DE4002643C2 - - Google Patents
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- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B15/00—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
- F26B15/10—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
- F26B15/12—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined
- F26B15/16—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined the objects or batches of materials being carried by wheeled trucks
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Durchlauftrockner zum
Trocknen keramischer Produkte, insbesondere Ziegel, mit einem
aus Boden, Seitenwänden mit Luftführungen und Decke bestehenden
Kanal, durch den die keramischen Produkte hindurch bewegbar
sind, wobei durch mindestens ein Gebläse Trocknungsluft rechtwinklig
zur Laufrichtung der Trocknerwagen diese schlangenlinienförmig
wechselweise in Gegenlaufrichtung durchströmt, wobei
der Boden des Kanals des Durchlauftrockners durch Plattformen
der Trocknerwagen gebildet ist und wobei die Luftführungen der
Seitenwände des Kanals auf die Länge mindestens zweier hintereinander
angeordneter Trocknerwagen abgestellt sind und die
sich einander gegenüberliegenden Seitenwände um mindestens eine
Trocknerwagenlänge überdecken.
Als Stand der Technik ist bereits ein derartiger Durchlauftrockner
bekannt (US 12 68 535). Hierbei ist jeder Trocknerwagen
mit einer Plattform zur Auflage der zu trocknenden Produkte
sowie mit einer Seitenwand versehen. Als zu trocknende Materialien
sind Röhren vorgesehen. Es ist bei dieser bekannten Konstruktion
nicht möglich, andere Materialien rutschsicher übereinander
auf den Trocknerwagen zu stapeln und durch den Durchlauftrockner
hindurch zu bewegen.
Weiterer Stand der Technik ist ein Trocknerwagen insbesondere
zur Aufnahme von Ziegelformlingen (DE-AS 21 57 996). Hierbei
sind die Ziegel auf Paletten übereinander gestapelt angeordnet,
wobei Distanzstücke Anwendung finden, welche die Abstände der
Paletten voneinander auf dem Trocknerwagen regeln.
Darüber hinaus ist eine Anlage zum Beschicken und Entleeren
eines Tunneltrockners für keramische Produkte bekannt
(DE-AS 11 80 683). Hierbei sind Puffergleise eingesetzt, welche
durch gleichzeitig in gleicher Richtung fahrende Schiebebühnen
periodisch im Rhythmus des Trocknereivorschubes anstelle der
Trocknerei beschickt und entleert werden.
Als Stand der Technik ist darüber hinaus bereits eine Vorrichtung
zum Trocknen keramischer Produkte mit einem tunnelartigen
Trocknungsraum bekannt, durch den die keramischen Produkte auf
Stapelwagen bewegbar sind (DE 24 18 358 C2). Bei dieser bekannten
Konstruktion findet eine Anzahl von Ventilatoren Anwendung,
welche jeweils zwischen zwei schräg verlaufenden Luftleitflächen
angeordnet sind. Zur Unterstützung der Luftbewegung kann
durch spezielle Ventilatoren ein Unterdruck erzeugt werden. Der
Aufbau dieser bekannten Vorrichtung ist relativ aufwendig und
erfordert einen aus Boden, Decke und Seitenwänden bestehenden,
abgeschlossenen Kanal, in welchem, schräg angeordnet, entsprechende
Luftleitflächen vorgesehen sind.
Zum bekannten Stand der Technik zählt weiterhin eine Trocknungsanlage
zum Trocknen von blanken Ziegeln, bei welcher durch
einen Kanal Trocknungsluft abwechselnd in unterschiedlichen
Richtungen durch einzelne Abschnitte dieses Trocknungskanals
hindurchgeführt wird (DE-PS 24 36 608). Eine unterschiedliche
Strömungsrichtung der Trocknungsluft in den einzelnen Sektionen
des Trocknungskanals wird dadurch erreicht, daß einmal das eine
Gebläse auf der einen Seite und zum anderen das andere Gebläse
auf der anderen Seite in Betrieb genommen wird. Auch hierdurch
ergibt sich ein erheblicher konstruktiver Aufwand.
Weiterhin ist ein Schnelltrockner für Ziegel bekannt, bei wel
chem Luftströmungen quer durch eine Materialeinheit hindurchgeführt
werden (DE-OS 25 55 883).
Zum Stand der Technik zählen darüber hinaus Durchlauftrockner
bei welchen von der Decke herab Warmluft auf die zu trocknenden
keramischen Produkte geleitet wird, welche auf entsprechenden
Trocknerwagen durch einen Kanal transportiert werden
(WO 85 02 244 A1, DE 32 10 652 A1, DE-AS 22 51 617,
DE 33 21 673 C2, DE-PS 17 29 247, DE 29 34 022 C2,
DE 23 20 600 C3). Weiterhin ist es auch bekannt, Luftströmungen
vom Boden aus durch einen Kanal hindurchzuschicken, durch
welchen hintereinander angeordnete Trocknerwagen hindurchgeleitet
werden (DE 34 33 353 A1).
Darüber hinaus ist es bereits bekannter Stand der Technik, zwei
Trocknungskanäle parallel nebeneinander anzuordnen und die
entsprechenden, mit keramischen Produkten bestückten Trocknerwagen
U-förmig durch diese beiden Sektionen des Durchlauftrockners
zu transportieren (DE-PS 21 58 151, DE-PS 23 35 871,
DE-PS 24 48 523, DE-PS 22 46 417).
Weiterhin ist es bekannt, neben einem Tunneltrockner einen Kammertrockner
einzusetzen (DE 36 25 322 C1, DE 32 46 188 A1).
Darüber hinaus zählen zum allgemeinen Stand der Technik Tunneltrockner
mit Entlüftungseinrichtung im Trockenraum
(DE 34 25 523 A1), Tunneltrockner, bei welchen die Trocknerluft
im Trockner in wechselnder Richtung zur und entgegen der Durchlaufrichtung
des Trockengutes bewegt wird (DE-OS 25 44 264),
sowie Trocknungsanlagen mit indirekt beheizten Trockenkammern,
welche durch Trennwände voneinander abgeschlossen sind
(DE 26 50 569 C3, DE 26 50 570 C3).
Allen diesen Konstruktionen ist ein relativ hoher baulicher
Aufwand gemeinsam, wobei zudem die Bearbeitungszeit für das
Trocknen der keramischen Produkte relativ hoch anzusetzen ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde,
einen Durchlauftrockner der eingangs genannten Art so
zu gestalten, daß eine Erhöhung der Effektivität der gesamten
Anlage gegeben ist, bei Verkürzung der Trocknungszeiten und bei
Verbesserung der Trocknung.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der
Plattform jedes Trocknerwagens übereinandergestapelte Paletten
vorder- und rückseitig jeweils eine geschlossene Luftleitflächenwand
bilden, daß die Oberseite der Decke des Kanals des
Durchlauftrockners mit einer Schienenführung für die Plattformen
der Trocknerwagen versehen und in diesem Bereich eine
Transportvorrichtung zur Rückführung der entladenen Plattformen
jedes Trocknerwagens vom Endbereich des Kanals des Durchlauftrockners
in den Anfangsbereich angeordnet sind, und daß dem
Anfangsbereich des Durchlauftrockners ein Vorwärmekanal zur
Luftumwälzung vorgeordnet ist, mit einem Kanal für feuchte
Trocknerluft, mit einer Wärmetauscherwand und Kondensatrinne
und einer der Zahl der Trocknerwagen entsprechenden Anzahl
von Umwälzventilatoren.
Durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird eine erhebliche
Verbesserung der Effektivität des Durchlauftrockners bei Verkürzung
der Trocknungszeiten und Verbesserung der Trocknung
erzielt. Jeder Trocknerwagen mit seinem Boden, d. h. mit seiner
Plattform auf dem die Paletten aufruhen, ist Teil des Kanals
des Durchlauftrockners, wobei diese Paletten so gestaltet werden,
daß die Luft seitlich zur Laufrichtung der Trocknerwagen
durch die Paletten hindurchströmen kann und die Vorder- und
Rückseite jedes Palettenwagens durch die besondere Gestaltung
der Paletten Luftleitflächen bildet. Es ergibt sich damit eine
Reduzierung des baulichen Aufwandes einerseits und andererseits
eine Verbesserung in der Effektivität der Trocknung, da die
einzelnen keramischen Produkte individuell in dem jeweiligen
Trocknerrahmen effektiv einer Luftströmung ausgesetzt werden.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung können zwischen dem
unteren Bereich der Seitenwände des Kanals des Durchlauftrock
ners und den Plattformen der Trocknerwagen Dichtungselemente
angeordnet sein, welche beispielsweise schwenkbar ausgebildet
und über mindestens eine Kolben-Zylinder-Einheit bewegbar sind.
Durch diese Dichtungselemente kann einerseits eine gute Dichtwirkung
zwischen der jeweiligen Plattform des Trocknerwagens
und den Seitenwänden hergestellt und andererseits durch automatisches
Abschwenken bewirkt werden, daß die absatzweise Bewegung
der einzelnen Trocknerwagen von Sektion zu Sektion nicht
durch stark anliegende Dichtungselemente behindert wird. Die
einzelnen Kolben-Zylinder-Einheiten können hierbei entsprechend
gesteuert
werden, d. h., in die Offenstellung gelangen, wenn der absatz
weise Weitertransport der Trocknerwagen durchgeführt wird.
Der Kanal des Durchlauftrockners ist so gestaltet, daß die Luft
führungen der Seitenwände über einen Teilbereich auf zwei Trock
nerwagenlängen, über einen anderen Teilbereich auf drei Trock
nerwagenlängen und über einen anschließenden Teilbereich auf
vier Trocknerwagenlängen abgestellt sein kann. Hierdurch ist es
möglich, beispielsweise im kritischen Bereich des
Durchlauftrockners über einen Teilbereich die Trocknung kurzzei
tig auszusetzen, und sie damit periodisch zu betreiben. Die ge
samte Anordnung kann so getroffen sein, daß bei der Luftführung
über drei Trocknerwagenlängen eine von zwei Abströmbereichen
über eine steuerbare Klappe verschließbar ist und an den Teilbe
reich von drei Trocknerwagenlängen mehrere Teilbereiche von vier
Trocknerwagenlängen entgegen der Laufrichtungen der Trocknerwa
gen anschließen, wobei sich die einander gegenüberliegenden Sei
tenwände um zwei Trocknerwagenlängen überdecken. Dadurch ist es
möglich, jeweils beispielsweise eine Sektion zu verschließen und
eine andere Sektion, in welcher sich ein Trocknerwagen befindet,
mit Trocknungsluft zu beaufschlagen.
Um eine Aufheizung der Trockenluft in jedem Teil im Kanal des
Durchlauftrockners zu erzielen, sind Luftleitbleche einsetzbar,
welche vorzugsweise hohl ausgeführt sind. In diesen Luftleit
blechen kann wärmetragendes Medium, beispielsweise Heißwasser
oder Heißöl fließen, wodurch die Luftleitbleche als Wärmetau
scher dienen.
Jede Palette ist so gestaltet, daß sie aus einem vorderen und
einem rückseitigen, mit den Profilteilen der benachbarten Pa
lette verriegelbaren Profilteil, aus Verstrebungen und einem
Rahmen besteht. Hierbei können die vorderen und rückseitigen
Profilteile aus U-förmigem Profilstahl ausgebildet sein. Durch
diese Anordnung wird gewährleistet, daß die Vorder- und die
Rückseite von übereinander gestapelten Paletten eine geschlos
sene Wand bilden und damit eine Luftleitfläche darstellen. Ande
rerseits sind die Paletten so gestaltet, daß die Seitenwände of
fen sind und einen genau definierten Querschnitt bilden, so daß
die durch die Vorder- und Rückwand der Paletten geführte Luft
die keramischen Produkte, welche auf den Verstrebungen und dem
Rahmen aufliegen, gezielt umströmen. Um auch im Inneren der Pa
letten eine gezielte Luftführung zu erhalten, sind weitere Schi
kanen, (z. B. Formlingsträger) im Inneren der Palette angeordnet.
Weiterhin ist die Palette so ausgebildet, daß der Ziegel mit
seinen Stirnflächen im Windschatten der Schikanen liegt, so daß
diese nicht zu schnell getrocknet und damit Stirnrisse vermieden
werden.
Hierbei ist die Konstruktion zu beschaffen, daß die einzelnen,
übereinander gestapelten Paletten in funktionsrichtiger Lage un
tereinander fixiert sind, beispielsweise durch Fixierstifte.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung sind durch eine mecha
nische und/oder eine pneumatische Transportvorrichtung die ent
ladenen Plattformen der Trocknerwagen vom Endbereich des Kanals
des Durchlauftrockners in den Anfangsbereich zurückführbar, wo
bei diese Transportvorrichtung beispielsweise als Seilzug oder
Kette ausgebildet sein kann. Aus raumsparenden Gründen besteht
hierbei die Möglichkeit, daß die Oberseite der Decke des Kanals
des Durchlauftrockners mit einer Schienenführung für die Platt
formen der Trocknerwagen versehen ist, wobei sich in diesem Be
reich die Transportvorrichtung befindet. Die von den Paletten
entladene Plattform jedes Trocknerwagens wird also beispiels
weise über eine Krananlage im Endbereich des Durchlauftrockners
angehoben, auf die Schienenführung der Oberseite der Decke des
Kanals des Durchlauftrockners aufgesetzt und über die Transport
vorrichtung zu dem Anfangsbereich des Kanals des Durchlauftrock
ners zurückbewegt, wo wiederum eine Bestückung mit Paletten, auf
denen sich zu trocknende keramische Produkte befinden, erfolgen
kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können im Anfangs- und
Endbereich des Kanals des Durchlauftrockners im Bereich der Pa
lettenentlade- bzw. -beladevorrichtung jeweils pneumatische
Greifwerkzeuge zum Ent- bzw. Beladen der keramischen Produkte
von der bzw. auf die jeweilige Palette angeordnet sein. Es be
steht auch die Möglichkeit, mechanisch die einzelnen Paletten
mit den zu trocknenden bzw. getrockneten keramischen Produkten
zu beladen bzw. zu entladen.
Zwischen Ent- und Beladestelle befindet sich vorteilhafterweise
sowohl ein Plattform- als auch ein Palettenspeicher, wobei sich
der Plattformspeicher über und der Palettenspeicher neben dem
Kanal des Durchlauftrockners befindet.
Sind die Paletten im Endbereich des Durchlauftrockners entladen
worden, so besteht die Möglichkeit, diese Leerpaletten über eine
mechanische Transportvorrichtung von der Palettenentladevorrich
tung zu der Palettenbeladevorrichtung und zu der Setzvorrichtung
zurückzubewegen, wo sie wieder mit neuen zu trocknenden kerami
schen Produkten bestückt werden können.
Zur Rückführung der Leerpaletten kann eine Schienenführung An
wendung finden, welche sich seitlich neben dem Kanal des Durch
lauftrockners befindet und die Palettenentlade- mit der Palet
tenbeladevorrichtung verbindet. Wiederum ist es möglich, über
einen Seilzug oder über eine Kette diese Leerpaletten auf der
Schienenführung von dem Endbereich in den Anfangsbereich zurück
zuführen.
Durch die Anordnung des Vorwärmekanals im Anfangsbereich des Ka
nals des Durchlauftrockners kann der Trockner vorteilhafterweise
kontinuierlich betrieben werden (24 Stunden), während die Pro
duktion z. B. nur 16 Stunden läuft. Hierdurch ergibt sich vor
teilhafterweise eine Aufheizung der keramischen Produkte ohne
Trocknung bereits vor Durchführung des Trocknervorganges, woraus
eine erhöhte Effektivität durch Abkühlung der nassen Abluft im
Ablauf des Trocknerverfahrens resultiert.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf die gesamte Vorrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3a eine schematische Seitenansicht eines Trocknerwagens;
Fig. 3b einen Ausschnitt aus der konstruktiven Gestaltung des
Trocknerwagens;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Arbeitsablaufes in sche
matischer Darstellung;
Fig. 5 einen Schnitt durch einen Vorwärmekanal gemäß der Linie
V-V ein Fig. 1.
Nach Fig. 1 und 4 durchläuft ein Trocknerwagen 3, welcher mit
übereinander gestapelten Paletten 15 versehen ist, einen Vorwär
mekanal 37 und einen Kanal 1 eines Durchlüftungstrockners, in
welchem auf den Paletten 15 befindliche keramische Produkte 2,
insbesondere Ziegel, getrocknet werden.
Innerhalb des Kanals 1 des Durchlufttrockners wird Trocknungs
luft rechtwinklig zur Laufrichtung I der Trocknerwagen 3 schlan
genlinienförmig wechselweise in Gegenlaufrichtung durch die ein
zelnen Paletten 15 jedes Trocknerwagens 3 hindurchgeführt. Nach
Fig. 4 werden hinter dem Kanal 1 die einzelnen Paletten über
eine Palettenentladevorrichtung 21 abgeladen, wonach über bei
spielsweise pneumatische Greiferwerkzeuge 33 die getrockneten
Ziegel 2 auf ein nicht näher dargestelltes Transportelement
überführt und von dort zum Engobieren und zum Setzen auf einen
Ofenwagen bzw. zum Brennen weitertransportiert werden.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß der Kanal 1 aus Seitenwänden 10
und 11, einem Boden 12 sowie einer Decke 9 besteht. Die Seiten
wände 10 und 11 sind gemäß Fig. 1 mit in bestimmten Abschnitten
liegenden Luftführungen 13 und 14 sowie 13′ und 14′ über die ge
samte Länge versehen.
Aus Fig. 1 ist hierbei ersichtlich, daß die Luftführungen 13 und
14 bzw. 13′ und 14′ der Seitenwände 10 und 11 des Kanals 1 auf
die Länge mindestens zweier hintereinander angeordneter Trocken
wagen 3 abgestellt sind, wobei die sich einander gegenüberlie
genden Seitenwände 10 und 11 um mindestens eine Trocknerwagen
länge überdecken. Damit kann, wie in Fig. 1 dargestellt, Luft in
Gegenlaufrichtung vom Endbereich 20 des Kanals bis zum Anfangs
bereich 23 strömen, und zwar schlangenlinienförmig. Die Luftfüh
rungen 13 und 14 bzw. 13′ und 14′ der einzelnen Teilbereiche des
Kanals 1 dienen hierbei zur Führung der Luft im Bereich der Sei
tenwände 10 und 11. Im Bereich der Luftführungen können Luft
leitbleche 50 angeordnet sein, wie sie lediglich beispielsweise
im Bereich A dargestellt sind. Diese Luftleitbleche sind vor
zugsweise hohl ausgebildet, wobei in ihnen ein wärmetragendes
Medium hindurchströmen kann, beispielsweise Heißwasser oder
Heißöl, so daß diese Leitbleche 50 vorteilhafterweise als Wärme
tauscher dienen. Sie können an jeder Stelle des Kanals des
Durchlauftrockners eingesetzt werden.
Im mittleren Bereich ist der Boden 12 des Kanals 1 durch die
Plattformen 4 der hintereinander liegenden Trocknerwagen 3 ge
bildet, wobei die den Boden 12 des Kanals 1 bildenden Plattfor
men 4 der Trocknerwagen wärmeisoliert ausgeführt sind.
Darüber hinaus sind gemäß Fig. 2 und 3 die einzelnen Trocknerwa
gen 3 so gestaltet, daß die übereinander gestapelten Paletten
15, auf welchen über Verstrebungen die Ziegel 2 aufruhen, im
vorderen Bereich und im hinteren Bereich jeweils eine geschlos
sene Luftleitflächenwand 16 und 17 bilden, wohingegen die Seiten
flächen 18 und 19 der einzelnen Trocknerwagen 3 gemäß Fig. 2 of
fen sind. Damit wird die aus einer Sektion des Trocknerkanals
geführte Luft zwangsläufig durch die Seitenflächen 18 und 19 je
des Palettenwagens geführt und kann nicht vorder- und rückseitig
infolge der Luftleitflächenwände 16 und 17 entweichen.
Die Seitenflächen 18 und 19 bilden ein Gitter, durch welches die
Luft verteilt wird. Im Inneren des Trocknerwagens 3 sind mehrere
Schikanen angebracht, welche genau dem Querschnitt der Seiten
flächen 18 und 19 entsprechen, so daß die Luft immer wieder ver
teilt wird. Der Ziegel 2 (Fig. 3b) liegt mit seinen Stirnflächen
im Windschatten der Seitenflächen 18 und 19 und der Schikanen,
so daß diese nicht angeblasen werden und eine Vergleichmäßigung
der Trocknung gegeben ist.
Während Fig. 3a einen Trocknerwagen 3 in Seitenansicht dar
stellt, zeigt Fig. 3b, daß zwischen den U-förmigen Profilen 30
L-Profile 52 und T-Profile 53 angeordnet sind, auf welchen rohr
artige Verstrebungen 54 ruhen. Diese rohrartigen Verstrebungen
54 dienen zur Lagerung der Ziegel 2. Die Luft kann damit unge
hindert über alle Bereiche der Ziegel strömen und damit einen
sehr guten Trocknungseffekt bewirken.
Es ergibt sich damit, wie aus Fig. 1 ersichtlich, eine schlan
genlinienförmige Bewegung der Luft, und zwar geführt durch die
Luftführungen 13 und 14 bzw. 13′ und 14′ im Bereich der Seiten
wände 10 und 11 sowie durch die Luftleitflächenwände 16 und 17
der Paletten 15 im Bereich der Trocknerwagen 3. Diese Trockner
wagen 3 bewegen sich absatzweise von einer Sektion des Kanals 1
zur nächsten Sektion, so daß eine ständige Luftströmung in Ge
genlaufrichtung vorliegt. Im Anfangsbereich 23 des Kanals 1 wird
nun die Luft in den Vorwärmekanal 37 geleitet, wie er in Fig. 5
näher dargestellt ist.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß im unteren Bereich der Seiten
wände 10, 11 und den Plattformen 4 der Trocknerwagen 3 Dich
tungselemente 26 angeordnet sind, welche über eine Vorrichtung,
z. B. Kolbenzylindereinheit 27 bewegt werden können. Diese
Dichtungslippen lassen sich damit aus einer Schließstellung in
eine Offenstellung bewegen, in welcher ein Weiterrücken der
Trocknerwagen um eine Sektion durchgeführt wird. In Schließstel
lung dichten die Dichtungselemente 26 den Zwischenraum zwischen
dem unteren Bereich der Wände der feststehende Teile und der
Plattform 4 des jeweiligen Trocknerwagens 3. Aus Fig. 2 ist er
sichtlich, daß im Bereich der Dichtungselemente 26 eine Wasser
rinne 28 angeordnet sein kann, um evtl. vorhandenes Wasser ein
wandfrei abführen zu können.
Die Trocknerwagen 3 laufen gemäß Fig. 2 und 3 über Räder 5 und 6
auf parallelen Führungsschienen 7 durch den Kanal 1 des Durch
lauftrockners.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Luftführungen 13, 14 bzw.
13′, 14′ der Seitenwände 10, 11 des Kanals 1 über einen Teilbe
reich A des Durchlauftrockners auf zwei Trocknerwagenlängen,
über einen anderen Teilbereich B auf drei Trocknerwagenlängen
und über einen anschließenden Teilbereich C auf vier Trocknerwa
genlängen abgestellt ist. Hierbei ist im Bereich B eine steuer
bare Klappe 29 vorgesehen, so daß die Möglichkeit besteht, den
im Gegenlauf befindlichen Luftstrom entweder in der durchgezoge
nen oder in der gestrichelten Weise durch den Teilbereich C des
Trocknerkanals 1 zu führen. Hierbei sind die Abstände der Luft
führungen 13 und 14 bzw. 13′ und 14′ voneinander im Bereich der
Seitenwände 10 und 11 so bemessen, daß sie entweder zwei
Trockenwagenlängen im Bereich A, drei Trockenwagenlängen im Be
reich B und vier Trockenwagenlängen im Bereich C ausmachen. Bei
eventuellem Druckverlust besteht die Möglichkeit des Einbringens
weiterer Gebläse 8 im Bereich des Kanals 1 des Durchlauftrock
ners. Weiterhin besteht die Möglichkeit, einen Durchlauferhitzer
in den einzelnen Teilbereichen A, B oder C des Kanals einzu
setzen, um eine zusätzliche Aufheizung bewirken zu können. Zu
sätzliche Aufheizung erfolgt durch vorgenannte Luftleitbleche
50, welche vorzugsweise hohl ausgebildet sind und durch welche
flüssiges, heißes Medium geleitet wird.
Durch den Einbau der Klappe 29, beispielsweise im Bereich B, er
gibt sich die Möglichkeit des Eingriffs in jeden beliebigen
Trockenabschnitt und damit vorteilhafterweise eine genaue Steue
rung des Trocknungsverlaufes. Darüber hinaus ist die Möglichkeit
eines periodischen Trocknens durch diese Klappe 29 gewährlei
stet.
Aus Fig. 3a ist ersichtlich, daß die auf die Plattform 4 des
Trocknerwagens 3 aufgelegten Paletten 15 jeweils aus einem vor
deren und einem rückseitigen Profilteil 30 bestehen, welche vor
teilhafterweise aus U-förmigem Profilstahl ausgebildet sind.
Diese Profilteile 30 sind mit Verstrebungen 43, die sich im In
neren der Platte befinden, verbunden, so daß sich insgesamt eine
stabile Einheit ergibt. Werden - wie in Fig. 3a dargestellt -
mehrere Paletten 15 übereinander gestapelt, so erfolgt durch
nicht näher dargestellte Stifte eine funktionsrichtige Verriege
lung der gesamten Einheit, so daß sich im Endzustand gemäß Fig.
3a ein Palettenaufbau ergibt, welcher vorderseitig und rücksei
tig jeweils eine Luftleitflächenwand 16 und 17 bildet, anderer
seits gemäß Fig. 2 jedoch im Bereich der Seitenflächen 18 und 19
offen ist, so daß gemäß Fig. 1 im gewünschten Sinne die Luft
schlangenlinienförmig durch den Kanal 1 im Gegenstromprinzip
strömt.
Im Endbereich 20 werden nach Fig. 1 und 4 die Paletten 15 mit
den getrockneten Ziegeln durch eine schematisch dargestellte Pa
lettenentladevorrichtung 21 von dem Trocknerwagen 3 abgeladen.
Danach werden von den einzelnen Paletten 15 über eine Vorrich
tung 22, beispielsweise pneumatische Greiferwerkzeuge 33, die
einzelnen getrockneten Ziegel von der jeweiligen Palette 15 ab
gehoben und auf eine Transportvorrichtung 44 abgesetzt. Von hier
erfolgt ein Weitertransport zum Engobieren.
Die entladenen Plattformen 4 der Trocknerwagen 3 werden nun vom
Endbereich 20 des Kanals 1 in den Anfangsbereich 23 durch eine
mechanische und/oder pneumatische Transportvorrichtung 31 zu
rückgeführt. Diese Transportvorrichtung 31 kann beispielsweise
als Seilzug oder Kette ausgebildet sein. Aus Fig. 2 ist ersicht
lich, daß die Oberseite der Decke 9 des Kanals 1 mit einer
Schienenführung 32 versehen ist, welche zur Rückführung der
Plattformen 4 der Trocknerwagen 3 dient. Diese Schienenführung
ist zugleich Puffer für die rückgeführten Plattformen. In diesem
Bereich befindet sich auch die Transportvorrichtung 31. Über
eine Krananlage 41 nach Fig. 1 wird damit jede Plattform 4 eines
Trocknerwagens auf die Schienenführung 32 gehoben, wonach ein
Einklinken mit dem Seilzug bzw. der Kette der Transportvorrich
tung 31 und damit eine Rückführung in den Anfangsbereich 23 er
folgt. Nach Fig. 1 wird im Anfangsbereich 23 über eine Kranan
lage 42 die jeweilige leere Plattform 4 eines Trocknerwagens ab
gesenkt und auf die Schienenführung 7 zum erneuten Durchlauf
durch die Kanäle 37 und 1 gesetzt.
Nachdem die Paletten 15 von den Ziegeln 2 im Endbereich 20 ent
leert worden sind, werden diese Paletten 15 als Leerpaletten 15′
gemäß Fig. 1, 2 und 4 über eine Schienenführung 36 sowie über
eine mechanische Transportvorrichtung 35 aus dem Endbereich 20
des Kanals 1 in den Anfangsbereich 23 zurückbewegt. In diesem
Bereich befindet sich vorzugsweise ein Palettenpuffer. Im An
fangsbereich 23 erfolgt eine Neubestückung mit Ziegeln 2, welche
über an sich bekannte Transportvorrichtungen auf die Leerpalet
ten 15′ nach Fig. 4 aufgebracht werden. Die so mit den zu trock
nenden Ziegeln 2 bestückten Paletten 15 werden über eine Palet
tenbeladevorrichtung auf die leere Plattform 4 des nächstliegen
den Trocknerwagens 3 aufgebracht und gemäß Fig. 3 im beschriebe
nen Sinne übereinander gestapelt. Nach Beendigung des Stapelvor
ganges werden die so bestückten Trocknerwagen 3 wiederum durch
den Kanal 1 des Durchlauftrockners hindurchgeführt. Es ist also
ersichtlich, daß zwischen dem Anfangs- und dem Endbereich des
Kanals des Durchlauftrockners sich ein Plattformspeicher und ein
Palettenspeicher befindet. Hierbei kann die Anordnung so getrof
fen sein, daß sich der Plattformspeicher über und der in Fig. 2
und 4 schematisch dargestellte Palettenspeicher 51 neben dem Ka
nal 1 des Durchlauftrockners befindet.
Es besteht die nicht näher dargestellte Möglichkeit, im Endbe
reich 20 des Kanals 1 einen Warmhaltetunnel vorzusehen zur Auf
nahme von mit Ziegeln 2 bestückten Trocknerwagen 3. Damit ergibt
sich eine Speicherung von bestückten Trocknerwagen 3, so daß
beispielsweise die Möglichkeit von Wartungsarbeiten im Kanal 1
besteht, ohne daß der kontinuierliche Trocknungsvorgang unter
brochen werden muß.
Um erstens einen geringeren Wärmeverbrauch (bedingt durch Abwär
meverwertung des Trockners) und zweitens einen Puffer bzw. Spei
cher an nassen Ziegeln zu erreichen, wird nach Fig. 5 dem Kanal
1 des Durchlauftrockners ein Vorwärmekanal 37 vorgeschaltet,
welcher eine Produktion von einer Schicht aufnehmen kann und
etwa die gleiche Länge besitzt wie der Kanal 1. In dem Vorwärme
kanal 37 wird durch Ventilatoren 38, welche zweckmäßig im Ab
stand der Trocknerwagen 3 angeordnet sind, nach Fig. 5 Luft umge
wälzt, die sich an einer Wärmetauscherwand 39 erwärmt. Diese
Wärmetauscherwand 39 dient damit als Heizfläche und wird beheizt
durch nasse Trocknerabluft, welche im Kanal 39′ nach Fig. 1
fließt. Das durch Abkühlung auftretende Kondensat wird in einer
Kondensatrinne 40 abgeführt. Die durch die Umwälzventilatoren 38
umgewälzte Luft erhitzt sich damit vorteilhafterweise an der
Wärmetauscherwand 39. Damit werden die Trocknerwagen aufgeheizt,
da sonst beim Einfahren der kalten Wagen in den Kanal 1 des
Durchlauftrockners Kondensation auftritt. Außerdem stellt der
Vorwärmekanal 37 einen Speicher für nasse Ziegel dar, so daß der
Kanal 1 des Durchlauftrockners kontinuierlich betrieben werden
kann.
Durch dieses Vorschalten eines Vorwärmekanals vor den Kanal 1
des Durchlauftrockners ergibt sich eine erhebliche Verbesserung
in der Trocknungswirkung der keramischen Produkte, insbesondere
der Ziegel 2, und zwar dadurch, daß die Luft, wie in Fig. 5 in
Pfeilrichtung dargestellt, umgewälzt wird.
Durch die Integration der speziell aufgebauten Trocknerwagen 3
in den Trocknungsvorgang im Bereich des Kanals 1 des Durchlauf
trockners ergibt sich eine erhöhte Effektivität des Trocknungs
vorganges bei vereinfachtem Aufbau des Kanals 1 des Durchlauf
trockners. Die einzelnen Wagenplattformen 4 sowie die Luftleit
flächenwände 16 und 17 der übereinander gestapelten Paletten 15
sind damit integrierter Bestandteil der Luftführung des Kanals 1
des Durchlauftrockners, so daß vorteilhafterweise eine Vereinfa
chung in der Gesamtbauform des Durchlauftrockners erzielt wird.
Die vorgenannten Luftleitflächenwände 16 und 17 der übereinander
gestapelten Paletten 15 jedes Trocknerwagens 3 bilden im Zusam
menwirken mit den Luftführungen 13 und 14 bzw. 13′ und 14′ der
Seitenwände 10 und 11 auf einfache Weise Trocknersektionen und
dienen zur exakten Luftführung.
Die Setzvorrichtung 24 im Anfangsbereich des Vorwärmekanals 37
ist eine an sich bekannte Konstruktion und kann in beliebiger
Weise ausgeführt werden. Wichtig ist nur, daß nach Fig. 1 und 4
die vorliegenden Leerpaletten 15′ schnell und effektiv mit den
Ziegeln 2 bestückt werden. Auch die Vorrichtung 22 zur Entnahme
der Ziegel 2 im Endbereich 20 des Kanals 1 kann beispielsweise
über an sich bekannte pneumatische Greifwerkzeuge 33 erfolgen,
wobei die Funktion dieser Vorrichtung so abgestimmt sein muß,
daß nach Entfernen aller Ziegel 2 von der entsprechenden Palette
15 diese nach Fig. 1 und 4 seitlich bewegt und als Leerpalette
15′ über die mechanische Transportvorrichtung 35 in den Anfangs
bereich 23 zurückbewegt werden muß.
Durch die Konstruktion ergibt sich eine erheb
liche Reduzierung der Trocknungszeit der keramischen Produkte
bei der Möglichkeit der Vereinfachung der Bauform des Durchlauf
trockners und der weiteren Mechanisierung und Automatisierung
des gesamten Trocknungsablaufes, wobei insgesamt ein geschlosse
ner Kreislauf im Arbeitsablauf gewährleistet ist.
Claims (11)
1. Durchlauftrockner zum Trocknen keramischer Produkte, insbesondere
Ziegel,
mit einem aus Boden, Seitenwänden mit Luftführungen und Decke bestehenden Kanal,
durch den die keramischen Produkte hindurchbewegbar sind,
wobei durch mindestens ein Gebläse Trocknungsluft rechtwink lig zur Laufrichtung der Trocknerwagen diese schlangenlinienförmig wechselweise in Gegenlaufrichtung durchströmt,
wobei der Boden des Kanals des Durchlauftrockners durch Plattformen der Trocknerwagen gebildet ist und
wobei die Luftführungen der Seitenwände des Kanals auf die Länge mindestens zweier hintereinander angeordneter Trocknerwagen abgestellt sind und die sich einander gegenüberliegenden Seitenwände um mindestens eine Trocknerwagenlänge überdecken, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Plattform (4) jedes Trocknerwagens (3) überein ander gestapelte Paletten (15) vorder- und rückseitig jeweils eine geschlossene Luftleitflächenwand (16, 17) bilden,
daß die Oberseite der Decke (9) des Kanals (1) des Durchlauftrockners mit einer Schienenführung (32) für die Plattformen (4) der Trocknerwagen (3) versehen und in diesem Bereich eine Transportvorrichtung zur Rückführung der entladenen Plattformen (4) jedes Trocknerwagens (3) von Endbereich (20) des Kanals (1) des Durchlauftrockners in den Anfangsbereichen (23) angeordnet sind und
daß dem Anfangsbereich des Durchlauftrockners ein Vorwärmekanal (37) zur Luftumwälzung vorgeordnet ist, mit einem Kanal (39′) für feuchte Trocknerluft, mit einer Wärmetauscherwand (39) und Kondensatrinne (40) und mit einer der Zahl der Trocknerwagen (3) entsprechenden Anzahl von Umwälzventilatoren (38).
mit einem aus Boden, Seitenwänden mit Luftführungen und Decke bestehenden Kanal,
durch den die keramischen Produkte hindurchbewegbar sind,
wobei durch mindestens ein Gebläse Trocknungsluft rechtwink lig zur Laufrichtung der Trocknerwagen diese schlangenlinienförmig wechselweise in Gegenlaufrichtung durchströmt,
wobei der Boden des Kanals des Durchlauftrockners durch Plattformen der Trocknerwagen gebildet ist und
wobei die Luftführungen der Seitenwände des Kanals auf die Länge mindestens zweier hintereinander angeordneter Trocknerwagen abgestellt sind und die sich einander gegenüberliegenden Seitenwände um mindestens eine Trocknerwagenlänge überdecken, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Plattform (4) jedes Trocknerwagens (3) überein ander gestapelte Paletten (15) vorder- und rückseitig jeweils eine geschlossene Luftleitflächenwand (16, 17) bilden,
daß die Oberseite der Decke (9) des Kanals (1) des Durchlauftrockners mit einer Schienenführung (32) für die Plattformen (4) der Trocknerwagen (3) versehen und in diesem Bereich eine Transportvorrichtung zur Rückführung der entladenen Plattformen (4) jedes Trocknerwagens (3) von Endbereich (20) des Kanals (1) des Durchlauftrockners in den Anfangsbereichen (23) angeordnet sind und
daß dem Anfangsbereich des Durchlauftrockners ein Vorwärmekanal (37) zur Luftumwälzung vorgeordnet ist, mit einem Kanal (39′) für feuchte Trocknerluft, mit einer Wärmetauscherwand (39) und Kondensatrinne (40) und mit einer der Zahl der Trocknerwagen (3) entsprechenden Anzahl von Umwälzventilatoren (38).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem unteren Bereich der Seitenwände (10, 11) des
Kanals (1) des Durchlauftrockners und den Plattformen (4)
der Trocknerwagen (3) Dichtungselemente (26) angeordnet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dichtungselemente (26) schwenk- und bewegbar ausgebildet
sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Dichtungselemente (26)
eine Wasserrinne (28) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftführungen (13, 14; 13′, 14′) der
Seitenwände (10, 11) des Kanals (1) über einen Teilbereich
(A) des Durchlauftrockners auf zwei Trocknerwagenlängen,
über einen anderen Teilbereich (B) auf drei Trocknerwagenlängen
und über einen anschließenden Teilbereich (C) auf
vier Trocknerwagenlängen abgestellt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei
der Luftführung über drei Trocknerwagenlängen einer von zwei
Abströmbereichen über eine steuerbare Klappe (29) ver
schließbar ist und an den Teilbereich (B) von drei Trockner
wagenlängen mehrere Teilbereiche (C) von vier Trocknerwagenlängen
entgegen der Laufrichtung der Trocknerwagen (3)
anschließen, wobei sich die einander gegenüberliegenden
Seitenwände (10, 11) um zwei Trocknerwagenlängen überdecken.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn
zeichnet durch Einsatz von Luftleitblechen (50) im Bereich
der Luftführungen (13, 14; 13′, 14′).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Luftleitbleche (50) hohl ausgebildet, von einem wärmeleitfä
higen Medium durchströmbar sind und als Wärmetauscher dienen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Transportvorrichtung (31) als Seilzug oder Kette ausgebildet
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß im Anfangs- und Endbereich (23; 20) des Kanals (1) des
Durchlauftrockners im Bereich der Palettenentlade- bzw.
Palettenbeladevorrichtung (21; 25) jeweils eine Krananlage
(41; 42) zum Auf- bzw. Absetzen der Plattformen (4) der
Trocknerwagen (3) auf die bzw. von der Schienenführung (32)
angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet,
daß im Anfangs- und Endbereich (23; 20) des Kanals (1) des
Durchlauftrockners im Bereich der Palettenentlade- bzw.
Palettenbeladevorrichtung (21; 25) jeweils pneumatische
Greifwerkzeuge (33) zum Ent- bzw. Beladen der keramischen
Produkte (2) von der bzw. auf die jeweilige Palette (15)
angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4002643A DE4002643A1 (de) | 1990-01-30 | 1990-01-30 | Vorrichtung zum trocknen keramischer produkte, insbesondere ziegel |
| DE9007423U DE9007423U1 (de) | 1990-01-30 | 1990-01-30 | Durchlauftrockner zum Trocknen keramischer Produkte, insbesondere Ziegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4002643A DE4002643A1 (de) | 1990-01-30 | 1990-01-30 | Vorrichtung zum trocknen keramischer produkte, insbesondere ziegel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4002643A1 DE4002643A1 (de) | 1991-08-08 |
| DE4002643C2 true DE4002643C2 (de) | 1993-03-25 |
Family
ID=6399050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4002643A Granted DE4002643A1 (de) | 1990-01-30 | 1990-01-30 | Vorrichtung zum trocknen keramischer produkte, insbesondere ziegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
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