DE3922090A1 - Dunstabzugshaube fuer kochherde - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dunstabzugshaube für Koch
herde mit einer den Dunstabzugsbereich überdeckenden Ansaug
fläche, einem einen Unterdruck auf der Ansaugfläche erzeugen
den Ventilator, einem Schalter zum Schalten des Ventilators
und einer eine Temperaturfühleranordnung enthaltenen Meßein
richtung, die den Schalter in Abhängigkeit von einer Tempera
turdifferenz an der Fühleranordnung betätigt.
Eine Dunstabzugshaube der eingangs genannten Art ist aus der
DE-OS 25 18 750 bekannt. Die Kochdünste werden von dem Venti
lator aus dem Dunstabzugsbereich abgesaugt und entweder einem
Abzug zugeführt oder durch eine Filtermatte geleitet und in
den Kochstellenbereich zurückgeführt. Die Drehzahl des Venti
lators wird dabei stufenlos in Abhängigkeit von einer Tempera
turdifferenz gesteuert, die von einer Meßeinrichtung mit zwei
Temperaturfühlern ermittelt wird. Der eine Temperaturfühler
ist im Dunstabzugsbereich, d.h. an der Ansaugfläche der
Dunstabzugshaube angebracht, der andere außerhalb des Dunstab
zugsbereichs an einer Außenfläche der Dunstabzugshaube. Eine
ausreichende Temperaturdifferenz und damit eine Einschaltung
des Ventilators ergibt sich normalerweise dann, wenn wenig
stens eine Kochstelle in Betrieb ist. Diese Normalfunktion
kann aber durch äußere Einflüsse, beispielsweise durch Sonnen
einstrahlung auf den auf der Außenfläche der Dunstabzugshaube
befindlichen Temperaturfühler oder auch durch Zugluft ver
fälscht weren. Derartige äußere Einflüsse wirken in der Regel
nur auf einen der beiden Temperaturfühler und können die Tem
peraturdifferenz zwischen den beiden Temperaturfühlern soweit
verringern, daß die zum Einschalten des Ventilators voreinge
stellte Temperaturdifferenz auch bei eingeschalteter Kochstel
le und sich entwickelnden Kochdünsten nicht erreicht wird.
Allgemein verändern alle Einflüsse auf die Raumtemperatur den
Schaltabstand der Ventilatorsteuerung. Die Ventilatorsteuerung
versagt bei der bekannten Dunstabzugshaube auch dann, wenn ein
Temperaturfühler ausfällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ventilatorsteue
rung bei der Dunstabzugshaube der eingangs genannten Art zu
verlässiger und von äußeren Einflüssen weniger abhängig zu
machen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß bei
einer Dunstabzugshaube der eingangs genannten Art an einer
Außenfläche der Dunstabzugshaube mindestens ein Raumlufttempe
raturfühler und an der Ansaugfläche mindestens zwei Dunstab
zugstemperaturfühler angeordnet sind und daß die Dunstabzugs
temperaturfühler in einer ersten Verknüpfungsschaltung mitein
ander verknüpft sind und der Ausgang der ersten Verknüpfungs
schaltung mit dem Raumlufttemperaturfühler zur Gewinnung eines
Temperaturdifferenzsignals gekoppelt ist.
Durch Verwendung mehrerer Dunstabzugstemperaturfühler werden
lokale Schwankungen der Kochdünste und damit Temperaturkon
zentrationen zuverlässig erfaßt. Ein Vorteil der Erfindung
besteht darin, daß Temperaturerhöhungen oberhalb nur einer
Kochstelle ebensogut wie die Einschaltung aller Kochstellen
mit nur geringer Leistung erfaßt werden können. Weiter ist von
Vorteil, daß sich durch Verknüpfung mehrerer Dunstabzugstempe
raturwerte der Schaltabstand und damit die Empfindlichkeit für
die Ventilatorsteuerung erhöhen läßt.
Die Dunstabzugstemperaturfühler sind vorzugsweise in gegensei
tigem Abstand und in lagemäßiger Zuordnung zu den einzelnen
Kochstellen an der Ansaugfläche des Ventilators im Dunstab
zugsbereich angeordnet. Dadurch wird erreicht, daß die Venti
latorsteuerung optimal auf die Erfordernisse bei Betrieb jeder
einzelnen Kochstelle abgestimmt ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Verwendung von zwei
beabstandeten Raumtemperaturfühlern vorgesehen. Dadurch können
Einflüsse durch Schwankungen der Raumtemperatur weitgehend
ausgeschaltet oder zumindest so weit herabgesetzt werden, daß
sie die Ventilatoreinschaltung während des Kochstellenbetriebs
nicht stören. Einer der beiden Raumtemperaturfühler kann an
der Dunstabzugshaube derart angeordnet sein, daß er vor direk
ter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Bei Anordnung der Raum
temperaturfühler um mehr als 90° versetzt, werden auch Zug
lufteinflüsse minimiert, denn Zugluft hat in der Praxis eine
Vorzugsrichtung. Eine Kompensation der auf jeweils nur einen
Fühler wirkenden Umgebungseinflüsse (z.B. Sonneneinstrahlung)
geschieht bei der Erfindung durch die Verknüpfung der minde
stens zwei Raumtemperaturfühler in der Verknüpfungsschaltung.
Die Temperaturfühler können vorteilhafterweise temperaturab
hängige Widerstandselemente enthalten. Diese Widerstandsele
mente sind jeweils innerhalb der ersten und zweiten Ver
knüpfungsschaltungen in Reihe geschaltet, so daß sich durch
Addition der Widerstandswerte ein Ausgleich zwischen den an
verschiedenen Orten gemessenen Referenz-Temperaturwerten, bzw.
den an verschiedenen Orten gemessenen Kochdunsttemperaturen
ergibt. Diese Schaltungsart hat den weiteren Vorteil einer
Signalverstärkung, d.h. daß bereits geringe Temperaturerhöhun
gen größere Signalveränderungen bewirken. In einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung sind dieselbe Anzahl von Raum-
wie Dunstabzugstemperaturfühlern vorgesehen, deren Wider
standselemente alle gleiche Widerstandswerte und Kennlinien
haben.
Der Ventilator kann entweder in mindestens zwei Drehzahlstufen
schaltbar und in Abhängigkeit von dem Temperaturdifferenzsig
nal stufig oder stufenlos steuerbar sein.
Weiter kann ein Hand-Schalter vorhanden sein, um den Ventila
tor manuell ein- und ausschaltbar zu machen, sowie geeignete
Mittel für eine manuelle Steuerung des Ventilators. Der Hand
betrieb hat dabei Vorrang vor dem automatischen Betrieb.
Verfahrensmäßig ist zur Lösung der Erfindungsaufgabe vorgese
hen, daß mindestens ein Raumtemperaturmeßwert außerhalb des
Dunstabzugsbereichs und mindestens zwei Dunstabzugstemperatur
meßwerte innerhalb des Dunstabzugsbereichs ermittelt werden
und daß die Dunstabzugstemperaturmeßwerte unter Gewinnung
eines ersten Signals zunächst untereinander verknüpft und
danach zur Bestimmung des Temperaturdifferenzsignals mit dem
aus dem Raumtemperaturmeßwert gewonnenen zweiten Signal ver
knüpft werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprü
chen gekennzeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vertikalansicht eines Ausfüh
rungsbeispiels der Dunstabzugshaube über dem Koch
herd;
Fig. 2 ein Schaltbild der Meßeinrichtung zur Steuerung des
Ventilators bei der Dunstabzugshaube gemäß Fig. 1;
und
Fig. 3A und 3B schematische Darstellungen verschiedener
Anordnungen der Dunstabzugstemperaturfühler über
den Herdplatten in Draufsicht.
Fig. 1 zeigt eine Dunstabzugshaube 1, die über einem Herd 2
mit zwei von der Seite sichtbaren Kochstellen 3 und 4 angeord
net ist. Die Dunstabzugshaube 1 weist einen Ventilator 5 auf,
der bei Betrieb einen Unterdruck im Bereich einer Ansaugfläche
6 der Dunstabzugshaube erzeugt und dadurch Kochdünste aus dem
Raum zwischen den Kochstellen 3 und 4 und der Ansaugfläche
6 - im weiteren als Dunstabzugsbereich bezeichnet - absaugt.
An Außenflächen 7 und 8 der Dunstabzugshaube 1 sind zwei Raum
temperaturfühler 10 und 11 angebracht. An der Ansaugfläche 6
der Dunstabzugshaube 1 sind zwei Dunstabzugstemperaturfühler
12 und 13 angeordnet. Das gezeigte Ausführungsbeispiel stellt
die bevorzugte Ausführungsform mit je zwei Raum- und Dunstab
zugstemperaturfühlern dar. Die Temperaturfühler 10, 11, 12, 13
enthalten temperaturempfindliche Widerstandselemente. Die
beiden Raumtemperaturfühler 10 und 11 werden zur Entwicklung
eines ersten Signals verwendet, das die Konditionen in der
Umgebung außerhalb des Dunstabzugsbereichs widerspiegelt und
als Temperatur-Referenz für die Ventilatorsteuerung dient.
Damit nicht beide durch die Raumtemperaturfühler 10 und 11
gewonnenen Referenzdaten gleichzeitig durch unerwünschte äuße
re Einflüsse verfälscht werden können, sind sie auf den zwei
verschiedenen Außenflächen 7 und 8 der Dunstabzugshaube, d.h.
winkelversetzt um eine Vertikalachse angeordnet. Für die Er
mittlung von Temperaturwerten im Dunstabzugsbereich sind in
dem gezeigten Ausführungsbeipiel die zwei Dunstabzugstempera
turfühler 12 und 13 in gegenseitigem Abstand und in lagemäßi
ger Zuordnung zu den einzelnen Kochstellen 3 und 4 an der
Ansaugfläche 6 vorgesehen. Über einen Kippschalter 14 kann der
Ventilator 5 der Dunstabzugshaube 1 auch manuell in zwei Stu
fen in Betrieb gesetzt werden.
Bei Betrieb der Kochstellen 3 und/oder 4 steigt die Temperatur
im Dunstabzugsbereich wesentlich stärker an als an der Außen
seite der Dunstabzugshaube 1. Die Dunstabzugstemperaturfühler
12 und/oder 13 werden nach kurzer Zeit zumindest im Mittel
höhere Temperaturen wahrnehmen als die Raumtemperaturfühler 10
und 11 im Mittel. Bei der in dem Ausführungsbeispiel gewählten
Anordnung können Störeinflüsse wie Sonneneinstrahlung oder
Zugluft die auf einen der Raumtemperaturfühler 10 oder 11
wirken, durch den jeweils anderen Fühler ausgeglichen werden,
so daß die Messung insgesamt nur wenig verfälscht wird. Ent
sprechendes gilt auch für die Temperaturerfassung durch die
beiden Dunstabzugstemperaturfühler 12 und 13, die einen Tempe
raturanstieg über den Kochstellen erfassen.
Die Temperaturfühler sind miteineinander zu einer Meßanordnung
verknüpft, wie sie in Fig. 2 schematisch dargestellt ist. Die
Temperaturfühler 10, 11, 12 und 13 enthalten temperaturabhän
gige Widerstandselemente 14, 15, 16 und 17 mit gleichen Wider
standswerten und Kennlinien (NTC-Widerstände). Die Raumtempe
raturfühler 10 und 11, die jeweils an einer Außenfläche 7 oder
8 der Dunstabzugshaube 1 angeordnet sind, sind in einer ersten
Verknüpfungsschaltung so verbunden, daß ihre Widerstände 14
und 15 sich addieren. Am Ausgang der ersten Verknüpfungsschal
tung, d.h. an Leitungen 18 und 19, wird ein erstes Signal
gebildet. Letzteres dient als Referenzsignal. Die Dunstabzugs
temperaturfühler 12 und 13, die an der Ansaugfläche 6 der
Dunstabzugshaube 1 im Dunstabzugsbereich angeordnet sind, sind
in einer zweiten Verknüpfungsschaltung so verbunden, daß sich
ihre Widerstände 16 und 17 addieren. Am Ausgang der zweiten
Verknüpfungsschaltung, d.h. an der Leitung 19 und einer Lei
tung 20, steht ein zweites Signal an, das einen im Dunstab
zugsbereich gemessenen verdoppelten Temperaturmittelwert wie
dergibt. Die Leitungen 18, 19 und 20 werden in einer Auswerte-
oder Vergleichseinrichtung 21 zusammengeführt. Die Einrichtung
21 vergleicht die von den ersten und zweiten Verknüpfungs
schaltungen gewonnenen ersten und zweiten Signale und ent
wickelt ein verdoppeltes Temperaturdifferenzsignal. Das Tempe
raturdifferenzsignal am Ausgang 22 der Auswerte- und Ver
gleichseinrichtung 21 steuert und/oder schaltet den Ventilator
5. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Ventila
tordrehzahl stufenlos von dem am Ausgang 22 anstehenden Tempe
raturdifferenzsignal gesteuert.
Alternativ zu der dargestellten Ausführungsform ist es mög
lich, die Einrichtung 21 so auszubilden, daß Steuersignale für
mehrere Ventilatorstufen abgeleitet werden (in der Figur nicht
gezeigt). Für eine 2-stufige Ventilatoranordnung können zwi
schen Leitung 18 und 19 bzw. 19 und 20 der Meß-Brückenschal
tung (10 . . . 20) zusätzlich einstellbare Widerstände zum Schwel
lenwertabgleich für die beiden Ventilatorstufen eingesetzt
werden. Bei einer auftretenden Temperaturdifferenz zwischen
Raum- und Dunstabzugstemperaturfühlern 10, 11 und 12, 13 wird
das Gleichgewicht der Brückenschaltung verändert. Das Signal
wird einem Operationsverstärker zugeführt und verstärkt. Mit
dem verstärkten Signal werden zwei Schaltstufen beaufschlagt.
In den Schaltstufen wird das Signal mit einem Sollwert vergli
chen, der z.B. 4K betragen kann.
Überschreitet das Signal den Sollwert der ersten Vergleichs
stufe, wird ein Leistungstransistor angesteuert und ein Relais
für die erste Ventilatorstufe aktiviert. Der Ventilator läuft
mit der ersten Stufe. Erhöht sich die Temperaturdifferenz z.B.
durch Zuschalten von weiteren Kochstellen, so steigt das be
reits verstärkte Signal an. Überschreitet das Signal den Soll
wert der zweiten Vergleichsstufe, (z.B. 8K), wird der Lei
stungstransistor dieser Stufe angesteuert und das Relais für
die zweite Ventilatorstufe aktiviert. Der Ventilator läuft mit
der zweiten Stufe. Das Zurückschalten des Ventilators erfolgt
in entgegengesetzter Reihenfolge. Für die Spannungsversorgung
der elektronischen Schaltung kann ein Netzteil mit galvani
scher Trennung und mit Spannungsregler verwendet werden.
Fig. 3A zeigt die räumliche Anordnung der Dunstabzugstempera
turfühler 12 und 13 in der Ebene der Ansaugfläche 6 in Projek
tion auf die Ebene der Kochstellen, die gestrichelt darge
stellt sind. Die Anordnung der Temperaturfühler sollte so
getroffen werden, daß diese von äußeren Störeinflüssen mög
lichst ferngehalten, andererseits aber durch die von den ver
schiedenen Kochstellen ausgehenden Kochdünste gut erreicht
werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Dunstab
zugstemperaturfühler 12 und 13 auf einer Diagonalen der An
saugfläche 6 bzw. der Kochfläche des Herdes 2 punktsymmetrisch
zum Mittelpunkt angeordnet.
Fig. 3B zeigt eine alternative Ausführungsform mit zwei zu
sätzlichen Dunstabzugstemperaturfühlern 22 und 23. Hier sind
die Meßfühler an der Ansaugfläche 6 so angeordnet, daß sie
über den Mittelpunkten der in Projektion auf die Ansaugfläche
gestrichelt dargestellten Kochstellen 3, 4, 3′, 4′ liegen.
Claims (17)
1. Dunstabzugshaube (1) für Kochherde mit einer den Dunstab
zugsbereich überdeckenden Ansaugfläche (6), einem einen Unter
druck auf der Ansaugfläche erzeugenden Ventilator (5), einem
Schalter (14) zum Schalten des Ventilators und einer eine
Temperaturfühleranordnung enthaltenden Meßeinrichtung
(10 . . . 22), die den Schalter in Abhängigkeit von einer Tempera
turdifferenz an der Fühleranordnung betätigt,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einer Außenfläche (7, 8) der Dunstabzugshaube (1) min
destens ein Raumlufttemperaturfühler (10, 11) und an der An
saugfläche (6) mindestens zwei Dunstabzugstemperaturfühler
(12, 13) angeordnet sind und daß die Dunstabzugstemperaturfüh
ler (12, 13) in einer ersten Verknüpfungsschaltung miteinander
verknüpft sind und der Ausgang der ersten Verknüpfungsschal
tung mit dem Raumlufttemperaturfühler zur Gewinnung eines
Temperaturdifferenzsignals gekoppelt ist.
2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dunstabzugstemperaturfühler (12, 13) in gegenseitigem
Abstand in lagemäßiger Zuordnung zu den einzelnen Kochstellen
(3, 4) angeordnet sind.
3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß so viele Dunstabzugstemperaturfühler (12, 13, 22, 23) wie
Kochstellen in lagemäßiger Zuordnung zu den einzelnen Koch
stellen (3, 4, 3′, 4′) im Dunstabzugsbereich vorgesehen sind.
4. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere Raumtemperaturfühler (10,
11) vorgesehen sind, die in einer zweiten Verknüpfungsschal
tung miteinander verknüpft sind, und daß die Ausgänge der
ersten und der zweiten Verknüpfungsschaltung zur Gewinnung des
Temperaturdifferenzsignals verknüpft sind.
5. Dunstabzugshaube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Raumtemperaturfühler (10, 11) in gegenseitigem Abstand
angeordnet sind.
6. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Temperaturfühler (10, 11, 12,
13) temperaturabhängige Widerstandselemente (14, 15, 16, 17)
enthalten und daß die Widerstandselemente innerhalb der ersten
und der zweiten Verknüpfungsschaltungen in Reihe geschaltet
sind.
7. Dunstabzugshaube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die temperaturabhängigen Widerstandselemente (14, 15, 16
17) gleiche Widerstandswerte und gleiche Kennlinien haben und
daß dieselbe Anzahl von Raumtemperaturfühlern (10, 11) und von
Dunstabzugstemperaturfühlern (12, 13) vorgesehen ist.
8. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Ventilator (5) in mindestens
zwei Drehzahlstufen schaltbar und in Abhängigkeit von dem
Temperaturdifferenzsignal steuerbar ist.
9. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Ventilators (5) in
Abhängigkeit von dem Temperaturdifferenzsignal stufenlos steu
erbar ist.
10. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß der Ventilator (5) in einer Vorrang
schaltung manuell ein- und ausschaltbar und manuell steuerbar
ist.
11. Verfahren zur Steuerung eines Ventilators in einer Dunst
abzugshaube für Kochherde in Abhängigkeit von einem aus Tem
peraturmeßwerten gewonnenen Temperaturdifferenzsignal,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Raumtemperaturmeßwert außerhalb des Dunst
abzugsbereichs und mindestens zwei Dunstabzugstemperaturmeß
werte innerhalb des Dunstabzugsbereichs ermittelt werden und
daß die Dunstabzugstemperaturmeßwerte unter Gewinnung eines
ersten Signals zunächst untereinander verknüpft und danach zur
Bestimmung des Temperaturdifferenzsignals mit dem aus dem
Raumtemperaturmeßwert gewonnenen zweiten Signal verknüpft
werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Raumtemperaturmeßwerte ermittelt und unter Gewinnung
des zweitem Signals miteinander verknüpft werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dunstabzugstemperaturmeßwerte an beab
standeten Meßstellen ermittelt werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Temperaturmeßwerte durch Widerstands
messung bestimmt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß ebensoviel Raum- wie Dunstabzugstempera
turmeßwerte ermittelt werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ventilatordrehzahl in proportionaler
Abhängigkeit von dem Temperaturdifferenzsignal stufenlos ge
steuert wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Temperaturdifferenzsignal bei Über
schreiten festgelegter Schwellenwerte den Ventilator in je
weils zugeordneten Drehzahlstufen steuert.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3922090A DE3922090A1 (de) | 1989-07-05 | 1989-07-05 | Dunstabzugshaube fuer kochherde |
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