DE3926735C2 - - Google Patents

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DE3926735C2
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    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/205Conveying containers to or from the cleaning machines

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zuführen von Flaschen oder dgl. zu einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere einer Reinigungsmaschine, deren Aufnahme eine Reihe nebeneinander angeordneter Übernahmeeinrichtungen für die Übernahme von Flaschen einzeln nacheinander umfaßt, wobei wenigstens ein Flaschenstrom durch einen Zuförderer auf eine vor den Übernahmeeinrichtungen angeordnete Förderebene geleitet wird und die Flaschen den einzelnen Übernahmeeinrichtungen durch Gefache einreihig zugefördert werden, wobei der Flaschenstrom zur gleichmäßigen Versorgung der auf der Förderebene angeordneten Gefache entsprechend der Breite der Gefacheanordnung aufgestaut wird sowie eine Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens.
Der Einlauf einer Flaschenreinigungsmaschine ist in bezug auf die Lärmentwicklung, die Flaschenbeanspruchung und die Störungshäufigkeit eine der kritischsten Stellen in einer Abfüllanlage. Die mehrspurig auf einer Zufördereinrichtung, meist rechtwinkelig zur Längsachse der Reinigungsmaschine, antransportierten Flaschen müssen umgelenkt und auf den Übergabetisch überführt werden. Durch die Fördereinrichtung des Übergabetisches, vorzugsweise Förderbänder, werden die Flaschen einzeln in die Gefache eingeschoben, wo sie z.B. mittels umlaufender Nockenscheiben abgehoben und in Zellen von umlaufenden Flaschenkörben befördert werden.
Um sicherzustellen, daß sich auf dem Übergabetisch ein Flaschenstrom entsprechend der Breite der Gefacheanordnung aufstaut und damit alle Gefache ausreichend mit Flaschen beschickt werden und von den Nockenscheiben abgehoben werden können, wird ein gewisser Druck auf die Flaschen ausgeübt. Dieser meist hohe Staudruck führt häufig zu Flaschenbruch und zu Verklemmungen, insbesondere vor den Gefachen, die deshalb von einer Bedienungsperson überwacht werden müssen.
Zur Beseitigung dieses Problems wurden schon verschiedene Vorschläge unterbreitet:
In der DE-PS 10 09 517 ist eine Vorrichtung beschrieben, bei der zwischen dem Übergabetisch und dem Zuförderer ein Überschubblech vorgesehen ist, das oszillierende Bewegungen ausführt, um ein Festsetzen einlaufender Flaschen auf den Stirnkanten der die Gefache bildenden Trennwände zu verhindern. Bei modernen Flaschenreinigungsmaschinen mit beispielsweise 40 bis 50 Gefachen läßt sich der oben genannte Nachteil durch eine solche Maßnahme jedoch nur in sehr begrenztem Umfang verringern. Bei Verklemmungen reicht die Reibungskraft zwischen den Flaschen und dem Überschubblech zur Verschiebung der Flaschen nicht mehr aus.
Aus der DE-OS 14 32 358 ist ein Waschmaschineneinlauf bekannt, bei dem an der von der Waschmaschine abgewandten Längsseite des Zuförderers mehrere gesteuert bewegbare Abweisklappen angeordnet sind, mit deren Hilfe ein pulkweises, stauarmes Überschieben der Flaschen ermöglicht werden soll. Diese Vorrichtung arbeitet intermittierend, so daß eine ausreichende Beschickung der Reinigungsmaschine bei hohen Durchsatzleistungen nicht gewährleistet ist. Außerdem müssen die Abweiser und ihre Antriebseinrichtungen mechanisch sehr stabil sein, um den auftretenden Kräften widerstehen zu können. Bei zu vollen Bändern kann es zum Blockieren der Abweiser kommen.
In der DE-PS 26 14 711 ist eine Reinigungsmaschine beschrieben, bei welcher der Zuförderer die Flaschen schräg zur Längsachse der Reinigungsmaschine anfördert. Hierdurch läßt sich der erforderliche Staudruck etwas verringern. Nachteilig wirkt sich jedoch ein relativ breites, sägezahnartig gezacktes Überschubblech aus, das bei schräger Anförderung der Flaschen erforderlich ist und eine Vielzahl von Stolperkanten bildet, die den Überschub der Flaschen behindern. Außerdem ist ein verhältnismäßig breiter Zuförderer erforderlich, durch den die Zugänglichkeit zum Übergabetisch stark behindert ist, was sich sehr nachteilig auswirkt, wenn Verklemmungen vor den Gefachen zu lösen oder durch umgefallene Flaschen vor den Gefachen gebildete Brücken zu beseitigen sind.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zuführen von Flaschen der eingangs erwähnten Art ist aus der Druckschrift "Seitz-Information" August 1977, bekannt. Der Staudruck wird bei dieser Vorrichtung dadurch verringert, daß die Tischfläche des Übergabetisches in mehrere Stauzonen unterteilt ist, die gesondert durch Zuförderer mit Flaschen beschickt werden. Die durch diese Maßnahmen erzielte Verminderung des Staudrucks reicht in vielen Anwendungsfällen, insbesondere bei sehr hohem Flaschendurchsatz und großem Flaschendurchmesser, jedoch noch nicht aus.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs erwähnten Art zum Zuführen von Flaschen und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens so zu verbessern, daß die Flaschen störungsfrei in die Verarbeitungs­ maschine übernommen und insbesondere Verklemmungen und Flaschenbrüche durch hohen Staudruck vor und in den Gefachen vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst und bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art mit den im Kennzeichen des Anspruchs 2 angegebenen Merkmalen.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsteht durch die durch die Neigung der Staufläche hervorgerufene Kraft eine Verringerung der Vortriebskraft bzw. des Staudrucks der Flaschen in und unmittelbar vor den Gefachen. Dadurch werden Flaschenbrüche, ein ungewolltes Anheben der nachfolgenden Flaschen durch die gerade übernommenen Flaschen, Verklemmungen in oder vor den Gefachen und sonstige Störungen in diesen besonders gefährdeten Bereichen weitgehend vermieden. Kommt es in diesen Bereichen doch zu Verklemmungen, so lassen sich diese infolge des geringen Staudrucks mit geringem Aufwand beheben. Die Förderbänder, deren Oberflächen die Staufläche bilden, können dabei kontinuierlich durchlaufen; eine Geschwindigkeitsabsenkung oder gar ein vorübergehender Stillstand dieser Förderbänder ist nicht mehr erforderlich.
Als besonders geeignet haben sich Neigungswinkel der Staufläche von 3 bis 5° gegenüber der Horizontalen erwiesen. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann auch vorgesehen werden, daß der Zuförderer eine Zuführungsförderfläche aufweist, die insbesondere um denselben Winkel wie die Staufläche geneigt ist. Dieser Winkelbereich bewirkt eine ausreichende Entlastung der Flaschen kurz vor und in den Gefachen. Andererseits wird der Staudruck im Endbereich des Zuförderers und im talseitigen Bereich der Staufläche, also in Bereichen, in denen es ohnehin nicht zu Verklemmungen kommen kann, nicht nennenswert erhöht.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden Zeichnungen erläutert und beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zuführen von Flaschen mit vier Stauflächen in einer Draufsicht,
Fig. 2 einen im wesentlichen eine einzelne Staufläche aufweisenden Teil der in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Draufsicht, und
Fig. 3 den in der Fig. 2 dargestellten Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Seitenansicht.
In der Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 allgemein eine Reinigungsmaschine für Flaschen 15 oder dergleichen bezeichnet. Die Reinigungsmaschine weist entlang der mit 26 bezeichneten Linie nebeneinander angeordnete (in der Fig. 1 nicht dargestellte), eine Aufnahme bildende Übernahmeeinrichtungen für die aufeinanderfolgende Übernahme einzelner Flaschen auf. Die Flaschen werden entsprechend der Richtung des mit 10 bezeichneten Pfeils in die Verarbeitungsmaschine übernommen.
Vor der Aufnahme ist ein Übergabetisch 2 angeordnet, auf dem im vorliegenden Ausführungsbeispiel, durch Seitenbegrenzungen 3 sowie durch Trennstege 5 vier getrennte Stauflächen 4 bis 4′′′ für durch die Verarbeitungsmaschine zu übernehmende Flaschen gebildet sind. Die Stauflächen sind, wie anhand von Fig. 3 noch genauer erläutert wird, weitgehend als Band­ förderflächen ausgebildet, durch die die Flaschen in Richtung auf die Aufnahme bewegt werden. Die Seitenbegrenzungen und Trennstege, durch die die Flaschen innerhalb der einzelnen Stauflächen gehalten werden, können z.B. als aus Stangen bzw. Stäben bestehende Geländer oder als durchgehend ausgebildete Streifen vorgesehen sein. Mit 7 sind durch Gefachstege 28 gebildete Gefache bezeichnet, durch die die Flaschen einreihig den einzelnen Übernahmeeinrichtungen nacheinander zugeführt werden. Die Gefachstege 28 können, wie die Seitenbegrenzungen, z.B. durch Stangengeländer oder durchgehende Metallstreifen gebildet sein. Wie zu sehen ist, sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Gefachstege 28 innerhalb der einzelnen Stauflächen 4 bis 4′′′ unterschiedlich lang, wobei der jeweils mittlere Gefachsteg die größte Länge aufweist und die Länge der Gefachstege zu den Seiten hin linear abnimmt. Die Gefachstege können mit einer (in Fig. 1 nicht gezeigten) Halterungsvorrichtung über den Stauflächen verbunden sein. Die Stauflächen 4 bis 4′′′ sind zur Aufnahme hin ansteigend um einen Winkel α (z. B. 4°) geneigt.
Allgemein mit 27 ist eine Flaschenfördereinrichtung bezeichnet, wobei jeweils ein gesonderter Zuförderer 6 für jede der Stauflächen 4 bis 4′′′ vorgesehen ist. Die Flaschenfördereinrichtung 27 weist als Zuförderer 6 vier durch einen Motor 13 über eine gemeinsame Welle angetriebene Förderbänder auf. Die nach oben gewandten Oberflächen der Förderbänder bilden eine gemeinsame Ebene, die unmittelbar auf gleichem Niveau seitlich an die vier Stauflächen anschließt und die im vorliegenden Ausführungsbeispiel wie die Stauflächen zur Aufnahme hin ansteigend (z. B. um 4°) quer zur Laufrichtung der Förderbänder geneigt ist. Durch die Neigung werden am Übergang zu den Stauflächen Stolperstellen für die Flaschen vermieden, und das Umlenken auf die Stauflächen wird erleichtert. Mit 25 sind Seitenführungen für die einzelnen Zuförderer 6 bezeichnet. Die entsprechend einem zweireihigen Förderstrom zueinander beabstandeten Seitenführungen 25 können z.B. als stabförmige Geländer ausgebildet sein. Als Halterung für die Seitenführungen können zwischen den einzelnen Förderbändern der Zuförderer 6 (in Fig. 1 nicht gezeigte) hochstehende Halterungselemente oder über den Förderbändern angeordnete Halterungen vorgesehen sein. Durch die Neigung der Förderbänder liegen die Flaschen jeweils an einer der Seitenführungen mit verminderter Anpreßkraft an, was sich vorteilhaft in bezug auf die Geräuschentwicklung auswirkt und eine gewisse Vorordnung der Flaschen bewirkt. Die Seitenführungen 25 sind an den Enden jeweils unter schräger Überquerung der Förderbänder in Richtung auf den Übergabetisch 2 gebogen, so daß eine Umlenkung der angeförderten Flaschen unter Weiterbewegung durch die jeweils näher am Übergabetisch angeordneten Förderbänder bis zu den Zuführungseinlässen der Stauflächen erfolgt. Die Seitenführungen 25 weisen an ihren Enden Nebenzweige 30 auf, durch die eine zu starke Aufweitung der Förderbreite zwischen diesen Seitenführungen unmittelbar vor dem Zuführungseinlaß vermieden wird. Die Enden der Seitenführungen 25 gehen jeweils unter Bildung von abgerundeten Kanten in Stirnbegrenzungen 29 der Stauflächen 4 über oder sind unmittelbar bis an die Enden dieser Stirnbegrenzungen herangeführt. Entsprechend enden die Seitenführungen 25 sowie die Nebenzweige 30 am Ende der Seitenbegrenzung 3 bzw. den Enden der Trennstege 5. Mit 8 sind, im vorliegenden Ausführungsbeispiel als mechanische Fühler ausgebildete, Rückstausensoren für die Anzeige eines Rückstaus auf den einzelnen Zuförderern bezeichnet. Der mit 9 bezeichnete Pfeil kennzeichnet die Förderrichtung der Flaschenfördereinrichtung 27, die rechtwinkelig zum Pfeil 10 verläuft.
Mit 31 ist allgemein eine weitere Fördereinrichtung bezeichnet, wobei die Förderrichtung entsprechend dem Pfeil 32 senkrecht zur Förderrichtung der Flaschenfördereinrichtung 27 verläuft. Die Fördereinrichtung 31 weist vier nebeneinander angeordnete, jeweils einzeln durch einen Antriebsmotor 14 angetriebene Förderbänder 33 auf. Mit 11 sind Seitenführungen bezeichnet, wobei der Abstand zwischen den Seitenführungen für einen einreihigen Flaschentransport vorgesehen ist. Die Seitenführungen sind an ihren Enden zur Umlenkung der Flaschen auf die Fördereinrichtung 27 gebogen, wobei die Seitenführungen 11 jeweils zwischen zwei der Seitenführungen 25 der Flaschen­ fördereinrichtung 27 enden und den Übergang zum zweireihigen Flaschentransport festlegen.
Mit 12 ist eine schematisch dargestellte Beladeeinrichtung für die Beschickung der Fördereinrichtung 31 bezeichnet, wo die Flaschen oder dergleichen aus Transportbehältern entnommen und auf die angetriebenen Förderbänder 33 gestellt werden.
In den Fig. 2 und 3 ist im wesentlichen die erste Staufläche 4 des Übergabetisches 2 von Fig. 1 dargestellt. Mit 16 sind rotierende Nockenscheiben der nur teilweise dargestellten Übernahmeeinrichtungen bezeichnet, mit denen die in den Gefachen 7 heranrückenden Flaschen 15 entsprechend der durch den Pfeil 34 angezeigten Richtung entlang von Gleitbahnen 20 angehoben werden. Der Doppelpfeil 36 soll andeuten, daß die Gefachstege 28 quer zum Flaschenförderstrom in gewissem Umfang beweglich sind, um das Einlaufen der Flaschen in die Gefache, deren Breite etwas größer als der Flaschendurchmesser ist, zu erleichtern. Mit 17 und 18 sind gerundete Kanten bezeichnet, die an den Stoßstellen zwischen der Seitenbegrenzung 3 der Staufläche 4 und der Seitenführung 25 des Zuförderers bzw. zwischen der Stirnbegrenzung 29 und der in einem Bogen 19 schräg über das (in Fig. 1 nicht dargestellte) Förderband geführten anderen Seitenführung 25 gebildet sind. Mit 23 ist ein über die Rollen 21 und 22 geführtes, in Pfeilrichtung intermittierend oder kontinuierlich antreibbares Förderband bezeichnet. Die Förderbänder 23, deren Anzahl um eins größer ist als die Anzahl der Gefache 7, sind derart angeordnet, daß die Flaschen 15 in den Gefachen jeweils auf den Randbereichen zweier benachbarter Förderbänder stehen und daß die Nockenscheiben 16 zwischen den Förderbändern durchgreifen und die jeweils vordersten Flaschen abheben können. Die weitgehend durch die Förderbänder 23 gebildete Staufläche 4 weist an der Anschlußstelle an den Zuförderer ein Überschubblech 24 auf, um zu verhindern, daß die Flaschen bei der Überführung auf den Übergabetisch umkippen. Das Überschubblech könnte bei entsprechender Verkürzung der Förderbänder 23 auch breiter vorgesehen werden. Der in Fig. 3 angegebene Winkel α, der den Neigungswinkel der Stauflächen bezeichnet, beträgt z. B. 4°.
Die in der Beladeeinrichtung 12 auf die Fördereinrichtung 31 geladenen Flaschen 15 gelangen über die einzelnen Zuförderer der Fördereinrichtung 31 und der Flaschenfördereinrichtung 27 auf die Stauflächen 4 bis 4′′′. Bei gegebener Übernahmegeschwindigkeit durch die Übernahmeeinrichtungen 16, 20 der Reinigungsmaschine 1 bildet sich entsprechend der Zuförderung auf den Stauflächen 4 bis 4′′′ ein Stau, durch den der Flaschenstrom über die Breite der Gefacheanordnungen verteilt wird, so daß die Gefache gleichmäßig mit Flaschen versorgt werden. Durch die Rückstausensoren 8 können Signale gebildet werden, die die Drehgeschwindigkeit der Antriebsmotoren 14 und damit die Fördergeschwindigkeit der Förderbänder 33 steuern, so daß eine Zufuhrregelung derart erfolgt, daß durch den Flaschenzustrom auf den Stauflächen nur ein geringer zusätzlicher Staudruck erzeugt wird. Indem die Stauflächen 4 bis 4′′′ und im vorliegenden Ausführungsbeispiel teilweise auch die Flaschen­ fördereinrichtung 27 (z. B. um 4°) geneigt sind, wird zum einen die auf die Flaschen, welche im bergseitigen Bereich der Staufläche stehen, durch die Förderbänder 23 ausgeübte Vortriebskraft verringert, so daß die Flaschen sich leicht in die Gefache einfädeln, verklemmungsfrei in diesen nachrücken und problemlos von den Nockenscheiben abgehoben werden können. Zum andern unterstützt der auf die Flaschen einwirkende Hangabtrieb im talseitigen Bereich eine Verbreiterung des auf der Fördereinrichtung 27 zugeführten Flaschenstroms auf die Breite der Staufläche 4, wodurch eine besonders kompakte Bauweise mit guter Zugänglichkeit möglich wird.
Der Aufstau des Flaschenstroms entsprechend der Breite der Gefacheanordnung wird dadurch vorteilhaft unterstützt, daß die Gefachstege 28 ein Längenprofil derart aufweisen, daß eine in Richtung auf den Flaschenstrom vorstehende Spitze gebildet ist. Vorteilhaft wirken sich auch die mit 17 und 18 bezeichneten Kanten aus, durch die die Bildung freier Zwischenräume 35 begünstigt wird. Diese freien Räume bilden Pufferzonen, die ein starkes Ansteigen des Staudrucks bei Zufuhrschwankungen auf den Stauflächen verhindern und dadurch die Zufuhrregelung erleichtern.

Claims (5)

1. Verfahren zum Zuführen von Flaschen oder dgl. zu einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere einer Reinigungsmaschine, deren Aufnahme eine Reihe nebeneinander angeordneter Übernahmeeinrichtungen für die Übernahme von Flaschen einzeln nacheinander umfaßt, wobei wenigstens ein Flaschenstrom durch einen Zuförderer auf eine vor den Übernahmeeinrichtungen angeordnete Förderebene geleitet wird und die Flaschen den einzelnen Übernahmeeinrichtungen durch Gefache einreihig zugefördert werden, wobei der Flaschenstrom zur gleichmäßigen Versorgung der auf der Förderebene angeordnete Gefache entsprechend der Breite der Gefacheanordnung aufgestaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Flaschen auf der Förderebene kontinuierlich eine entgegen der Förderrichtung gerichtete Kraft ausgeübt wird.
2. Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Übergabetisch (2), der wenigstens eine an die Aufnahme angrenzende und eine Randbegrenzung (3, 5) aufweisende Staufläche (4) umfaßt, wobei in einem Bereich vor der Aufnahme Gefache (7) entsprechend der Anordnung der Übernahmeeinrichtungen (16, 20) angeordnet sind und gegenüber den Gefachen (7) ein Zuführungseinlaß vorgesehen ist, und wobei die Staufläche (4) wenigstens teilweise durch eine in Richtung auf die Aufnahme fördernde Förderfläche, vorzugsweise eine Bandförderfläche, gebildet ist, mit jeweils einem für eine Staufläche vorgesehenen Zuförderer (6) für die Zuführung von Flaschen durch den Zuführungseinlaß, wobei der Zuförderer (6) eine wenigstens über die Länge des Zuführungseinlasses auf gleicher Höhe an die Staufläche angrenzende Zuführungsförderfläche, vorzugsweise eine Bandförderfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Staufläche (4) des Übergabetisches (2) in Richtung auf die Aufnahme ansteigend geneigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Staufläche (4) 3 bis 5° beträgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsförderfläche wenigstens an der Anschlußstelle an die Staufläche (4) geneigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsförderfläche des Zuförderers (6) die gleiche Neigung wie die Staufläche (4) des Übergabetisches (2) aufweist.
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