DE4029804C1 - Cleaning powder metallurgical paint between runs - with soluble particles sepd. out by filter housing with partition from which bag filter element is suspended - Google Patents
Cleaning powder metallurgical paint between runs - with soluble particles sepd. out by filter housing with partition from which bag filter element is suspendedInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum Abscheiden gasgetragener, in Flüssigkeiten lös
licher Partikel an einem an einem Trennboden aufgehäng
ten schlauchartigen Filterelement mit Druckgasreinigung,
wobei die an dem Filterelement haftengebliebenen Par
tikel mit einer Waschflüssigkeit abgewaschen werden, wie
aus DE 33 16 527 A1 bekannt.
Produktionsanlagen für pulverförmige Güter dienen häufig
der abwechselnden Herstellung verschiedenartiger Produk
te, um sie entsprechend auszulasten. Bei Umstellung von
einem Produkt auf das andere ist in der Regel ein gründ
liches Reinigen und gegebenenfalls Waschen der gesamten
Anlage einschließlich der Filtervorrichtung erforder
lich, um eine Kontamination des Nachfolgeproduktes zu
vermeiden. Verwendet werden für die Abscheidung der bei
der Produktion anfallenden Partikel aus einem Gasstrom
Filtervorrichtungen mit Schlauchfilterelementen, welche
mittels Waschdüsen gereinigt werden.
Derartige Schlauchfilterelemente besitzen ein ungün
stiges Verhältnis von Platzbedarf zu Abscheidemenge.
Obwohl das Filtermaterial eine glatte Oberfläche auf
weist, ist eine größere Anzahl von Sprühdüsen erforder
lich, um die gesamte Oberfläche ausreichend zu bespülen
oder es müssen erhebliche Mengen an Waschflüssigkeit
aufgewendet werden, welche ihrerseits wieder entsorgt
werden müssen.
Es besteht die Aufgabe, ein Verfahren und eine Vor
richtung zu finden, womit bei geringem Platzbedarf ein
hoher Abscheidegrad und darüber hinaus auch noch eine
Herabsetzung der Waschflüssigkeitsmenge erzielt wird.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß ein sterngefal
tetes Filterelement verwendet wird, welches knapp unter
halb des Trennbodens über seinen gesamten Umfang von
außen radial mit der Waschflüssigkeit beaufschlagt
wird.
Sterngefaltete Filterelemente sind an sich bekannt. Bei
erforderlicher Naßreinigung finden sie jedoch keinen
Einsatz, weil mit den bisher üblichen Waschverfahren
durch Besprühen aus Düsen kein einwandfreies Abwaschen
der Partikelchen im Faltenboden gelang.
Auch bei dem neuen Verfahren erfolgt die Abtrennung der
an den Filterelementen abgeschiedenen Partikelchen durch
periodische Druckgasbeaufschlagung, wodurch die Par
tikelchen sich lösen und herabfallen. Die Naßreinigung
nach dem neuen Verfahren erfolgt nur bei Produktwechsel
oder wenn übermäßige Verschmutzung der Filterelemente
dies notwendig machen. Überraschenderweise hat sich ge
zeigt, daß es völlig ausreichend ist, wenn jedes der
sternförmig gefalteten Filterelemente an seinem oberen
Ende, d. h. knapp unterhalb seiner Aufhängung am Trenn
boden, allseitig mit einem Waschflüssigkeitsstrahl be
aufschlagt wird, denn nach dem Auftreffen läuft die
Waschflüssigkeit insbesondere auch in den Faltenböden
als geschlossener Film nach unten ab und schwemmt die
Partikel fort. Der Ausnutzungsgrad der Waschflüssigkeit
ist erheblich höher als bei der Verwendung von Sprüh
düsen. Während nämlich bei Sprühdüsen eine erhebliche
Menge der Waschflüssigkeit so zerstäubt wird, daß sie
mit dem Filterelement nicht einmal in Berührung kommt,
kommt nach dem neuen Verfahren praktisch die gesamte
Waschflüssigkeitsmenge mit dem Filterelement in Kontakt.
Eine besonders gute Wirkung wird erzielt, wenn die
Waschflüssigkeit in Form eines allseitig zur Mittelachse
des Filterelementes gerichteten Flachstrahls zugeführt
wird.
In diesem Falle greift der Strahl besonders wirksam in
die Falten des Filterelementes ein und läuft im Falten
boden, wo in der Regel die meisten Partikel anhaften,
als besonders kräftiger reinigender Film ab.
Ein weiteres besonderes Anliegen der Erfindung ist es,
den Verbrauch an Waschflüssigkeit derart herabzusetzen,
daß er möglichst optimal ist.
Je geringer die Waschflüssigkeitsmenge ist, desto höher
ist darin die Produkt-Konzentration nach dem Waschvor
gang. Je höher die Konzentration ist, desto rentabler
ist es, das Produkt zurückzugewinnen und dem Prozeß
wieder zuzuführen. Ist dies aus besonderen Gründen nicht
möglich, so ist die Wiederaufbereitung einer höher
konzentrierten Waschflüssigkeit ebenfalls rentabler als
die einer schwach konzentrierten.
Gemäß einer besonderen Durchführungsform des neuen Ver
fahrens wird deshalb in einer ersten Spülphase eine
geringe Menge frischer Waschflüssigkeit zugeführt und
aus dem anfallenden Konzentrat wird das Produkt zurück
gewonnen.
Wegen der hohen Konzentration kann es, gegebenenfalls
unter Zwischentrocknung oder anderer Aufbereitungs
schritte, dem Prozeßkreislauf wieder zugeführt werden.
In einer zweiten Spülphase, ebenfalls mit frischer
Waschflüssigkeit, können dann die restlichen Partikel
abgeschwemmt werden, wobei diese schwach konzentrierte
Waschflüssigkeit dann entsorgt werden muß.
Da die Durchführung der zweiten Spülphase in dieser Form
zwar möglich, aber unvorteilhaft ist, wird gemäß einer
weiteren Variante des neuen Verfahrens vorgeschlagen,
in weiteren Spülphasen mittels in Behältern zwischenge
lagerten, mit steigender Behälterzahl abnehmende Konzen
tration aufweisenden Waschflüssigkeiten aus vorange
gangenen Reinigungsvorgängen zu spülen und in einer ab
schließenden Spülphase nochmals frische Waschflüssigkeit
zuzuführen.
Das heißt, durch die aufeinanderfolgende Wiederver
wendung der Waschflüssigkeit durch weitere Spülvorgänge
steigt der Produktgehalt an, wodurch einerseits die
Rückgewinnung des Produktes rentabel wird und anderer
seits die Waschflüssigkeitsmenge so gering wie möglich
gehalten wird. Die abschließend zugeführte Menge an
frischer Waschflüssigkeit soll der mit produktbeladenen,
aus dem Reinigungsprozeß abgeführten Menge an Wasch
flüssigkeit entsprechen.
Gemäß einer besonderen Durchführungsform des Verfahrens
läßt sich der Reinigungsvorgang noch dadurch optimieren,
daß in mindestens einer der Spülphasen die Waschflüssig
keit im Kreislauf geführt wird.
Durch diese Kreislaufführung während des gleichen Spül
vorganges, d. h. mit der Waschflüssigkeit aus dem glei
chen Behälter, wird ebenfalls eine Aufkonzentrierung
erzielt.
Vorzugsweise werden die Spülvorgänge bei unterbrochenem
Filtrationsbetrieb durch die Druckgasabreinigung unter
stützt.
Auf diese Weise wird eine besonders gute Reinigung der
Filterelemente erreicht, weil mittels des Druckgases
auch die in den Poren des Filtermaterials haftenden Par
tikelchen schnell gelöst werden und durch den Wasch
flüssigkeitsfilm nur noch weggeschwemmt zu werden
brauchen.
Es versteht sich, daß nach Beendigung der Spülphasen
eine Trocknungsphase nachgeschaltet werden kann, damit
die Vorrichtung schnell wieder einsatzbereit ist.
Die neue Vorrichtung zum Abscheiden gasgetragener, in
Flüssigkeiten löslicher Partikel, geht aus von einem
Filtergehäuse mit einem Trennboden, an welchem min
destens ein schlauchartiges Filterelement aufgehängt
ist, wobei das Filtergehäuse unterhalb des Trennbodens
einen Einlaß für einen partikelbeladenen Gasstrom, eine
auf das Filterelement gerichtete Waschflüssigkeitsdüse
und am Boden einen Auslaß für die abgeschiedenen Par
tikel und einen Auslaß für Waschflüssigkeit aufweist,
wobei oberhalb des Trennbodens ein Auslaß für den ge
reinigten Gasstrom sowie ein mit einem Absperrventil
ausgestatteter, mit einer Gasquelle verbundener Einlaß
vorgesehen sind.
Das Neue ist darin zu sehen, daß das Filterelement
Sternfaltung aufweist, daß die Waschflüssigkeitsdüse
direkt unterhalb des Trennboden angeordnet ist und mit
ihrer Düsenöffnung das Filterlement ringförmig umgibt.
In dem Filtergehäuse sind dabei in der Regel mehrere
Filterelemente angeordnet, wobei jedem Filterelement
eine eigene Waschflüssigkeitsdüse in der beschriebenen
Art zugeordnet sein muß. Solche Waschflüssigkeitsdüsen
lassen sich in einfachster Weise aus übereinander ange
ordneten Ringen entsprechenden Durchmessers zusammen
setzen, welche gegeneinander abgedichtet sind und eine
Ringkammer bilden, von welcher ein auf das Filterele
ment gerichteter Düsenspalt abführt. Dem Prinzip nach
kann anstelle eines Düsenspaltes auch ein Kranz von
Düsenbohrungen vorgesehen sein. Der Abstand der Boh
rungen voneinander darf jedoch nicht zu groß sein.
Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn die
Düsenöffnung senkrecht auf das Filterelement weist.
In diesem Falle ist der Aufbau für die Herstellung der
Düse am günstigsten und auch die Strahlwirkung genügt
den Ansprüchen an den Reinigungseffekt.
Vorzugsweise ist der Auslaß des Filtergehäuses für die
Waschflüssigkeit über eine mit einem Absperrventil ver
sehene Leitung mit mindestens einem Behälter verbunden
und mindestens einer der Behälter ist andererseits über
eine mit einem Absperrventil und einer Pumpe versehene
Leitung mit der Waschflüssigkeitsdüse verbunden.
Dieser Aufbau erlaubt es, Waschflüssigkeiten aus den
Spülvorgängen zu speichern und in einer weiteren Spül
phase erneut der Waschflüssigkeitsdüse zuzuführen
und/oder während einer Spülphase durch den gleichen
Behälter im Kreislauf zu führen. Es versteht sich dabei,
daß das Leitungssystem durch Verzweigung bzw. Zusammen
führung und durch in den Zweigleitungen vorgesehene Ab
sperrventile rationell aufgebaut sein kann.
Vorzugsweise ist jeder Behälter mit dem vorangehenden
Behälter über eine Leitung verbunden.
Dadurch ist es möglich, die Waschflüssigkeit eines jeden
Behälters nach Art einer Kaskade in den vorangehenden
Behälter einzuleiten. Selbstverständlich kann das Lei
tungssystem auch so ausgestaltet sein, daß gewünschten
falls jeder Behälter mit jedem verbunden werden kann,
wodurch sich noch mehr Möglichkeiten ergeben.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einem Aus
führungsbeispiel rein schematisch in
Fig. 1 im Fließschema dargestellt,
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Waschflüssig
keitsdüse und
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Sternfilterelement
im Abriß.
Die Vorrichtung besteht aus einem Filtergehäuse 1 mit
einem Trennboden 2. An diesem ist ein sterngefaltetes
Filterelement 3 aufgehängt, welches knapp unterhalb des
Trennbodens 2 mit einer Waschflüssigkeitsdüse 4 umgeben
ist. Diese besteht aus zwei gegeneinander abgedichteten
Ringen 5, 6 (Fig. 2), welche zwischen sich eine Kammer 7
sowie eine zum Filterelement 3 gerichtete, spaltförmige
Düsenöffnung 8 bilden. Die Flüssigkeitsdüse 4 ist am
Trennboden 2 befestigt und ihre Kammer 7 ist mit einer
Leitung 9 verbunden. Unterhalb des Trennbodens 2 mündet
eine das partikelhaltige Gas zuführende Leitung 10 in
das Filtergehäuse 1 ein. An seinem konischen Boden 11
weist das Filtergehäuse 1 einen Auslaß 12 für das Aus
tragen der abgeschiedenen Partikel sowie einen absperr
baren Auslaß 13 für die beladene Waschflüssigkeit auf.
Für die Reinigung des Filtergehäuses 1 unterhalb des
Trennbodens 2 einschließlich der unteren Seite des
Trennbodens 2 werden, hier nicht dargestellt, Spritz
düsen verwendet, die vom gleichen Waschflüssigkeits
system wie die Ringdüsen mit Waschflüssigkeit versorgt
und nach Bedarf eingeschaltet werden. Oberhalb des
Trennbodens 2 führt eine Gasleitung 14 ab und es mündet
eine, mit einem Absperrventil 15 versehene Leitung 16
zum Zuführen von Druckgas ein, mit welchem durch perio
dische Druckstöße die am Filterelement 3 abgeschiedenen
Partikelchen abgestoßen werden. Die Leitung 9 weist Ab
sperrventile 17, 18 auf, zwischen denen eine mit einem
Absperrventil 19 versehene, mit einer nicht dargestell
ten Quelle für frische Waschflüssigkeit verbundene Lei
tung 20 einmündet. Die Leitung 9 steht mit der Druck
seite einer Pumpe 21 in Verbindung. An den Auslaß 13
schließt ein Leitungsabschnitt 22 an, welcher in ein
Verzweigungsstück 23 mündet. An dieses sind über einen
mit einem Absperrventil 24 versehenen Leitungsabschnitt
25 ein Behälter 26, über einen mit einem Absperrven
til 27 versehenen Leitungsabschnitt 28 ein Behälter 29
und über einen mit einem Absperrventil 30 versehenen
Leitungsabschnitt 31, ein Behälter 32 angeschlossen.
Saugseitig steht die Pumpe 21 über Leitungsabschnitte 33
und 34 mit dem Behälter 29 und über die Leitungsab
schnitte 33 und 35 mit dem Behälter 32 in Verbindung.
In den Leitungsabschnitten 34 und 35 sind Absperrven
tile 36, 37 angeordnet. Von dem Behälter 29 führt eine
Leitung 38 zu einer nicht dargestellten Rückgewinnungs
anlage bzw. Entsorgungsanlage ab. Vom Behälter 26 führt
ebenfalls eine mit einem Absperrventil 39 versehene Lei
tung 40 ab, welche das Konzentrat einer Weiterverarbei
tung zuführt. Die Behälter 32 und 29 sind über eine Lei
tung 41 verbunden.
Über die Leitung 10 wird ein mit Partikeln beladener
Gasstrom in das Filtergehäuse 1 eingeführt und die
Partikel beim Durchtritt des Gases durch das Filter
element 3 abgeschieden. Der Trägergasstrom verläßt das
Filtergehäuse 1 durch den Auslaß 14. Die Partikel werden
durch periodisches Öffnen des Absperrventils 15 durch
Druckgasstöße vom Filterelement 3 abgestoßen und sam
meln sich am Boden 11 an, wo sie in gewissen Zeitab
ständen durch den absperrbaren Auslaß 12 ausgeschleust
werden.
Wird nun ein Trägergasstrom zugeführt, der Partikel
eines anderen Produktes enthält, welches nicht mit dem
vorhergehenden kontaminiert werden darf, so muß das
Filterelement 3 vorher gewaschen werden. Hierzu wird
durch Öffnen des Absperrventils 19 über die Leitung 20
eine geringe Menge frischer Waschflüssigkeit der Wasch
flüssigkeitsdüse 4 zugeführt. Die Absperrventile 17, 13
und 24 sind ebenfalls geöffnet, ebenso das Absperrven
til 15; letzteres um den Reinigungsvorgang durch Druck
gasabreinigung zu unterstützen. Alle anderen Absperr
ventile sind geschlossen. Die Waschflüssigkeit trifft
als flacher, radial gegen das Filterelement 3 gerichte
ter Strahl, welcher aus dem Düsenspalt 8 austritt, auf
das Filterelement 3 auf und dringt bis in die Falten
böden vor, läuft als geschlossener Film nach unten ab
und schwemmt dabei die abgelösten Partikel mit weg. Die
mit Produkt beladene Waschflüssigkeit wird im Behäl
ter 26 gesammelt und wird von dort über eine Leitung 40
in den Produktionsprozeß zurückgeführt.
In einer zweiten Spülphase wird Waschflüssigkeit aus dem
Behälter 29 bei geöffneten Absperrventilen 36, 18, 17
und 27 sowie 15 über die Leitungen 34, 33 und 9 zur
Waschflüssigkeitsdüse 4 und weiter durch den Auslaß 13
und die Leitungsabschnitte 22 und 28 mehrmals im Kreis
lauf geführt, während alle anderen Absperrventile ge
schlossen sind. Diese Waschflüssigkeit stammt aus frühe
ren Reinigungsvorgängen und weist eine mittelstarke Kon
zentration am Produkt auf.
In einer dritten Spülphase wird die im Behälter 32 be
findliche, schwächer konzentrierte und ebenfalls aus
einem früheren Reinigungsvorgang stammende Waschflüssig
keit bei geöffneten Absperrventilen 37, 18, 17 und 30
sowie 15, ebenfalls im Kreislauf gefahren, und zwar über
die Leitungsabschnitte 35, 33, 9, die Waschflüssigkeits
düse 4, den Auslaß 13 und die Leitungsabschnitte 22 und
31.
In einem abschließenden vierten Spülgang wird frische
Waschflüssigkeit bei geöffnetem Absperrventil 19 durch
die Leitung 20 eingespeist und der Waschflüssigkeitsdü
se 4 zugeführt. Bei diesem Spülvorgang sind desweiteren
die Absperrventile 17 und 30 geöffnet; alle anderen sind
geschlossen. Die anfallende Waschflüssigkeit strömt
durch den Leitungsabschnitt 31 in den Behälter 32. Die
in diesem befindliche alte Waschflüssigkeit wird über
die Leitung 41 in den Behälter 29 verdrängt, aus welchem
wiederum die darin befindliche, höher konzentrierte
Waschflüssigkeit über die Leitung 38 verdrängt und der
Abwasseraufbereitung zur Entsorgung zugeführt wird. Auch
während dieser Spülphase ist das Absperrventil 15 für
die Unterstützung durch Druckgasabreinigung geöffnet.
Es bleibt auch nach Beendigung der Zufuhr frischer
Waschflüssigkeit noch eine Zeitlang geöffnet, um die im
Filtermaterial gespeicherte Waschflüssigkeit weitgehend
zu entfernen, wodurch die anschließende Trocknungsphase
verkürzt wird.
Claims (11)
1. Verfahren zum Abscheiden gasgetragener, in Flüssig
keiten löslicher Partikel an einem an einem Trenn
boden (2) aufgehängten schlauchartigen Filterele
ment (3) mit Druckgasabreinigung (15, 16), wobei
die an dem Filterelement (3) haftengebliebenen
Partikel mit einer Waschflüssigkeit abgewaschen
werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein sternge
faltetes Filterelement (3) verwendet wird, welches
knapp unterhalb des Trennbodens (2) über seinen
gesamten Umfang von außen radial mit der Wasch
flüssigkeit beaufschlagt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Waschflüssigkeit in Form eines allseitig
zur Mittelachse des Filterelementes (3) gerichteten
Flachstrahls zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß in einer ersten Spülphase eine
geringe Menge frischer Waschflüssigkeit zugeführt
wird und daß aus dem anfallenden Konzentrat das
Produkt zurückgewonnen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer weiteren Spülphase mittels in Behäl
tern (29, 30) zwischengelagerten, mit steigender
Behälterzahl abnehmende Konzentration aufweisenden
Waschflüssigkeiten aus vorangegangenen Reinigungs
vorgängen gespült wird und daß in einer abschlie
ßenden Spülphase nochmals frische Waschflüssigkeit
zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß in mindestens einer der Spül
phasen die Waschflüssigkeit im Kreislauf geführt
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die aus der zweiten Spülphase in
einem Behälter (29) gesammelte mittelstark konzen
trierte Waschflüssigkeit der Entsorgung zugeführt
wird, die in weiteren Behältern (32) befindliche
Waschflüssigkeiten abnehmender Konzentration je
weils in den vorhergehenden Behältern (29) über
führt werden und daß die aus dem abschließenden
Spülvorgang gewonnene Waschflüssigkeit in den
letzten Behälter (32) geleitet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spülvorgänge bei unter
brochenem Filtrationsbetrieb durch die Druckgasab
reinigung unterstützt werden.
8. Vorrichtung zum Abscheiden gasgetragener, in
Flüssigkeiten löslicher Partikel, bestehend aus
einem Filtergehäuse (1) mit einem Trennboden (2),
an welchem mindestens ein schlauchartiges Filter
element (3) aufgehängt ist, wobei das Filterge
häuse (1) unterhalb des Trennbodens (2) einen
Einlaß (10) für einen partikelbeladenen Gasstrom,
eine auf das Filterelement (3) gerichtete Wasch
flüssigkeitsdüse (4) und am Boden (11) einen Aus
laß (12) für die abgeschiedenen Partikel und einen
Auslaß (13) für Waschflüssigkeit aufweist, wobei
oberhalb des Trennbodens (2) ein Auslaß (14) für
den gereinigten Gasstrom sowie ein mit einem Ab
sperrventil (15) ausgestatteter, mit einer Gas
quelle verbundener Einlaß (16) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (3)
Sternfaltung aufweist, daß die Waschflüssigkeit
düse (4) direkt unterhalb des Trennbodens (2) an
geordnet ist und mit ihrer Düsenöffnung (8) das
Filterelement (3) ringförmig umgibt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Düsenöffnung (8) senkrecht auf das
Filterelement (3) weist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Auslaß (13) des Filterge
häuses (1) für die Waschflüssigkeit über eine mit
einem Absperrventil (24, 27, 30) versehene Leitung
(22, 25, 31) mit mindestens einem Behälter (25, 29,
32) verbunden ist, daß mindestens einer der Behäl
ter (29, 32), andererseits über eine mit einem Ab
sperrventil (17, 18, 36, 37) und einer Pumpe (21)
versehene Leitung (34, 35, 33, 9) mit der Wasch
flüssigkeitsdüse (4) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens ein Behälter (32) mit dem vor
hergehenden Behälter (29) über eine Leitung (41)
verbunden ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4029804A DE4029804C1 (en) | 1990-09-20 | 1990-09-20 | Cleaning powder metallurgical paint between runs - with soluble particles sepd. out by filter housing with partition from which bag filter element is suspended |
| EP91115151A EP0476464B1 (de) | 1990-09-20 | 1991-09-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Abscheiden gasgetragener, in Flüssigkeiten löslicher Partikel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4029804A DE4029804C1 (en) | 1990-09-20 | 1990-09-20 | Cleaning powder metallurgical paint between runs - with soluble particles sepd. out by filter housing with partition from which bag filter element is suspended |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4029804C1 true DE4029804C1 (en) | 1991-09-19 |
Family
ID=6414624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4029804A Expired - Lifetime DE4029804C1 (en) | 1990-09-20 | 1990-09-20 | Cleaning powder metallurgical paint between runs - with soluble particles sepd. out by filter housing with partition from which bag filter element is suspended |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| EP (1) | EP0476464B1 (de) |
| DE (1) | DE4029804C1 (de) |
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Also Published As
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|---|---|
| EP0476464B1 (de) | 1994-08-10 |
| EP0476464A1 (de) | 1992-03-25 |
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