DE4014276C1 - Cladding anchoring for industrial furnaces - involves anchor brick held in position by Z=shaped clamp legs engaging plate and claw system - Google Patents
Cladding anchoring for industrial furnaces - involves anchor brick held in position by Z=shaped clamp legs engaging plate and claw systemInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verankerung für eine
feuerfeste Auskleidung in einem Industrieofen, bestehend
aus einer über einen Steg von der Stahlkonstruktion des
Industrieofens mit Abstand von ihr getragenen, rechteckigen
Platte, einer aus einem H-Profil bestehenden Klaue, deren
Mittelsteg vor der Platte liegt und deren der
Stahlkonstruktion zugewandte Schenkel mit aufeinander zu
abgebogenen Enden die Platte hintergreifen, und aus einem
Ankerstein, der zwischen den von der Stahlkonstruktion
wegweisenden, mit dem Mittelsteg eine im Querschnitt im
wesentlichen trapezförmige Rinne bildenden Schenkeln
formschlüssig gehalten ist.
Eine solche Verankerung ist aus der Praxis bekannt. Die
Montage erfolgt in der Weise, daß auf die Platte die Klaue
aufgeschoben und in die Klaue der Ankerstein eingeschoben
wird. Damit ist eine formschlüssige Festlegung des
Ankersteins gegenüber der Stahlkonstruktion in zwei
Raumkoordinaten gegeben. Die Festlegung in der dritten
Raumkoordinaten erfolgt mittels Keilen, die zwischen der
Platte und dem Mittelsteg der Klaue und zwischen dem
Mittelsteg der Klaue und dem Ankerstein einzutreiben sind.
Eine solche Verkeilung ist aufwendig. Dies ist insbesondere
dann der Fall, wenn die Verankerung für die Auskleidung der
Ofenwände vorgesehen ist und in diesem Fall die Klauen mit
vertikaler Mittelachse angeordnet sind. In diesem Fall muß
der Ankerstein beim Verkeilen von Hand oder durch
Hilfsmittel abgestützt gehalten werden. Weiter ist von
Nachteil, daß die Fixierung der Ankersteine mittels der
Keile auf Kraftschluß beruht. Wegen der dafür notwendigen
Kräfte ist es erforderlich, die Teile der Verankerung
stärker zu dimensionieren, als für die eigentliche Halterung
des Ankersteins notwendig ist.
Aus dem druckschriftlichen Stand der Technik (DE-Z:
"Sprechsaal", 108) ist eine der vorbeschriebenen, aus der
Praxis bekannten Verankerung in mehreren Elementen gleiche
Verankerung bekannt. Diese bekannte Verankerung besteht aus
einer mit Abstand von einer Stahlkonstruktion mittels eines
Steges getragenen Platte, auf der eine Klaue sitzt, die im
wesentlichen aus einem H-Profil besteht und mit ihrem
Mittelsteg an der der Stahlkonstruktion abgewandten Seite
der Platte anliegt, während ihre der Stahlkonstruktion
zugewandten Schenkel mit abgebogenen Enden die Platte
hintergreifen. Die der Stahlkonstruktion abgewandten
Schenkel verlaufen divergierend und haben aufeinanderzu
abgebogene Enden. Dazwischen ist ein Ankerstein
formschlüssig gehalten. Mit einer solchen Konstruktion ist
der Ankerstein in zwei senkrechten Raumkoordinaten, und
zwar einer parallel zur Stahlkonstruktion verlaufenden
Raumkoordinaten und einer senkrecht auf der
Stahlkonstruktion stehenden Raumkoordinaten festgelegt. Wie
die Festlegung in der dritten parallel zur Unterkonstruktion
verlaufenden Raumkoordinaten zu erreichen ist, ist in der
Druckschrift nicht dargestellt und beschrieben.
Bei einer weiteren druckschriftlich bekannten Verankerung
(Prospekt der Firma Höganäs-Billesholms AB) dient zur
formschlüssigen Halterung eines Fußes eines Ankersteins eine
Klaue in Form eines U-Profils mit aufeinander zugewandten
Schenkelenden und einer mindestens oberseitig angeordneten,
aufgeschweißten Platte. Die so gestaltete Klaue trägt auf
ihrer der Unterkonstruktion zugewandten Seite ein Auge, in
das ein U-förmiger Bügel greift, der in einem anderen Auge
gehalten ist, das an der Unterkonstruktion befestigt ist.
Diese Konstruktion der Verankerung unterscheidet sich somit
in ihrem gesamten Aufbau prinzipiell von den beiden
beschriebenen aus der Praxis und aus dem druckschriftlichen
Stand bekannten Verankerungen, deren gemeinsames
charakteristisches Merkmal die Kombination von Platte und
darauf formschlüssig gehaltener Klaue ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verankerung
feuerfeste Auskleidungen in Industrieöfen zu schaffen, bei
der unter Erhaltung des Konstruktionsprinzips von Platte und
aufgesteckter Klaue bei leichter Montage der Ankerstein auch
in dem dritten Raumkoordinaten sicher gehalten ist, ohne daß
es dabei zu einer zusätzlichen Belastung der eventuell
vergleichbar mit dem durch den Einsatz von Keilen
auftretenden Belastung der Klaue kommt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Verankerung der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß eine Z-förmige
Klammer, die mit ihrem Verbindungssteg zwischen der Platte
und dem Mittelsteg der Klaue eingesetzt ist, sich mit ihrem
einen Schenkel auf der freien Stirnseite der Platte abstützt
und mit ihrem anderen Schenkel den Ankerstein an dessen
gegenüberliegenden freien Stirnseite abstützt.
Durch den Einsatz der Z-förmigen Klammer wird der Ankerstein
auch in der dritten Raumkoordinaten formschlüssig
festgelegt. Die gesamte Konstruktion der Verankerung braucht
wegen des Wegfalls der durch Verkeilung sonst auftretenden
zusätzlichen Belastung nur noch nach der für das Halten
des Ankersteins erforderlichen Belastung dimensioniert zu
werden. Der mit der Z-förmigen Klammer verbundene
konstruktive und montagetechnische Aufwand ist im Vergleich
zu dem Aufwand der Verkeilung gering. Schließlich ist von
Vorteil, daß sich die erfindungsgemäße Verankerung an den
herkömmlichen Verankerungen bei Erneuerung der feuerfesten
Auskleidung verwirklichen läßt. Die Verankerung ist sowohl
für eine feuerfeste Auskleidung der Decke als auch der Wände
eines Industrieofens geeignet. Bei Verwendung für die
feuerfeste Auskleidung von Wänden sollte die mittlere
Symmetrieebene der Verankerung vertikal liegen, weil dann
die Eigengewichte des Ankersteins und der Klaue über die
Klammer auf die Platte übertragen werden. In diesem Fall
werden die Eigengewichte ausgenutzt, um die Verankerung
zusammenzuhalten.
Die Festlegung der Klammer an der Platte kann weiter dadurch
verbessert werden, daß der sich auf der freien Stirnseite
der Platte abstützende Schenkel mit einem abgebogenen Ende
die Platte hintergreift. Weiter kann die Festlegung der
Klammer verbessert werden, wenn der den Ankerstein
abstützende Schenkel an der benachbarten freien Stirnseite
des Mittelsteges anliegt. Diese Ausgestaltung läßt sich auch
dann verwirklichen, wenn der Ankerstein gegenüber dieser
Stirnseite vorsteht. In diesem Fall ist zwischen dem
Verbindungssteg und dem den Ankerstein abstützenden Schenkel
eine Stufe vorgesehen, die an der freien Stirnseite des
Mittelsteges der Klaue anliegt.
Zweckmäßigerweise besteht die Klammer aus Flachmaterial.
Diese kann dann die gesamte Breite zwischen den Stegen der
Klaue ausfüllen. Man erhält auf diese Weise eine ausreichend
tragfähige Konstruktion, die senkrecht zur Auskleidung
wenig Bauraum beansprucht.
Zum Zwecke einer wackelfreien Festlegung der Klammer kann
deren Verbindungssteg zwischen der Platte und dem Mittelsteg
der Klaue wirksame Spreizelemente aufweisen. Bei einer aus
Flachmaterial bestehenden Klaue können die Spreizelemente
als aus dem Flachmaterial ausgestanzte Zungen ausgebildet
sein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Verankerung für eine feuerfeste
Auskleidung einer Wand in einem
Industrieofen in Aufsicht,
Fig. 2 die Verankerung gemäß Fig. 1 in Seitenansicht
und
Fig. 3 eine Klammer der Verankerung gemäß Fig. 1
in schematischer, isometrischer Darstellung.
Die Verankerung weist eine rechteckige Platte 1 auf, die
über einen rückseitig angebrachten Steg 2 an einer in der
Zeichnung angedeuteten Stahlkonstruktion 3 der Wand eines
Industrieofens befestigt ist. Auf der Platte 1 sitzt eine
Klaue 4 mit im wesentlichen H-förmigem Profil. Der
Mittelsteg 5 der Klaue 4 liegt gegenüber der Vorderseite der
Platte 1. Die auf die Stahlkonstruktion 3 gerichteten
Schenkel 6, 7 sind an den Seiten der Platte 1 angordnet und
hintergreifen mit ihren freien aufeinander zu gerichteten
Enden 6′, 7′ die Platte 1.
Die von der Stahlkonstruktion 3 wegweisenden anderen
Schenkel 8, 9 sind leicht aufeinander zu abgewinkelt und
bilden mit dem Mittelsteg 5 eine trapezförmige Rinne, in
der ein Ankerstein 10 mit einem entsprechend geformten Fuß
11 formschlüssig sitzt.
Die so weit beschriebene Halterung hält den Ankerstein 10 in
beiden horizontalen Raumkoordinaten formschlüssig fest.
Zur Festlegung des Ankersteins 10 in der dritten
Raumkoordinaten, der Vertikalen, dient eine Z-förmige
Klammer 12, wie sie zum Beispiel in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Klammer 12 ist mit ihrem Verbindungssteg 13 zwischen der
Platte 1 und dem Mittelsteg 5 der Klaue 4 angeordnet. Ihr
auf die Stahlkonstruktion 3 zugekehrter Schenkel 14 stützt
sich auf der oberen freien Stirnseite der Platte 1 ab,
während ihr unterer von der Stahlkonstruktion 3 wegweisender
Schenkel 15 den Fuß 11 des Ankersteins 10 abstützt. Das
freie Ende des oberen Schenkels 14 ist umgebogen und
hintergreift die Platte 1.
In der bevorzugten Ausführung gemäß Fig. 3 ist zwischen dem
Verbindungssteg 13 und dem unteren Schenkel 15 eine Stufe 16
ausgebildet. Die Breite der Stufe 16 entspricht der Dicke
des Mittelsteges 5 und die Höhe der Stufe 16 dem Überstand
des Fußes 11 gegenüber der unteren Stirnseite des
Mittelsteges 5, an der die Stufe 16 anliegt.
Eine weitere Besonderheit der Klammer 12 besteht darin, daß
sie im Verbindungssteg 13 durch einen mäanderförmigen
Stanzschnitt hergestellte Federzungen 17 aufweist, die dazu
dienen, das Spiel des Verbindungssteges 13 in dem von der
Platte 1 und dem Mittelsteg 5 gebildeten Spalt
auszugleichen.
Die Montage der beschriebenen Verankerung erfolgt
beispielsweise in der Weise, daß zunächst auf die Platte 1
die Klammer 12 gesteckt wird. Danach wird die Klaue 4
aufgesteckt. Dabei dient der Schenkel 15 beziehungsweise die
Stufe 16 als Anschlag. Alternativ ist es auch möglich,
zunächst die Klaue 4 auf die Klammer 12 aufzustecken und
diese Einheit dann auf die Platte 1 aufzustecken.
Schließlich wird der Ankerstein 10 mit seinem Fuß 11
aufgesteckt, wobei wiederum der Schenkel 15 als Anschlag
dient. Im Ergebnis erhält man eine in allen drei
Raumkoordinaten formschlüssig festgelegte, einfach zu
montierende Verankerung.
Claims (7)
1. Verankerung für eine feuerfeste Auskleidung in
einem Industrieofen, bestehend aus einem über einen Steg
(2) von der Stahlkonstruktion (3) des Industrieofens mit
Abstand von ihr getragenen rechteckigen Platte (1), einer
aus einem H-Profil bestehenden Klaue (4), deren Mittelsteg
(5) vor der Platte (1) liegt und deren der
Stahlkonstruktion (3) zugewandte Schenkel (6, 7) mit
aufeinander zu abgebogenen Enden (6′, 7′) die Platte (1)
hintergreifen, und aus einem Ankerstein (10), der zwischen
den von der Stahlkonstruktion (3) wegweisenden, mit dem
Mittelsteg (5) eine im wesentlichen trapezförmige Rinne
bildenden Schenkeln (8, 9) formschlüssig gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine
Z-förmige Klammer (12), die mit ihrem Verbindungssteg (13)
zwischen der Platte (1) und dem Mittelsteg (5) der Klaue
(4) eingesetzt ist, sich mit ihrem einen Schenkel (14) auf
einer freien Stirnseite der Platte (1) abstützt und mit
ihrem anderen Schenkel (15) den Ankerstein (10) an dessen
gegenüberliegenden freien Stirnseite abstützt.
2. Verankerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der sich
auf der freien Stirnseite der Platte (1) abstützende
Schenkel (14) mit einem abgebogenen Ende (14′) die Platte
(1) hintergreift.
3. Verankerung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der den
Ankerstein (10) abstützende Schenkel (15) an der
benachbarten freien Stirnseite des Mittelstegs (5) der
Klaue (4) anliegt.
4. Verankerung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Verbindungssteg (13) und dem den Ankerstein (10)
abstützenden Schenkel (15) eine Stufe (16) vorgesehen ist,
die an der freien Stirnseite des Mittelsteges (5) der Klaue
(4) anliegt.
5. Verankerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Klammer (12) aus Flachmaterial besteht.
6. Verankerung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Verbindungssteg (13) der Klammer (12) zwischen der Platte
(1) und dem Mittelsteg (5) der Klaue (4) wirksame
Spreizelemente (17) aufweist.
7. Verankerung nach Anspruch 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Spreizelemente (17) aus dem Flachmaterial ausgestanzte
Zungen sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904014276 DE4014276C1 (en) | 1990-05-04 | 1990-05-04 | Cladding anchoring for industrial furnaces - involves anchor brick held in position by Z=shaped clamp legs engaging plate and claw system |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4014276C1 true DE4014276C1 (en) | 1992-01-02 |
Family
ID=6405676
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| DE19904014276 Expired - Fee Related DE4014276C1 (en) | 1990-05-04 | 1990-05-04 | Cladding anchoring for industrial furnaces - involves anchor brick held in position by Z=shaped clamp legs engaging plate and claw system |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4014276C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022248412A1 (de) * | 2021-05-27 | 2022-12-01 | Refractory Intellectual Property Gmbh & Co. Kg | Haltevorrichtung zur halterung eines keramischen ankersteins an einer ofenwand, ein eine solche haltevorrichtung umfassender ofen sowie ein verfahren zur befestigung einer solchen haltevorrichtung an einer ofenwand |
| WO2022248411A1 (de) * | 2021-05-27 | 2022-12-01 | Refractory Intellectual Property Gmbh & Co. Kg | Haltevorrichtung zur halterung eines keramischen ankersteins an einer ofenwand, ein eine solche haltevorrichtung umfassender ofen, ein verfahren zur befestigung einer solchen haltevorrichtung an einer ofenwand sowie keramischer ankerstein für eine solche haltevorrichtung |
-
1990
- 1990-05-04 DE DE19904014276 patent/DE4014276C1/de not_active Expired - Fee Related
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| DE-Z.: Sprechsaal, 108. Jg., S. 206 * |
| Prospekt der Fa. Höganäs-Billesholms AB * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022248412A1 (de) * | 2021-05-27 | 2022-12-01 | Refractory Intellectual Property Gmbh & Co. Kg | Haltevorrichtung zur halterung eines keramischen ankersteins an einer ofenwand, ein eine solche haltevorrichtung umfassender ofen sowie ein verfahren zur befestigung einer solchen haltevorrichtung an einer ofenwand |
| WO2022248411A1 (de) * | 2021-05-27 | 2022-12-01 | Refractory Intellectual Property Gmbh & Co. Kg | Haltevorrichtung zur halterung eines keramischen ankersteins an einer ofenwand, ein eine solche haltevorrichtung umfassender ofen, ein verfahren zur befestigung einer solchen haltevorrichtung an einer ofenwand sowie keramischer ankerstein für eine solche haltevorrichtung |
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