DE3924814A1 - Elektromagnetisches servoventil - Google Patents
Elektromagnetisches servoventilInfo
- Publication number
- DE3924814A1 DE3924814A1 DE19893924814 DE3924814A DE3924814A1 DE 3924814 A1 DE3924814 A1 DE 3924814A1 DE 19893924814 DE19893924814 DE 19893924814 DE 3924814 A DE3924814 A DE 3924814A DE 3924814 A1 DE3924814 A1 DE 3924814A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- servo valve
- slide
- section
- valve according
- electromagnetic servo
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 claims abstract description 15
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 12
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 2
- 238000012216 screening Methods 0.000 abstract 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 9
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 4
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 229910000595 mu-metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/02—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
- F16K31/06—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
- F16K31/0644—One-way valve
- F16K31/0655—Lift valves
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/088—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures provided with means for absorbing shocks
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/16—Rectilinearly-movable armatures
- H01F7/1638—Armatures not entering the winding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Steuerventil
zur Erzeugung eines in Abhängigkeit von der elektrischen Be
lastung des Ventils veränderlichen hydraulischen Druckes gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-OS 35 06 842 ist ein elektromagnetisches Steuerventil
bekannt, dessen Schieber allein durch die Schließkraft einer
elektromagnetischen Ringspule und in entgegengesetzter Richtung
durch einen auf dem Schieber ruhenden hydraulischen Druck des
Arbeitsmediums in einer Gleichgewichtsstellung gehalten wird.
Steuerventile mit einer derartigen Schieberanordnung zeichnen
sich durch einen einfachen und robusten Aufbau aus. Im allge
meinen besteht bei den gattungsgemäßen Steuerventilen die Gefahr,
daß insbesondere bei Verwendung in Kraftfahrzeuggetrieben magne
tisierbare Abriebpartikel, die in dem hydraulischen Arbeits
medium mitbewegt werden, im Bereich der elektromagnetischen
Spule angezogen werden und dort zur Beeinträchtigung der Ventil
funktion führen können. In der DE-OS 35 06 842 versucht man
die Schmutzanfälligkeit des Ventils herabzusetzen, indem für
den Schieber nicht magnetisierbares Material verwendet wird.
Diese Maßnahme ist auch bekannt aus dem DE-GM 80 29 580, das
jedoch nicht als gattungsbildend angesehen werden kann, weil
auf den Schieber neben der elektromagnetischen Schließkraft
und dem hydraulischen Druck des Arbeitsmediums zusätzlich Feder
kräfte ausgeübt werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Schmutzan
fälligkeit elektromagnetischer Steuerventile durch geeignete
konstruktive Maßnahmen noch weiter zu verringern, um so zu
einer Erhöhung der Betriebssicherheit zu gelangen. Die Lösung
dieser Aufgabe ergibt sich gemäß dem Kennzeichen des Patent
anspruchs 1. Die Unteransprüche enthalten zweckmäßige weitere
Ausbildungen.
Erfindungsgemäß wird die Betriebssicherheit eines gattungsge
mäßen Steuerventils also dadurch gewährleistet, daß ein den
Schieber beaufschlagendes Betätigungselement einen ersten Ab
schnitt aufweist, der dem Schieber zugewandt ist und die Ring
spule durchsetzt. Dieser erste Abschnitt besteht aus nicht
magnetisierbarem Werkstoff und ist mit einem dem Schieber abge
wandten und eine Ringspule zumindest teilweise umschließenden
zweiten Abschnitt verbindbar. Der zweite Abschnitt ist als
magnetisches Rückschlußelement ausgebildet und ermöglicht so
in Abhängigkeit von der Strombelastung der Ringspule über den
ersten Abschnitt des Betätigungselementes eine Beaufschlagung
des Schiebers. Durch diese konstruktive Gestaltung wird der
magnetische Rückschluß sowohl in axialer wie auch in radialer
Richtung in größtmöglicher Entfernung von Hohlräumen mit hydrau
lischem Arbeitsmedium angeordnet. Somit wird der Einfluß der
Streuinduktivität auf magnetisierbare Partikel im hydraulischen
Arbeitsmedium verringert.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor,
daß der Ringspule das magnetische Streufeld abschirmende Mittel
zugeordnet sind, durch die die Leitungen des hydraulischen
Arbeitsmediums gegenüber der Ringspule magnetisch abschirmbar
sind. Auf diese Weise wird der Einfluß der Ringspule auf die
in dem hydraulischen Arbeitsmedium mitgeführten Abriebpartikel
zusätzlich reduziert.
Besonders zweckmäßig ist auch die Anordnung einer Druckaus
gleichsmembran in einem die Betätigungsvorrichtung umgebenden
Gehäuse, das im wesentlichen aus einem zylindrischen Mantel
besteht, der mit zwei Bodenstücken versehen ist. Dadurch wird
der die Betätigungsvorrichtung enthaltende Gehäuseinnenraum
zwischen erstem Bodenstück und Druckausgleichsmembran dicht
verschlossen, so daß von außen keinerlei Schmutzpartikel ein
dringen können. Diese konstruktive Gestaltung trägt entscheidend
zur Erhöhung der Betriebssicherheit bei.
Mit der erfindungsgemäßen Gestaltung eines Steuerventils kann
ohne großen konstruktiven Aufwand eine wirkungsvolle Schwingungs
dämpfung des Betätigungselementes erreicht werden. Dies ist
beispielsweise dann möglich, wenn der zweite Abschnitt des
Betätigungselementes mit der zylindrischen Wand des Gehäuses
und/oder mit der Ringspule Ringspalte bildet, die als Drossel
spalte ausgeführt sind. Drosselbohrungen können aber auch im
zweiten Abschnitt des Betätigungselementes und/oder im zweiten
Bodenstück angeordnet sein.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
gemäß den übrigen Unteransprüchen.
In der Zeichnung ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
für ein erfindungsgemäßes elektromagnetisches Steuerventil
dargestellt. Das mit 1 bezifferte elektromagnetische Steuer
ventil weist im wesentlichen ein Schiebergehäuse 2, einen Schie
ber 3 und eine Betätigungsvorrichtung 4 auf. Die Betätigungs
vorrichtung 4 besteht hier im wesentlichen aus einer Spulen
anordnung 5, in der eine Ringspule 6 von einem zweiteilig ausge
führten Spulenkörper 7, 8 aufgenommen wird, sowie aus einem
in einer Führungshülse 10 geführten Betätigungselementes, dessen
erster Abschnitt 11 mit dem Schieber 3 einteilig ausgeführt
und mit dem zweiten Abschnitt 12 lösbar verbunden ist. Mit
einem Sicherungsring 9 wird der zweiteilig ausgeführte Spulen
körper 7, 8 auf dem äußeren Umfang der Führungshülse 10 fixiert.
Das Schiebergehäuse 2, der Schieber 3, die Führungshülse 10
und der erste Abschnitt 11 weisen nichtmagnetisierbare Werkstoffe
mit nahezu gleichen Wärmedehnungskoeffizienten auf. Die gesamte
Betätigungsvorrichtung 4 wird durch ein zylindrisches Gehäuse 13
umschlossen, dessen erstes Bodenstück 14 durch das Schieber
gehäuse 2 gebildet ist. Das dem Schiebergehäuse 2 gegenüber
liegende zweite Bodenstück 15 ist mit einer Ausgleichsbohrung
16 versehen, die einer Druckausgleichsmembran 17 zugeordnet
ist. Die Druckausgleichsmembran 17 wird durch einen Sprengring
18 gegen das Gehäuse 13 fixiert. Durch eine Umbördelung 19
des zylindrischen Gehäusemantels 20 ist der Gehäuseinnenraum
zwischen erstem Bodenstück 14 und Druckausgleichsmembran 17
dicht verschlossen. Mit 21 ist die Zulaufleitung eines hydrauli
schen Arbeitsmediums bezeichnet, das bei der in der Zeichnung
dargestellten Stellung des Schiebers 3 in die Ablaufleitungen
22 und 23 verzweigen kann. Ein das magnetische Streufeld der
Ringspule abschirmendes Mittel 24 umgibt die Spulenanordnung
5 derart, daß in den Leitungen 21, 22, 23 befindliche Abrieb
partikel nicht durch die magnetische Wirkung der Ringspule
angezogen werden können. Ein erster Ringspalt 25 wird gebildet
durch den zweiten Abschnitt 12 des Betätigungselementes und
den zylindrischen Gehäusemantel 20 des Gehäuses 13. Der Spulen
körperteil 8 und der zweite Abschnitt 12 des Betätigungselementes
bilden einen zweiten Ringspalt 26. Darüber hinaus sind an dem
zweiten Abschnitt 12 des zweiten Betätigungselementes noch
eine Drosselbohrung 27 und ein verschleißfestes Mittel 28 ange
ordnet.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Position des Schiebers
3 gelangt das hydraulische Arbeitsmediums aus der Zulaufleitung
21 an den Steuerkanten des Schiebers 3 vorbei gedrosselt in
die Ablaufleitungen 22 und 23. Dem auf den Schieber 3 ausgeübten
Druck aus der Leitung 21 wirkt zur Aufrechterhaltung einer
derartigen Gleichgewichtsstellung eine elektromagnetische
Schließkraft entgegen, die von der Spulenanordnung 5 in dem
zweiten Abschnitt 12 des Betätigungselementes erzeugt und über
den ersten Abschnitt 11 des Betätigungselementes auf den Schie
ber 3 übertragen wird. Durch Veränderung der der Ringspule
zugeführten elektrischen Stromstärke kann die elektromagnetische
Schließkraft variiert werden, so daß sich je nach der elektri
schen Belastung unterschiedliche Gleichgewichtsstellungen des
Kolbens 3 ergeben. Auf diese Weise kann der Druck in den Ablauf
leitungen 22 und 23 über die elektrische Belastung der Spulen
anordnung 5 reguliert werden.
Die Ansammlung magnetisierbarer Abriebpartikel im hydraulischen
Arbeitsmedium beeinträchtigt die ordnungsgemäße Funktion des
Steuerventils 1 gerade an solchen Stellen, an denen in eng
tolerierten Passungen bewegliche Glieder angeordnet sind.
Besonders gefährdet sind bei gattungsgemäßen Steuerventilen
demzufolge die Umgebung des Schiebers 3 sowie der von der Füh
rungshülse 10 und dem ersten Abschnitt 11 des Betätigungsele
mentes eingeschlossene Hohlraum. Die hier topfförmige Ausge
staltung des magnetisierbaren zweiten Abschnittes 12 ermöglicht
einen magnetischen Rückschluß am äußeren radialen Rand der
Ringspulenanordnung 5, so daß das magnetische Streufeld die
konstruktiv maximal erreichbare, radiale Entfernung zur Füh
rungshülse 10 einnimmt. Zu diesem Zweck kann der zweite Ab
schnitt 12 alternativ zu dem in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel auch aus einem magnetisierbaren Hohlzylin
der bestehen, der die Spulenanordnung 5 zumindest teilweise
umschließt und über nicht magnetisierbare Haltemittel mit dem
ersten Abschnitt 11 verbunden ist. Die Anordnung des als mag
netisches Rückschlußelement ausgebildeten zweiten Abschnittes
12 an der dem Schieber 3 gegenüberliegenden Seite ermöglicht
darüber hinaus die konstruktiv maximal erreichbare, axiale
Entfernung des magnetischen Streufeldes von den Leitungen 22
und 23. Der damit ohnehin schon erheblich verringerte Einfluß
der Ringspule auf magnetisierbare Abriebpartikel wird zusätzlich
durch das Mittel 24 reduziert. Das beispielsweise aus MU-Metall
bestehende Mittel 24 ermöglicht eine weitgehende Abschirmung
des magnetischen Streufeldes und verhindert so zusätzlich die
Anziehung magnetisierbarer Abriebpartikel.
Die Zylinderinnenkontur des die Spulenanordnung 5 umgebenden
zweiten Abschnittes 12 kann erforderlichenfalls so gebildet
sein, daß die Breite des Ringspaltes 26 über dem Verschiebe
weg des Betätigungselementes veränderbar ist. Je nach Gestaltung
der Zylinderinnenkontur ergeben sich dann spezifische Kennlinien
für den Verlauf der auf den zweiten Abschnitt 12 wirkenden
Magnetkraft über dem Verschiebeweg des Betätigungselementes.
Die aus Schwankungen der Strombelastung sowie aus Druckschwan
kungen im hydraulischen Leitungssystem resultierenden Schwin
gungen des Betätigungselementes können auf unterschiedliche
Weise gedämpft werden. Dabei geht man erfindungsgemäß von der
Überlegung aus, daß der von dem ersten Bodenstück 14, dem zylin
drischen Gehäusemantel 20 und der Druckausgleichsmembran 17
eingeschlossene Innenraum durch den zweiten Abschnitt des Be
tätigungselementes und den Spulenkörper 7, 8 in insgesamt drei
miteinander kommunizierende Teilräume unterteilt wird. Durch
eine entsprechende Ausgestaltung der Ringspalte 25 und 26 sowie
der Bohrung 27 kann bei der Beaufschlagung des Betätigungsele
mentes eine Dämpfung durch die jeweils in den Teilräumen
befindliche Öl- oder Luftmenge erzielt werden. Eine zusätzliche
Möglichkeit der Dämpfung besteht darin, daß die Ausgleichsbohrung
16 als Drosselbohrung ausgeführt ist. Bei einer schlagartigen
Beaufschlagung des Schiebers 3 mit Flüssigkeitsdruck aus der
Leitung 21 wird die Druckausgleichsmembran 17 mit einer geringen
Zeitverzögerung durch Öl oder Luft zwischen ihr und dem zweiten
Abschnitt 12 des Betätigungselementes beaufschlagt. Die zwischen
Druckausgleichsmembran 17 und zweitem Bodenstück 15 angeordnete
Luft kann jedoch über die Ausgleichsbohrungen 16 nur gedrosselt
entweichen, so daß die aus der plötzlichen Druckmittelerhöhung
resultierende Bewegung der Druckausgleichsmembran 17 in Richtung
des zweiten Bodenstückes 15 gedämpft wird. Die Umbördelung
19 des zylindrischen Gehäusemantels 20 und die Druckausgleichs
membran 17 schützen die Betätigungsvorrichtung 4 vor dem Zutritt
äußerer Schmutzpartikel und tragen so zu einer Erhöhung der
Betriebssicherheit bei. Diese wird in einem weiteren zweckmäßigen
Ausführungsbeispiel zusätzlich verbessert, indem für Schieber
gehäuse 2, Schieber 3 und ersten Abschnitt 11 des Betätigungs
elementes Werkstoffe mit im wesentlichen gleichen Wärmedehnungs
koeffizienten vorgesehen sind. Weitere besondere Ausgestaltungen
sehen vor, daß der erste Abschnitt 11 des Betätigungselementes
in einer die Ringspule 6 durchsetzenden, nicht magnetisierbaren
Führungshülse 10 gelagert ist. Im Hinblick auf eine vereinfachte
Fertigung und Montage können Führungshülse 10 und Schiebergehäuse
2 einteilig ausgeführt sein.
Alternativ oder ergänzend zu den bereits erläuterten Maßnahmen
zur Erhöhung der Funktionssicherheit kann an einer Prallfläche
zwischen der Führungshülse 10 und dem zweiten Abschnitt 12
des Betätigungselementes mindestens ein stoßdämpfendes Mit
tel 28 vorgesehen werden, das zumindest an einem der beiden
Bauteile angeordnet ist.
Aus dem vorstehend Beschriebenen wird also deutlich, daß mit
einem einfachen konstruktiven Aufbau ein zuverlässig arbeitendes
elektromagnetisches Steuerventil realisiert werden kann. Dabei
ist die Erfindung nicht auf das in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsbeispiel beschränkt.
Claims (16)
1. Elektromagnetisches Servoventil (1) zur Erzeugung mindestens
eines in Abhängigkeit von der elektrischen Belastung des
Ventils (1) veränderlichen hydraulischen Druckes mit einem
in einem Schiebergehäuse (2) geführten Schieber (3), wobei
Schiebergehäuse (2) und Schieber (3) nicht magnetisierbar
sind, und mit einer Betätigungsvorrichtung (4), in der im
wesentlichen mindestens eine elektromagnetische Ringspule
(6) zur Beaufschlagung eines mit dem Schieber (3) verbun
denen Betätigungselementes angeordnet ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Betätigungselement einen dem Schieber
(3) zugewandten und die Ringspule (6) durchsetzenden ersten
Abschnitt (11) aufweist, dessen Werkstoff nicht magneti
sierbar ist, und daß der erste Abschnitt (11) mit einem
dem Schieber (3) abgewandten und die Ringspule (6) zumindest
teilweise umschließenden zweiten Abschnitt (12) verbindbar
ist, der als magnetisches Rückschlußelement ausgebildet
ist.
2. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ringspule (6) das magnetische Streu
feld abschirmende Mittel (24) zugeordnet sind, durch die
Leitungen (21, 22, 23) des hydraulischen Arbeitsmediums
gegenüber der Ringspule (6) magnetisch abschirmbar sind.
3. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (11) des Betäti
gungselementes und der Schieber (3) einteilig ausgeführt
sind.
4. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß für Schiebergehäuse (2), Schieber (3)
und ersten Abschnitt (11) des Betätigungselementes Werkstoffe
mit im wesentlichen gleichen Wärmedehnungskoeffizienten
vorgesehen sind.
5. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste und zweite Abschnitt (11,
12) des Betätigungselementes lösbar miteinander verbunden
sind.
6. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste und zweite Abschnitt (11,
12) des Betätigungselementes unlösbar miteinander verbunden
sind.
7. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (11) des Betätigungs
elementes in einer die Ringspule (6) durchsetzenden, nicht
magnetisierbaren Führungshülse (10) gelagert ist.
8. Elektromagnetisches Servoventil nach den Ansprüchen 1 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (10) und das
Schiebergehäuse (2) einteilig ausgeführt sind.
9. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (4) in einem
mit zwei Bodenstücken (14, 15) versehenen, zylindrischen
Gehäuse (13) angeordnet ist.
10. Elektromagnetisches Servoventil nach den Ansprüchen 1 und 9,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Bodenstück (14) des
Gehäuses (13) ein Teil des Schiebergehäuses (2) ist, und
daß zwischen einem zweiten Bodenstück (15) und der Betäti
gungsvorrichtung (4) eine Druckausgleichsmembran (17) ange
ordnet ist, der im zweiten Bodenstück (15) eine Ausgleichs
bohrung (16) zugeordnet ist.
11. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgleichsbohrung (16) eine Drossel
bohrung ist.
12. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gehäuseabschnitt zwischen erstem
Bodenstück (14) und Druckausgleichsmembran (17) dicht ist.
13. Elektromagnetisches Servoventil nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (12) des Betäti
gungselementes mit mindestens einer Drosselbohrung (27)
versehen ist.
14. Elektromagnetisches Servoventil nach den Ansprüchen 1 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß ein aus dem zweiten Abschnitt
(12) des Betätigungselementes und dem zylindrischen Wandstück
(20) des Gehäuses (13) gebildeter erster Ringspalt (25)
als Drosselspalt ausgeführt ist.
15. Elektromagnetisches Servoventil nach den Ansprüchen 1 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß ein aus dem zweiten Abschnitt
(12) des Betätigungselementes und der Ringspule (6) gebil
deter zweiter Ringspalt (26) als Drosselspalt ausgeführt
ist.
16. Elektromagnetisches Servoventil nach den Ansprüchen 1 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß an einer Prallfläche zwischen
der Führungshülse (10) und dem zweiten Abschnitt (12) des
Betätigungselementes mindestens ein stoßdämpfendes Mittel
(28) vorgesehen ist, das zumindest an einem der beiden
Bauteile angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893924814 DE3924814A1 (de) | 1988-08-25 | 1989-07-27 | Elektromagnetisches servoventil |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3828807 | 1988-08-25 | ||
| DE19893924814 DE3924814A1 (de) | 1988-08-25 | 1989-07-27 | Elektromagnetisches servoventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3924814A1 true DE3924814A1 (de) | 1990-03-01 |
Family
ID=25871457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893924814 Withdrawn DE3924814A1 (de) | 1988-08-25 | 1989-07-27 | Elektromagnetisches servoventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3924814A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4137244A1 (de) * | 1991-11-13 | 1993-05-19 | Hydraulik Ring Gmbh | Kolbenventil |
| WO2005045290A1 (de) * | 2003-11-07 | 2005-05-19 | Robert Bosch Gmbh | Ventil zum steuern von fluiden mit multifunktionalem bauteil |
| WO2018171971A1 (de) * | 2017-03-22 | 2018-09-27 | Zf Friedrichshafen Ag | Elektromagnetische betätigungsvorrichtung für ein schaltelement |
-
1989
- 1989-07-27 DE DE19893924814 patent/DE3924814A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4137244A1 (de) * | 1991-11-13 | 1993-05-19 | Hydraulik Ring Gmbh | Kolbenventil |
| WO2005045290A1 (de) * | 2003-11-07 | 2005-05-19 | Robert Bosch Gmbh | Ventil zum steuern von fluiden mit multifunktionalem bauteil |
| WO2018171971A1 (de) * | 2017-03-22 | 2018-09-27 | Zf Friedrichshafen Ag | Elektromagnetische betätigungsvorrichtung für ein schaltelement |
| US11075042B2 (en) | 2017-03-22 | 2021-07-27 | Zf Friedrichshafen Ag | Electromagnetic actuating device for a switching element |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69830829T2 (de) | Elektromagnetisches Proportionalventil mit Ankerdämpfung | |
| EP0638150B1 (de) | Vorgesteuertes ventil für fahrwerksregelungssysteme | |
| EP0285909B1 (de) | Stossdämpfer | |
| EP0500822B1 (de) | Druckregelventil, insbesondere zur druckmittelsteuerung in schlupfgeregelten, hydraulischen bremsanlagen | |
| EP0612289B1 (de) | Hydraulischer regelbarer schwingungsdämpfer | |
| EP3356711B1 (de) | Elektromagnetischer stellantrieb zur ausführung einer linearen bewegung | |
| DE4206380A1 (de) | Daempferventil sowie verfahren zur kontinuierlichen verstellung der daempfungskraft eines regelbaren schwingungsdaempfers | |
| EP0288736A2 (de) | Stossdämpfer I | |
| DE3132396A1 (de) | "elektromagnet" | |
| DE102019117233A1 (de) | Druckrückführkolben mit Ringschulter | |
| EP0235318B1 (de) | Betätigungsmagnet | |
| DE3428306C2 (de) | ||
| DE4208367A1 (de) | Elektromechanischer doppelhubmagnet | |
| WO2020178155A1 (de) | Elektromagnetische antriebseinrichtung und damit ausgestattetes proportional-magnetventil | |
| DE3927150A1 (de) | Magnetventil mit kurzhubigem magnetanker | |
| DE2458516A1 (de) | Elektromagnetische betaetigungseinrichtung | |
| DE1539112A1 (de) | Solenoidbetaetigungseinrichtung und solenoidbetaetigtes Stroemungsmittelsteuerventil | |
| DE3924814A1 (de) | Elektromagnetisches servoventil | |
| DE4041405C2 (de) | Sensor zur Erfassung der inneren Dämpfungskraft | |
| DE60112267T2 (de) | Magnetorheologischer Flüssigkeitsdämpfer | |
| EP0211992B1 (de) | Schwingungsisolatoranordnung | |
| DE2407136A1 (de) | Wegeventil mit raste zur festlegung der schaltstellungen des steuerkolbens | |
| DE102017103090B4 (de) | Elektromagnetischer Linearaktuator | |
| DE4109377C1 (en) | Variable shock absorber for motor vehicle - uses three=way of by=pass of hydraulic cylinder chamber divided in two by damping piston | |
| DE3519348C2 (de) | Eine lineare Vorschubbewegung erzeugende Einrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |