DE3940569C2 - - Google Patents
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02P6/00—Arrangements for controlling synchronous motors or other dynamo-electric motors using electronic commutation dependent on the rotor position; Electronic commutators therefor
- H02P6/14—Electronic commutators
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Schaltungsanordnung zum Betreiben
eines eine mehrphasige Ankerwicklung aufweisenden Synchronmotors an
einem Gleichspannungsnetz der im Oberbegriff des Anspruchs 1
definierten Gattung.
Bei einer bekannten Schaltungsanordnung dieser Art für einen
vierphasigen Synchronmotor (DE 30 42 819 A1) ist von den als
Leistungstransistoren ausgebildeten Schaltern der Schaltvorrichtung
jeweils einer in Reihe mit der Wicklungsphase der hier im Ständer des
Synchronmotors angeordneten Ankerwicklung geschaltet und liegt
zwischen dem einen Wicklungsphasenende und dem Nullpotential. Die
anderen Wicklungsphasenenden der Ankerwicklung sind zu einem
Sternpunkt zusammengefaßt, der über einen Netzschalter an das
Pluspotential der Netzgleichspannung anschließbar ist.
Die Kommutierungslogik zum folgerichtigen Ansteuern der Schaltung in
Übereinstimmung mit der Drehstellung des vorzugsweise
permanentmagneterregten Rotors ist durch Spannungskomparatoren, durch
logische Verknüpfungsglieder und durch einen Ringzähler realisiert,
dessen parallele Zählausgänge mit den Steuereingängen der Transistoren
verbunden sind. In den Spannungskomparatoren werden jeweils die
infolge gesperrter Transistoren zyklisch aufeinanderfolgenden
Wicklungsphasen induzierten Spannungen miteinander verglichen und
jeweils ein Ausgangssignal dann ausgegeben, wenn die in der zyklisch
folgenden Wicklungsphasen induzierte Spannung größer ist als die in der
zyklisch vorhergehenden Wicklungsphase induzierte Spannung. Diese
Ausgangssignale der Spannungskomparatoren sind mit den
Zählerausgangssignalen des Ringzählers logisch "UND"-verknüpft, und
zwar derart, daß ein Schaltsignal an ein Monoflop dann und nur dann
gelangt, wenn die der Wicklungsphase mit der höheren induzierten
Spannung zyklisch folgende Wicklungsphase durch Öffnen des
zugeordneten Transistors stromdurchflossen ist. Der mit dem
Steuereingang dieses Stromventils verbundene Ausgang des Ringzählers
führt hierzu H-Potential. Mit der positiven Flanke des
Ausgangsimpulses des Monoflops wird der Ringzähler weitergezählt, so
daß nunmehr H-Potential an dem nächsten Zählerausgang liegt und der
momentan geöffnete Transistor gesperrt und der zyklisch folgende
Transistor geöffnet wird.
Bei dieser bekannten Schaltungsanordnungen werden die elektronischen
Schalter mit Rechteckimpulsen angesteuert, wobei die positive
(Anstiegs-) Flanke des Schaltimpulses für den aufkommutierenden
Schalter mit der negativen (Abfall-) Flanke des Schaltsignals für den
abkommutierenden Schalter zusammenfällt. Eine solche
Schaltungsanordnung verursacht im Synchronmotor, in Verbindung mit der
Schaltungsanordnung auch EC-Motor genannt, bei der Stromkommutierung,
das heißt beim Übergang der Stromführung von der einen momentan
stromleitenden Wicklungsphase (abkommutierende Wicklungsphase) auf die
nachfolgend stromleitende Wicklungsphase (aufkommutierende
Wicklungsphase) nicht unerhebliche Geräusche und ist auch Ursache für
Funkstörungen.
Aus ELEKTRIE 36 (1982), H. 1, S. 22 bis 26 - Baum, E.:
Drehmomentpulsation des Elektronikmotors - ist eine
Schaltungsanordnung zum Betreiben eines mehrphasigen Synchronmotors an
einem Gleichspannungsnetz bekannt, welche über einen
Transistorwechselrichter gespeist wird. Drehmomentpulsationen werden
dabei reduziert, einerseits durch eine spezielle Anpassung des Motors
an den Wechselrichter, und andererseits durch spezielle
Steuerverfahren des Wechselrichters unter Verwendung von
Synchronmaschinen üblicher Bauart. Im letztgenannten Fall erfolgt eine
diskontinuierliche Veränderung der Ankerdurchflutung in Abhängigkeit
von der Polradlage. Zur Erzielung einer der Sinusform weitgehend
angenäherten Spannungskurvenform wird die Spannungszeitfläche an den
Wicklungen pulsbreitenmoduliert, abhängig von der jeweiligen Stellung
des Polrades.
Aus der JP-A 57-43 588 ist eine bürstenloser Gleichstrommotor bekannt,
bei dem zur Reduzierung von Vibrationen und Spannungsspitzen die
Transistoren der Wicklungsphasen mit Blöcken angesteuert werden, die
linear ansteigende und abfallende Flanken aufweisen und die sich aus
einem Strom-Soll-Istwertvergleich ergeben.
In etz Band 100 (1979) H. 24, S. 1382 bis 1386 - Grotstollen, Pfaff:
bürstenloser Drehstrom-Servoantrieb mit Erregung durch Dauermagnete -
sind elektrische Servoantriebe in bürstenloser Ausführung bekannt, bei
denen vorgegebene Stromfunktionen mittels Taktung erhalten werden. Die
Taktung des Schaltsignals für die Schalter der Wicklungen erhält man
dabei aus dem Vergleich eines dem Istverlauf des Phasenstromes
entsprechenden Istwertsignals mit dem Sollverlauf und gelangt dabei zu
sinusförmigen Strangströmen und zu einer dynamisch guten Führung der
Strangströme relativ zur Stellung des Polrades. Die Ströme in den
Ständerwicklungen werden mit einer Frequenz von ca. 15 kHz von einer
digital arbeitenden Regeleinrichtung getaktet, der sinusförmige
Verlauf der Strom-Sollwerte ist in Festwertspeichern abgelegt.
In der DE 29 44 355 A1 ist ein mit einem Untervielfachen des Schritts
betriebener Schrittmotor beschrieben, dessen Wicklungen derart
getaktet mit Strom versorgt werden, daß der Wicklungsstrom nicht
abrupt, sondern gestuft abfällt, beziehungsweise ansteigt, wodurch
eine Vervielfachung der durch den Schrittmotor ausgeführten Anzahl von
Schritten stattfindet. Dabei wird jeweils der Phasenstrom als Istwert
ermittelt und mit einem vorgegebenen Sollwert verglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum
Betreiben eines mehrphasigen Synchronmotors an einem
Gleichspannungsnetz zu schaffen, mittels derer stetig abnehmende
beziehungsweise ansteigende Kommutierungsflanken der Phasenströme an
den jeweils kommutierenden Wicklungsphasen mit vorgebbaren Verlauf
verlustarm erzielt werden.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß durch die Überlappung
und durch die Taktung der Schaltsignale im Überlappungsbereich bei
geringer Schaltverlustleistung eine wesentliche Geräuschreduzierung
erreicht und auch die Funkstörung erheblich reduziert wird. Die
Geräuschreduzierung ergibt sich dadurch, daß durch die während des
Kommutierungsvorgangs in der aufkommutierenden Wicklungsphase
anwachsende, beziehungsweise in der abkommutierenden Wicklungsphase
abnehmende Flanke des Kommutierungsstroms das mittlere Drehmoment
nicht geschaltet sondern langsam aufgesteuert wird, und daß die von
dem verlangsamt ansteigenden Strom verursachten Kraftwirkungen nicht
stoßartig sondern gedämpft erfolgen. Durch diese "sanfte" Kommutierung
werden Kommutierungsstromspitzen vermieden und damit Funkstörungen
unterdrückt.
Während des Kommutierungsvorgangs kann entweder das Schaltsignal für
den der aufkommutierenden Wicklungsphase zugeordneten Schalter oder
das Schaltsignal für den der abkommutierenden Wicklungsphase
zugeordneten Schalter getaktet werden. Während der Taktung des einen
Schalters ist der an der Kommutierung beteiligte andere Schalter voll
geöffnet. Die Taktung des einen Schalters bewirkt, daß sowohl der
Phasenstrom in der abkommutierenden Wicklungsphase im Mittel abnimmt
als auch der Phasenstrom in der aufkommutierenden Phase im Mittel
anwächst, vorzugsweise linear oder exponentiell.
Das Sollwertsignal wird gemäß der
Erfindung durch Auf- oder Entladung eines Kondensators gewonnen, wobei
die Ladespannung für den Kondensator dem Laststrom des Synchronmotors
nachgeführt werden kann.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann ohne Änderung sowohl bei
gesteuerten als auch bei ungesteuerten Synchronmotoren beziehungsweise
EC-Motoren verwendet werden. Die Ankerwicklung kann dabei in Stern mit
oder ohne herausgeführten Sternpunkt geschaltet sein. Im ersten Fall
weist die Schaltvorrichtung drei elektronische Schalter auf, die
jeweils in einer der drei Wicklungsphasen eingeschaltet sind. Im
zweiten Fall weist die Schaltvorrichtung sechs in einer Brücke
zusammengefaßte elektronische Schalter auf, wobei jeweils eine
Wicklungsphase zwischen zwei hintereinander liegenden Schaltern einer
von drei parallelen Reihenschaltungen der Schalter angeschlossen ist.
Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1
angegebenen Schaltungsanordnung möglich.
Das Istwertsignal wird aus den Phasenströmen der jeweils
kommutierenden Wicklungsphasen abgeleitet. Erfolgt dies gemäß einer
zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung mittels Meßwiderständen in
den Wicklungsphasen der Ankerwicklung, wobei die abgenommene
Meßspannung das Istwertsignal darstellt, so kann für den
Soll-Istwert-Vergleich eine der Meßspannungen aus den beiden
kommutierenden Wicklungsphasen verwendet werden. Wird gemäß einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung als Istwertsignal der
Spannungsabfall an den zum Beispiel als MOSFET oder SENSEFET
ausgebildeten jeweils kommutierenden elektrischen Schaltern verwendet,
so wird zum Soll-Istwert-Vergleich der Spannungsabfall an demjenigen
der
beiden kommutierenden Schalter herangezogen, der während des
Kommutierungsvorgangs nicht getaktet wird. Je nachdem, ob
das Istwertsignal aus dem Phasenstrom der auf- oder
abkommutierenden Wicklungsphase abgenommen ist, muß das
Sollwertsignal entsprechend angepaßt werden und wird durch
Aufladung oder Entladung des Kondensators realisiert.
Der Soll-Istwert-Vergleich erfolgt gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung durch einen Komparator, der
einen Schaltimpuls ausgibt, wenn das Sollwertsignal das
Istwertsignal übersteigt. Wird während des
Kommutierungsvorgangs der der abkommutierenden
Wicklungsphase zugeordnete Schalter getaktet, so werden
gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die
Steuerimpulse über ein ODER-Gatter auf den Steuereingang des
Schalters gegeben. Der andere Eingang des ODER-Gatters ist
mit dem von der Kommutierungslogik erzeugten, dem Schalter
zugeordneten rechteckförmigen Schaltsignal belegt. Durch die
Schaltimpulse des Komparators wird dann die Ansteuerung des
abkommutierenden Schalters zeitlich über das von der
Kommutierungslogik erzeugte Schaltsignal hinaus verlängert.
Während dieser Zeitverlängerung ist der der
aufkommutierenden Wicklungsphase zugeordnete Schalter durch
das zugeordnete Schaltsignal der Kommutierungslogik voll
aufgesteuert.
Das Aktivierungssignal für den Komparator wird gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung aus der positiven Flanke des
Schaltsignals für die Kommutierungssteuerung des
zugeordneten elektronischen Schalters abgeleitet. In
gleicher Weise kann auch die zeitgleiche negative Flanke des
Schaltsignals verwendet werden. Die gleichen Flanken der
Schaltsignale werden auch zur Auslösung
der Aufladung bzw. Entladung des das Sollwertsignal
erzeugenden Kondensators verwendet, da die Generierung des
Sollwertsignals mit dem Kommutierungsvorgang synchronisiert
werden muß.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild einer Schaltungsanordnung zum
Betreiben eines dreiphasigen Synchronmotors
mit elektronischer Kommutierung
an einem Gleichspannungsnetz (EC-Motor) ,
Fig. 2 eine detaillierte Darstellung der Einzelheit II
im Schaltbild gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine tabellarische Zusammenstellung des
Kommutierungsverlaufs mit Zuordnung der
Schalt- und Istwertsignale,
Fig. 4 ein Diagramm der von einer Kommutierungslogik
in der Schaltungsanordnung in Fig. 1 erzeugten
Schaltsignale.
In dem in Fig. 1 dargestellten Schaltbild ist mit 10 die
dreiphasige Ankerwicklung des Synchronmotors bezeichnet, die
mit ihren Wicklungssträngen oder Wicklungsphasen u, v, w im
Ständer des Synchronmotors untergebracht ist. Auf die
Darstellung eines beispielsweise zweipoligen, vorzugsweise
mit Permanentmagneten bestückten Rotors, der im oder um den
Ständer des Synchronmotors rotiert, ist verzichtet worden.
Die Wicklungsphasen u, v, w sind an einem Wicklungsende zu
einem Sternpunkt zusammengefaßt und mit ihrem anderen
Wicklungsende an einer Schaltvorrichtung 11 angeschlossen.
Die Schaltvorrichtung 11 besteht aus sechs
Leistungstransistoren T1-T6, die zu einer dreiphasigen
Zweiweg-Gleichrichtbrückenschaltung zusammengefaßt sind.
Jeweils zwei Transistoren T1, T4 bzw. T2, T5 bzw. T3, T6 sind
in Reihe geschaltet. Die Parallelschaltung aus den drei
Reihenschaltungen der Transistoren T1-T6 ist über einen
Netzschalter 12 an die mit "+" gekennzeichnete
Gleichspannung eines Gleichspannungsnetzes anschließbar. Die
freien Wicklungsenden der Wicklungsphasen u, v, w sind jeweils
an einem der parallelen Zweige der Transistoren T1-T6
angeschlossen, und zwar an die Verbindungsleitungen, die die
jeweils hintereinanderliegenden Transistoren T1, T4 bzw.
T2, T5 bzw. T3, T6 miteinander verbinden.
Die Steuereingänge der Transistoren T1-T6 sind über
Verstärker V1-V6 an den Ausgängen einer Kommutierungslogik
13 angeschlossen. Die Kommutierungslogik 13, die
beispielsweise wie in der DE 30 42 819 A1
ausgebildet sein kann, erzeugt in Übereinstimmung mit der
Drehstellung des Rotors an ihren sechs Ausgängen
Schaltsignale S1-S6, die jeweils die Transistoren T1-T6
während der Zeitdauer ihres Anstehens an deren Steuereingang
öffnen, so daß in der zugeordneten Wicklungsphase u, v, w ein
entsprechender Phasenstrom auftritt. Der zeitliche Verlauf
der Schaltsignale S1-S6 an den Ausgängen der
Kommutierungslogik 13 ist in Fig. 4 ausgezogen dargestellt.
Zu erkennen ist, daß die Abfallflanke des Schaltsignals für
den momentan stromführenden Transistor und die
Anstiegsflanke des Schaltsignals für den unmittelbar
nachfolgend stromführenden Transistor zeitgleich
aufeinanderfallen.
Um eine "sanfte" Kommutierung des EC-Motors mit den
Vorteilen der Geräuschreduzierung und der Vermeidung von
Kommutierungsstromspitzen zu erzielen, werden die
Schaltsignale S1-S6 der Kommutierungslogik 13 mittels
einer Steuerschaltung 14 so verändert, daß die beiden
Schaltsignale für die den jeweils kommutierenden beiden
Wicklungsphasen u, v bzw. v, w bzw. w, u zugeordneten
Transistoren T1, T2 bzw. T2, T3 bzw. T3, T1 und entsprechend
T4, T5 bzw. T5, T6 bzw. T6, T4 sich zeitlich einander
überlappen und eines der beiden Schaltsignale im
Überlappungsbereich Δ t derart getaktet ist, daß der
Mittelwert des Strangstroms Iu bzw. Iv bzw. Iw in der
aufkommutierenden Wicklungsphase, u, v, w zu- und in der
abkommutierenden Wicklungsphase v, w, u abnimmt, und zwar hier
entsprechend dem Verlauf einer e-Funktion. Die Überlappung
der Schaltsignale S1-S6 und die Taktung des jeweils einen
Schaltsignals im zeitlichen Überlappungsbereich Δ t ist in
Fig. 4 strichliniert dargestellt. Die Überlappung wird hier
durch zeitliche Verlängerung des Schaltsignals für den der
jeweils abkommutierenden Wicklungsphase u, v, w zugeordneten
Transistors T1-T6 erzielt. Die Taktung des jeweiligen
Schaltsignals wird in einfacher Weise aus dem Vergleich
eines dem Istwertverlauf des Phasenstroms Iu, Iv, Iw in
mindestens einer der kommutierenden Wicklungsphasen u, v, w
entsprechenden Istwertsignals mit einem dem gewünschten
Sollwertverlauf des Phasenstroms entsprechenden
Sollwertsignal gewonnen. Das Ende der Überlappung ist
gegeben, wenn das Sollwertsignal einen vorgegebenen Wert,
nachstehend als Vorgabespannung bezeichnet, übersteigt.
Im einzelnen weist die Steuerschaltung 14 sechs Komparatoren
K1-K6 auf, deren Ausgänge über jeweils ein ODER-Gatter
OR1-OR6 in die Verbindungsleitung zwischen den Ausgängen der
Kommutierungslogik 13 und den Eingängen der Verstärker V1-V6
eingekoppelt sind. Dabei sind die einen Eingänge der
ODER-Gatter OR1-OR6 mit jeweils einem Ausgang der
Kommutierungslogik 13 und die anderen Eingänge der
ODER-Gatter OR1-OR6 mit je einem Ausgang der Komparatoren
K1-K6 verbunden. Die Ausgänge der ODER-Gatter OR1-OR6
sind jeweils an die Eingänge der Verstärker V1-V6 geführt,
deren Ausgänge an den Basen der zugeordneten Transistoren
T1-T6 liegen. In jedem Komparator K1-K6 wird ein Vergleich
des Istwertsignals, das aus dem Phasenstrom Iu, Iv, Iw eines
der am Kommutierungsvorgang beteiligten Wicklungsphasen
u, v, w gewonnen ist, mit dem Sollwertsignal vorgenommen.
Übersteigt das Sollwertsignal das Istwertsignal, so tritt am
Ausgang des Komparators K1-K6 ein Schaltimpuls auf, der
über das ODER-Gatter OR1-OR6 und den Verstärker V1-V6 an
den entsprechenden Transistor T1-T6 geführt wird. Diese
Schaltimpulse führen zu einer getakteten Verlängerung der
Einschaltdauer des jeweiligen Transistors T1-T6.
Zur Gewinnung der Istwertsignale ist in jeder Wicklungsphase
u, v, w der Ankerwicklung 10 ein Meßwiderstand 15
eingeschaltet, an dem eine Meßspannung Uu, Uv und Uw ansteht,
wenn die jeweilige Wicklungsphase u, v, w stromführend ist.
Die Meßspannung Uu ist einmal an den Spannungsverstärker MV1
und - invertiert - an den Spannungsverstärker MV4 geführt.
Entsprechend ist die Meßspannung Uv an die Meßverstärker MV2
und MV5 und die Meßspannung Uw an die Meßverstärker MV3 und
MV6 geführt. Die Ausgänge der Meßverstärker MV1-MV6 sind
über eine Zuordnungseinheit 16 in richtiger Zuordnung an die
einen Eingänge der Komparatoren K1-K6 gelegt. Die
Zuordnungseinheit 16 und ihre folgerichtige Verbindung mit
den Meßverstärkern MV1-MV6 und den Komparatoren K1-K6
ist in Fig. 2 im einzelnen dargestellt.
Das Sollwertsignal für die Komparatoren K1-K6 wird von
einem Kondensator 17 abgenommen, der mit Beginn eines jeden
Kommutierungsvorgangs aufgeladen wird. Die Ladespannung für
den Kondensator 17 wird dabei dem Laststrom in der
Ankerwicklung 10, also dem Summenstrom der jeweils
fließenden Phasenströme Iu, Iv, Iw nachgeführt, wozu zwischen
den Ausgängen der Transistoren T4-T6 und dem Nullpotential
der Gleichspannung ein Widerstand 18 angeordnet ist, dessen
Spannungsabfall an einen Verstärker 19 gelegt ist. Die
Ausgangsspannung des Verstärkers 19 bildet die Ladespannung
für den Kondensator 17, wozu der Ausgang des Verstärkers 19
über einen Aufladetransistor 20 und einen Widerstand 21 an
dem Kondensator 17 angeschlossen ist. Eine Reihenschaltung
aus einem Widerstand 22 und einem Entladetransistor 23,
welche dem Kondensator 17 parallel geschaltet ist, sorgt für
die schnelle Entladung des Kondensators 17 nach Beendigung
des Aufladevorgangs. Die Vorgabespannung wird an einem aus
den Widerständen 24 und 25 bestehenden Spannungsteiler
abgenommen, der dem Ausgang des Verstärkers 19 parallel
geschaltet ist, abgegriffen. Ein Komparator 26 vergleicht
die Kondensatorspannung am Kondensator 17 mit der
Vorgabespannung und erzeugt ein Ausgangssignal sobald die
Kondensatorspannung die Vorgabespannung übersteigt.
Die Steuerung des Auf- und Entladevorgangs des Kondensators
17 erfolgt mit einem RS-Flip-Flop 27 mit Flankensteuerung.
Der Q-Ausgang des Flip-Flops 27 ist mit der Basis des
Aufladetransistors 20 und der -Ausgang ist mit der Basis
des Entladetransistors 23 verbunden, während der
Reset-Eingang R an dem Ausgang des Komparators 26
angeschlossen ist. Die Ausgänge der Kommutierungslogik 13
sind über Gleichrichter 28 und Kondensatoren 32 mit einem
Widerstand 29 verbunden, der seinerseits an Nullpotential
liegt. Widerstände 33 dienen der Entladung der Kondensatoren
32. Der Spannungsabfall am Widerstand 29 liegt als
Schaltimpuls am Flip-Flop 27. Mit jeder positiven
(Anstiegs-) Flanke eines Schaltsignals S1-S6 wird das
Flip-Flop 27 gesetzt, wodurch sein Q-Ausgang logisch H
annimmt. Mit jedem Schaltimpuls am Ausgang des Komparators
26 wird das Flip-Flop 27 zurückgesetzt, wodurch sein
-Ausgang auf logisch H geht. Entsprechend wird der
Aufladetransistor 20 bzw. der Entladetransistor 23
aufgesteuert und der Kondensator 17 auf- bzw. entladen. Die
Ladespannung des Kondensators 17 ist über den Eingang 30 der
Zuordnungseinheit 16 zugeführt und wird von dieser an den
jeweils zu aktivierenden Komparator K1-K6 gelegt.
Die Zuordnungseinheit 16, die die richtige Auswahl eines der
Komparatoren K1-K6 entsprechend den jeweils kommutierenden
Wicklungsphasen u, v, w trifft und die in Fig. 2 symbolisch
durch sechs Doppelschalter dargestellt ist, wird von den
Schaltsignalen S1-S6 gesteuert. Während des jeweils
auftretenden Steuersignals S1-S6 ist der betreffende
Doppelschalter geschlossen und der zugeordnete Komparator
K1-K6 mit dem Sollwert- und Istwertsignal belegt. Die
Zuordnung der Komparatoren K1-K6 zu den Transistoren T1-T6
ist dabei so getroffen, daß während des
Kommutierungsvorgangs jeweils die Öffnungsdauer desjenigen
Transistors T1-T6 durch die Schaltimpulse des zugeordneten
Komparators K1-K6 verlängert wird, der der jeweils
abkommutierenden Wicklungsphase u, v, w zugeordnet ist. Das
diesem Komparator K1-K6 von der Zuordnungseinheit 16
zugeführte Istwertsignal ist aus dem Phasenstrom Iu, Iv, Iw
der anderen an dem Kommutierungsvorgang beteiligten
Wicklungsphase u, v, w entnommen. Die Zuordnung der
Schaltsignale S1-S6 zu den kommutierenden Transistoren
T1-T6 und die verwendeten Istwertsignale Uu, Uv, Uw sind in
Fig. 3 tabellarisch aufgelistet.
Sind beispielsweise die Transistoren T3 und T5 momentan
stromführend, so daß die Phasenströme Iw und -Iv durch die
Wicklungsphasen u, v fließen, so wird mit der Anstiegsflanke
des Schaltsignals S1 der Transistor T1 aufgesteuert und der
Komparator K3 mit dem Meßspannungsverstärker MV1 verbunden.
Der Meßspannungsverstärker MV1 liefert ein aus der
Meßspannung Uu abgeleitetes Istwertsignal, das ein Maß für
den in der Wicklungsphase u, die dem Transistor T1
zugeordnet ist, fließenden Phasenstroms Iu ist. Mit der
Anstiegsflanke des Schaltsignals S1 wird das Flip-Flop 27
gesetzt, wodurch der Aufladetransistor 20 öffnet und der
Kondensator 17 aufgeladen wird. Die nach einer Funktion
(1-e-t/T) ansteigende Kondensatorspannung 17 liegt über
den geschlossenen Doppelschalter an dem Komparator K3.
Übersteigt das Sollwertsignal das Istwertsignal, so gelangt
über das ODER-Gatter OR3 ein Schaltimpuls an den Transistor
T3, wodurch dieser für die Dauer des Schaltimpulses trotz
Wegfall des Schaltsignals S3 geöffnet wird. Als Folge der
Öffnung des Transistors T3 wird das Istwertsignal das
Sollwertsignal wieder übersteigen, und der Schaltimpuls am
Transistor T3 fällt weg. Dieser Vorgang wiederholt sich bis
der Phasenstrom Iu in der aufkommutierenden Wicklungsphase u
seinen Endwert erreicht hat und der Phasenstrom Iw in der
abkommutierenden Wicklungsphase w auf Null abgeklungen ist.
Da das Istwertsignal dem Sollwertsignal nachgeführt ist,
erfolgt der Anstieg des Phasenstroms Iu in der
aufkommutierenden Wicklungsphase u und der Abfall des
Phasenstroms Iw in der abkommutierenden Wicklungsphase w im
Mittel nach einer e-Funktion, wie sie von dem Aufladevorgang
des Kondensators 17 vorgegeben wird. Am Ende des
Kommutierungsvorgangs sind nunmehr die Wicklungsphasen u und
v stromführend, wobei die Phasenströme Iu und -Iv fließen.
Der Kommutierungsvorgang ist beendet, sobald die
Kondensatorspannung am Kondensator 17 die durch den
Spannungsteiler 24, 25 vorgegebene Vorgabespannung
überschreitet. Der dadurch von dem Komparator 26 erzeugte
Schaltimpuls setzt das Flip-Flop 27 zurück, wodurch über den
Q-Ausgang des Flip-Flops 27 der Entladetransistor 23
aufgesteuert wird. Der Kondensator 17 wird vollständig
entladen, noch bevor das nächste Schaltsignal S6 am Ausgang
der Kommutierungslogik 13 auftritt.
Der nächste Kommutierungsvorgang erfolgt bei Auftreten der
Anstiegsflanke des Schaltsignals S6. An diesem
Kommutierungsvorgang sind die Transistoren T5 und T6 und
entsprechend die Wicklungsphasen v und w beteiligt. Mit
Auftreten der positiven Flanke des Schaltsignals S6 wird der
Komparator K5 mit dem Meßverstärker MV6 verbunden.
Gleichzeitig wird wiederum über das Flip-Flop 27 der
Aufladevorgang des Kondensators 17 gestartet. Durch die in
gleicher Weise wie vorstehend beschrieben nunmehr am
Ausgang des Komparators K5 auftretenden Schaltimpulse wird
der Transistor T5 trotz Wegfalls seines Schaltsignals S5
getaktet aufgesteuert, wodurch der Phasenstrom -Iv in der
Wicklungsphase nach einer e-Funktion auf Null abklingt und
der Phasenstrom -Iw in der Wicklungsphase w nach einer
e-Funktion von Null auf seinen Endwert ansteigt. Der
Kommutierungsvorgang ist wiederum beendet, wenn die
vorgegebene Endspannung des Kondensators 17 erreicht ist.
Die stromführenden Wicklungsphasen sind nunmehr die
Wicklungsphasen u und w mit den Phasenströmen Iu und -Iw.
Die weiteren Kommutierungsvorgänge sind anhand der
tabellarischen Übersicht in Fig. 3 leicht nachzuvollziehen.
Bei einem gesteuerten EC-Motor kann die Drehzahl durch
Veränderung des Laststroms gesteuert werden. Hierzu wird der
Phasenstrom durch Taktung der Transistoren T1, T2, T3 oder der
Transistoren T4, T5 und T6 während deren Ansteuerphase
geändert. In der hier beschriebenen Schaltungsanordnung ist
hierzu zwischen den OR-Gattern OR4-OR6 und den Verstärker
V4-V6 jeweils ein logisch UND-Gatter 31 angeordnet, das
mit Steuerimpulsen vorgegebener Frequenz angesteuert wird.
Durch Änderung der relativen Einschaltdauer dieses
Frequenzsignals kann der Laststrom beeinflußt werden.
Alternativ können die UND-Gatter 31 auch zwischen den
ODER-Gattern OR1 und OR3 und den Verstärkern V1-V3
angeordnet werden.
Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt. So können in der
Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 die sechs Komparatoren K1-K6
durch einen einzigen Komparator ersetzt werden, der
jeweils durch geeignete Multiplexer mit dem richtigen
ODER-Gatter OR1-OR6 und mit dem richtigen Meßverstärker
MV1 und MV6 verbunden wird. Das Sollwertsignal kann einen
beliebigen Verlauf haben, z. B. auch einen linearen Anstieg
oder Abfall. Das Istwertsignal kann - wenn es mit einem
Meßwiderstand in den Wicklungsphasen u, v, w erfaßt wird, auch
in der anderen der beiden an dem Kommutierungsvorgang
beteiligten Wicklungsphase abgenommen werden, also an der
Wicklungsphase u, v, w, die dem getakteten Transistor T1-T6
zugeordnet ist. Im Beispiel der Fig. 1 und 2 könnte z. B. an
dem Komparator K1 auch die Meßspannung Uw, an dem Komparator
K2 die Meßspannung Uu und an dem Komparator K3 die
Meßspannung Uv usw. liegen.
Die Meßspannung kann auch an dem Spannungsabfall der dann
z. B. als bipolare Transistoren oder als MOSFET- oder als
SENSEFET-Transistoren auszubildenden Lastungsschalter T1-T6
abgenommen werden. In diesem Fall wird der
Spannungsabfall an demjenigen Transistor herangezogen, der
während des Kommutierungsvorgangs nicht getaktet wird.
Alternativ zu der in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1
erfolgenden Taktung des Steuersignals für den
abkommutierenden Transistor im zeitlichen
Überlappungsbereich Δ t der Steuersignale kann auch das
Steuersignal für den aufkommutierenden Transistor getaktet
werden. In diesem Fall muß das Schaltsignal des
abkommutierenden Transistors um den Überlappungsbereich Δ t
verlängert werden. Möglich ist es auch, beide an der
Kommutierung beteiligten Transistoren zu takten.
Wird der Sternpunkt der Ankervorrichtung 10 herausgeführt
und über den Widerstand 18 an Nullpotential gelegt, so
können die Transistoren T4-T6 entfallen.
Die Steuerschaltung für die Kommutierungstaktung kann mit
der Kommutierungslogik zu einer integrierbaren Einheit
zusammengefaßt werden. Die Steuerschaltung 14 arbeitet
unabhängig von der Art der Erzeugung der Schaltsignale durch
die Kommutierungslogik 13.
Das Sollwertsignal kann auch aus dem Entladevorgang des
Kondensators 17 abgeleitet werden. In diesem Fall wird der
Q-Ausgang des Flip-Flops 27 mit der Basis des
Entladetransistors 23 und der -Ausgang mit der Basis des
Aufladetransistors 20 verbunden. Mit den Flanken der
Steuersignale S1-S6 wird dann der Entladetransistor 23
aufgesteuert. Das von der Kondensatorspannung abgenommene
Sollwertsignal hat dann den Verlauf einer e-t/T-Funktion.
Der Aufladetransistor 20 wird gesperrt, und damit der
Ladevorgang des Transistors gestoppt, wenn die
Kondensatorspannung die Vorgabespannung übersteigt.
Die Erfindung kann auch bei Motoren mit anderer Phasenzahl
oder anderer Phasenverschaltung, z. B. Dreieckschaltung,
eingesetzt werden.
Claims (12)
1. Schaltungsanordnung zum Betreiben eines eine mehrphasige Ankerwicklung
aufweisenden Synchronmotors an einem Gleichspannungsnetz, mit
einer Schaltvorrichtung zum sukzessiven Anschließen der Wicklungsphasen
der Ankerwicklung an die Netzgleichspannung, die eine Mehrzahl
von den einzelnen Wicklungsphasen zugeordneten elektronischen
Schaltern aufweist, und mit einer Kommutierungslogik zum folgerichtigen
Ansteuern der Schalter mit Schaltsignalen in Übereinstimmung
mit der Rotordrehstellung des Synchronmotors, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Kommutierung aufeinanderfolgender stromführender Wicklungsphasen
(u, v, w) die beiden Schaltsignale (S1-S6) für die den kommutierenden
Wicklungsphasen zugeordneten Schalter (T1-T6) einander zeitlich
überlappen, wobei mindestens eines der beiden Schaltsignale
(S1-S6) im Überlappungsbereich (Δ t) getaktet wird, der Phasenstrom
(Iu, Iv, Iw) in mindestens einer der beiden kommutierenden
Wicklungsphasen (U, V, W) erfaßt, ein dem Phasenstrom (Iu, Iv,
Iw) entsprechendes Istwertsignal mit einem im Überlappungsbereich
veränderlichen Sollwert verglichen und aufgrund des Vergleichs das
Schaltsignal getaktet wird, so daß der Mittelwert des Strangstroms
(Iu, Iv, Iw) in der aufkommutierenden Wicklungsphase zu- und in
der abkommutierenden Wicklungsphase abnimmt, vorzugsweise linear oder
nach einer e-Funktion, und daß als Sollwertsignal die Kondensatorspannung
eines Kondensators (17) während dessen Auflade- oder Entladevorgangs
verwendet wird, wobei ein an einem vom Phasensummenstrom
durchflossenen Widerstand (18) abgegriffener Spannungsabfall die Ladespannung
des Kondensators (17) bestimmt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kondensatorspannung mit einer im festen Verhältnis zur Ladespannung
stehenden Vorgabespannung verglichen wird und daß die Überschreitung
der Vorgabespannung durch die Kondensatorspannung das Ende
des Überlappungsbereichs (Δt) der Schaltsignale (S1-S6) festlegt.
3. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Istwertsignal von einer Meßspannung (Uu,
Uv, Uw) gebildet ist, die an einem mit der Wicklungsphase (u, v,
w) in Reihe liegenden Meßwiderstand (15) abgenommen ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Istwertsignal von dem Spannungsabfall an dem
nicht getakteten der beiden den jeweils kommutierenden Wicklungsphasen
(u, v, w) zugeordneten elektronischen Schalter (T1-T6) gebildet ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Istwert- und das Sollwertsignal an die Eingänge
eines Komparators (K1-K6) legbar sind, dessen Ausgangssignale als
Schaltsignale dem Steuereingang des zu taktenden Schalters (T1-T6)
zugeführt werden.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
aus der Anstiegs- oder Abfallflanke des jeweils von der Kommutierungslogik
(13) erzeugten Schaltsignals (S1-S6) ein Steuersignal für die
Zuordnung des Komparatorausgangs zu dem Steuereingang des jeweils zu
taktenden Schalters (T1-T6) abgeleitet ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
eine der Anzahl der Schalter (T1-T6) entsprechende Zahl von Komparatoren
(K1-K6) vorgesehen ist, deren Ausgänge jeweils mit einem der
Steuereingänge der Schalter (T1-T6) mittel- oder unmittelbar verbunden
und deren Eingänge jeweils mit dem Sollwertsignal und einem der jeweils
aus den Phasenströmen (Iu, Iv, Iw) abgeleiteten Istwertsignalen
belegt sind, und daß aus der Anstiegs- oder Abfallflanke des
jeweils von der Kommutierungslogik (13) erzeugten Schaltsignals
(S1-S6) ein Aktivierungssignal für den ausgangsseitig an dem jeweils
zu taktenden Schalter (T1-T6) angeschlossenen Komparator (K1-K6) abgeleitet
ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindung der Komparatorausgänge mit den Steuereingängen der
Schalter (T1-T6) über jeweils ein ODER-Gatter (OR1-OR6) vorgenommen
ist, dessen anderer Eingang an jeweils demjenigen Ausgang der Kommutierungslogik
(13) angeschlossen ist, an dem das dem Schalter (T1-T6)
zugeordnete Schaltsignal erzeugt wird.
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladespannung des Kondensators (17) über einen
Aufladetransistor (20) an den Kondensator (17) geführt ist und daß der
Aufladetransistor (20) von der ansteigenden oder abfallenden Flanke
des jeweils von der Kommutierungslogik (13) erzeugten Schaltsignals
(S1-S6) aufsteuerbar und bei Übersteigen der Vorgabespannung durch die
Kondensatorspannung sperrbar ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Kondensator (17) ein Entladetransistor (23) parallel geschaltet
ist, der bei Übersteigen der Vorgabespannung durch die Kondensatorspannung
aufgesteuert wird.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
ein flankengesteuertes Flip-Flop (27) über seinen Eingang mit jedem
der Schaltsignalausgänge der Kommutierungslogik (13), mit seinem
Q-Ausgang mit der Basis des Aufladetransistors (20) und mit seinem
-Ausgang mit der Basis des Entladetransistors (23) verbunden ist, und
daß ein Komparator (26) ausgangsseitig an dem Reset-Eingang (R) des
Flip-Flops (27) angeschlossen ist und eingangsseitig mit der Kondensatorspannung
und der Vorgabespannung belegt ist und ein Ausgangssignal
generiert, wenn die Kondensatorspannung die Vorgabespannung
übersteigt.
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektronischen Schalter (T1-T6) als bipolare
Transistoren, MOSFET oder SENSEFET ausgebildet sind.
Priority Applications (5)
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