DE3908559C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3908559C2 DE3908559C2 DE19893908559 DE3908559A DE3908559C2 DE 3908559 C2 DE3908559 C2 DE 3908559C2 DE 19893908559 DE19893908559 DE 19893908559 DE 3908559 A DE3908559 A DE 3908559A DE 3908559 C2 DE3908559 C2 DE 3908559C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tack
- transport element
- main transport
- slideway
- rotor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 17
- 230000002045 lasting effect Effects 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 4
- 238000012806 monitoring device Methods 0.000 claims description 3
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 81
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 5
- 230000008859 change Effects 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 2
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 2
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 2
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 230000003292 diminished effect Effects 0.000 description 1
- 208000002173 dizziness Diseases 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000007726 management method Methods 0.000 description 1
- 230000009347 mechanical transmission Effects 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D71/00—Elements of nailing machines; Nail-feeding devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
- B27F7/00—Nailing or stapling; Nailed or stapled work
- B27F7/02—Nailing machines
- B27F7/13—Nail feeding devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Specific Conveyance Elements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Tackszuführvorrichtung mit
mindestens einer geneigten Gleitbahn, einem bewegbaren
Haupttransportelement, das an seiner parallel zur Bewe
gungsrichtung verlaufenden Seitenkante Transportnuten,
die senkrecht zur Bewegungsrichtung und zumindest an
nähernd senkrecht zur Oberfläche des Haupttransportele
ments stehen, zur Aufnahme je eines Tackses von der
Gleitbahn aufweist, und einem das Haupttransportelement
aufnehmenden Gehäuse, das an seiner dem Haupttransport
element zugewandten und diesem dicht benachbarten Seite
Gehäusenuten, die parallel zu den Transportnuten sind,
und in definierten Stellungen des Haupttransportelements
diesen gegenüberstehen, zur Weiterleitung der Tackse
an eine Zwickvorrichtung aufweist, wobei Mittel zur
gleichzeitigen Übergabe der Tackse aus den Transportnuten
in die Gehäusenuten vorgesehen sind.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-PS
7 21 061) ist das Haupttransportelement als Rotor ausge
bildet, der bei jedem Arbeitszyklus zur Aufnahme der
Tackse in eine Drehrichtung und anschließend wieder
zurück gedreht wird. Durch Verstellung des Drehwinkels
läßt sich die Zahl der an der Gleitbahnmündung vorbei
laufenden Rotornuten und damit die Zahl der jeweils
verarbeiteten Tackse wählen. Zum Ändern des Drehwinkels
muß die Maschine stillgesetzt und in deren mechanische
Übertragung eingegriffen werden. Außerdem ist die Ar
beitsweise wegen der Hin- und Herbewegung zeitaufwendig.
Der Rotor ist nur über einen Teil seines Außenumfangs
mit Rotornuten versehen. Die Gehäusenuten sind axial
versetzt, so daß zur Übergabe der Tackse der Rotor axial
verschoben werden muß. Es sind zwei Gleithahnen vorhan
den, die entweder beide abgeschaltet oder von denen
je eine eingeschaltet werden können.
In einer weiteren aus einer älteren Patentanmeldung
DE-OS 37 40 941 bekannten Tackszuführvorrichtung wird
der Rotor nur in eine Richtung gedreht. Dabei werden
ihm gesteuert Tackse aus der Gleitbahn zugeführt, um
in den Rotornuten ein Tacksmuster zu erzeugen, wie es
später in der Zwickmaschine zur Herstellung des Schuhs
benötigt wird. Beispielsweise können im Seitenbereich
der Ferse kleinere Tackse verwendet werden als für den
hinteren Bereich. Wenn das Muster erzeugt ist, werden
die Tackse gleichzeitig in Gehäusenuten übergeben, von
wo sie der Zwickmaschine zugeführt werden.
US-PS 13 42 415 beschreibt eine Tackszuführvorrichtung
mit zwei geneigten Gleitbahnen, einem bewegbaren Haupttransportelement,
das als Rotor ausgebildet ist und
an seiner parallel zur Bewegungsrichtung verlaufenden
Seitenkante Transportnuten aufweist, die senkrecht zur
Bewegungsrichtung und zumindest annähernd senkrecht
zur Oberfläche des Haupttransportelementes stehen und
zur Aufnahme je eines Tackses dienen. Das Haupttransport
element ist in einem Gehäuse aufgenommen. Ferner sind
zwei Tackse hinter einer Tackssperre aufnehmende Hilfsrotoren
vorgesehen, deren Rotationsachse senkrecht zu
einer Parallelen zur Rotationsachse des Haupttransportelementes
stehen. Das Abteilen der Tackse erfolgt an
der Tackssperre an der Gleitbahnmündung, wobei die Tackssperre
jeden einzelnen Tacks dem abzuteilenden Tacksmuster
zuordnen und deswegen bei jedem Tacks eingreifen
muß. Dies bedingt eine hohe Schaltleistung und damit
eine hohe Beanspruchung der Tackssperre. Die Hilfsrotoren
dienen lediglich dazu, die Tackse zu reversieren, da
es bei der bekannten Vorrichtung erforderlich ist, daß
die Tackse an der Einschlagstelle nicht mit der Spitze
nach unten weisen, wie in den Gleitschienen, sondern
nach oben.
Zum gesteuerten Zuführen von Tacksen ist in einer ande
ren Art von Tackszuführvorrichtung eine Tackssperre
in Form eines Druckfingers bekannt, der auf den Kopf
des vordersten Tackses in der Gleitbahn drückt und des
sen Weiterrutschen verhindert (DE-OS 17 85 305).
Im Betrieb kann es vorkommen, daß nicht alle Tackse
aus dem Rotor ausgeschleust werden, d.h. an die Gehäuse
nuten übergeben werden. Ein dabei im Rotor verbleibender
Tacks kann dann eine Blockierung des Rotors verursachen,
wenn er aufgrund der Zentrifugalkraft mit der Spitze
seines Schaftes nach außen schwenkt oder der ganze Tacks
nach außen verschoben wird, wenn der Rotor den Tacks
an der Gleitbahnmündung vorbeiführt. Dabei fädelt der
Tacks in die Gleitbahnmündung ein. Das gleiche Problem
kann bei der Verwendung von mehreren Gleitbahnen, etwa
für Tackse unterschiedlicher Längen, auftreten, wenn
ein Tacks aus einer in Drehrichtung vorher angeordneten
Gleitbahn an den Rotor übergeben wurde und an einer
in Drehrichtung später angeordneten Gleitbahnmündung
vorbeigeführt werden muß. Schwierig wird es auch, wenn
der Druckfinger der Tackssperre den vordersten Tacks
nicht richtig, d.h. in seinem Mittelpunkt, erfaßt und
ihn nur so festhält, daß sein Tackskopf teilweise in
die Bewegungsbahn des Kopfes des im Rotor transportierten
Tackses gerät. Die Kollision der Tacksköpfe kann eben
falls zur Blockierung des Rotors führen.
Es ist deswegen die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen Transport von Tacksen mit geringer Störanfälligkeit
durch eine Tackszuführvorrichtung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird bei einer Tackszuführvorrichtung
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß im Gehäu
se eine zwischen mindestens zwei Stellungen bewegbare
Abteileinrichtung vorgesehen ist, die in einer Stellung
einen Tacks aus der Gleitbahn aufnimmt und ihn in einer
anderen Stellung an das Haupttransportelement übergibt,
wobei die Abteileinrichtung durch einen Zuteilrotor
gebildet ist, der mindestens eine achsparallele Nut
zur Aufnahme eines Tackses aus der Gleitbahn aufweist.
Der Zuteilrotor dreht sich also von der Stellung, in
der er einen Tacks aus der Gleitbahn aufnimmt, in die
Stellung, in der er den Tacks an das Haupttransportelement
abgibt. Der Zuteilrotor kann sich kontinuierlich
bewegen, wobei durch die Anzahl der Nuten zur Aufnahme
und Abgabe der Tackse seine Umlaufgeschwindigkeit in
bezug auf die Umlaufgeschwindigkeit des Haupttransportelements
festgelegt ist. Der Zuteilrotor ist leicht
aus einem Zylinderstück zu fertigen. Bei einem als Rotor
ausgebildeten Haupttransportelement reicht es zur präzisen
Übergabe der Tackse aus, daß der Mittelpunkt des
Rotors und der Mittelpunkt des Zuteilrotors auf einer
durch die Gleitbahn vorgegebenen Geraden angeordnet
sind.
In einer alternativen Ausführungsform wird die Aufgabe
bei einer Tackszuführvorrichtung der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß im Gehäuse eine zwischen mindestens
zwei Stellungen bewegbare Abteileinrichtung
vorgesehen ist, die in einer Stellung einen Tacks aus
der Gleitbahn aufnimmt und ihn in einer anderen Stellung
an das Haupttransportelement übergibt, wobei die Abteileinrichtung
durch einen Schieber gebildet ist, der eine
durchgehende Tacksbahn aufweist, die in einer Schieberstellung
mit der Gleitbahn in Verbindung steht, wobei
das andere Ende der Tacksbahn durch das Gehäuse verschlossen
und in einer anderen Schieberstellung zum
Haupttransportelement hin offen ist.
Mit dieser Ausführungsform vermindert sich der Platzbedarf
radial zum Haupttransportelement bzw. senkrecht
zu seiner Bewegungsrichtung. Die Gleitbahn und die Position,
an der der Tacks von dem Schieber an das Haupttransportelement
übergeben wird, können seitlich versetzt
zueinander angeordnet sein. Der Schieber bewegt sich
hin und her, um die aus der Gleitbahn aufgenommenen
Tackse an das Haupttransportelement zu übergeben. Die
Arbeitsgeschwindigkeit dieser Ausführungsform kann daher
durch die Massenträgheit des Abteilschiebers begrenzt
sein. Wenn der Schieber eine Breite hat, die der Breite
eines Tackses entspricht, sind keine weiteren Steuermittel
notwendig um zu verhindern, daß mehr als ein Tacks
in der Tacksbahn des Schiebers hineinläuft. Ein weiterer
Tacks würde durch den ersten Tacks in der Gleitbahn
festgehalten werden.
Die Abteileinrichtung fungiert in beiden Fällen als
eine Art Zwischenspeicher zwischen der Gleitbahn und
dem Haupttransportelement. Diesen Zwischenspeicher kann
man auf zwei Arten betreiben, die auch kombiniert werden
können. Zum einen wird der Zwischenspeicher nur gefüllt,
wenn sichergestellt ist, daß in der Abgabestellung auch
ein Tacks in das Haupttransportelement überwechseln
kann, d. h. wenn zu dem Zeitpunkt, an dem die Abteileinrichtung
in der Abgabestellung ist, auch eine freie
Nut im Haupttransportelement vorhanden ist. Zum anderen
kann die Abteileinrichtung zwar mit einem Tacks gefüllt
sein, die Abgabe dieses Tackses an das Haupttransportelement
kann jedoch so verzögert werden, daß nur dann ein Tacks
an das Haupttransportelement abgegeben wird, wenn
im Haupttransportelement auch eine freie Nut vorgesehen
ist oder der in der Abteileinrichtung befindliche Tacks
genau an diese Stelle des vorgesehenen Tacksmusters
paßt. Beide Betriebsweisen verhindern, daß sich ein
Tacks in einer der Seitenkante des Haupttransportelements
benachbarten Wartestellung befindet, wo er in vorbei
laufende Transportnuten eingreifen oder die darin befind
lichen Tackse behindern kann.
Vorteilhafterweise ist das Haupttransportelement zur
Aufnahme und zur Abgabe von Tacksen kontinuierlich in
die gleiche Richtung bewegbar. Das Haupttransportelement
muß also weder angehalten noch muß seine Bewegungsrich
tung reversiert werden. Dies erlaubt hohe Arbeitsge
schwindigkeit, da keine Massenträgheit zu überwinden
ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Haupttrans
portelement als Rotor ausgebildet, an dessen Außenumfang
die als achsparallele Rotornuten ausgebildeten Transport
nuten vorgesehen sind, und die Gehäusenuten mit gleicher
Winkelteilung wie die Rotornuten am Innenumfang des
Gehäuses vorgesehen sind, wobei die Bewegungsrichtung
die Umfangsrichtung ist. Mit einem Rotor läßt sich eine
kontinuierliche Bewegung am leichtestens realisieren.
Natürlich sind auch andere kontinuierlich arbeitende
Haupttransportelemente denkbar, wie etwa umlaufende
Bänder oder ähnliches.
In einer bevorzugten Ausgestaltung greift die Abteilein
richtung den Tacks nicht am Kopf an, sondern am Schaft.
In der Gleitbahn kann es durchaus vorkommen, daß die
Tacksköpfe der hintereinander angeordneten Tackse über
einander zu liegen kommen. Eine Tackssperre, die auf
den Kopf eines Tackses drückt, um ihn am Weiterrutschen
zu hindern, muß daher sehr präzise arbeiten, um den
Kopf des zu haltenden Tackses so zu beaufschlagen, daß
dieser senkrecht zur Oberfläche der Gleitbahn zu stehen
kommt. Werden jedoch die Tackse am Schaft ergriffen,
ergibt sich zwischen den Schäften benachbarter Tackse
stets eine Lücke, in die die Abteileinrichtung eingreifen
kann. Die Verwendung einer Abteileinrichtung erlaubt
es darüber hinaus, die Tacksaufnahmegeometrie in der
Abteileinrichtung, d.h. im allgemeinen eine Nut, breiter
als am Haupttransportelement auszubilden, was einerseits
die Qualitätsanforderung in bezug auf die geometrische
Genauigkeit herabsetzt und andererseits dem Tacks, der
in die Nut der Abteileinrichtung hineinlaufen muß, we
sentlich mehr Zeit zum Wechseln seiner Position läßt.
Vorteilhafterweise ist die Abteileinrichtung synchron
mit dem Haupttransportelement bewegbar, wobei sich die
Abteileinrichtung immer dann in der Übergabestellung
befindet, wenn sich eine Transportnut in Aufnahmestellung
befindet. Damit ergibt sich eine einfache Bemessungsvorschrift
für die Geschwindigkeitssteuerung der Abteil
einrichtung. Dabei reicht es aus, wenn die Abteileinrichtung
abschnittsweise synchron mit dem Haupttransportelement
bewegt ist. Durch die synchrone Bewegung wird
sichergestellt, daß sich bei der Tacksübergabe immer
eine Transportnut und eine Abgabenut der Abteileinrichtung
gegenüberstehen.
Mit Vorteil ist die Abteileinrichtung über ein Getriebe
vom Haupttransportelement bzw. dessen Antriebseinrichtung
angetrieben. Damit ist auf einfache Weise eine synchrone
Bewegung realisiert. Haupttransportelement und Abteileinrichtung
befinden sich permant im Kupplungseingriff,
so daß in jedem Betriebszustand eine gleichbleibende
Bewegungsbeziehung zwischen Abteileinrichtung und Haupt
transporteinrichtung gegeben ist.
Um das Beladen des Zwischenspeichers, d. h. der Abteileinrichtung,
zu steuern, ist eine Sperre vorgesehen,
die verhindert, daß die Abteileinrichtung in der Aufnahmestellung
eines Tacks aus der Gleitbahn aufnimmt. Diese
Ausführungsform ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn
die Abteileinrichtung permanent zusammen mit dem Haupt
transportelement angetrieben ist, beispielsweise über
ein Getriebe. Die Sperre steuert das Tacksmuster. Die
Abteileinrichtung als Zwischenspeicher wird nur dann
beladen, wenn im Haupttransportelement ein Tacks erwünscht
ist.
Dabei ist bevorzugt, daß die Abteileinrichtung am Umfang
eine quer zur Gleitbahn verlaufende Sperrennut aufweist,
in der die Sperre angeordnet ist. Die Sperre greift
also nicht am Kopf an, sondern am Schaft. Sie blockiert
das Weiterrutschen der Tackse aus der Gleitbahn, weil
sie quer zur Bewegungsrichtung der Tackse angeordnet
ist.
Mit Vorteil ist die Sperrennut etwa so tief wie die
Sperre breit. Damit stimmt die Sperre außen mit der
Außenkante der Abteileinrichtung überein. Der anliegende
Tacks kann dementsprechend auch nur bis zur Außenkante
der Abteileinrichtung vorrutschen, wodurch sichergestellt
ist, daß keine Behinderungsmöglichkeit der Abteileinrich
tung durch einen anliegenden Tacks vorkommen kann.
Mit Vorteil ist die Sperre durch eine längsbewegliche
Stange gebildet. Diese längsbewegliche Stange bewegt
sich quer zur Bewegungsrichtung der Tackse, d.h. kann
in die Lücke zwischen den Schäften zweier aufeinander
folgender Tackse geschoben werden. Damit ist auf ein
fache Art und Weise ein einfacher Aufbau für eine Tacks
sperre gegeben, die nicht am Kopf angreift. Die Tacks
sperre sollte dabei im oberen Bereich des Tacksschaftes
angreifen, vorzugsweise mit nur geringem Abstand zum
Tackskopf.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform weist die
Abteileinrichtung einen vom Antrieb des Haupttransport
elements unabhängigen Hilfsantrieb auf. In diesem Fall
ist keine Sperre notwendig. Das Aufnehmen eines Tackses
aus der Gleitbahn kann dadurch verhindert werden, daß
die Abteileinrichtung in einer Position angehalten wird,
in der sie keinen Tacks aus der Gleitbahn aufnehmen
kann. Andererseits kann auch die Abgabe eines Tackses
aus der Abteileinrichtung in das Haupttransportelement
verhindert werden, wenn die Abteileinrichtung in einer
Position angehalten wird, in der der Tacks die Abteil
einrichtung nicht verlassen kann. Beide Stellungen können
über den unabhängigen Hilfsantrieb angefahren werden.
Zum Übergeben des Tackses aus der Abteileinrichtung
in das Haupttransportelement kann der Hilfsantrieb dann
die Abteileinrichtung in die Abgabeposition verfahren
und dort anhalten. Der in der Abteileinrichtung befind
liche Tacks wird dann in die nächste freie Transportnut
rutschen.
Vorteilhafterweise bewegen sich Haupttransportelement
und Abteileinrichtung im Moment der Übergabe aus der
Abteileinrichtung in das Haupttransportelement mit an
nähernd der gleichen Geschwindigkeit. Der Tacks muß
also bei der Übergabe aus der Abteileinrichtung in das
Haupttransportelement nicht noch in Bewegungsrichtung
des Haupttransportelements beschleunigt werden. Es ist
lediglich eine Kraft notwendig, die ihn senkrecht zur
Bewegungsrichtung des Haupttransportelements auf das
Haupttransportelement, d.h. bei Verwendung eines Rotors
als Haupttransportelement auf den Mittelpunkt des Rotors
zu, beschleunigt. Die gleiche Geschwindigkeit, d.h.
die gleiche Umfangsgeschwindigkeit im Falle der Ausfüh
rungsform der Abteileinrichtung als Zuteilrotor, kann
über das Getriebe auf einfache Weise realisiert werden.
Durch die synchrone Bewegung von Abteileinrichtung und
Haupttransportelement mit der gleichen Geschwindigkeit
steht eine relativ große Zeit für die Übergabe der Ab
teileinrichtung in das Haupttransportelement zur Ver
fügung.
Um diese Zeit gut auszunutzen, d.h. um sicherzustellen,
daß der Tacks während der Übergabezeit aus der Abteil
einrichtung in das Haupttransportelement verbracht werden
kann, ist eine insbesondere mechanische Austreibeinrich
tung vorgesehen, die den in der Abteileinrichtung befind
lichen Tacks im Moment der Übergabe an das Haupttrans
portelement in Richtung auf das Haupttransportelement
beschleunigt. Da einige Hundert Tackse in der Minute
an das Haupttransportelement übergeben werden sollen,
steht für einen einzelnen Tacks nur ein Bruchteil einer
Sekunde zur Verfügung. Bei einer gewünschten Produktions
leistung von 2500 bis 3000 Paar Schuhen in acht Stunden
benötigt man alleine zum Fersenzwicken ca. 600 Tackse
in der Minute. Der Tacks wird normalerweise durch seine
Gewichtskraft beschleunigt, da auch die Abteileinrich
tung, genau wie die Gleitbahn, unter einer Neigung ange
ordnet ist. Diese Gewichtskraft kann jedoch unter Um
ständen nicht ausreichen, um den Tacks ausreichend
schnell zu beschleunigen. In diesem Fall ist die mecha
nische Austreibeinrichtung sinnvoll.
Bevorzugt weist die Abteileinrichtung am Umfang eine
quer zu den Transportnuten verlaufende Austreibnut auf,
in der die Austreibeinrichtung angeordnet ist. Damit
steht die Austreibeinrichtung in keiner Weise über den
Außenumfang der Abteileinrichtung über, d.h. sie behin
dert nicht das Zusammenwirken von Abteileinrichtung
und Haupttransportelement. Sie kann aber helfen, ein
Eindringen von Tacksen aus dem Haupttransportelement
in die Abteileinrichtung zu verhindern, wenn sich die
Abteileinrichtung in der Übergabestellung befindet,
aber kein Tacks aus der Abteileinrichtung in das Haupt
transportelement übergeben werden soll, sondern eine
bereits mit einem Tacks beladene Transportnut vorbeige
führt wird.
Mit Vorteil ist die Austreibeinrichtung als längsbeweg
liche Stange ausgebildet, die eine einseitig abgeschräg
te Spitze aufweist, deren Schräge dem Haupttransport
element zugewandt ist. Die Spitze ist so angeordnet,
daß der Tacks durch die Abteileinrichtung auf die Schräge
geführt wird. Durch die Hangabtriebskräfte auf der Schrä
ge erfährt der Tacks eine Beschleunigung nach außen,
d.h. in Richtung auf das Haupttransportelement.
Mit Vorteil ist die Stange gegen Verdrehen gesichert.
Die eingestellte Schräge bleibt also bestehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Stange
gegen die Bewegungsrichtung der Abteileinrichtung vorge
spannt. Ein in der Abteileinrichtung befindlicher Tacks
schiebt bei der Bewegung der Abteileinrichtung mit sei
nem Schaft die Stange gegen die Vorspannung nach hinten.
Der Tacks kann aber, solange keine Aufnahmenut im Haupt
transportelement zur Verfügung steht, noch nicht auswei
chen. Erst wenn sich das Haupttransportelement in der
Aufnahmestellung befindet, kann der Tacks ausweichen,
die Vorspannung, beispielsweise eine Feder wird entlastet
und die Vorspanneinrichtung schiebt die Stange wieder
in ihre ursprüngliche Stellung. Dadurch erhält der Tacks
eine zusätzliche Beschleunigung in Richtung auf die
Nut des Haupttransportelements. Die gewünschte Größe
der Beschleunigung kann durch die Wahl der verwendeten
Vorspannung, beispielsweise die Wahl einer bestimmten
Federgröße, oder durch den Druck in einem Druckspeicher,
beeinflußt werden. Dadurch läßt sich die Arbeitsge
schwindigkeit der Vorrichtung in hohem Maße steigern.
Mit Vorzug sind Sperrennut und Austreibnut auf der glei
chen axialen Höhe angeordnet. Insbesondere bei der Aus
führungsform der Abteileinrichtung als Zuteilrotor ergibt
sich dadurch eine einzige Nut, die eine einfache und
rationelle Fertigung erlaubt.
Mit Vorteil ist eine Überwachungseinrichtung vorgesehen,
die die Transportnuten daraufhin überprüft, ob sich
ein Tacks darin befindet oder nicht. Diese Überwachungs
einrichtung kann beispielsweise durch eine Lichtschranke
oder einen Induktionsschalter ausgeführt werden. Stellt
die Überwachungseinrichtung fest, daß sich in einer
Transportnut kein Tacks befindet, obwohl sich eigentlich
einer darin befinden sollte, kann ein Tacks aus der
nächsten Gleitbahn zugeführt werden, um das Muster zu
vervollständigen.
Mit Vorteil sind die Sperre und/oder die Austreibeinrich
tung durch eine insbesondere pneumatisch arbeitende
Kolben-Zylinder-Anordnung betätigbar. Eine solche Anord
nung erlaubt eine einfache Steuerung und eine hohe Ar
beitsgeschwindigkeit.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Gehäuse
eine die Gehäusenuten abdeckende und mit dem Innenumfang
des Gehäuses im wesentlichen fluchtende Abdeckung auf,
die zur Übergabe der Tackse von den Gehäusenuten zurück
ziehbar ist und diese freigibt. Solange die Tackse noch
nicht abgeteilt werden sollen, d.h. solange das gewünsch
te Tacksmuster noch im Entstehen ist und die Tackse
auf dem Weg zu den ihnen zugeordneten Gehäusenuten sind,
liegen sie an der Innenseite der Abdeckung an. Ihnen
steht also eine glatte Fläche als Anlagefläche zur Ver
fügung. Erst in dem Augenblick, wo die Tackse ihre Ab
teilposition erreicht haben, wird die Abdeckung zurück
gezogen, so daß nun die Gehäusenuten freiliegen und
die Tackse, beispielsweise durch einen Druckluftstoß,
dort hinein befördert werden können. Nach dem Abteilen
wird die Abdeckung wieder vorgeschoben, um den Tacksen
der nachfolgenden Tacksreihe wieder die gleichen Bedin
gungen zu schaffen. Durch die glatte Wand wird ein stö
rungsfreies Befördern der Tackse gewährleistet. Die
Abdeckung muß die Gehäusenuten nicht vollständig abdecken
bzw. verschließen. Die Aufgabe der Abdeckung ist viel
mehr, am Innenumfang des Gehäuses eine glatte Anlage
fläche zu schaffen, an der die Tackse entlanggleiten
können.
Bei einer Ausbildung des Haupttransportelements als
Rotor ist bevorzugt, daß die Abdeckung mindestens zwei
Teile aufweist, die in verschiedene Richtungen bewegbar
sind. Ist beispielsweise die Abdeckung zweigeteilt,
unterscheiden sich die Bewegungsrichtungen der beiden
Teile um 90°. Dies hat den Vorteil, daß die Abdeckung
nicht mehr so weit zurückgezogen werden muß, wie dies
bei nur einem Teil der Fall wäre.
Mit Vorteil ist dabei die Stoßkante zwischen zwei Ab
deckungsteilen entgegen der Bewegungsrichtung des Ro
tors geneigt. Die Neigung ist dabei so ausgebildet,
daß ein anlaufender Tacks nicht von der Spitze des Ab
deckungsteiles aufgegabelt werden kann, sondern an den
stumpfen Winkel des anderen Abdeckungsteils zur Anlage
kommt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist am
oberen Ende der Gleitbahn ein mit einer Auslaufschiene
versehener Schüttkasten angeordnet, der um einen am
oberen Ende der Gleitbahn angeordneten Drehpunkt in
vertikaler Richtung verschwenkbar ist, wobei das obere
Ende der Gleitbahn annähernd zylindersegmentförmig um
den Drehpunkt herum geführt ist, das der Gleitbahn zuge
wandte Ende der Auslaufschiene in jeder Winkellage des
Schüttkastens auf der Zylinderfläche der Gleitbahn gleitet
und der zum Transport der Tackse dienende Gleit
bahnschlitz der Gleitbahn um den Drehpunkt herum geführt
ist. Die so ausgebildete Übergabestelle zwischen Schütt
kasten und Gleitbahn kann auch in herkömmlichen Tackszu
führvorrichtungen zum Einsatz kommen, d.h. ihr Anwen
dungsbereich ist nicht auf die bisher geschilderte Tacks
zuführvorrichtung beschränkt. Bei bisher bekannten Über
gabestellen zwischen Schüttkasten und Gleitbahn weist
sowohl das obere Ende der Gleitbahn als auch das untere
Ende der Auslaufschiene eine Spitze auf, die am Dreh
punkt, um den der Schüttkasten in vertikaler Richtung
geschwenkt wird, enden. Wenn der Schüttkasten nach unten
geschwenkt wird, entsteht in der Bahn ein Knick. Da
die Teile nur mit einer begrenzten Präzision gefertigt
werden können, entsteht an diesem Knick auch ein Spalt
zwischen dem oberen Ende der Gleitbahn und dem unteren
Ende der Auslaufschiene, in dem sich beim erneuten An
heben des Schütttkastens Tackse verfangen können. Ein
solcher Tacks blockiert dann die weitere Zufuhr von
Tacksen aus dem Schüttkasten in die Gleitbahn. Durch
die bevorzugte Ausgestaltung wird dieses Problem besei
tigt. Zwischen der Auslaufschiene und der Gleitbahn
kann kein Spalt mehr entstehen, da die Auslaufschiene
in jeder Winkellage des Schüttkastens auf dem in Seiten
ansicht kreisförmig ausgebildeten Ende der Gleitbahn
verschoben wird. Da der Gleitbahnschlitz ebenfalls um
den Drehpunkt herum geführt ist, kann ein Tacks, der
auf der Auslaufschiene nach unten wandert, problemlos
in den Gleitbahnschlitz einfädeln. Sein Kopf wandert
auf der zusammenhängenden Fläche, die durch das speziell
ausgebildete Ende der Gleitbahn und dem unteren Ende
der Auslaufschiene gebildet ist. Wenn sich der Schütt
kasten erneut hebt, können im schlimmsten Fall die Tack
se auf der Auslaufschiene zurückgeschoben werden, wenn
die Gleitbahn voll ist und kein Platz für weitere Tackse
zur Verfügung steht. In der Regel wird aber zwischen
dem Absenken und dem Anheben des Schüttkastens die Gleit
bahn zumindest teilweise geleert worden sein, so daß
die Tackse aus der Auslaufschiene in die Gleitbahn rut
schen können, ohne einen Spalt überwinden zu müssen.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Tackszuführverfah
ren, bei dem aus nacheinander über mindestens eine Bahn
zuführbaren Tacksen eine Tacksreihe gebildet und die
Tackse gleichzeitig an eine Zwickvorrichtung weiterge
leitet werden. Bei diesem Verfahren wird erfindungsgemäß
zur Bildung eines Tacksmusters in der Tacksreihe jeweils
ein Tacks in der mindestens einen Bahn am Schaft festge
halten und gesteuert freigegeben und der vorderste Tacks
wird nach der Freigabe durch eine am Schaft angreifende
Kraft in Bewegungsrichtung beschleunigt. Dies erhöht
wiederum die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung,
da die Übergabe nun noch schneller erfolgen kann. Das
Festhalten des Tackses nicht am Kopf, sondern am Tacksschaft,
ist für sich genommen aus US-PS 13 42 415 bekannt.
In der Bahn kommen die Tackse nämlich bedingt
durch den Ausrichtprozeß im Schüttkasten und das Sammeln
der ausgerichteten Tackse in der Bahn hintereinander
zu liegen, wobei sich ihre Köpfe teilweise überdecken.
Ein Festhalten der Tackse am Kopf erfordert also eine
sehr präzise Zuordnung zwischen Haltevorrichtung und
Tacks, die nicht in jedem Fall gewährleistet ist. Deswegen
kommt es immer wieder vor, daß nicht genau ein,
sondern entweder kein oder zwei Tackse festgehalten
werden, wodurch eine Blockierung der Tackszuführvorrichtung
bewirkt wird. Die Fläche zum Festhalten ist sehr
gering, sie besteht nur aus der Kopfkreisfläche des
Tackses, vermindert um den Überstand des nächsten
Tackses. Außerdem kann es vorkommen, daß der Tacks seine
Winkellage verändert, wenn er nicht genau zentrisch
am Kopf erfaßt wird. Auch dies kann zur Blockierung
der Tackszuführvorrichtung führen. Zwischen den einzelnen
Tacksschäften steht hingegen ein relativ breiter Spalt
zur Verfügung, der mindestens die Breite des halben
Tackskopfes hat. In diesen Spalt kann man leicht eingreifen
und den nächsten Tacks festhalten. Natürlich wird
man dabei den Tacks möglichst kurz unterhalb des Kopfes
festhalten, um einerseits zu gewährleisten, daß Tackse
unterschiedlicher Länge verarbeitet werden können und
andererseits zu vermeiden, daß der Tacks aufgrund des
Gewichtes der nachrückenden Tackse kippt, wenn er am
unteren Ende festgehalten wird. Grundsätzlich ist es
zwar möglich, daß ein beliebiger Tacks in der Bahn festgehalten
wird, bei der Erzeugung einer Tacksreihe sind
dann immer die bis zu diesem Tacks in der Bahn anstehenden
Tackse noch in die Tacksreihe aufzunehmen. Die Auf
lösegenauigkeit der Tacksreihe in bestimmte Muster wird
dadurch vermindert. Außerdem verkürzt sich die Reaktionszeit,
wenn nur der vorderste Tacks gesperrt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Aus
führungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung be
schrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Tackszuführvorrichtung
mit Abteileinrichtung,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Tackszuführ
vorrichtung mit Abteileinrichtung,
Fig. 3 ein Detail aus Fig. 2,
Fig. 4 ein Schnitt A-A nach Fig. 3,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Abteileinrich
tung und,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Ausgangsabschnitt der
Vorrichtung.
Die dargestellte Tackszuführvorrichtung weist ein Maschi
nengestell 1 auf, das zwei Gleitbahnen 2, 3 trägt. Diese
werden von einem für jede Gleitbahn einen Tacksvorrats
behälter aufweisenden Schüttkasten 6 beschickt, der
mit Hilfe eines pneumatischen Hubzylinders 7 um eine
Achse 8 aus einer in Fig. 1 voll ausgezogen dargestell
ten Stellung in eine strichpunktierte Stellung ver
schwenkt werden kann. In dieser oberen Stellung füllen
sich die Gleitbahnen 2 und 3 mit Tacksen, die mit ihrem
Kopf auf der Oberseite 9 der Gleitbahn 2 nach unten
rutschen, wobei sich der Schaft der Tackse in den Gleitbahnschlitz
hinein erstreckt. Der Schüttkasten 6 weist eine Auslaufschiene (Schütt
schiene) 18 auf, die mit ihrer Spitze 17 in jeder Winkel
lage des Schüttkastens 6 auf dem oberen Ende der Gleit
schiene 2, 3 geführt ist. Der Gleitbahnschlitz ist um
den Drehpunkt (Achse) 8 herum geführt. Ein auf der Schüttschiene 18
ankommender Tacks, der mit seinem Schaft nach unten
hängt, kann mit dem Schaft problemlos in den Gleitbahn
schlitz einfädeln. Der Kopf des Tackses gleitet immer
auf einer stetig zusammenhängenden Fläche ohne Knick.
Damit ist sichergestellt, daß kein Verklemmen von Tacksen
zwischen Schüttschiene 18 und Gleitbahnen 2, 3 erfolgen
kann.
Im Maschinengestell 1 ist ein Gehäuse 20 angeordnet,
in dem ein Rotor 10 als Haupttransportelement gelagert
ist, der schematisch in Fig. 2 dargestellt ist. Am Außen
umfang des Rotors 10 befinden sich mit gleichem Winkelab
stand Rotornuten 11, die je mit einer Radialnut 12
(Fig. 1) in Verbindung stehen, welche zu einem zentri
schen Druckraum 13 führen. Die Rotorwelle 14 ist über
zwei Wälzlager 15 und 16 im Maschinengestell 1 gelagert.
Der Rotor 10 ist in herkömmlicher Art und Weise antreibbar,
beispielsweise durch einen Schrittmotor.
Das Rotorgehäuse 20 weist einen Innenumfang 24 auf,
der in einen Eingangsabschnitt 25 und einen Ausgangsab
schnitt 30 unterteilt ist. Der Eingangsabschnitt 25 weist
Mündungen der Gleitbahnen 2, 3 auf. Der Ausgangsabschnitt 30
ist mit Gehäusenuten 31 versehen, die einen kreisförmigen
Querschnitt haben und die gleiche Winkelteilung besitzen
wie die Rotornuten 11. Während eine Rotornut 11 einen
Querschnitt hat, der größer ist als ein Tacksschaft,
aber kleiner als ein Tackskopf ist, übersteigt der Quer
schnitt der Gehäusenut 31 den Querschnitt eines Tackskop
fes. In der dargestellten Ausführungsform erstreckt
sich sowohl der Eingangsabschnitt 25 als auch der Aus
gangsabschnitt 30 über je 180°. An jeder Gehäusenut
31 schließt sich ein Rohr oder Schlauch 32 an, durch
welche die Tackse einer Zwickvorrichtung 33 zugeführt
werden. Der Schlauch bzw. das Rohr 32 enden dort, wo die
Tackse von der Schlageinrichtung der Zwickvorrichtung 33
eingeschlagen werden können.
Im Gehäuse 20 ist im Bereich des Ausgangsabschnittes
30 eine ringsegmentförmige zweigeteilte Sperrplatte (Abdeckung)
60, 61 angeordnet. Diese Sperrplatte kann um einen be
grenzten Weg radial zwischen der in Fig. 6 mit durchge
zogenen Linien gezeichneten Stellung und der strichliert
gezeichneten Stellung 60′, 61′ hin- und herbewegt werden.
Die Sperrplatte 60, 61 ist als Abdeckung für die Gehäuse
nuten 31 ausgebildet. Beide Teile sind mit Hilfe von
pneumatischen Kolben-Zylinder-Anordnungen 62, 63 ver
schiebbar. In der vorgeschobenen Position bietet die
Abdeckung 60, 61 den in den Rotornuten 11 ankommenden
Tacksen eine geschlossene Wand, so daß diese an einer
glatten Fläche entlanggleiten können. Ein Verhaken der
Tackse mit den Gehäusenuten 31 wird dadurch ausgeschlos
sen. In dem Augenblick, wo die Tackse abgeteilt werden
sollen, d.h. aus den Rotornuten 11 in die Gehäusenuten
31 überwechseln sollen, oder kurz davor, werden die
Abdeckungen 60, 61 in die strichliert gezeichnete Posi
tion 60′, 61′ zurückgezogen, so daß nun die Gehäusenuten
31 freiliegen und die Tackse dort hinein rutschen können.
Die Stoßkante (Trennfuge) 64 zwischen den beiden Abdeckungsteilen
60, 61 ist gegenüber der Bewegungsrichtung geneigt,
d. h. sie steht nicht senkrecht dazu. Dies hat den Vor
teil, daß die in Pfeilrichtung ankommenden Tackse auf
den stumpfen Winkel des Abdeckungsteils 60 treffen,
wenn sie an der Trennfuge 64 vorbeilaufen. Auch wenn
die Trennfuge nicht vollständig geschlossen ist, was
sie in der Regel sein sollte, wird damit verhindert,
daß sich ein Tacks in der Trennfuge verhakt, was zum
Blockieren des Rotors 10 führen kann. Wie aus Fig. 6
ersichtlich, werden die beiden Abdeckungsteile 60, 61 in unter
schiedliche Richtungen bewegt. Die Richtungen liegen
in einem Winkel von 90° zueinander. Werden beispielsweise
in einem Ausgangsabschnitt 30 mit einer Breite von 180°
drei Teile für die Abdeckung verwendet, werden sich
die Bewegungsrichtungen benachbarter Abdeckungsteile
jeweils um 60° unterscheiden. In der dargestellten Aus
führungsform decken die Abdeckungsteile 60, 61 die Ge
häusenuten 31 vollständig ab. Dies ist allerdings nicht
zwingend. Die Funktion der Abdeckung ist lediglich,
den in den Rotornuten 11 zugeführten Tacksen eine glatte
Wand anzubieten, an der sie entlanggleiten können.
Rotor 10 und Gehäuse 20 sind durch einen Gehäusedeckel
41 abgedeckt. Dieser verschließt auch den Druckraum
13 und die Radialnuten 12. Über eine Luftzuleitung 42
können dem Druckraum 13 Druckluftimpulse zugeführt wer
den.
Im Endbereich einer jeden Gleitbahn 2, 3 ist eine Abteil
einrichtung 26, 26′ angeordnet, die hier als Zuteilrotor
ausgebildet ist. Jeder Zuteilrotor weist zwei Nuten
27, 27′ und 28, 28′ auf. Der Zuteilrotor 26 kann in
eine Lage gefahren werden, wie dargestellt, in der ein
Tacks aus der Gleitbahn 2 in die eine Nut 28 rutschen
kann. Gleichzeitig kann ein Tacks aus der Nut 27 in
eine Nut 11 des Hauptrotors 10 rutschen. In jeder ande
ren Winkellage des Zuteilrotors 26 ist die Gleitbahn 2
verschlossen. Außerdem sieht sich der Rotor 10 einer
geschlossenen Wand, nämlich dem Außenumfang des Zuteil
rotors 26 gegenüber. Durch die Positionssteuerung des
Zuteilrotors 26 läßt sich also einerseits die Aufnahme
eines Tackses aus der Gleitbahn 2 in den Zuteilrotor
und andererseits die Abgabe eines Tackses aus dem Zu
teilrotor 26 in den Hauptrotor 10 beeinflussen. Im darge
stellten Ausführungsbeispiel mit zwei Nuten kann immer
dann ein Tacks aus dem Zuteilrotor 26 in den Hauptrotor
10 abgegeben werden, wenn auch ein Tacks aus der Gleit
bahn 2 in den Zuteilrotor 26 aufgenommen wird. Es sind
andere Ausführungsbeipiele mit nur einer Aufnahmenut
bzw. mit mehr als zwei Aufnahmenuten denkbar. Wenn diese
Aufnahmenuten im Zuteilrotor 26 gleichförmig um den
Umfang verteilt sind, befindet sich bei einer geraden
Anzahl von Nuten immer dann eine Nut in Aufnahmeposi
tion, wenn sich eine andere Nut in Abgabeposition befin
det. Bei einer ungeraden Anzahl von Nuten im Zuteilrotor
26 befindet sich immer dann keine Nut in Abgabeposition,
wenn sich eine Nut in Aufnahmeposition befindet. Der
Antrieb 29 des Zuteilrotors 26 positioniert nun den
Zuteilrotor 26 so, daß ein Tacks aus der Gleitbahn 2
in die Aufnahmenut 28 rutschen kann. Der Zuteilrotor
26 verharrt dann so lange in dieser Position oder irgend
einer anderen Wartestellung, bis die Steuerung des An
triebs des Rotors 10 signalisiert, daß sich eine Nut
11 nähert, in die der im Zuteilrotor 26 gespeicherte
Tacks eingeführt werden soll. Daraufhin wird der Zuteil
rotor 26 durch seinen Antrieb 29 derart bewegt, daß sich die Nut 27 bzw. 28
gleichzeitig mit einer Nut 11 im Rotor 10, in die der
Tacks eingeführt werden soll, in der Abgabestellung befindet.
Natürlich kann sich der Zuteilrotor 26 auch geringfügig
früher in der Abgabestellung befinden. Wesentlich ist
lediglich, daß eine vorhergehende Rotornut 11 die Aufnah
meposition bereits wieder verlassen hat.
Das gleiche gilt für die zweite Abteileinrichtung in
der zweiten Gleitbahn 3, die ebenfalls als Zuteilrotor
26′ ausgebildet ist. Im Gegensatz zum ersten Zuteilrotor
26 hat der Zuteilrotor 26′ die gleiche Umfangsgeschwin
digkeit und im Bereich der Tacksübergabe an den Rotor 10 die gleiche Umfangsbewegungsrichtung wie
der Hauptrotor 10. Dreht sich der Hauptrotor 10 bei
spielsweise im Gegenuhrzeigersinn, so dreht sich der
Zuteilrotor 26′ im Uhrzeigersinn. Der Zuteilrotor 26′
muß also zur Übergabe eines Tackses an den Hauptrotor
10 nicht angehalten werden, sondern beide Rotoren können
sich synchron und mit der gleichen Geschwindigkeit zuein
ander bewegen, wodurch eine größere Übergabezeit zur
Verfügung steht. Natürlich kann sich der Zuteilrotor
26′ auch langsamer als der Hauptrotor 10 bewegen, wenn
sichergestellt ist, daß sich beide Rotoren synchron
zueinander bewegen, d.h. immer dann eine Rotornut 11
in Aufnahmeposition ist, wenn die Abteileinrichtung
26′ einen Tacks abgeben kann. Wenn alle Teile und die
Geschwindigkeiten von Hauptrotor 10 und mit gleicher
Drehrichtung rotierendem Zuteilrotor 26 ausreichend auf
einander abgestimmt sind, funktioniert auch hier die
Tacksübergabe im kontinuierlichen Betrieb problemlos.
Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform der
Tackszuführvorrichtung, bei der für die Abteileinrich
tung kein getrennter eigenständiger Antrieb vorgesehen
ist. Alle Elemente, die mit denen der Fig. 1 und 2 über
einstimmen, sind mit um 100 erhöhten Bezugszeichen ver
sehen.
Der Antrieb des Zuteilrotors 126 erfolgt nicht mehr
über einen eigenen Antrieb, sondern über ein Zahnrad
21, das am Fuß des Zuteilrotors 126 angeordnet ist und
mit einem Zahnrad 22 kämmt, das mit dem Hauptrotor 110
verbunden ist. Daraus ergibt sich automatisch ein ent
gegengesetzter Drehsinn der beiden Rotoren, d.h. wenn
sich der Hauptrotor 110 im Uhrzeigersinn dreht, dreht
sich der Zuteilrotor 126 im Gegenuhrzeigersinn, wie
durch die Pfeile in Fig. 3 angedeutet.
Das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Zahnrä
dern 21 und 22 ist so gewählt, daß die Umfangsgeschwin
digkeit von Zuteilrotor 126 und Hauptrotor 110 gleich
sind. Die Nuten 111 im Hauptrotor haben den gleichen
Abstand wie die Nuten 127, 128 im Zuteilrotor. Zuteil
rotor 126 und Hauptrotor 110 sind so zueinander ange
ordnet, daß sich immer dann eine Nut 127, 128 des Zuteil
rotors in Übergabestellung befindet, wenn sich auch
eine Nut 111 des Hauptrotors 110 in Übergabestellung
befindet, wie dargestellt. Somit ist sichergestellt,
daß jede Nut 111 des Hauptrotors 110 durch den Zuteil
rotor 126 beschickt werden kann. Da sich Zuteilrotor
126 und Hauptrotor 110 permanent synchron zueinander
drehen, würde ohne zusätzliche Maßnahme jeder Tacks
49 aus der Gleitbahn 102 aufgenommen und als Tacks 50
aus dem Zuteilrotor 126 in jede Nut 111 des Hauptrotors
110 abgegeben werden. Um dies zu verhindern, d.h. um
die Möglichkeit zu haben, ein Tacksmuster zu erzeugen,
ist eine Sperreneinrichtung 135 vorgesehen, die einen
Zylinder 36 und einen Kolben 37 aufweist. Der Kolben
37 als eigentliche Sperre ist in eine Position 37′
verfahrbar, in der er die Aufnahmenut 128 des Zuteil
rotors 126 sperrt. Zu diesem Zweck weist der Zuteilrotor
126 eine umlaufende Quernut 38 auf, in die der Kolben
37 eingreift. Die Nut 38 ist so tief wie der Kolben
37 breit ist. Damit ist einerseits sichergestellt, daß
ein in der Gleitbahn 102 anstehender Tacks 49, der sich
an den Kolben 37 anlegt, nicht, d.h. auch nicht zu einem
Teil, in die Aufnahmenut 128 eindringen kann. Anderer
seits ist der Kolben 37 gegen den Innenumfang des Zuteil
rotors 126 abgestützt, so daß keine weiteren mechanischen
Abstützungen für den Kolben 37 vorgesehen sein müssen
und trotzdem die präzise Funktion der Sperreneinrichtung
135 nicht beeinträchtigt wird.
Um ein Hineinrutschen des Tackses 49 in die Aufnahmenut
128 des Zuteilrotors 126 zu ermöglichen, wird der Kolben
37 so weit zurückgezogen, daß die Aufnahmenut 128 frei
gegeben ist. Wenn nun der Zuteilrotor 126 weiter bewegt
wird, folgt der Kolben 37 dem Tacks 49. In der Zwischen
zeit kann kein weiterer Tacks aus der Gleitbahn 102
nachrücken, da die Gleitbahn 102 durch den Zuteilrotor
126 verschlossen ist. Um eine wirkungsvolle Funktion
der Sperreneinrichtung 135 zu gewährleisten, muß ledig
lich sichergestellt sein, daß zwischen den beiden Zeit
punkten, an denen sich eine Nut des Zuteilrotors 126
in Aufnahmeposition befindet, der Kolben 37 wieder in
die Sperrposition 37′ vorgeschoben wird.
Weiterhin ist eine Austreibeinrichtung 151 vorgesehen,
die einen Zyliner 52 und einen Kolben 53 aufweist. Der
Kolben 53 weist an seiner Spitze eine Schräge 54 auf,
die vom Zuteilrotor 126 in Richtung auf den Hauptrotor
110 weist. Der Kolben 53 der Austreibeinrichtung 151
ist ebenfalls in der Umfangsnut 38 angeordnet. Er kann
jedoch auch in einer davon getrennten Nut angeordnet
sein. Wenn nun ein Tacks 50 durch den Zuteilrotor 126
in seine Abgabeposition transportiert wird, wird der
Kolben 53 gegen die Kraft einer Feder in eine Stellung
53′′ verschoben. Bevor diese Stellung erreicht ist, kann
der Tacks 50 nicht nach rechts (in Bewegungsrichtung
gesehen) ausweichen, weil dort keine Öffnung für eine
solche Ausweichbewegung vorgesehen ist. Erst in der
Stellung 53′′ kann der Tacks 50 in eine Nut 111 des Haupt
rotors 110 ausweichen. Die Feder im Zylinder 52 drückt
dann den Kolben 53 nach links, wobei die Schräge 54
den Tacks 50 aus der Nut 127 des Zuteilrotors 126 in
die Nut 111 des Hauptrotors 110 treibt. Dadurch wird
der Tacks 50 zusätzlich in Richtung auf den Hauptrotor 110
beschleunigt, und die Übergabe benötigt noch weniger
Zeit.
Der Kolben 53 kann auch in eine Stellung 53′ verfahren
werden, in der er die Abgabenut 127 des Zuteilrotors
126 vollständig absperrt. In dieser Stellung kann ein
Tacks, der in einer Nut 111 des Hauptrotors 110 vorbei
geführt wird, nicht in die Nut 127 des Zuteilrotors
126 eindringen.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Abteil
einrichtung, wobei Elemente, die denen der Fig. 1 ent
sprechen, mit um 200 erhöhten Bezugszeichen versehen
sind.
Die Abteileinrichtung ist hier als Schieber 226 ausge
führt, der von einem Antrieb 229 aus der gezeichneten
ersten Stellung in eine zweite, nicht gezeichnete Stel
lung bewegt werden kann. In dieser zweiten Stellung
steht eine im Schieber 226 angeordnete Tacksbahn 239
mit der Gleitbahn 202 in Verbindung. Ein Tacks kann
also aus der Gleitbahn 202 in die Tacksbahn 239 rutschen.
Er kann jedoch nicht weiterrutschen, d.h. den Schieber
226 verlassen, da das untere Ende der Tacksbahn 239
durch das Gehäuse 220 verschlossen ist. Der Schieber 226
kann dann in seine dargestellte erste Stellung verschoben
werden, wo das Gehäuse 220 eine Austrittsöffnung 240
aufweist. Wenn sich gleichzeitig eine Nut 211 des Haupt
rotors 210 in Aufnahmeposition befindet, kann der Tacks
ohne weiteres aus dem Schieber 226 in die Nut 211 glei
ten.
Die Bewegung des Schiebers 226 kann durch einen Stift
243 begrenzt werden, der in einem Langloch 244 im Schie
ber 226 geführt ist. Die Steuerung des Schiebers 226 erfolgt
so, daß immer nur ein Tacks in die Tacksbahn 239 gleiten
kann. Dies kann beispielsweise durch eine Sperre 235
ähnlich zu der im Zusammenhang mit Fig. 3 und 4 gezeigten
erreicht werden. Auch kann eine Austreibeinrichtung
251 ähnlich zu der in Fig. 3 gezeigten Austreibeinrich
tung 151 vorgesehen sein, um das Austreiben des Tackses
aus dem Schieber 226 in die Nut 211 zu beschleunigen.
Wenn keine Tackssperre vorgesehen ist, hat der Schieber
226 und damit die Tacksbahn 239 zweckmäßigerweise eine
Breite, die der eines Tackskopfes entspricht. Damit
kann nur ein einziger Tacks in die Tacksbahn 239 gleiten.
Jeder andere Tacks wird dann durch den ersten Tacks
blockiert.
Die vorliegende Erfindung ist keinesfalls auf die darge
stellte Ausführungsform beschränkt. Anstelle des Rotors
als Haupttransportelement kann auch ein umlaufendes
Band verwendet werden, wobei Tacksaufnahme- und Tacks
ausgangsbereich nebeneinander angeordnet sind. Das Band
kann dann beispielsweise in einer Ebene die Tackse auf
nehmen und auch wieder abgeben und in einer anderen
Ebene zurückgeführt werden, damit der Prozeß wieder
von vorne beginnen kann.
Claims (26)
1. Tackszuführvorrichtung mit mindestens einer geneigten
Gleitbahn, einem bewegbaren Haupttransportelement,
das an seiner parallel zur Bewegungsrichtung verlau
fenden Seitenkante Transportnuten, die senkrecht
zur Bewegungsrichtung und zumindest annähernd senk
recht zur Oberfläche des Haupttransportelements ste
hen, zur Aufnahme je eines Tackses von der Gleitbahn
aufweist, und einem das Haupttransportelement aufneh
menden Gehäuse, das an seiner dem Haupttransportele
ment zugewandten und diesem dicht benachbarten Seite
Gehäusenuten, die parallel zu den Transportnuten
sind und in definierten Stellungen des Haupttrans
portelements diesen gegenüberstehen, zur Weiterleitung
der Tackse an eine Zwickvorrichtung aufweist, wobei
Mittel zur gleichzeitigen Übergabe der Tackse aus
den Transportnuten in die Gehäusenuten vorgesehen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse eine
zwischen mindestens zwei Stellungen bewegbare Abteil
einrichtung (26, 126) vorgesehen ist, die in
einer Stellung einen Tacks aus der Gleitbahn (2, 102) auf
nimmt und ihn in einer anderen Stellung an das Haupttransportelement
(10, 110) übergibt, wobei die Abteileinrichtung
durch einen Zuteilrotor (26, 126) gebildet
ist, der mindestens eine achsparallele Nut (27, 28)
zur Aufnahme eines Tackses (49) aus der Gleitbahn
(2, 102) aufweist.
2. Tackszuführvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse
eine zwischen mindestens zwei Stellungen bewegbare
Abteileinrichtung (226) vorgesehen ist, die in einer
Stellung einen Tacks aus der Gleitbahn (202) aufnimmt
und ihn in einer anderen Stellung an das Haupttransportelement
(210) übergibt, wobei die Abteileinrichtung
durch einen Schieber (226) gebildet ist, der
eine durchgehende Tacksbahn (239) aufweist, die in
einer Schieberstellung mit der Gleitbahn (202) in
Verbindung steht, wobei das andere Ende der Tacksbahn
(239) durch das Gehäuse (220) verschlossen ist, und
in einer anderen Schieberstellung zum Haupttransportelement (210)
hin offen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Haupttransportelement (10) zur
Aufnahme und zur Abgabe von Tacksen (50) kontinuierlich
in die gleiche Richtung bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Haupttransportelement als
Rotor (10) ausgebildet ist, an dessen Außenumfang
die als achsparallele Rotornuten (11) ausgebildeten
Transportnuten vorgesehen sind, und die Gehäusenuten
(31) mit gleicher Winkelteilung wie die Rotornuten
(11) am Innenumfang (24) des Gehäuses (20) vorgesehen
sind, wobei die Bewegungsrichtung die Umfangsrichtung
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung (26, 126,
226) auf den Schaft (57) der Tackse (50) wirkt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung (26, 126,
226) synchron mit dem Haupttransportelement (10, 110,
210) bewegbar ist, wobei sich die Abteileinrichtung
(26, 126, 226) immer dann in der Übergabestellung
befindet, wenn sich eine Transportnut (11, 111,
211) in Aufnahmestellung befindet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abteileinrichtung (126) über ein Getriebe
(21, 22) vom Haupttransportelement (110) bzw. dessen
Antriebseinrichtung angetrieben wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Sperre (37, 137) vorgesehen ist,
die verhindert, daß die Abteileinrichtung (26, 126)
in der Aufnahmestellung einen Tacks (49) aus der
Gleitbahn (2, 102) aufnimmt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abteileinrichtung (26, 126) am Umfang eine
quer zur Gleitbahn (2, 102) verlaufende Sperrennut
(38) aufweist, in der die Sperre (37) angeordnet
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrennut (38) etwa so tief ist wie die
Sperre (37) breit.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperre durch eine
längsbewegliche Stange (37) gebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abteileinrichtung
einen vom Antrieb des Haupttransportelements unabhängigen
Hilfsantrieb (29, 229) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß sich Haupttransportelement
(10, 110, 210) und Abteileinrichtung (26, 126,
226) im Moment der Übergabe des Tackses (50) aus
der Abteileinrichtung (26, 126, 226) in das Haupt
transportelement (10, 110, 210) mit annähernd der
gleichen Geschwindigkeit bewegen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß eine insbesondere mechanische
Austreibeinrichtung (51, 151) vorgesehen ist,
die den in der Abteileinrichtung (26, 126) befindlichen
Tacks (50) im Moment der Übergabe an das
Haupttransportelement (10, 110) in Richtung auf
das Haupttransportelement (10, 110) beschleunigt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abteileinrichtung (26, 126) am Umfang eine
quer zu den Transportnuten verlaufende Austreibnut
(38) aufweist, in der die Austreibeinrichtung (51,
151) angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Austreibeinrichtung als längsbewegliche
Stange (53) ausgebildet ist, die eine einseitig
abgeschrägte Spitze aufweist, deren Schräge (54)
dem Haupttransportelement (110) zugewandt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stange (53) gegen Verdrehen gesichert ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stange (53) gegen die Bewegungsrichtung
der Abteileinrichtung (26, 126) vorgespannt
ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß Sperrennut (38) und
Austreibnut (38) auf der gleichen axialen Höhe angeordnet
sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperreneinrichtung (35, 135)
und/oder die Austreibeinrichtung (51, 151) durch
eine insbesondere pneumatisch arbeitende Kolben-Zylinder-
Anordnung (36, 37; 52, 53) betätigbar sind.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Überwachungseinrichtung
vorgesehen ist, die die Transportnuten (11,
111, 211) daraufhin überprüft, ob sich ein Tacks
darin befindet oder nicht.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (20) eine
die Gehäusenuten (31) abdeckende und mit dem Innenumfang
(24) des Gehäuses im wesentlichen fluchtende
Abdeckung (60, 61) aufweist, die zur Übergabe der
Tackse von den Gehäusenuten (31) zurückziehbar ist
und diese freigibt.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung des Haupttransportelements als
Rotor (10) die Abdeckung mindestens zwei Teile (60,
61) aufweist, die in verschiedene Richtungen bewegbar
sind.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stoßkante (64) zwischen zwei Abdeckungsteilen
(60, 61) entgegen der Bewegungsrichtung des Rotors
geneigt ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Gleitbahn
(2) ein mit einer Auslaufschiene (18) versehener
Schüttkasten (6) angeordnet ist, der um einen am
oberen Ende der Gleitbahn (2) angeordneten Drehpunkt
(8) in vertikaler Richtung verschwenkbar ist, wobei
das obere Ende der Gleitbahn (2) annähernd zylindersegmentförmig
um den Drehpunkt (8) herumgeführt
ist, das der Gleitbahn (2) zugewandte Ende der Auslaufschiene
(18) in jeder Winkellage des Schüttkastens
(6) auf der Zylinderfläche der Gleitbahn
(2) gleitet, und der zum Transport der Tackse dienende
Gleitbahnschlitz der Gleitbahn um den Drehpunkt
(8) herum geführt ist.
26. Tackszuführverfahren, bei dem aus nacheinander über
mindestens eine Bahn zuführbaren Tacksen eine Tacksreihe
gebildet und die Tackse gleichzeitig an eine
Zwickvorrichtung weitergeleitet werden, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Bildung eines Tacksmusters
in der Tacksreihe jeweils ein Tacks in der mindestens
einen Bahn am Schaft festgehalten und gesteuert
freigegeben wird und der vorderste Tacks nach der
Freigabe durch eine am Schaft angreifende Kraft
in Bewegungsrichtung beschleunigt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893908559 DE3908559A1 (de) | 1989-03-16 | 1989-03-16 | Tackszufuehrvorrichtung und -verfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893908559 DE3908559A1 (de) | 1989-03-16 | 1989-03-16 | Tackszufuehrvorrichtung und -verfahren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3908559A1 DE3908559A1 (de) | 1990-09-20 |
| DE3908559C2 true DE3908559C2 (de) | 1991-09-05 |
Family
ID=6376456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893908559 Granted DE3908559A1 (de) | 1989-03-16 | 1989-03-16 | Tackszufuehrvorrichtung und -verfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3908559A1 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1342415A (en) * | 1918-07-11 | 1920-06-08 | United Shoe Machinery Corp | Nail-distributing machine |
| DE721061C (de) * | 1937-06-06 | 1942-05-23 | Masch Werke Zu Frankfurt Am Ma | Spitzen- und Fersenzwickmaschine mit Nagelvorrichtung |
| DE1785305A1 (de) * | 1967-09-11 | 1972-01-05 | Zd Y Przesneho Strojirenstvi G | Vorrichtung zum Zufuehren von Naegeln |
| DE3740941C3 (de) * | 1987-12-03 | 1994-07-07 | Ver Schuhmasch Gmbh | Tackszuführvorrichtung und -verfahren |
-
1989
- 1989-03-16 DE DE19893908559 patent/DE3908559A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3908559A1 (de) | 1990-09-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3784691T2 (de) | Maschine zum Füllen von Behältern mit stabförmigen Gegenständen. | |
| DE1535069B2 (de) | Vorrichtung zum beschicken von spinn- oder zwirnmaschinen | |
| DE2003594B2 (de) | Vorrichtung zum gleichmaessigen ausrichten von kegelstumpffoermigen spulenhuelsen und zum aufsetzen derselben auf die zapfen eines horizontal laufenden foerderers | |
| DE1277140B (de) | Vorrichtung zum Stapeln und Transportieren von flachen Gegenstaenden, insbesondere Papiertuechern | |
| DE3244378A1 (de) | Vorrichtung zum ablegen und einbehalten des fadenendes in der spulenhuelse eines von einer kopsvorbereitungsstation an ein transportmittel weitergegebenen spinnkopses | |
| DE1560470A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung einer Spulmaschine mit Koetzern | |
| DE3588122T2 (de) | Abschirmung für Garnspulen | |
| EP0051223B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einführen von Fäden und dergleichen in eine Spulvorrichtung | |
| DE69208848T2 (de) | Vorrichtung zum Ordnen und Stapeln von Zigaretten | |
| EP0318877B1 (de) | Tackszuführvorrichtung und -verfahren | |
| DE1287526B (de) | Verfahren zum Beschicken von Webschuetzen von Webmaschinen, insbesondere von Wellenwebmaschinen, und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE3543232A1 (de) | Vorrichtung fuer die zufuhr der zigaretten zur umhuellungsstrecke einer verpackungsmaschine | |
| DE2120309A1 (de) | Verfahren zum Füllen der Schützen von Webmaschinen mit Schußfaden und Ein richtung zur Durchfuhrung des Verfahrens | |
| DE3837596C2 (de) | ||
| DE3908559C2 (de) | ||
| DE2644500C3 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Kartuschhülsen o.a. einendig geschlossenen, hohlen Werkstücken, in einer bestimmten Ausrichtung | |
| DE60002817T2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten zu einer Etikettiermaschine | |
| DE2205659A1 (de) | Vorrichtung zur Förderung regelmäßig geformter Gegenstände, insbesondere zum Transport von Zigaretten | |
| DE69502564T2 (de) | Pneumatische Sämaschine mit rotierender Trommel | |
| DE3617557C2 (de) | ||
| EP0737642A2 (de) | Kräuselmaschine | |
| DE2442610B2 (de) | Paketiervorrichtung fuer kontinuierlich von einer beutelmaschine kommende beutel | |
| DE2047970C3 (de) | Vorrichtung zum Zuführen und Ausrichten von Spulenhülsen | |
| DE1760469B2 (de) | Vorrichtung zum Austauschen von Hülsen bei Garnwickeln | |
| EP1148014A2 (de) | Vorrichtung zur Bildung von Stapeln |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DEUTSCHE VEREINIGTE SCHUHMASCHINEN GMBH, 6000 FRAN |
|
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |