DE4011777A1 - N-trisubstituierte aminoalkandiphosphonsaeuren - Google Patents
N-trisubstituierte aminoalkandiphosphonsaeurenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Verbindungen der Formel I
worin R₁ einen aromatischen Rest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine Gruppe der
Formel -[(CH₂) n -Z₁]- (Ia) darstellt, in der n für 0, 1, 2 oder 3 und Z₁ für eine Oxy-,
gegebenenfalls oxydierte Thio- oder gegebenenfalls aliphatisch substituierte Iminogruppe
steht, alk₁ und alk₂ gleiche oder verschiedene zweiwertige und R₁ und R₂ gleiche oder
verschiedene einwertige aliphatische Reste darstellen, und ihre Salze, Verfahren zur
Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen, diese enthaltende pharmazeutische
Präparate und ihre Verwendung als Arzneimittelwirkstoffe.
Der aromatische Rest R₁ ist beispielsweise ein mono- oder bicyclischer Aryl-, wie
Phenyl-, Naphthyl- oder Indanylrest, oder ein 1 oder 2 N-Atome, 1 O- oder S-Atom, 1 N-
und 1 O-Atom oder 1 N- und 1 S-Atom aufweisender Heteroaryl-, wie Imidazolyl-,
Thiazolyl-, Oxazolyl- oder insbesondere Pyridin-, Pyrimidin- oder Pyridazinrest.
Die genannten Aryl- bzw. Heteroarylreste können substituiert, insbesondere durch Niederalkyl,
Niederalkoxy, Niederalkylendioxy, Hydroxy, Trifluormethyl und/oder Halogen
mono-, di- oder trisubstituiert, vor allem mono- oder disubstituiert, sein.
Einwertige aliphatische Reste sind beispielsweise Niederalkyl- oder Niederalkenylreste,
zweiwertige aliphatische Reste beispielsweise Niederalkylenreste.
Gegebenenfalls oxydiertes Thio ist Thio, Sulfinyl oder Sulfonyl, insbesondere Thio oder
Sulfonyl.
Gegebenenfalls aliphatisch substituiertes Imino ist beispielsweise C₁-C₄-Alkylimino, wie
Methylimino, Aethylimino oder Propylimino.
Vor- und nachstehend sind unter niederen Resten und Verbindungen beispielsweise solche
zu verstehen, die bis und mit 7, vorzugsweise bis und mit 4, Kohlenstoffatome (C-Atome)
aufweisen.
Niederalkyl ist beispielsweise C₁-C₇-Alkyl, wie Methyl,
Aethyl, Propyl, Isopropyl oder Butyl, kann aber auch Isobutyl, Sekundärbutyl, Tertiärbutyl
oder eine Pentyl-, Hexyl- oder Heptylgruppe sein.
Niederalkylen ist beispielsweise C₁-C₇-Alkylen, im Falle von alk₁ insbesondere C₂-C₇-
Alkylen, wie Aethylen, 1,3-Propylen, 1,4-Butylen oder 1,6-Hexylen, und im Falle von alk₂
insbesondere C₁-C₄-Alkylen, wie Aethylen oder in zweiter Linie Methylen oder 1,3-
Propylen.
Niederalkoxy ist beispielsweise C₁-C₇-Alkoxy, vorzugsweise C₁-C₄-Alkoxy, wie
Methoxy, Aethoxy, Propyloxy, Isopropyloxy oder Butyloxy, kann aber auch Isobutyloxy,
Sekundärbutyloxy, Tertiärbutyloxy oder eine Pentyloxy-, Hexyloxy- oder Heptyloxygruppe
sein.
Niederalkylendioxy ist beispielsweise Methylendioxy oder Aethylendioxy.
Halogen ist beispielsweise Halogen der Atomnummer bis und mit 35, wie Chlor oder
Fluor, ferner Brom.
Die Verbindungen der Formel I liegen im Neutralzustand in einer betainartigen Zwitterionform
vor, können auf Grund ihres amphoteren Charakters aber auch Säureadditionssalze
und Salze mit Basen bilden.
Säureadditionssalze von Verbindungen der Formel I sind beispielsweise deren pharmazeutisch
verwendbare Salze mit geeigneten Mineralsäuren, wie Halogenwasserstoffsäuren,
Schwefelsäure oder Phosphorsäure, z. B. Hydrochloride, Hydrobromide, Sulfate, Hydrogensulfate,
oder Phosphate, oder Salze mit geeigneten organischen Carbon- oder Sulfonsäuren,
wie gegebenenfalls hydroxylierten aliphatischen Mono- oder Dicarbonsäuren, z. B.
Acetate, Oxalate, Succinate, Fumarate, Maleinate, Maleate, Ascorbinate oder Citrate, oder
aliphatischen oder aromatischen Sulfonsäuren oder N-substituierten Sulfaminsäuren, z. B.
Methansulfonate, Benzolsulfonate, p-Toluolsulfonate oder N-Cyclohexylsulfaminate
(Cyclamate).
Salze von Verbindungen der Formel I sind beispielsweise deren Salze mit pharmazeutisch
verwendbaren Basen, wie nicht-toxische, von Metallen der Gruppen Ia, Ib, IIa und IIb
abgeleitete Metallsalze, z. B. Alkalimetall-, insbesondere Natrium- oder Kaliumsalze,
Erdalkalimetall-, insbesondere Calcium- oder Magnesiumsalze, Kupfer-, Aluminium- oder
Zinksalze, ebenso Ammoniumsalze mit Ammoniak oder organischen Aminen oder
quaternären Ammoniumbasen, wie gegebenenfalls C-hydroxylierten aliphatischen
Aminen, insbesondere Mono-, Di- oder Triniederalkylaminen, z. B. Methyl-, Aethyl- oder
Diäthylamin, Mono-, Di- oder Tri-(hydroxyniederalkyl)aminen, wie Aethanol-, Diäthanol-
oder Triäthanolamin, Tris-(hydroxymethyl)methylamin oder 2-Hydroxytertiärbutylamin,
oder N-(Hydroxyniederalkyl)-N,N-diniederalkyl-aminen bzw. N-(Polyhydroxyniederalkyl)-
N-niederalkylaminen, wie 2-(Dimethylamino)äthanol oder D-Glucamin, oder
quaternären aliphatischen Ammoniumhydroxiden, z. B. Tetrabutylammoniumhydroxid.
Die Verbindungen und ihre Salze weisen wertvolle pharmakologische Eigenschaften auf.
Insbesondere besitzen sie eine ausgeprägte regulierende Wirkung auf den Calcium-
Stoffwechsel von Warmblütern. So bewirken sie an der Ratte eine ausgeprägte Hemmung
der Knochenresorption, die sich sowohl in der Versuchsanordnung gemäß Acta
Endocrinol, 78, 613-24 (1975) als auch anhand des PTH-induzierten Anstieges des
Serumcalciumspiegels nach subcutaner Applikation in Dosen von etwa 0,01 bis etwa 1,0
mg/kg, als auch im TPTX-(Thyroparathyroidectomised)-Rattenmodell anhand der durch
Vitamin D₃ ausgelösten experimentellen Hypercalcämie nach Gabe von Dosen von etwa
0,001 bis etwa 0,1 mg/kg s. c. zeigen läßt. Ebenso wird die durch Walker-256-Tumore
induzierte Tumorhypercalcämie nach peroraler Verabreichung von etwa 1,0 bis etwa 100
mg/kg gehemmt. Ferner zeigen sie in der Adjuvansarthritis der Ratte in der Versuchsanordnung
nach Newbold, Brit. J. Pharmacology 21, 127 (1963) sowie nach Kaibara et
al., J. Exp. Med. 159, 1388-96 (1984) in Dosen von etwa 0,01 bis etwa 1,0 mg/kg s. c. eine
deutliche Hemmung des Fortschreitens chronisch-arthritischer Prozesse.
Die Verbindungen der Formel I und ihre Salze sind deshalb vorzüglich geeignet als
Arzneimittelwirkstoffe für die Behandlung von Erkrankungen, die mit Störungen des
Calcium-Stoffwechsels in Verbindung gebracht werden können, beispielsweise von
entzündlichen Prozessen in Gelenken, degenerativen Prozessen im Gelenkknorpel, von
Osteoporosis, Periodontitis, Hyperparathyreoidismus, und von Calciumablagerungen in
Blutgefäßen oder in prothetischen Implantaten.
Die Erfindung betrifft in erster Linie Verbindungen der Formel I, worin R₁ einen unsubstituierten
oder durch Niederalkyl, Niederalkoxy, Niederalkylendioxy, Hydroxy, Halogen
und/oder Trifluormethyl mono-, di- oder trisubstituierten Phenyl-, Naphthyl-, Imidazolyl-,
Thiazolyl-, Oxazolyl-, Pyridin-, Pyrimidin- oder Pyridazinrest bedeutet, Z für eine direkte
Bindung oder für eine Gruppe (Ia) steht, in der n 0, 1, 2 oder 3 ist und Z₁ Oxy, Thio,
Sulfinyl, Sulfonyl, Imino oder Niederalkylimino darstellt, alk₁ und alk₂ gleiche oder verschiedene
Niederalkylenreste bedeuten und R₂ und R₃ unabhängig voneinander für
Niederalkyl oder Niederalkenyl stehen und ihre Salze.
Die Erfindung betrifft vor allem einerseits Verbindungen der Formel I, worin R₁ einen
unsubstituierten oder durch C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl, C₁-C₄-Alkoxy, wie Methoxy,
C₁-C₄-Alkylendioxy, wie Methylendioxy oder Aethylendioxy, Hydroxy, Halogen der
Atomnummer bis und mit 35, wie Fluor oder Chlor, und/oder Trifluormethyl mono- oder
disubstituierten Phenyl- oder Naphthylrest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine
Gruppe (Ia) darstellt, in der n für 0, 1 oder 2 und Z₁ für Oxy, Thio, Sulfonyl, Imino oder
C₁-C₄-Alkylimino, wie Methylimino oder Aethylimino, steht, alk₁ C₂-C₇-Alkylen, wie
Aethylen, 1,3-Propylen, 1,4-Butylen oder 1,6-Hexylen, bedeutet, R₂ für C₁-C₄-Alkyl, wie
Methyl oder Aethyl, oder C₂-C₄-Alkenyl, wie Vinyl oder Allyl, steht, R₃ C₁-C₄-Alkyl, wie
Methyl oder Aethyl steht und alk₂ C₂-C₄-Alkylen, wie Aethylen, darstellt, und ihre Salze,
insbesondere ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze.
Die Erfindung betrifft vor allem andererseits Verbindungen der Formel I, worin R₁ einen
unsubstituierten oder in zweiter Linie durch C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl, C₁-C₄-Alkoxy, wie
Methoxy, C₁-C₄-Alkylendioxy, wie Methylendioxy oder Aethylendioxy, Hydroxy,
Halogen der Atomnummer bis und mit 35, wie Fluor oder Chlor, und/oder Trifluormethyl
mono- oder disubstituierten Pyridin- oder Pyrimidinrest bedeutet, Z eine direkte Bindung
oder eine Gruppe (Ia) darstellt, in der n für 0, 1 oder 2 und Z₁ für Oxy, Thio, Sulfonyl,
Imino oder C₁-C₄-Alkylimino, wie Methylimino oder Aethylimino, steht, alk₁
C₂-C₇-Alkylen, wie Aethylen, 1,3-Propylen, 1,4-Butylen oder 1,6-Hexylen, bedeutet, R₂
für C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl oder Aethyl, oder C₂-C₄-Alkenyl, wie Vinyl oder Allyl,
steht, R₃ C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl oder Aethyl steht und alk₂ C₂-C₄-Alkylen, wie
Aethylen, darstellt, und ihre Salze, insbesondere ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze.
Die Erfindung betrifft insbesondere einerseits Verbindungen der Formel I, worin R₁ einen
unsubstituierten oder durch C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl, C₁-C₄-Alkoxy, wie Methoxy,
C₁-C₄-Alkylendioxy, wie Methylendioxy oder Aethylendioxy, Hydroxy, Halogen der
Atomnummer bis und mit 35, wie Fluor oder Chlor, und/oder Trifluormethyl mono- oder
disubstituierten Phenyl- oder Naphthylrest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine
Gruppe (Ia) darstellt, in der n für 0 und Z₁ für Oxy, Thio, Sulfonyl, Imino oder
C₁-C₄-Alkylimino, wie Methylimino oder Aethylimino, steht, alk₁ C₂-C₇-Alkylen, wie
Aethylen, 1,3-Propylen, 1,4-Butylen oder 1,6-Hexylen, bedeutet, R₂ und R₃ für
C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl oder Aethyl, stehen, und alk₂ C₂-C₄-Alkylen, wie Aethylen,
darstellt, und ihre Salze, insbesondere ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze.
Die Erfindung betrifft insbesondere andererseits Verbindungen der Formel I, worin R₁
einen Pyridin- oder Pyrimidinrest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine Gruppe (Ia)
darstellt, in der n für 0 und Z₁ für Oxy, Thio, Sulfonyl, Imino oder C₁-C₄-Alkylimino,
wie Methylimino oder Aethylimino, steht, alk₁ C₂-C₇-Alkylen, wie Aethylen,
1,3-Propylen, 1,4-Butylen oder 1,6-Hexylen, bedeutet, R₂ und R₃ für C₁-C₄-Alkyl, wie
Methyl oder Aethyl, stehen, und alk₂ C₂-C₄-Alkylen, wie Aethylen, darstellt, und ihre
Salze, insbesondere ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze.
Die Erfindung betrifft vorzugsweise Verbindungen der Formel I, worin R₁ unsubstituiertes
oder durch C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl, C₁-C₄-Alkoxy, wie Methoxy, Hydroxy, Halogen der
Atomnummer bis und mit 35, wie Fluor oder Chlor, oder Trifluormethyl substituiertes
Phenyl oder unsubstituiertes Pyridin oder Pyrimidin bedeutet, Z für eine direkte Bindung
steht, alk₁ C₂-C₇-Alkylen, wie Aethylen, 1,3-Propylen, 1,4-Butylen oder 1,6-Pentylen,
darstellt, R₂ und R₃ unabhängig voneinander C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl oder Aethyl, bedeuten
und alk₂ Aethylen ist, und ihre Salze, insbesondere ihre pharmazeutisch verwendbaren
Salze.
Die Erfindung betrifft in allererster Linie einerseits Verbindungen der Formel I, worin R₁
unsubstituiertes Pyridyl, wie 2-Pyridyl, bedeutet, Z für eine direkte Bindung steht, alk₁
C₂-C₄-Alkylen, wie Aethylen, 1,3-Propylen oder 1,4-Butylen, darstellt, R₂ und R₃
unabhängig voneinander C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl oder Aethyl, bedeuten und alk₂
Aethylen ist, und ihre Salze, insbesondere ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze.
Die Erfindung betrifft in allererster Linie andererseits Verbindungen der Formel I, worin
R₁ unsubstituiertes oder durch C₁-C₄-Alkyl wie Methyl, C₁-C₄-Alkoxy, wie Methoxy,
Hydroxy, Halogen der Atomnummer bis und mit 35, wie Fluor oder Chlor, oder
Trifluormethyl substituiertes Phenyl bedeutet, Z für eine direkte Bindung steht, alk₁
C₂-C₇-Alkylen, wie Aethylen, 1,3-Propylen oder 1,4-Butylen oder 1,6-Pentylen, darstellt, R₂
und R₃ unabhängig voneinander C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl oder Aethyl, bedeuten und alk₂
Aethylen ist, und ihre Salze, insbesondere ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze.
Die Erfindung betrifft namentlich die in den Beispielen genannten Verbindungen der
Formel I und ihre Salze, insbesondere ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze.
Die Erfindung betrifft ferner ein auf an sich bekannten Methoden beruhendes Verfahren
zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen. Dieses ist dadurch gekennzeichnet,
daß man
- a) in einer Verbindung der Formel worin R₁, Z, alk₁, R₂, R₃ und alk₂ die angegebenen Bedeutungen haben, Y₁ eine funktionell abgewandelte und Y₂ eine freie oder funktionell abgewandelte Phosphonogruppe bedeutet und X für ein Säureanion steht, funktionell abgewandeltes Phosphono Y₁ und gegebenenfalls Y₂ in die freie Phosphonogruppe überführt oder
- b) eine Verbindung der Formel mit einer Verbindung der Formel RB-Y (IVa) bzw. unter reduzierenden Bedingungen mit einer Verbindung der Formel RB′=O (IVb) umsetzt, worin RA eine Gruppe der Formel R₁-Z₀-alk₁- und RB eine Gruppe R₃ bzw. RB′ eine Gruppe R3′ oder RA eine Gruppe R₃ und RB eine Gruppe R₁-Z₀-alk₁ bzw. RB′ eine Gruppe der Formel R₁-Z₀-alk1′ darstellt, wobei R₁, alk₁ und R₃ die angegebenen Bedeutungen haben, Y reaktionsfähiges verestertes Hydroxy bedeutet, Z₀ Oxy, Thio oder gegebenenfalls aliphatisch substituiertes Imino Z₁ oder intermediär geschütztes Imino-NR₀-, worin R₀ eine übliche Aminoschutzgruppe ist, bedeutet und R3′ eine dem Rest R₃ entsprechende doppeltgebundene Gruppe R₃ bzw. alk1′ eine dem Rest alk₁ entsprechende doppeltgebundene Gruppe darstellt, oder
- c) eine Verbindung der Formel worin Y₃ Carboxy, Carbamyl oder Cyano bedeutet, mit Phosphortrioxid umsetzt, das Primärprodukt hydrolysiert und in einem ausgehend von Verbindungen der Formel V, worin Y₃ Cyano oder Carbamyl ist, erhaltenen Zwischenprodukt der Formel bzw. einem Salz davon die Aminogruppe durch Behandlung mit salpetriger Säure durch Hydroxy ersetzt, jeweils die Aminoschutzgruppe R₀, sofern vorhanden abspaltet und gewünschtenfalls eine erhaltene Verbindung in eine andere Verbindung der Formel I überführt, ein verfahrensgemäß erhältliches Isomerengemisch in die Komponenten auftrennt und das jeweils bevorzugte Isomere abtrennt und/oder eine verfahrensgemäß erhältliche freie Verbindung in ein Salz oder ein verfahrensgemäß erhältliches Salz in die entsprechende freie Verbindung überführt.
Die Durchführung der verfahrensgemäßen Reaktionen sowie die Herstellung neuer Ausgangsstoffe
bzw. Zwischenprodukte erfolgt in Analogie zur Reaktions- und Bildungsweise
bekannter Ausgangsstoffe bzw. Zwischenprodukte. Dabei werden, auch wenn nachstehend
nicht ausdrücklich erwähnt, die jeweils üblichen Hilfsmittel, wie Katalysatoren, Kondensations-
sowie Solvolysemittel und/oder Lösungs- bzw. Verdünnungsmittel, und Reaktions-,
wie Temperatur- und Druckbedingungen, sowie gegebenenfalls Schutzgase verwendet.
Geeignete Aminoschutzgruppen R₀ sind beispielsweise gegebenenfalls substiuierte
α-Aralkyl-, wie Benzyl-, oder α-Aralkoxycarbonyl-, wie Benzyloxycarbonylgruppen, veresterte
oder verätherte Hydroxymethylgruppen, wie Pivaloyloxymethyl, Methoxymethyl,
2-Chloräthoxymethyl oder Benzyloxymethyl, Tetrahydropyranyl oder Triniederalkylsilyl,
wie Trimethylsilyl. Die Schutzgruppe wird beispielsweise durch Umsetzung der zu
schützenden Verbindung mit einem entsprechenden Halogenderivat bzw. mit Chlorjodmethan
(Cl-CH₂I), einem Alkalimetall-, z. B. Natriumpivalat, -methanolat, -1,2-dichloräthanolat
oder -benzylalkoholat, bzw. mit Dihydropyran, eingeführt. Geschütztes Imino ist
dementsprechend beispielsweise Silylimino, wie Trimethylsilylimino, kann aber auch
Phenyl-, Diphenyl- oder Triphenylniederalkylimino, wie Benzylimino, Diphenylmethylimino
oder Triphenylmethylimino, sein.
Gemäß der Verfahrensvariante a) in Phosphono zu überführende funktionell abgewandelte
Phosphonogruppen liegen beispielsweise in einer Esterform, insbesondere einer Diesterform
der Formel -P(=O)(OR)₂(IIa), vor, worin OR veräthertes Hydroxy, insbesondere
Niederalkoxy, Niederalkanoyloxyniederalkoxy oder eine gegebenenfalls durch
Niederalkyl, Niederalkoxy, Halogen, Trifluormethyl und/oder Hydroxy substituierte
Phenoxy- oder α-Phenylniederalkoxygruppe oder Silyloxy, wie Triniederalkylsilyloxy, bedeutet.
Die Überführung von funktionell abgewandelten in freie Phosphonogruppen erfolgt in
üblicher Weise, wie durch Hydrolyse, beispielsweise in Gegenwart einer Mineralsäure,
wie Salz- oder Schwefelsäure, bei etwa 80°C bis etwa 110°C, z. B. in der Siedehitze, oder
durch Umsetzung mit einem Triniederalkylhalogensilan, z. B. mit Trimethylchlorsilan oder
insbesondere Trimethyljodsilan oder Trimethylbromsilan, vorzugsweise in Methylenchlorid
im Temperaturbereich von etwa 0°C bis etwa 40°C, und anschließende Behandlung
mit Wasser. α-Phenylniederalkylester können ferner durch Hydrogenolyse, beispielsweise
Umsetzung mit Wasserstoff in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators, wie eines
Nickel- oder Edelmetallkatalysators, z. B. von Palladium auf Kohle, vorzugsweise in
einem Niederalkanol unter normalen Temperatur- und Druckbedingungen, in Verbindungen
der Formel I überführt werden.
Die Ausgangsstoffe der Formel II können beispielsweise hergestellt werden, indem man
eine Verbindung der Formel
worin R2′ Wasserstoff, eine Aminoschutzgruppe R₀ oder einen Rest R₂ bedeutet, oder das
Anhydrid oder Säurechlorid derselben mit einem entsprechenden Phosphorigsäuretriester
der Formel P(OR)₃ (IIb), worin R eine übliche veresternde Gruppe, insbesondere Niederalkyl,
ist, in üblicher Weise, beispielsweise bei 0°C bis etwa 60°C, zu einer Verbindung
der Formel
kondensiert und diese mit einem Phosphorigsäurediester der Formel H-P(=O)(OR)₂ (IId)
bzw. P(OH)(OR)₂ (IIe) in Gegenwart eines Diniederalkylamins, z. B. von Diäthylamin,
oder eines Alkalimetallniederalkanolates, z. B. von Natriummethanolat, zur entsprechenden
Verbindung der Formel
weiter umsetzt, gegebenenfalls den Rest R₃ und erforderlichenfalls R₂ einführt, z. B. wie
nachstehend unter b) beschrieben, und die Aminoschutzgruppe abspaltet.
Ausgangsstoffe der Formel IIa können, soweit sie nicht bekannt sind, beispielsweise hergestellt
werden, indem man eine entsprechende Verbindung der Formel R₁-(CH₂) n -Z1′-
alk₁-N(R₂)-H (IIg) mit einer Verbindung der Formel Y-alk₂-COOR (IIh), worin Y
Halogen, wie Brom, ist oder zur Herstellung von Verbindungen IIa, worin alk₂, 1,2-Niederalkylen,
z. B. Aethylen, bedeutet, einer Verbindung der Formel alk₀-COOR (IIh), worin
alk₀ Niederalk-1-enyl bedeutet, umsetzt, jeweils den erhaltenen Ester zur Säure hydrolysiert,
diese, z. B. mittels Phosphorpentachlorid, anhydridisiert, eine gegebenenfalls vorhandene
Aminoschutzgruppe abspaltet und gewünschtenfalls die freigesetzte Iminogruppe
aliphatisch substiuiert.
Gemäß der Verfahrensvariante b) zu verwendende reaktive Ester IVa weisen als reaktionsfähige
veresterte Hydroxygruppen beispielsweise ein Halogen-, wie Chlor-, Brom-
oder Jodatom, oder eine Sulfonyloxygruppe, z. B. Methansulfonyloxy oder p-Toluolsulfonyloxy,
insbesondere aber eine mit einem aliphatischen Halbester der Schwefelsäure
verestertes Hydroxy, wie Niederalkoxysulfonyloxy, auf.
Die Umsetzung mit den genannten reaktiven Estern erfolgt beispielsweise in Gegenwart
einer Base, wie eines Alkalimetall- oder Erdalkalimetallhydroxides, z. B. von Natriumhydroxid,
oder eines quaternären Ammoniumhydroxides, z. B. von Tetrabutylammoniumhydroxid,
vorteilhaft in Gegenwart eines Lösungs- oder Verdünnungsmittels, z. B. eines
Niederalkanols, Diniederalkylketons oder cycloaliphatischen Aethers, z. B. von Isopropanol,
Methyläthylketon, Dioxan oder Tetrahydrofuran.
Die Umsetzung mit Oxoverbindungen IVb wird beispielsweise in Gegenwart eines Alkalimetallborhydrides, z. B. von Natriumcyanoborhydrid, oder vorzugsweise durch Behandeln
mit Ameisensäure durchgeführt. Insbesondere kann man eine Verbindung der Formel III
unter reduzierenden Bedingungen mit einem Niederalkanal, beispielsweise mit Formaldehyd,
und Ameisensäure, oder in zweiter Linie mit einem reaktionsfähigen Ester (IVa)
eines Niederalkanols bzw. Niederalkenols in üblicher Weise, vorzugsweise in Gegenwart
eines basischen Kondensationsmittels, wie eines Alkalimetallniederalkanolates, umsetzen.
Die Ausgangsstoffe der Formel III können beispielsweise hergestellt werden, indem man
eine Verbindung der Formel RA-N-(R₂)-alk₂-X₃ (IIIa) in üblicher Weise, beispielsweise in
Chlorbenzol, mit phosphoriger Säure und Phosphortrichlorid bzw. mit Phosphorsäure und
einem Überschuß an Phosphortribromid umsetzt und anschließend hydrolytisch aufarbeitet.
Die Umsetzung von Verbindungen der Formel V mit Phosphortrioxid gemäß Verfahrensvariante
c) erfolgt in üblicher Weise, wobei Phosportrioxid vorzugsweise durch Umsetzung
von Phosphortrichlorid mit phosphoriger Säure bzw. die Phosphorigsäurekomponente
vorzugsweise durch Reaktion mit einem Überschuß von Phosphortrichlorid
mit wasserhaltiger Phosphorsäure, z. B. mit handelsüblicher etwa 75%iger bis 95%iger,
vorzugsweise etwa 85%iger, Phosphorsäure, in situ gebildet wird. Die Umsetzung wird
vorteilhaft unter Erwärmen, z. B. auf etwa 70 bis 120°C, in einem geeigneten Lösungsmittel
wie Tetrachloräthan, Trichloräthan, Chlorbenzol, Chlortoluol oder Paraffinöl, und
unter hydrolytischer Aufarbeitung durchgeführt.
Die Behandlung von Zwischenpodukten der Formel VI mit salpetriger Säure erfolgt in
üblicher Weise unter Freisetzung derselben in wäßriger Lösung aus einem ihrer Salze,
z. B. aus Natriumnitrit, durch Säurebehandlung, z. B. Einwirkung von Salzsäure, wobei
intermediär ein entsprechendes instabiles Diazoniumsalz, z. B. -chlorid, gebildet wird, das
unter Einführung der α-Hydroxygruppe Stickstoff abspaltet.
Die Ausgangsstoffe der Formel V können, soweit sie nicht bekannt sind, beispielsweise
hergestellt werden, indem man eine entsprechende Verbindung der Formel R₁-(CH₂) n -
Z1′-alk1-N(R2)-H (Va) mit einer Verbindung der Formel Y-alk₂-X₃ (Vb), worin Y
Halogen, wie Brom, ist oder zur Herstellung von Verbindungen der Formel V, worin alk₂
1,2-Niederalkylen, z. B. Aethylen, bedeutet, mit einer Verbindung der Formel alk₀-X₃ (Vc), worin alk₀ einen Niederalk-1-enylrest bedeutet, umsetzt, jeweils die Aminoschutzgruppe
sofern vorhanden, abspaltet und gewünschtenfalls jeweils das erhaltene Primärprodukt
zur Säure hydrolysiert.
Verfahrensgemäß erhältliche Verbindungen können in üblicher Weise in andere Verbindungen
der Formel I überführt werden. So kann man beispielsweise Verbindungen der
Formel I, worin Z₁ Thio bedeutet, in üblicher Weise zu der entsprechenden Verbindung
der Formel I, worin Z₁ Sulfinyl oder Sulfonyl ist, oxydieren, beispielsweise durch Behandlung
mit einer organischen Peroxyverbindung, z. B. mit Wasserstoffperoxyd, Perschwefelsäure
oder einer organischen Peroxyverbindung, wie Perbenzoesäure oder m-Chlorperbenzoesäure.
Auch kann man in den Rest R₁ von Verbindungen der Formel I Substituenten einführen,
Niederalkyl beispielsweise durch Umsetzung mit einem Niederalkylhalogenid in Gegenwart
von Aluminiumtrichlorid, Niederalkoxy beispielsweise durch Nitrieren, Reduktion
der Nitrogruppe zur Aminogruppe, Diazotieren derselben und Behandeln des gebildeten
Diazoniumsalzes mit dem entsprechenden Niederalkanol unter Erwärmen und Halogen
beispielsweise durch Behandeln mit Chlor oder Brom, vorteilhaft in Gegenwart einer
Lewissäure, z. B. von Eisen-III-chlorid. Man kann aber auch Halogen durch Trifluormethyl
ersetzen, beispielsweise durch Behandeln mit Trifluorjodmethan in Gegenwart von
Kupferpulver oder Kupfer-I-jodid.
Ferner kann man Verbindungen der Formel I, worin Z₁ Imino ist, durch einen aliphatischen
Rest substituieren, beispielsweise durch Umsetzung mit einem Niederalkylhalogenid
in Gegenwart einer für die Verfahrensvariante b) angegebenen Base.
Die neuen Verbindungen können, je nach Wahl der Ausgangsstoffe und Arbeitsweisen, in
Form eines der möglichen Isomeren, z. B. je nach Anzahl der asymmetrischen Kohlenstoffatome
als optische Isomere, wie in Form eines Enantiomeren, wie Antipoden, bzw.
Diastereomeren, oder als Gemische derselben, wie Enantiomerengemische, z. B.
Racemate, Diastereomerengemische oder Racematgemische, vorliegen.
Erhaltene Diastereomerengemische und Racematgemische können auf Grund der physikalisch-
chemischen Unterschiede der Bestandteile in bekannter Weise in die reinen
Diastereomeren bzw. Racemate aufgetrennt werden, beispielsweise durch
Chromatographie und/oder fraktionierte Kristallisation.
Erhaltene Racemate lassen sich ferner nach bekannten Methoden in die optischen
Antipoden zerlegen, beispielsweise durch Umkristallisation aus einem optisch aktiven
Lösungsmittel, mit deren Hilfe von Mikroorganismen oder durch Umsetzung des erhaltenen
Diastereomerengemisches bzw, Racemates mit einer optisch aktiven Hilfsverbindung, z. B.
entsprechend der in Verbindungen der Formel I enthaltenen sauren, basischen oder
funktionell abwandelbaren Gruppen mit einer optisch aktiven Säure, Base oder einem
optisch aktiven Alkohol, in Gemische diastereomerer Salze bzw. funktioneller Derivate,
wie Ester, Trennung derselben in die Diastereomeren, aus denen das jeweils gewünschte
Enantiomere in der jeweils üblichen Weise freigesetzt werden kann. Dafür geeignete
Basen, Säuren bzw. Alkohole sind beispielsweise optisch aktive Alkaloidbasen, wie
Strychnin. Cinchonin oder Brucin, oder D- oder L-(1-Phenyl)äthylamin, 3-Pipecolin,
Ephedrin, Amphetamin und ähnliche synthetisch zugängliche Basen, optisch aktive
Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Chinasäure oder D- oder L-Weinsäure, -Di-o-toluylweinsäure,
-Aepfelsäure, -Mandelsäure, oder -Camphersulfonsäure, bzw. optisch aktive
Alkohole, wie Borneol oder D- oder L-(1-Phenyl)äthanol.
Erhaltene Salze können in an sich bekannter Weise in die freien Verbindungen umgewandelt
werden, z. B. durch Behandeln mit einer Base, wie einem Alkalimetallhydroxid,
einem Metallcarbonat oder -hydrogencarbonat, oder Ammoniak, oder einer anderen
eingangs genannten salzbildenden Basen bzw. mit einer Säure, wie einer Mineralsäure,
z. B. mit Chlorwasserstoff, oder einer anderen eingangs genannten salzbildenden Säure.
Erhaltene Salze können in an sich bekannter Weise in andere Salze überführt werden,
Säureadditionssalze, z. B. durch Behandeln mit einem geeigneten Metallsalz, wie einem
Natrium-, Barium- oder Silbersalz, einer anderen Säure in einem geeigneten Lösungsmittel,
in welchem ein sich bildendes anorganisches Salz unlöslich ist und damit aus dem
Reaktionsgleichgewicht ausscheidet, und Basesalze durch Freisetzung der freien Säure
und erneute Versalzung.
Die Verbindungen der Formel I, einschließlich ihrer Salze, können auch in Form von
Hydraten erhalten werden oder das zur Kristallisation verwendete Lösungsmittel
einschließen.
Infolge der engen Beziehung zwischen den neuen Verbindungen in freier Form und in
Form ihrer Salze sind vorstehend und nachfolgend unter den freien Verbindungen und
ihren Salzen sinn- und zweckgemäß gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze bzw.
freien Verbindungen zu verstehen.
Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungsformen des Verfahrens, nach denen
man von einer auf irgendeiner Stufe des Verfahrens als Zwischenprodukt erhältlichen
Verbindung ausgeht und die fehlenden Schritte durchführt oder einen Ausgangsstoff in
Form eines Salzes verwendet oder insbesondere unter den Reaktionsbedingungen bildet.
Die neuen Ausgangsstoffe, die speziell für die Herstellung der erfindungsgemäßen
Verbindungen entwickelt wurden, insbesondere die zu den eingangs als bevorzugt
gekennzeichneten Verbindungen der Formel I führende Ausgangsstoffauswahl, die
Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Zwischenprodukte bilden
ebenfalls einen Gegenstand der Erfindung.
Die neuen Verbindungen der Formel I können z. B. in Form pharmazeutischer Präparate
Verwendung finden, welche eine therapeutisch wirksame Menge der Aktivsubstanz, gegebenenfalls
zusammen mit anorganischen oder organischen, festen oder flüssigen, pharmazeutisch
verwendbaren Trägerstoffen enthalten, die sich zur enteralen, z. B. oralen, oder
parenteralen Verabreichung eignen. So verwendet man Tabletten oder Gelatinekapseln,
welche den Wirkstoff zusammen mit Verdünnungsmitteln, z. B. Lactose, Dextrose,
Saccharose, Mannitol, Sorbitol, Cellulose und/oder Schmiermitteln, z. B. Kieselerde, Talk,
Stearinsäure oder Salzen davon, wie Magnesium- oder Calciumstearat, und/oder Polyäthylenglykol, aufweisen, Tabletten können ebenfalls Bindemittel, z. B. Magnesiumaluminiumsilikat,
Stärken, wie Mais-, Weizen-, Reis- oder Pfeilwurzstärke, Gelatine,
Traganth, Methylcellulose, Natriumcarboxymethylcellulose und/oder Polyvinylpyrrolidon,
und, wenn erwünscht, Sprengmittel, z. B. Stärken, Agar, Alginsäure oder ein
Salz davon, z. B. Natriumalginat, und/oder Brausemischungen, oder Absorptionsmittel,
Farbstoffe, Geschmacksstoffe und Süßmittel aufweisen. Ferner kann man die neuen Verbindungen
der Formel I in Form von parenteral verabreichbaren Präparaten oder von
Infusionslösungen verwenden. Solche Lösungen sind vorzugsweise isotonische wäßrige
Lösungen oder Suspensionen, wobei diese z. B. bei lyophilisierten Präparaten, welche die
Wirksubstanz allein oder zusammen mit einem Trägermaterial, z. B. Mannit, enthalten, vor
Gebrauch hergestellt werden können. Die pharmazeutischen Präparate können sterilisiert
sein und/oder Hilfsstoffe, z. B. Konservierungs-, Stabilisier-, Netz- und/oder Emulgiermittel,
Löslichkeitsvermittler, Salze zur Regulierung des osmotischen Druckes und/oder
Puffer enthalten. Die vorliegenden pharmazeutischen Präparate, die, wenn erwünscht,
weitere pharmakologisch wirksame Stoffe enthalten können, werden in an sich bekannter
Weise, z. B. mittels konventioneller Misch-, Granulier-, Dragier-, Lösungs- oder Lyophilisierungsverfahren
hergestellt und enthalten von etwa 0,1% bis 100%, insbesondere von
etwa 1% bis etwa 50%, Lyophilisate bis etwa 100% des Aktivstoffes.
Zur parenteralen Verabreichung eignen sich in erster Linie wäßrige Lösungen des Wirkstoffes
in wasserlöslicher Form, z. B. in Form eines wasserlöslichen pharmazeutisch verwendbaren
Salzes, ferner Suspensionen des Wirkstoffes, wie ölige Injektionssuspensionen,
wobei geeignete lipophile Lösungsmittel oder Vehikel, wie fette Öle, z. B.
Sesamöl, oder synthetische Fettsäureester, z. B. Aethyloleat, ferner Triglyceride, verwendet
werden, oder wäßrige Injektionssuspensionen, welche viskositätserhöhende
Stoffe, z. B. Natriumcarboxymethylcellulose, Sorbit und/oder Dextran, und gegebenenfalls
Stabilisatoren enthalten.
Die Erfindung betrifft weiterhin die Verwendung von Verbindungen der Formel I zur Behandlung
von auf Störungen des Calciumstoffwechsels zurückzuführende Erkrankungen,
vorzugsweise durch Bereitstellung von pharmazeutischen Präparaten. Die Dosierung der
erfindungsgemäßen Verbindung der Formel I kann von verschiedenen Faktoren, wie
Applikationsweise, Spezies, Alter und/oder individuellem Zustand abhängen. Einzeldosen
enthalten beispielsweise von etwa 0,01 bis etwa 0,1 mg, vorzugsweise 0,02 bis 0,08 mg
bei parenteraler und etwa 0,2 bis etwa 2,5 mg, vorzugsweise 0,3 bis 1,5 mg, pro Kilogramm
Körpergewicht bei oraler Applikation. Die bevorzugten Einzeldosen betragen
somit etwa 0,5 bis 5,0 mg bei parenteraler und etwa 10 bis 100 mg bei oraler Applikation.
Die täglich zu verabreichenden Dosen liegen bei oraler Applikation zwischen etwa 0,25
und etwa 10 mg/kg und für Warmblüter mit einem Körpergewicht von etwa 70 kg vorzugsweise
zwischen etwa 20 mg und etwa 500 mg.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Illustration der Erfindung; Temperaturen sind in
Celsiusgraden, Drücke in mbar angegeben.
Eine Lösung von 1,83 g (0,005 Mol) 3-[N-(3-Phenylpropyl)-N-methylamino]-
hydroxy-propan-1,1-diphosphonsäure in 5 ml 5n-Natronlauge und 10 ml Wasser
wird bei 0° unter Rühren tropfenweise mit 0,71 ml (0,945 g) Dimethylsulfat versetzt und
dann 24 Stunden bei 0° und weitere 48 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen. Die
Lösung wird mit 20%iger Salpetersäure auf pH 7 eingestellt und mit einer Lösung von
2,55 g Silbernitrat versetzt.Der farblose Niederschlag wird abgesaugt und mit Wasser
gewaschen. Der abfiltrierte Niederschlag wird in 50 ml Wasser suspendiert und mit
Schwefelwasserstoff gesättigt. Nach Abnutschen des Sulfidniederschlages und Eindampfen
des Filtrates erhält man 3-[N-(3-Phenylpropyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-
hydroxy-propan-1,1-diphosphat, welches aus Methanol mit dem Smp. 248-9° kristallisiert.
Das Ausgangsmaterial kann z. B. folgendermaßen hergestellt werden:
22,8 g (0,15 Mol) N-(3-Phenylpropyl)-N-Methyl-amin werden in 200 ml Diäthyläther
unter Rühren langsam mit 15,1 g Acrylsäureäthylester versetzt. Unter leichtem Temperaturanstieg
bildet sich eine klare Lösung. Man läßt über Nacht stehen und destilliert den
Diäthyläther ab. Der zurückbleibende 3-[N-(3-Phenylpropyl)-N-methyl-amino]-propionsäure-
äthylester kann ohne weitere Reinigung verwendet werden.
Die Gesamtmenge der erhaltenen 3-[N-(3-Phenylpropyl)-N-methyl-amino]-propionsäure-
äthylesters wird in 600 ml 4n-Salzsäure 24 Stunden zum Rückfluß erhitzt. Dann wird
unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft und der kristalline Rückstand mit
Aceton verrieben. Nach Abnutschen, Waschen mit Wasser und Trocknen erhält man
3-[N-(3-Phenylpropyl)-N-methyl-amino]-propionsäure-hydrochlorid.
0,1 Mol 3-[N-(3-Phenylpropyl)-N-methyl-amino]-propionsäure-hydrochlorid werden mit
1,34 ml 85%iger Phosphorsäure und 50 ml Chlorbenzol unter Rühren und Rückfluß auf
100° erhitzt. Dann werden bei 100° 27 ml Phosphortrichlorid zugetropft, wobei Gasentwicklung
erfolgt. Das Reaktionsgemisch scheidet im Laufe von 30 Minuten eine
dickliche Masse ab. Man erhitzt noch 3 Stunden auf 100°, dekantiert das überstehende
Chlorbenzol ab und erhitzt die zurückbleibende, zähe Masse 3 Stunden zum Rückfluß.
Man filtriert heiß unter Kohlezusatz und verdünnt mit Aceton, woraufhin sich die 3-[N-
(3-Phenylpropyl)-N-methyl-amino]-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonsäur-e kristallin abscheidet;
Smp. 219° (Zers.).
In analoger Weise wie in Beispiel 1 beschrieben kann man ferner herstellen:
3-[N-(4-Phenylbutyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diph-osphonat;
3-{N-(3-4-Chlorphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(3-4-Methoxyphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(3-4-Methylphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-[N-(5-Phenylpentyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-dip-hosphonat;
3-[N-(2-Phenyläthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diph-osphonat;
3-[N-(2-Phenoxyäthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-dip-hosphonat;
3-[N-(2-Phenylthioäthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1--diphosphonat;
3-{N-(3-Pyrid-2-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(2-Pyrid-2-yl)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(2-Pyrid-4-yl)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(3-Pyrid-3-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(3-Pyrid-4-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(4-Pyrid-2-yl)butyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat und
3-{N-(2-(2-PyridYlamino)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat.
3-[N-(4-Phenylbutyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diph-osphonat;
3-{N-(3-4-Chlorphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(3-4-Methoxyphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(3-4-Methylphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-[N-(5-Phenylpentyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-dip-hosphonat;
3-[N-(2-Phenyläthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diph-osphonat;
3-[N-(2-Phenoxyäthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-dip-hosphonat;
3-[N-(2-Phenylthioäthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1--diphosphonat;
3-{N-(3-Pyrid-2-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(2-Pyrid-2-yl)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(2-Pyrid-4-yl)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(3-Pyrid-3-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(3-Pyrid-4-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat;
3-{N-(4-Pyrid-2-yl)butyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat und
3-{N-(2-(2-PyridYlamino)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat.
Tabletten, enthaltend je 50 mg 3-[N-(3-Phenylpropyl)-N,N-dimethyl-
ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat oder ein Salz, z. B. das Dinatriumsalz,
davon können wie folgt hergestellt werden:
| Zusammensetzung (10 000 Tabletten) | |
| Wirkstoff|500,0 g | |
| Lactose | 500,0 g |
| Kartoffelstärke | 325,0 g |
| Gelatine | 8,0 g |
| Talk | 60,0 g |
| Magnesiumstearat | 10,0 g |
| Siliciumdioxid (hochdispers) | 20,0 g |
| Aethanol | q. s. |
Der Wirkstoff wird mit der Lactose und 292 g Kartoffelstärke vermischt, die Mischung
mit einer äthanolischen Lösung der Gelatine befeuchtet und durch ein Sieb granuliert.
Nach dem Trocknen mischt man den Rest der Kartoffelstärke, das Magnesiumstearat und
das Siliciumdioxid zu und preßt das Gemisch zu Tabletten von je 145,0 mg Gewicht und
50,0 mg Wirkstoffgehalt, die gewünschtenfalls mit Teilkerben zur feineren Anpassung der
Dosierung versehen sein können.
Lacktabletten, enthaltend je 100 mg 3-[N-(3-Phenylpropyl)-N,N-dimethyl-
ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat oder ein Salz, z. B. das Dinatriumsalz,
davon können wie folgt hergestellt werden:
| Zusammensetzung (für 1000 Lacktabletten) | |
| Wirkstoff|100,0 g | |
| Lactose | 100,0 g |
| Maisstärke | 70,0 g |
| Talk | 8,5 g |
| Calciumstearat | 1,5 g |
| Hydroxypropylose | 2,36 g |
| Schellack | 0,64 g |
| Wasser | q. s. |
| Methylenchlorid | q. s. |
Der Wirkstoff, die Lactose und 40 g der Maisstärke werden gemischt und mit einem
Kleister, hergestellt aus 15 g Maisstärke und Wasser (unter Erwärmen), befeuchtet und
granuliert. Das Granulat wird getrocknet, der Rest der Maisstärke, der Talk und das Calciumstearat
zugegeben und mit dem Granulat vermischt. Das Gemisch wird zu Tabletten
(Gewicht: 280 mg) verpreßt und diese mit einer Lösung der Hydroxypropyl-methylcellulose
und des Schellacks in Methylenchlorid lackiert; Endgewicht der Lacktablette:
283 mg.
Gelatinekapseln, enthaltend 100 mg Wirkstoff, z. B. 3-[N-(3-Phenylpropyl)-
N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat oder ein Salz, z. B.
das Dinatriumsalz, davon können z. B. folgendermaßen hergestellt werden:
| Zusammensetzung (für 1000 Kapseln) | |
| Wirkstoff|100,0 g | |
| mikrokristalline Zellulose | 30,0 g |
| Natriumlaurylsulfat | 2,0 g |
| Magnesiumstearat | 8,0 g |
Das Natriumlaurylsulfat wird durch ein Sieb mit einer Maschenweite von 0,2 mm zu dem
lyophilisierten Wirkstoff hinzugesiebt. Beide Komponenten werden innig vermischt. Dann
wird die mikrokristalline Zellulose durch ein Sieb mit einer Maschenweite von 0,9 mm
hinzugesiebt. Dann wird erneut 10 Minuten innig vermischt. Zuletzt wird das Magnesiumstearat
durch ein Sieb mit einer Maschenweite von 0,8 mm hinzugesiebt. Nach 3
minütigem weiterem Mischen werden je 390 mg der erhaltenen Formulierung in Gelatinesteckkapseln
der Größe 0 abgefüllt.
Eine 0,2%ige Injektions- oder Infusionslösung von 3-[N-(3-Phenylpropyl)-
N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat oder eines Salzes, z. B. des
Dinatriumsalzes, davon kann beispielsweise folgendermaßen hergestellt werden:
| Zusammensetzung (für 1000 Ampullen) | |
| Wirkstoff|5,0 g | |
| Natriumchlorid | 22,5 g |
| Phosphatpuffer pH=7,4 | 300,0 g |
| entmineralisiertes Wasser | ad 2500,0 ml |
Der Wirkstoff wird in 1000 ml Wasser gelöst und durch ein Mikrofilter filtriert. Man versetzt
mit der Pufferlösung und füllt mit Wasser auf 2500 ml auf. Zur Herstellung von
Dosiseinheitsformen werden je 1,0 oder 2,5 ml in Glasampullen abgefüllt, die dann je 2,0
bzw. 5,0 mg Wirkstoff enthalten.
In analoger Weise wie in den vorstehenden Beispielen beschrieben kann man
auch pharmazeutische Präparate, enthaltend eine andere Verbindung der Formel I gemäß
einem der vorhergehenden Herstellungsbeispiele herstellen.
Claims (31)
1. Verbindungen der Formel I
worin R₁ einen aromatischen Rest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine Gruppe der
Formel -[(CH₂) n -Z₁]- (Ia) darstellt, in der n für 0, 1, 2 oder 3 und Z₁ für eine Oxy-, gegebenenfalls
oxydierte Thio- oder gegebenenfalls aliphatisch substituierte Iminogruppe
steht, alk₁ und alk₂ gleiche oder verschiedene zweiwertige und R₁ und R₂ gleiche oder
verschiedene einwertige aliphatische Reste darstellen, und ihre Salze.
2. Verbindungen gemäß Anspruch 1 der Formel I, worin R₁ einen unsubstituierten oder
durch Niederalkyl, Niederalkoxy, Niederalkylendioxy, Hydroxy, Halogen und/oder Trifluormethyl
mono-, di- oder trisubstituierten Phenyl-, Naphthyl-, Imidazolyl-, Thiazolyl-,
Oxazolyl-, Pyridin-, Pyrimidin- oder Pyridazinrest bedeutet, Z für eine direkte Bindung
oder für eine Gruppe (Ia) steht, in der n 0, 1, 2 oder 3 ist und Z₁ Oxy, Thio, Sulfinyl, Sulfonyl,
Imino oder Niederalkylimino darstellt, alk₁ und alk₂ gleiche oder verschiedene
Niederalkylenreste bedeuten und R₂ und R₃ unabhängig voneinander für Niederalkyl oder
Niederalkenyl stehen und ihre Salze.
3. Verbindungen gemäß Anspruch 1 der Formel I, worin R₁ einen unsubstituierten oder
durch C₁-C₄-Alkyl, C₁-C₄-Alkoxy, C₁-C₄-Alkylendioxy, Hydroxy, Halogen der
Atomnummer bis und mit 35 und/oder Trifluormethyl mono- oder disubstituierten Phenyl-
oder Naphthylrest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine Gruppe (Ia) darstellt, in der
n für 0,1 oder 2 und Z₁ für Oxy, Thio, Sulfonyl, Imino oder C₁-C₄-Alkylimino steht, alk₁
C₂-C₇-Alkylen bedeutet, R₂ für C₁-C₄-Alkyl oder C₂-C₄-Alkenyl steht, R₃ C₁-C₄-Alkyl
ist und alk₂ C₂-C₄-Alkylen darstellt, und ihre Salze
4. Verbindungen gemäß Anspruch 1 der Formel I, worin R₁ einen unsubstituierten oder
durch C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl, C₁-C₄-Alkoxy, wie Methoxy, C₁-C₄-Alkylendioxy, wie
Methylendioxy oder Aethylendioxy, Hydroxy, Halogen der Atomnummer bis und mit 35,
wie Fluor oder Chlor, und/oder Trifluormethyl mono- oder disubstituierten Pyridin- oder
Pyrimidinrest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine Gruppe (Ia) darstellt, in der n für
0, 1 oder 2 und Z₁ für Oxy, Thio, Sulfonyl, Imino oder C₁-C₄-Alkylimino steht, alk₁
C₂-C₇-Alkylen bedeutet, R₂ für C₁-C₄-Alkyl oder C₂-C₄-Alkenyl steht, R₃ C₁-C₄-Alkyl ist
und alk₂ C₂-C₄-Alkylen darstellt, und ihre Salze.
5. Verbindungen gemäß Anspruch 1 der Formel I, worin R₁ einen unsubstituierten oder
durch C₁-C₄-Alkyl, wie Methyl, C₁-C₄-Alkoxy, wie Methoxy, C₁-C₄-Alkylendioxy, wie
Methylendioxy oder Aethylendioxy, Hydroxy, Halogen der Atomnummer bis und mit 35,
wie Fluor oder Chlor, und/oder Trifluormethyl mono- oder disubstituierten Phenyl- oder
Naphthylrest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine Gruppe (Ia) darstellt, in der n für
0 und Z₁ für Oxy, Thio, Sulfonyl, Imino oder C₁-C₄-Alkylimino steht, alk₁
C₂-C₇-Alkylen bedeutet, R₂ und R₃ für C₁-C₄-Alkyl stehen, und alk₂ C₂-C₄-Alkylen
darstellt, und ihre Salze.
6. Verbindungen gemäß Anspruch 1 der Formel I, worin R₁ einen unsubstituierten oder
durch C₁-C₄-Alkyl, C₁-C₄-Alkoxy, C₁-C₄-Alkylendioxy, Hydroxy, Halogen der
Atomnummer bis und mit 35 und/oder Trifluormethyl mono- oder disubstituierten
Pyridin- oder Pyrimidinrest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder eine Gruppe (Ia)
darstellt, in der n für 0 und und Z₁ für Oxy, Thio, Sulfonyl, Imino oder C₁-C₄-Alkylimino
steht, alk₁ C₂-C₇-Alkylen bedeutet R₂ und R₃ für C₁-C₄-Alkyl stehen, und alk₂
C₂-C₄-Alkylen darstellt, und ihre Salze.
7. Eine Verbindung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, worin Z eine direkte Bindung
bedeutet.
8. Eine Verbindung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, worin Z eine Gruppe der Formel
-[(CH₂) n -Z₁]- (Ia) darstellt, in der n für 0 steht.
9. Verbindungen gemäß Anspruch 1 der Formel I, worin R₁ unsubstituiertes oder
durch C₁-C₄-Alkyl, C₁-C₄-Alkoxy, Hydroxy, Halogen der Atomnummer bis und mit 35 oder
Trifluormethyl substituiertes Phenyl bedeutet, Z für eine direkte Bindung steht, alk₁
C₂-C₇-Alkylen darstellt, R₂ und R₃ unabhängig voneinander C₁-C₄-Alkyl bedeuten und
alk₂ Aethylen ist, und ihre Salze.
10. Verbindungen gemäß Anspruch 1 der Formel I, worin R₁ unsubstituiertes Pyridin oder
Pyrimidin bedeutet, Z für eine direkte Bindung steht, alk₁ C₂-C₄-Alkylen darstellt, R₂ und
R₃ unabhängig voneinander C₁-C₄-Alkyl bedeuten und alk₂ Aethylen ist, und ihre Salze.
11. 3-[N-(3-Phenylpropyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-dip-hosphonat;
oder ein Salz davon.
12. 3-[N-(4-Phenylbutyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diph-osphonat;
oder ein Salz davon.
13. 3-[N-[3-(4-Chlorphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propa-n-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
14. 3-{N-[3-(4-Methoxyphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
15. 3-{N-[3-(4-Methylphenyl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
16. 3-[N-[5-Phenylpentyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-dip-hosphonat
oder ein Salz davon.
17. 3-[N-[2-Phenyläthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-diph-osphonat
oder ein Salz davon.
18. 3-[N-[2-Phenoxyäthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1-dip-hosphonat
oder ein Salz davon.
19. 3-[N-[2-Phenylthioäthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan-1,1--diphosphonat
oder ein Salz davon.
20. 3-[N-[2-Benzolsulfonyläthyl)-N,N-dimethyl-ammonio]-1-hydroxy-propan--1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
21. 3-{N-[2-(2-Pyridylamino)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
22. 3-{N-[3-(Pyrid-2-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
23. 3-{N-[2-(Pyrid-2-yl)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
24. 3-{N-[2-(Pyrid-4-yl)äthyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
25. 3-{N-[3-(Pyrid-3-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
26. 3-{N-[3-(pyrid-4-yl)propyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
27. 3-{N-[4-(pyrid-2-yl)butyl]-N,N-dimethyl-ammonio}-1-hydroxy-propan-1,1-diphosphonat
oder ein Salz davon.
28. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 27 zur Anwendung in einem Verfahren
zur Behandlung des menschlichen oder tierischen Körpers.
29. Pharmazeutische Präparate, enthaltend eine Verbindung gemäß einem der Ansprüche
1 bis 28 oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz davon neben üblichen pharmazeutischen
Hilfs- und Trägerstoffen.
30. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I
worin R₁ einen aromatischen Rest bedeutet, Z eine direkte Bindung oder
eine Gruppe der
Formel -[(CH₂) n -Z₁]- (Ia) darstellt, in der n für 0, 1, 2 oder 3 und Z₁ für eine Oxy-, gegebenenfalls
oxydierte Thio- oder gegebenenfalls substituierte Iminogruppe
steht, alk₁ und alk₂ gleiche oder verschiedene zweiwertige und R₁ und R₂ gleiche oder
verschiedene einwertige aliphatische Reste darstellen, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet,
daß man
- a) in einer Verbindung der Formel worin R₁, Z, alk₁, R₂, R₃ und alk₂ die angegebenen Bedeutungen haben, Y₁ eine funktionell abgewandelte und Y₂ eine freie oder funktionell abgewandelte Phosphonogruppe bedeutet und X für ein Säureanion steht, funktionell abgewandeltes Phosphono Y₁ und gegebenenfalls Y₂ in die freie Phosphonogruppe überführt oder
- b) eine Verbindung der Formel mit einer Verbindung der Formel RB-Y (IVa) bzw. unter reduzierenden Bedingungen mit einer Verbindung der Formel RB′=O (IVb) umsetzt, worin RA eine Gruppe der Formel R₁-Z₀-alk₁- und RB eine Gruppe R₃ bzw. RB′ eine Gruppe R3′ oder RA eine Gruppe R₃ und RB eine Gruppe R₁-Z₀-alk₁ bzw. RB′ eine Gruppe der Formel R₁-Z₀-alk1′ darstellt, wobei R₁, alk₁ und R₃ die angegebenen Bedeutungen haben, Y reaktionsfähiges verestertes Hydroxy bedeutet, Z₀ Oxy, Thio oder gegebenenfalls aliphatisch substituiertes Imino Z₁ intermediär geschütztes Imino -NR₀-, worin R₀ eine übliche Aminoschutzgruppe ist, bedeutet und R3′ eine dem Rest R₃ entsprechende doppeltgebundene Gruppe R₃ bzw. alk1′ eine dem Rest alk₁ entsprechende doppeltgebundene Gruppe darstellt, oder
- c) eine Verbindung der Formel worin Y₃ Carboxy, Carbamyl oder Cyano bedeutet, mit Phosphortrioxid umsetzt, das Primärprodukt hydrolysiert und in einem ausgehend von Verbindungen der Formel V, worin Y₃ Cyano oder Carbamyl ist, erhaltenen Zwischenprodukte der Formel bzw. einem Salz davon die Aminogruppe durch Behandlung mit salpetriger Säure durch Hydroxy ersetzt, jeweils die Aminoschutzgruppe R₀ sofern vorhanden abspaltet und gewünschtenfalls eine erhaltene Verbindung in eine andere Verbindung der Formel I überführt, ein verfahrensgemäß erhältliches Isomerengemisch in die Komponenten auftrennt und das jeweils bevorzugte Isomere abtrennt und/oder eine verfahrensgemäß erhältliche freie Verbindung in ein Salz oder ein verfahrensgemäß erhältliches Salz in die entsprechende freie Verbindung überführt.
31. Verwendung einer Verbindung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 28 zur Behandlung
von auf Störungen des Calciumstoffwechsels zurückzuführende Erkrankungen.
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