DE3938548A1 - Vorrichtung zum gruppieren von gleichartigen waren - Google Patents
Vorrichtung zum gruppieren von gleichartigen warenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gruppieren von
gleichartigen, fortlaufend einzeln hintereinander, im we
sentlichen in horizontaler Richtung beförderten Waren, die,
bezogen auf die Förderrichtung, vorn und hinten planparall
ele Endflächen aufweisen.
Bei der Etikettierung und Verpackung von Waren, die fortlau
fend hintereinander einzeln zu einer Paketier- oder Etiket
tierstation angeliefert werden, ist es oft wünschenswert,
diese gruppenweise zu verpacken oder zu etikettieren. Zu
diesem Zweck müssen die Waren entsprechend gruppiert werden,
damit der Verpackungsvorrichtung oder der Etikettiervorrich
tung jeweils eine entsprechende Warengruppe zugeführt wird.
Dies auf einfache Weise zu bewerkstelligen, ist eine erste
Aufgabe der Erfindung. Eine zweite Aufgabe der Erfindung be
steht darin, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so
auszugestalten, daß sie bequem zur Umrüstung in bestehende
Fördervorrichtungen eingegliedert werden kann.
Diese beiden Aufgaben werden gelöst durch einen ersten
Horizontalförderer, der auf einem ersten Förderniveau
fördert, einen zweiten Horizontalförderer, der auf einem
zweiten Förderniveau, das höher gelegen ist als das erste
Förderniveau, fördert, einen Exzenterheber aus mehreren
achsparallel zueinander angeordneten exzentrisch gelagerten,
synchron umlaufend antreibbaren, gleichen Querschnitt auf
weisenden Walzen, die, in ihrer, bezogen auf die Exzentrizi
tät ersten Extremstellung gemeinsam eine Unterstützungsebene
für eine Warengruppe auf dem ersten Förderniveau und in ih
rer zweiten Extremstellung entsprechend, eine Unterstüt
zungsebene für eine Warengruppe auf dem zweiten Förderniveau
bilden, einen Mitnehmer, der dem Exzenterheber zugeordnet
ist und auf eine auf dem Exzenterheber in das zweite Förder
niveau angehobene Warengruppe horizontal verschiebend ein
wirkt und dadurch, daß der Exzenterheber dem ersten Horizon
talförderer förderabwärtig unmittelbar nachgeordnet ist, daß
dem Exzenterheber der zweite Horizontalförderer nachgeordnet
ist und daß beide Horizontalförderer in der gleichen Hori
zontalrichtung fördernd wirken, in der auch der Mitnehmer
verschiebend wirkt.
"Horizontal" soll hier und im folgenden nicht streng geome
trisch verstanden werden, sondern vielmehr auch geneigte
Richtungen einschließen. In einem solchen Fall beziehen sich
die Niveauangaben jeweils auf das Niveau an der
Übergabestelle.
Zur Vereinzelung der einzelnen Gruppen dient der Exzenterhe
ber in Verbindung mit dem Mitnehmer, der sehr einfach aus in
der Fördertechnik üblich und serienmäßig zur Verfügung ste
henden Einzelteilen hergestellt werden kann. Er kann auch
leicht zur Umrüstung zwischen zwei Horizontalförderer einge
fügt werden, wobei es nur nötig ist, die Förderniveaus ent
sprechend einzurichten.
Die sicherste Funktion erzielt man durch eine Weiterbildung
der Erfindung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Ach
sen der Walzen des Exzenterhebers sich in Förderrichtung
erstrecken.
Dabei genügt es, wenn für den Exzenterheber nur zwei solche
Walzen vorgesehen sind, die dann aber gegenläufig synchroni
siert sind, damit sie keine quer zur Förderrichtung wirkende
unerwünschte Förderkomponente auf die Warengruppe ausüben.
Die Walzen des Exzenterhebers können kreisrunden Querschnitt
haben. Zur Verstärkung des Hubes empfiehlt es sich aber, daß
die Walzen des Exzenterhebers einen ovalen, beziehungsweise
elliptischen Querschnitt haben und daß die Achsen der Walzen
den längsten Querschnittsdurchmesser kreuzen.
Die Erfindung ist vielfach anwendbar, sie wird bevorzugt an
gewendet in Verbindung mit Etikettierern, die die Waren ei
ner Warengruppe mit gemeinsam durchgehenden Etiketten verse
hen und durch diese Etikettierung die Waren der Warengruppe
miteinander verbinden. Für diese Anwendung ist eine Ausge
staltung der Erfindung besonders vorteilhaft, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß dem zweiten Horizontalförderer zwei
Etikettierer zugeordnet sind, die einander gegenüber an bei
den Seiten des zweiten Horizontalförderers angeordnet sind
und auf beide Seitenflächen einer Warengruppe etikettierend
eingerichtet sind.
Besonders einfache und deshalb vorteilhafte Ausgestaltungen
der Horizontalförderer und des Mitnehmers sind Gegenstand
der Ansprüche 6 und 7.
Im Interesse einer schnellen Taktfolge bei der Verarbeitung
der einzelnen Warengruppe empfiehlt sich eine derartige An
steuerung des Exzenterhebers, daß dieser während der Anlie
ferung einer neuen Warengruppe seine untere Extremstellung
einnimmt und daran anschließend in seine obere Extremstel
lung verstellt wird, daß der Mitnehmer synchron dazu betrie
ben wird, sobald die betreffende Warengruppe durch den Ex
zenterheber auf das zweite Förderniveau angehoben ist und
daß der Exzenterheber in seine niedrigere Extremstellung um
geschaltet wird, nachdem die betreffende Warengruppe auf dem
zweiten Förderer Unterstützung gefunden hat.
In diesem Fall ist es auch sehr einfach möglich, die jeweils
nachfolgende Warengruppe und alle anschließenden Warengrup
pen von der jeweils vordersten Warengruppe im Förderstrom zu
trennen. Eine Ausgestaltung, die dies auf sehr einfache
technische Weise ermöglicht, ist dadurch gekennzeichnet, daß
der Exzenterheber in seine höhere Extremstellung verstellt
wird, unmittelbar nachdem die neue Warengruppe auf dem Ex
zenterheber ausreichende Unterstützung gefunden hat und ehe
die nächstfolgende Warengruppe den Exzenterheber erreicht
und daß der erste Horizontalförderer Schlupf für die geför
derten Waren bietet.
Die nächstfolgende Warengruppe erreicht den Exzenterheber
dann erst, wenn die Walzen des Exzenterhebers bereits ihre
niedrigste Extremstellung verlassen haben. Die Walzen, vor
zugsweise die Stirnseiten dieser Walzen, bieten dann für die
nächstfolgende Warengruppe eine Sperre, so daß diese sich
nicht weiter in Förderrichtung bewegen kann und auf dem er
sten Horizontalförderer schlupft. Dadurch wird diese Waren
gruppe und alle nachfolgenden, die auf die erste Warengruppe
möglicherweise aufgelaufen sind, stillgesetzt und schlupfen
auf dem ersten Horizontalförderer, wenn dieser nicht durch
eine besondere Steuerung dann ebenfalls stillgesetzt wird.
Sobald der Exzenterheber wieder in seine untereste Extrem
stellung gelangt ist, wird diese Sperre aufgelöst und die
nächste Warengruppe wird durch den ersten Horizontalförderer
auf den Exzenterheber geschoben.
Insbesondere bei schneller Warenfolge empfiehlt es sich, daß
der erste Horizontalförderer taktweise mit einem Fördertakt
für jede Warengruppe synchron zum Exzenterheber betrieben
wird. Der taktweise Betrieb des ersten Horizontalförderers
erhöht auch die Betriebssicherheit bei der Abgabe der Waren
gruppen vom ersten Horizontalförderer auf den Exzenterheber.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung nä
her erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 schematisch eine Vorrichtung zum Gruppieren
von Waren, der Etikettiervorrichtungen zu
geordnet sind,
Fig. 2 und 3 Teile aus Fig. 1 in je einer anderen
Funktionsstellung,
Fig. 4 die Ansicht gemäß dem Pfeil IV aus Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt V aus Fig. 4 und
Fig. 6 perspektivisch eine aus zwei Waren beste
hende Warengruppe, deren Waren durch beid
seitig aufgeklebte Etiketten mit einer
Vorrichtung nach Fig. 1 bis 5 verbunden
sind.
Fig. 1 zeigt einen ersten Horizontalförderer 1, einen die
sem in Förderrichtung gemäß Pfeil 2 stromabwärts nachgeord
neten Exzenterheber 3 und einem diesen in Förderrichtung ge
mäß Pfeil 2 nachgeordneten zweiten Horizontalförderer 4. Der
Horizontalförderer 1 ist ein Bandförderer mit einem endlos
umlaufenden, über Rollen 5 ... geführten Förderband 7. Die
Oberseite des oberen Trums des Förderbandes 7 bildet das er
ste Förderniveau 9 des ersten Horizontalförderers 1. Der Ho
rizontalförderer 1 fördert die aufliegenden Waren mit mögli
chem Schlupf. Der zweite Horizontalförderer 4 weist an sei
ner Oberseite eine Gleitfläche 8 auf, die das zweite Förder
niveau 10 bildet.
Dem zweiten Horizontalförderer sind zwei Etikettierer 37, 38
zugeordnet, die an beiden Seiten einander gegenüber neben
dem zweiten Horizontalförderer angeordnet sind.
Der Exzenterheber 3 besteht aus zwei achsparallel zueinander
angeordneten exzentrisch gelagerten, gleichgroßen Walzen 11,
12, die ovalen Querschnitt haben. Der längste Durchmesser 6
kreuzt die Achsen 13 und entsprechend 14, wie aus Fig. 5
ersichtlich.
Die beiden Walzen 11, 12, werden, bezogen auf ihre
Exzentrizität, synchron gegenläufig in Pfeilrichtung 15
taktweise umlaufend angetrieben, und zwar bewegen sie sich
bei jedem Takt um 180° von der aus der in Fig. 1 gezeichne
ten unteren Extremstellung in die in Fig. 3 gezeichnete
obere Extremstellung. Die zwei Walzen bilden in ihrer unte
ren Extremstellung eine Unterstützungsebene für eine Waren
gruppe 17 auf dem ersten Förderniveau 9 und in ihrer zweiten
Extremstellung eine Unterstützungsebene auf dem zweiten För
derniveau 10.
Dem Exzenterheber 3 ist ein Mitnehmer 24 zugeordnet, der auf
eine auf dem Exzenterheber auf das zweite Förderniveau 10
angehobene Warengruppe 17 in Pfeilrichtung 2 horizontal ver
schiebend einwirkt. Der Mitnehmer 24 weist zu diesem Zweck
ein in Pfeilrichtung umlaufend antreibbares, über Rollen 25,
26 geführtes endloses Band 27 auf, an dessen Umfang außen
zwei um einen halben Umlauf versetzt angeordnete Mitnehme
rorgane 28, 29 angeordnet sind. Der Mitnehmer 24 ragt über
das förderaufwärtige Ende des zweiten Horizontalförderers 4
und ist auch noch im Bereich der Etikettierer 37, 38
wirksam.
Die beiden Etikettierer 37, 38 sind mit ihren Spendezungen
39, 40 auf die beiden seitlichen Ränder 45, 46 einer auf dem
zweiten Horizontalförderer 4 vorbeigeförderten Warengruppe
17 gerichtet. Die Etikettierer werden, angesteuert von einer
zentralen Steuervorrichtung 36, taktweise so betrieben, daß
jeweils eine Etikette 43, 44 von dem zugehörigen Etiketten
band 41, 42 abgeschoben wird, wenn eine neue Warengruppe 17
an den Etikettierern vorbeigeschoben wird. Die Synchronisa
tion ist dermaßen getroffen, daß die Etiketten 43, 44 auf
das hintere Ende der vorauslaufenden Ware und auf das vorde
re Ende der nachlaufenden Ware geklebt werden, so daß die
Etiketten 43, 44 die beiden die Warengruppe 17 ausmachenden
Waren nicht nur markieren sondern auch zu einem gemeinsamen
Gebinde verbinden.
Wenn eine Warengruppe mehr als zwei Waren ausmacht, sind die
Etiketten entsprechend länger und erstrecken sich von der
ersten Ware der Gruppe bis zur letzten Ware der Gruppe.
Etikettierer, die für diesen Einsatz geeignet sind, sind
bekannt.
Die zentrale Steuervorrichtung 36 steuert auch die in der
Zeichnung nicht dargestellten Antriebe für den ersten Hori
zontalförderer 1, den Exzenterheber 3 und den Mitnehmer 24
an, wie dies in Fig. 4 stilisiert dargestellt ist.
Der Horizontalförderer 1 fördert gleichartige, fortlaufend
einzeln hintereinander angeordnete, quaderförmige Waren im
wesentlichen in horizontaler Richtung gemäß Pfeil 2 auf dem
ersten Förderniveau 9. Die einzelnen Waren, zum Beispiel die
Waren 30, 31, bilden jeweils eine Warengruppe - im Beispiel
die Warengruppe 19 -, wobei jede Warengruppe zwei Waren
umfaßt. Die Warengruppen 18 und 19 sind auf dem ersten Hori
zontalförderer 1 noch nicht vereinzelt, sondern
hintereinandergereiht. Der leere Exzenterheber 3 befindet
sich gemäß Fig. 1 in seiner unteren Extremstellung und
nimmt die nächste von dem ersten Horizontalförderer 1 ange
lieferte Warengruppe auf, die dann durch die nachfolgenden
Waren weitergeschoben wird bis in die in Fig. 1 gezeichnete
Stellung, in der auch die letzte Ware der gerade aufgescho
benen Warengruppe 17 ausreichend Unterstützung auf dem Ex
zenterheber gefunden hat.
Ist das geschehen, dann beginnen die Walzen 11, 12 des Ex
zenterhebers eine halbe Umdrehung und bilden dadurch eine
Sperre für die vom Horizontalförderer 1 nachgeschobene Wa
rengruppe 18, die nun in der in Fig. 2 gezeichneten Funkti
onsstellung stehenbleibt und mit allen eventuell
aufgelaufenen, nachfolgenden Warengruppen 19 ... auf dem er
sten Horizontalförderer schlupft, indem die betreffenden Wa
ren auf dem oberen Trumm des Förderbandes 4 rutschen, wäh
rend dieses weiter umläuft.
Sobald der Exzenterheber seine zweite Extremstellung wie in
Fig. 3 gezeichnet erreicht hat, befindet sich die aufgenom
mene Warengruppe auf dem zweiten Förderniveau 10. Sobald das
geschehen ist, bewegt sich der Mitnehmer 24 in Pfeilrichtung
35, bis das Mitnehmerorgan 29 in die für das Mitnehmerorgan
28 in Fig. 1 gezeichnete Stellung gelangt ist und dieses
Mitnehmerorgan verschiebt dadurch die Warengruppe 17 auf dem
zweiten Förderniveau 10 auf die Gleitfläche 8 und über diese
Gleitfläche an den Etikettierern 37, 38 vorbei. Dabei wird
die vereinzelte Warengruppe 17, wie bereits beschrieben,
etikettiert und zu einem in Fig. 6 dargestellten Gebinde 47
verbunden und dann anschließend mit nicht dargestellten Mit
teln aufgenommen oder weitergefördert.
Sobald die gerade vereinzelte Warengruppe 17 ausreichendes
Unterstützungsniveau auf dem zweiten Horizontalförderer ge
funden hat, bewegen sich die beiden Walzen 11, 12 um 180°
zurück in ihre untere Extremstellung wie in Fig. 1
gezeichnet. Dadurch entfällt die Sperre für die Warengruppe
18 und die nächste Warengruppe 18 wird auf den Exzenterheber
geschoben und die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Gruppieren von gleichartigen, fortlaufend
einzeln hintereinander, im wesentlichen in horizontaler
Richtung beförderten Waren, die, bezogen auf die
Förderrichtung, vorn und hinten planparallele Endflächen
aufweisen, gekennzeichnet durch
einen ersten Horizontalförderer (1), der auf einem er sten Förderniveau (9) fördert,
einen zweiten Horizontalförderer (4), der auf einem zweiten Förderniveau (10), das höher gelegen ist als das erste Förderniveau, fördert,
einen Exzenterheber (3) aus mehreren achsparallel zu einander angeordneten exzentrisch gelagerten, synchron um laufend antreibbaren, gleichen Querschnitt aufweisenden Wal zen (11-14), die, in ihrer, bezogen auf die Exzentrizität ersten Extremstellung gemeinsam eine Unterstützungsebene für eine Warengruppe (17) auf dem ersten Förderniveau (9) und in ihrer zweiten Extremstellung entsprechend, eine Un terstützungsebene für eine Warengruppe auf dem zweiten För derniveau (10) bilden,
einen Mitnehmer (24), der dem Exzenterheber zugeordnet ist und auf eine auf dem Exzenterheber in das zweite Förder niveau angehobene Warengruppe horizontal verschiebend ein wirkt und dadurch,
daß der Exzenterheber (3) dem ersten Horizontalförderer (1) förderabwärtig unmittelbar nachgeordnet ist,
daß dem Exzenterheber der zweite Horizontalförderer (4) nachgeordnet ist und
daß beide Horizontalförderer in der gleichen Horizontal richtung fördernd wirken, in der auch der Mitnehmer ver schiebend wirkt.
einen ersten Horizontalförderer (1), der auf einem er sten Förderniveau (9) fördert,
einen zweiten Horizontalförderer (4), der auf einem zweiten Förderniveau (10), das höher gelegen ist als das erste Förderniveau, fördert,
einen Exzenterheber (3) aus mehreren achsparallel zu einander angeordneten exzentrisch gelagerten, synchron um laufend antreibbaren, gleichen Querschnitt aufweisenden Wal zen (11-14), die, in ihrer, bezogen auf die Exzentrizität ersten Extremstellung gemeinsam eine Unterstützungsebene für eine Warengruppe (17) auf dem ersten Förderniveau (9) und in ihrer zweiten Extremstellung entsprechend, eine Un terstützungsebene für eine Warengruppe auf dem zweiten För derniveau (10) bilden,
einen Mitnehmer (24), der dem Exzenterheber zugeordnet ist und auf eine auf dem Exzenterheber in das zweite Förder niveau angehobene Warengruppe horizontal verschiebend ein wirkt und dadurch,
daß der Exzenterheber (3) dem ersten Horizontalförderer (1) förderabwärtig unmittelbar nachgeordnet ist,
daß dem Exzenterheber der zweite Horizontalförderer (4) nachgeordnet ist und
daß beide Horizontalförderer in der gleichen Horizontal richtung fördernd wirken, in der auch der Mitnehmer ver schiebend wirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achsen (13, 14) der Walzen (11, 12) des Exzenter
hebers (3) sich in Förderrichtung (2) erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet,
daß ein Exzenterheber (3) mit nur zwei Walzen (11, 12)
vorgesehen ist, die mit gegenläufigem Drehsinn (15) syn
chronisiert sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet,
daß die Walzen (11, 12) des Exzenterhebers (3) einen ovalen, beziehungsweise elliptischen Querschnitt haben und
daß die Achsen (13, 14) der Walzen den längsten Quer schnittsdurchmesser (6) kreuzen.
daß die Walzen (11, 12) des Exzenterhebers (3) einen ovalen, beziehungsweise elliptischen Querschnitt haben und
daß die Achsen (13, 14) der Walzen den längsten Quer schnittsdurchmesser (6) kreuzen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet,
daß dem zweiten Horizontalförderer (4) zwei Etikettie
rer (37, 38) zugeordnet sind, die einander gegenüber an bei
den Seiten des zweiten Horizontalförderers angeordnet sind
und auf beide Seitenflächen (45, 46) einer Warengruppe (17)
etikettierend eingerichtet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Horizontalförderer (1) eine antreibbare
Förderunterlage aufweist und vorzugsweise ein Bandförderer
mit einem endlos umlaufenden, über Rollen geführten Förder
band (7) ist und,
daß der zweite Horizontalförderer (4) als Förder unterlage eine Gleitfläche (8) aufweist und,
daß der Mitnehmer (24) mindestens über den förderauf wärtigen Abschnitt des zweiten Horizontalförderers (4) bis zu den Etikettierern (37, 38) wirksam ist.
daß der zweite Horizontalförderer (4) als Förder unterlage eine Gleitfläche (8) aufweist und,
daß der Mitnehmer (24) mindestens über den förderauf wärtigen Abschnitt des zweiten Horizontalförderers (4) bis zu den Etikettierern (37, 38) wirksam ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (24) ein umlaufendes Förderband
aufweist, an dem ein oder mehrere, auf die betreffende Wa
rengruppe (17) einwirkende Mitnehmerorgange (28, 29) an
geordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ge
kennzeichnet durch,
eine derartige Ansteuerung des Exzenterhebers (3),
daß dieser während der Anlieferung einer neuen Waren gruppe (17) seine untere Extremstellung einnimmt und daran anschließend in seine obere Extremstellung verstellt wird,
daß der Mitnehmer (24) synchron dazu betrieben wird,
derart, daß dieser verschiebend wirksam wird, sobald die be treffende Warengruppe durch den Exzenterheber auf das zweite Förderniveau (9) angehoben ist, und
daß der Exzenterheber (3) in seine niedrigere Extrem stellung umgeschaltet wird, nachdem die betreffende Waren gruppe auf dem zweiten Förderer Unterstützung gefunden hat.
eine derartige Ansteuerung des Exzenterhebers (3),
daß dieser während der Anlieferung einer neuen Waren gruppe (17) seine untere Extremstellung einnimmt und daran anschließend in seine obere Extremstellung verstellt wird,
daß der Mitnehmer (24) synchron dazu betrieben wird,
derart, daß dieser verschiebend wirksam wird, sobald die be treffende Warengruppe durch den Exzenterheber auf das zweite Förderniveau (9) angehoben ist, und
daß der Exzenterheber (3) in seine niedrigere Extrem stellung umgeschaltet wird, nachdem die betreffende Waren gruppe auf dem zweiten Förderer Unterstützung gefunden hat.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Exzenterheber (3) in seine höhere Extremstel
lung verstellt wird, unmittelbar nachdem die neue Warengrup
pe (17) auf dem Exzenterheber ausreichende Unterstützung
gefunden hat und ehe die nächstfolgende Warengruppe
(18) den Exzenterheber erreicht, und
daß der erste Horizontalförderer (1) Schlupf für die
geförderten Waren bietet.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet,
daß der erste Horizontalförderer (1) taktweise mit ei
nem Fördertakt für jede Warengruppe (17) synchron von Ex
zenterheber (3) betrieben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893938548 DE3938548C2 (de) | 1989-11-21 | 1989-11-21 | Vorrichtung zum Gruppieren gleichartiger Waren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893938548 DE3938548C2 (de) | 1989-11-21 | 1989-11-21 | Vorrichtung zum Gruppieren gleichartiger Waren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3938548A1 true DE3938548A1 (de) | 1991-05-23 |
| DE3938548C2 DE3938548C2 (de) | 1996-03-07 |
Family
ID=6393892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893938548 Expired - Lifetime DE3938548C2 (de) | 1989-11-21 | 1989-11-21 | Vorrichtung zum Gruppieren gleichartiger Waren |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3938548C2 (de) |
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