DE4016812A1 - Zahnriemen - Google Patents
ZahnriemenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/28—Driving-belts with a contact surface of special shape, e.g. toothed
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zahnriemen gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Eine derartige Zahnriemenkonstruktion,
wie sie beispielsweise die DE-PS 33 05 504 beschreibt, dient
der Minderung der durch die Luftverdrängung beim Zusammenwirken
der Zahnflanken von Zahnscheibe und Zahnriemen entstehenden
Geräusche.
Ein anderes, letztlich der Erfindung zugrunde liegendes Problem
bei Zahnriemen besteht in der Sicherstellung der gleichmäßigen
Verteilung der zu übertragenden Kräfte im Querschnitt des Zahn
riemens. Als Extremfall sei eine Schrägstellung des Riemenrads
angeführt, die zu sogenannten Kantenträgern führt, d.h. einer
bevorzugten Belastung der Kantenbereiche des Zahnriemens bei
der Kraftübertragung. Gegenüber einer derartigen ungleichmäßigen
Verteilung der Beanspruchung im Riemenquerschnitt bedeutet
eine gleichmäßige Beanspruchungsverteilung bei gleichbleibender
Breite des Riemens eine höhere Belastbarkeit bzw. bei vorgegebe
ner Last die Möglichkeit einer Verringerung der Breite des
Zahnriemens.
Im Prinzip ließe sich den genannten Schwierigkeiten durch Einsatz
von zumindest zwei schmaleren Zahnriemen begegnen, die parallel
zueinander angeordnet dieselben Zahnscheiben oder Zahnräder
umschlingen. Dieses Lösungsprinzip führt jedoch zu anderen
Schwierigkeiten. So führen insbesondere die gezogenen Riementrums
infolge Lose Relativbewegungen aus, die zu Berührungen zwischen
einander benachbarten Riemenflanken führen können; daraus wie
derum resultieren Beschädigungen der Riemen zumindest über
längere Betriebszeiten. Dieser Nachteil könnte durch Verwendung
von Zahnrädern mit Mittelrippe oder mit einer aufgesteckten
Abstandsscheibe vermieden werden, was aber einen großen Aufwand
seitens des Zahnrades (Mittelrippe, geteiltes Rad oder zusätzlich
aufzusteckende Abstandsscheibe) erfordert. Weiterhin ist bei
dieser Lösung nicht gewährleistet, daß die Längen der parallel
eingesetzten Zahnriemen exakt gleich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen
Zahnriemen zu schaffen, der eine gleichmäßige Verteilung der
in ihm wirkenden Kräfte bzw. Spannungen über seinen Querschnitt
sicherstellt, ohne daß Schwierigkeiten hinsichtlich der Ausbil
dung der Zahnscheiben oder Zahnräder des betrachteten Zahnriemen
triebs oder hinsichtlich der Länge des Zahnriemens auftreten.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in den kenn
zeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1, vorteilhafte Ausbil
dungen der Erfindung beschreiben die Unteransprüche.
In Abweichung von der Zahnriemenkonstruktion nach der eingangs
genannten DE-PS 33 05 504, bei der die Längsnuten, ausgehend
von den Zahnspitzen, vor den Zugsträngen enden und demgemäß
letztlich ein einziger, starrer Zahnriemen verbleibt, erstreckt
sich bei der Erfindung die Längsnut (auch) zwischen den Zugsträn
gen, so daß gleichsam mehrere nebeneinander verlaufende Teilzahn
riemen entstehen, die elastisch miteinander verbunden sind.
An dieser Stelle sei zur Abrundung des Standes der Technik
auf die DE-AS 17 50 708 hingewiesen, die einen Mehrfachkeilrie
men, also nicht einen Zahnriemen, beschreibt, bei dem die parallel
verlaufenden Einzelkeilriemen durch elastisch biegsame Verbin
dungszonen miteinander verbunden sind. Dieser Stand der Technik
bezieht sich aber, wie gesagt, nicht auf einen Zahnriemen,
sondern auf einen Keilriemen, der demgemäß mit einer eine ent
sprechende Vielzahl von umlaufenden Rippen aufweisenden Keilrie
menscheibe zusammenwirkt. Derartige Rippen zu vermeiden ist
nach dem eingangs Gesagten aber eine der Erfindung zugrundelie
gende Aufgabe.
Wie aus den Unteransprüchen ersichtlich, kann die auch als
Einschnitt zu bezeichnende Längsnut von den Zahnspitzen oder
- in Abweichung vom Stand der Technik - vom Zahnrücken ausgehen.
Im letztgenannten Fall sind also die durch die Längsnut voneinan
der getrennten Bereiche des Zahnriemens insbesondere durch
Bereiche der Zähne elastisch miteinander verbunden.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
anhand der Zeichnung erläutert, die Querschnitte durch den
jeweiligen Zahnriemen zeigt.
Betrachtet man zunächst die Konstruktion nach Fig. 1, so kann
man bei dem Zahnriemen drei Bereiche definieren: Den Rückenbe
reich 1, den mit Zugsträngen 2, die in Längsrichtung und damit
in Übertragungsrichtung der Kräfte verlaufen, versehenen mittle
ren Bereich 3 sowie den Bereich der Zähne 4. Man erkennt die
von den Zahnspitzen 5 ausgehende Längsnut 6, die sich über
die gesamte Länge des Zahnriemens erstreckt und deren Tiefe
so bemessen ist, daß sie auch zwischen Zugsträngen 2 verläuft.
übrig bleibt also ein verhältnismäßig flacher Steg 7 im Bereich
des Zahnrückens 1, der elastisch verformbar ist und Relativbewe
gungen der so entstandenen beiden Zahnriemenbereiche einerseits
zuläßt (so daß ein gutes Anschmiegen des Riemens über seinen
gesamten Querschnitt an die Riemenscheibe bzw. das Riemenrad
sichergestellt ist), andererseits diese Relativbewegungen aber
auch dämpft bzw. begrenzt. Infolge der dauernden Verbindung
der beiden Riemenbereiche sind Beschädigungen, wie sie bei
vollständiger Unterteilung des Riemens, also Verwendung von
zwei parallel verlaufenden Riemen, durch unerwünschte Berührungen
auftreten können, vermieden. Dabei kann eine Riemenscheibe
bzw. ein Riemenrad einfachsten Aufbaus, also ohne irgendwelche
Rippen, Einsatz finden.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen
nach Fig. 1 dadurch, daß die Längsnut 20 vom Rückenbereich 21
des Riemens ausgeht; sie erstreckt sich wiederum zwischen den
Zugsträngen 22 und reicht bis in einen Bereich der Zähne 23,
der zwischen dem Zahngrund 24 und den Zahnspitzen 25 liegt.
Dadurch ergibt sich im Bereich der Zahnspitzen 25 ein elastischer
Verbindungssteg 26 zwischen den beiden nebeneinander verlaufenden
Riemenbereichen.
Gemäß Fig. 3 kann der hier allgemein mit 30 bezeichnete Zahnrie
men auch mit mehreren Längsnuten - hier drei Längsnuten 31,
32 und 33 - versehen sein, die sich wiederum zwischen Zugsträngen
34 erstrecken.
In der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Zahnriemen durch
die Längsnut 40 zunächst in zwei Einzelriemen 41 und 42 unter
teilt worden. Danach sind diese beiden Teilriemen durch den
zusätzlichen elastischen Trägerrücken 43 wieder zusammengefaßt
worden. Dies geschieht verständlicherweise bei exakter Ausrich
tung der Zähne 44 und 45 der beiden Teilriemen 41 und 42.
In jedem Falle ist durch elastische Nachgiebigkeit des Zahnrie
mens in seinem Querschnitt für eine Vergleichmäßigung der Bean
spruchung aller seiner Querschnittsbereiche gesorgt, ohne daß
Schwierigkeiten hinsichtlich einer besonderen Ausgestaltung
der Zahnriemenräder bzw. der Sicherstellung einer gleichen
Riemenlänge in allen seinen Querschnittsbereichen auftreten.
Claims (4)
1. Zahnriemen mit Zugsträngen und zumindest einer Längsnut,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut (6) zwischen Zug
strängen (2) verläuft.
2. Zahnriemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nut (6), von den Zahnspitzen (5) ausgehend, sich bis
in einen Bereich jenseits der Zugstränge (2) erstreckt.
3. Zahnriemen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Nut (40) bis zu einem zusätzlichen elastischen
Trägerrücken (43) erstreckt.
4. Zahnriemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Nut (20), ausgehend vom Rücken (21) des Zahnriemens,
bis in einen Bereich der Zähne (23) erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904016812 DE4016812A1 (de) | 1989-06-01 | 1990-05-25 | Zahnriemen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3917789 | 1989-06-01 | ||
| DE19904016812 DE4016812A1 (de) | 1989-06-01 | 1990-05-25 | Zahnriemen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4016812A1 true DE4016812A1 (de) | 1990-12-06 |
Family
ID=25881454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904016812 Withdrawn DE4016812A1 (de) | 1989-06-01 | 1990-05-25 | Zahnriemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4016812A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009007785B4 (de) * | 2009-02-06 | 2015-10-15 | Ebert Kettenspanntechnik Gmbh | Synchronriemengetriebe |
| CN108137279A (zh) * | 2015-10-20 | 2018-06-08 | 通力股份公司 | 带式牵引装置,制造该牵引装置的方法,该牵引装置在电梯中的使用以及设置有该牵引装置的电梯 |
-
1990
- 1990-05-25 DE DE19904016812 patent/DE4016812A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009007785B4 (de) * | 2009-02-06 | 2015-10-15 | Ebert Kettenspanntechnik Gmbh | Synchronriemengetriebe |
| CN108137279A (zh) * | 2015-10-20 | 2018-06-08 | 通力股份公司 | 带式牵引装置,制造该牵引装置的方法,该牵引装置在电梯中的使用以及设置有该牵引装置的电梯 |
| US10773925B2 (en) | 2015-10-20 | 2020-09-15 | Kone Corporation | Belt-type traction means and method for fabricating the traction means as well as use of said traction means in an elevator and an elevator provided with said traction means |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
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