist beispielsweise eine Dosierein­ richtung für Weichspülmittel bekannt, wodurch die für den Spülgang benötigte Menge Weichspülmittel automatisch in den Laugenbehälter oder in die Waschmitteleinspülkammer dosiert wird.
Weiterhin ist aus der DE-OS 34 47 303 eine Waschmaschine bekannt, bei der ein Vorratsbehälter für Flüssigmittel über einen Einfüllstutzen im Einspülkasten befüllt werden kann. Das Flüssigmittel wird aus dem Vorratsbehälter direkt in den Laugenbehälter gepumpt.
Bei den bekannten Dosiereinrichtungen ist der Vorrats­ behälter jeweils nur für eine Art von Wäschebehandlungs­ mitteln vorgesehen - z. B. nur für Weichspülmittel oder Flüssigwaschmittel. Der Benutzer des Gerätes kann nicht individuell festlegen, welche Wäschebehandlungsmittel er dem Waschprozeß automatisch zuführen will.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Waschmaschine oder einen Waschtrockner mit einer Einrichtung für die Zugabe flüssiger Wäschebehandlungsmittel so zu gestalten, daß der Benutzer je nach Bedarf unterschiedliche Wäsche­ behandlungsmittel in dem Vorratsbehälter bevorraten kann und daß die jeweils erforderliche Dosiermenge des eingefüllten Mittels automatisch an der richtigen Stelle des Waschprogrammablaufs direkt in den Laugenbehälter dosiert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Ansprüchen.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile liegen insbeson­ dere darin, daß aus einem Vorratsbehälter je nach Bedarf bzw. Waschgewohnheiten der Benutzer wahlweise flüssige Wäschebehandlungsmittel wie Flüssigwaschmittel, Enthär­ tungsmittel und flüssige Chlorbleiche in den Vor- und/oder Hauptwaschgang oder Weichspülmittel in den letzten Spülgang dosiert werden können.
Bei Zugabe von Flüssigwaschmittel wird die entsprechende Waschmittelmenge im Zwei-Laugenprogramm automatisch fachgerecht in 1/4 für die Vorwäsche und 3/4 für die Hauptwäsche aufgeteilt und dem Laugenbehälter zugeführt. Durch die Betätigung einer Verstelleinrichtung im Bereich des Vorratsbehälters legt der Benutzer fest, welches Wäsche­ behandlungsmittel in dem Vorratsbehälter bevorratet wird und gibt dadurch der Programmsteuerung ein Signal, wann die programmgemäße Zugabe des Behandlungsmittels erfolgen muß.
Die Dosiermenge kann vom Benutzer vorgewählt werden und wird für die folgenden Waschgänge gespeichert, damit nicht vor jedem weiteren Waschgang mit gleichem Wäsche­ behandlungsmittel eine erneute Festlegung der Dosiermenge erfolgen muß.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist eine Dosierautomatik vorgesehen, die den Wert der Dosier­ menge in Abhängigkeit der zu Beginn des ersten Waschganges zugelaufenen Wassermenge berechnet. Dadurch ist eine Dosiermengenanpassung für unterschiedliche Gewebearten und Wäschemengen möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Wäschebehandlungsmaschine mit schematisch dargestelltem Vorratsbehälter (3),
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Wäschebehandlungs­ maschine,
Fig. 3 die Anzeigeeinrichtung (11) der Bedienblende (1),
Fig. 4 den Vorratsbehälter (3) mit Füllstutzen (21) in der Seitenansicht im Schnitt.
In der Fig. 1 ist die Bedienblende einer Wäschebehandlungs­ maschine mit 1 bezeichnet.
Im Bereich der Bedienblende (1) ist ein Waschmittelein­ spülkasten (2) für die manuelle Zugabe von Wäschebehand­ lungsmitteln vorgesehen. Der Vorratsbehälter (3) für flüssige Wäschebehandlungsmittel ist im unteren Bereich der Maschine hinter einer Montageklappe herausnehmbar angeordnet. Der Vorratsbehälter (3) kann z. B. in Führungs­ nuten (4) in das Gehäuse einschiebbar gelagert sein. Im Bereich des Vorratsbehälters (3) ist eine Verstelleinrich­ tung (5) vorgesehen, an der der Benutzer vorgeben muß, welche Art von Wäschebehandlungsmittel in den Vorratsbe­ hälter (3) eingefüllt wurde. Die Verstelleinrichtung (5) kann z. B. als Einschubsperre für den Vorratsbehälter (3) ausgebildet sein. Der Vorratsbehälter (3) weist dabei vorzugsweise zur Einschubrichtung des Behälters schräg verlaufende Führungsnuten (6, 7) auf, in denen der als Einschubsperre ausgebildete Verstellhebel der Verstellein­ richtung (5) geführt wird. Soll der Vorratsbehälter (3) in das Gehäuse der Maschine eingeschoben werden, muß zunächst der Verstellhebel in die Richtung einer Führungsnut (6 oder 7) gelegt werden, damit der Vorratsbehälter (3) in das Gehäuse eingeschoben werden kann. Die Führungs­ nuten (6, 7) sind mit Symbolen (8, 9) für verschiedene Wäschebehandlungsmittel versehen. Je nachdem, welche Art von Wäschebehandlungsmittel in den Vorratsbehälter (3) gefüllt wurde, muß der Verstellhebel in die entsprechende Winkelstellung zur Einschubrichtung gebracht werden. Die Verstelleinrichtung (5) ist schaltungstechnisch mit der Programmsteuereinrichtung (10) der Maschine verbunden. Je nach Winkelstellung des Verstellhebels erfolgt die automatische programmgemäße Zugabe des flüssigen Wäsche­ behandlungsmittels. Wurde z. B. Weichspülmittel in den Vorratsbehälter (3) eingefüllt, muß der Verstellhebel der Verstelleinrichtung (5) in die Richtung der Position des Symbols (9) zeigen. Entsprechend der Winkelstellung des Verstellhebels erfolgt die automatische Dosierung des Weichspülmittels im letzten Spülgang. Wenn Flüssigwasch­ mittel in den Vorratsbehälter (3) eingefüllt wurde, muß der Benutzer den Verstellhebel in Richtung der Position des Symbols (8) umlegen, damit der Programmsteuereinrich­ tung (10) signalisiert wird, daß die Zugabe des Mittels in den Vor- bzw. Hauptwaschgang erfolgen muß. Dabei wird die Dosiermenge automatisch fachgerecht in 1/4 für den Vorwaschgang und 3/4 für den Hauptwaschgang aufgeteilt. Wenn ein Waschprogramm ohne Vorwäsche angewählt wurde, erfolgt die Zugabe der gesamten Dosiermenge allein in den Hauptwaschgang. Im Bereich des Vorratsbehälters (3) können noch zusätzliche Einstellungen für weitere Wäsche­ behandlungsmittel vorgesehen werden.
Durch die als Einschubsperre ausgebildete Verstelleinrich­ tung (5) wird der Benutzer nach dem Befüllen des Vorrats­ behälters (3) gezwungen, der Programmsteuerung (10) zu signalisieren, welche Art von Wäschebehandlungsmittel in den Behälter gefüllt wurde. Eine Fehldosierung aufgrund einer falschen Mittelangabe des Benutzers bei der Programm­ wahl ist somit ausgeschlossen.
Innerhalb der Anzeigeeinrichtung (11) der Bedienblende (1) der Maschine wird über die Mittelanzeige (12, 13) angezeigt, welches Wäschebehandlungsmittel in den Behälter gefüllt wurde. Für die Anzeige der Art des Wäschebehandlungsmittels kann z. B. jedem Symbol der Anzeigeeinrichtung (11) eine LED zugeordnet sein, die bei Anwahl der Einrichtung für die automatische Zugabe der flüssigen Wäschebehand­ lungsmittel über die Schalteinrichtung (14) als Dauerlicht aufleuchtet.
Entsprechend der Anzahl der Einstellmöglichkeiten im Bereich des Vorratsbehälters (3) für unterschiedliche Wäschebehand­ lungsmittel sind in der Anzeigeeinrichtung (11) Symbole und LEDs für die Mittelanzeige (12, 13) vorhanden. Für den Vor­ ratsbehälter (3) ist eine Flüssigkeitsniveaumeßeinrich­ tung (15) vorgesehen. Der Wert des Flüssigkeitsstandes kann über die Anzeigeeinrichtung (11) der Bedienblende (1) angezeigt werden. Es wäre aber auch möglich, ein Restniveau oder einen leeren Vorratsbehälter (3) durch Blinken einer LED zu signalisieren.
Die Anwahl der Einrichtung für die automatische Zugabe der flüssigen Wäschebehandlungsmittel kann über eine Schalteinrichtung (14) erfolgen. Die Mittelanzeige (12, 13) leuchtet dann als Dauerlicht auf.
Weiterhin kann die entsprechende Dosiermenge innerhalb der Anzeigeeinrichtung (11) angezeigt werden. Hierzu ist es möglich, verschiedenen Zahlenwerten für die Dosier­ mengen LEDs zuzuordnen, die entsprechend der eingestellten Dosiermenge aufleuchten oder den genauen Zahlenwert in einem Display anzeigen zu lassen. Wird während der Entnahme des Wäschebehandlungsmittels ein Restniveau erreicht, blinkt die Mittelanzeige (12 oder 13) oder eine Restniveauanzeige (16), um den Benutzer auf das erforder­ liche Nachfüllen des Vorratsbehälters (3) aufmerksam zu machen. Die Vorwahl der Dosiermenge erfolgt über Eingabetasten (17) innerhalb der Anzeigeeinrichtung (11). Mit der Taste "+" und der Taste "-" wird das Volumen nach Herstellerangabe für das Wäschebehandlungsmittel angewählt und in einem Memory-Speicher der Programmsteuer­ einrichtung (10) für die nachfolgenden Waschgänge festge­ halten. Eine Veränderung des abgespeicherten Wertes kann ebenfalls über die Eingabetasten (17) erfolgen. Wenn ein Waschgang mit automatischer Dosierung angewählt wurde, leuchten die LEDs der Mittel- und Mengenanzei­ ge (12 oder 13 und 18) mit dem Start des Programms als Dauerlicht auf. Dabei wird die abgespeicherte Dosiermenge und die Art des in dem Vorratsbehälter (3) bevorrateten Wäschebehandlungsmittels angezeigt. Für eine Umstellung auf ein anderes Wäschebehandlungsmittel - z. B. von Weichspülmittel auf Flüssigwaschmittel - ist die Reinigung des Vorratsbehälters (3) erforderlich und ein Reinigungs­ programmschritt für die Zufuhrleitung (19) der Dosierein­ richtung vorgesehen. Dazu muß die Zufuhrleitung (19) für das Wäschebehandlungsmittel vom Vorratsbehälter (3) gelöst werden. Der Vorratsbehälter (3) sollte gereinigt und mit Wasser gefüllt wieder mit der Zufuhrleitung (19) verbunden und in das Gehäuse eingeschoben werden. Die Zufuhrleitung (19) für das Wäschebehandlungsmittel ist vom Vorratsbehälter (3) bis zum Einspülpunkt (20) in den Laugenbehälter noch mit dem vorhergehenden Wäsche­ behandlungsmittel gefüllt. Diese Restmenge kann durch ein Durchspülen mit dem Wasser aus dem Vorratsbehälter (3) entfernt werden. Das Durchspülen der Zufuhrleitung (19) wird durch ein gleichzeitiges Drücken der Tasten "+" und "-" (17) eingeleitet. Dabei wird Wasser entsprechend der angezeigten Dosiermenge durch die Zufuhrleitung (19) gepumpt. Zweckmäßigerweise kann vor dem Durchspülen die maximale Dosiermenge angewählt werden. Nach dem Durch­ spülen der Zufuhrleitung (19) kann das Wasser aus dem Vorratsbehälter (3) entfernt und das neue Wäschebehand­ lungsmittel eingefüllt werden.
Nach dem Wechsel des Wäschebehandlungsmittels ist die Zufuhrleitung (19) vom Vorratsbehälter (3) über die Mittelpumpe (21) bis zum Einspülpunkt (20) in den Laugen­ behälter noch nicht mit Wäschebehandlungsmittel gefüllt. Ein Vorfüllen der Zufuhrleitung (19) kann ebenfalls durch gleichzeitiges Drücken der Tasten "+" und "-" (17) erfolgen. Während des Pumpvorganges blinkt die Dosiermen­ genanzeige (18) .
Zur leichteren Handhabung beim Befüllen des Vorratsbe­ hälters (3) kann der Behälter mit einem Füllstutzen (22) versehen sein. Der Füllstutzen (22) ist in einem An­ satz (23) des Vorratsbehälters (3) einschiebbar gelagert. In der im Ansatz (23) eingeschobenen Stellung verschließt der Füllstutzen (22) den Vorratsbehälter (3). In der ausgezogenen Stellung bietet er eine große Öffnung zum leichten Befüllen des Vorratsbehälters (3). Durch das Herausziehen des Füllstutzens (22) aus dem Ansatz (23) wird der Füllstutzen (22) automatisch geöffnet und ver­ größert.
Damit das Wäschebehandlungsmittel beim Einfüllen in den Vorratsbehälter (3) nicht bis in den Füllstuzten (22) steht, ist eine optische "Voll-Anzeige" (24) am Vorrats­ behälter (3) vorhanden.
Um den Behälter nach dem Befüllen wieder in das Gehäuse einschieben zu können, muß der Verstellhebel der Verstell­ einrichtung (5) wieder entsprechend der Befüllung in die richtige Winkellage zur Einschubrichtung gebracht werden, damit der Programmsteuereinrichtung (10) signali­ siert wird, welche Art von Wäschebehandlungsmittel einge­ füllt wurde.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die programmgemäße Zugabe des Wäschebehandlungsmittels von einer Dosierautomatik innerhalb der Programmsteue­ rung (10) gesteuert. Die Dosiermenge wird dabei in Abhän­ gigkeit der zu Beginn des ersten Waschganges zugelaufenen Wassermenge berechnet. In einer Wertetabelle sind als Grundlage für die Berechnung der Dosiermenge Nennwasser­ mengen für die unterschiedlichen Waschprogramme und Programmabschnitte abgespeichert. Die zu Beginn des ersten Waschganges zugelaufene Wassermenge wird erfaßt und mit den abgespeicherten Nennwassermengen entsprechend der Programmwahl verglichen. Falls nun z. B. aufgrund einer geringeren Beladungsmenge weniger Wasser zugelaufen ist, verringert sich die über die Anzeigeeinrichtung (11) angezeigte und vorgewählte Dosiermenge im gleichen Ver­ hältnis wie die abgespeicherte Nennwassermenge zur zuge­ laufenen Ist-Wassermenge.

Claims (17)

1. Waschmaschine oder Waschtrockner mit Einrichtungen für die programmgemäße Zugabe von flüssigen und/oder pulver­ förmigen Wäschebehandlungsmitteln in den Laugenbehälter, einer Bedienblende, einem im Blendenbereich der Maschine angeordneten Waschmitteleinspülkasten und mit einem an anderer Stelle der Maschine angeordneten Vorrats­ behälter für flüssige Wäschebehandlungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - der Vorratsbehälter (3) hinter einer Montageklappe des Gerätes herausnehmbar angeordnet ist und wahlweise zur Aufnahme unterschiedlicher Wäschebehandlungsmittel vorgesehen ist,
  • - im Bereich des Vorratsbehälters (3) eine Verstell­ einrichtung (5) angeordnet ist, an der die Art des in den Vorratsbehälter (3) eingefüllten Wäsche­ behandlungsmittels einstellbar ist,
  • - innerhalb der Bedienblende (1) eine Anzeigeeinrich­ tung (11) angeordnet ist, in der die Art des im Vorratsbehälter (3) befindlichen Wäschebehandlungs­ mittels anzeigbar ist.
2. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (5) schaltungstechnisch mit der Programmsteuereinrichtung (10) für die pro­ grammgemäße Zugabe des Wäschebehandlungsmittels ver­ bunden ist und daß die Zugabe des Wäschebehandlungs­ mittels je nach Vorgabe des Benutzers in den Vor- und/ oder Hauptwaschgang oder in einen Spülgang erfolgt.
3. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (5) als Einschubsperre für den Vorratsbehälter (3) ausgebildet ist.
4. Waschmaschine oder Waschtrockner nach einem der An­ sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (5) schaltungstechnisch mit der Anzeigeeinrichtung (11) für die Anzeige des im Vorratsbehälter (3) befindlichen Wäschebehandlungs­ mittels verbunden ist.
5. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über eine Eingabeeinrichtung der Bedienblende (1) eine Vorwahl der Dosiermenge erfolgt.
6. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils vorgewählte Dosiermenge von der Anzeige­ einrichtung (11) anzeigbar ist.
7. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der Dosiermenge in einem Speicher der Programmsteuereinrichtung (10) abgespeichert wird.
8. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die abgespeicherte Dosiermenge bei Programmwahl eines Waschprogramms mit Zwei-Laugenprogramm automatisch in die Dosiermengen 1/4 für den Vorwaschgang und 3/4 für den Hauptwaschgang aufgeteilt wird.
9. Waschmaschine oder Waschtrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiermenge über eine Eingabeeinrichtung, vorzugsweise über Eingabetasten (17), vom Benutzer veränderbar ist.
10. Waschmaschine oder Waschtrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die programmgemäße Zugabe der flüssigen Wäschebehandlungsmittel über eine Schalteinrichtung (14) in Betrieb gesetzt wird.
11. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (3) mit einer Flüssigkeits­ niveaumeßeinrichtung (15) versehen ist.
12. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsniveaumeßeinrichtung (15) mit einer Niveauanzeige schaltungstechnisch verbunden ist.
13. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die Zugabe der flüssigen Wäschebehandlungsmittel mit Hilfe eines von der Programmsteuereinrichtung (10) gesteuerten Reinigungs­ programmschrittes gereinigt wird, wenn eine Umstellung auf ein anderes Wäschebehandlungsmittel erfolgt.
14. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem Wechsel des Wäschebehandlungsmittels ein Vorpumpen des neuen Mittels in der Zufuhrlei­ tung (19) bis zum Einspülpunkt (20) der Zufuhrlei­ tung (19) in den Laugenbehälter erfolgt.
15. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorratsbehälter (3) ein Füllstutzen (22) für Wäschebehandlungsmittel angeordnet ist.
16. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die programmgemäße Zugabe des Wäschebehandlungs­ mittels von einer Dosierautomatik innerhalb der Programmsteuereinrichtung (10) steuerbar ist.
17. Waschmaschine oder Waschtrockner nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiermenge des Wäschebehandlungsmittels in Abhängigkeit der zu Beginn des ersten Waschganges zugelaufenen Wassermenge berechnet wird.
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