DE4037036C1 - Impact stone crusher with trough-shaped housing - has aresting wedge displaceable orthogonally in guide groove wall - Google Patents

Impact stone crusher with trough-shaped housing - has aresting wedge displaceable orthogonally in guide groove wall

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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements
    • B02C13/2804Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor

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  • Food Science & Technology (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrich­ tung zum Brechen von großen bis mittelgroßen Steinen oder dergleichen festem Rohstoff­ material nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Vorrichtungen dieser Art sind unter dem Namen Prall­ brecher (oder Prallmühle) bekannt und dienen vorzugs­ weise dazu, Zuschlagmaterial zur Betonbereitung, sowie Fein- und Edelsplitte aus vorgebrochenem Gestein oder Kies herzustellen. Die Wirkung dieser Maschinen beruht darauf, daß das zu bearbeitende Material durch die Schlagwirkung rotierender Schlagleisten und durch den Aufprall gegen elastisch aufgehängte Pralleisten bezie­ hungsweise Prallplatten gebrochen und damit zerkleinert wird (vgl. AT-PS 2 77 726).
Ein Grundproblem der Prallbrecher resultiert aus der bestimmungsgemäßen Verwendung zur Zerkleinerung mehr oder weniger harten Gesteins. Diese Art der Verwendung bedingt - je nach Art des zu brechenden Materials - einen extrem hohen Verschleiß im Hinblick auf die ge­ nannten Schlagleisten und Prallelemente. Die einfachste Lösung dieses Problems liegt einfach darin, verschlisse­ ne Teile auszutauschen, d. h. gegen neue Teile zu erset­ zen. Es liegt auf der Hand, daß dies, und zwar nicht zuletzt im Hinblick auf die damit verbundene Material­ verschwendung und den Nutzungsausfall, keine Lösung des Problems sein kann. Schließlich handelt es sich bei diesen Verschleißteilen nicht um Teile, die aus einfachen, d. h. üblichen Werkstoffen gefertigt sind, sondern um Teile aus hochwertigem und damit teurem Verschleißmaterial; die Verschleißteile sind heutzutage im allgemeinen Gußteile. Im Hinblick auf die spezifische Anwendung zur Zerkleinerung von Gestein und die damit verbundene Schlagbeaufschlagung einerseits, sowie die auf die Schlagleisten wirkenden Zentrifugalkräfte andererseits ist somit ohne weiteres ersichtlich, daß an das Material dieser Schlagleisten ganz besondere Anforderungen zu stellen sind. Dies bedeutet aber gleichzeitig, daß die Schlagleisten so gut es irgendgeht auch nachstellbar und wendbar sein sollen, damit die Standzeit, d. h. der Ausnutzungsgrad, einer als Gußteil ausgeführten Schlagleiste optimiert ist.
Aus der DE-OS 21 05 993 ist eine Schlagleistenbefesti­ gung bekannt, bei der die Schlagleisten selbst auf beiden Seiten längs verlaufende Aussparungen aufweisen, die mit formgleichen Aussparungen in den Seitenflächen der Führungsnut korrespondieren. Zur Montage und auch zur - dem Abstand der Aussparungen entsprechenden - stufenweisen Radialverstellung sind in den aus den konjugierten Aussparungen gebildeten Freiraum mehrere Rundstäbe vorgesehen, über die sich eine formschlüssige Verbindung zwischen der Schlagleiste und der Führungsnut ergibt. Die Rundstäbe sind fest in den Seitenflächen der Führungsnut eingeschweißt, so daß eine Verstellung der Schlagleiste nur dadurch möglich ist, daß die Schlagleiste achsparallel aus der Führungsnut herausge­ zogen und um eine Rast radial versetzt wieder in die Führungsnut eingeschoben wird. Dieses Handling ist sehr mühsam und aufwendig.
Aus der DE-AS 12 88 887 ist bereits eine Schlagleisten­ befestigung bekannt, bei der die Schlagleiste über eine Schraubverbindung und eine radiale Bohrungsreihe längs der Führungsnut stufenweise radial, d. h. unmittel­ bar senkrecht zur Längsachse der Schlagleiste verstellt werden kann. Diese Art der Schlagleistenbefestigung ist bei der heutigen Technologie jedoch nicht mehr anwendbar, und zwar einfach aus dem Grund, daß die Schraubverbindung den Arbeitsbedingungen heutiger Prall­ brecher einfach nicht mehr gerecht wird. Diesbezüglich ist insbesondere darauf hinzuweisen, daß die durch die Schraubverbindungen bedingten Materialspannungen die Zerstörung der aus hochverschleißtem Stahl gefer­ tigten Schlagleisten begünstigen.
Ausgehend von den vorstehend gewürdigten Schlagleisten­ befestigungen besteht die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art bezüglich der Schlagleistenbefesti­ gung dahingehend zu verbessern, daß die Schlagleiste radial verstellt werden kann, ohne daß sie erst achs­ parallel aus der Schiene gezogen werden muß, und ohne daß das Material über eine Schraub- oder anderweitig vergleichbare Verbindung mit Materialspannungen beauf­ schlagt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Damit ist es also möglich, daß eine Schlagleiste einfach durch Herausziehen des Arretierungskeils um eine Rast, d. h. eine dem Mittenabstand der Aussparungen entspre­ chenden Stufe radial nach außen gezogen und durch Wiedereinschieben des Arretierungskeils wieder form­ schlüssig fixiert werden kann.
In der Führung, d. h. im Spalt zwischen der Führungsnut und dem Arretierungskeil setzen sich während des Be­ triebs Staub und dergleichen Partikel ab. Bei den Prall­ brechern gemäß dem Stand der Technik müssen demzufolge die Schlagleisten erst mit Schlägen gelockert werden - dies wird mit der erfindungsgemäßen Konzeption vermie­ den beziehungsweise überflüssig.
Dadurch, daß die Aussparungen auf beiden Seiten der Schlagleiste vorgesehen sind, kann diese auch gewendet werden, so daß die Standzeit noch weiter erhöht wird. Für den Fall, daß die Aussparungen auf beiden Seiten der Schlagleiste jeweils mittig gegeneinander versetzt sind, läßt sich in einfacher Weise das Verstellmaß optimieren (vergleiche Patentanspruch 2).
Die Form der Aussparungen, sowie der Stirnseite des Arretierungskeils entsprechen dabei vorzugsweise der eines gleichschenkligen symmetrischen Trapezes (verglei­ che Anspruch 3). Damit ergibt sich eine sehr gute Form­ schlüssigkeit zwischen dem Arretierungskeil einerseits und der jeweiligen Aussparung andererseits.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiels sind die Aussparungen seitlich begrenzt, wobei die Breite des Arretierungskeils der Länge der Aussparungen entspricht (vergleiche Anspruch 4). Damit wird erreicht, daß die Schlagleiste sowohl bezüglich des radialen Abstands zur Achse des Prallbrechers, als auch achsparallel arretiert wird. Bei der Montage der Schlagleisten sind somit die achsparallelen Zuordnungen der über die Breite des Prallbrechers beziehungsweise des Rotors nebenein­ ander angeordneten Schlagleisten quasi automatisch vorgegeben.
Zur Sicherung des Arretierungskeils ist vorgesehen, daß dieser rückseitig gegen den Wandbereich der Füh­ rungsnut übersteht und im Bereich dieses Überstands­ mittels eines Arretierungsbolzens verriegelbar ist (vergleiche Anspruch 5).
Um den Arretierungsteil in einfacher Weise lösen und damit die Schlagleiste radial verstellen zu können, weist der Arretierungskeil ein Langloch auf, über das ein sich auf der Außenseite des Wandbereichs der Füh­ rungsnut abstützender Keil eintreibbar ist (vergleiche Anspruch 6).
Bei Verwendung eines konischen Keils zum Austreiben des Arretierungskeils ist das Langloch an seiner der Stirnseite des Arretierungskeils abgewandten Seite konisch ausgebildet (vergleiche Anspruch 7).
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines kompletten Prall­ brechers;
Fig. 2 die erfindungsgemäße Schlagleistenbefestigung eines Prallbrechers in zwei Ansichten, und zwar als Einzelheit "A" des Prallbrechers nach Fig. 1;
Fig. 3 den Arretierungskeil der Schlagleistenbefesti­ gung nach Fig. 2 in zwei Ansichten.
In Fig. 1 ist ein Hartgestein-Prallbrecher 1 zur Her­ stellung von Betonmaterial, Mineralbeton, sowie Fein- und Edelsplitten aus gebrochenem Gestein dargestellt. Der Prallbrecher 1 umfaßt ein trogförmiges Brecherge­ häuse 2, an dessen Seitenwände eine motorisch, insbeson­ dere über einen Keilriemenantrieb angetriebene Welle 3 gelagert ist. Diese Welle 3 trägt einen quer über das Brechergehäuse 2 reichenden Rotor 4, der im allge­ meinen aus einer Mehrzahl von Rotorscheiben besteht.
Der Rotor 4 - gemäß Fig. 1 - weist umfangsseitig vier jeweils um 90 Grad gegeneinander versetzte Schlagleisten 5 auf, die in achsparallele Führungsnuten 6 eingesetzt und fixiert sind. (Je nach spezifischer Art des Prall­ brechers kann der Rotor 4 auch mehr oder weniger als vier Schlagleisten aufweisen; bekannt sind Konstruk­ tionen mit zwei bis acht äquidistant zueinander angeord­ neten Schlagleisten). Diese Führungsnuten 6 sind als radiale Schlitze im Rotor 4 ausgebildet und durch geeig­ nete Führungsleisten 7 aus Verschleißmaterial verstärkt beziehungsweise exakt geformt.
Der Rotor 4 mit den Schlagleisten 5 wird über den moto­ rischen Antrieb in Rotation versetzt (vergleiche Pfeil a) und schlägt das über eine Brechereinlaßöffnung 8 zugeführte Gestein gegen elastisch aufgehängte Platten 9, die je nach spezifischer Aufgabenstellung mit ent­ sprechend geformten Pralleisten 10 bestückt sind. Auf­ grund der gegebenenfalls mehrfachen Prallschläge auf das Gestein und infolge der Spaltbreite zwischen den voreilenden Kanten der Schlagleisten 5 und den Prallei­ sten 10 wird das Gestein so zu einem homogenen Endpro­ dukt zerkleinert.
Die Schlagbeanspruchung der Schlagkanten der Schlaglei­ sten 5 führt dazu, daß die Schlagkanten trotz Verwendung hochwertigen Verschleißmaterials relativ rasch "abgear­ beitet" werden. Dies führt dazu, daß die Führungsnut 6 und die Schlagleisten 5 zueinander komplementär so ausgebildet und konzipiert sind, daß die Schlagleisten 5 - wenn ihre Schlagkanten verschlissen sind - radial verstellt beziehungsweise nachgestellt werden können.
Diese Verstellmöglichkeit wird - entsprechend der Ein­ zelheit "A" gemäß Fig. 1 - im folgenden anhand von Fig. 2 näher erläutert, und zwar entsprechend der er­ findungsgemäßen Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt die Einzelheit "A" nach Fig. 1, d. h. einen Ausschnitt der Rotormantellinie beziehungsweise des Rotorumfangs mit einer Führungsnut 6 und einer in dieser Führungsnut 6 radial verstellbaren Schlagleiste 5.
Die Führungsnut 6 wird durch einen radialen Schlitz 11 im Rotor 4 gebildet, wobei zur Mantellinie des Rotors 4 hin Führungsleisten 7 eingesetzt sind, die einen dem Querschnitt der Schlagleisten 5 entsprechenden Führungsschacht bilden. Die Führungsleisten 7 verlaufen quer zum Rotor 4 und sind mit dessen Grundkörper, d. h. den Rotorscheiben verschweißt (vergleiche Bezugszeichen 12).
Die Schlagleisten 5 haben die Grundform eines Quaders, dessen Dicke der Breite der Führungsnut 6 entsprechend gewählt ist. Die Höhe des Quaders ist in der Ursprungs­ form so, daß der Abstand der bei der Rotor-Drehung (Pfeil a) voreilenden Kante 13 der Schlagleiste 5 mit den Pralleisten 10 (vergleiche Fig. 1) den der Aufgaben­ stellung entsprechenden Spalt bildet. Erst wenn die Schlagseite, d. h. die freie Stirnseite 14 der Schlag­ leiste 5 abgearbeitet, also verschlissen ist (vergleiche Bezugszeichen 15) muß die Schlagleiste 5 radial aus der Führungsnut 6 gezogen (vergleiche Pfeil b) und wieder arretiert werden.
Die erfindungsgemäße Schlagleistenbefestigung bezie­ hungsweise Verstell- und Nachstellmöglichkeit beruht nun darauf, daß in der/den Seitenfläche(n) der Schlag­ leiste 5 taschenähnliche Aussparungen 16 vorgesehen sind, und daß ein der Form der Aussparungen 16 stirnsei­ tig entsprechend ausgebildeter Arretierungskeil 17 vorgesehen ist, der senkrecht zur Ebene der Führungsnut 6 partiell in die Aussparung 16 eingeschoben (vergleiche Pfeil c) und fixiert wird. Der Arretierungskeil 17 ist als längliches ebenes Formteil ausgebildet (verglei­ che Fig. 3), das in einem Führungsschacht 18 der Füh­ rungs- und Halteleisten 7 eingesetzt ist, und dessen der Schlagleiste 5 gegenüberliegende Stirnseite der Form der Aussparungen 16 entsprechend ausgebildet ist. Die Aussparungen 16 und die Stirnseite des Arretierungs­ keils 17 haben vorzugsweise die Form eines gleichschenk­ ligen symmetrischen Trapezes und bilden so eine form­ schlüssige Verbindung.
Ist also die freie Stirnseite 14 der Schlagleiste 5 nach Fig. 2 verschlissen, so muß nur der Arretierungs­ keil 17 nach außen gezogen werden (Pfeil b). Die Schlag­ leiste 5 kann in einfacher Weise radial nach außen gezogen werden (vergleiche Pfeil b). Liegt die auf der gleichen Seitenfläche der Schlagleiste 5 benachbarte Aussparung dann dem Arretierungskeil 17 gegenüber, so muß dieser wieder in Richtung Schlagleiste 5 verscho­ ben (vergleiche Pfeil d) und arretiert werden.
So kann mit einem einfachen Lösevorgang des Arretie­ rungskeils 17 die Schlagleiste 5 von Aussparung 16 zu Aussparung 16 verstellt und damit der Ausnutzungsgrad der Schlagleisten 5 optimiert werden. Wesentlich dabei ist, daß nicht mehr die Schlagleiste 5 achsparallel aus dem Rotor gezogen und - im Abstand einer Teilung - radial versetzt wieder eingeschoben zu werden braucht, sondern daß dieser radiale Verstellvorgang unmittelbar in radialer Richtung möglich ist.
In bevorzugter Ausführungsform weisen die Schlagleisten 5 beidseitig Aussparungen 16 auf. So können die Schlag­ leisten 5 auch gewendet werden - die Schlagkante wird wieder scharf - und der Ausnutzungsgrad bezüglich des verbleibenden Restquerschnitts kann weiter verbessert werden. Sind dabei die Aussparungen 16 der beiden Sei­ tenflächen gegeneinander versetzt vorgesehen, so läßt sich die Anzahl der radialen Verstellstufen verdoppeln und der Ausnutzungsgrad der Schlagleisten 5 weiter verbessern.
Eine weitere besondere Ausführungsform der erfindungsge­ mäßen Schlagleistenbefestigung besteht darin, daß die Aussparungen 16 als allseits begrenzte taschenartige Vertiefungen (vergleiche linke Ansicht in Fig. 2) ausge­ bildet sind. Wenn auch der Arretierungskeil 17 bezie­ hungsweise über die Breite des Rotors 4 betrachtet die Arretierungskeile 17 der Länge der genannten Vertie­ fungen entsprechend dimensioniert sind, so läßt sich auf der Grundlage der erfindungsgemäßen Konzeption auch die seitliche Anordnung der Schlagleisten 5 - bezie­ hungsweise bei mehreren Schlagleisten nebeneinander - deren Zuordnung zueinander einfach und jederzeit repro­ duzierbar festlegen.
Wie bereits erwähnt muß der Arretierungskeil 17 während des Betriebs fest arretiert sein. Dies wird mittels eines Arretierungsbolzens 19 erreicht, der in einer an den bezogen auf die Drehrichtung a nacheilenden Teil der Führungsleisten 7 angeschweißten Konsole 20 steckt und durch eine konjugierte Bohrung 21 im Arretie­ rungskeil 17 geschoben ist. Der Arretierungsbolzen 9 wird dann mittels eines Federbolzens 22 oder derglei­ chen gesichert.
Zur Vereinfachung der Demontage des Arretierungskeils 17 weist dieser ein Langloch 23, das über die Außenwand des in Drehrichtung des Rotors 4 betrachtet nacheilenden Teils 7 der Führungleisten 7 hinausreicht. In dieses Langloch 23 kann ein sich an der zuletzt genannten Außenwand und an der freiliegenden Seite des Langlochs 23 abstützender - gepunktet dargestellter - Keil 24 eingetrieben werden. Bei Verwendung eines konischen Keils 24 entprechend der dargestellten Ausführungsform ist die freie Seite des Langlochs 23 entsprechend konisch ausgebildet.
Der Arretierungskeil 17 ist als Einzelteil nochmals in Fig. 3 dargestellt. Die Grundform dieses Arretie­ rungskeils 17 ist die eines flachen länglichen Form­ teils, dessen eine Stirnseite 25 die Form eines gleich­ schenkligen symmetrischen Trapezes hat. Im einen Eckbe­ reich des Formteils ist die Bohrung 21 für den Arretie­ rungsbolzen 19 vorgesehen; darüber hinaus ist das ein­ seitig konische Langloch 23 dargestellt, in das zwecks Demontage des Arretierungskeils 17 und damit zwecks Radialverstellung der Schlagleiste 5 der (Löse-) Keil 24 eingetrieben werden kann.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Brechen von großen bis mittelgroßen Steinen oder dergleichen festem Rohstoffmaterial, insbesondere zur Herstellung von Zuschlagmaterial für die Betonbereitung, sowie von Fein- und Edel­ splitten aus vorgebrochenem Gestein oder Kies, bestehend aus
  • a) einem trogförmigen Bechergehäuse (2), an dessen Seitenwänden
  • b) eine motorisch angetriebene Welle (3) gelagert ist, die
  • c) einen aus mehreren Rotorscheiben bestehenden Rotor (4) trägt und dreht, an dessen Umfang
  • d) im vorzugsweise äquidistanten Abstand zueinander radiale Führungsnuten (6) vorgesehen sind, in die
  • e) Schlagleisten (5) eingesetzt sind, deren in Dreh­ richtung (a) voreilende Kanten (13) als Brech­ kanten für das zugeführte Material dienen, wobei
  • f) die Schlagleisten (5) an den Seitenflächen ihres in den Führungsnuten (6) steckenden Teils eine Mehrzahl von Aussparungen (16) zur stufenweisen Radialverstellung aufweisen, über die
  • g) im Zusammenwirken mit einem stirnseitig kom­ plementär ausgebildeten Arretierungskeil (17) eine formschlüssige Fixierung der Schlagleisten (5) in den Führungsnuten (6) realisierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierungskeil (17) senkrecht zur Führungs­ nut (6) in deren Wandbereich verstellbar und dabei stirnseitig in eine der Aussparung (16) einschiebbar und rückseitig sicherbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf beiden Seiten der Schlagleisten (5) Ausspa­ rungen (16) vorgesehen sind, und
daß diese beidseitigen Aussparungen gegeneinander versetzt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Aussparungen (16), sowie der Stirn­ seite (25) des Arretierungskeils (17) der eines gleichschenkligen symmetrischen Trapezes entspricht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (16) seitlich begrenzt sind und die Breite des Arretierungskeils (17) der Länge der Aussparungen (16) entspricht, so daß mit dem Einführen des Arretierungskeils (17) auch die seit­ liche Position der Schlagleiste (5) reproduzierbar bestimmt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierungskeil (17) rückseitig über den Wandbereich der Führungsnut (6) übersteht und im Bereich dieses Überstands mittels eines Arretie­ rungsbolzens (19) sicherbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierungskeil (17) ein Langloch (23) aufweist, über das ein sich an der Außenseite des Wandbereichs der Führungsnut (6) abstützender Keil (24) eintreibbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (23) an einer der Stirnseite des Arretierungskeils (17) abgewandten Seite konisch ausgebildet ist.
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WO2006117065A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-09 Silver Cay Worldwide Corp. Vorrichtung und verfahren zum behandeln von verbundelementen
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