DE3930817A1 - Vorrichtung zum mischen und ausgeben von praeparaten - Google Patents
Vorrichtung zum mischen und ausgeben von praeparatenInfo
- Publication number
- DE3930817A1 DE3930817A1 DE3930817A DE3930817A DE3930817A1 DE 3930817 A1 DE3930817 A1 DE 3930817A1 DE 3930817 A DE3930817 A DE 3930817A DE 3930817 A DE3930817 A DE 3930817A DE 3930817 A1 DE3930817 A1 DE 3930817A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ampoule
- capsule
- outlet opening
- plunger
- chamber
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000003708 ampul Substances 0.000 title claims abstract description 91
- 239000002775 capsule Substances 0.000 title claims abstract description 53
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 title claims abstract description 15
- 230000009975 flexible effect Effects 0.000 claims abstract description 14
- 238000002156 mixing Methods 0.000 claims description 20
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 13
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 238000005267 amalgamation Methods 0.000 description 4
- 239000013039 cover film Substances 0.000 description 4
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 4
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 3
- 239000004820 Pressure-sensitive adhesive Substances 0.000 description 2
- XECAHXYUAAWDEL-UHFFFAOYSA-N acrylonitrile butadiene styrene Chemical compound C=CC=C.C=CC#N.C=CC1=CC=CC=C1 XECAHXYUAAWDEL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000004676 acrylonitrile butadiene styrene Substances 0.000 description 2
- 229920000122 acrylonitrile butadiene styrene Polymers 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000005548 dental material Substances 0.000 description 2
- 239000004615 ingredient Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- -1 polyethylene Polymers 0.000 description 2
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 1
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 description 1
- 229920003182 Surlyn® Polymers 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 239000000470 constituent Substances 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 1
- 210000005224 forefinger Anatomy 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000003340 mental effect Effects 0.000 description 1
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 1
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000007142 ring opening reaction Methods 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C5/00—Filling or capping teeth
- A61C5/60—Devices specially adapted for pressing or mixing capping or filling materials, e.g. amalgam presses
- A61C5/62—Applicators, e.g. syringes or guns
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
- Package Specialized In Special Use (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mi
schen und Ausgeben von Präparaten und insbesondere eine fle
xible Einkammer-Mischampulle, die während des Mischens von
einer komplementär konfigurierten starren Kapsel abgestützt
wird.
Aus der Literatur zur Speicherung und Vermischung unter
schiedlicher Materialien sind zahlreiche Vorrichtungen be
kannt, mit denen vordosierte Gemischbestandteile genau und
bequem vermischt werden sollen. Hierbei handelt es sich oft
um das Speichern bzw. Lagern und Vermischen von Dentalmateri
alien. Derartige Lager- und Mischbehälter in Zylinder- oder
Kapselform sind bspw. in den US-PSn 15 30 212, 35 43 967,
35 95 439, 39 64 643 und 45 15 267 offenbart, während die US-
PSn 28 74 830, 29 16 197 und 35 39 794 Speicher- und Mischbe
hälter einer etwas anderen Gestaltung zeigen.
Eine Anzahl der Lager- und Mischbehälter - einschl. einiger
der in den oben angegebenen US-Patentschriften offenbarten -
bestehen aus zwei oder mehr zunächst separaten Abteilen, die
jeweils einen der Bestandteile der gewünschten Endzusammen
setzung enthalten. In vielen Fällen werden diese Bestandteile
miteinander vermischt, indem man eine Dichtung zwischen den
Abteilen vor dem Vermischen oder als Ergebnis einer Schüttel
bewegung aufreißt. Derartige Vorrichtungen sind zu kompli
ziert aufgebaut; außerdem kann der Verschluß zwischen den Ab
teilen verfrüht unbeabsichtigt aufreißen.
Gelegentlich erfolgt das Vermischen von zwei oder mehr Be
standteilen, indem diese unmittelbar in eine verhältnismäßig
starre Kapsel eingebracht werden, die zum Einsatz in einer
herkömmlichen Dental-Amalgamiervorrichtung geeignet ist. In
diesen Fällen werden die Bestandteile dosiert in die Kapsel
eingebracht; sodann wird die Kapsel verschlossen und in die
Amalgamiervorrichtung eingesetzt, die dann eingeschaltet
wird, die Kapsel schüttelt und die Bestandteile vermischt.
Der vermischte Inhalt wird mit einem Spachtel oder dergl. aus
der Kapsel entfernt und an die Einsatzstelle verbracht. Wie
einzusehen ist, muß der Zahnarzt oder seine Helferin hierzu
jeden Bestandteil genau dosieren und dann die Kapsel, soll
sie erneut verwendet werden, sorgfältig reinigen und ggf.
auch sterilisieren. Weiterhin läßt die Mischung in der Kapsel
sich nicht bequem an die Einsatzstelle bringen, ohne zunächst
auf ein weiteres Instrument übertragen zu werden.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Anordnung zum Mischen
und Ausgeben eines Präparats und weist eine Ampulle mit Wan
dungen auf, die eine Kammer zur Aufnahme einer bestimmten
Menge des Präparats bilden und eine Auslaßöffnung enthalten.
Die Anordnung weist weiterhin eine Kapsel mit Mitteln auf,
die ein Abteil bilden, das allgemein komplementär zu der Am
pulle ausgebildet ist und diese sie im wesentlichen umgebend
aufnimmt. Mindestens bestimmte Teile der Ampullenwandungen
sind flexibel und wahlweise seitlich bewegbar, um mindestens
einen Teil der Menge des Präparats durch die Auslaßöffnung
auszudrücken.
Die Ampulle ist vorzugsweise eine Einweg- bzw. Wegwerfampulle
und wird mit einem einzigen vordosierten reaktionsfähigen Be
standteil geliefert; weitere Bestandteile werden unmittelbar
vor dem Vermischen zugegeben. Demgegenüber ist die Kapsel
wiederverwendbar und hat starre Wände, die die dünnen Wandun
gen der Ampulle während des Mischens schützen. Die Ampulle
läßt sich zusammendrücken, um die vermischten Bestandteile
unmittelbar auf eine Auftragsstelle zu drücken, und kann dann
entsorgt werden, während die Kapsel sauber bleibt und für den
nächsten Mischvorgang bereit ist.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine Ampulle mit Stopfen
nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch ein Ausgaberöhrchen für
den wahlweisen Einsatz mit der Ampulle der Fig. 1
nach dem Entfernen des Stopfens;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch eine Kapsel zur komple
mentären Aufnahme der Ampulle in Fig. 1;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch eine der der Fig. 3 ent
sprechende Kapsel mit eingesetzter Ampulle nach
Fig. 1, wobei jedoch der Stopfen entfernt und ein
Stößel durch eine Öffnung in der Kapsel eingeführt
worden ist, um die Ampulle zu komprimieren und ihren
Inhalt durch eine Ringöffnung am anderen Ampullenende
auszudrücken;
Fig. 5 ist eine verkleinerte, teilweise weggebrochene Sei
tenrißdarstellung einer Ausgabevorrichtung mit einem
Stößel der in Fig. 4 gezeigten Art, um die in Fig. 1
gezeigte Ampulle einzudrücken;
Fig. 6 ist eine verkleinerte Längsschnittdarstellung einer
weiteren Ausgabevorrichtung zum Komprimieren der Am
pulle und Ausdrücken des Inhalts auf eine Auftrags
stelle;
Fig. 7 ist eine Längsschnittdarstellung einer Einwegampulle
nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 8 ist eine Längsschnittdarstellung einer Einwegampulle
und einer Kappe nach einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 ist eine Schnittdarstellung einer nach einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung aufgebauten Ampulle;
Fig. 10 ist eine Draufsicht auf die Ampulle der Fig. 9 und
zeigt zwei anfänglich getrennte Kammerteile zur Auf
nahme unterschiedlicher Gemischbestandteile;
Fig. 11 ist eine der Fig. 9 ähnliche Schnittdarstellung, wo
bei jedoch eine folienartige Abdeckung auf die beiden
Ampullenteile gelegt ist, um ein Verschütten von deren
Inhalt zu verhindern;
Fig. 12 ist eine Schnittdarstellung der Ampulle der Fig. 9
bis 11 nach dem Drehen eines der Ampullenteile um
180° zum Ausrichten der Ampullenteile aufeinander;
Fig. 13 ist eine der Fig. 12 ähnliche Darstellung, wobei je
doch die Abdeckung entfernt worden, um ein Vermischen
der Gemischbestandteile zu erlauben;
Fig. 14 ist eine Längsschnittdarstellung der Ampulle der
Fig. 13 mit einer umgebenden Kapsel zum Einsetzen in
die Amalgamiervorrichtung;
Fig. 15 ist ein Längsschnitt durch ein weiteres Ausgaberöhr
chen, das in diesem Fall an die Ampulle der Fig. 14
angesetzt werden kann, um den Ampulleninhalt präzise
auf der Auftragsstelle plazieren zu können;
Fig. 16 ist eine verkleinerte, teilweise weggebrochene und
teilgeschnitte Darstellung einer Ausgabevorrichtung
mit eingesetzter Ampulle und Kapsel nach Fig. 14 zum
erleicherten Ausgeben des Mischungsinhalts; und
Fig. 17 ist eine teilweise geschnitte Darstellung der Ampulle
und Kapsel der Fig. 16, wobei der Stößel die Ampulle
eindrückt, um das Ausgeben des Mischungsinhalts zu be
ginnen.
Eine Vorrichtung 30 zur Aufnahme und Lagerung sowie zum Ver
mischen und Ausgeben von Präparaten wie Dentalmaterialien ist
in den Fig. 1 bis 5 gezeigt und weist generell eine Ampulle
32, eine Kapsel 34 und eine Ausgabemechanik 36 auf. Vorzugs
weise wird die Ampulle 32, wie in Fig. 1 gezeigt, mit einem
einzigen vordosierten Mischungsbestandteil geliefert; weitere
reaktionsfähige Komponenten werden unmittelbar vor dem Mi
schen zugegeben.
Insbesondere weist die Ampulle 32 einheitliche flexible Wan
dungen bzw. Wandungsteile 38 auf, die allgemein oval geformt
sind und eine Innenkammer 40 bilden. Ein Ende der Ampulle 32
verjüngt sich zu einem angenähert zylindrischen vorstehenden
Hals, der eine Auslaßöffnung 42 enthält, die anfänglich mit
einem reibschlüssig eingesetzten Stopfen 44 (Fig. 1) oder
einer anderen entsprechenden Einrichtung verschlossen wird.
Der Stopfen 44 wird entfernt, um weitere reaktionsfähige Kom
ponenten oder Mischungsbestandteile in die Kammer 40 mit
einem Tropfer oder einer Spritze einzugeben. Alternativ kann
der Stopfen 44 so aufgebaut sein, daß die Nadel einer Injek
tionsspritze ihn unmittelbar durchstoßen kann, um weitere
reaktionsfähige Mischungsbesandteile in die Kammer 40 einzu
bringen.
Die Kapsel 34, wie sie in Fig. 3 und 4 dargestellt ist, weist
einen ersten Kapselteil 46 und einen zweiten Kapselteil 48
auf, wobei letzterer eine kreisrunde Endöffnung 50 (Fig. 3)
hat. Die Kapselteile 46, 48 sind jeweils mit einer flanschar
tigen Erweiterung 52 bzw. 54 ausgeführt, die ineinanderge
steckt werden können und dann durch einen leichten Reibschluß
bzw. Preßsitz ineinandergehalten werden. Alternativ können
die Erweiterungen 52, 54 mit einem Innen- bzw. Außengewinde
versehen sein, so daß sich die Kapselteile 46, 48 nach Wunsch
aneinandersetzen und voneinander trennen lassen.
Die Kapselteile 46, 48 weisen Innenteile auf, die ein allge
mein ovales Abteil 56 bilden, das komplementär zu der norma
len Außengestalt der Ampulle 32 gestaltet ist. Nachdem die
gewünschten Komponenten in die Kammer 40 der Ampulle 32 gege
ben worden sind, wird die Kapsel 34 an den Erweiterungen 52,
54 geteilt, damit die Ampulle 32 in die Kammer auf die in
Fig. 4 gezeigte eingesetzt werden kann derart, daß der Am
pullenhals mit der Auslaßöffnung 42 durch die Öffnung 50 hin
durch vorsteht.
Danach wird die Kapsel 34 in die Haltemechanik einer herkömm
lichen Dental-Amalgamiervorrichtung eingesetzt und diese ein
geschaltet, um die Kapsel 34 hin- und herzuschütteln und den
Inhalt der Ampulle 32 durchzumischen. Danach können die Kap
selteile 46, 48 getrennt, die Ampulle 32 herausgenommen und
der durchmischte Ampulleninhalt aus der Kammer 40 entweder
mit einem Handinstrument entnommen oder durch Zusammenpressen
der flexiblen Wandteile 39 der Ampulle zwischen Daumen und
Zeigefinger herausgedrückt werden.
Alternativ kann man den durchmischten Ampulleninhalt aus der
Ampulle 32 mittels eines Kolbens oder Stößels 64 ausdrücken,
wie er in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Der Stößel 64 hat
eine abgerundete Spitze 66, um beim Eindrücken der Ampulle 32
ein Aufreißen der flexiblen Wandteile 38 möglichst zu verhin
dern. Wie die Fig. 4 zeigt, kann die Ampulle 32 dabei in der
Kapsel 34 verbleiben, die sie während des Ausgebens sicher
abstützt. Der erste Kapselteil 46 hat an dem der Öffnung 50
gegenüberliegende Ende eine kreisrunde Öffnung 68, durch die
der Stößel 64 in die Kammer 56 eingeführt und an die Ampulle
32 angesetzt werden kann.
Vorzugsweise bildet der Kolben 64 einen Teil der Ausgabeme
chanik 36, wie in Fig. 5 gezeigt, und hat am der Spitze 66
entgegengesetzten Ende einen vergrößerten Daumenknopf 70.
Weiterhin weist die Ausgabevorrichtung 36 einen allgemein
zylindrischen Körper bzw. Tubus 72 mit einer seitlichen Öff
nung 74 zur Aufnahme der Ampulle 32 auf. Während die Ausgabe
mechanik 36 in der Fig. 5 nur zur Aufnahme der Ampulle 32
konstruiert ist, ist einzusehen, daß der Körper 72 auch zur
Aufnahme der Kapsel 34 mit eingesetzter Ampulle 32 bemessen
sein kann.
Ein Ausgaberöhrchen 76, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, wird
wahlweise auf den Hals der Ampulle 32 mit der Auslaßöffnung
42 aufgesetzt, um den Gemischinhalt der Ampulle 32 direkt auf
die Auftragsstelle zu richten. Das Ausgaberöhrchen 76 hat
einen zentralen Innenkanal 78 sowie einen kappenartigen Be
reich 80 mit einer internen Ringnut 82. Wenn der Stopfen 44
aus der Ampulle 32 entfernt worden ist, kann das Ausgabe
röhrchen 76 auf die Ampulle 32 aufgesetzt bzw. aufgerastet
werden und wird von der auswärts vorstehenden Lippe 84 (Fig.
4) auf dem äußeren Rand der Auslaßöffnung 42 in der Sollage
gehalten.
Die erfindungsgemäße Einwegampulle 32 kann aus einem einer
Vielzahl von flexiblen Werkstoffen wie Polyethylen, Polypro
pylen oder einem unter der Bezeichnung "Surlyn" von der Fa.
DuPont angebotenen Material bestehen. Andere preisgünstige
flexible Materialien, die undurchlässig sind und weder mit
dem Präparat noch dessen Bestandteilen reagieren, lassen sich
ebenfalls einsetzen. Demgegenüber ist die Kapsel 34 wieder
verwendbar und wird vorzugsweise aus etwas starreren Werk
stoffen wie Acrylnitril-Butadien-Styrol ("ABS") durch spa
nende Formgebung oder Spritzgießen hergestellt.
Die Ampulle 32 ist dicht in das Abteil 56 der Kapsel 34 ein
gesetzt, um Schäden an den dünnen flexiblen Wandteilen 38
während des Mischens zu verhindern. Insbesondere ist die
äußere Gestaltung der Ampulle 32 mit der des Abteils 56 im
wesentlichen identisch, so daß die Ampulle 32 sich in der
Kapsel 34 nicht längs oder seitlich verschieben kann; weiter
hin sind die gegenüberliegenden Endabschnitte der Ampulle 32
und des Abteils 56 komplementär etwa halbkugelig gestaltet.
Sollen Ampullen 32 unterschiedlicher Größen verwendet werden,
lassen sich passende Kapseln 34 unterschiedlicher passender
Wanddicke vorsehen, so daß injedem Fall die Ampulle von der
Kapsel 34 komplementär aufgenommen wird, während letztere in
der Halterung einer herkömmlichen Amalgamiervorrichtung fest
gehalten wird.
Die Fig. 6 zeigt eine alternative Ausführungsform der Erfin
dung mit einer Ausgabevorrichtung 136, deren mittiger Körper
172 dem der Vorrichtung 36 der Fig. 5 entspricht. Ein Kolben
bzw. Stößel 164 ist mit einer Konstruktion 172 zwecks Bewe
gung beim Druck auf einen Daumenknopf 170 verbunden. In der
in Fig. 6 gezeigten Vorrichtung 136 weist der Stößel 164 je
doch ein Paar auswärts vorstehender Führungs- bzw. Abstands
ringe 165 auf, die ihn stabil und so führen, daß die Längs
achse des letzteren in die Längsachse eines die Ampullen auf
nehmenden Tubus der Konstruktion 172 fällt.
Die Ausgabevorrichtungen 36, 136 sind jeweils so aufgebaut,
daß der Stößel 64, 164 beim Vorlauf mittig auf das äußerste
Ende der Ampulle 32 aufläuft. Auf diese Weise können die
flexiblen Wandteile 38 der Ampulle 32 ohne Schaden eingefal
tet werden und läßt im wesentlichen der gesamte Inhalt der
Ampullenkammer 40 sich am anderen Ende durch die Auslaßöff
nung 42 ohne Verlust herausdrücken, während der Stößel 64,
164 in der Längsachse der Ampulle 32 vorgeschoben wird.
Eine Variante der in der Fig. 1 gezeigten Ampulle 32 ist in
der Fig. 7 mit dem Bezugszeichen 132 gekennzeichnet. In die
sem Fall besteht die Ampullle 132 aus zwei Ampullenteilen
133, 135, die anfänglich eine einfachdosierte Komponente ent
halten können. Die Teile 133, 135 werden nach Wunsch ge
trennt, um weitere reaktionsfähige Komponenten hinzuzufügen,
und dann mit einem externen Band (nicht gezeigt) verschlossen
und in das Abteil 56 der Kapsel 34 eingesetzt, in der - in
einer Dental-Amalgamiervorrichtung gehaltert - das Mischen
stattfindet.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in der Fig. 8
gezeigt. In diesem Fall weist sie eine einheitliche Kapsel
234 auf, die mit einem vorstehenden Hals 237 mit angeformtem
Verschluß 239 ausgebildet ist. Der Hals 237 wird abgeschnit
ten, um den Verschluß 239 zu öffnen und andere reaktionsfä
hige Stoffe der zuvor dosiert in die Ampulle 232 eingebrach
ten Komponente hinzuzufügen. Nachdem der Hals 237 abgeschnit
ten worden ist, wird eine Kappe 241 in die Öffnung einge
setzt, um ein Auslaufen des Inhalts beim Mischen zu verhin
dern.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Fig. 9 -
17 gezeigt und weisen eine Ampulle 332 mit einem ersten Teil
33 und einem zweiten Teil 335 auf, die am ehesten aus den
Darstellungen der Fig. 9 und 10 verständlich sind. Die Ampul
lenteile 333, 335 haben auswärts vorstehende ringförmige
Flansche 343, 345, die über ein Scharnierteil 347 zusammenhän
gen. Weiterhin läuft der erste Ampullenteil 333 zu einem
auswärts vorstehenden Hals 337 aus, der anfänglich von einem
angeformten Verschluß 339 abgedeckt wird.
Beide Ampullenteile 333, 335 stellen daher anfänglich sepa
rate Kammerteile 349, 351 dar, die jeweils eine der Komponen
ten des gewünschten Präparats enthalten. Nachdem diese Kom
ponenten in die Kammerteile 349, 351 eingebracht worden sind,
wird eine flexible Abdeckfolie 386 flach auf die Flansche
343, 345 aufgelegt, um die Kammerteile 349, 351 zu verschlie
ßen und ein Auslaufen der Kammerinhalte zu verhindern.
Vorteilhafterweise sind die Oberseiten der Flansche 343, 345
mit einem Auftrag eines druckempfindlichen Klebstoffs verse
hen, der für den Einsatz zusammen mit der Zusammensetzung der
Ampulle 332 geeignet ist. Der Klebstoff hält die Abdeckfolie
386 in der Solllage und verhindert ein Entweichen des Inhalts
aus den Kammerteilen 349, 351. Wahlweise kann an die Abdeck
folie 386 eine Zuglasche 388 rechtwinklig aufwärts vorstehend
angeformt sein und dient als bequemes Mittel, um die Abdeck
folie bei Bedarf 386 zu entfernen.
Um einen Verlust des Inhalts der Ampulle 332 zu verhindern,
ist es erwünscht, den zweiten Ampullenteil 335 um das Schar
nier 347 um 180° in die in der Fig. 2 gezeigte Konfiguration
zu schwenken. Zu diesem Zeitpunkt, wenn die Ampullenteile
333, 335 noch geringfügig beabstandet gehalten werden, kann
die Zuglasche 388 ergriffen und mit ihr die Abdeckfolie 386
von den Flanschen 343, 345 abgezogen werden, damit die an
fänglich in die Kammerteile 349, 351 gefüllten Komponenten
vermischt werden können. Danach werden die Flansche 343, 345
von dem erwähnten druckempfindlichen Klebstoff flach aufein
andergehalten, wie es die Fig. 13 zeigt, um ein versehent
liches Entweichen des Ampulleninhalts zu verhindern.
Danach wird die Ampulle 332 in eine allgemein starre Kapsel
334 (Fig. 14) eingesetzt, die im wesentlichen der Kapsel 34
entspricht, aber in den Flanschen 352, 354 Gewindeabschnitte
353, 355 aufweist, die das Verbinden und Trennen der Kapsel
teile 346, 348 erleichtern. Weiterhin wird darauf hingewie
sen, daß die Flansche 343, 345 der Ampulle 332 zwischen einem
Absatz im Kapselflansch 354 und der Stirnfläche des Kapsel
flansches 352 so festgelegt sind, daß die Flansche 352, 354
die Ampullenflansche 343, 345 während des nachfolgenden Mi
schens dicht abschließend aufeinanderhalten.
Ein Ausgaberöhrchen 376 - vergl. Fig. 15 - entspricht dem in
Fig. 2 gezeigten Röhrchen 76. Das Ausgaberöhrchen 376 der
Fig. 15 weist jedoch ein zum Außengewinde 379 auf dem Hals
337 der Ampulle 332 passendes Innengewinde 377 auf, so daß
das Ausgaberöhrchen 376 sich bei Bedarf ohne Schwierigkeiten
auf die Ampulle 332 aufsetzen läßt.
Die in der Fig. 16 gezeigte Ausgabevorrichtung 336 entspricht
angenähert der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung 36. Die Ausga
bevorrichtung 336 weist jedoch eine Konstruktion 372 mit
einem Innentubus auf, der so bemessen ist, daß er die Kapsel
334 mit eingesetzter Ampulle 332 aufnehmen kann, so daß letz
tere vor dem Ausgeben nicht aus der Kapsel 334 herausgenommen
zu werden braucht. Wie die Fig. 17 zeigt, hat die Ausgabevor
richtung 336 einen Stößel 364, der mit einem Finger herabge
drückt werden kann, um die abgerundete Spitze 366 des Stößels
364 durch eine Öffnung 368 in der Kapsel 334 zu schieben. Die
Spitze 366 wird dabei entlang der Längsachse der Ampulle 332
geführt, so daß die flexiblen Wandteile 338 zum Hals 337 der
Ampulle 332 hin eingefaltet werden und im wesentlichen der
gesamte Ampulleninhalt ausgedrückt wird.
Wie aus dem Vorgehenden ersichtlich, wirkt die kostengünstig
zu erstellende erfindungsgemäße Ampulle als Wegwerf-Einsatz
für die Kapsel, so daß letztere nicht nach jedem Gebrauch ge
reinigt zu werden braucht. Die starre Kapsel dient weiterhin
zur sicheren Abstützung der Ampulle während des Mischens, so
daß die flexiblen Wandungen nicht reißen. Zusammensetzungen,
Mittel und Präparate unterschiedlicher Art - von Flüssigkei
ten bis viskosen Pasten und dergl. - lassen sich mittels der
vorliegenden Erfindung vorbereiten und dann mittels der oben
offenbarten Ausgabevorrichtungen bequem und kontrolliert un
mittelbar auf die Auftragsstelle ausgeben.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Mischen und Ausgeben von Präparaten,
gekennzeichnet durch
eine Ampulle, deren Wandungen eine Kammer zur Auf nahme einer bestimmten Menge eines Präparats bilden und eine Auslaßöffnung enthalten, und
eine Kapsel mit ein innenliegendes Abteil bildenden Einrichtungen, das in der Gestalt zu der der Ampulle komple mentär ist, die Ampulle herausnehmbar aufnimmt und sie im wesentlichen umschließt,
wobei mindestens Teile der Ampullenwandungen flexibel und wahlweise seitlich bewegbar sind, um mindestens einen Teil des Präparats durch die Auslaßöffnung auszudrücken.
eine Ampulle, deren Wandungen eine Kammer zur Auf nahme einer bestimmten Menge eines Präparats bilden und eine Auslaßöffnung enthalten, und
eine Kapsel mit ein innenliegendes Abteil bildenden Einrichtungen, das in der Gestalt zu der der Ampulle komple mentär ist, die Ampulle herausnehmbar aufnimmt und sie im wesentlichen umschließt,
wobei mindestens Teile der Ampullenwandungen flexibel und wahlweise seitlich bewegbar sind, um mindestens einen Teil des Präparats durch die Auslaßöffnung auszudrücken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kapsel an einer von der
Auslaßöffnung entfernten Stelle eine Öffnung enthält, durch
die ein Stößel zur Ampulle und allgemein zur Auslaßöffnung
hin vorgeschoben werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ampulle einen auswärts
vorstehenden Hals hat, der die Auslaßöffnung umfaßt und an
den ein Verschluß angeformt ist, der die Kammer anfänglich
verschließt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ampulle einen ersten und
einen zweiten Ampullenteil aufweist, die einteilig miteinan
der so verbunden sind, daß sie sich relativ zueinander ver
schwenken lassen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der erste und der zweite Am
pullenteil jeweils einen auswärts vorstehenden Flansch auf
weisen, die sich aufeinanderlegen, wenn der zweite relativ
zum ersten Ampullenteil verschwenkt wird, wobei die Kapsel
eine Ausnehmung zur Aufnahme der Flansche enthält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeich
net durch einen Verschluß, der anfänglich lösbar mit den
Flanschen verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US24644388A | 1988-09-19 | 1988-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3930817A1 true DE3930817A1 (de) | 1990-03-22 |
Family
ID=22930711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3930817A Withdrawn DE3930817A1 (de) | 1988-09-19 | 1989-09-14 | Vorrichtung zum mischen und ausgeben von praeparaten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH02109553A (de) |
| DE (1) | DE3930817A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9013328U1 (de) * | 1990-09-20 | 1990-11-29 | Ihde, Stefan, Dr., 8000 München | Amalgam-Kapseln für zahnärztliche Zwecke |
| EP0645122A1 (de) * | 1993-09-23 | 1995-03-29 | Heraeus Kulzer Gmbh | Spritze zum dosierten Abgeben von viskosen Werkstoffen, insbesondere von dentalen Werkstoffen |
| US5707234A (en) * | 1995-05-24 | 1998-01-13 | Dentsply G.M.B.H. | Cartridge for dispensing dental material |
| DE102007034477A1 (de) | 2007-07-20 | 2009-01-22 | Voco Gmbh | Spritze und Verfahren zum dosierten Abgeben von Werkstoffen |
| NL2006771C2 (nl) * | 2011-05-12 | 2012-11-13 | Martin Ernst Lemain | Inrichting voor het bijvoorbeeld op oppervlakken in de mond van een persoon aanbrengen van een substantie zoals een vloeistof, een gel, of een pasta. |
| WO2012154052A1 (en) * | 2011-05-12 | 2012-11-15 | Lemain Martin Ernst | Device for applying a substance to surfaces in the mouth of a person |
-
1989
- 1989-09-14 JP JP1239779A patent/JPH02109553A/ja active Pending
- 1989-09-14 DE DE3930817A patent/DE3930817A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9013328U1 (de) * | 1990-09-20 | 1990-11-29 | Ihde, Stefan, Dr., 8000 München | Amalgam-Kapseln für zahnärztliche Zwecke |
| EP0645122A1 (de) * | 1993-09-23 | 1995-03-29 | Heraeus Kulzer Gmbh | Spritze zum dosierten Abgeben von viskosen Werkstoffen, insbesondere von dentalen Werkstoffen |
| JP3095200B2 (ja) | 1993-09-23 | 2000-10-03 | ヘラエウス.クルツァー.ゲゼルシャフト.ミット.ベシュレンクテル.ハフツング.ウント.コンパニー.コンマンディット.ゲゼルシャフト | 粘性工作材料の噴射器 |
| US5707234A (en) * | 1995-05-24 | 1998-01-13 | Dentsply G.M.B.H. | Cartridge for dispensing dental material |
| DE102007034477A1 (de) | 2007-07-20 | 2009-01-22 | Voco Gmbh | Spritze und Verfahren zum dosierten Abgeben von Werkstoffen |
| NL2006771C2 (nl) * | 2011-05-12 | 2012-11-13 | Martin Ernst Lemain | Inrichting voor het bijvoorbeeld op oppervlakken in de mond van een persoon aanbrengen van een substantie zoals een vloeistof, een gel, of een pasta. |
| WO2012154052A1 (en) * | 2011-05-12 | 2012-11-15 | Lemain Martin Ernst | Device for applying a substance to surfaces in the mouth of a person |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH02109553A (ja) | 1990-04-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US4972969A (en) | Assembly for storing mixing and dispensing preparations such as dental materials | |
| DE69519575T2 (de) | Abgabevorrichtung für arzneimittel in einzeldosen mit applikator | |
| DE3881477T2 (de) | Misch- und Ausgabefläschchen mit zwei Kammern. | |
| US4779722A (en) | Material mixing container | |
| DE69507920T2 (de) | Ampullenhaltevorrichtung für Arzneimittel-Injektionsstift | |
| DE2437391C2 (de) | Tropfverschluß | |
| US3938520A (en) | Transfer unit having a dual channel transfer member | |
| DE29714246U1 (de) | Vorrichtung zum Lagern und Auftragen einer fließfähigen Substanz | |
| EP2396237B1 (de) | Austragvorrichtung mit tube | |
| DE69203719T2 (de) | Vorrichtung zur mischung von zwei verschiedenen und getrennt aufbewahrten produkten. | |
| EP1555952B1 (de) | Vorrichtung zum lagern und ausbringen viskoser substanzen | |
| US4146153A (en) | Sterile dispensing device | |
| EP2269536B1 (de) | Einweg-Kartuschen zum Lagern und Ausbringen dentaler Zweikomponenten-Abformmassen | |
| DE69409632T2 (de) | Vorrichtung zum tropfenweisen abgeben eines in einer flexiblen phiole enthaltenen fluids | |
| DE2145355A1 (de) | Einmalig benutzbarer Behälter | |
| EP0857491A1 (de) | Injektionsvorrichtung und Verpackung für die Vorrichtung und Zubehör | |
| DE2608794A1 (de) | Behaelter fuer kleine mengen von fluessigen oder viskosen substanzen | |
| WO2005018830A2 (de) | Vorrichtung und verfahren zum aufbewahren, mischen und austragen von komponenten | |
| DE2504048B2 (de) | ||
| GB2026992A (en) | Tapping device for use in the preparation of a solution under sterile conditions | |
| DE3502520A1 (de) | Vorrichtung zur dosierten abgabe fluessiger oder pastoeser substanzen | |
| KR20020028204A (ko) | 의료 용기용 폐쇄 장치 | |
| US3308809A (en) | Blood withdrawal device and dispenser | |
| EP1259440A1 (de) | Vorrichtung zum lagern und ausbringen von substanzen | |
| US4871261A (en) | Vacuum mixing apparatus for dental materials |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |