DE4029804C1 - Cleaning powder metallurgical paint between runs - with soluble particles sepd. out by filter housing with partition from which bag filter element is suspended - Google Patents

Cleaning powder metallurgical paint between runs - with soluble particles sepd. out by filter housing with partition from which bag filter element is suspended

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich­ tung zum Abscheiden gasgetragener, in Flüssigkeiten lös­ licher Partikel an einem an einem Trennboden aufgehäng­ ten schlauchartigen Filterelement mit Druckgasreinigung, wobei die an dem Filterelement haftengebliebenen Par­ tikel mit einer Waschflüssigkeit abgewaschen werden, wie aus DE 33 16 527 A1 bekannt.
Produktionsanlagen für pulverförmige Güter dienen häufig der abwechselnden Herstellung verschiedenartiger Produk­ te, um sie entsprechend auszulasten. Bei Umstellung von einem Produkt auf das andere ist in der Regel ein gründ­ liches Reinigen und gegebenenfalls Waschen der gesamten Anlage einschließlich der Filtervorrichtung erforder­ lich, um eine Kontamination des Nachfolgeproduktes zu vermeiden. Verwendet werden für die Abscheidung der bei der Produktion anfallenden Partikel aus einem Gasstrom Filtervorrichtungen mit Schlauchfilterelementen, welche mittels Waschdüsen gereinigt werden.
Derartige Schlauchfilterelemente besitzen ein ungün­ stiges Verhältnis von Platzbedarf zu Abscheidemenge. Obwohl das Filtermaterial eine glatte Oberfläche auf­ weist, ist eine größere Anzahl von Sprühdüsen erforder­ lich, um die gesamte Oberfläche ausreichend zu bespülen oder es müssen erhebliche Mengen an Waschflüssigkeit aufgewendet werden, welche ihrerseits wieder entsorgt werden müssen.
Es besteht die Aufgabe, ein Verfahren und eine Vor­ richtung zu finden, womit bei geringem Platzbedarf ein hoher Abscheidegrad und darüber hinaus auch noch eine Herabsetzung der Waschflüssigkeitsmenge erzielt wird.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß ein sterngefal­ tetes Filterelement verwendet wird, welches knapp unter­ halb des Trennbodens über seinen gesamten Umfang von außen radial mit der Waschflüssigkeit beaufschlagt wird.
Sterngefaltete Filterelemente sind an sich bekannt. Bei erforderlicher Naßreinigung finden sie jedoch keinen Einsatz, weil mit den bisher üblichen Waschverfahren durch Besprühen aus Düsen kein einwandfreies Abwaschen der Partikelchen im Faltenboden gelang.
Auch bei dem neuen Verfahren erfolgt die Abtrennung der an den Filterelementen abgeschiedenen Partikelchen durch periodische Druckgasbeaufschlagung, wodurch die Par­ tikelchen sich lösen und herabfallen. Die Naßreinigung nach dem neuen Verfahren erfolgt nur bei Produktwechsel oder wenn übermäßige Verschmutzung der Filterelemente dies notwendig machen. Überraschenderweise hat sich ge­ zeigt, daß es völlig ausreichend ist, wenn jedes der sternförmig gefalteten Filterelemente an seinem oberen Ende, d. h. knapp unterhalb seiner Aufhängung am Trenn­ boden, allseitig mit einem Waschflüssigkeitsstrahl be­ aufschlagt wird, denn nach dem Auftreffen läuft die Waschflüssigkeit insbesondere auch in den Faltenböden als geschlossener Film nach unten ab und schwemmt die Partikel fort. Der Ausnutzungsgrad der Waschflüssigkeit ist erheblich höher als bei der Verwendung von Sprüh­ düsen. Während nämlich bei Sprühdüsen eine erhebliche Menge der Waschflüssigkeit so zerstäubt wird, daß sie mit dem Filterelement nicht einmal in Berührung kommt, kommt nach dem neuen Verfahren praktisch die gesamte Waschflüssigkeitsmenge mit dem Filterelement in Kontakt.
Eine besonders gute Wirkung wird erzielt, wenn die Waschflüssigkeit in Form eines allseitig zur Mittelachse des Filterelementes gerichteten Flachstrahls zugeführt wird.
In diesem Falle greift der Strahl besonders wirksam in die Falten des Filterelementes ein und läuft im Falten­ boden, wo in der Regel die meisten Partikel anhaften, als besonders kräftiger reinigender Film ab.
Ein weiteres besonderes Anliegen der Erfindung ist es, den Verbrauch an Waschflüssigkeit derart herabzusetzen, daß er möglichst optimal ist.
Je geringer die Waschflüssigkeitsmenge ist, desto höher ist darin die Produkt-Konzentration nach dem Waschvor­ gang. Je höher die Konzentration ist, desto rentabler ist es, das Produkt zurückzugewinnen und dem Prozeß wieder zuzuführen. Ist dies aus besonderen Gründen nicht möglich, so ist die Wiederaufbereitung einer höher konzentrierten Waschflüssigkeit ebenfalls rentabler als die einer schwach konzentrierten.
Gemäß einer besonderen Durchführungsform des neuen Ver­ fahrens wird deshalb in einer ersten Spülphase eine geringe Menge frischer Waschflüssigkeit zugeführt und aus dem anfallenden Konzentrat wird das Produkt zurück­ gewonnen.
Wegen der hohen Konzentration kann es, gegebenenfalls unter Zwischentrocknung oder anderer Aufbereitungs­ schritte, dem Prozeßkreislauf wieder zugeführt werden.
In einer zweiten Spülphase, ebenfalls mit frischer Waschflüssigkeit, können dann die restlichen Partikel abgeschwemmt werden, wobei diese schwach konzentrierte Waschflüssigkeit dann entsorgt werden muß.
Da die Durchführung der zweiten Spülphase in dieser Form zwar möglich, aber unvorteilhaft ist, wird gemäß einer weiteren Variante des neuen Verfahrens vorgeschlagen, in weiteren Spülphasen mittels in Behältern zwischenge­ lagerten, mit steigender Behälterzahl abnehmende Konzen­ tration aufweisenden Waschflüssigkeiten aus vorange­ gangenen Reinigungsvorgängen zu spülen und in einer ab­ schließenden Spülphase nochmals frische Waschflüssigkeit zuzuführen.
Das heißt, durch die aufeinanderfolgende Wiederver­ wendung der Waschflüssigkeit durch weitere Spülvorgänge steigt der Produktgehalt an, wodurch einerseits die Rückgewinnung des Produktes rentabel wird und anderer­ seits die Waschflüssigkeitsmenge so gering wie möglich gehalten wird. Die abschließend zugeführte Menge an frischer Waschflüssigkeit soll der mit produktbeladenen, aus dem Reinigungsprozeß abgeführten Menge an Wasch­ flüssigkeit entsprechen.
Gemäß einer besonderen Durchführungsform des Verfahrens läßt sich der Reinigungsvorgang noch dadurch optimieren, daß in mindestens einer der Spülphasen die Waschflüssig­ keit im Kreislauf geführt wird.
Durch diese Kreislaufführung während des gleichen Spül­ vorganges, d. h. mit der Waschflüssigkeit aus dem glei­ chen Behälter, wird ebenfalls eine Aufkonzentrierung erzielt.
Vorzugsweise werden die Spülvorgänge bei unterbrochenem Filtrationsbetrieb durch die Druckgasabreinigung unter­ stützt.
Auf diese Weise wird eine besonders gute Reinigung der Filterelemente erreicht, weil mittels des Druckgases auch die in den Poren des Filtermaterials haftenden Par­ tikelchen schnell gelöst werden und durch den Wasch­ flüssigkeitsfilm nur noch weggeschwemmt zu werden brauchen.
Es versteht sich, daß nach Beendigung der Spülphasen eine Trocknungsphase nachgeschaltet werden kann, damit die Vorrichtung schnell wieder einsatzbereit ist.
Die neue Vorrichtung zum Abscheiden gasgetragener, in Flüssigkeiten löslicher Partikel, geht aus von einem Filtergehäuse mit einem Trennboden, an welchem min­ destens ein schlauchartiges Filterelement aufgehängt ist, wobei das Filtergehäuse unterhalb des Trennbodens einen Einlaß für einen partikelbeladenen Gasstrom, eine auf das Filterelement gerichtete Waschflüssigkeitsdüse und am Boden einen Auslaß für die abgeschiedenen Par­ tikel und einen Auslaß für Waschflüssigkeit aufweist, wobei oberhalb des Trennbodens ein Auslaß für den ge­ reinigten Gasstrom sowie ein mit einem Absperrventil ausgestatteter, mit einer Gasquelle verbundener Einlaß vorgesehen sind.
Das Neue ist darin zu sehen, daß das Filterelement Sternfaltung aufweist, daß die Waschflüssigkeitsdüse direkt unterhalb des Trennboden angeordnet ist und mit ihrer Düsenöffnung das Filterlement ringförmig umgibt.
In dem Filtergehäuse sind dabei in der Regel mehrere Filterelemente angeordnet, wobei jedem Filterelement eine eigene Waschflüssigkeitsdüse in der beschriebenen Art zugeordnet sein muß. Solche Waschflüssigkeitsdüsen lassen sich in einfachster Weise aus übereinander ange­ ordneten Ringen entsprechenden Durchmessers zusammen­ setzen, welche gegeneinander abgedichtet sind und eine Ringkammer bilden, von welcher ein auf das Filterele­ ment gerichteter Düsenspalt abführt. Dem Prinzip nach kann anstelle eines Düsenspaltes auch ein Kranz von Düsenbohrungen vorgesehen sein. Der Abstand der Boh­ rungen voneinander darf jedoch nicht zu groß sein.
Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn die Düsenöffnung senkrecht auf das Filterelement weist.
In diesem Falle ist der Aufbau für die Herstellung der Düse am günstigsten und auch die Strahlwirkung genügt den Ansprüchen an den Reinigungseffekt.
Vorzugsweise ist der Auslaß des Filtergehäuses für die Waschflüssigkeit über eine mit einem Absperrventil ver­ sehene Leitung mit mindestens einem Behälter verbunden und mindestens einer der Behälter ist andererseits über eine mit einem Absperrventil und einer Pumpe versehene Leitung mit der Waschflüssigkeitsdüse verbunden.
Dieser Aufbau erlaubt es, Waschflüssigkeiten aus den Spülvorgängen zu speichern und in einer weiteren Spül­ phase erneut der Waschflüssigkeitsdüse zuzuführen und/oder während einer Spülphase durch den gleichen Behälter im Kreislauf zu führen. Es versteht sich dabei, daß das Leitungssystem durch Verzweigung bzw. Zusammen­ führung und durch in den Zweigleitungen vorgesehene Ab­ sperrventile rationell aufgebaut sein kann.
Vorzugsweise ist jeder Behälter mit dem vorangehenden Behälter über eine Leitung verbunden.
Dadurch ist es möglich, die Waschflüssigkeit eines jeden Behälters nach Art einer Kaskade in den vorangehenden Behälter einzuleiten. Selbstverständlich kann das Lei­ tungssystem auch so ausgestaltet sein, daß gewünschten­ falls jeder Behälter mit jedem verbunden werden kann, wodurch sich noch mehr Möglichkeiten ergeben.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einem Aus­ führungsbeispiel rein schematisch in
Fig. 1 im Fließschema dargestellt,
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Waschflüssig­ keitsdüse und
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Sternfilterelement im Abriß.
Die Vorrichtung besteht aus einem Filtergehäuse 1 mit einem Trennboden 2. An diesem ist ein sterngefaltetes Filterelement 3 aufgehängt, welches knapp unterhalb des Trennbodens 2 mit einer Waschflüssigkeitsdüse 4 umgeben ist. Diese besteht aus zwei gegeneinander abgedichteten Ringen 5, 6 (Fig. 2), welche zwischen sich eine Kammer 7 sowie eine zum Filterelement 3 gerichtete, spaltförmige Düsenöffnung 8 bilden. Die Flüssigkeitsdüse 4 ist am Trennboden 2 befestigt und ihre Kammer 7 ist mit einer Leitung 9 verbunden. Unterhalb des Trennbodens 2 mündet eine das partikelhaltige Gas zuführende Leitung 10 in das Filtergehäuse 1 ein. An seinem konischen Boden 11 weist das Filtergehäuse 1 einen Auslaß 12 für das Aus­ tragen der abgeschiedenen Partikel sowie einen absperr­ baren Auslaß 13 für die beladene Waschflüssigkeit auf. Für die Reinigung des Filtergehäuses 1 unterhalb des Trennbodens 2 einschließlich der unteren Seite des Trennbodens 2 werden, hier nicht dargestellt, Spritz­ düsen verwendet, die vom gleichen Waschflüssigkeits­ system wie die Ringdüsen mit Waschflüssigkeit versorgt und nach Bedarf eingeschaltet werden. Oberhalb des Trennbodens 2 führt eine Gasleitung 14 ab und es mündet eine, mit einem Absperrventil 15 versehene Leitung 16 zum Zuführen von Druckgas ein, mit welchem durch perio­ dische Druckstöße die am Filterelement 3 abgeschiedenen Partikelchen abgestoßen werden. Die Leitung 9 weist Ab­ sperrventile 17, 18 auf, zwischen denen eine mit einem Absperrventil 19 versehene, mit einer nicht dargestell­ ten Quelle für frische Waschflüssigkeit verbundene Lei­ tung 20 einmündet. Die Leitung 9 steht mit der Druck­ seite einer Pumpe 21 in Verbindung. An den Auslaß 13 schließt ein Leitungsabschnitt 22 an, welcher in ein Verzweigungsstück 23 mündet. An dieses sind über einen mit einem Absperrventil 24 versehenen Leitungsabschnitt 25 ein Behälter 26, über einen mit einem Absperrven­ til 27 versehenen Leitungsabschnitt 28 ein Behälter 29 und über einen mit einem Absperrventil 30 versehenen Leitungsabschnitt 31, ein Behälter 32 angeschlossen. Saugseitig steht die Pumpe 21 über Leitungsabschnitte 33 und 34 mit dem Behälter 29 und über die Leitungsab­ schnitte 33 und 35 mit dem Behälter 32 in Verbindung. In den Leitungsabschnitten 34 und 35 sind Absperrven­ tile 36, 37 angeordnet. Von dem Behälter 29 führt eine Leitung 38 zu einer nicht dargestellten Rückgewinnungs­ anlage bzw. Entsorgungsanlage ab. Vom Behälter 26 führt ebenfalls eine mit einem Absperrventil 39 versehene Lei­ tung 40 ab, welche das Konzentrat einer Weiterverarbei­ tung zuführt. Die Behälter 32 und 29 sind über eine Lei­ tung 41 verbunden.
Der Verfahrensablauf ist wie folgt:
Über die Leitung 10 wird ein mit Partikeln beladener Gasstrom in das Filtergehäuse 1 eingeführt und die Partikel beim Durchtritt des Gases durch das Filter­ element 3 abgeschieden. Der Trägergasstrom verläßt das Filtergehäuse 1 durch den Auslaß 14. Die Partikel werden durch periodisches Öffnen des Absperrventils 15 durch Druckgasstöße vom Filterelement 3 abgestoßen und sam­ meln sich am Boden 11 an, wo sie in gewissen Zeitab­ ständen durch den absperrbaren Auslaß 12 ausgeschleust werden.
Wird nun ein Trägergasstrom zugeführt, der Partikel eines anderen Produktes enthält, welches nicht mit dem vorhergehenden kontaminiert werden darf, so muß das Filterelement 3 vorher gewaschen werden. Hierzu wird durch Öffnen des Absperrventils 19 über die Leitung 20 eine geringe Menge frischer Waschflüssigkeit der Wasch­ flüssigkeitsdüse 4 zugeführt. Die Absperrventile 17, 13 und 24 sind ebenfalls geöffnet, ebenso das Absperrven­ til 15; letzteres um den Reinigungsvorgang durch Druck­ gasabreinigung zu unterstützen. Alle anderen Absperr­ ventile sind geschlossen. Die Waschflüssigkeit trifft als flacher, radial gegen das Filterelement 3 gerichte­ ter Strahl, welcher aus dem Düsenspalt 8 austritt, auf das Filterelement 3 auf und dringt bis in die Falten­ böden vor, läuft als geschlossener Film nach unten ab und schwemmt dabei die abgelösten Partikel mit weg. Die mit Produkt beladene Waschflüssigkeit wird im Behäl­ ter 26 gesammelt und wird von dort über eine Leitung 40 in den Produktionsprozeß zurückgeführt.
In einer zweiten Spülphase wird Waschflüssigkeit aus dem Behälter 29 bei geöffneten Absperrventilen 36, 18, 17 und 27 sowie 15 über die Leitungen 34, 33 und 9 zur Waschflüssigkeitsdüse 4 und weiter durch den Auslaß 13 und die Leitungsabschnitte 22 und 28 mehrmals im Kreis­ lauf geführt, während alle anderen Absperrventile ge­ schlossen sind. Diese Waschflüssigkeit stammt aus frühe­ ren Reinigungsvorgängen und weist eine mittelstarke Kon­ zentration am Produkt auf.
In einer dritten Spülphase wird die im Behälter 32 be­ findliche, schwächer konzentrierte und ebenfalls aus einem früheren Reinigungsvorgang stammende Waschflüssig­ keit bei geöffneten Absperrventilen 37, 18, 17 und 30 sowie 15, ebenfalls im Kreislauf gefahren, und zwar über die Leitungsabschnitte 35, 33, 9, die Waschflüssigkeits­ düse 4, den Auslaß 13 und die Leitungsabschnitte 22 und 31.
In einem abschließenden vierten Spülgang wird frische Waschflüssigkeit bei geöffnetem Absperrventil 19 durch die Leitung 20 eingespeist und der Waschflüssigkeitsdü­ se 4 zugeführt. Bei diesem Spülvorgang sind desweiteren die Absperrventile 17 und 30 geöffnet; alle anderen sind geschlossen. Die anfallende Waschflüssigkeit strömt durch den Leitungsabschnitt 31 in den Behälter 32. Die in diesem befindliche alte Waschflüssigkeit wird über die Leitung 41 in den Behälter 29 verdrängt, aus welchem wiederum die darin befindliche, höher konzentrierte Waschflüssigkeit über die Leitung 38 verdrängt und der Abwasseraufbereitung zur Entsorgung zugeführt wird. Auch während dieser Spülphase ist das Absperrventil 15 für die Unterstützung durch Druckgasabreinigung geöffnet. Es bleibt auch nach Beendigung der Zufuhr frischer Waschflüssigkeit noch eine Zeitlang geöffnet, um die im Filtermaterial gespeicherte Waschflüssigkeit weitgehend zu entfernen, wodurch die anschließende Trocknungsphase verkürzt wird.

Claims (11)

1. Verfahren zum Abscheiden gasgetragener, in Flüssig­ keiten löslicher Partikel an einem an einem Trenn­ boden (2) aufgehängten schlauchartigen Filterele­ ment (3) mit Druckgasabreinigung (15, 16), wobei die an dem Filterelement (3) haftengebliebenen Partikel mit einer Waschflüssigkeit abgewaschen werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein sternge­ faltetes Filterelement (3) verwendet wird, welches knapp unterhalb des Trennbodens (2) über seinen gesamten Umfang von außen radial mit der Wasch­ flüssigkeit beaufschlagt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschflüssigkeit in Form eines allseitig zur Mittelachse des Filterelementes (3) gerichteten Flachstrahls zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in einer ersten Spülphase eine geringe Menge frischer Waschflüssigkeit zugeführt wird und daß aus dem anfallenden Konzentrat das Produkt zurückgewonnen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer weiteren Spülphase mittels in Behäl­ tern (29, 30) zwischengelagerten, mit steigender Behälterzahl abnehmende Konzentration aufweisenden Waschflüssigkeiten aus vorangegangenen Reinigungs­ vorgängen gespült wird und daß in einer abschlie­ ßenden Spülphase nochmals frische Waschflüssigkeit zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer der Spül­ phasen die Waschflüssigkeit im Kreislauf geführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die aus der zweiten Spülphase in einem Behälter (29) gesammelte mittelstark konzen­ trierte Waschflüssigkeit der Entsorgung zugeführt wird, die in weiteren Behältern (32) befindliche Waschflüssigkeiten abnehmender Konzentration je­ weils in den vorhergehenden Behältern (29) über­ führt werden und daß die aus dem abschließenden Spülvorgang gewonnene Waschflüssigkeit in den letzten Behälter (32) geleitet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülvorgänge bei unter­ brochenem Filtrationsbetrieb durch die Druckgasab­ reinigung unterstützt werden.
8. Vorrichtung zum Abscheiden gasgetragener, in Flüssigkeiten löslicher Partikel, bestehend aus einem Filtergehäuse (1) mit einem Trennboden (2), an welchem mindestens ein schlauchartiges Filter­ element (3) aufgehängt ist, wobei das Filterge­ häuse (1) unterhalb des Trennbodens (2) einen Einlaß (10) für einen partikelbeladenen Gasstrom, eine auf das Filterelement (3) gerichtete Wasch­ flüssigkeitsdüse (4) und am Boden (11) einen Aus­ laß (12) für die abgeschiedenen Partikel und einen Auslaß (13) für Waschflüssigkeit aufweist, wobei oberhalb des Trennbodens (2) ein Auslaß (14) für den gereinigten Gasstrom sowie ein mit einem Ab­ sperrventil (15) ausgestatteter, mit einer Gas­ quelle verbundener Einlaß (16) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (3) Sternfaltung aufweist, daß die Waschflüssigkeit­ düse (4) direkt unterhalb des Trennbodens (2) an­ geordnet ist und mit ihrer Düsenöffnung (8) das Filterelement (3) ringförmig umgibt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die Düsenöffnung (8) senkrecht auf das Filterelement (3) weist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Auslaß (13) des Filterge­ häuses (1) für die Waschflüssigkeit über eine mit einem Absperrventil (24, 27, 30) versehene Leitung (22, 25, 31) mit mindestens einem Behälter (25, 29, 32) verbunden ist, daß mindestens einer der Behäl­ ter (29, 32), andererseits über eine mit einem Ab­ sperrventil (17, 18, 36, 37) und einer Pumpe (21) versehene Leitung (34, 35, 33, 9) mit der Wasch­ flüssigkeitsdüse (4) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­ net, daß mindestens ein Behälter (32) mit dem vor­ hergehenden Behälter (29) über eine Leitung (41) verbunden ist.
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