DE3908559C2 - - Google Patents

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DE3908559C2
DE3908559C2 DE19893908559 DE3908559A DE3908559C2 DE 3908559 C2 DE3908559 C2 DE 3908559C2 DE 19893908559 DE19893908559 DE 19893908559 DE 3908559 A DE3908559 A DE 3908559A DE 3908559 C2 DE3908559 C2 DE 3908559C2
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Wolfgang 5358 Bad Muenstereifel De Emmerich
Friedrich 6393 Wehrheim De Ewald
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DEUTSCHE VEREINIGTE SCHUHMASCHINEN GMBH, 6000 FRAN
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Hacoba Textilmaschinen & Co Kg 5600 Wuppertal De GmbH
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
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Description

Die Erfindung betrifft eine Tackszuführvorrichtung mit mindestens einer geneigten Gleitbahn, einem bewegbaren Haupttransportelement, das an seiner parallel zur Bewe­ gungsrichtung verlaufenden Seitenkante Transportnuten, die senkrecht zur Bewegungsrichtung und zumindest an­ nähernd senkrecht zur Oberfläche des Haupttransportele­ ments stehen, zur Aufnahme je eines Tackses von der Gleitbahn aufweist, und einem das Haupttransportelement aufnehmenden Gehäuse, das an seiner dem Haupttransport­ element zugewandten und diesem dicht benachbarten Seite Gehäusenuten, die parallel zu den Transportnuten sind, und in definierten Stellungen des Haupttransportelements diesen gegenüberstehen, zur Weiterleitung der Tackse an eine Zwickvorrichtung aufweist, wobei Mittel zur gleichzeitigen Übergabe der Tackse aus den Transportnuten in die Gehäusenuten vorgesehen sind.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-PS 7 21 061) ist das Haupttransportelement als Rotor ausge­ bildet, der bei jedem Arbeitszyklus zur Aufnahme der Tackse in eine Drehrichtung und anschließend wieder zurück gedreht wird. Durch Verstellung des Drehwinkels läßt sich die Zahl der an der Gleitbahnmündung vorbei­ laufenden Rotornuten und damit die Zahl der jeweils verarbeiteten Tackse wählen. Zum Ändern des Drehwinkels muß die Maschine stillgesetzt und in deren mechanische Übertragung eingegriffen werden. Außerdem ist die Ar­ beitsweise wegen der Hin- und Herbewegung zeitaufwendig. Der Rotor ist nur über einen Teil seines Außenumfangs mit Rotornuten versehen. Die Gehäusenuten sind axial versetzt, so daß zur Übergabe der Tackse der Rotor axial verschoben werden muß. Es sind zwei Gleithahnen vorhan­ den, die entweder beide abgeschaltet oder von denen je eine eingeschaltet werden können.
In einer weiteren aus einer älteren Patentanmeldung DE-OS 37 40 941 bekannten Tackszuführvorrichtung wird der Rotor nur in eine Richtung gedreht. Dabei werden ihm gesteuert Tackse aus der Gleitbahn zugeführt, um in den Rotornuten ein Tacksmuster zu erzeugen, wie es später in der Zwickmaschine zur Herstellung des Schuhs benötigt wird. Beispielsweise können im Seitenbereich der Ferse kleinere Tackse verwendet werden als für den hinteren Bereich. Wenn das Muster erzeugt ist, werden die Tackse gleichzeitig in Gehäusenuten übergeben, von wo sie der Zwickmaschine zugeführt werden.
US-PS 13 42 415 beschreibt eine Tackszuführvorrichtung mit zwei geneigten Gleitbahnen, einem bewegbaren Haupttransportelement, das als Rotor ausgebildet ist und an seiner parallel zur Bewegungsrichtung verlaufenden Seitenkante Transportnuten aufweist, die senkrecht zur Bewegungsrichtung und zumindest annähernd senkrecht zur Oberfläche des Haupttransportelementes stehen und zur Aufnahme je eines Tackses dienen. Das Haupttransport­ element ist in einem Gehäuse aufgenommen. Ferner sind zwei Tackse hinter einer Tackssperre aufnehmende Hilfsrotoren vorgesehen, deren Rotationsachse senkrecht zu einer Parallelen zur Rotationsachse des Haupttransportelementes stehen. Das Abteilen der Tackse erfolgt an der Tackssperre an der Gleitbahnmündung, wobei die Tackssperre jeden einzelnen Tacks dem abzuteilenden Tacksmuster zuordnen und deswegen bei jedem Tacks eingreifen muß. Dies bedingt eine hohe Schaltleistung und damit eine hohe Beanspruchung der Tackssperre. Die Hilfsrotoren dienen lediglich dazu, die Tackse zu reversieren, da es bei der bekannten Vorrichtung erforderlich ist, daß die Tackse an der Einschlagstelle nicht mit der Spitze nach unten weisen, wie in den Gleitschienen, sondern nach oben.
Zum gesteuerten Zuführen von Tacksen ist in einer ande­ ren Art von Tackszuführvorrichtung eine Tackssperre in Form eines Druckfingers bekannt, der auf den Kopf des vordersten Tackses in der Gleitbahn drückt und des­ sen Weiterrutschen verhindert (DE-OS 17 85 305).
Im Betrieb kann es vorkommen, daß nicht alle Tackse aus dem Rotor ausgeschleust werden, d.h. an die Gehäuse­ nuten übergeben werden. Ein dabei im Rotor verbleibender Tacks kann dann eine Blockierung des Rotors verursachen, wenn er aufgrund der Zentrifugalkraft mit der Spitze seines Schaftes nach außen schwenkt oder der ganze Tacks nach außen verschoben wird, wenn der Rotor den Tacks an der Gleitbahnmündung vorbeiführt. Dabei fädelt der Tacks in die Gleitbahnmündung ein. Das gleiche Problem kann bei der Verwendung von mehreren Gleitbahnen, etwa für Tackse unterschiedlicher Längen, auftreten, wenn ein Tacks aus einer in Drehrichtung vorher angeordneten Gleitbahn an den Rotor übergeben wurde und an einer in Drehrichtung später angeordneten Gleitbahnmündung vorbeigeführt werden muß. Schwierig wird es auch, wenn der Druckfinger der Tackssperre den vordersten Tacks nicht richtig, d.h. in seinem Mittelpunkt, erfaßt und ihn nur so festhält, daß sein Tackskopf teilweise in die Bewegungsbahn des Kopfes des im Rotor transportierten Tackses gerät. Die Kollision der Tacksköpfe kann eben­ falls zur Blockierung des Rotors führen.
Es ist deswegen die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Transport von Tacksen mit geringer Störanfälligkeit durch eine Tackszuführvorrichtung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird bei einer Tackszuführvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß im Gehäu­ se eine zwischen mindestens zwei Stellungen bewegbare Abteileinrichtung vorgesehen ist, die in einer Stellung einen Tacks aus der Gleitbahn aufnimmt und ihn in einer anderen Stellung an das Haupttransportelement übergibt, wobei die Abteileinrichtung durch einen Zuteilrotor gebildet ist, der mindestens eine achsparallele Nut zur Aufnahme eines Tackses aus der Gleitbahn aufweist.
Der Zuteilrotor dreht sich also von der Stellung, in der er einen Tacks aus der Gleitbahn aufnimmt, in die Stellung, in der er den Tacks an das Haupttransportelement abgibt. Der Zuteilrotor kann sich kontinuierlich bewegen, wobei durch die Anzahl der Nuten zur Aufnahme und Abgabe der Tackse seine Umlaufgeschwindigkeit in bezug auf die Umlaufgeschwindigkeit des Haupttransportelements festgelegt ist. Der Zuteilrotor ist leicht aus einem Zylinderstück zu fertigen. Bei einem als Rotor ausgebildeten Haupttransportelement reicht es zur präzisen Übergabe der Tackse aus, daß der Mittelpunkt des Rotors und der Mittelpunkt des Zuteilrotors auf einer durch die Gleitbahn vorgegebenen Geraden angeordnet sind.
In einer alternativen Ausführungsform wird die Aufgabe bei einer Tackszuführvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß im Gehäuse eine zwischen mindestens zwei Stellungen bewegbare Abteileinrichtung vorgesehen ist, die in einer Stellung einen Tacks aus der Gleitbahn aufnimmt und ihn in einer anderen Stellung an das Haupttransportelement übergibt, wobei die Abteileinrichtung durch einen Schieber gebildet ist, der eine durchgehende Tacksbahn aufweist, die in einer Schieberstellung mit der Gleitbahn in Verbindung steht, wobei das andere Ende der Tacksbahn durch das Gehäuse verschlossen und in einer anderen Schieberstellung zum Haupttransportelement hin offen ist.
Mit dieser Ausführungsform vermindert sich der Platzbedarf radial zum Haupttransportelement bzw. senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung. Die Gleitbahn und die Position, an der der Tacks von dem Schieber an das Haupttransportelement übergeben wird, können seitlich versetzt zueinander angeordnet sein. Der Schieber bewegt sich hin und her, um die aus der Gleitbahn aufgenommenen Tackse an das Haupttransportelement zu übergeben. Die Arbeitsgeschwindigkeit dieser Ausführungsform kann daher durch die Massenträgheit des Abteilschiebers begrenzt sein. Wenn der Schieber eine Breite hat, die der Breite eines Tackses entspricht, sind keine weiteren Steuermittel notwendig um zu verhindern, daß mehr als ein Tacks in der Tacksbahn des Schiebers hineinläuft. Ein weiterer Tacks würde durch den ersten Tacks in der Gleitbahn festgehalten werden.
Die Abteileinrichtung fungiert in beiden Fällen als eine Art Zwischenspeicher zwischen der Gleitbahn und dem Haupttransportelement. Diesen Zwischenspeicher kann man auf zwei Arten betreiben, die auch kombiniert werden können. Zum einen wird der Zwischenspeicher nur gefüllt, wenn sichergestellt ist, daß in der Abgabestellung auch ein Tacks in das Haupttransportelement überwechseln kann, d. h. wenn zu dem Zeitpunkt, an dem die Abteileinrichtung in der Abgabestellung ist, auch eine freie Nut im Haupttransportelement vorhanden ist. Zum anderen kann die Abteileinrichtung zwar mit einem Tacks gefüllt sein, die Abgabe dieses Tackses an das Haupttransportelement kann jedoch so verzögert werden, daß nur dann ein Tacks an das Haupttransportelement abgegeben wird, wenn im Haupttransportelement auch eine freie Nut vorgesehen ist oder der in der Abteileinrichtung befindliche Tacks genau an diese Stelle des vorgesehenen Tacksmusters paßt. Beide Betriebsweisen verhindern, daß sich ein Tacks in einer der Seitenkante des Haupttransportelements benachbarten Wartestellung befindet, wo er in vorbei­ laufende Transportnuten eingreifen oder die darin befind­ lichen Tackse behindern kann.
Vorteilhafterweise ist das Haupttransportelement zur Aufnahme und zur Abgabe von Tacksen kontinuierlich in die gleiche Richtung bewegbar. Das Haupttransportelement muß also weder angehalten noch muß seine Bewegungsrich­ tung reversiert werden. Dies erlaubt hohe Arbeitsge­ schwindigkeit, da keine Massenträgheit zu überwinden ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Haupttrans­ portelement als Rotor ausgebildet, an dessen Außenumfang die als achsparallele Rotornuten ausgebildeten Transport­ nuten vorgesehen sind, und die Gehäusenuten mit gleicher Winkelteilung wie die Rotornuten am Innenumfang des Gehäuses vorgesehen sind, wobei die Bewegungsrichtung die Umfangsrichtung ist. Mit einem Rotor läßt sich eine kontinuierliche Bewegung am leichtestens realisieren. Natürlich sind auch andere kontinuierlich arbeitende Haupttransportelemente denkbar, wie etwa umlaufende Bänder oder ähnliches.
In einer bevorzugten Ausgestaltung greift die Abteilein­ richtung den Tacks nicht am Kopf an, sondern am Schaft. In der Gleitbahn kann es durchaus vorkommen, daß die Tacksköpfe der hintereinander angeordneten Tackse über­ einander zu liegen kommen. Eine Tackssperre, die auf den Kopf eines Tackses drückt, um ihn am Weiterrutschen zu hindern, muß daher sehr präzise arbeiten, um den Kopf des zu haltenden Tackses so zu beaufschlagen, daß dieser senkrecht zur Oberfläche der Gleitbahn zu stehen kommt. Werden jedoch die Tackse am Schaft ergriffen, ergibt sich zwischen den Schäften benachbarter Tackse stets eine Lücke, in die die Abteileinrichtung eingreifen kann. Die Verwendung einer Abteileinrichtung erlaubt es darüber hinaus, die Tacksaufnahmegeometrie in der Abteileinrichtung, d.h. im allgemeinen eine Nut, breiter als am Haupttransportelement auszubilden, was einerseits die Qualitätsanforderung in bezug auf die geometrische Genauigkeit herabsetzt und andererseits dem Tacks, der in die Nut der Abteileinrichtung hineinlaufen muß, we­ sentlich mehr Zeit zum Wechseln seiner Position läßt.
Vorteilhafterweise ist die Abteileinrichtung synchron mit dem Haupttransportelement bewegbar, wobei sich die Abteileinrichtung immer dann in der Übergabestellung befindet, wenn sich eine Transportnut in Aufnahmestellung befindet. Damit ergibt sich eine einfache Bemessungsvorschrift für die Geschwindigkeitssteuerung der Abteil­ einrichtung. Dabei reicht es aus, wenn die Abteileinrichtung abschnittsweise synchron mit dem Haupttransportelement bewegt ist. Durch die synchrone Bewegung wird sichergestellt, daß sich bei der Tacksübergabe immer eine Transportnut und eine Abgabenut der Abteileinrichtung gegenüberstehen.
Mit Vorteil ist die Abteileinrichtung über ein Getriebe vom Haupttransportelement bzw. dessen Antriebseinrichtung angetrieben. Damit ist auf einfache Weise eine synchrone Bewegung realisiert. Haupttransportelement und Abteileinrichtung befinden sich permant im Kupplungseingriff, so daß in jedem Betriebszustand eine gleichbleibende Bewegungsbeziehung zwischen Abteileinrichtung und Haupt­ transporteinrichtung gegeben ist.
Um das Beladen des Zwischenspeichers, d. h. der Abteileinrichtung, zu steuern, ist eine Sperre vorgesehen, die verhindert, daß die Abteileinrichtung in der Aufnahmestellung eines Tacks aus der Gleitbahn aufnimmt. Diese Ausführungsform ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Abteileinrichtung permanent zusammen mit dem Haupt­ transportelement angetrieben ist, beispielsweise über ein Getriebe. Die Sperre steuert das Tacksmuster. Die Abteileinrichtung als Zwischenspeicher wird nur dann beladen, wenn im Haupttransportelement ein Tacks erwünscht ist.
Dabei ist bevorzugt, daß die Abteileinrichtung am Umfang eine quer zur Gleitbahn verlaufende Sperrennut aufweist, in der die Sperre angeordnet ist. Die Sperre greift also nicht am Kopf an, sondern am Schaft. Sie blockiert das Weiterrutschen der Tackse aus der Gleitbahn, weil sie quer zur Bewegungsrichtung der Tackse angeordnet ist.
Mit Vorteil ist die Sperrennut etwa so tief wie die Sperre breit. Damit stimmt die Sperre außen mit der Außenkante der Abteileinrichtung überein. Der anliegende Tacks kann dementsprechend auch nur bis zur Außenkante der Abteileinrichtung vorrutschen, wodurch sichergestellt ist, daß keine Behinderungsmöglichkeit der Abteileinrich­ tung durch einen anliegenden Tacks vorkommen kann.
Mit Vorteil ist die Sperre durch eine längsbewegliche Stange gebildet. Diese längsbewegliche Stange bewegt sich quer zur Bewegungsrichtung der Tackse, d.h. kann in die Lücke zwischen den Schäften zweier aufeinander­ folgender Tackse geschoben werden. Damit ist auf ein­ fache Art und Weise ein einfacher Aufbau für eine Tacks­ sperre gegeben, die nicht am Kopf angreift. Die Tacks­ sperre sollte dabei im oberen Bereich des Tacksschaftes angreifen, vorzugsweise mit nur geringem Abstand zum Tackskopf.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform weist die Abteileinrichtung einen vom Antrieb des Haupttransport­ elements unabhängigen Hilfsantrieb auf. In diesem Fall ist keine Sperre notwendig. Das Aufnehmen eines Tackses aus der Gleitbahn kann dadurch verhindert werden, daß die Abteileinrichtung in einer Position angehalten wird, in der sie keinen Tacks aus der Gleitbahn aufnehmen kann. Andererseits kann auch die Abgabe eines Tackses aus der Abteileinrichtung in das Haupttransportelement verhindert werden, wenn die Abteileinrichtung in einer Position angehalten wird, in der der Tacks die Abteil­ einrichtung nicht verlassen kann. Beide Stellungen können über den unabhängigen Hilfsantrieb angefahren werden. Zum Übergeben des Tackses aus der Abteileinrichtung in das Haupttransportelement kann der Hilfsantrieb dann die Abteileinrichtung in die Abgabeposition verfahren und dort anhalten. Der in der Abteileinrichtung befind­ liche Tacks wird dann in die nächste freie Transportnut rutschen.
Vorteilhafterweise bewegen sich Haupttransportelement und Abteileinrichtung im Moment der Übergabe aus der Abteileinrichtung in das Haupttransportelement mit an­ nähernd der gleichen Geschwindigkeit. Der Tacks muß also bei der Übergabe aus der Abteileinrichtung in das Haupttransportelement nicht noch in Bewegungsrichtung des Haupttransportelements beschleunigt werden. Es ist lediglich eine Kraft notwendig, die ihn senkrecht zur Bewegungsrichtung des Haupttransportelements auf das Haupttransportelement, d.h. bei Verwendung eines Rotors als Haupttransportelement auf den Mittelpunkt des Rotors zu, beschleunigt. Die gleiche Geschwindigkeit, d.h. die gleiche Umfangsgeschwindigkeit im Falle der Ausfüh­ rungsform der Abteileinrichtung als Zuteilrotor, kann über das Getriebe auf einfache Weise realisiert werden. Durch die synchrone Bewegung von Abteileinrichtung und Haupttransportelement mit der gleichen Geschwindigkeit steht eine relativ große Zeit für die Übergabe der Ab­ teileinrichtung in das Haupttransportelement zur Ver­ fügung.
Um diese Zeit gut auszunutzen, d.h. um sicherzustellen, daß der Tacks während der Übergabezeit aus der Abteil­ einrichtung in das Haupttransportelement verbracht werden kann, ist eine insbesondere mechanische Austreibeinrich­ tung vorgesehen, die den in der Abteileinrichtung befind­ lichen Tacks im Moment der Übergabe an das Haupttrans­ portelement in Richtung auf das Haupttransportelement beschleunigt. Da einige Hundert Tackse in der Minute an das Haupttransportelement übergeben werden sollen, steht für einen einzelnen Tacks nur ein Bruchteil einer Sekunde zur Verfügung. Bei einer gewünschten Produktions­ leistung von 2500 bis 3000 Paar Schuhen in acht Stunden benötigt man alleine zum Fersenzwicken ca. 600 Tackse in der Minute. Der Tacks wird normalerweise durch seine Gewichtskraft beschleunigt, da auch die Abteileinrich­ tung, genau wie die Gleitbahn, unter einer Neigung ange­ ordnet ist. Diese Gewichtskraft kann jedoch unter Um­ ständen nicht ausreichen, um den Tacks ausreichend schnell zu beschleunigen. In diesem Fall ist die mecha­ nische Austreibeinrichtung sinnvoll.
Bevorzugt weist die Abteileinrichtung am Umfang eine quer zu den Transportnuten verlaufende Austreibnut auf, in der die Austreibeinrichtung angeordnet ist. Damit steht die Austreibeinrichtung in keiner Weise über den Außenumfang der Abteileinrichtung über, d.h. sie behin­ dert nicht das Zusammenwirken von Abteileinrichtung und Haupttransportelement. Sie kann aber helfen, ein Eindringen von Tacksen aus dem Haupttransportelement in die Abteileinrichtung zu verhindern, wenn sich die Abteileinrichtung in der Übergabestellung befindet, aber kein Tacks aus der Abteileinrichtung in das Haupt­ transportelement übergeben werden soll, sondern eine bereits mit einem Tacks beladene Transportnut vorbeige­ führt wird.
Mit Vorteil ist die Austreibeinrichtung als längsbeweg­ liche Stange ausgebildet, die eine einseitig abgeschräg­ te Spitze aufweist, deren Schräge dem Haupttransport­ element zugewandt ist. Die Spitze ist so angeordnet, daß der Tacks durch die Abteileinrichtung auf die Schräge geführt wird. Durch die Hangabtriebskräfte auf der Schrä­ ge erfährt der Tacks eine Beschleunigung nach außen, d.h. in Richtung auf das Haupttransportelement.
Mit Vorteil ist die Stange gegen Verdrehen gesichert. Die eingestellte Schräge bleibt also bestehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Stange gegen die Bewegungsrichtung der Abteileinrichtung vorge­ spannt. Ein in der Abteileinrichtung befindlicher Tacks schiebt bei der Bewegung der Abteileinrichtung mit sei­ nem Schaft die Stange gegen die Vorspannung nach hinten. Der Tacks kann aber, solange keine Aufnahmenut im Haupt­ transportelement zur Verfügung steht, noch nicht auswei­ chen. Erst wenn sich das Haupttransportelement in der Aufnahmestellung befindet, kann der Tacks ausweichen, die Vorspannung, beispielsweise eine Feder wird entlastet und die Vorspanneinrichtung schiebt die Stange wieder in ihre ursprüngliche Stellung. Dadurch erhält der Tacks eine zusätzliche Beschleunigung in Richtung auf die Nut des Haupttransportelements. Die gewünschte Größe der Beschleunigung kann durch die Wahl der verwendeten Vorspannung, beispielsweise die Wahl einer bestimmten Federgröße, oder durch den Druck in einem Druckspeicher, beeinflußt werden. Dadurch läßt sich die Arbeitsge­ schwindigkeit der Vorrichtung in hohem Maße steigern.
Mit Vorzug sind Sperrennut und Austreibnut auf der glei­ chen axialen Höhe angeordnet. Insbesondere bei der Aus­ führungsform der Abteileinrichtung als Zuteilrotor ergibt sich dadurch eine einzige Nut, die eine einfache und rationelle Fertigung erlaubt.
Mit Vorteil ist eine Überwachungseinrichtung vorgesehen, die die Transportnuten daraufhin überprüft, ob sich ein Tacks darin befindet oder nicht. Diese Überwachungs­ einrichtung kann beispielsweise durch eine Lichtschranke oder einen Induktionsschalter ausgeführt werden. Stellt die Überwachungseinrichtung fest, daß sich in einer Transportnut kein Tacks befindet, obwohl sich eigentlich einer darin befinden sollte, kann ein Tacks aus der nächsten Gleitbahn zugeführt werden, um das Muster zu vervollständigen.
Mit Vorteil sind die Sperre und/oder die Austreibeinrich­ tung durch eine insbesondere pneumatisch arbeitende Kolben-Zylinder-Anordnung betätigbar. Eine solche Anord­ nung erlaubt eine einfache Steuerung und eine hohe Ar­ beitsgeschwindigkeit.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Gehäuse eine die Gehäusenuten abdeckende und mit dem Innenumfang des Gehäuses im wesentlichen fluchtende Abdeckung auf, die zur Übergabe der Tackse von den Gehäusenuten zurück­ ziehbar ist und diese freigibt. Solange die Tackse noch nicht abgeteilt werden sollen, d.h. solange das gewünsch­ te Tacksmuster noch im Entstehen ist und die Tackse auf dem Weg zu den ihnen zugeordneten Gehäusenuten sind, liegen sie an der Innenseite der Abdeckung an. Ihnen steht also eine glatte Fläche als Anlagefläche zur Ver­ fügung. Erst in dem Augenblick, wo die Tackse ihre Ab­ teilposition erreicht haben, wird die Abdeckung zurück­ gezogen, so daß nun die Gehäusenuten freiliegen und die Tackse, beispielsweise durch einen Druckluftstoß, dort hinein befördert werden können. Nach dem Abteilen wird die Abdeckung wieder vorgeschoben, um den Tacksen der nachfolgenden Tacksreihe wieder die gleichen Bedin­ gungen zu schaffen. Durch die glatte Wand wird ein stö­ rungsfreies Befördern der Tackse gewährleistet. Die Abdeckung muß die Gehäusenuten nicht vollständig abdecken bzw. verschließen. Die Aufgabe der Abdeckung ist viel­ mehr, am Innenumfang des Gehäuses eine glatte Anlage­ fläche zu schaffen, an der die Tackse entlanggleiten können.
Bei einer Ausbildung des Haupttransportelements als Rotor ist bevorzugt, daß die Abdeckung mindestens zwei Teile aufweist, die in verschiedene Richtungen bewegbar sind. Ist beispielsweise die Abdeckung zweigeteilt, unterscheiden sich die Bewegungsrichtungen der beiden Teile um 90°. Dies hat den Vorteil, daß die Abdeckung nicht mehr so weit zurückgezogen werden muß, wie dies bei nur einem Teil der Fall wäre.
Mit Vorteil ist dabei die Stoßkante zwischen zwei Ab­ deckungsteilen entgegen der Bewegungsrichtung des Ro­ tors geneigt. Die Neigung ist dabei so ausgebildet, daß ein anlaufender Tacks nicht von der Spitze des Ab­ deckungsteiles aufgegabelt werden kann, sondern an den stumpfen Winkel des anderen Abdeckungsteils zur Anlage kommt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist am oberen Ende der Gleitbahn ein mit einer Auslaufschiene versehener Schüttkasten angeordnet, der um einen am oberen Ende der Gleitbahn angeordneten Drehpunkt in vertikaler Richtung verschwenkbar ist, wobei das obere Ende der Gleitbahn annähernd zylindersegmentförmig um den Drehpunkt herum geführt ist, das der Gleitbahn zuge­ wandte Ende der Auslaufschiene in jeder Winkellage des Schüttkastens auf der Zylinderfläche der Gleitbahn gleitet und der zum Transport der Tackse dienende Gleit­ bahnschlitz der Gleitbahn um den Drehpunkt herum geführt ist. Die so ausgebildete Übergabestelle zwischen Schütt­ kasten und Gleitbahn kann auch in herkömmlichen Tackszu­ führvorrichtungen zum Einsatz kommen, d.h. ihr Anwen­ dungsbereich ist nicht auf die bisher geschilderte Tacks­ zuführvorrichtung beschränkt. Bei bisher bekannten Über­ gabestellen zwischen Schüttkasten und Gleitbahn weist sowohl das obere Ende der Gleitbahn als auch das untere Ende der Auslaufschiene eine Spitze auf, die am Dreh­ punkt, um den der Schüttkasten in vertikaler Richtung geschwenkt wird, enden. Wenn der Schüttkasten nach unten geschwenkt wird, entsteht in der Bahn ein Knick. Da die Teile nur mit einer begrenzten Präzision gefertigt werden können, entsteht an diesem Knick auch ein Spalt zwischen dem oberen Ende der Gleitbahn und dem unteren Ende der Auslaufschiene, in dem sich beim erneuten An­ heben des Schütttkastens Tackse verfangen können. Ein solcher Tacks blockiert dann die weitere Zufuhr von Tacksen aus dem Schüttkasten in die Gleitbahn. Durch die bevorzugte Ausgestaltung wird dieses Problem besei­ tigt. Zwischen der Auslaufschiene und der Gleitbahn kann kein Spalt mehr entstehen, da die Auslaufschiene in jeder Winkellage des Schüttkastens auf dem in Seiten­ ansicht kreisförmig ausgebildeten Ende der Gleitbahn verschoben wird. Da der Gleitbahnschlitz ebenfalls um den Drehpunkt herum geführt ist, kann ein Tacks, der auf der Auslaufschiene nach unten wandert, problemlos in den Gleitbahnschlitz einfädeln. Sein Kopf wandert auf der zusammenhängenden Fläche, die durch das speziell ausgebildete Ende der Gleitbahn und dem unteren Ende der Auslaufschiene gebildet ist. Wenn sich der Schütt­ kasten erneut hebt, können im schlimmsten Fall die Tack­ se auf der Auslaufschiene zurückgeschoben werden, wenn die Gleitbahn voll ist und kein Platz für weitere Tackse zur Verfügung steht. In der Regel wird aber zwischen dem Absenken und dem Anheben des Schüttkastens die Gleit­ bahn zumindest teilweise geleert worden sein, so daß die Tackse aus der Auslaufschiene in die Gleitbahn rut­ schen können, ohne einen Spalt überwinden zu müssen.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Tackszuführverfah­ ren, bei dem aus nacheinander über mindestens eine Bahn zuführbaren Tacksen eine Tacksreihe gebildet und die Tackse gleichzeitig an eine Zwickvorrichtung weiterge­ leitet werden. Bei diesem Verfahren wird erfindungsgemäß zur Bildung eines Tacksmusters in der Tacksreihe jeweils ein Tacks in der mindestens einen Bahn am Schaft festge­ halten und gesteuert freigegeben und der vorderste Tacks wird nach der Freigabe durch eine am Schaft angreifende Kraft in Bewegungsrichtung beschleunigt. Dies erhöht wiederum die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung, da die Übergabe nun noch schneller erfolgen kann. Das Festhalten des Tackses nicht am Kopf, sondern am Tacksschaft, ist für sich genommen aus US-PS 13 42 415 bekannt. In der Bahn kommen die Tackse nämlich bedingt durch den Ausrichtprozeß im Schüttkasten und das Sammeln der ausgerichteten Tackse in der Bahn hintereinander zu liegen, wobei sich ihre Köpfe teilweise überdecken. Ein Festhalten der Tackse am Kopf erfordert also eine sehr präzise Zuordnung zwischen Haltevorrichtung und Tacks, die nicht in jedem Fall gewährleistet ist. Deswegen kommt es immer wieder vor, daß nicht genau ein, sondern entweder kein oder zwei Tackse festgehalten werden, wodurch eine Blockierung der Tackszuführvorrichtung bewirkt wird. Die Fläche zum Festhalten ist sehr gering, sie besteht nur aus der Kopfkreisfläche des Tackses, vermindert um den Überstand des nächsten Tackses. Außerdem kann es vorkommen, daß der Tacks seine Winkellage verändert, wenn er nicht genau zentrisch am Kopf erfaßt wird. Auch dies kann zur Blockierung der Tackszuführvorrichtung führen. Zwischen den einzelnen Tacksschäften steht hingegen ein relativ breiter Spalt zur Verfügung, der mindestens die Breite des halben Tackskopfes hat. In diesen Spalt kann man leicht eingreifen und den nächsten Tacks festhalten. Natürlich wird man dabei den Tacks möglichst kurz unterhalb des Kopfes festhalten, um einerseits zu gewährleisten, daß Tackse unterschiedlicher Länge verarbeitet werden können und andererseits zu vermeiden, daß der Tacks aufgrund des Gewichtes der nachrückenden Tackse kippt, wenn er am unteren Ende festgehalten wird. Grundsätzlich ist es zwar möglich, daß ein beliebiger Tacks in der Bahn festgehalten wird, bei der Erzeugung einer Tacksreihe sind dann immer die bis zu diesem Tacks in der Bahn anstehenden Tackse noch in die Tacksreihe aufzunehmen. Die Auf­ lösegenauigkeit der Tacksreihe in bestimmte Muster wird dadurch vermindert. Außerdem verkürzt sich die Reaktionszeit, wenn nur der vorderste Tacks gesperrt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Aus­ führungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung be­ schrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Tackszuführvorrichtung mit Abteileinrichtung,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Tackszuführ­ vorrichtung mit Abteileinrichtung,
Fig. 3 ein Detail aus Fig. 2,
Fig. 4 ein Schnitt A-A nach Fig. 3,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Abteileinrich­ tung und,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Ausgangsabschnitt der Vorrichtung.
Die dargestellte Tackszuführvorrichtung weist ein Maschi­ nengestell 1 auf, das zwei Gleitbahnen 2, 3 trägt. Diese werden von einem für jede Gleitbahn einen Tacksvorrats­ behälter aufweisenden Schüttkasten 6 beschickt, der mit Hilfe eines pneumatischen Hubzylinders 7 um eine Achse 8 aus einer in Fig. 1 voll ausgezogen dargestell­ ten Stellung in eine strichpunktierte Stellung ver­ schwenkt werden kann. In dieser oberen Stellung füllen sich die Gleitbahnen 2 und 3 mit Tacksen, die mit ihrem Kopf auf der Oberseite 9 der Gleitbahn 2 nach unten rutschen, wobei sich der Schaft der Tackse in den Gleitbahnschlitz hinein erstreckt. Der Schüttkasten 6 weist eine Auslaufschiene (Schütt­ schiene) 18 auf, die mit ihrer Spitze 17 in jeder Winkel­ lage des Schüttkastens 6 auf dem oberen Ende der Gleit­ schiene 2, 3 geführt ist. Der Gleitbahnschlitz ist um den Drehpunkt (Achse) 8 herum geführt. Ein auf der Schüttschiene 18 ankommender Tacks, der mit seinem Schaft nach unten hängt, kann mit dem Schaft problemlos in den Gleitbahn­ schlitz einfädeln. Der Kopf des Tackses gleitet immer auf einer stetig zusammenhängenden Fläche ohne Knick. Damit ist sichergestellt, daß kein Verklemmen von Tacksen zwischen Schüttschiene 18 und Gleitbahnen 2, 3 erfolgen kann.
Im Maschinengestell 1 ist ein Gehäuse 20 angeordnet, in dem ein Rotor 10 als Haupttransportelement gelagert ist, der schematisch in Fig. 2 dargestellt ist. Am Außen­ umfang des Rotors 10 befinden sich mit gleichem Winkelab­ stand Rotornuten 11, die je mit einer Radialnut 12 (Fig. 1) in Verbindung stehen, welche zu einem zentri­ schen Druckraum 13 führen. Die Rotorwelle 14 ist über zwei Wälzlager 15 und 16 im Maschinengestell 1 gelagert. Der Rotor 10 ist in herkömmlicher Art und Weise antreibbar, beispielsweise durch einen Schrittmotor.
Das Rotorgehäuse 20 weist einen Innenumfang 24 auf, der in einen Eingangsabschnitt 25 und einen Ausgangsab­ schnitt 30 unterteilt ist. Der Eingangsabschnitt 25 weist Mündungen der Gleitbahnen 2, 3 auf. Der Ausgangsabschnitt 30 ist mit Gehäusenuten 31 versehen, die einen kreisförmigen Querschnitt haben und die gleiche Winkelteilung besitzen wie die Rotornuten 11. Während eine Rotornut 11 einen Querschnitt hat, der größer ist als ein Tacksschaft, aber kleiner als ein Tackskopf ist, übersteigt der Quer­ schnitt der Gehäusenut 31 den Querschnitt eines Tackskop­ fes. In der dargestellten Ausführungsform erstreckt sich sowohl der Eingangsabschnitt 25 als auch der Aus­ gangsabschnitt 30 über je 180°. An jeder Gehäusenut 31 schließt sich ein Rohr oder Schlauch 32 an, durch welche die Tackse einer Zwickvorrichtung 33 zugeführt werden. Der Schlauch bzw. das Rohr 32 enden dort, wo die Tackse von der Schlageinrichtung der Zwickvorrichtung 33 eingeschlagen werden können.
Im Gehäuse 20 ist im Bereich des Ausgangsabschnittes 30 eine ringsegmentförmige zweigeteilte Sperrplatte (Abdeckung) 60, 61 angeordnet. Diese Sperrplatte kann um einen be­ grenzten Weg radial zwischen der in Fig. 6 mit durchge­ zogenen Linien gezeichneten Stellung und der strichliert gezeichneten Stellung 60′, 61′ hin- und herbewegt werden. Die Sperrplatte 60, 61 ist als Abdeckung für die Gehäuse­ nuten 31 ausgebildet. Beide Teile sind mit Hilfe von pneumatischen Kolben-Zylinder-Anordnungen 62, 63 ver­ schiebbar. In der vorgeschobenen Position bietet die Abdeckung 60, 61 den in den Rotornuten 11 ankommenden Tacksen eine geschlossene Wand, so daß diese an einer glatten Fläche entlanggleiten können. Ein Verhaken der Tackse mit den Gehäusenuten 31 wird dadurch ausgeschlos­ sen. In dem Augenblick, wo die Tackse abgeteilt werden sollen, d.h. aus den Rotornuten 11 in die Gehäusenuten 31 überwechseln sollen, oder kurz davor, werden die Abdeckungen 60, 61 in die strichliert gezeichnete Posi­ tion 60′, 61′ zurückgezogen, so daß nun die Gehäusenuten 31 freiliegen und die Tackse dort hinein rutschen können. Die Stoßkante (Trennfuge) 64 zwischen den beiden Abdeckungsteilen 60, 61 ist gegenüber der Bewegungsrichtung geneigt, d. h. sie steht nicht senkrecht dazu. Dies hat den Vor­ teil, daß die in Pfeilrichtung ankommenden Tackse auf den stumpfen Winkel des Abdeckungsteils 60 treffen, wenn sie an der Trennfuge 64 vorbeilaufen. Auch wenn die Trennfuge nicht vollständig geschlossen ist, was sie in der Regel sein sollte, wird damit verhindert, daß sich ein Tacks in der Trennfuge verhakt, was zum Blockieren des Rotors 10 führen kann. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, werden die beiden Abdeckungsteile 60, 61 in unter­ schiedliche Richtungen bewegt. Die Richtungen liegen in einem Winkel von 90° zueinander. Werden beispielsweise in einem Ausgangsabschnitt 30 mit einer Breite von 180° drei Teile für die Abdeckung verwendet, werden sich die Bewegungsrichtungen benachbarter Abdeckungsteile jeweils um 60° unterscheiden. In der dargestellten Aus­ führungsform decken die Abdeckungsteile 60, 61 die Ge­ häusenuten 31 vollständig ab. Dies ist allerdings nicht zwingend. Die Funktion der Abdeckung ist lediglich, den in den Rotornuten 11 zugeführten Tacksen eine glatte Wand anzubieten, an der sie entlanggleiten können.
Rotor 10 und Gehäuse 20 sind durch einen Gehäusedeckel 41 abgedeckt. Dieser verschließt auch den Druckraum 13 und die Radialnuten 12. Über eine Luftzuleitung 42 können dem Druckraum 13 Druckluftimpulse zugeführt wer­ den.
Im Endbereich einer jeden Gleitbahn 2, 3 ist eine Abteil­ einrichtung 26, 26′ angeordnet, die hier als Zuteilrotor ausgebildet ist. Jeder Zuteilrotor weist zwei Nuten 27, 27′ und 28, 28′ auf. Der Zuteilrotor 26 kann in eine Lage gefahren werden, wie dargestellt, in der ein Tacks aus der Gleitbahn 2 in die eine Nut 28 rutschen kann. Gleichzeitig kann ein Tacks aus der Nut 27 in eine Nut 11 des Hauptrotors 10 rutschen. In jeder ande­ ren Winkellage des Zuteilrotors 26 ist die Gleitbahn 2 verschlossen. Außerdem sieht sich der Rotor 10 einer geschlossenen Wand, nämlich dem Außenumfang des Zuteil­ rotors 26 gegenüber. Durch die Positionssteuerung des Zuteilrotors 26 läßt sich also einerseits die Aufnahme eines Tackses aus der Gleitbahn 2 in den Zuteilrotor und andererseits die Abgabe eines Tackses aus dem Zu­ teilrotor 26 in den Hauptrotor 10 beeinflussen. Im darge­ stellten Ausführungsbeispiel mit zwei Nuten kann immer dann ein Tacks aus dem Zuteilrotor 26 in den Hauptrotor 10 abgegeben werden, wenn auch ein Tacks aus der Gleit­ bahn 2 in den Zuteilrotor 26 aufgenommen wird. Es sind andere Ausführungsbeipiele mit nur einer Aufnahmenut bzw. mit mehr als zwei Aufnahmenuten denkbar. Wenn diese Aufnahmenuten im Zuteilrotor 26 gleichförmig um den Umfang verteilt sind, befindet sich bei einer geraden Anzahl von Nuten immer dann eine Nut in Aufnahmeposi­ tion, wenn sich eine andere Nut in Abgabeposition befin­ det. Bei einer ungeraden Anzahl von Nuten im Zuteilrotor 26 befindet sich immer dann keine Nut in Abgabeposition, wenn sich eine Nut in Aufnahmeposition befindet. Der Antrieb 29 des Zuteilrotors 26 positioniert nun den Zuteilrotor 26 so, daß ein Tacks aus der Gleitbahn 2 in die Aufnahmenut 28 rutschen kann. Der Zuteilrotor 26 verharrt dann so lange in dieser Position oder irgend­ einer anderen Wartestellung, bis die Steuerung des An­ triebs des Rotors 10 signalisiert, daß sich eine Nut 11 nähert, in die der im Zuteilrotor 26 gespeicherte Tacks eingeführt werden soll. Daraufhin wird der Zuteil­ rotor 26 durch seinen Antrieb 29 derart bewegt, daß sich die Nut 27 bzw. 28 gleichzeitig mit einer Nut 11 im Rotor 10, in die der Tacks eingeführt werden soll, in der Abgabestellung befindet. Natürlich kann sich der Zuteilrotor 26 auch geringfügig früher in der Abgabestellung befinden. Wesentlich ist lediglich, daß eine vorhergehende Rotornut 11 die Aufnah­ meposition bereits wieder verlassen hat.
Das gleiche gilt für die zweite Abteileinrichtung in der zweiten Gleitbahn 3, die ebenfalls als Zuteilrotor 26′ ausgebildet ist. Im Gegensatz zum ersten Zuteilrotor 26 hat der Zuteilrotor 26′ die gleiche Umfangsgeschwin­ digkeit und im Bereich der Tacksübergabe an den Rotor 10 die gleiche Umfangsbewegungsrichtung wie der Hauptrotor 10. Dreht sich der Hauptrotor 10 bei­ spielsweise im Gegenuhrzeigersinn, so dreht sich der Zuteilrotor 26′ im Uhrzeigersinn. Der Zuteilrotor 26′ muß also zur Übergabe eines Tackses an den Hauptrotor 10 nicht angehalten werden, sondern beide Rotoren können sich synchron und mit der gleichen Geschwindigkeit zuein­ ander bewegen, wodurch eine größere Übergabezeit zur Verfügung steht. Natürlich kann sich der Zuteilrotor 26′ auch langsamer als der Hauptrotor 10 bewegen, wenn sichergestellt ist, daß sich beide Rotoren synchron zueinander bewegen, d.h. immer dann eine Rotornut 11 in Aufnahmeposition ist, wenn die Abteileinrichtung 26′ einen Tacks abgeben kann. Wenn alle Teile und die Geschwindigkeiten von Hauptrotor 10 und mit gleicher Drehrichtung rotierendem Zuteilrotor 26 ausreichend auf­ einander abgestimmt sind, funktioniert auch hier die Tacksübergabe im kontinuierlichen Betrieb problemlos.
Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform der Tackszuführvorrichtung, bei der für die Abteileinrich­ tung kein getrennter eigenständiger Antrieb vorgesehen ist. Alle Elemente, die mit denen der Fig. 1 und 2 über­ einstimmen, sind mit um 100 erhöhten Bezugszeichen ver­ sehen.
Der Antrieb des Zuteilrotors 126 erfolgt nicht mehr über einen eigenen Antrieb, sondern über ein Zahnrad 21, das am Fuß des Zuteilrotors 126 angeordnet ist und mit einem Zahnrad 22 kämmt, das mit dem Hauptrotor 110 verbunden ist. Daraus ergibt sich automatisch ein ent­ gegengesetzter Drehsinn der beiden Rotoren, d.h. wenn sich der Hauptrotor 110 im Uhrzeigersinn dreht, dreht sich der Zuteilrotor 126 im Gegenuhrzeigersinn, wie durch die Pfeile in Fig. 3 angedeutet.
Das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Zahnrä­ dern 21 und 22 ist so gewählt, daß die Umfangsgeschwin­ digkeit von Zuteilrotor 126 und Hauptrotor 110 gleich sind. Die Nuten 111 im Hauptrotor haben den gleichen Abstand wie die Nuten 127, 128 im Zuteilrotor. Zuteil­ rotor 126 und Hauptrotor 110 sind so zueinander ange­ ordnet, daß sich immer dann eine Nut 127, 128 des Zuteil­ rotors in Übergabestellung befindet, wenn sich auch eine Nut 111 des Hauptrotors 110 in Übergabestellung befindet, wie dargestellt. Somit ist sichergestellt, daß jede Nut 111 des Hauptrotors 110 durch den Zuteil­ rotor 126 beschickt werden kann. Da sich Zuteilrotor 126 und Hauptrotor 110 permanent synchron zueinander drehen, würde ohne zusätzliche Maßnahme jeder Tacks 49 aus der Gleitbahn 102 aufgenommen und als Tacks 50 aus dem Zuteilrotor 126 in jede Nut 111 des Hauptrotors 110 abgegeben werden. Um dies zu verhindern, d.h. um die Möglichkeit zu haben, ein Tacksmuster zu erzeugen, ist eine Sperreneinrichtung 135 vorgesehen, die einen Zylinder 36 und einen Kolben 37 aufweist. Der Kolben 37 als eigentliche Sperre ist in eine Position 37′ verfahrbar, in der er die Aufnahmenut 128 des Zuteil­ rotors 126 sperrt. Zu diesem Zweck weist der Zuteilrotor 126 eine umlaufende Quernut 38 auf, in die der Kolben 37 eingreift. Die Nut 38 ist so tief wie der Kolben 37 breit ist. Damit ist einerseits sichergestellt, daß ein in der Gleitbahn 102 anstehender Tacks 49, der sich an den Kolben 37 anlegt, nicht, d.h. auch nicht zu einem Teil, in die Aufnahmenut 128 eindringen kann. Anderer­ seits ist der Kolben 37 gegen den Innenumfang des Zuteil­ rotors 126 abgestützt, so daß keine weiteren mechanischen Abstützungen für den Kolben 37 vorgesehen sein müssen und trotzdem die präzise Funktion der Sperreneinrichtung 135 nicht beeinträchtigt wird.
Um ein Hineinrutschen des Tackses 49 in die Aufnahmenut 128 des Zuteilrotors 126 zu ermöglichen, wird der Kolben 37 so weit zurückgezogen, daß die Aufnahmenut 128 frei­ gegeben ist. Wenn nun der Zuteilrotor 126 weiter bewegt wird, folgt der Kolben 37 dem Tacks 49. In der Zwischen­ zeit kann kein weiterer Tacks aus der Gleitbahn 102 nachrücken, da die Gleitbahn 102 durch den Zuteilrotor 126 verschlossen ist. Um eine wirkungsvolle Funktion der Sperreneinrichtung 135 zu gewährleisten, muß ledig­ lich sichergestellt sein, daß zwischen den beiden Zeit­ punkten, an denen sich eine Nut des Zuteilrotors 126 in Aufnahmeposition befindet, der Kolben 37 wieder in die Sperrposition 37′ vorgeschoben wird.
Weiterhin ist eine Austreibeinrichtung 151 vorgesehen, die einen Zyliner 52 und einen Kolben 53 aufweist. Der Kolben 53 weist an seiner Spitze eine Schräge 54 auf, die vom Zuteilrotor 126 in Richtung auf den Hauptrotor 110 weist. Der Kolben 53 der Austreibeinrichtung 151 ist ebenfalls in der Umfangsnut 38 angeordnet. Er kann jedoch auch in einer davon getrennten Nut angeordnet sein. Wenn nun ein Tacks 50 durch den Zuteilrotor 126 in seine Abgabeposition transportiert wird, wird der Kolben 53 gegen die Kraft einer Feder in eine Stellung 53′′ verschoben. Bevor diese Stellung erreicht ist, kann der Tacks 50 nicht nach rechts (in Bewegungsrichtung gesehen) ausweichen, weil dort keine Öffnung für eine solche Ausweichbewegung vorgesehen ist. Erst in der Stellung 53′′ kann der Tacks 50 in eine Nut 111 des Haupt­ rotors 110 ausweichen. Die Feder im Zylinder 52 drückt dann den Kolben 53 nach links, wobei die Schräge 54 den Tacks 50 aus der Nut 127 des Zuteilrotors 126 in die Nut 111 des Hauptrotors 110 treibt. Dadurch wird der Tacks 50 zusätzlich in Richtung auf den Hauptrotor 110 beschleunigt, und die Übergabe benötigt noch weniger Zeit.
Der Kolben 53 kann auch in eine Stellung 53′ verfahren werden, in der er die Abgabenut 127 des Zuteilrotors 126 vollständig absperrt. In dieser Stellung kann ein Tacks, der in einer Nut 111 des Hauptrotors 110 vorbei­ geführt wird, nicht in die Nut 127 des Zuteilrotors 126 eindringen.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Abteil­ einrichtung, wobei Elemente, die denen der Fig. 1 ent­ sprechen, mit um 200 erhöhten Bezugszeichen versehen sind.
Die Abteileinrichtung ist hier als Schieber 226 ausge­ führt, der von einem Antrieb 229 aus der gezeichneten ersten Stellung in eine zweite, nicht gezeichnete Stel­ lung bewegt werden kann. In dieser zweiten Stellung steht eine im Schieber 226 angeordnete Tacksbahn 239 mit der Gleitbahn 202 in Verbindung. Ein Tacks kann also aus der Gleitbahn 202 in die Tacksbahn 239 rutschen. Er kann jedoch nicht weiterrutschen, d.h. den Schieber 226 verlassen, da das untere Ende der Tacksbahn 239 durch das Gehäuse 220 verschlossen ist. Der Schieber 226 kann dann in seine dargestellte erste Stellung verschoben werden, wo das Gehäuse 220 eine Austrittsöffnung 240 aufweist. Wenn sich gleichzeitig eine Nut 211 des Haupt­ rotors 210 in Aufnahmeposition befindet, kann der Tacks ohne weiteres aus dem Schieber 226 in die Nut 211 glei­ ten.
Die Bewegung des Schiebers 226 kann durch einen Stift 243 begrenzt werden, der in einem Langloch 244 im Schie­ ber 226 geführt ist. Die Steuerung des Schiebers 226 erfolgt so, daß immer nur ein Tacks in die Tacksbahn 239 gleiten kann. Dies kann beispielsweise durch eine Sperre 235 ähnlich zu der im Zusammenhang mit Fig. 3 und 4 gezeigten erreicht werden. Auch kann eine Austreibeinrichtung 251 ähnlich zu der in Fig. 3 gezeigten Austreibeinrich­ tung 151 vorgesehen sein, um das Austreiben des Tackses aus dem Schieber 226 in die Nut 211 zu beschleunigen. Wenn keine Tackssperre vorgesehen ist, hat der Schieber 226 und damit die Tacksbahn 239 zweckmäßigerweise eine Breite, die der eines Tackskopfes entspricht. Damit kann nur ein einziger Tacks in die Tacksbahn 239 gleiten. Jeder andere Tacks wird dann durch den ersten Tacks blockiert.
Die vorliegende Erfindung ist keinesfalls auf die darge­ stellte Ausführungsform beschränkt. Anstelle des Rotors als Haupttransportelement kann auch ein umlaufendes Band verwendet werden, wobei Tacksaufnahme- und Tacks­ ausgangsbereich nebeneinander angeordnet sind. Das Band kann dann beispielsweise in einer Ebene die Tackse auf­ nehmen und auch wieder abgeben und in einer anderen Ebene zurückgeführt werden, damit der Prozeß wieder von vorne beginnen kann.

Claims (26)

1. Tackszuführvorrichtung mit mindestens einer geneigten Gleitbahn, einem bewegbaren Haupttransportelement, das an seiner parallel zur Bewegungsrichtung verlau­ fenden Seitenkante Transportnuten, die senkrecht zur Bewegungsrichtung und zumindest annähernd senk­ recht zur Oberfläche des Haupttransportelements ste­ hen, zur Aufnahme je eines Tackses von der Gleitbahn aufweist, und einem das Haupttransportelement aufneh­ menden Gehäuse, das an seiner dem Haupttransportele­ ment zugewandten und diesem dicht benachbarten Seite Gehäusenuten, die parallel zu den Transportnuten sind und in definierten Stellungen des Haupttrans­ portelements diesen gegenüberstehen, zur Weiterleitung der Tackse an eine Zwickvorrichtung aufweist, wobei Mittel zur gleichzeitigen Übergabe der Tackse aus den Transportnuten in die Gehäusenuten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse eine zwischen mindestens zwei Stellungen bewegbare Abteil­ einrichtung (26, 126) vorgesehen ist, die in einer Stellung einen Tacks aus der Gleitbahn (2, 102) auf­ nimmt und ihn in einer anderen Stellung an das Haupttransportelement (10, 110) übergibt, wobei die Abteileinrichtung durch einen Zuteilrotor (26, 126) gebildet ist, der mindestens eine achsparallele Nut (27, 28) zur Aufnahme eines Tackses (49) aus der Gleitbahn (2, 102) aufweist.
2. Tackszuführvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse eine zwischen mindestens zwei Stellungen bewegbare Abteileinrichtung (226) vorgesehen ist, die in einer Stellung einen Tacks aus der Gleitbahn (202) aufnimmt und ihn in einer anderen Stellung an das Haupttransportelement (210) übergibt, wobei die Abteileinrichtung durch einen Schieber (226) gebildet ist, der eine durchgehende Tacksbahn (239) aufweist, die in einer Schieberstellung mit der Gleitbahn (202) in Verbindung steht, wobei das andere Ende der Tacksbahn (239) durch das Gehäuse (220) verschlossen ist, und in einer anderen Schieberstellung zum Haupttransportelement (210) hin offen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Haupttransportelement (10) zur Aufnahme und zur Abgabe von Tacksen (50) kontinuierlich in die gleiche Richtung bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Haupttransportelement als Rotor (10) ausgebildet ist, an dessen Außenumfang die als achsparallele Rotornuten (11) ausgebildeten Transportnuten vorgesehen sind, und die Gehäusenuten (31) mit gleicher Winkelteilung wie die Rotornuten (11) am Innenumfang (24) des Gehäuses (20) vorgesehen sind, wobei die Bewegungsrichtung die Umfangsrichtung ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung (26, 126, 226) auf den Schaft (57) der Tackse (50) wirkt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung (26, 126, 226) synchron mit dem Haupttransportelement (10, 110, 210) bewegbar ist, wobei sich die Abteileinrichtung (26, 126, 226) immer dann in der Übergabestellung befindet, wenn sich eine Transportnut (11, 111, 211) in Aufnahmestellung befindet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung (126) über ein Getriebe (21, 22) vom Haupttransportelement (110) bzw. dessen Antriebseinrichtung angetrieben wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperre (37, 137) vorgesehen ist, die verhindert, daß die Abteileinrichtung (26, 126) in der Aufnahmestellung einen Tacks (49) aus der Gleitbahn (2, 102) aufnimmt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung (26, 126) am Umfang eine quer zur Gleitbahn (2, 102) verlaufende Sperrennut (38) aufweist, in der die Sperre (37) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrennut (38) etwa so tief ist wie die Sperre (37) breit.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre durch eine längsbewegliche Stange (37) gebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung einen vom Antrieb des Haupttransportelements unabhängigen Hilfsantrieb (29, 229) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich Haupttransportelement (10, 110, 210) und Abteileinrichtung (26, 126, 226) im Moment der Übergabe des Tackses (50) aus der Abteileinrichtung (26, 126, 226) in das Haupt­ transportelement (10, 110, 210) mit annähernd der gleichen Geschwindigkeit bewegen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine insbesondere mechanische Austreibeinrichtung (51, 151) vorgesehen ist, die den in der Abteileinrichtung (26, 126) befindlichen Tacks (50) im Moment der Übergabe an das Haupttransportelement (10, 110) in Richtung auf das Haupttransportelement (10, 110) beschleunigt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung (26, 126) am Umfang eine quer zu den Transportnuten verlaufende Austreibnut (38) aufweist, in der die Austreibeinrichtung (51, 151) angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Austreibeinrichtung als längsbewegliche Stange (53) ausgebildet ist, die eine einseitig abgeschrägte Spitze aufweist, deren Schräge (54) dem Haupttransportelement (110) zugewandt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (53) gegen Verdrehen gesichert ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (53) gegen die Bewegungsrichtung der Abteileinrichtung (26, 126) vorgespannt ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß Sperrennut (38) und Austreibnut (38) auf der gleichen axialen Höhe angeordnet sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreneinrichtung (35, 135) und/oder die Austreibeinrichtung (51, 151) durch eine insbesondere pneumatisch arbeitende Kolben-Zylinder- Anordnung (36, 37; 52, 53) betätigbar sind.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überwachungseinrichtung vorgesehen ist, die die Transportnuten (11, 111, 211) daraufhin überprüft, ob sich ein Tacks darin befindet oder nicht.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (20) eine die Gehäusenuten (31) abdeckende und mit dem Innenumfang (24) des Gehäuses im wesentlichen fluchtende Abdeckung (60, 61) aufweist, die zur Übergabe der Tackse von den Gehäusenuten (31) zurückziehbar ist und diese freigibt.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Haupttransportelements als Rotor (10) die Abdeckung mindestens zwei Teile (60, 61) aufweist, die in verschiedene Richtungen bewegbar sind.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßkante (64) zwischen zwei Abdeckungsteilen (60, 61) entgegen der Bewegungsrichtung des Rotors geneigt ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Gleitbahn (2) ein mit einer Auslaufschiene (18) versehener Schüttkasten (6) angeordnet ist, der um einen am oberen Ende der Gleitbahn (2) angeordneten Drehpunkt (8) in vertikaler Richtung verschwenkbar ist, wobei das obere Ende der Gleitbahn (2) annähernd zylindersegmentförmig um den Drehpunkt (8) herumgeführt ist, das der Gleitbahn (2) zugewandte Ende der Auslaufschiene (18) in jeder Winkellage des Schüttkastens (6) auf der Zylinderfläche der Gleitbahn (2) gleitet, und der zum Transport der Tackse dienende Gleitbahnschlitz der Gleitbahn um den Drehpunkt (8) herum geführt ist.
26. Tackszuführverfahren, bei dem aus nacheinander über mindestens eine Bahn zuführbaren Tacksen eine Tacksreihe gebildet und die Tackse gleichzeitig an eine Zwickvorrichtung weitergeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung eines Tacksmusters in der Tacksreihe jeweils ein Tacks in der mindestens einen Bahn am Schaft festgehalten und gesteuert freigegeben wird und der vorderste Tacks nach der Freigabe durch eine am Schaft angreifende Kraft in Bewegungsrichtung beschleunigt wird.
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