DE4014276C1 - Cladding anchoring for industrial furnaces - involves anchor brick held in position by Z=shaped clamp legs engaging plate and claw system - Google Patents

Cladding anchoring for industrial furnaces - involves anchor brick held in position by Z=shaped clamp legs engaging plate and claw system

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DE4014276C1
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    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/14Supports for linings
    • F27D1/145Assembling elements

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verankerung für eine feuerfeste Auskleidung in einem Industrieofen, bestehend aus einer über einen Steg von der Stahlkonstruktion des Industrieofens mit Abstand von ihr getragenen, rechteckigen Platte, einer aus einem H-Profil bestehenden Klaue, deren Mittelsteg vor der Platte liegt und deren der Stahlkonstruktion zugewandte Schenkel mit aufeinander zu abgebogenen Enden die Platte hintergreifen, und aus einem Ankerstein, der zwischen den von der Stahlkonstruktion wegweisenden, mit dem Mittelsteg eine im Querschnitt im wesentlichen trapezförmige Rinne bildenden Schenkeln formschlüssig gehalten ist.
Eine solche Verankerung ist aus der Praxis bekannt. Die Montage erfolgt in der Weise, daß auf die Platte die Klaue aufgeschoben und in die Klaue der Ankerstein eingeschoben wird. Damit ist eine formschlüssige Festlegung des Ankersteins gegenüber der Stahlkonstruktion in zwei Raumkoordinaten gegeben. Die Festlegung in der dritten Raumkoordinaten erfolgt mittels Keilen, die zwischen der Platte und dem Mittelsteg der Klaue und zwischen dem Mittelsteg der Klaue und dem Ankerstein einzutreiben sind. Eine solche Verkeilung ist aufwendig. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Verankerung für die Auskleidung der Ofenwände vorgesehen ist und in diesem Fall die Klauen mit vertikaler Mittelachse angeordnet sind. In diesem Fall muß der Ankerstein beim Verkeilen von Hand oder durch Hilfsmittel abgestützt gehalten werden. Weiter ist von Nachteil, daß die Fixierung der Ankersteine mittels der Keile auf Kraftschluß beruht. Wegen der dafür notwendigen Kräfte ist es erforderlich, die Teile der Verankerung stärker zu dimensionieren, als für die eigentliche Halterung des Ankersteins notwendig ist.
Aus dem druckschriftlichen Stand der Technik (DE-Z: "Sprechsaal", 108) ist eine der vorbeschriebenen, aus der Praxis bekannten Verankerung in mehreren Elementen gleiche Verankerung bekannt. Diese bekannte Verankerung besteht aus einer mit Abstand von einer Stahlkonstruktion mittels eines Steges getragenen Platte, auf der eine Klaue sitzt, die im wesentlichen aus einem H-Profil besteht und mit ihrem Mittelsteg an der der Stahlkonstruktion abgewandten Seite der Platte anliegt, während ihre der Stahlkonstruktion zugewandten Schenkel mit abgebogenen Enden die Platte hintergreifen. Die der Stahlkonstruktion abgewandten Schenkel verlaufen divergierend und haben aufeinanderzu abgebogene Enden. Dazwischen ist ein Ankerstein formschlüssig gehalten. Mit einer solchen Konstruktion ist der Ankerstein in zwei senkrechten Raumkoordinaten, und zwar einer parallel zur Stahlkonstruktion verlaufenden Raumkoordinaten und einer senkrecht auf der Stahlkonstruktion stehenden Raumkoordinaten festgelegt. Wie die Festlegung in der dritten parallel zur Unterkonstruktion verlaufenden Raumkoordinaten zu erreichen ist, ist in der Druckschrift nicht dargestellt und beschrieben.
Bei einer weiteren druckschriftlich bekannten Verankerung (Prospekt der Firma Höganäs-Billesholms AB) dient zur formschlüssigen Halterung eines Fußes eines Ankersteins eine Klaue in Form eines U-Profils mit aufeinander zugewandten Schenkelenden und einer mindestens oberseitig angeordneten, aufgeschweißten Platte. Die so gestaltete Klaue trägt auf ihrer der Unterkonstruktion zugewandten Seite ein Auge, in das ein U-förmiger Bügel greift, der in einem anderen Auge gehalten ist, das an der Unterkonstruktion befestigt ist. Diese Konstruktion der Verankerung unterscheidet sich somit in ihrem gesamten Aufbau prinzipiell von den beiden beschriebenen aus der Praxis und aus dem druckschriftlichen Stand bekannten Verankerungen, deren gemeinsames charakteristisches Merkmal die Kombination von Platte und darauf formschlüssig gehaltener Klaue ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verankerung feuerfeste Auskleidungen in Industrieöfen zu schaffen, bei der unter Erhaltung des Konstruktionsprinzips von Platte und aufgesteckter Klaue bei leichter Montage der Ankerstein auch in dem dritten Raumkoordinaten sicher gehalten ist, ohne daß es dabei zu einer zusätzlichen Belastung der eventuell vergleichbar mit dem durch den Einsatz von Keilen auftretenden Belastung der Klaue kommt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Verankerung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß eine Z-förmige Klammer, die mit ihrem Verbindungssteg zwischen der Platte und dem Mittelsteg der Klaue eingesetzt ist, sich mit ihrem einen Schenkel auf der freien Stirnseite der Platte abstützt und mit ihrem anderen Schenkel den Ankerstein an dessen gegenüberliegenden freien Stirnseite abstützt.
Durch den Einsatz der Z-förmigen Klammer wird der Ankerstein auch in der dritten Raumkoordinaten formschlüssig festgelegt. Die gesamte Konstruktion der Verankerung braucht wegen des Wegfalls der durch Verkeilung sonst auftretenden zusätzlichen Belastung nur noch nach der für das Halten des Ankersteins erforderlichen Belastung dimensioniert zu werden. Der mit der Z-förmigen Klammer verbundene konstruktive und montagetechnische Aufwand ist im Vergleich zu dem Aufwand der Verkeilung gering. Schließlich ist von Vorteil, daß sich die erfindungsgemäße Verankerung an den herkömmlichen Verankerungen bei Erneuerung der feuerfesten Auskleidung verwirklichen läßt. Die Verankerung ist sowohl für eine feuerfeste Auskleidung der Decke als auch der Wände eines Industrieofens geeignet. Bei Verwendung für die feuerfeste Auskleidung von Wänden sollte die mittlere Symmetrieebene der Verankerung vertikal liegen, weil dann die Eigengewichte des Ankersteins und der Klaue über die Klammer auf die Platte übertragen werden. In diesem Fall werden die Eigengewichte ausgenutzt, um die Verankerung zusammenzuhalten.
Die Festlegung der Klammer an der Platte kann weiter dadurch verbessert werden, daß der sich auf der freien Stirnseite der Platte abstützende Schenkel mit einem abgebogenen Ende die Platte hintergreift. Weiter kann die Festlegung der Klammer verbessert werden, wenn der den Ankerstein abstützende Schenkel an der benachbarten freien Stirnseite des Mittelsteges anliegt. Diese Ausgestaltung läßt sich auch dann verwirklichen, wenn der Ankerstein gegenüber dieser Stirnseite vorsteht. In diesem Fall ist zwischen dem Verbindungssteg und dem den Ankerstein abstützenden Schenkel eine Stufe vorgesehen, die an der freien Stirnseite des Mittelsteges der Klaue anliegt.
Zweckmäßigerweise besteht die Klammer aus Flachmaterial. Diese kann dann die gesamte Breite zwischen den Stegen der Klaue ausfüllen. Man erhält auf diese Weise eine ausreichend tragfähige Konstruktion, die senkrecht zur Auskleidung wenig Bauraum beansprucht.
Zum Zwecke einer wackelfreien Festlegung der Klammer kann deren Verbindungssteg zwischen der Platte und dem Mittelsteg der Klaue wirksame Spreizelemente aufweisen. Bei einer aus Flachmaterial bestehenden Klaue können die Spreizelemente als aus dem Flachmaterial ausgestanzte Zungen ausgebildet sein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Verankerung für eine feuerfeste Auskleidung einer Wand in einem Industrieofen in Aufsicht,
Fig. 2 die Verankerung gemäß Fig. 1 in Seitenansicht und
Fig. 3 eine Klammer der Verankerung gemäß Fig. 1 in schematischer, isometrischer Darstellung.
Die Verankerung weist eine rechteckige Platte 1 auf, die über einen rückseitig angebrachten Steg 2 an einer in der Zeichnung angedeuteten Stahlkonstruktion 3 der Wand eines Industrieofens befestigt ist. Auf der Platte 1 sitzt eine Klaue 4 mit im wesentlichen H-förmigem Profil. Der Mittelsteg 5 der Klaue 4 liegt gegenüber der Vorderseite der Platte 1. Die auf die Stahlkonstruktion 3 gerichteten Schenkel 6, 7 sind an den Seiten der Platte 1 angordnet und hintergreifen mit ihren freien aufeinander zu gerichteten Enden 6′, 7′ die Platte 1.
Die von der Stahlkonstruktion 3 wegweisenden anderen Schenkel 8, 9 sind leicht aufeinander zu abgewinkelt und bilden mit dem Mittelsteg 5 eine trapezförmige Rinne, in der ein Ankerstein 10 mit einem entsprechend geformten Fuß 11 formschlüssig sitzt.
Die so weit beschriebene Halterung hält den Ankerstein 10 in beiden horizontalen Raumkoordinaten formschlüssig fest.
Zur Festlegung des Ankersteins 10 in der dritten Raumkoordinaten, der Vertikalen, dient eine Z-förmige Klammer 12, wie sie zum Beispiel in Fig. 3 dargestellt ist. Die Klammer 12 ist mit ihrem Verbindungssteg 13 zwischen der Platte 1 und dem Mittelsteg 5 der Klaue 4 angeordnet. Ihr auf die Stahlkonstruktion 3 zugekehrter Schenkel 14 stützt sich auf der oberen freien Stirnseite der Platte 1 ab, während ihr unterer von der Stahlkonstruktion 3 wegweisender Schenkel 15 den Fuß 11 des Ankersteins 10 abstützt. Das freie Ende des oberen Schenkels 14 ist umgebogen und hintergreift die Platte 1.
In der bevorzugten Ausführung gemäß Fig. 3 ist zwischen dem Verbindungssteg 13 und dem unteren Schenkel 15 eine Stufe 16 ausgebildet. Die Breite der Stufe 16 entspricht der Dicke des Mittelsteges 5 und die Höhe der Stufe 16 dem Überstand des Fußes 11 gegenüber der unteren Stirnseite des Mittelsteges 5, an der die Stufe 16 anliegt.
Eine weitere Besonderheit der Klammer 12 besteht darin, daß sie im Verbindungssteg 13 durch einen mäanderförmigen Stanzschnitt hergestellte Federzungen 17 aufweist, die dazu dienen, das Spiel des Verbindungssteges 13 in dem von der Platte 1 und dem Mittelsteg 5 gebildeten Spalt auszugleichen.
Die Montage der beschriebenen Verankerung erfolgt beispielsweise in der Weise, daß zunächst auf die Platte 1 die Klammer 12 gesteckt wird. Danach wird die Klaue 4 aufgesteckt. Dabei dient der Schenkel 15 beziehungsweise die Stufe 16 als Anschlag. Alternativ ist es auch möglich, zunächst die Klaue 4 auf die Klammer 12 aufzustecken und diese Einheit dann auf die Platte 1 aufzustecken. Schließlich wird der Ankerstein 10 mit seinem Fuß 11 aufgesteckt, wobei wiederum der Schenkel 15 als Anschlag dient. Im Ergebnis erhält man eine in allen drei Raumkoordinaten formschlüssig festgelegte, einfach zu montierende Verankerung.

Claims (7)

1. Verankerung für eine feuerfeste Auskleidung in einem Industrieofen, bestehend aus einem über einen Steg (2) von der Stahlkonstruktion (3) des Industrieofens mit Abstand von ihr getragenen rechteckigen Platte (1), einer aus einem H-Profil bestehenden Klaue (4), deren Mittelsteg (5) vor der Platte (1) liegt und deren der Stahlkonstruktion (3) zugewandte Schenkel (6, 7) mit aufeinander zu abgebogenen Enden (6′, 7′) die Platte (1) hintergreifen, und aus einem Ankerstein (10), der zwischen den von der Stahlkonstruktion (3) wegweisenden, mit dem Mittelsteg (5) eine im wesentlichen trapezförmige Rinne bildenden Schenkeln (8, 9) formschlüssig gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Z-förmige Klammer (12), die mit ihrem Verbindungssteg (13) zwischen der Platte (1) und dem Mittelsteg (5) der Klaue (4) eingesetzt ist, sich mit ihrem einen Schenkel (14) auf einer freien Stirnseite der Platte (1) abstützt und mit ihrem anderen Schenkel (15) den Ankerstein (10) an dessen gegenüberliegenden freien Stirnseite abstützt.
2. Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich auf der freien Stirnseite der Platte (1) abstützende Schenkel (14) mit einem abgebogenen Ende (14′) die Platte (1) hintergreift.
3. Verankerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Ankerstein (10) abstützende Schenkel (15) an der benachbarten freien Stirnseite des Mittelstegs (5) der Klaue (4) anliegt.
4. Verankerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verbindungssteg (13) und dem den Ankerstein (10) abstützenden Schenkel (15) eine Stufe (16) vorgesehen ist, die an der freien Stirnseite des Mittelsteges (5) der Klaue (4) anliegt.
5. Verankerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (12) aus Flachmaterial besteht.
6. Verankerung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg (13) der Klammer (12) zwischen der Platte (1) und dem Mittelsteg (5) der Klaue (4) wirksame Spreizelemente (17) aufweist.
7. Verankerung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizelemente (17) aus dem Flachmaterial ausgestanzte Zungen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2022248412A1 (de) * 2021-05-27 2022-12-01 Refractory Intellectual Property Gmbh & Co. Kg Haltevorrichtung zur halterung eines keramischen ankersteins an einer ofenwand, ein eine solche haltevorrichtung umfassender ofen sowie ein verfahren zur befestigung einer solchen haltevorrichtung an einer ofenwand
WO2022248411A1 (de) * 2021-05-27 2022-12-01 Refractory Intellectual Property Gmbh & Co. Kg Haltevorrichtung zur halterung eines keramischen ankersteins an einer ofenwand, ein eine solche haltevorrichtung umfassender ofen, ein verfahren zur befestigung einer solchen haltevorrichtung an einer ofenwand sowie keramischer ankerstein für eine solche haltevorrichtung

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Z.: Sprechsaal, 108. Jg., S. 206 *
Prospekt der Fa. Höganäs-Billesholms AB *

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