DE3941750A1 - Zuteiler fuer rostfeuerung - Google Patents

Zuteiler fuer rostfeuerung

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Description

Die Erfindung betrifft einen Zuteiler für Rostfeuerungen, bestehend aus einem insbesondere rückseitig rollengelagerten und vorne über eine Stützrolle gehenden kastenartigen vorne abgeschrägten Schieber, etwa von der Breite des Ofenraums, dessen Länge die seiner Breite überschreitet.
Solche Zuteiler sind bekannt und finden Einsatz insbesondere bei der Müllverbrennung, der kombinierten Müll- und Schlammverbrennung und allgemein bei schwierig ausbrennenden, aber auch bei nicht-festen Brennstoffen.
Solche Zuteiler sind bewegliche Schieber, die innen hohl ausgebildet sind. Sie sind in der Lage, den noch nicht verbrannten oder meist teilverbrannten Brennstoff vorzuschieben, d. h. meist auf die darunter befindliche Stufe zu schieben. Bei diesem Vorgang erfährt das zu verbrennende Material auch eine Bewegung ähnlich einer Schürbewegung.
Solche Zuteiler sind in Stufenrosten unmittelbar über einem feststehenden Rost, den sie bestreichen, angeordnet. Sie können aber auch unmittelbar unter der Aufgabeklappe unterhalb einer Aufgabevorrichtung oder versetzt unterhalb einer Schlammaufgabe oder dergleichen angeordnet sein.
Die Zuteiler können auch gekühlt sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Stufenrost oder bei Rostfeuerungen allgemein, die Verbrennungsintensität zu steigern und dabei eine gewöhnliche Roststufe bzw. eine Stufenschwenkroststufe ersetzen.
Überraschend wurde gefunden, daß man eine solche Verbrennungsstufe durch eine Stufe mit Zuteiler ersetzen kann und diesen dabei mit Luftdüsen ausstattet.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß überraschend dadurch, daß der gegebenenfalls luftgekühlte Zuteiler in seinem dem Feuerraum zugekehrten Bereich Reihen von Luftaustrittsöffnungen trägt.
In einem sehr frühen Stadium wird somit das zu verbrennende Material entweder bereits verbrannt (Verbrennungsmedium), zumindest aber durch den Druck der Preßluft in den Schwebezustand versetzt und in Richtung Hauptfeuerraum verteil. Diese neue Funktion ist völlig überraschend, da es sich bei dem Zuteiler des Standes der Technik ja um einen reinen Schieber handelt und der Umfunktionierung gemäß der Erfindung das Vorurteil der Fachwelt, ihm eine nichteigene Funktion zuzuschreiben, entgegenstand.
Vorzugsweise sind die Luftaustrittsöffnungen als Preßluft beaufschlagte stirnseitig angeordnete sogenannte Verwirbelungsdüsen ausgebildet.
Stirnseitig bedeutet, "auf der dem Feuerraum zugewandten schräg nach vorne verlaufenden Seite". Der Schieber hat vorne keine senkrechten, sondern einen leicht nach vorne gerichteten Abschluß, beispielsweise unter 120° zu seiner oberen Begrenzungsfläche.
Da solche Zuteiler für andere Verwendungszwecke, beispielsweise für das Erschmelzen von Basalt oder dergleichen die Form eines kreisrunden Kolbens hatten und der Fachmann in dieser Richtung einen Zuteiler versteht, oder ihn als maschinengeführtes schaufelartiges Gebilde versteht, ist der Gedanke, gerade den Zuteiler mit Luftaustrittsdüsen zu versehen, ein an sich auf dem Fachgebiet völlig abwegiger Gedanke.
Zweckmäßig sind die Düsen in hochwarmfestes Keramikmaterial eingebettet. Sie können auch (siehe beispielsweise PCT/EP88/00 113 - 8 89 01 824.8) in schlackenabweisendes Keramikmaterial eingebettet sein. Die Keramikauflage kann aus schlackenabweisendem Siliziumcarbid bestehen. Die Keramikauflage kann aufgestampft sein. (Die Keramikauflage kann im Formkasten aufgestampft sein.)
Die Oberseite des Zuteilers kann aus Sicromal bzw. Keramikmaterial hergestellt sein.
Der Düsendurchmesser kann 2 bis 10 mm betragen.
Zweckmäßig ist der Zuteiler mit einem fest verbundenen Luftzuführungsrohr versehen, an das ein hitzebeständiger Metallschlauch als Verbindung zur Druckluftquelle angeschlossen ist.
Der Zuteiler kann im vorderen stirnseitigen Bereich gerippt sein. Die Rippen können eigene Körper sein und mit der Nachbarrippe verbunden, insbesondere verschweißt sein.
Zweckmäßig ist die obere und die untere Düsenreihe je mit einer einzigen Düse pro Rippe, die mittlere Reihe mit je zwei Düsen pro Rippen ausgestattet.
Luft kann aus einem im Zuteilerinnenraum befindlichen Luftverteilerrohr über je ein Zuführungsrohr rückseitig einem der Verteileraußenseite folgenden kastenartigen Beaufschlagungssammler zugeführt werden.
Jeder Zuteilungsrippenausbildung kann ein eigener solcher Beaufschlagungssammler zugeordnet sein, der die Düsen speist.
Die Unterteilung des Zuteilers wird vorgenommen, da Stahl, das Träger- und Grundmaterial des Zuteilers, einen anderen Wärmeausdehnungskoeffizienten als das Keramikmaterial hat, und da durch die unterschiedliche Erwärmung des Zuteilers dieser sich während des Betriebes sonst unberechenbar verwinden und damit verklemmen würde.
In Weiterbildung der Erfindung kann auch das am Zuteiler feste Rohr ein Teleskoprohr sein.
Der Zuteiler kann so geführt und gelagert sein, daß er sich berührungsfrei über die ihm zugeordnete bzw. von ihm bestrichene düsenbestückte feste Roststufe bewegt.
Vorzugsweise kann er über an einer festen Tragschiene oben und unten angreifende an ihm feste Führungsrollen in seinem hinteren Bereich, über eine Stützrolle in seinem vorderen feuerraumseitigen Bereich laufen und vermittels eines an seiner Unterseite angreifenden Antriebsritzels, das in Bolzenstangen oder eine Zahnstange greift, angetrieben sein.
Zwischen Roststufe und darunter befindlichen Zuteiler kann ein Abstreifer zwischengeschaltet sein, der die Zuteileroberseite bei dessen Bewegung in und aus seiner vorgeschobenen Stellung bestreicht. In der festen Roststufe, der sog. Wirbelkomponentenstufe, können im Nasenbereich Ausblasdüsen zusätzlich vorgesehen sein.
Die Zuteilerdüsen gemäß der Erfindung, die bei so hohen Geschwindigkeiten austragen, haben die Wirkung, daß das Feuerbett aufgerissen und verwirbelt wird. Die dynamische Energie wird eingesetzt, um eine Schürbewegung bzw. Schürwirkung zu erzielen: dabei wird das Feuerbett ausgerissen, wie obenerwähnt und in relativ kurzer Zeit an allen Stellen aufgewirbelt.
Eine weitere Funktion des Zuteilers ist, schwere Teile vorzuschieben. Durch diese Kombination mit den Wirbeldüsen der festen Roststufe (Wirbelkomponentenstufe) ist eine Umwälzung/Umschichtung möglich. Das Umschichten erfolgt ebenfalls automatisch. Ebenfalls ergibt sich durch das Aufreißen des Materials eine gewisse Materialzerkleinerung (große Stücke oder Brücken zerfallen in kleinere Stücke).
Die neue Roststufe, die keine Stufenschwenkroststufe mehr zu sein braucht, baut nun wesentlich kleiner als beispielsweise eine Stufenschwenkrostanordnung. Die Verschleißfestigkeit aufgrund der Bestampfung durch die Massen ist ganz erheblich. Im Vergleich zu metallischen Rosten wird der Vorsprung in der Technik augenscheinlich, da bei metallischen Rosten Chrom und Nickel durch Abrieb in den Rauchgasweg gelangen. Bei der Maßnahme nach der Erfindung dagegen wird eine große Fläche mit SiC-Beton bestampft. Keinerlei Abzehrung tritt an metallischen Teilen ein, genauso wenig wie eine Verzunderung. Die Wärmeleitung ist ebenfalls geringer, verglichen mit der von Stahl.
Auf den Roststab bzw. den Zuteiler selbst können auch 50 bis 60 mm Isoliermaterial, beispielsweise eine Feuerleichtmasse aufgetragen und hierauf erst die Bestampfung vorgenommen werden. Dies hat den weiteren Vorteil, daß der Rost absolut dicht wird. Eine Beschädigung des Rostes ist nicht zu befürchten, da der Zuteiler wie ein Kragarm oben über die Rollen fährt. Der Ritzelantrieb kann außer mit Zahnstangen so erfolgen, daß an einer langen am Zuteiler festen Stange Querbolzen, die sog. Bolzenstangen, sitzen, in die die Zähne des Ritzels eingreifen.
Der Winkel zwischen den Düsenachsen (aus dem Nasenabschnitt) des Zuteilers und den Düsen des festen Rostes (Flachrost) beträgt annähernd 90° (plus 20°).
Die leichte Brennstofffraktion wird also in der Schwebe, die schwere Brennstofffraktion von Stufe zu Stufe auf dem Rost verbrannt.
Es ist völlig ungewöhnlich, einen Stufenrost ausschließlich aus Aufgabeeinrichtung, zwei festen Rosten, über die je ein Zuteiler schiebt, sowie einem abschließenden Ausbrennrost aufzubauen, wobei allein durch die Luft aus dem zweiten festen Flachrost und Zuteiler sich die Schür- und Aufreißwirkung ergibt.
Ungewöhnlich ist auch vor allem, Luft über den Zuteiler zuzuführen. Der Zuteiler hat gleichzeitig die Funktion einer Transporteinrichtung auf dem Rost mit Wirbeldüsen und übernimmt die Funktion der beweglichen Roste bzw. beweglichen Roststäbe.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Diese zeigt in
Fig. 1 schematisch eine Rostanordnung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Einzelheit aus Fig. 1 mit Wirbelstufe, Zuteiler, Luftzuführung und Abstreifer;
Fig. 3 einen Längssschnitt durch einen Zuteiler;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 3;
Fig. 5 eine modifizierte Einzelheit zu Fig. 4 und
Fig. 6 einen Schnitt quer durch den Zuteiler.
Fig. 1 zeigt eine Rostanordnung so, wie sie in einem Feuerraum steht. Dargestellt sind eine Aufgabe 1, das Ofengerüst 2 (angedeutet), ein oberer Zuteiler, eine feste Roststufe 50, der erfindungsgemäß ausgebildete Zuteiler 10, eine weitere feste Roststufe 52 unterhalb des Zuteilers sowie ein stößelbeaufschlagter Ausbrennrost 5.
Der Zuteiler 10 befindet sich unterhalb der festen Roststufe 50 und oberhalb der festen Roststufe 52; er ist in seinem hinteren Bereich über Rollen beispielsweise auf U-Eisen geführt, im vorderen Bereich schiebt er sich über eine Stützrolle.
Eine Fahrschiene 11 ist fest angebracht. Führungsrollen 13 sind fest am Zuteiler über Pendelachsen gelagert. Der Zuteiler 10 fährt also längs der festen Fahrschiene 11 und gleitet im vorderen Bereich über einen Düsenrost 52. Die Bewegung erfolgt über ein Antriebsritzel 15, das mit einer in Fig. 1 nicht dargestellten Zahnstange oder Bolzenstange in Eingriff steht. Der Zuteiler 10 ist nach unten offen. Zur besseren Gewichtsaufnahme ruht der Zuteiler vorne auf einer Stützrolle 19.
Luft vom Netz 44 geht über eine Zuleitung 18 und über eine Schlauchzuführung 16, wobei Stellung 20 (Gelenkkopf) die zurückgezogene Stellung 20′ die vorgeschobene Stellung des Zuteilers erkennbar macht. Die Luft strömt dann im Zuteiler über eine Luftzuführung 12 in ein querliegendes Luftverteilerrohr 22. Der Betriebsdruck der Preßluft beträgt an dieser Stelle je nach Einsatzbedingungen ca. 6000 bis 80 000 Pa. In weiter unten zu beschreibender Weise werden die Düsenreihen 24 vom Luftverteilerrohr 22 beaufschlagt. Der Zuteiler 3 ist hinsichtlich der Führung (Fahrschiene, Rollen) gleich, jedoch ohne jede Luftzuführung ausgebildet. Unter der festen Roststufe 50 und oberhalb des Zuteilers 10 befindet sich ein Abstreifer 21, der frei mit seiner Achse 23 am Ofengehäuse (nicht dargestellt) hängt und der beim Vor- und Zurückfahren des Zuteilers 10 diesen säubert. Der Zuteiler besteht aus einem vorne bestampften Blech. Eine besondere Wirkung hat der Abstreifer 21, wenn er den Zuteiler beim Zurückziehen säubert. Aus der festen Roststufe tritt über 25 zugeführte Luft bei 27 bzw. über Düsen 29 aus.
Der als Wirbelstufe ausgebildete feste Rost 52 verfügt über weiter unten zu beschreibende Düsen, die nach oben ausblasen sowie eine nach vorne ausblasende Düsenreihe 29. Im Ausführungsbeispiel ist die Achse der Düsenreihen 29 unter einem spitzen Winkel unter 45°, beispielsweise 30°, gerichtet und bläst über die vordere Nase 31 des festen Rostes aus. Die Düsen der festen Roststufe (Wirbelstufe, auch Wirbelkomponente genannt) sind bestampft. Der Zuteiler schwebt mit seiner Zuteilernase aufgrund der geschilderten Führung oberhalb der festen Roststufe.
In Fig. 2 haben die gleichen Bezugszeichen die gleiche Bedeutung wie in Fig. 1.
Zumindest in seinem vorderen Bereich 46 ist der als Luftverteiler ausgebildete Zuteiler 10 gerippt ausgebildet und trägt Einzelrippen 46, die eng nebeneinander angeordnet und dicht verbunden sind. Der hin und her bewegliche Zuteiler 10 ist einteilig mit seinem Luftverteilerstück ausgebildet. Die Oberseite 38 des Zuteilers besteht aus Sicromal- bzw. Keramikmaterial. Die dem Feuerraum zugewandte Seite der Zuteilerrippen besteht aus hochhitzebeständigem Keramikmaterial 32. Der Zuteiler schiebt in die Wirbelkomponentenstufe 40 aus, in die ebenfalls Luft über die nach oben gerichteten Düsen geblasen wird. Zuteiler und Wirbelkomponentenstufe können von einer gemeinsamen Luftversorgung bei nahezu gleichen Druckverhältnissen beaufschlagt werden. Die Düsen bzw. Düsenreihen 57 des festen Düsenrostes 52 werden über Luftzuführungsrohre versorgt, die in Luftverteilerkästen 59 austragen. Die zusätzliche Düsenreihe 55 an Stirnseite der vorne abgeschrägten Wirbelkomponentenstufe 52 (fester Rost) kann eine eigene Luftversorgung haben oder kann wahlweise vom Luftverteilerkasten 59′ mitversorgt werden.
Die Reinigung des Zuteilers erfolgt wieder über den lose gelagerten Abstreifer 21 in der mit Bezug auf Fig. 1 beschriebenen Weise.
Im Bereich des Luftverteilerkopfes des Zuteilers ist dieser mit Keramikmasse 32 absolut dicht bestampft, genauso wie die Flachroste so bestampft sind, daß sie für die Aufnahme des Problemguts (zum Teil flüssig) absolut dicht sind. Da der Zuteiler berührungsfrei unter einem Abstand von beispielsweise 5 mm über die Düsen 57 der Wirbelkomponentenstufe 40 gleitet, werden weder die Düsen noch die Keramikmasse beschädigt.
Die vorbeschriebene Konstruktion 34 ist genauer in den Fig. 3 und 4 ersichtlich. Im Schnitt erkennt man die drei Düsenreihen mit den Düsen 28 und den vorderen Düseneinsätzen 26, die nur den definierten Auslaß freigeben. Die Düseneinsätze bestehen aus besonders beständigem Material. Die Luftzuführung erfolgt über das feststehende Rohr 12 in das in Richtung der Breite des Verteilers liegende im Zuteiler angeordnete Luftverteilerrohr 22. Die Luft geht dann über kurze Verbindungsstutzen 48 in jeder Rippe zugeordnete Beaufschlagungssammler 30 bzw. 30′. Fig. 4 zeigt einen Schnitt längs der Ebene A-A in Fig. 3 durch zwei solcher Rippen 46. In Fig. 4 sind die Einzeldüsen 28 zu sehen.
Die Beaufschlagungssammler folgen der Form der aus der Waagerechten in die Schräge (nach vorne) umgelenkten Rippen und haben die Form eines Rohrknies. Fig. 4 ist ein Schnitt durch mittlere Düsenreihen, da man zwei Düsen 28 pro Rippe erkennt. Das Keramikmaterial um die Rippen herum kann aufgestampft sein, zwischen den Rippen befindet sich ein hochfeuerfestes Dehnungskompensationsmaterial 62. Da sich das Stahlmaterial des Sammlers 30, 30′ unterschiedlich stark zur Keramikmasse 32, 32 ausdehnt, leistet das Kompensationsmaterial 62 gute Dienste.
Durch die Beaufschlagungssammler 30, 30′ ist ein gleichmäßiger Druck für die Düsen gewährleistet.
Als Austrittsgeschwindigkeit der Luft aus den Düsen 28 werden je nach Anwendungsfall 60 bis 140 m/s, insbesondere 100 bis 120 m/s, angestrebt. Der gewünschte Wert läßt sich durch entsprechende Variationen von Luftmenge, Druck, Düsenquerschnitt und Düsenanzahl erreichen.
In Weiterbildung der Erfindung können die Achsen der Düsen 28 anstatt parallel (wie im gezeigten Ausführungsbeispiel) unter einem Winkel zueinander, der nach den Bedürfnissen festlegbar ist, angeordnet sein. Beispielsweise können die oberen und unteren Düsenreihen im Winkel gegen die die Achse enthaltende Ebene der mittleren Düsenreihen gerichtet sein.
Bei Anordnung der Düsenreihen im Winkel von 60° zueinander ergibt sich hierbei der Vorteil, daß alle Düsen zu jeder benachbarten Düse immer gleich weit entfernt sind, und die Toträume, die nicht von den Luftkegeln erreicht werden und in denen keine Verwirbelung auftritt, möglichst klein werden.
Alternativ können die Düsen zum Ausblasen von angereicherter Luft, beispielsweise mit Sauerstoff angereicherter Luft, von Brüden oder Dampf, evtl, auch zur Abgasrückführung eingerichtet sein.
Fig. 5 zeigt eine modifizierte Düse. Das Düsenrohr 50 ist in den Sammler 30′ eingeschweißt. Ein Düsenkopf 52 aus 1.4828 Sicromalstahl (etwa 2% C, 20% Cr, 12% Ni, 4% Si sowie Ti, Mb und dem Rest Eisen) ist bei 54 mittels zweier relativ kurzer Heftnähte 54 angeheftet. Die Heftnähte sind beispielweise nur 1 cm lang, damit bei unterschiedlicher Wärmedehnung zwischen Düsenkopf 52 und Düsenrohr 50 die Verbindung nicht reißt. Der Düsenkopf sitzt mit Passung (H 7/s 6) auf dem Düsenrohr. Der Düsenkopf 52 ist außen etwa 5 mm tief und beispielsweise 45° abgeflacht. Dies hat den Vorteil, daß durch Einstampfen der SiC-Masse (46 in Fig. 4) der Düsenkopf weitestgehend gegen Wärmeeinstrahlung geschützt ist. Vom Innenquerschnitt 56 des Düsenkopfs (dem des Rohres) verjüngt sich der Düsenkopf innen bei 58 in den geraden Düsenauslaß 60 bei einem Durchmesser von beispielsweise 20 mm und bei 56 auf ca. 6 mm beim Düsenauslaß 60. Der Düsenkopf hat eine Länge von beispielsweise 40 mm und ist bis zu 20 mm auf das Düsenrohr aufgeschoben.
Fig. 6 zeigt den unten offenen Verteiler 10 quergeschnitten. Der Verteiler 10 besteht aus seitlichen längs tragenden Zuteilerrahmen 64 und mehreren Versteifungsprofilen 65 und zeigt zwei Trägerprofile 66, an denen beispielsweise Bolzenstangen 67 sitzen, die mit den erwähnten Ritzeln 15 in Eingriff stehen. Anstatt der diskret Bolzen 67 aufweisenden Stange kann auch eine Planstange vorgesehen sein. Ein Elektromotor 68 treibt über ein Untersetzergetriebe 69 die Ritzel 15 an. Die Abstützung erfolgt beispielsweise über Galgen 70, die Lagerung über Lager 71 und absenkbare Stützen 72.

Claims (17)

1. Zuteiler für Rostfeuerungen, bestehend aus einem insbesondere im hinteren Abschnitt rollengelagerten und vorne über eine Stützrolle gehenden kastenartigen, vorne abgeschrägten Schieber etwa von der Breite des Ofenraums, dessen Länge die seiner Breite überschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß der gegebenenfalls luftgekühlte Zuteiler (10) in seinem dem Feuerraum zugekehrten Bereich Reihen (28) von Luftaustrittsöffnungen (24) trägt.
2. Zuteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsöffnungen (24, 24) als preßluftbeaufschlagte stirnseitig angeordnete Düsen ausgebildet sind.
3. Zuteiler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen in hochwarmfesten Keramikmaterial eingebettet sind.
4. Zuteiler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Düsen (28) 2 bis 10 mm beträgt.
5. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsgeschwindigkeit ca. 60-140 m/s, insbesondere 100-120 m/s, wodurch eine intensive Verwirbelung erreicht wird, beträgt.
6. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Keramikmaterial (32) schlackenabweisend ist und insbesondere aus Siliciumcarbid besteht.
7. Zuteiler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikauflage (32) aufgestampft ist.
8. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein mit dem Zuteiler fest verbundenes Luftzuführungsrohr (12), an das ein hitzebeständiger Metallschlauch (18) als Verbindung zur Druckluftquelle (44) angeschlossen ist.
9. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen alternativ zum Ausblasen von angereicherter Luft, Brüden oder Dampf eingerichtet sind.
10. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er (10) im vorderen stirnseitigen Bereich (42) durch eng benachbarte Rippen (46) gebildet ist.
11. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er in seinem vorderen düsenbesetzten Bereich oben und unten Düsenreihen mit je einer einzigen Düse pro Rippe (46), in der Mitte eine Reihe mit je zwei Düsen (28) pro Rippe zur Herbeiführung einer äußerst flexiblen Düsenluftaufteilung trägt, womit eine sehr flexible Düsenaufteilung erreicht wird.
12. Zuteiler nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft aus einem im Zuteilerinnenraum befindlichen Luftverteilerrohr (22) über je einen Verbindungsstutzen (48) rückseitig einem der Zuteileraußenseite folgenden kastenartigen Beaufschlagungssammler (30, 30′) zugeführt ist.
13. Zuteiler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zuteilerrippenausbildung (46) ein eigener solcher Beaufschlagungssammler (34) zugeordnet ist, der die Düsen (28) speist.
14. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er (10) berührungsfrei über die ihm zugeordnete düsenbestückte feste Roststufe (52) geführt ist.
15. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er über an einer festen Fahrschiene (11) oben und unten angreifende an ihm feste Führungsrollen (13) in seinem hinteren Bereich, über eine Stützrolle (19) in seinem vorderen feuerraumseitigen Bereich läuft und vermittels eines an seiner Unterseite angreifenden Antriebsritzels (15), das in Bolzenstangen (67; 67 . . .) oder eine Zahnstange greift, angetrieben ist.
16. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen, insbesondere im Bereich des Luftaustritts einer darüber befindlichen Roststufe (50) lose gelagerten Abstreifer (21), der die Zuteileroberseite bei seiner Bewegung in und aus der Stellung (10′) bestreicht.
17. Zuteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen abgeschrägten Bereich (dem sog. Nasenbereich) die aus festen Roststäben bestehende bestampfte Wirbelkomponentenstufe (40; 52) Ausblasdüsen (55) trägt.
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