DE4027027C2 - Verfahren zur Erkennung einer Bruchstelle in einer Membran und Membranfördereinheit - Google Patents
Verfahren zur Erkennung einer Bruchstelle in einer Membran und MembranfördereinheitInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erkennung ei
ner Bruchstelle in einer aus mindestens zwei Einzelmem
branen bestehenden Membran einer Membranfördereinheit
und eine Membranfördereinheit.
Es sind beispielsweise aus DE-OS 26 20 228 Kolbenmem
branpumpen bekannt, deren Membran aus mindestens drei
aufeinanderliegenden Einzelmembranen besteht. Der Zwi
schenraum zwischen den Einzelmembranen ist mit einer
Pufferflüssigkeit angefüllt. Die mittlere Membran ist
mit Schlitzen versehen, die über eine Bohrung mit einer
Anzeigevorrichtung in Verbindung stehen, die einen Mem
branbruch signalisiert. Bei einem Membranbruch tritt in
den Zwischenraum der Membran zusätzlich Förder- oder
Hydraulikflüssigkeit, die auf die Anzeigevorrichtung
einwirkt. Dabei kommt es zu Vermischungen zwischen För
der- oder Hydraulikflüssigkeit und Pufferflüssigkeit,
was insbesondere bei der Förderung von aggressiven
Flüssigkeiten vermieden werden sollte.
Des weiteren wird bei anderen bekannten Membranpumpen
eine Druckleitung vom Zwischenraum der Einzelmembrane
aus dem Gehäuse nach außen zu einer Anzeigevorrichtung
geführt. Diese Druckleitungen sind insbesondere außer
halb der Pumpengehäuse sehr anfällig gegen Abknicken
oder Quetschen, wodurch sie im Laufe der Zeit undicht
werden.
Aus US-PS 3 661 060 ist ein Verfahren zur Erkennung
einer Bruchstelle einer aus mindestens zwei Einzelmem
branen bestehenden Membran einer Membranfördereinheit
bekannt, bei dem eine durch die Bruchstelle in der Mem
bran bedingte Druckerhöhung mit Hilfe einer Druckerfas
sungseinheit erfaßt wird. Zwischen den beiden Einzel
membranen ist eine Mittelplatte angeordnet, die entwe
der eine Nut oder Perforationslinien aufweist. Die
mittlere Platte hat gegenüber den Einzelmembranen einen
verminderten Durchmesser. Die Nut oder die Perfora
tionsschlitze stehen über eine Leitung mit einem Druck
messer und weiter über eine Leitung mit einem Druck
schalter in Verbindung. Wenn nun eine der beiden Ein
zelmembrane bricht, strömt entweder das Arbeitsfluid
oder das zu fördernde Fluid durch die Nut oder die Per
forationsschlitze in die Leitung zum Druckmesser, so
daß der Druckanstieg am Druckmesser sichtbar wird. Fer
ner kann der Druckschalter die weitere Förderung des
Arbeitsfluids unterbrechen.
Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Ver
fahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hil
fe Bruchstellen in einer Membran einer Membranförder
einheit auf einfache Weise sicher erkannt werden kön
nen.
Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 angegebene
Verfahren gelöst.
Die Erfassungseinheit ist dabei in die Membran inte
griert, oder unmittelbar an ihr installiert. Dadurch
entfallen zum einen mechanische Übertragungsmittel, wie
Pufferflüssigkeiten, die eine durch einen Membranbruch
bedingte Druckerhöhung zu einer Erfassungseinheit über
mitteln, zum andern aber auch anfällige Druckleitungen
von der Membran zu einer Erfassungseinheit für die Über
tragungsmittel. Ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
die Erfassungseinheit auch im Gehäuse der Membranför
dereinheit integriert, so führt lediglich ein elektri
scher Anschluß nach außen. Die Erfassungseinheit ist
mechanisch geschützt. Es wird eine Verformung der Mem
bran in einem vorbestimmten Bereich erfaßt. Durch die
durch eine Bruchstelle oder allgemein Beschädigung ei
ner Einzelmembran bedingte Druckerhöhung in der Membran
dehnt sich die Membran, so daß dieses Phänomen zur Er
kennung von Bruchstellen oder Beschädigungen in der
Membran bei der vorliegenden Erfindung herangezogen
wird.
Die Aufgabe wird auch durch eine Membranfördereinheit
nach Anspruch 2 gelöst.
Beispielsweise herrscht in dem Raum zwischen den beiden
Einzelmembranen ein absoluter Druck von 0,3 bar oder
ein Unterdruck gegenüber Atmosphäre von 0,7 bar. Bei
einer Membranfördereinheit wird ein Hubvolumen einer
Hydraulikflüssigkeit an die Förderflüssigkeit weiterge
geben. Der Druckhub wird innerhalb der Membran durch
die Berührung der Einzelmembrane durch mechanische
Kopplung übertragen, während der Saughub durch den Un
terdruck zwischen den Einzelmembranen weitergeleitet
wird. Dabei ist der Raum zwischen den Einzelmembranen
frei von Flüssigkeit. Bei einer Verletzung einer der
äußeren Einzelmembrane dringt entweder Hydraulikflüs
sigkeit oder Förderflüssigkeit in die Membrane ein,
wodurch sich die Druckverhältnisse innerhalb der Mem
bran von Unterdruck zu Förder- oder Arbeitsflüssig
keitsdruck ändern. Es kann sogar zeitweilig Überdruck
auftreten. Dieser Druckanstieg kann indirekt durch die
aus ihm folgende Verformung der Membran ermittelt wer
den. Der dynamische Bereich der Membran führt entspre
chend der Bewegung der Hydraulikflüssigkeit eine oszil
lierende Bewegung aus, während der statische Bereich
dieser Bewegung nicht folgt. Da über den dynamischen
Bereich die Förderung einer Flüssigkeit erfolgt, ist
dieser Bereich der Arbeitsbereich der Membran. Die
Trennung in die beiden Bereiche erleichtert die Fehler
erfassung, da jede Zustandsänderung im statischen Be
reich ungewollt ist und auf einen Fehler hinweist. Der
dynamische Bereich bildet ein geschlossenes System. In
dem statischen Bereich ist ein Meß- bzw. Signalbereich
vorgesehen, in dem die Verformung erfaßt werden kann.
In dem statischen Bereich sind Messungen sicherer und
schneller durchzuführen.
Besonders bewährt hat es sich, daß die äußeren Einzel
membrane aus einem Trägermaterial bestehen, die gegebe
nenfalls flüssigkeitsseitig mit einer PTFE-Folie ver
bunden sind. Durch diese Ausgestaltung wird die Stabi
lität der äußeren Einzelmembrane erhöht. Als Trägerma
terial eignet sich beispielsweise Neopren, mit dem ins
besondere auf der Außenseite, die der Förderflüssigkeit
zugewandt ist, eine PTFE-Folie verklebt oder aufvulka
nisiert ist.
Des weiteren ist von großem Vorteil, daß zwischen den
äußeren Einzelmembranen mindestens eine weitere Einzel
membran, vorzugsweise aus PTFE, angeordnet ist. Diese
mittlere Einzelmembran trennt die äußeren Einzelmembra
nen und ist mit keiner der äußeren Einzelmembrane ver
bunden. Sie liegt lose dazwischen und verhindert auf
diese Weise, daß die Trägermaterialschichten der äuße
ren Einzelmembrane aneinander haften oder gar mitein
ander verkleben, so daß im Falle eines Membranbruchs
eine Druckerhöhung im Innenraum der Membran ungehindert
und unmittelbar wirksam werden und die Druckerfassungs
einheit beaufschlagen kann.
Außerdem hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die
Membran an ihrer Peripherie einen Einspannbereich auf
weist, in dem die Einzelmembrane vulkanisiert oder mit
einander verklebt sind. An diesem Einspannbereich ist
die Membran zwischen einem Pumpendeckel und einem Pum
pengehäuse einer Membranpumpe fest eingespannt. Durch
die Vulkanisierung oder Verklebung der Einzelmembrane
in dem Einspannbereich wird erreicht, daß die Membran
in diesem Bereich dicht ist. Bei der Fertigung wird in
dem Innenraum der Membran ein Vakuum gezogen und an
schließend die Vulkanisierung bzw. Verklebung durchge
führt. Durch den Einspannbereich führt ein Kanal, der
den Raum zwischen den Einzelmembranen im dynamischen
und im statischen Bereich miteinander verbindet. Ein
Unterdruck oder ein druckloser Zustand zwischen den
Einzelmembranen ist eine grundsätzliche Voraussetzung
für das sichere Funktionieren der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Erkennung einer Bruchstelle in der Mem
bran.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
eine Erfassungseinheit zur Erfassung der Verformung im
statischen Bereich vorgesehen ist. Der Druckanstieg
wird über die Verformung von der Erfassungseinheit di
rekt in oder an der Membran erfaßt, bevor die Membran
vollständig durchbrochen ist und eine Vermischung von
Hydraulikflüssigkeit und Förderflüssigkeit erfolgt ist.
Die Aufteilung der Membran in einen dynamischen und
einen statischen Bereich sowie die Anordnung der Erfas
sungseinheit im statischen Bereich hat den Vorteil, daß
die Erfassungseinheit und deren Verbindung vom Innen
raum des Gehäuses nach außen keinen dynamischen Bela
stungen ausgesetzt ist, die die Lebensdauer der Erfas
sungseinheit beeinträchtigen könnten.
Zur Erkennung der Druckveränderung in der Membran hat
es sich beispielsweise bewährt, daß die Erfas
sungseinheit als Kontaktschalter ausgebildet ist. Je
nach Ausführungsform dieses Schalters schließt oder
öffnet sich bei einer durch die Druckerhöhung bedingten
Verformung ein elektrischer Kontakt, wodurch eine Aus
wertungseinheit ein Signal erzeugt, das nach außen
übermittelt wird.
Mit Vorteil ist der Kontaktschalter durch Plättchen aus
elektrisch leitendem Material gebildet, die in den äu
ßeren Einzelmembranen angeordnet sind und, gegebenen
falls durch eine Durchbrechung in der inneren Einzel
membran, miteinander in Berührung stehen. Bei einem
Druckanstieg in dem Raum zwischen den Einzelmembranen
werden sich die Einzelmembrane geringfügig voneinander
entfernen und den Kontakt zwischen den beiden Plättchen
unterbrechen. Die dadurch bewirkte Unterbrechung eines
Stromflusses kann unmittelbar als Membranbruch-Erken
nungssignal verwendet werden.
Als weitere, indirekte Möglichkeit zur Erkennung der
Druckänderung infolge eines Membranbruchs ist es mög
lich, daß die Erfassungseinheit als Dehnungsmeßstreifen
ausgebildet ist. Auch bei dieser Meßmethode wird die
Druckerhöhung über die Dehnung der Membranoberfläche
erfaßt.
Alle genannten technischen Möglichkeiten zur Erkennung
einer Druckerhöhung in oder an der Membran werden im
statischen Bereich der Membran ohne direkten Kontakt
mit der Hydraulikflüssigkeit oder der Förderflüssigkeit
durchgeführt. Das Signal "Membran gebrochen" wird aus
gewertet und die Anlage außer Betrieb gesetzt, bis die
Störung beseitigt ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten
Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung
beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Mehrschichtmembran in der Draufsicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Mehrschichtmem
bran gemäß Fig. 1 entlang der Linie A-A,
Fig. 3 eine vergrößerte Teilansicht der Mehrschicht
membran aus Fig. 2,
Fig. 4 eine weitere vergrößerte Teilansicht der
Mehrschichtmembran aus Fig. 2,
Fig. 5 einen Ausschnitt aus der Mehrschichtmembran
mit einem Kontaktschalter,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie D-D in
Fig. 5,
Fig. 7 einen weiteren Ausschnitt aus der Mehr
schichtmembran mit einem alternativen Kon
taktschalter,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie F-F in
Fig. 7,
Fig. 9 einen Ausschnitt aus einer Mehrschichtmembran
mit einem Dehnungsmeßstreifen,
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie I-I in
Fig. 9.
Fig. 1 bis 4 zeigen eine Mehrschichtmembran 1, die ei
nen Förderraum X von einem mit Hydraulikflüssigkeit
gefüllten Hydraulikraum Y einer nicht näher dargestell
ten Membranförderpumpe trennt. Die Membran 1 weist ei
nen Einspannbereich 2, einen dynamischen Bereich 3 und
einen statischen Bereich 4 auf. Am Einspannbereich 2
wird die Membran 1, beispielsweise zwischen einem Ge
häuse 7 und einem Pumpendeckel 8 der nicht näher darge
stellten Membranförderpumpe eingespannt (vgl. Fig. 2).
Der dynamische Bereich 3 entspricht dem Arbeitsbereich
der Membran 1, der oszillierende Bewegungen ent
sprechend einer Kolbenbewegung der Membranförderpumpe
ausführt. Die maximale Bewegung der Membran 1 ist in
Fig. 2 als strich-punktierte Linie dargestellt. Ein
Verbindungskanal 5 verbindet den dynamischen Bereich 3
mit dem statischen Bereich 4, in dem ein Meß-Signalbe
reich 6 angeordnet ist. Die Membran 1 erstreckt sich
über einen Verbindungskanal 5 in den statischen Bereich
4.
Fig. 3 und 4 zeigen jeweils vergrößerte Teilansichten
der Membran 1 von Fig. 2. Der Übersichtlichkeit wegen
wurde auf die Darstellung des Gehäuses 7 und des Pum
pendeckels 8 im Einspannbereich 2 verzichtet. Die in
der Zeichnung dargestellte Membran 1 ist aus drei Ein
zelmembranen 9, 10, 11 aufgebaut. Die Einzelmembran 9
besteht aus einer PTFE-Schicht 12, die mit einem Trä
germaterial 13, beispielsweise Neopren, verbunden ist.
Die PTFE-Schicht 12 ist auf der Außenseite der Einzel
membran 9 angeordnet, die mit der Förderflüssigkeit in
Kontakt kommt. Sie erstreckt sich bis in den unteren
Einspannbereich 2. Die Einzelmembran 10 ist eine PTFE-Schicht,
mit einer Stärke von ca. 0,12 mm. Die Einzel
membran 11 besteht aus einem Trägermaterial, beispiels
weise Neopren. Die Einzelmembran 10 verhindert, daß die
zwei Einzelmembrane 9, 11 miteinander verkleben. Im
Einspannbereich 2, sowie am äußeren Rand des statischen
Bereichs 4 sind die Einzelmembrane 9, 10, 11 miteinan
der verklebt oder vulkanisiert, wie dies in Fig. 3 mit
einer Wellenlinie angedeutet ist.
Fig. 5 und 6 zeigen schematisch eine erste Variante
eines Kontaktschalters 14, der einen Membranbruch er
kennt und eine dadurch hervorgerufene Druckerhöhung
einer Auswertungseinheit 15 übermittelt, die ein Signal
S nach außen weitergibt. Der Kontaktschalter 14 besteht
im wesentlichen aus zwei Metallplättchen, die beidsei
tig der Membran angeordnet sind und über eine Durchbre
chung der Membran 1 miteinander in Kontakt stehen. Die
Metallplättchen können in die Einzelmembrane 9, 11 ein
geklebt oder einvulkanisiert sein. Ihre Befestigung in
den Einzelmembranen 9, 11 darf die Druckdichtigkeit des
Raumes zwischen den Einzelmembranen 9, 11 nicht beein
flussen. Bei einem Membranbruch wird infolge einer Mem
brandehnung der Kontakt unterbrochen. Ein Signal S
"Membran gebrochen" wird nach außen übermittelt.
Der in Fig. 7 und 8 dargestellte Kontaktschalter 16
erfaßt die Dehnung der Membranoberfläche infolge eines
Membranbruchs. Hier wird beispielsweise beim Membran
bruch ein Kontakt geschlossen. Die bei einem Membran
bruch in dem Raum zwischen den Einzelmembranen 9, 11
erfolgende Druckerhöhung bewegt die Einzelmembran 9
gegen einen Kontakt des Druckschalters 16, der nach
einem vorbestimmten Weg schaltet, also eine elektrische
Verbindung herstellt.
In Fig. 9 und 10 ist ein Dehnungsmeßstreifen 22 sche
matisch dargestellt. Hier wird der Druck über die Deh
nung der Membran 1 erfaßt und angezeigt. Bei innerer
Druckerhöhung dehnt sich die Membran 1, sowohl im dyna
mischen 3 als auch im statischen 2 Bereich aus.
Claims (9)
1. Verfahren zur Erkennung einer Bruchstelle in einer
aus mindestens zwei Einzelmembranen bestehenden,
einen Arbeitsbereich, einen Einspannbereich und
einen sich daran nach außen anschließenden stati
schen Bereich aufweisenden Membran einer Membran
fördereinheit, bei dem eine durch die Bruchstelle
in der Membran bedingte Druckerhöhung in dem stati
schen Bereich (4) der Membran mittels einer Verfor
mung der Membran erfaßt wird.
2. Membranfördereinheit mit einer aus mindestens zwei
Einzelmembranen, die an ihrem Rand fest miteinander
verbunden sind und wobei zwischen den Einzelmembra
nen (9, 11) ein druckloser Zustand oder ein Unter
druck herrscht, bestehenden Membran, zur Durchfüh
rung des Verfahrens nach Anspruch 1, die einen Ar
beitsbereich (3), einen Einspannbereich und einen
sich daran nach außen anschließenden statischen Be
reich (4) aufweist, wobei zwischen dem Arbeitsbe
reich und dem statischen Bereich ein Verbindungs
kanal (5) angeordnet ist und bei einem Druckanstieg
zwischen den Einzelmembranen (9, 11) im Arbeitsbe
reich (3) mindestens eine der Einzelmembranen (9,
11) in dem statischen Bereich (4) verformbar ist.
3. Membranfördereinheit nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußeren Einzelmembrane (9,
11) aus einem Trägermaterial (13) bestehen, die
gegebenenfalls flüssigkeitsseitig mit einer
PTFE-Folie (12) verbunden sind.
4. Membranfördereinheit nach Anspruch 2 oder 3, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen den äußeren Ein
zelmembranen (9, 11) mindestens eine weitere Ein
zelmembran (10), vorzugsweise aus PTFE, angeordnet
ist.
5. Membranfördereinheit nach einem der Ansprüche 2 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelmembranen
(9, 10, 11) an ihrer Peripherie vulkanisiert oder
miteinander verklebt sind.
6. Membranfördereinheit nach einem der Ansprüche 2 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Erfassungsein
heit (14, 16, 22) zur Erfassung der Verformung im
statischen Bereich (4) vorgesehen ist.
7. Membranfördereinheit nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Erfassungseinheit als Kon
taktschalter (14, 16) ausgebildet ist.
8. Membranfördereinheit nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Kontaktschalter (14) durch
zwei in den äußeren Einzelmembranen (9, 11) ange
ordnete Plättchen aus elektrisch leitendem Material
gebildet sind, die miteinander in Berührung stehen.
9. Membranfördereinheit nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Erfassungseinheit als Deh
nungsmeßstreifen (22) ausgebildet ist, der eine
Verformung der Oberfläche der Membran ermittelt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19904027027 DE4027027C2 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 | Verfahren zur Erkennung einer Bruchstelle in einer Membran und Membranfördereinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19904027027 DE4027027C2 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 | Verfahren zur Erkennung einer Bruchstelle in einer Membran und Membranfördereinheit |
Publications (2)
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| DE4027027C2 true DE4027027C2 (de) | 1994-04-07 |
Family
ID=6412989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19904027027 Expired - Lifetime DE4027027C2 (de) | 1990-08-27 | 1990-08-27 | Verfahren zur Erkennung einer Bruchstelle in einer Membran und Membranfördereinheit |
Country Status (1)
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