DE4028567C2 - Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray - Google Patents

Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray

Info

Publication number
DE4028567C2
DE4028567C2 DE4028567A DE4028567A DE4028567C2 DE 4028567 C2 DE4028567 C2 DE 4028567C2 DE 4028567 A DE4028567 A DE 4028567A DE 4028567 A DE4028567 A DE 4028567A DE 4028567 C2 DE4028567 C2 DE 4028567C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
powder coating
powder
overspray
production
reusing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4028567A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4028567A1 (de
Inventor
Hans-Joachim Streitberger
Joachim Woltering
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Coatings GmbH
Original Assignee
BASF Coatings GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF Coatings GmbH filed Critical BASF Coatings GmbH
Priority to DE4028567A priority Critical patent/DE4028567C2/de
Publication of DE4028567A1 publication Critical patent/DE4028567A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4028567C2 publication Critical patent/DE4028567C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J11/00Recovery or working-up of waste materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B14/00Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
    • B05B14/40Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
    • B05B14/48Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths specially adapted for particulate material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/03Powdery paints
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/10Greenhouse gas [GHG] capture, material saving, heat recovery or other energy efficient measures, e.g. motor control, characterised by manufacturing processes, e.g. for rolling metal or metal working

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wiederverwen­ dung von Pulverlack-Overspray.
Mit Pulverlacken kann besonders umweltschonend lackiert werden. Es gibt Bemühungen, auch Automobillackierungen, an die besonders hohe Anforderungen gestellt werden, unter Verwendung von Pulverlacken herzustellen.
Bei der Applikation von Pulverlacken kann nicht verhin­ dert werden, daß ein Teil des eingesetzten Pulverlackes das Substrat entweder nicht erreicht oder vom Substrat wieder abfällt. Aus ökologischen und ökonomischen Grün­ den ist es wünschenswert, den auf diese Weise anfallen­ den Pulverlack-Overspray einer Wiederverwendung zuzu­ führen.
Ein bekanntes Verfahren zur Wiederverwendung von Pul­ verlack-Overspray besteht darin, daß der Pulverlack- Overspray mit frischem Ausgangsmaterial gemischt wird und diese Mischung aus frischem Pulverlack und Pulver­ lack-Overspray zur Lackierung verwendet wird.
Mit diesem Gemisch aus frischem Pulverlack und Pulver­ lack-Overspray können nachteiligerweise keine Lackie­ rungen hergestellt werden, die den an Automobillackie­ rungen gestellten hohen Anforderungen genügen, weil durch das Vermischen mit dem Pulverlack-Overspray die Korngrößenverteilung verschoben wird und gröbere Parti­ kel und Fäden aus geschmolzenem Pulverlack ("cob­ webbing") sowie sonstige Verunreinigungen in das fri­ sche Ausgangsmaterial eingetragen werden. Die beim Ver­ mischen von Pulverlack-Overspray mit frischem Ausgangs­ material auftretenden Probleme können auch durch Sieben des Oversprays (vgl. DE 23 38 731 A1) nicht befriedi­ gend gelöst werden. In der DE 29 36 305 A1 wird ein Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray beschrieben, bei dem das Bindemittel oder Vernetzungs­ mittel aus dem Pulverlack-Overspray herausgelöst wird, aus der Lösung wiedergewonnen wird und zur Herstellung neuer Lacke wiederverwendet wird. Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, daß es mit großem Aufwand verbunden ist und den Einsatz großer Mengen organischer Lösemit­ tel erfordert.
Da bei der Pulverlackierung ein sehr großer Anteil der eingesetzten Menge an Pulverlack als Overspray anfällt, ist das Bedürfnis nach einem Verfahren zur Wiederver­ wendung von Pulverlack-Overspray sehr groß.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufga­ benstellung liegt in der Bereitstellung eines Verfah­ rens zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray, das die Nachteile der bekannten Verfahren nicht oder nur in vermindertem Ausmaß aufweist. Die Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Pulverlack-Overspray bei der Pulverlackproduk­ tion im Laufe des Extrusionsprozesses in den Pulverlackproduktionsprozeß rückgeführt wird, wobei der Pulverlackproduktionsprozeß mindestens folgende Arbeitsschritte umfaßt:
  • a) Vormischung zumindest eines Teils der zur Herstel­ lung des Pulverlackes notwendigen Komponenten
  • b) Extrusion aller zur Herstellung des Pulverlacks notwendigen Komponenten
  • c) Weiterverarbeitung des Extrudates zu einem Pulver­ lack.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere zur Wiederverwendung von Pulverklarlack-Overspray, der bei der Lackierung von Fahrzeugkarosserien, insbeson­ dere Automobilkarosserien mit Pulverklarlacken anfällt.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Pulver­ lack-Overspray in den Pulverlackproduktionsprozeß zurückgeführt, wobei der Pulverlackproduktionsprozeß mindestens folgende Arbeitsschritte umfaßt:
  • a) Vormischung zumindest eines Teils der zur Herstel­ lung des Pulverlackes notwendigen Komponenten
  • b) Extrusion aller zur Herstellung des Pulverlacks notwendigen Komponenten
  • c) Weiterverarbeitung des Extrudates zu einem Pulver­ lack.
Im folgenden soll beispielhaft ein Pulverlackproduk­ tionsprozeß beschrieben werden, in dem die Arbeits­ schritte a), b) und c) durchlaufen werden: Zu Beginn des Produktionsprozesses werden die einzelnen Rezeptur­ komponenten, z. B. Harze, Verlaufmittel, Härtungsmittel usw. in entsprechend geforderter Menge auf einer Ver­ wiegestation in einen Container gefüllt. Der Container wird an einen Containermischer angeschlossen. Es er­ folgt eine Vormischung der zur Herstellung des Pulver­ lackes notwendigen Komponenten (Arbeitsschritt a)). Im Arbeitsschritt b) wird die Vormischung über ein Dosier­ gerät einem Extruder zugeführt und extrudiert. Im Ar­ beitsschritt c) wird das Extrudat zu einem Pulverlack weiterverarbeitet. Das kann zum Beispiel erfolgen, indem das Extrudat ausgewalzt, schockartig abgekühlt, zu Chips zerkleinert und in das vorgegebene Kornspek­ trum pulverisiert wird.
Pulverlackproduktionsprozesse, in denen die Arbeits­ schritte a), b) und c) durchlaufen werden, gehören zum Stand der Technik und werden beispielsweise beschrieben in den Zeitschriftenartikeln von Hess ("Kontinuierli­ ches Herstellen von Kunststoff-Beschichtungspulvern" in Kunststoffe, Bd. 64, 1974, H. 2, Seite 54 bis Seite 57) und Wälty ("Produktionsverfahren für duroplastische Beschichtungspulver" in farbe + lack, 92. Jahrgang, 8/1986, Seite 734 bis Seite 737) und Mc Erlane ("The powder coatings industry - uses and production techniques" in Pigment And Resin Technology, August 1987, Seite 4 bis Seite 7) sowie in den Firmenschriften "Pulverlacke kontinuierlich herstellen auf Buss Ko- Kneter-Anlagen Baureihe PLK", "mit Buss-Ko-Kneter- Anlagen kontinuierlich Mischen - Kneten - Compoundie­ ren" und "Die Buss Technologie zur Herstellung von Pulverlacken" der Buss AG, CH-4133 Pratteln 1.
Es ist nun erfindungswesentlich, dass der Pulverlack-Overspray während des Arbeitsschrittes b) (Extrusion) in den Pulverlackproduktionsprozess rückgeführt wird.
Im Extruder durchlaufen die vorgemischten Rezepturkomponenten folgende Teilprozesse, die im Extruder in aufeinanderfolgenden Zonen ablaufen:
  • 1. Einspeisung und Verdichtung der Vormischung
  • 2. Schmelzen
  • 3. Homogenisierung und Dispergierung der Schmelze
  • 4. Austragung der homogenen Schmelze
Der Pulverlack-Overspray wird erst im Teilprozeß "Homogenisierung und Dispergierung der Schmelze", besonders erst kurz vor Abschluß dieses Teilprozesses dem Extruder zugeführt. Der günstigste Zeitpunkt für die Zuführung des Pulverlack-Oversprays zum Extrusionsprozeß kann vom Fachmann mit Hilfe weniger orientierender Vorversuche ermittelt werden. Der Fachmann muß lediglich den Zeitraum ermitteln, der für eine homogene Einarbeitung des Pulverlack-Oversprays notwendig ist.
Die Zuführung des Pulverlack-Oversprays in Teilprozess b3 des Extrusionsprozesses kann über einen oder mehrere separate Einlässe, ggf. unter Einsatz von einer oder mehreren Dosiervorrichtungen er­ folgen. Extruder, die mit mehreren separaten Einlässen versehen werden können, sind im Handel erhältlich und werden beispielsweise von der Firma Buss AG, Basel an­ geboten.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, den Pulverlack-Overspray zusammen mit Rückständen aus der Pulver-Klassifizierung in den Pul­ verlackproduktionsprozeß zurückzuführen. Unter Pulver- Klassifizierung wird die bei jedem Pulverlackproduk­ tionsprozeß notwendige Einstellung der erforderlichen Korngrößenverteilung (z. B. d90 = 5-100 µm (mindestens 90 Gew.-% der Pulverlackteilchen haben eine Korngröße zwischen 5 und 100 µm) und x (50) = 45 µm (50 Gew.-% der Pulverlackteilchen haben eine Korngröße unter 45 µm)) verstanden. Das Mischungsverhältnis (in Ge­ wichtsteilen) zwischen Pulverlack-Overspray und Rück­ stand aus der Pulverlack-Klassifizierung sollte zwi­ schen 1 : 99 und 99 : 1, vorzugsweise zwischen 30 : 70 bis 70 : 30, besonders bevorzugt zwischen 40 : 60 bis 60 : 40 liegen.
Der Pulverlack-Overspray bzw. das Gemisch aus Pulver­ lack-Overspray und Rückstand aus der Pulver-Klassifi­ zierung kann üblicherweise in solchen Mengen in den Pulverlackproduktionsprozeß rückgeführt werden, daß der Anteil an Pulverlack-Overspray bzw. Gemisch aus Pulver­ lack-Overspray und Rückstand aus der Pulver-Klassifi­ zierung im neuproduzierten Pulverlack bis zu 50 Gew.-%, vorzugsweise bis zu 20 Gew.-%, besonders bevorzugt bis zu 10 Gew.-% beträgt.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich vorzugsweise zur Wiederverwendung von Pulverklarlack-Overspray, ins­ besondere zur Wiederverwendung von Pulverklarlack-Over­ spray, der bei der Lackierung von Automobilkarosserien anfällt. Der Pulverklarlack-Overspray kann in Pulver­ klarlack, pigmentierte Pulverlacke und Struktur-Pulver­ lacke eingearbeitet werden. Das erfindungsgemäße Ver­ fahren eignet sich auch für die Wiederverwendung von pigmentierten Pulverlacken. Der pigmentierte Pulver­ lack-Overspray kann in pigmentierte Pulverlacke und Struktur-Pulverlacke eingearbeitet werden.
Die chemische Natur des wiederzuverwendenden Pulver­ lack-Oversprays ist für die vorliegende Erfindung nicht kritisch. Die einzige Voraussetzung für die Anwendbar­ keit des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß der Pulverlack-Overspray in einem Pulverlackproduk­ tionsprozeß, der die oben genannten Arbeitsschritte a), b) und c) umfaßt, verarbeitbar sein muß. Als Beispiele für Pulverlacke, deren Overspray nach dem erfindungsge­ mäßen Verfahren wiederverwendet werden kann, werden Pulverlacke auf Basis von epoxidgruppenhaltigen Binde­ mitteln und amino- und/oder carboxylgruppenhaltigen Härtern, Pulverlacke auf Basis von hydroxylgruppenhal­ tigen Bindemitteln und blockierte Isocyanatgruppen ent­ haltenden Härtern und Pulverlacke auf Basis von selbst­ vernetzenden Bindemitteln genannt. Die Bindemittel und/oder Härter können beispielsweise Polyesterharze, Polyacrylatharze, Polyurethanharze oder Polyepoxidharze auf Basis von Bisphenol-A-diglycidylethern sein. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können Pulverlack-Over­ sprays von Pulverlacken wiederverwendet werden, die matte, seidenglänzende, hochglänzende oder struktu­ rierte Lackfilme liefern. Das erfindungsgemäße Verfah­ ren eignet sich insbesondere für die Wiederverwendung von Overspray, der bei der Lackierung von Fahrzeugkarosserien, insbesondere bei der Lackierung von Automo­ bilkarosserien mit Pulverklarlacken anfällt.
Anhand des folgenden Beispiels wird die Erfindung näher erläutert.
Aus 1 kg Overspray (angefallen bei der Lackierung mit einem Pulverklarlack bestehend aus 795 Teilen glycidyl­ funktionellem Acrylatharz (EEW 510-560), 165 Teilen 1,12-Dodecandisäure, 10 Teilen HALS, 20 Teilen UV-Ab­ sorber, 4 Teilen Entlüftungsmittel und 6 Teilen Ver­ laufsmittel) wurden mittels eines Siebes (10 µm Ma­ schenweite) grobe Bestandteile und mit Hilfe eines Metallabscheiders metallische Verunreinigungen abge­ trennt. Während der Neuproduktion von 20 kg Pulver­ klarlack der oben beschriebenen Zusammensetzung wurde 1 kg des so gereinigten Overspays kontinuierlich aufge­ schmolzen und unmittelbar nach dem Aufschmelzen in die Zone des Extruders, in der die Homogenisierung und Dispergierung der Schmelze stattfindet, gleichmäßig dem frischen Ausgangsmaterial zudosiert. Das so erhaltene Extrudat wurde zu einem Pulverklarlack mit einer mitt­ leren Teilchengröße von 30 µm vermahlen. Zum Vergleich wurden 20 kg des Pulverklarlackes ohne Zudosierung von Overspray hergestellt. Der Overspray-haltige Pulver­ klarlack wies die gleiche Gelzeit auf wie der Over­ spray-freie Pulverklarlack. Mit dem Overspray-haltigen Pulverklarlack hergestellte Lackfilme waren Lackfilmen, die mit Overspray-freiem Pulverklarlack hergestellt worden waren, insbesondere hinsichtlich Glanz, Verlauf, Transparenz und mechanisch technologischen Eigenschaf­ ten gleichwertig.

Claims (6)

1. Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray im Pulver­ lackproduktionsprozeß, welcher mindestens folgende Arbeitsschritte umfaßt:
  • a) Vormischung zumindest eines Teils der zur Herstellung des Pulverlackes notwendigen Komponenten,
  • b) Extrusion aller zur Herstellung des Pulverlacks notwendigen Komponenten durch
    • 1. Einspeisung und Verdichtung der Vormischung,
    • 2. Schmelzen,
    • 3. Homogenisierung und Dispergierung der Schmelze und
    • 4. Austragung der homogenen Schmelze und
  • c) Weiterverarbeitung des Extrudats zu einem Pulverlack,
dadurch gekennzeichnet, daß der Pulverlack-Overspray im Laufe des Extrusionsprozesses b) in den Teilprozeß b3) rückgeführt wird.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulverlack-Overspray erst kurz vor Abschluß des Teilprozesses b3) rückgeführt wird.
3. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulverlack-Overspray kontinuierlich aufgeschmolzen und unmittelbar nach dem Aufschmelzen in den Teilprozeß b3) eingeführt wird.
4. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Pulverlack-Overspray zusammen mit den Rückständen aus der Pulver-Klassifizierung rückgeführt wird.
5. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß es sich bei dem Pulverlack-Overspray um Pulverklarlack-Overspray handelt.
6. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Pulverlack-Produktion um die Produktion eines Pulverklarlacks handelt.
DE4028567A 1990-09-08 1990-09-08 Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray Expired - Fee Related DE4028567C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4028567A DE4028567C2 (de) 1990-09-08 1990-09-08 Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4028567A DE4028567C2 (de) 1990-09-08 1990-09-08 Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4028567A1 DE4028567A1 (de) 1992-03-12
DE4028567C2 true DE4028567C2 (de) 2003-02-20

Family

ID=6413885

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4028567A Expired - Fee Related DE4028567C2 (de) 1990-09-08 1990-09-08 Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4028567C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019170603A1 (de) 2018-03-05 2019-09-12 Technische Universität Berlin Behandlung von pulverlackabfall zur nutzung in recyclingverfahren
EP3608357A1 (de) 2018-08-10 2020-02-12 Technische Universität Berlin Behandlung von pulverlackabfall zur nutzung in recyclingverfahren

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4337832C2 (de) * 1993-11-05 1997-07-31 Battenfeld Extrusionstech Verfahren zum Herstellen von mehrschichtigen Produkten durch Extrusion oder Pultrusion
ATE190636T1 (de) * 1994-04-22 2000-04-15 Fina Research Verfahren zur wiederverwendung von pulverbeschichtungsabfällen
EP0765366B1 (de) * 1994-06-14 1999-10-06 Herberts Gesellschaft mit beschränkter Haftung Verfahren zur herstellung von pulverlackzusammensetzungen und deren verwendung zur herstellung von überzügen
DE19703376C1 (de) * 1997-01-30 1998-03-12 Basf Lacke & Farben Recycling von Pulverlack-Feingut
DE19748159A1 (de) 1997-10-31 1999-05-06 Herberts & Co Gmbh Verfahren zur Aufbereitung von Pulverlackabfällen und die erhaltenen Pulverlacke
US6184270B1 (en) 1998-09-21 2001-02-06 Eric J. Beckman Production of power formulations
US6635207B1 (en) 2000-08-21 2003-10-21 E. I. Du Pont De Nemours And Company Process for recycling of powder coating waste
US6428843B1 (en) 2000-09-25 2002-08-06 E. I. Du Pont De Nemours & Company Process for recycling of powder coating waste
WO2008073437A1 (en) * 2006-12-11 2008-06-19 Gmi Composities, Inc. Uses of waste stream from the production of powder coat
NL2005946C2 (en) 2010-12-31 2012-07-03 Holland Composites Innovations B V Composite materials and shaped articles.
NL2005945C2 (en) 2010-12-31 2012-07-03 Holland Composites Innovations B V Composite materials and shaped articles.
DE102011083071A1 (de) * 2011-09-20 2013-03-21 Karl Wörwag Lack- Und Farbenfabrik Gmbh & Co. Kg Verfahren und Kit zur Herstellung eines getönten Pulverlacks
EP3831571B1 (de) * 2019-12-06 2022-06-01 Coperion GmbH Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer pulverlackschmelze

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
"Seminar Pulverlacke", der Fa. Buss AG vom 08.11.1988, Kontinuierliche Herstellung von Pulverlacken *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019170603A1 (de) 2018-03-05 2019-09-12 Technische Universität Berlin Behandlung von pulverlackabfall zur nutzung in recyclingverfahren
EP3608357A1 (de) 2018-08-10 2020-02-12 Technische Universität Berlin Behandlung von pulverlackabfall zur nutzung in recyclingverfahren

Also Published As

Publication number Publication date
DE4028567A1 (de) 1992-03-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4028567C2 (de) Verfahren zur Wiederverwendung von Pulverlack-Overspray
EP0646420B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtlackierungen
DE3788991T2 (de) Verwendung einer pulverförmigen Harzzusammensetzung zur elektrostatischen Beschichtung.
DE2658839B2 (de) Verfahren zum Herstellen eines zwei- oder mehrschichtigen Überzugs auf einem Substrat
DE102014204592B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Mehrschichtlackierung aus OEM-Basislack/klarem Decklack sowie wasserbasierende Basislackzusammensetzung
DE2919130A1 (de) Verfahren zur beschichtung eines gegenstandes
EP1023404B1 (de) Pulverlack-zusammensetzung, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung
EP1009546B1 (de) Mit einem mehrschichtüberzug versehenes substrat und verfahren zu dessen herstellung
EP0765366B1 (de) Verfahren zur herstellung von pulverlackzusammensetzungen und deren verwendung zur herstellung von überzügen
EP0043104B1 (de) Verfahren zur Herstellung wärmehärtbarer, mit Wasser verdünnbarer Lacke für die Beschichtung metallischer Substrate und deren Verwendung als Überzugsmittel
DE2437731B2 (de) Pulverförmige Anstrichmittel für Anstriche mit speziellen Mustern
DE2716118A1 (de) Verfahren zur lackierung von metallen
DE19523084A1 (de) Wäßrige Pulverlack-Dispersion für Verpackungsbehälter
DE4117417A1 (de) Waessrige dispersion eines kathodisch abscheidbaren bindemittels, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung
EP1755792A1 (de) Verfahren zum beschichten elektrisch leitfähiger substrate
DE2351477B2 (de) Verwendung von im schmelzfluss mit monoverkapptem diisocyanat umgesetztem copolymerisat als einkomponenten-pulverharz
EP0402772A1 (de) Überzugsmasse, Verfahren zur Herstellung von Überzügen und damit beschichtete Substrate
DE2212347A1 (de) Herstellung eines schleifbaren pulverfoermigen lackes auf epoxydharzbasis
DE2549406A1 (de) Pulverfoermige ueberzugsmasse und deren herstellung und verwendung
DE4142881C2 (de) Bindemittelgranulat für Pulverlacke, Verfahren zu seiner Herstellung sowie dessen Verwendung zur Herstellung von Pulverlacken
DE202021102203U1 (de) Verbundmaterial und Formteil enthaltend Verbundmaterial
EP0644228B1 (de) Verfahren zur Herstellung von wässrigen Überzugsmitteln unter Wiederverwertung von Lackschlamm und die dabei erhaltenen Überzugsmittel
EP0306799A1 (de) Verfahren zum Beschichten von Gegenständen
DE2528943B2 (de) Teilweise abbeizbare mehrschichtlackierung
DE2637728A1 (de) Verfahren zur beschichtung von oberflaechen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: C09D 5/03

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: BASF COATINGS AG, 48165 MUENSTER, DE

8304 Grant after examination procedure
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee