DE3904301A1 - Verfahren an einer autotypisch arbeitenden mehrfarben-druckmaschine zur erzielung eines vorgewaehlten druckresultats - Google Patents

Verfahren an einer autotypisch arbeitenden mehrfarben-druckmaschine zur erzielung eines vorgewaehlten druckresultats

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0036Devices for scanning or checking the printed matter for quality control
    • B41F33/0045Devices for scanning or checking the printed matter for quality control for automatically regulating the ink supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung.
Verfahren dieser Art und zur Anwendung dieser Verfahren geeignete Mehr­ farben-Druckmaschinen, insbesondere Offsetmaschinen, sind in zahlreichen Aus­ führungsformen bekannt (EP-A 00 95 649, EP-A 01 96 431, GB-A 20 00 082, US-PS 38 35 777). Dabei weisen insbesondere moderne Offsetdruckmaschinen durchweg Einrichtungen zur Fernverstellung der Farbwerke auf, mit denen die Farbzufuhr zu den verschiedenen Farbzonen gesteuert wird, so daß die Bedienungsperson die jeweiligen Stellglieder dieser Farbwerke von einem zentralen Steuerpult aus verstellen und dadurch aus der Ferne die Farbzufuhr zu den Farbwalzen und dem Farbauftragssystem der Druckmaschine dosieren kann. Einige Druck­ maschinen weisen außerdem Einrichtungen auf, die über die bloße Fernsteuerung hinaus eine Regelung der Farbwerke ermöglichen. Die für diese Regelung benötigten Empfehlungen oder Befehle werden dabei aus Meßwerten und komplexen Berechnungen, meist mit Hilfe von Datenverarbeitungsanlagen, abgeleitet.
Als Grundlage für die Gewinnung der Meßwerte dienen in der Regel am Rand des Bedruckstoffs mitgedruckte Kontrollstreifen, die aus Meßfeldern zusammen­ gesetzt sind, welche für jede vorhandene Druckfarbe eine Messung der jeweils erzielten Volltondichten und/oder Rasterdichten ermöglichen. Dazu wird mit speziell für diesen Zweck geschaffenen Densitometern die Volltondichte an voll mit Druckfarbe ausgefüllten Meßfeldern und die Rasterdichte an Rastermeß­ feldern ermittelt. Aus den erhaltenen Meßwerten werden auf das Druckresultat bezogene Kenngrößen abgeleitet, die mit vorgewählten Sollwerten verglichen werden, die ein vorgewähltes Druckresultat repräsentieren. Aus den Abweichungen zwischen den jeweiligen, einem momentanen Druckresultat entsprechenden Istwerten dieser Meßwerte und den Sollwerten ergibt sich dann, wie die Farb­ zufuhr zu den einzelnen Farbzonen des Bedruckstoffs vergrößert oder verklei­ nert werden müßte, um das momentante Druckresultat mit dem vorgewählten Druckresultat in Übereinstimmung zu bringen oder diesem wenigstens anzu­ nähern.
Die Farbzufuhr zu den Farbzonen wird bei modernen Druckmaschinen meistens mit Farbschiebern od. dgl. gesteuert, deren Abstand zum sog. Duktor verändert werden kann, um dadurch die Spalte bzw. Öffnungsquerschnitte zwischen den Farbschiebern und der Duktorwalze bzw. den Fluß der Druckfarben zu den zugeordneten Farbzonen einzustellen. Dabei ist es möglich, den Farbschiebern od. dgl. manuell oder auch automatisch betätigbare Stellglieder wie Zonen­ schrauben, Linearantriebe od. dgl. zuzuordnen und aus den Abweichungen der Meßwerte von den Sollwerten Stellgrößen abzuleiten, die genau angeben, um wieviel jedes einzelne Stellglied betätigt werden muß, um eine Annäherung an das vorgewählte Druckresultat zu erzielen.
Alle genannten Verfahrensschritte bzw. Einrichtungen können manuell, halbauto­ matisch oder vollautomatisch durchgeführt bzw. betätigt werden.
Bei der praktischen Anwendung derartiger Verfahren und Druckmaschinen hat sich überraschend gezeigt, daß nach der Ausführung eines Regelbefehls, d. h. der Einstellung eines Stellglieds entsprechend der festgestellten Abweichung, häufig noch eine recht lange Zeit vergeht, bis sich die Farbzufuhr zu den einzelnen Farbzonen auf den gewünschten Wert einstellt und bis anhand der Meßwerte nachgewiesen werden kann, daß sich das momentane Druckresultat an das vorgewählte Druckresultat angenähert hat oder mit diesem übereinstimmt. Dies ist insoweit überraschend, als die Stellglieder durch die Regelbefehle sehr schnell eingestellt werden können und daher eigentlich erwartet werden müßte, daß sich das Erreichen des gewünschten Druckresultats bereits kurze Zeit nach einer solchen Einstellung nachweisen läßt. Oft dauert die genannte Annäherung jedoch mehrere hundert Drucke.
Insbesondere zu Beginn einer Druckarbeit, d. h. während der sog. Abstimmphase, wird demgegenüber angestrebt, so rasch wie möglich Drucke bzw. Druckbögen zu erhalten, die mit einem vom Kunden vorgeschriebenen Probedruck überein­ stimmen. Sind zur Reproduktion dieses Probedrucks jedoch mehrfache Ein­ stellungen der Farbschieber bzw. mehrfache Veränderungen der Farbzufuhren zu den einzelnen Druckzonen erforderlich, dann können viele hundert oder gar tausend Drucke erforderlich sein, bis feststeht, eine wie gute Annäherung an das gewünschte Druckresultat mit der jeweiligen Druckmaschine und unter den im Einzelfall herrschenden Verhältnissen erzielt werden kann. Daher sind bisher teure Investitionen an Maschinenzeiten, Papier, Druckfarbe oder dgl. unvermeid­ lich. Dies ist insbesondere während der Abstimmphase, aber auch während anderer Druckphasen unerwünscht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der eingangs definierten Gattung dahingehend zu verbessern, daß ein momentanes Druckresultat nach dem Feststellen der genannten Abweichungen schneller als bisher dem vorge­ wählten Druckresultat angenähert oder mit diesem in Übereinstimmung gebracht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Die Erfindung bringt den überraschenden Vorteil mit sich, daß sich das ange­ strebte Regelziel, d. h. das vorgewählte Druckresultat, sehr schnell und mit weit geringerem Aufwand an Maschinenzeit, Papier, Druckfarbe od. dgl. als bisher erreichen läßt.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem Farbprofil eines Druckwerks in einem in der Höhe übertrieben großen Maßstab;
Fig. 2 schematisch Änderungen der Farbzufuhr, die aufgrund momentaner Abweichungen von vorgewählten Sollwerten durchgeführt werden müßten, um ein vorgewähltes Druckresultat zu erzielen; und
Fig. 3 schematisch die erfindungsgemäß während einer beschränkten Zeitspanne vorgenommenen Änderungen der Farbzufuhr.
Fig. 1 zeigt schematisch das Farbprofil eines Teils eines Druckwerks einer herkömmlichen Mehrfarben-Offsetdruckmaschine. Da Offsetdruckmaschinen dieser Art allgemein bekannt sind (EP-A 00 95 649, EP-A 01 96 431, GB-A 20 00 082, US-PS 38 35 777), kann auf die Beschreibung von Einzelheiten solcher Druck­ maschinen verzichtet werden.
In Fig. 1 ist angenommen, daß die vier Bildteile die Öffnungen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 von vier benachbarten Farbschiebern einer Offsetdruckmaschine zeigen, wobei die Querschnitte dieser Öffnungen 1.1 bis 1.4 die Farbzufuhr zum Auf­ tragssystem der Offsetdruckmaschine bestimmen und jeder Öffnung eine Farb­ zone von vier benachbarten Farbzonen eines Bedruckstoffs, z. B. eines Papier­ bogens, zugeordnet ist. Bei der dargestellten momentanen Einstellung der Farb­ schieber wird daher den vier zugeordneten Farbzonen mehr oder weniger Druckfarbe zugeführt. Da alle Bildteile dieselbe Breite besitzen, ergibt sich die unterschiedliche Farbzufuhr aus den übertrieben groß dargestellten Unterschieden in der Höhe h der jeweiligen Öffnungen 1.1 bis 1.4, was der unterschied­ lichen Spalthöhe zwischen Farbschiebern und Duktorwalzen moderner Mehr­ farben-Offsetdruckmaschinen entspricht.
Es sei nun angenommen, daß die sich aus Fig. 1 ergebende Farbzuführung aufgrund irgendwelcher Umstände nicht oder nicht mehr zu dem gewünschten Druckresultat führt. Infolgedessen wird die Bedienungsperson oder eine halb- oder vollautomatisch arbeitende Einrichtung der Offsetdruckmaschine anhand von Messungen der Vollton- und/oder Rasterdichte an Meßfeldern, die am Rand des Bedruckstoffs erscheinen, die Abweichungen eines momentanen Druckresultats vom vorgewählten Druckresultat feststellen und daraus berechnen, welche Änderungen in der Farbzufuhr vorgenommen werden müssen, um das momentane Druckresultat dem vorgewählten Druckresultat zumindest anzunähern. Als Folge dieser Berechnungen sei weiter angenommen, daß den durch die Öffnungen 1.1, 1.2 und 1.4 repräsentierten Farbzonen mehr Druckfarbe, der durch die Öffnung 1.3 repräsentierten Farbzone weniger Druckfarbe zugeführt werden muß, um eine Annäherung an das gewünschte Druckresultat zu bewirken.
Das erhaltene Ergebnis kann auch rechnerisch in eine entsprechende Vergröße­ rung bzw. Verkleinerung der Querschnitte der Öffnungen 1.1 bis 1.4 der Fig. 1 umgesetzt werden. Dies ist in Fig. 2 schematisch durch schwarze Balken 2.1, 2.2 und 2.4 bzw. ein weißes Rechteck 2.3 dargestellt, wobei ein schwarzer Balken eine Vergrößerung und ein weißes Rechteck eine Verkleinerung des jeweiligen Öffnungsquerschnitts bedeutet. Demnach zeigt der Balken 2.1 eine vergleichsweise geringe notwendige Verstellung der Öffnung 1.1 um das Maß h 1, der Balken 2.2 eine vergleichsweise große Verstellung der Öffnung 1.2 um das Maß h 2 und der Balken 2.4 eine mittlere Vergrößerung der Öffnung 1.4 um das Maß h 4 an, während durch das Rechteck 2.3 angezeigt wird, daß die ursprüngliche Öffnung 1.3 um das Maß h 3 verkleinert werden muß. Wegen der gleichen Breite aller Bildteile äußert sich die Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Öffnungsquerschnitte nur in der Höhe der Balken 2.1, 2.2 und 2.4 bzw. des Rechtecks 2.3. Auch hier ist die Veränderung der Höhe des Öffnungsquerschnitts übertrieben groß dargestellt, da die entsprechende Änderung der Spalte zwischen den Farbschiebern und den Duktorwalzen moderner Offsetdruckmaschinen tatsächlich nur wenige Tausendstel eines Millimeters betragen würde.
Werden die aus Fig. 2 ersichtlichen Veränderungen tatsächlich auf die Druck­ maschine übertragen, dann dauert es eine relativ große Zeitlang, bis sich dasjenige Druckresultat, das Anlaß für die Veränderung war, dem vorgewählten Druckresultat angenähert bzw. dieses erreicht hat. Daher sieht das erfindungs­ gemäße Verfahren vor, den jeweiligen Farbzonen für eine beschränkte Zeitdauer relativ mehr bzw. relativ weniger Druckfarbe zuzuführen, als durch die schema­ tische Darstellung nach Fig. 2 verlangt wird. Eine derartige verstärkte Änderung der Farbzufuhr für das beschränkte Zeitintervall ist schematisch in Fig. 3 angedeutet. Senkrecht schraffierte, rechteckige Zonen 3.1, 3.2 und 3.4 deuten hier an, daß eine gewisse Zeitlang die Querschnitte der Öffnungen 1.1, 1.2 und 1.4 stärker vergrößert werden, als den schwarzen Balken 2.1, 2.2 und 2.4 nach Fig. 2 entspricht, während gleichzeitig ein weißes Rechteck 3.3 anzeigt, daß für die beschränkte Zeitspanne der Querschnitt der Öffnung 1.3 stärker ver­ kleinert wird, als dem Rechteck 2.3 in Fig. 2 entspricht. Insgesamt wird daher die Farbzufuhr zu den durch die Öffnungen 1.1 bis 1.4 repräsentierten Farb­ zonen zeitweilig stärker verändert, als den ermittelten Abweichungen der Meßwerte vom vorgewählten Druckresultat entspricht. Dadurch wird das momen­ tan ausgewertete Druckresultat vergleichsweise schnell dem vorgewählten Druckresultat angenähert. Ist diese Annäherung befriedigend fortgeschritten oder ganz erreicht, dann werden die in Fig. 1 bis 3 dargestellten Öffnungen 1.1 bis 1.4 auf die aus Fig. 2 ersichtlichen Querschnitte eingestellt, die dann dazu dienen, das vorgewählte Druckresultat vollends ganz bzw. wenigstens angenähert zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, bis aufgrund irgendwelcher äußerer Einflüsse erneut Abweichungen davon auftreten und die beschriebenen Verfahrensschritte erneut durchgeführt werden.
In Fig. 3 ist der Einfachheit halber vorausgesetzt, daß die Querschnitte aller Öffnungen 1.1 bis 1.4 im gleichen Maß überproportional, insbesondere durch Multiplikation der Höhen h 1 bis h 4 der in Fig. 2 dargestellten Balken und Rechtecke 2.1 bis 2.4 um denselben Faktor 3 verändert werden. Dabei ist unter einer "stärkeren" Farbzufuhr eine Vergrößerung der Öffnungsquerschnitte der Farbschieber sowohl im positiven Richtungssinn (schwarze Balken 2.1, 2.2 und 2.4) als auch im negativen Richtungssinn (weiße Rechtecke 2.3) zu verstehen. Der positive Richtungssinn ist gleichbedeutend mit der Forderung, der betreffenden Farbzone mehr Druckfarbe zuzuführen, während der negative Richtungs­ sinn gleichbedeutend mit der Forderung ist, der betreffenden Farbzone weniger Farbe zuzuführen. Für die Zwecke der Erfindung sind daher die den Farbschiebern zugeordneten Stellglieder während der beschränkten Zeitspanne derart zu steuern, daß bei positivem Richtungssinn eine Vergrößerung der Farbschieber­ öffnung und damit eine erhöhte Farbzufuhr bei negativem Richtungssinn dagegen eine Verkleinerung der Farbschieberöffnung und damit eine reduzierte Farbzufuhr erhalten wird, jeweils im Vergleich zu derjenigen Einstellung der Farbschieber, die auch ohne Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum vorgewählten Druckresultat führen würde, wenn auch erst nach einer wesentlich größeren Anzahl von Drucken.
Die anhand Fig. 1 bis 3 erläuterte Vorgehensweise kann wahlweise auf alle an der Offsetdruckmaschine vorhandene z. B. 30 Farbschieber entsprechend ange­ wendet werden. Möglich ist aber auch, nur solche Farbschieber zeitweilig überproportional anzusteuern, bei denen der Öffnungsquerschnitt um einen Wert verändert werden muß, der oberhalb eines vorgewählten Schwellwertes liegt. Weiter ist es möglich, die für die vorhandenen Farbschieber erhaltenen, zum Einstellen der jeweiligen Stellglieder berechneten Stellgrößen durchweg mit demselben Faktor zu multiplizieren oder für die beteiligten Stellglieder unter­ schiedliche Faktoren zu verwenden, beispielsweise in Abhängigkeit von den Absolutwerten der zur Herstellung des vorgewählten Druckresultats erforderlichen Änderungen. Das jeweilige Maß der stärkeren Veränderung der Farbzufuhr während der beschränkten Zeitspanne ist im übrigen weitgehend vom Typ der im Einzelfall verwendeten Offsetdruckmaschine abhängig und daher experimen­ tell zu ermitteln.
Die Dauer der beschränkten Zeitspanne, während welcher eine stärkere positive oder negative Farbzufuhr eingestellt wird, als den aus den Meßfeldern ermittelten Abweichungen entspricht, ist ebenfalls vom Typ der im Einzelfall verwen­ deten Offsetdruckmaschine abhängig und experimentell zu ermitteln.
Schließlich erfolgt die erfindungsgemäße Veränderung der Farbzufuhr vorzugsweise so, daß im Druckresultat keine Überkompensation eintritt. Darunter wird verstanden, daß der Öffnungsquerschnitt eines Farbschiebers nicht um so viel und nicht so lange überproportional verändert werden sollte, daß er nach Ablauf der beschränkten Zeitspanne im entgegengesetzten Richtungssinn verändert werden müßte, um die gewünschte schnelle Annäherung an das vor­ gewählte Druckresultat zu erhalten.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Das beschriebene Verfahren ist vielmehr unabhängig davon durchführbar, auf welche Weise im Einzelfall die Farbzufuhr vergrößert oder verkleinert werden kann, d. h. welche Farbschieber, Stellglieder od. dgl. die jeweilige Druck­ maschine aufweist, und auf welche Weise und mit welchen Mitteln die Abweichungen vom vorgewählten Druckresultat ermittelt und in Regelempfehlungen od. dgl. für die Farbzufuhr zu den verschiedenen Farbzonen umgewandelt werden.

Claims (3)

1. Verfahren an einer autotypisch arbeitenden Mehrfarben-Druckmaschine zur Erzielung eines vorgewählten Druckresultats auf einem Bedruckstoff, bei dem auf dem Bedruckstoff Meßfelder gedruckt, aus den Meßfeldern wiederholt Meß­ werte in Form von Volltondichten und/oder Rasterpunktgrößen gewonnen und aus den Meßwerten Abweichungen momentaner Druckresultate vom vorgewählten Druckresultat ermittelt werden und bei dem die Zufuhr von Druckfarben zu benachbarten Farbzonen des Bedruckstoffs entsprechend den Abweichungen verändert wird, um das momentane Druckresultat dem vorgewählten Druck­ resultat anzunähern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung dieser Annäherung die Zufuhr der Druckfarben zumindest zu ausgewählten Farbzonen zunächst für eine beschränkte Zeitspanne stärker, als den Abweichungen ent­ spricht, verändert und erst danach entsprechend den Abweichungen eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Änderung der Farbzufuhr zu den Farbzonen mit Hilfe von einstellbaren Stellgliedern erfolgt und aus den Abwei­ chungen Stellgrößen für die Stellglieder abgeleitet werden, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Stellglieder während der beschränkten Zeitspanne mit Stell­ größen eingestellt werden, die größer als die aus den Abweichungen abgeleiteten Stellgrößen sind.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einstellung der Stellglieder während der beschränkten Zeitspanne verwendeten Stellgrößen durch Multiplikation der aus den Abweichungen abgeleiteten Stellgrößen mit vorgewählten Faktoren erhalten werden.
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