DE4035528C2 - - Google Patents

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DE4035528C2
DE4035528C2 DE19904035528 DE4035528A DE4035528C2 DE 4035528 C2 DE4035528 C2 DE 4035528C2 DE 19904035528 DE19904035528 DE 19904035528 DE 4035528 A DE4035528 A DE 4035528A DE 4035528 C2 DE4035528 C2 DE 4035528C2
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    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
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Description

Die Erfindung betrifft eine Lagerung für den Mitnehmer­ stift zum oszillierenden Bewegen eines Mähmessers in Ein- oder Doppelmesserschneidwerken von Frontmähern, wel­ cher mit einem Ende mit einem Antriebshebel lösbar verbun­ den ist und mit seinem anderen Ende in ein Mitnehmergehäu­ se hineingeführt ist, in welchem er in einem Gelenklager gelagert ist, und mit einer elastischen Dichtkappe zur Abdichtung der Austrittsseite des Mitnehmerstiftes, deren eines Ende mit einem metallenen Paßring durch Vulkanisie­ ren verbunden ist, welcher im Mitnehmergehäuse fest ein­ sitzt, und deren anderes Ende auf dem Mitnehmerstift auf­ sitzt.
Eine derartige Lagerung ist der DE 90 00 689 U1 zu ent­ nehmen. Diese ist bereits mit einer geschützt eingebauten Dichtkappe ausgerüstet. Ihr den Antriebshebel mit dem Gelenklager verbindender Mitnehmerstift ist mit seinem hinteren zylindrischen Teilbereich in eine geschlitzte Öffnung des Antriebshebels eingesteckt und über eine Klemmschraube festgesetzt. Nachteilig ist hierbei, daß die auf den vorderen Teilbereich des Mitnehmerstiftes nur aufgeschobene Dichtkappe im Dauerbetrieb unter der hohen Schmutzeinwirkung in Verbindung mit dem häufig auftreten­ den Wechsel der Winkelstellung und damit verbundenem stän­ digen Abheben/Aufklaffen nicht völlig abdichtet. Es tritt starker Verschleiß und Schmiermittelverlust ein. Außerdem ist das Herausnehmen und noch mehr das Wiedereinsetzen des Mitnehmerstiftes beschwerlich, da derselbe in alle Rich­ tungen eine genau fluchtende Lage zu der Paßbohrung des Antriebshebels haben sollte, was aber nicht erreichbar ist, da die Auflageflächen der Messer aus Platzgründen zueinander nicht parallel liegen können und hierdurch eine Verzerrung bei der Demontage und Montage eintritt. Diesem Übelstand soll entgegengewirkt werden, indem die vorderen und hinteren Teilbereiche der Mitnehmerstifte zueinander exzentrisch versetzt sind und durch Verdrehen eine Abhe­ bung der Messer von ihren Auflagen bei der Demontage und Montage ermöglicht ist. Dieser Behelf ergibt aber eine weitere arbeitsmäßige Erschwernis beim Messerwechsel, was als störend empfunden wird.
Solche Mitnehmerlagerungen stellen die gelenkige Verbin­ dung zwischen Antriebshebeln der Mähantriebe und den Mäh­ messern dar. Sie müssen zum Messerwechsel eine schnelle Trennung sowie ein bequemes Wiederanschließen ermöglichen und sollen bei den starken, schlagartigen Belastungen und den unter starken Schmutzeinwirkungen stehenden Teilen eine lange, spiel- und wartungsarme Verbindung gewährlei­ sten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mitnehmerlagerung mit absolut staubdichtem Lagerraum zu schaffen, der keine Nachschmierung verlangt und bei dem bei Trennen der Ver­ bindung Antriebshebel-Mitnehmer, z. B. bei einem erforder­ lichen Messerwechsel der Lagerraum nicht geöffnet werden muß und wobei ferner der Montageaufwand beim Herausnehmen und Wiedereinsetzen des Mitnehmerstiftes gering gehalten wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auch das andere Ende der Dichtkappe an einen Paßring an­ vulkanisiert ist, der mit Preßsitz auf dem dem Gelenklager abgewandten Ende des zylindrischen Bereiches des Mitneh­ merstiftes aufsitzt, und daß das mit dem Antriebshebel verbundene Ende des Mitnehmerstiftes als flacher Gabelkopf gestaltet ist, mit dem er in einen Gabelkopf des Antriebs­ hebels eingeführt ist und dabei den Schaft einer am Gabel­ kopf des Antriebshebels festgelegten Klemmschraube in seiner in Richtung auf den Antriebshebel offenen Ausneh­ mung aufnimmt.
Die mit dem Anmeldungsgegenstand erzielten Vorteile bestehen insbe­ sondere darin, daß der Raum der Pendellagerung des Mitneh­ mers bei Frontmähern mit Schneidwerken mit hin- und herge­ henden Messern völlig hermetisch abgedichtet ist. Dieser Raum muß beim Messerwechsel nicht geöffnet werden. Der hierbei mit der Lagerung verbunden bleibende Mitnehmer­ stift kann bequem vom Antriebshebel gelöst und ebenso wieder fest verbunden werden. Es wird eine Lebensdauer­ schmierung ermöglicht und eine hohe Lebensdauer erreicht. Die Gelenklager können im geringen Abstand zu den Mähmes­ sern angeordnet werden.
Durch die Schwenkbarkeit der Mitnehmerstifte sowohl um die Klemmschraube als auch im Gelenklager ist eine spielfreie Einstellung der Auflageflächen von Ober- und Untermesser zueinander ermöglicht.
Weitere, den Anmeldungsgegenstand sinnvoll ergänzende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Anmeldungsgegenstands dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht im Schnitt durch die Mitte der Lagerung bei einem Front-Doppelmesserschneidwerk,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie A-B nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie C-D nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung wie Fig. 2 jedoch in End­ hublage des Obermessers,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung wie Fig. 2, jedoch mit keilförmigem Bereich eines Gabelkopfes eines Mit­ nehmerstiftes,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung wie Fig. 1, bei der jedoch das Obermesser mit seiner Mitnehmerlagerung im ausgebauten Zustand gezeigt ist,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung wie Fig. 1, jedoch mit größerer Mitnehmerlagerung und um 180° gedrehtem Mitnehmerstift.
Bei Lagerungen 1 und 2 nach den Fig. 1 und 2 für Doppel­ messerschneidwerke 3 von Frontmähern erfolgt die Einlei­ tung der gegensinnig verlaufenden hin- und hergehenden Hubbewegungen für das Obermesser 4 und Untermesser 5 durch schwenkend bewegte Antriebshebel 6 bzw. 7. An die vorderen Partien der Antriebshebel 6, 7 für das Obermesser 4 bzw. Untermesser 5 sind jeweils Mitnehmerstifte 8 angeschlos­ sen, die mit ihren vorderen zylindrischen Bereichen 9 in Gelenklager 12 der Lagerungen 1 bzw. 2 hineinragen.
Die hinteren Bereiche 10 der Mitnehmerstifte 8 sind als flache, nach hinten offene Gabelköpfe 11 ausgebildet und umgeben in Gabelköpfe 13 der Antriebshebel 6 bzw. 7 einge­ setzte Klemmschrauben 14. Hierdurch liegt eine leicht lösbare und gut festsitzende Verbindung der Mitnehmerstif­ te 8 in den Antriebshebeln 6 bzw. 7 vor. Damit im Fall eines unbeabsichtigten Losseins der Klemmschraube 14 der Mitnehmerstift 8 nicht aus der Verbindung mit dem An­ triebshebel 6 bzw. 7 austreten kann, weist die Klemm­ schraube 14 einen verdickten Ansatz 15 im Anschluß an den Schraubenkopf auf, der in eine entsprechende Ausnehmung 16 des Gabelkopfes 11 mit einer geringen Tiefe 18 von etwa 3 mm einragt, wie es auch die Fig. 3 deutlich zeigt. Hier­ durch ist zum beabsichtigten Herausnehmen des Gabelkopfes 11 und damit der Entfernung der Mitnehmerlagerung 1 bzw. 2 von der Verbindung mit dem Antriebshebel 6 bzw. 7 die Klemmschraube 14, die mit Gewinde 17 in den Antriebshebel 6 bzw. 7 eingesetzt ist, so weit herausschrauben, bis der Ansatz 15 aus der Ausnehmung 16 getreten ist. Anstelle des Gewindes 17 kann die Klemmschraube 14 entsprechend der strichpunktiert gezeigten Ausführung 19 mittels einer Mutter 20 verschraubt werden, deren Schlüsselflächen zur Verdrehungssicherung von den Seitenflächen einer Nut 21 der Antriebshebel 6 bzw. 7 umfaßt werden. Hierdurch kann die Klemmschraube 14 betätigt werden ohne die Mutter 20 gegen Verdrehen halten zu müssen.
Eine langlochartige, nach hinten offene Ausnehmung 22 für das Einsetzen des Mitnehmerstiftes 8 in den Gabelkopf 13 ist zum zylindrischen Bereich 9 des Mitnehmerstiftes 8 um ein Maß 23 versetzt liegend ausgeführt. Dieses weist eine solche Größe auf, daß die Lagen der Antriebshebel 6 und 7 im Verhältnis zur Mitte der Mitnehmerlagerungen 1 und 2 erhöht sind. Somit wird ein größerer Freiraum unter dem Antriebshebel 7 zu einem Balkenrücken 40 erreicht. Dieser kann hierdurch entsprechend stärker dimensioniert werden. Bei gleichen Antriebshebeln 6 und 7 kann die Mitte der Lagerung für das Obermesser nach um 180° verschwenkt ein­ gebautem, entsprechendem Mitnehmerstift höher gelegt wer­ den, bei unveränderter Lage der Klemmschraube 14 und Aus­ führung des Antriebshebels 6, wie nachfolgend am Ausfüh­ rungsbeispiel gemäß Fig. 7 noch näher erläutert wird. Außerdem ist durch eine verkröpfte Ausführung der Mitneh­ merstifte 8 der Abstand der Mitte der Lagerungen zum Ober­ messer 4 und Untermesser 5 möglichst klein auszuführen, wodurch die Dauerbiegebeanspruchung für letzteren gering gehalten sind.
Die Mitnehmerstifte 8 zu beiden Lagerungen 1 und 2 sind gleich, wodurch die Fertigung und Ersatzteilhaltung er­ leichtert ist.
Die Mitnehmergehäuse 29 und 30 der Lagerungen 1 bzw. 2 weisen Lagerräume 26 auf, die vorn über einen eingepreßten Boden 27 und hinten mittels einer elastischen Dichtkappe 28 staubdicht verschlossen sind. Die Dichtkappe 28 ist sowohl mit einem metallenen Paßring 31 zum festen Einset­ zen in das Mitnehmergehäuse 29 bzw. 30 als auch mit einem metallenen Paßring 32 zum festen Aufsetzen auf den zylin­ drischen Bereich 9 der Mitnehmerstifte 8 versehen. Die Paßringe 31,32 sind durch Vulkanisieren mit der Dichtkappe 28 verbunden. Die Dichtkappe 28 weist im Zwischenbereich nach innen und außen verlaufende Wellenformen 33 bzw. 34 auf. Die metallenen Paßringe 31 und 32 können kleinere Wanddicken aufweisen. Sie können als Blechziehteil gefertigt sein und mit Preßsitz ein- bzw. aufgesetzt werden. Sie können auch , wie dargestellt, größere Wanddicken aufweisen, wobei zusätzliche Dichtungen, wie 0-Ringe 24, 25, zur weiteren Abdichtung verwendet werden. Auf den Mitnehmerstift 8 wird zur Montage die Dichtkappe 28 sowie das Gelenklager 12 aufgesetzt und durch einen Sicherungsring 36 axial gesichert. Dann wird diese Gruppe in das Mitnehmergehäuse 29 bzw. 30 eingesetzt und durch einen Sicherungsring 37 festgesetzt.
Vorher wird in den Lagerraum 26 eine solche Menge Schmier­ mittel eingegeben, daß der Vorrat an demselben für die Lebensdauer der Lagerungen 1 bzw. 2 ausreichend ist. Diese Art der hermetischen Abdichtung erlaubt auch, mit Öl oder Fließfett zu schmieren, wodurch eine besonders reibungs­ arme Betriebsweise erreicht und die Lebensdauer um ein Vielfaches gegenüber den Ausführungen, die nicht völlig abgedichtet sind, erhöht ist.
Das Mitnehmergehäuse 29 ist mit einem Obermesser 4 und das Mitnehmergehäuse 30 in bekannter Weise mit einem Untermes­ ser 5 durch Verschraubungen verbunden. Die Messer 4, 5 sind durch Einrichtungen an einem Balkenrücken 40 frei beweg­ lich zur Ausführung der Messerhübe angeschlossen. Der Balkenrücken 40 ist an einem nur angedeuteten Antriebsge­ häuse 41 befestigt. In diesem sind die Antriebshebel 6 und 7 schwenkbar gelagert. Sie werden durch einen Antrieb in Schwenkbewegungen zum Antrieb der Messer versetzt.
Die Fig. 4 zeigt die Lagerung 1 bei einer rechten Messer­ hubtotlage, durch die eine Winkelstellung α des Mitneh­ merstiftes, abweichend von der Mittelstellung eintritt. Hierdurch sind seitlich liegende Partien der Dichtkappen 28 in ihren wellenförmigen Bereichen 33 und 34 gestreckt zu erkennen, wogegen die der anderen Seite stärker gewellt in Erscheinung treten. Hierdurch wirken auch auf die An­ schlüsse, die Paßringe 31 und 32, bei jedem Messerhub Zug- und Druckspannungen ein. Bei der bekannten, nur an­ liegenden und auf dem zylindrischen Teil 9 des Mitnehmer­ stiftes 8 nur aufgesteckten Dichtkappe bisheriger Ausfüh­ rung traten jeweils kleine Spalte auf, durch die Schmutz in die Lagerräume 26 nach und nach eindringen oder auch Schmiermittel austreten konnte, so daß die Lagerungen schnell verschlissen.
Zum Absichern eines unbeabsichtigten Heraustretens der Gabelköpfe 11 der Mitnehmerstifte 8 aus den Gabelköpfen 13 der Antriebshebel 6 und 7 sind die Außenflächen 42 der Gabelköpfe 11 leicht keilförmig im Winkel β etwa 0,3° zueinander von der Lagerung weg erweiternd ausgeführt, wie es die Fig. 5 übertrieben dargestellt zeigt. Es ist eine Klemmschraube 35 mit Mutter 54 und unterlegten Kugelschei­ ben 52 angewandt, wobei die Schlüsselflächen des Schrau­ benkopfes ebenfalls von einer Nut 53 erfaßt werden.
Das Obermesser 4 nach Fig. 6 ist im ausgebauten Zustand dargestellt, wobei sich der Mitnehmerstift 8 festsitzend in der Lagerung 1 befindet und wobei der Lagerraum 26 weiterhin völlig abgedichtet ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind im Gegensatz zur Fig. 1 im Innen- und Außendurchmesser größere Gelenklager 45 einer Lagerung 48 und 49 für das Obermesser 4 und Un­ termesser 5 im Mitnehmergehäuse 43 bzw. 44 eingesetzt, so daß die Lagerbelastbarkeit vergrößert ist, z. B. zur Ver­ wendung eines Schneidwerks mit größerer Schnittbreite oder für höhere Hubzahlen je Zeiteinheit bzw. für höhere Be­ triebsstundenzahlen. Bei einem Mitnehmerstift 46 ist die Ausnehmung 22 um ein Maß 47 im Verhältnis zur Mitte der Mitnehmerlagerung 48 um so viel tiefer gelegt, daß die Mitte der Ausnehmung 22 im Verhältnis zum Doppelmes­ ser-Schneidwerk 3 gleich wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist. Hierdurch bleiben die Anschlußverhältnisse bei unterschiedlich großen Doppelmesser-Schneidwerken 3 bzw. unterschiedlichen Hubzahlen der Mähmesser oder unter­ schiedlich verlangten Lebensdauerzeiten zu den Antriebshe­ beln 6 und 7 des Mähantriebs gleich. Dies bedeutet für diese Serien- bzw. kostenintensiven Getriebeteile eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung. Demnach sind die Maße 38 und 39 von der Oberkante des Balkenrückens 40 bis zur Mitte der Klemmschraube 14 in der Höhe und die Maße 50 und 51 in der Waagerechten beider Antriebshebel 6 und 7 zu dem Doppelmesser-Schneidwerk 3 bei Verwendung der entsprechend unterschiedlichen Lagerungen 1 und 48 sowie 2 und 49 jeweils gleich.
Günstig in bezug auf die Fertigung ist es, wenn die Maße 23 und 47 gleich ausgeführt werden, falls dies die Größen­ unterschiede der Gelenklager 12 und 45 zulassen. Hierbei können die Aufnahmevorrichtungsteile für die spangebenden Bearbeitungen zur Herstellung beider Mitnehmerstifte 8 und 46 gleich bzw. überwiegend gleich sein.
Falls die Raumverhältnisse es erlauben, kann beim Mitneh­ merstift 46 der zylindrische Bereich 9 mit dem Gabelkopf 11 auf einer Mittelachse liegen, so daß also das Maß 47 entfällt.

Claims (5)

1. Lagerung (1, 2) für den Mitnehmerstift (8, 46) zum os­ zillierenden Bewegen eines Mähmessers (4, 5) in Ein- oder Doppelmesserschneidwerken (3) von Frontmä­ hern, welcher mit einem Ende mit einem Antriebshebel (6, 7) lösbar verbunden ist und mit seinem anderen Ende in ein Mitnehmergehäuse (29, 30) hineingeführt ist, in welchem er in einem Gelenklager (12) gelagert ist, und mit einer elastischen Dichtkappe (28) zur Abdichtung der Austrittsseite des Mitnehmerstiftes, deren eines Ende mit einem metallenen Paßring (31) durch Vulkani­ sieren verbunden ist, welcher im Mitnehmergehäuse (29, 30) fest einsitzt, und deren anderes Ende auf dem Mitnehmerstift (8) aufsitzt, dadurch gekennzeichnet, daß auch das andere Ende der Dichtkappe (28) an einen Paßring (32) anvulkanisiert ist, der mit Preßsitz auf dem dem Gelenklager (12) abgewandten Ende des zylin­ drischen Bereiches (9) des Mitnehmerstiftes (8, 46) aufsitzt, und daß das mit dem Antriebshebel (6, 7) verbundene Ende des Mitnehmerstiftes (8, 46) als flacher Gabelkopf (11) gestaltet ist, mit dem er in einen Gabelkopf (13) des Antriebshebels (6, 7) eingeführt ist und dabei den Schaft einer am Gabelkopf (13) des Antriebshebels (6, 7) festgelegten Klemmschraube (14) in seiner in Richtung auf den An­ triebshebel (6, 7) offenen Ausnehmung (22) aufnimmt.
2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (22) im Gabelkopf (11) des Mitneh­ merstiftes (8, 46) zum zylindrischen Bereich (9) des Mitnehmerstiftes (8, 46) versetzt (Maß 23, 47) ist.
3. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (14) einen zu ihrem Schaft ver­ dickten Ansatz (15) aufweist, der in eine entsprechend große Ausnehmung (16) des Gabelkopfes (11) des Mitneh­ merstriftes (8, 46) mit geringer Tiefe (18) einragt, wobei die Klemmschraube (14) mit Gewinde (17) in den Antriebshebel (6, 7) eingesetzt ist oder wobei die Klemmschraube (14) mit einer Mutter (20) verschraubt wird, deren Schlüsselflächen von den Seitenflächen einer Nut (21) formschlüssig gehalten sind.
4. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen (42) des Gabelkopfes (11) des Mitnehmerstiftes (8, 46) keilförmig (Winkel β) zueinander sich entgegen der Fahrtrichtung erweiternd verlaufen.
5. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Paßring (31, 32) und der diesen auf­ nehmenden Sitzfläche des Mitnehmergehäuses (29, 30) oder Mitnehmerstiftes (8, 46) eine Dichtung, insbeson­ dere ein O-Ring (24, 25), eingesetzt ist.
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