DE4032645A1 - Luftbereiftes fahrzeugrad mit einer vorrichtung mit gleitmittelreservoir - Google Patents

Luftbereiftes fahrzeugrad mit einer vorrichtung mit gleitmittelreservoir

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DE4032645A1
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Udo Dipl Ing Frerichs
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Continental AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B21/00Rims
    • B60B21/02Rims characterised by transverse section
    • B60B21/021Rims characterised by transverse section with inwardly directed flanges, i.e. the tyre-seat being reversed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B21/00Rims
    • B60B21/12Appurtenances, e.g. lining bands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C17/00Tyres characterised by means enabling restricted operation in damaged or deflated condition; Accessories therefor
    • B60C17/10Internal lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein luftbereiftes Fahrzeugrad mit einer starren Felge, die im wesentlichen sich nach radial innen erstreckende Felgenhörner und auf der radial äußeren Seite ein Tiefbett und zu beiden Seiten davon Pannenlaufstützflächen aufweist, mit einem im wesentlichen aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen aufgebauten Reifen, der mit seinen Wülsten am radial inneren Umfang der Felge neben den Felgenhörnern angeordnet ist, dessen Karkasse in den Wülsten durch Umschlingen zug- und druckfester Wulstkerne verankert ist und bei dem sich zwischen Laufstreifen und Karkasse ein üblicher Verstärkungsgürtel befindet, weiterhin mit einer Vorrichtung mit Gleitmittelreservoir.
Bei Fahrzeugrädern der in Rede stehenden Art, wie sie z. B. in der DE-OS 30 00 428 beschrieben werden, dienen Pannenlaufstützflächen zu beiden Seiten des Felgentiefbetts dazu, einen Pannenlauf zu ermöglichen, d. h. eine Fortbewegung in drucklosem Zustand im Falle einer Reifenpanne. Um bei einem Pannenlauf eine zu große Erwärmung infolge der Relativbewegung zwischen Reifenwand im Zenitbereich und den Pannenlaufstützflächen zu vermeiden, die im Extremfall zu einer vorzeitigen thermischen Zerstörung des Reifens führen könnte, ist es bekannt, im Reifeninnenraum ein Gleitmittel vorzusehen, das sich z. B. an der Reifeninnenwand oder im Bereich der Pannenlaufstützflächen der Felge befinden kann. Derartige Vorschläge sind z. B. in der DE-OS 32 46 086, in der DE-OS 33 10 315, in der DE-OS 33 28 476 und in der DE-OS 37 18 865 abgehandelt. Ein bestimmtes System der Anbringung eines Gleitmittels konnte sich bisher nicht vorrangig durchsetzen.
Bei konventionellen Fahrzeugrädern, d. h. bei solchen, bei denen die Reifenwülste radial außen an der Felge angeordnet sind, ist es darüber hinaus bekannt, im Tiefbett Schmiermittelbehälter aus Metall anzubringen, die mit einer Sollbruchstelle versehen sind. Diese bekannten Vorschläge haben jedoch den Nachteil, daß wegen der auftretenden hohen Fliehkräfte die Anbringung der Behälter an der Felge sehr kompliziert und aufwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Fahrzeugrad der eingangs genannten Art eine Vorrichtung mit einem Gleitmittelreservoir zu schaffen, die allen Anforderungen im Falle eines Pannenlaufs gewachsen ist und die darüber hinaus im normalen Fahrbetrieb möglichst wenig stört. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß diese Vorrichtung einen Haltering, der das Felgentiefbett überbrückt, und einen oder mehrere am Haltering befestigte, mit einem Gleitmittel gefüllte Behälter umfaßt, daß die Behälter gleichmäßig über den Umfang der Felge verteilt sind, daß die Behälter sich im Tiefbettraum radial innen vom Haltering befinden und daß jeder Behälter einen Druckschalter aufweist, der durch einen Durchlaß im Haltering hindurchgeführt ist.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß im normalen Fahrbetrieb das Gleitmittel in völlig gekapselter Form vorliegt, so daß keine störenden Einflüsse bzw. Behinderungen am Reifen oder an der Felge entstehen können. Aus dieser Kapselung resultiert auch der weitere Vorteil einer Wiederverwendbarkeit der Vorrichtung mit dem Gleitmittelreservoir im Falle eines Reifen- oder Felgenwechsels. Durch die Verwendung eines in sich sehr stabilen Metallbandes oder nachgiebigen Gürtels oder Spannbandes als Haltevorrichtung und durch die Anbringung der Schmiermittelbehälter auf der radial inneren Seite davon erzielt man den Vorteil, daß auch bei höchsten Geschwindigkeiten die dabei an den Schmiermittelbehältern auftretenden hohen Fliehkräfte zuverlässig aufgefangen werden. Das Gleitmittelreservoir ist bevorzugt in zwei bis acht Behältern untergebracht, die gleichmäßig über den Umfang der Felge verteilt sind. Die Anzahl und Größe der Behälter richtet sich danach, welche Menge an Gleitmittel bei der verwendeten Reifengröße und Felgengröße einzusetzen ist. Wenn man die Form der Gleitmittelbehälter der Querschnittsform des Tiefbettraums anpaßt, erhält man den Vorteil einer Seitenführung für den Haltering.
Der Haltering kann als geschlossener Metall- oder Kunststoffring, als Spannband mit zwei Enden oder als Gürtel aus in Umfangsrichtung zugfesten Festigkeits­ trägern vorliegen. Die Anzahl der Gleitmittelbehälter liegt zweckmäßigerweise zwischen zwei und acht. Denkbar ist auch die Verwendung nur eines Behälters, der gegenüber der Zusammensetzung des Haltebandes angebracht ist, wegen des Gewichtsausgleichs. Auch die Gleitmittelbehälter können aus Kunststoff oder Metall bestehen. Der Haltering sollte zusätzliche Bohrungen aufweisen, damit gewährleistet ist, daß im Raum des Tiefbetts der gleiche Luftdruck herrscht wie im Reifeninnenraum. Die Bohrungen können gleichzeitig als Gewichtsausgleich für die Verriegelungsteile des Halterings bzw. des Spannbands dienen. Schließlich kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung am Haltering eine Luftdruckwarneinrichtung angebracht sein, die z. B. aus einem oder mehreren Noppen bestehen kann, die in Bohrungen des Halterings befestigt sind, oder aber als Sensor ausgebildet ist und Informationen über den Reifenfülldruck ins Fahrzeuginnere meldet.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Fahrzeugrad mit einer Vorrichtung mit Gleitmittelreservoir in einem radialen Teilschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung mit Gleitmittelreservoir in der Ebene II-II,
Fig. 3 eine Vorrichtung mit Gleitmittelreservoir, die einen unlösbar mit der Felge verbundenen Haltering aufweist, in einem radialen Teilschnitt.
Beim Fahrzeugrad der Fig. 1 ist ein im wesentlichen aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen bestehender Fahrzeugluftreifen, dessen Karkasse 1 in den Wülsten 2 durch Umschlingen von zug- und druckfesten Wulstkernen 3 verankert ist, mit seinen Wülsten 2 am radial inneren Umfang einer Felge 4 neben sich im wesentlichen nach radial innen erstreckenden Felgenhörnern 5 befestigt. Zwischen dem Laufstreifen 6 und der Karkasse 1 befindet sich ein üblicher Verstärkungsgürtel 7. Axial innen vom Reifenwulst 2 befindet sich ein Montagehochbett, um den Reifen auf eine einteilige Felge montieren zu können, das von einem Abdeckring 8 abgedeckt sein kann. Radial außen weist die bevorzugt metallische Felge 4 ein Tiefbett 9 und zu beiden Seiten davon Pannenlaufstützflächen 10 auf, auf denen sich der Zenitbereich des Reifens im Falle eines Druckverlustes abstützen kann.
Im Tiefbett 9 ist die Vorrichtung mit dem Gleitmittel­ reservoir untergebracht. Sie besteht bevorzugt aus zwei bis acht, vorliegend aus acht gleichmäßig über den Umfang der Felge 4 verteilten Gleitmittelbehältern 11 und aus einem Haltering 12, der die Gleitmittelbehälter 11 in ihrer Position hält. Es kann aber auch nur ein Behälter 11 vorhanden sein, der dann gegenüber der Zusammensetzung des Halterings 12 oder gegenüber einem Sensor einer Warnvorrichtung angebracht sein sollte, um einen Gewichtsausgleich zu schaffen.
Der Haltering 12 überbrückt das Tiefbett 9 und kann als stabiler aber federnder endloser Metallring oder aber als Spannband mit zwei Enden vorliegen, die eine Spannvorrichtung aufweisen. Er kann auch mit Gummi ummantelt sein, um das Federungsverhalten bzw. die Ausbildung einer Aufstandsfläche bei einem Pannenlauf zu verbessern. Weiterhin kann der Haltering 12 in Form eines Gürtels vorliegen, d. h. z. B. aus einem Gummikörper mit eingelagerten, in Umfangsrichtung zugfesten Festigkeitsträgern bestehen. Schließlich sind auch Halteringe aus einem genügend steifen Kunststoff geeignet.
Wie man der Fig. 2 entnehmen kann, befinden sich im Haltering 12 über den Umfang verteilte Bohrungen 13, die dafür sorgen, daß im Reifeninnenraum und im Tiefbettraum immer der gleiche Luftdruck herrscht. Die Bohrungen 13 können auch zur Aufnahme einer Luftdruckwarneinrichtung dienen, die vorliegend in Form eines Elements 14 mit einer noppenartigen Erhebung dargestellt ist. Die Luftdruckwarneinrichtung kann auch in Form eines Sensors vorliegen, der am Haltering 12 gehalten wird.
Die Gleitmittelbehälter 11 können aus Kunststoff oder Metall bestehen und sie können das Tiefbett 9 in Querrichtung vollständig oder teilweise ausfüllen. Auf der radial äußeren Seite weist jeder Gleitmittel­ behälter 11 einen Druckschalter 15 auf, der durch eine Bohrung im Haltering 12 hindurchgeführt ist. Die Druckschalter 15 sind so ausgebildet, daß bei Eintritt eines Pannenlaufs das Gleitmittel aus dem Gleitmittel­ behälter 11 austreten kann. Bei Bedarf kann das Gleitmittel unter Überdruck im Behälter 11 eingeschlossen sein, so daß es bei Eintritt eines Pannenlauffalls schneller austreten kann. Wenn der Gleitmittelbehälter 11 den gesamten Querschnitt des Tiefbetts 9 einnimmt, erzielt man gleichzeitig damit eine Seitenführung für den Haltering 12.
Zur Montage der Vorrichtung mit dem Gleitmittelreservoir werden die Gleitmittelbehälter 11 an dem endlichen Haltering 12 angebracht und dieser dann gegebenenfalls nach der teilweisen Montage des Reifens auf die Felgenmitte gespannt und verriegelt. Dabei können als Gewichtsausgleich für die Verriegelungsteile Bohrungen dienen, die für einen Luftdurchlaß in jedem Fall erforderlich sind.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Variante ist ein Haltering 12 unlösbar mit der Felge 4 verbunden. Der oder die Gleitmittelbehälter 11 befinden sich wiederum auf der radial inneren Seite des Halteringes 12, ohne jedoch bis zum Grund des Tiefbetts 9 hinunterzureichen. Um dem Gleitmittelbehälter 11 eine seitliche Führung zu geben, besitzt das Halteband 12 umlaufende Rippen 16, die jedoch auch in Form unterbrochener Stege vorliegen können. Um die Gleitmittelbehälter 11 in den Tiefbettraum 9 einbringen zu können, sind im Halteband 12 geeignete, nicht gezeichnete Ausschnitte vorgesehen. Jeder Gleitmittelbehälter 11 ist wiederum mit einem Druckschalter 15 versehen.

Claims (9)

1. Luftbereiftes Fahrzeugrad mit einer starren Felge, die im wesentlichen sich nach radial innen erstreckende Felgenhörner und auf der radial äußeren Seite ein Tiefbett und zu beiden Seiten davon Pannenlaufstütz­ flächen aufweist, mit einem im wesentlichen aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen aufgebauten Reifen, der mit seinen Wülsten am radial inneren Umfang der Felge neben den Felgenhörnern angeordnet ist, dessen Karkasse in den Wülsten durch Umschlingen zug- und druckfester Wulstkerne verankert ist und bei dem sich zwischen Laufstreifen und Karkasse ein üblicher Verstärkungsgürtel befindet, weiterhin mit einer Vorrichtung mit Gleitmittelreservoir, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtung einen Haltering (12), der das Felgentiefbett (9) überbrückt, und einen oder mehrere am Haltering (12) befestigte, mit einem Gleitmittel gefüllte Behälter (11) umfaßt, daß die Behälter (11) gleichmäßig über den Umfang der Felge (4) verteilt sind, daß die Behälter (11) sich im Tiefbettraum (9) radial innen vom Haltering (12) befinden und daß jeder Behälter (11) einen Druckschalter (15) aufweist, der durch einen Durchlaß im Haltering (12) hindurchgeführt ist.
2. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltering (12) in Form eines Gürtels oder Spannbands mit zwei Enden vorliegt.
3. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltering (12) aus Kunststoff oder Metall oder Gummi/Metall besteht.
4. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltering (12) fest mit der Felge (4) verbunden ist.
5. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei bis acht Gleitmittelbehälter (11) vorhanden sind.
6. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitmittelbehälter (11) aus Kunststoff oder Metall bestehen.
7. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Gleitmittelbehälter (11) der Querschnittsform des Tiefbettraums (9) angepaßt sind.
8. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltering (12) zusätzliche Bohrungen (13) aufweist.
9. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Haltering (12) eine Luftdruckwarneinrich­ tung (14) angebracht ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0870629A3 (de) * 1997-04-07 2001-01-24 Continental Aktiengesellschaft Fahrzeug-Komplettrad
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