DE4015183A1 - Staubarme oder staubfreie farbstoffpraeparationen - Google Patents

Staubarme oder staubfreie farbstoffpraeparationen

Info

Publication number
DE4015183A1
DE4015183A1 DE4015183A DE4015183A DE4015183A1 DE 4015183 A1 DE4015183 A1 DE 4015183A1 DE 4015183 A DE4015183 A DE 4015183A DE 4015183 A DE4015183 A DE 4015183A DE 4015183 A1 DE4015183 A1 DE 4015183A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diol
dye
parts
dyeing
pentane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4015183A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dr Mischke
Konrad Dr Opitz
Karl Dr Rebsamen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE4015183A priority Critical patent/DE4015183A1/de
Priority to US07/949,557 priority patent/US5366512A/en
Priority to JP3508468A priority patent/JP2581866B2/ja
Priority to EP91909302A priority patent/EP0544676B1/de
Priority to DE59106633T priority patent/DE59106633D1/de
Priority to CS911356A priority patent/CS135691A2/cs
Priority to PCT/EP1991/000868 priority patent/WO1991018059A1/de
Priority to KR1019920702819A priority patent/KR960011060B1/ko
Priority to ES91909302T priority patent/ES2081479T3/es
Priority to CA002082628A priority patent/CA2082628C/en
Priority to BR919106437A priority patent/BR9106437A/pt
Priority to AR91319658A priority patent/AR244755A1/es
Priority to PT97645A priority patent/PT97645B/pt
Priority to TR45891A priority patent/TR27304A/xx
Publication of DE4015183A1 publication Critical patent/DE4015183A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0071Process features in the making of dyestuff preparations; Dehydrating agents; Dispersing agents; Dustfree compositions
    • C09B67/0092Dyes in solid form
    • C09B67/0094Treatment of powders, e.g. antidusting

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

Die Erfindung liegt auf dem technischen Gebiet der Farbstoffpräparationen.
Pulverförmige Farbstoffpräparationen werden industriell im großen Umfang produziert und verwendet, z. B. zur Herstellung von Klotz- und Färbeflotten für das Färben textiler Materialien und zur Herstellung von Druckpasten, mit denen Papier und Textilien bedruckt werden. Pulverförmige Farbstoffpräparationen neigen sowohl bei der Herstellung als auch bei der Anwendung zum Stauben. Diese Staubentwicklung kann zu Farbstoffverlusten, zur Verschmutzung von Arbeitsplätzen und Ware sowie zu gesundheitlichen Gefährdungen der mit der Handhabung solcher staubenden Präparationen befaßten Personen führen.
Zur Lösung dieses Problems hat es mannigfache Anstrengungen in unterschiedliche Richtungen gegeben.
So wurden bspw. flüssige Präparationen und Granulate entwickelt. Flüssige Präparationen besitzen naturgemäß das Staubproblem nicht, haben aber andere Nachteile, wie begrenzte Lagerbeständigkeiten und niedrige Farbstoffgehalte, was erhöhte Verpackungs-, Lager- und Transportkosten bedingt. Zudem lassen sich flüssige Präparationen nur von ausreichend gut löslichen Farbstoffen herstellen. Granulate erfordern spezielle Herstellungstechnologien und können nur mit zusätzlichen und teuren Apparaturen produziert werden. Darüber hinaus sind die meisten Granulate ebenfalls nicht staubfrei oder bilden spätestens beim Ab- oder Umfüllen oder während des Transports Staub. Sie müssen deshalb wie Pulver mit Entstaubungsmitteln, wenn auch mit geringeren Mengen, behandelt werden.
Andererseits wurden vielfältige Anstrengungen unternommen, pulverförmige Farbstoffe durch Zusatz von Entstaubungsmitteln in eine staubarme oder staubfreie Form zu bringen. Zu diesem Zweck wurden bspw. Phthalsäureester, Silikone, Dodecylbenzol, Tenside sowie Mineralöl allein oder in Kombination mit nichtionogenen, anionischen oder kationischen Tensiden eingesetzt (s. bspw. US-Patentschriften 26 04 469 und 35 60 134, Deutsche Patentschrift 8 34 237, Deutsche Offenlegungsschrift 25 23 096, Deutsche Auslegungsschrift 11 17 582 und Europäische Patentanmeldungs-Veröffentlichung 00 23 638 A).
Die Anwendung all dieser Entstaubungsmittel bzw. -methoden ist aber mit beträchtlichen Risiken und Nachteilen verbunden. Mineralöle und andere nicht wasserlösliche Entstaubungsmittel verschlechtern in der Regel die für energiesparende Kaltfärbeverfahren wichtige Kaltwasserlöslichkeit. Hinzu kommt die Bildung öliger Abscheidungen in den Färbeflotten, wodurch fleckige, unegale Färbungen verursacht werden können. Dem sollen die Tensidzusätze entgegenwirken, die außerdem die gleichmäßige Verteilung der wasserunlöslichen Entstaubungsmittel ermöglichen sollen, wenn diese den Farbstofflösungen, -dispersionen oder -suspensionen schon vor der Trocknung, z. B. Sprühtrocknung, zugesetzt werden. Abgesehen von der unerwünschten, weil beim technischen Ablauf des Färbens störenden Schaumentwicklung der Tenside, können bei Verwendung nichtionogener Tenside allein oder in Kombination mit Mineralöl insbesondere unter den beim Färben mit Reaktivfarbstoffen üblichen Bedingungen, nämlich Zusatz von Elektrolyten (wie Natriumchlorid oder Natriumsulfat) und Alkali (wie Natriumcarbonat oder Natronlauge), ebenfalls ölige Abscheidungen in den Färbeflotten auftreten, entweder weil unter den Färbebedingungen die Mineralöl-Tensid-Emulsionen brechen oder der Trübungspunkt der nichtiogenen Tenside bis auf Färbetemperatur oder darunter herabgesetzt wird.
Seit man erkannte, daß staubende Farbstoffe auch eine gesundheitliche Gefährdung der damit umgehenden Personen zur Folge haben können, werden wesentlich höhere Anforderungen an die Entstaubung der Farbstoffe gestellt. So genügen Staubwerte, mit denen in der oben erwähnten deutschen Auslegeschrift und europäischen Patentanmeldungs- Veröffentlichung "staubfreie" und "staubarme" von staubenden Farbstoffpräparationen abgegrenzt werden, den heutigen Anforderungen in keiner Weise. Auch kann man Farbstoffpulver mit einem Staubwert von unterhalb 10 nicht generell als staubfrei bezeichnen. So kann ein Farbstoffpulver mit einer Staubzahl von kleiner als 5 durchaus noch soviel Feinstaub entwickeln, daß eine gesundheitliche Schädigung der damit in Kontakt kommenden Personen nicht auszuschließen ist. Es wurde deshalb eine Methode entwickelt (s. Melliand Textilberichte 1989, Seiten 690-692), mit der der auftretende Staub abfiltriert und die Menge des Filterbelages (im nachfolgenden als "Filterwert" bezeichnet) bestimmt wird. Hierbei bedeutet ein Filterwert von 1 eine hohe Staubentwicklung, während ein Filterwert von 5 anzeigt, daß ein Staubbelag auf dem Filter nicht erkennbar war. Sehr gut entstaubte Farbstoffpräparationen, die die heutigen Anforderungen in der Praxis erfüllen, müssen Filterwerte von über 3 aufweisen.
Mit den Entstaubungsmitteln, die in bekannten mehr oder weniger staubarmen Farbstoffpräparationen enhalten sind, lassen sich in vielen Fällen durch erhöhten Zusatz zwar Filterwerte von größer als 3 erreichen, die Nachteile solcher Farbstoffpräparationen, wie Schaumbildung, ölige Abscheidungen oder verschlechterte Löslichkeit, werden dabei aber noch verstärkt.
Es wurde nun gefunden, daß durch Verwendung von Alkandiolen mit 4 bis 8 C-Atomen als Entstaubungsmittel hervorragende Farbstoffpräparationen mit guter Kaltwasserlöslichkeit erhalten werden, die die Nachteile der bekannten, mehr oder weniger gut entstaubten Farbstoffpräparationen nicht aufweisen und keine oder nur äußerst geringe Neigung zum Stauben zeigen.
Die Erfindung betrifft deshalb die Verwendung eines Alkandiols mit 4 bis 8 C-Atomen oder einer Mischung solcher Alkandiole als Entstaubungsmittel in festen, pulverförmigen Farbstoffpräparationen und des weiteren feste, pulverförmige Präparationen von Farbstoffen, die durch den Gehalt eines Alkandiols mit 4 bis 8 C-Atomen gekennzeichnet sind.
Die erfindungsgemäßen Farbstoffpräparationen können Feststoffpräparationen von gut wasserlöslichen, schwer wasserlöslichen oder wasserunlöslichen Farbstoffen sein, wie von anionischen, kationischen oder nichtionischen Farbstoffe, beispielsweise von Direktfarbstoffen, Säurefarbstoffen, Küpenfarbstoffen, Dispersionsfarbstoffen oder Reaktivfarbstoffen, die den unterschiedlichsten chemischen Klassen, wie den Monoazo-, Disazo-, Polyazo-, Stilben-, Coumarin-, Triphenylmethan-, Oxazin- oder Phthalocyanin-Farbstoffen und deren Metallkomplex- Farbstoffen, wie Kupfer-, Nickel-, Chrom- oder Kobaltkomplex-Azofarbstoffen und Kupfer- und Nickelphthalocyaninfarbstoffen, angehören. Da die oben genannten Nachteile der bekannten Farbstoffpräparationen besonders bei Reaktivfarbstoffen zum Tragen kommen, besitzt die vorliegende Erfindung für diese Farbstoffklasse die größte Bedeutung.
Erfindungsgemäß verwendbare Alkandiole sind beispielsweise
n-Butan-1,3-diol, n-Pentan-1,5-diol, n-Pentan-2,5-diol,
n-Pentan-2,3-diol, Neopentylglykol, n-Hexan-2,5-diol und 2-Methyl-pentan-2,4-diol.
Die erfindungsgemäßen staubarmen Farbstoffpräparationen werden erfindungsgemäß in der Weise hergestellt, daß man die Alkandiole entweder der Farbstofflösung, -dispersion oder -suspension vor der Trocknung, z. B. Sprühtrocknung, zusetzt oder mit dem trockenen Farbstoffpulver vermischt. Andere Stell- und/oder Hilfsmittel können ebenso vor oder nach der Trocknung zugesetzt werden. Die Alkandiole können allein oder in Mischung miteinander verwendet werden. Eine Mischung von zwei oder mehr der Alkandiole wird vor allem dann eingesetzt, wenn ein Diol bei Raumtemperatur nicht flüssig ist (wie bspw. Neopentylglykol) und dessen Zusatz nach der Trocknung erfolgen soll. Die Verflüssigung eines festen Diols zwecks Zusatz nach dem Trocknen kann auch durch Mischung mit wenig Wasser oder durch geringe Erwärmung erfolgen.
Die erfindungsgemäßen Farbstoffpräparationen können noch die je nach Farbstoffklasse erforderlichen und üblichen Stell­ und Hilfsmittel, wie anorganische Salze (bspw. Natriumchlorid oder -sulfat), Dispergiermittel (bspw. Ligninsulfonate oder gegebenenfalls alkylsubstituierte Naphthalinsulfonsäure- Formaldehyd-Kondensationsprodukte), Puffersubstanzen (bspw. Alkalisalze der Phosphorsäure, der Essigsäure, der Borsäure oder der Zitronensäure), Netzmittel oder Reduktionsinhibitoren in üblichen Mengen enthalten.
Die erfindungsgemäßen Farbstoffpräparationen können die Farbstoffe in weiten Grenzen enthalten, bspw. in Mengen von 20 bis 80 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge der Präparation. Bevorzugt sind Farbstoffpräparationen mit einem Farbstoffgehalt von 30 bis 70 Gew.-%. In der Regel enthalten die Präparationen, insbesondere, wenn es sich um wasserlösliche Farbstoffe handelt, übliche Stellmittel (bspw. Elektrolyte, wie Natriumsulfat, Natriumchlorid oder Kaliumchlorid) mit einem Gehalt von 10 bis 60 Gew.-%. Die erfindungsgemäß verwendbaren Alkandiole sind in den Präparationen zu 0,5 bis 20 Gew.-%, bevorzugt zwischen 1 bis 10 Gew.-%, enthalten. Andere der oben genannten Hilfsmittel, wie Puffersubstanzen, Dispergiermittel etc., können in summa in den Präparationen bis zu 40 Gew.-% enthalten sein. Die Gesamtmenge der Komponenten in den Präparationen addiert sich naturgemäß auf 100 Gew.-%.
Die Erfindung betrifft weiterhin die Verwendung der erfindungsgemäßen festen Farbstoffpräparationen zum Färben von für den jeweiligen Farbstofftyp üblichen Materialien nach für den Farbstofftyp und den Materialtyp gängigen Färbeverfahren. Die Materialien, die mittels der erfindungsgemäßen Präparationen gefärbt werden können, können in Form von Massen, wie beispielsweise Folien, oder als Fasermaterialien vorliegen. Solche Materialien sind beispielsweise carbonamid- und/oder hydroxygruppenhaltige Materialien synthetischen oder natürlichen Ursprungs, wie synthetische Polyamide, Wolle und Haare, Polyvinylalkohole und regenerierte und natürliche Cellulosefasermaterialien, wie Viskoseseide und Baumwolle. Erfindungsgemäße Farbstoffpräparationen mit faserreaktiven Farbstoffen oder Säurefarbstoffen eignen sich, wie für diese Farbstofftypen bekannt, vorzugsweise zum Färben von synthetischen und natürlichen Polyamiden und von natürlichen Cellulosefasermaterialien. Weitere Materialien, die mit erfindungsgemäßen Präparationen, die beispielsweise Dispersionsfarbstoffe enthalten, mit Vorteil gefärbt werden können, sind beispielsweise Polyurethan-, Polyacrylnitril- und Polyestermaterialien oder Celluloseacetate in Form von Massen oder Fasermaterialien. Erfindungsgemäße Farbstoffpräparationen mit kationischen (basischen) Farbstoffen sind beispielsweise zum Färben von sauer modifizierten Polyacrylnitrilmaterialien, insbesondere in Form von Fasern, geeignet. Weiterhin lassen sich mit den erfindungsgemäßen Farbstoffpräparationen, die sowohl anionische oder kationische als auch wasserunlösliche oder wasserschwerlösliche Farbstoffe enthalten, Materialien aus Cellulosefaserabkömmlingen, wie Papier, bspw. durch Bedrucken, färben.
Die nachstehenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung. Teile sind Gewichtsteile, sofern nicht anders vermerkt. Gewichtsteile stehen zu Volumen-Teilen im Verhältnis wie Kilogramm zu Liter.
Beispiel 1
308 Teile eines elektrolythaltigen (vorwiegend natriumchloridhaltigen) Pulvers des bekannten Farbstoffes der Formel
mit einem Farbstoffgehalt von 81 Gew.-% wurden mit 167 Teilen des Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäure- Formaldehyd-Kondensationsproduktes mit einem Sulfonierungsgrad von 80 bis 120% und einem durchschnittlichen Molgewicht von etwa 6500 sowie mit 25 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol in einem Mischer homogenisiert. Die erhaltene Farbstoffpräparation ist gut wasserlöslich und hat einen Filterwert von 4. Auch nach viermonatiger Lagerung bei Raumtemperatur oder nach vierwöchiger Lagerung bei 40°C blieb dieser Entstaubungswert unverändert.
Die Farbstoffpräparation kann gemäß den für faserreaktive Farbstoffe üblichen Anwendungsmethoden zum Färben von beispielsweise Cellulosefasermaterialien, wie Baumwolle, in farbstarken, echten Tönen eingesetzt werden; das erfindungsgemäß verwendete Entstaubungsmittel beeinflußt die gute Qualität der Färbungen und Drucke in keiner Weise.
Beispiel 2
Die Herstellung einer erfindungsgemäßen Farbstoffpräparation erfolgte gemäß den Angaben des Beispieles 1, jedoch wurden anstelle des Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensationsproduktes 83,5 Teile Natriumsulfat und 83,5 Teile eines handelsüblichen Natrium-Ligninsulfonats verwendet. Die Farbstoffpräparation besitzt die gleichen guten Eigenschaften wie die des Beispieles 1.
Beispiel 3
In einer Mischapparatur wurden 254 Teile eines elektrolythaltigen (vorwiegend natriumsulfathaltigen) Pulvers des Farbstoffes der Formel
(bekannt aus Beispiel 3 der US-PS 42 71 072) mit einem Farbstoffgehalt von 81 Gew.-% zunächst mit 15,5 Teilen Natriumsulfat und 15,5 Teilen des Natriumsalzes eines handelsüblichen Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensationsproduktes mit einem Sulfonierungsgrad von 80 bis 120% und einem Molgewicht von etwa 6500 und anschließend mit 15 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol zu einer homogenen Mischung vermischt. Die erhaltene erfindungsgemäße Farbstoffpräparation ist gut wasserlöslich. Ihr Filterwert wurde mit 5 bestimmt. Dieser exzellente Entstaubungsgrad zeigt sich selbst nach einer Lagerung bei 40°C während 6 Wochen unverändert.
Die Farbstoffpräparation kann gemäß den für faserreaktive Farbstoffe üblichen Anwendungsmethoden zum Färben von beispielsweise Cellulosefasermaterialien, wie Baumwolle, in farbstarken, echten Tönen eingesetzt werden; das erfindungsgemäß verwendete Entstaubungsmittel beeinflußt die gute Qualität der Färbungen und Drucke in keiner Weise.
Beispiel 4
In einer Mischapparatur wurden 78 Teile eines elektrolythaltigen (vorwiegend natriumchloridhaltigen) Pulvers des Farbstoffes der Formel
(bekannt aus Spalte 8, Zeilen 24 bis 26, bzw. Beispiel 2 der US-PS 47 07 545) mit einem Farbstoffgehalt von 75,5 Gew.-% mit 16 Teilen Natriumsulfat und 6 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol zu einer homogenen Mischung vermischt. Die erhaltene Farbstoffpräparation ist nicht nur in warmem Wasser gut löslich, sondern auch in kaltem Wasser, und zeigt einen Filterwert von 3-4. Diese vorteilhafte Eigenschaft des nur sehr geringen Staubens der erfindungsgemäßen Farbstoffpräparation bleibt auch bei einer Lagerung von über 6 Monaten bei Raumtemperatur und bei Lagerung bei 40°C während 4 Wochen unverändert. Die Farbstoffpräparation kann gemäß den für faserreaktive Farbstoffe üblichen Anwendungsmethoden zum Färben von beispielsweise Cellulosefasermaterialien, wie Baumwolle, in farbstarken, echten Tönen eingesetzt werden; das erfindungsgemäß verwendete Entstaubungsmittel beeinflußt die gute Qualität der Färbungen und Drucke in keiner Waise.
Beispiel 5
388 Teile eines elektrolythaltigen Pulvers das aus der Deutschen Offenlegungsschrift 11 79 317 bekannten Farbstoffes der Formel
mit einem Farbstoffgehalt von 79,3 Gew.-% wurden mit 182 Teilen eines handelsüblichen Naphthalinsulfonsäure- Formaldehyd-Kondensationsproduktes (als Natriumsalz) mit einem Sulfierungsgrad von 80 bis 120% und einem Molgewicht von etwa 6500 und 30 Teile 2-Methyl-pentan-2,4-diol homogen vermischt. Die erhaltene erfindungsgemäße Farbstoffpräparation ist nicht nur gut in warmen, sondern auch gut in kaltem Wasser löslich. Sie ist nicht staubend und zeigt einen Filterwert von 5, der auch nach einer Lagerung von über 6 Monaten bei Raumtemperatur oder bei einer Lagerung von 6 Wochen bei 40°C unverändert ermittelt wurde.
Beispiel 6
64,7 Teile des in Beispiel 5 verwendeten Ausgangs- Farbstoffpulvers wurden mit 30,3 Teilen des Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensationsproduktes mit einem Sulfierungsgrad von 80 bis 120% und einem Molgewicht von etwa 6500 und 5 Teilen n-Butan-1,3-diol homogen vermischt. Die erhaltene, auch in kaltem Wasser sehr gut lösliche erfindungsgemäße Farbstoffpräparation zeigt einen Filterwert von 4, der auch nach einer Lagerung von 6 Monaten bei Raumtemperatur oder bei einer Lagerung von 6 Wochen bei 40°C unverändert blieb. Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Farbstoffpräparation nach den in der Technik für faserreaktive Farbstoffe üblichen Applikations- und Färbeverfahren ergeben sich beispielsweise auf Baumwolle farbstarke Färbungen und Drucke hoher Qualität; das erfindungsgemäß verwendete Alkandiol beeinflußt das Färbeverhalten und die Qualität der Färbungen in keiner Weise.
Die Farbstoffpräparation kann gemäß den für faserreaktive Farbstoffe üblichen Anwendungsmethoden zum Färben von beispielsweise Cellulosefasermaterialien, wie Baumwolle, in farbstarken, echten Färbungen eingesetzt werden; das erfindungsgemäß verwendete Entstaubungsmittel beeinflußt die gute Qualität der Färbungen und Drucke in keiner Weise.
Beispiel 7
Die Herstellung einer erfindungsgemäßen Farbstoffpräparation erfolgte gemäß den Angaben des Beispieles 5, jedoch wurde anstelle des 2-Methyl­ pentan-2,4-diols die gleiche Menge an n-Pentan-1,5-diol verwendet. Die erhaltene erfindungsgemäße Farbstoffpräparation ist auch in kaltem Wasser sehr gut löslich, zeigt einen Filterwert von 4, der auch nach langen Lagerzeiten unverändert bleibt, und liefert Färbungen in gleich hoher Qualität wie die Farbstoffpräparation des Beispieles 5.
Beispiel 8
62 Teile eines elektrolythaltigen (vorwiegend natriumchloridhaltigen) Pulvers des bekannten Farbstoffes der Formel
(bekannt aus Beispiel 1 der europäischen Patentanmeldungs- Veröffentlichung Nr. 01 68 751 A) mit einem Farbstoffgehalt von 56,5 Gew.-% wurden mit 33 Teilen des Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensationsproduktes mit einem Sulfierungsgrad von 80 bis 120% und einem Molgewicht von etwa 6500 und 5 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol homogen vermischt. Die erhaltene erfindungsgemäße Farbstoffpräparation besitzt eine sehr gute Löslichkeit in kaltem Wasser und eine hervorragende Entstaubung mit einem Filterwert von 5, die auch nach einer Lagerung von über 6 Monaten bei Raumtemperatur und bei einer Lagerung von 6 Wochen bei 40°C unverändert beibehalten bleibt. Mit dieser Präparation lassen sich nach üblichen Färbeverfahren farbstarke, reine Färbungen ausgezeichneter Qualität erhalten.
Beispiel 9
68 Teile eines elektrolythaltigen Farbstoffpulvers des Farbstoffes der Formel
(bekannt aus Beispiel 1 der US-PS 47 03 112) mit einem Farbstoffgehalt von 60,3 Gew.-% wurden mit 27 Teilen Natriumsulfat und 5 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol homogen zu einem feinen Farbstoffpulver vermischt. Die erfindungsgemäße Farbstoffpräparation besitzt eine sehr gute Kaltwasserlöslichkeit; der Filterwert wurde mit 4-5 ermittelt. Diese hochwertigen Eigenschaften der Präparation werden auch nach langen Lagerzeiten praktisch unverändert beibehalten. Die mit ihr erhältlichen Färbungen sind von hoher Qualität; das enthaltene Entstaubungsmittel beeinflußt das Färbevermögen und die Qualität der Färbungen in keiner Weise.
Beispiel 10
Eine erfindungsgemäße Farbstoffpräparation wurde durch homogenes Vermischen von 770 Teilen eines elektrolythaltigen (vorwiegend natriumchloridhaltigen) Pulvers des Farbstoffes der Formel
(bekannt aus Beispiel 1 der US-PS 47 25 675) mit einem Farbstoffgehalt von 53,3 Gew.-%, 180 Teilen Natriumsulfat und 50 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol hergestellt. Auch diese Präparation zeigt eine sehr gute Löslichkeit in kaltem Wasser und besitzt einen Filterwert von 4-5. Diese vorteilhaften Eigenschaften bleiben auch nach langer Lagerzeit unverändert erhalten, und die erhältlichen Färbungen zeigen gleich gute Qualitäten wie unter Anwendung des Farbstoffes ohne Zusatz des erfindungsgemäß verwendeten Entstaubungsmittels.
Beispiel 11
Man stellt eine erfindungsgemäße Farbstoffpräparation gemäß den Angaben des Beispieles 1 her, jedoch unter Verwendung von 25 Teilen n-Butan-1,3-diol als Entstaubungsmittel. Sie besitzt die gleich guten anwendungstechnischen Eigenschaften wie die des Beispiels 1. Auch nach einer langen Lagerzeit bei höherer Temperatur wird der Filterwert von 4 unverändert ermittelt.
Beispiel 12
181 Teile des elektrolythaltigen Pulvers des im vorhergehenden Beispiel 1 verwendeten Azofarbstoffes mit einem Farbstoffgehalt von 82,9 Gew.-% wurden mit 52 Teilen Natriumsulfat, 52 Teilen des Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensationsproduktes mit einem Sulfierungsgrad von 80 bis 120% und einem mittleren Molgewicht von etwa 6500 und 15 Teilen n-Hexan-2,5-diol zu einem homogenen Farbstoffpulver vermischt. Die erfindungsgemäße Farbstoffpräparation besitzt einen ausgezeichneten Entstaubungsgrad mit einem Filterwert von 5. Sie ist auch in kaltem Wasser sehr gut löslich und liefert reine, qualitativ hochwertige Färbungen und Drucke, beispielsweise auf Baumwolle nach den für faserreaktiven Farbstoffe üblichen Applikations- und Fixierverfahren. Die qualitativ hochwertigen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Farbstoffpräparation werden auch nach langen Lagerzeiten, wie nach 4 Wochen bei 40°C oder nach 4 Monaten bei 20°C, unverändert beibehalten.
Beispiel 13
Die Herstellung einer erfindungsgemäßen Farbstoffpräparation erfolgt gemäß den Angaben des Beispieles 12, jedoch wurde als Entstaubungsmittel die gleiche Menge an n-Pentan-1,5-diol eingesetzt. Die erfindungsgemäße Farbstoffpräparation besitzt die gleich guten anwendungstechnischen und färberischen Eigenschaften mit einem ausgezeichneten Entstaubungsgrad (Filterwert 5) wie die Präparation des Beispieles 12.
Beispiel 14
15 Teile Neopentylglykol wurden in 15 Teilen 2-Methyl-pentan- 2,4-diol gelöst. Das flüssige Gemisch aus zwei erfindungsgemäßen Entstaubungsmitteln gibt man in einer Mischapparatur zu einem Gemisch aus 104 Teilen des Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensationsproduktes mit einem Sulfierungsgrad von 80 bis 120% und einem Molgewicht von etwa 6500 und 362 Teilen eines elektrolythaltigen (vorwiegend natriumchloridhaltigen) Pulvers des im vorhergehenden Beispiel 1 verwendeten bekannten Monoazofarbstoffes mit einem Farbstoffgehalt von 82,9 Gew.-% und stellt eine homogene Mischung her. Die erhaltene feinpulvrige erfindungsgemäße Farbstoffpräparation zeigt einen hohen Entstaubungsgrad mit dem Filterwert von 4, besitzt eine sehr gute Löslichkeit in kaltem Wasser und färbt beispielsweise Baumwolle nach üblichen Anwendungsverfahren in hoher Qualität. Die Gegenwart des erfindungsgemäß verwendeten Entstaubungsmittels behindert den Färbevorgang und die Qualität der erhältlichen Färbungen in keiner Weise. Die guten Eigenschaften der Farbstoffpräparationen werden auch nach langer Lagerung unverändert beibehalten.
Beispiel 15
388 Teile eines elektrolythaltigen Pulvers mit einem Gehalt von 79,3 Gew.-% an dem im vorhergehenden Beispiel 5 verwendeten Farbstoff wurden mit 182 Teilen eines handelsüblichen Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensationsproduktes mit einem Sulfierungsgrad von 80 bis 120% und einem Molgewicht von etwa 6500 und einer flüssigen Mischung von 15 Teilen Neopentylglykol und 15 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol homogen zu einer festen, feinpulvrigen Farbstoffpräparation vermischt. Die erfindungsgemäße Präparation besitzt einen Filterwert von 4 und zeigt eine gute Löslichkeit auch in kaltem Wasser. Man erhält nach üblichen Anwendungsverfahren beispielsweise auf Baumwolle die gleichen farbstarken, reinen Färbungen wie bei Anwendung des Farbstoffes ohne Zusatz des erfindungsgemäßen Entstaubungsmittels. Die sehr gute Qualität der erfindungsgemäßen Farbstoffpräparation bleibt auch nach einer Lagerungszeit von über 6 Monaten bei 20°C oder von über 6 Wochen bei 40°C praktisch unverändert erhalten.
Beispiel 16
177,6 Teile eines elektrolythaltigen Pulvers des aus der Deutschen Offenlegungsschrift 11 79 317 bekannten Farbstoffes der Formel
mit einem Farbstoffgehalt von 59,2 Gew.-% wurden mit 107,5 Teilen des Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäure- Formaldehyd-Kondensationsproduktes mit einem Sulfierungsgrad von 80 bis 120% und einem Molgewicht von etwa 6500 und 15 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol zu einem homogenen, feinpulvrigen Farbstoffpulver vermischt. Die erfindungsgemäße Farbstoffpräparation besitzt ein Filterwert von 4-5, zeigt eine gute Löslichkeit auch in kaltem Wasser, behält diese guten Eigenschaften auch nach langer Lagerung und liefert nach üblichen Färbeweisen beispielsweise auf Baumwolle egale, reine Färbungen in gleicher Weise wie bei Anwendung des Farbstoffes ohne Zusatz des erfindungsgemäßen Entstaubungsmittels.
Beispiel 17
Zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Farbstoffpräparation verfährt man gemäß den Angaben des Beispieles 16, setzt jedoch als Entstaubungsmittel 15 Teile n-Hexan-2,5-diol ein. Die erhaltene erfindungsgemäße Farbstoffpräparation zeigt die gleich guten hervorragenden Eigenschaften wie die des Beispieles 16.
Beispiel 18
70 Teile eines elektrolythaltigen (vorwiegend natrium- und kaliumchloridhaltigen) Pulvers des bekannten Farbstoffes der Formel
mit einem Farbstoffgehalt von 58,8 Gew.-% wurden mit 27 Teilen Natriumsulfat und 3 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4- diol in einem Mischer homogenisiert. Die erhaltene Farbstoffpräparation ist auch in kaltem Wasser gut löslich und hat einen Filterwert von 5. Auch nach viermonatiger Lagerung bei Raumtemperatur oder nach vierwöchiger Lagerung bei 40°C blieb dieser Entstaubungswert unverändert. Die Farbstoffpräparation kann gemäß den für faserreaktive Farbstoffe üblichen Anwendungsmethoden zum Färben von beispielsweise Cellulosefasermaterialien, wie Baumwolle, in farbstarken, echten Tönen eingesetzt werden; das erfindungsgemäß verwendete Entstaubungsmittel beeinflußt die gute Qualität der Färbungen und Drucke in keiner Weise.
Beispiel 19
96 Teile einer durch Sprühtrocknung erhaltenen pulverförmigen Mischung von 65 Teilen des bekannten Farbstoffes der Formel
und 21 Teilen des Natriumsalzes eines Naphthalinsulfonsäure- Formaldehyd-Kondensationsproduktes mit einem Sulfierungsgrad von 80 bis 120% und einem mittleren Molgewicht von etwa 6500 und mit 10 Teilen Natrium-anthrachinon-2-sulfonat wurden in einem Mischer mit 4 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol homogenisiert. Die erhaltene Farbstoffpräparation ist gut wasserlöslich und hat einen Filterwert von 4-5. Auch nach viermonatiger Lagerung bei Raumtemperatur oder nach vierwöchiger Lagerung bei 40°C blieb dieser Entstaubungswert unverändert. Die Farbstoffpräparation kann gemäß den für faserreaktive Farbstoffe üblichen Anwendungsmethoden zum Färben von beispielsweise Cellulosefasermaterialien, wie Baumwolle, in farbstarken, echten Tönen eingesetzt werden; das erfindungsgemäß verwendete Entstaubungsmittel beeinflußt die gute Qualität der Färbungen und Drucke in keiner Weise.
Beispiel 20
54 Teile eines elektrolythaltigen (vorwiegend natriumchloridhaltigen) Pulvers des Farbstoffes der Formel
(bekannt aus der deutschen Offenlegungsschrift 19 43 904) mit einem Farbstoffgehalt von 94,4 Gew.-% wurden mit 36 Teilen Natriumsulfat und 10 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4- diol in einem Mischer homogenisiert. Die erhaltene Farbstoffpräparation ist gut wasserlöslich und hat einen Filterwert von 4. Auch nach viermonatiger Lagerung bei Raumtemperatur oder nach vierwöchiger Lagerung bei 40°C blieb dieser Entstaubungswert unverändert. Die Farbstoffpräparation kann gemäß den für faserreaktive Farbstoffe üblichen Anwendungsmethoden zum Färben von beispielsweise Cellulosefasermaterialien, wie Baumwolle, in farbstarken, echten Tönen eingesetzt werden; das erfindungsgemäß verwendete Entstaubungsmittel beeinflußt die gute Qualität der Färbungen und Drucke in keiner Weise.
Beispiel 21
308 Teile eines elektrolythaltigen (vorwiegend natriumchloridhaltigen) Pulvers mit einem Gehalt von 81 Gew.-% des im vorhergehenden Beispiel 1 verwendeten Monoazofarbstoffes wurden mit 68 Teilen Natriumsulfat und 24 Teilen 2-Methyl-pentan-2,4-diol in einem Mischer homogenisiert. Die erhaltene Farbstoffpräparation ist gut wasserlöslich und hat einen Filterwert von 4. Auch nach viermonatiger Lagerung bei Raumtemperatur oder nach vierwöchiger Lagerung bei 40°C blieb dieser Entstaubungswert unverändert. Die Farbstoffpräparation kann gemäß den für faserreaktive Farbstoffe üblichen Anwendungsmethoden zum Färben von beispielsweise Cellulosefasermaterialien, wie Baumwolle, in farbstarken, echten Tönen eingesetzt werden; das erfindungsgemäß verwendete Entstaubungsmittel beeinflußt die gute Qualität der Färbungen und Drucke in keiner Weise.

Claims (14)

1. Feste Farbstoffpräparation, gekennzeichnet durch den Gehalt eines Alkandiols mit 4 bis 8 C-Atomen.
2. Präparation nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt des Diols oder einer Mischung von mindestens zweier solcher Diole von 0,5 bis 20 Gew.-%.
3. Präparation nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt des Diols oder einer Mischung von mindestens zweier solcher Diole von 1 bis 10 Gew.-%.
4. Präparation nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff ein faserreaktiver Farbstoff ist.
5. Präparation nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einem Farbstoffgehalt von 20 bis 80 Gew.-%.
6. Präparation nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennnzeichnet, daß das Alkandiol 2-Methyl-pentan-2,4-diol ist.
7. Präparation nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennnzeichnet, daß das Alkandiol Neopentylglykol ist.
8. Präparation nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennnzeichnet, daß das Alkandiol eine Mischung von 2-Methyl-pentan-2,4-diol und Neopentylglykol ist.
9. Präparation nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennnzeichnet, daß das Alkandiol n-Butan-1,3-diol ist.
10. Präparation nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennnzeichnet, daß das Alkandiol n-Pentan-1,5-diol ist.
11. Präparation nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennnzeichnet, daß das Alkandiol n-Hexan-2,5-diol ist.
12. Verwendung einer Farbstoffpräparation von mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11 zum Färben von Materialien.
13. Verwendung eines Alkandiols von 4 bis 8 C-Atomen als Entstaubungsmittel in festen Farbstoffpräparationen.
14. Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkandiol 2-Methyl-pentan-2,4-diol, Neopentylglykol, n-Butan-1,3-diol, n-Pentan-1,5-diol oder n-Hexan-2,5-diol oder eine Mischung von mindestens zwei solcher Verbindungen ist.
DE4015183A 1990-05-11 1990-05-11 Staubarme oder staubfreie farbstoffpraeparationen Withdrawn DE4015183A1 (de)

Priority Applications (14)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4015183A DE4015183A1 (de) 1990-05-11 1990-05-11 Staubarme oder staubfreie farbstoffpraeparationen
US07/949,557 US5366512A (en) 1990-05-11 1991-05-08 Low-dust or dust-free dye preparations
JP3508468A JP2581866B2 (ja) 1990-05-11 1991-05-08 粉塵の乏しい又は粉塵のない染料配合物
EP91909302A EP0544676B1 (de) 1990-05-11 1991-05-08 Staubarme oder staubfreie farbstoffpräparationen
DE59106633T DE59106633D1 (de) 1990-05-11 1991-05-08 Staubarme oder staubfreie farbstoffpräparationen.
CS911356A CS135691A2 (en) 1990-05-11 1991-05-08 Low-dust or dust-free dyestuff preparations and their application
PCT/EP1991/000868 WO1991018059A1 (de) 1990-05-11 1991-05-08 Staubarme oder staubfreie farbstoffpräparationen
KR1019920702819A KR960011060B1 (ko) 1990-05-11 1991-05-08 저분진 또는 무분진 염료 제제
ES91909302T ES2081479T3 (es) 1990-05-11 1991-05-08 Preparaciones de colorantes pobres en polvillo o exentas de polvillo.
CA002082628A CA2082628C (en) 1990-05-11 1991-05-08 Low-dust or dust-free dye preparations
BR919106437A BR9106437A (pt) 1990-05-11 1991-05-08 Preparacoes de corante pobres em po ou isentas de po
AR91319658A AR244755A1 (es) 1990-05-11 1991-05-09 Preparacion de colorantes pobres en polvillo o exentas de polvillo.
PT97645A PT97645B (pt) 1990-05-11 1991-05-10 Processo para a preparacao de composicoes corantes isentas de po ou pouco pulverulentas a base alcanodiois
TR45891A TR27304A (tr) 1990-05-11 1991-05-17 Az tozlu veya tozdan arindirilmis boyar madde müstahzarlari.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4015183A DE4015183A1 (de) 1990-05-11 1990-05-11 Staubarme oder staubfreie farbstoffpraeparationen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4015183A1 true DE4015183A1 (de) 1991-11-14

Family

ID=6406211

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4015183A Withdrawn DE4015183A1 (de) 1990-05-11 1990-05-11 Staubarme oder staubfreie farbstoffpraeparationen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE4015183A1 (de)
TR (1) TR27304A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003055959A1 (de) * 2001-12-27 2003-07-10 Bayer Chemicals Ag Staubarme feststoffpräparationen

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL6503123A (de) * 1964-03-12 1965-09-13
DE2507188A1 (de) * 1975-02-20 1976-09-02 Basf Ag Staub- und korrosionsarme pulverfoermige farbstoffzubereitungen
DE2656407C3 (de) * 1976-12-13 1981-10-08 CIBA-GEIGY AG, 4002 Basel Verfahren zur Herstellung von staubarmen Farbstoff- und optischen Aufhellerpräparaten und deren Verwendung
DE2656408C2 (de) * 1976-12-13 1983-12-15 CIBA-GEIGY AG, 4002 Basel Verfahren zur Herstellung von staubarmen Präparaten und deren Verwendung
DD258022A1 (de) * 1982-06-08 1988-07-06 Bitterfeld Chemie Nichtstaeubende schnellaufloesbare kationische farbstoffpraeparate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003055959A1 (de) * 2001-12-27 2003-07-10 Bayer Chemicals Ag Staubarme feststoffpräparationen

Also Published As

Publication number Publication date
TR27304A (tr) 1994-12-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0069300B1 (de) Flüssige Reaktivfarbstoffzubereitungen und ihre Verwendung
DE2326935C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Lignin-Addukten mit blockierten Hydroxylgruppen und diese Addukte enthaltende Farbstoffmasse
DE2848447C3 (de) Färbeverfahren
DE3938631B4 (de) Verfahren zum Färben von Polyester-haltigen Fasern in einem alkalischen Färbebad und Färbereihilfsmittel
DE2649551C3 (de) Stabile Farbstofflösung
DE19511689A1 (de) Mischung von blaufärbenden faserreaktiven Farbstoffen und ihre Verwendung zum Färben von hydroxy- und/oder carbonamidgruppenhaltigem Fasermaterial
EP0832939A2 (de) Blaufärbende Mischungen von faserreaktiven Farbstoffen und ihre Verwendung zum Färben von hydroxy- und/oder carbonamidgruppenhaltigem Fasermaterial
DE3342432A1 (de) Fluessige reaktivfarbstoffzubereitungen und ihre verwendung
DE1794173B2 (de) Verfahren zum Farben von Papier
EP0544676B1 (de) Staubarme oder staubfreie farbstoffpräparationen
DE3209533C2 (de)
DE2244263A1 (de) Duennfluessige und stabile dispersionen anionischer farbstoffe
EP0013576B1 (de) Verwendung oxalkylierter Novolakharze als Präparationsmittel für Dispersionsfarbstoffe und damit hergestellte Zubereitungen
DE69227039T2 (de) Faserreaktive farbstoffe - färbeverfahren mit geringem salzzusatz
DE4015183A1 (de) Staubarme oder staubfreie farbstoffpraeparationen
EP0744446B1 (de) Textilfarbstoffpräparationen
DE2529658B2 (de) Waessrige oder wasserhaltige reaktivfarbstoffzubereitungen
DE1290913B (de) Verfahren zum Faerben von organischem Fasermaterial
DE1245898B (de) Schaumarmes, egalisierendes Netzmittel
DE2653284A1 (de) Verfahren zum gleichmaessigen faerben von synthetischen fasermaterialien
CH692582A5 (de) Wasserlösliche Reaktivfarbstoffmischungen und ihre Verwendung zum Färben.
DE102004028919C5 (de) Farbstoffzusammensetzungen und deren Verwendung
DE69226834T2 (de) Reaktivfarbstoffmischungen und deren Verwendung
EP0497172B1 (de) Dispergiermittel
CH687355B5 (de) Verfahren zum Färben von Cellulose-Textilmaterial.

Legal Events

Date Code Title Description
8130 Withdrawal