DE4037036C1 - Impact stone crusher with trough-shaped housing - has aresting wedge displaceable orthogonally in guide groove wall - Google Patents
Impact stone crusher with trough-shaped housing - has aresting wedge displaceable orthogonally in guide groove wallInfo
- Publication number
- DE4037036C1 DE4037036C1 DE19904037036 DE4037036A DE4037036C1 DE 4037036 C1 DE4037036 C1 DE 4037036C1 DE 19904037036 DE19904037036 DE 19904037036 DE 4037036 A DE4037036 A DE 4037036A DE 4037036 C1 DE4037036 C1 DE 4037036C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- recesses
- locking wedge
- wedge
- blow
- guide groove
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000004575 stone Substances 0.000 title claims description 4
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 claims abstract description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 15
- 239000011435 rock Substances 0.000 claims description 8
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 239000002994 raw material Substances 0.000 claims description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000071 blow moulding Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/28—Shape or construction of beater elements
- B02C13/2804—Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrich
tung zum Brechen von großen bis
mittelgroßen Steinen oder dergleichen festem Rohstoff
material nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Vorrichtungen dieser Art sind unter dem Namen Prall
brecher (oder Prallmühle) bekannt und dienen vorzugs
weise dazu, Zuschlagmaterial zur Betonbereitung, sowie
Fein- und Edelsplitte aus vorgebrochenem Gestein oder
Kies herzustellen. Die Wirkung dieser Maschinen beruht
darauf, daß das zu bearbeitende Material durch die
Schlagwirkung rotierender Schlagleisten und durch den
Aufprall gegen elastisch aufgehängte Pralleisten bezie
hungsweise Prallplatten gebrochen und damit zerkleinert
wird (vgl. AT-PS 2 77 726).
Ein Grundproblem der Prallbrecher resultiert aus der
bestimmungsgemäßen Verwendung zur Zerkleinerung mehr
oder weniger harten Gesteins. Diese Art der Verwendung
bedingt - je nach Art des zu brechenden Materials -
einen extrem hohen Verschleiß im Hinblick auf die ge
nannten Schlagleisten und Prallelemente. Die einfachste
Lösung dieses Problems liegt einfach darin, verschlisse
ne Teile auszutauschen, d. h. gegen neue Teile zu erset
zen. Es liegt auf der Hand, daß dies, und zwar nicht
zuletzt im Hinblick auf die damit verbundene Material
verschwendung und den Nutzungsausfall, keine Lösung
des Problems sein kann. Schließlich handelt es sich
bei diesen Verschleißteilen nicht um Teile, die aus
einfachen, d. h. üblichen Werkstoffen gefertigt sind,
sondern um Teile aus hochwertigem und damit teurem
Verschleißmaterial; die Verschleißteile sind heutzutage
im allgemeinen Gußteile. Im Hinblick auf die spezifische
Anwendung zur Zerkleinerung von Gestein und die damit
verbundene Schlagbeaufschlagung einerseits, sowie die
auf die Schlagleisten wirkenden Zentrifugalkräfte
andererseits ist somit ohne weiteres ersichtlich, daß
an das Material dieser Schlagleisten ganz besondere
Anforderungen zu stellen sind. Dies bedeutet aber
gleichzeitig, daß die Schlagleisten so gut es irgendgeht
auch nachstellbar und wendbar sein sollen, damit die
Standzeit, d. h. der Ausnutzungsgrad, einer als Gußteil
ausgeführten Schlagleiste optimiert ist.
Aus der DE-OS 21 05 993 ist eine Schlagleistenbefesti
gung bekannt, bei der die Schlagleisten selbst auf
beiden Seiten längs verlaufende Aussparungen aufweisen,
die mit formgleichen Aussparungen in den Seitenflächen
der Führungsnut korrespondieren. Zur Montage und auch
zur - dem Abstand der Aussparungen entsprechenden -
stufenweisen Radialverstellung sind in den aus den
konjugierten Aussparungen gebildeten Freiraum mehrere
Rundstäbe vorgesehen, über die sich eine formschlüssige
Verbindung zwischen der Schlagleiste und der Führungsnut
ergibt. Die Rundstäbe sind fest in den Seitenflächen
der Führungsnut eingeschweißt, so daß eine Verstellung
der Schlagleiste nur dadurch möglich ist, daß die
Schlagleiste achsparallel aus der Führungsnut herausge
zogen und um eine Rast radial versetzt wieder in die
Führungsnut eingeschoben wird. Dieses Handling ist
sehr mühsam und aufwendig.
Aus der DE-AS 12 88 887 ist bereits eine Schlagleisten
befestigung bekannt, bei der die Schlagleiste über
eine Schraubverbindung und eine radiale Bohrungsreihe
längs der Führungsnut stufenweise radial, d. h. unmittel
bar senkrecht zur Längsachse der Schlagleiste verstellt
werden kann. Diese Art der Schlagleistenbefestigung
ist bei der heutigen Technologie jedoch nicht mehr
anwendbar, und zwar einfach aus dem Grund, daß die
Schraubverbindung den Arbeitsbedingungen heutiger Prall
brecher einfach nicht mehr gerecht wird. Diesbezüglich
ist insbesondere darauf hinzuweisen, daß die durch
die Schraubverbindungen bedingten Materialspannungen
die Zerstörung der aus hochverschleißtem Stahl gefer
tigten Schlagleisten begünstigen.
Ausgehend von den vorstehend gewürdigten Schlagleisten
befestigungen besteht die der vorliegenden Erfindung
zugrunde liegende Aufgabe darin, eine Vorrichtung der
gattungsgemäßen Art bezüglich der Schlagleistenbefesti
gung dahingehend zu verbessern, daß die Schlagleiste
radial verstellt werden kann, ohne daß sie erst achs
parallel aus der Schiene gezogen werden muß, und ohne
daß das Material über eine Schraub- oder anderweitig
vergleichbare Verbindung mit Materialspannungen beauf
schlagt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Damit ist es also möglich, daß eine Schlagleiste einfach
durch Herausziehen des Arretierungskeils um eine Rast,
d. h. eine dem Mittenabstand der Aussparungen entspre
chenden Stufe radial nach außen gezogen und durch
Wiedereinschieben des Arretierungskeils wieder form
schlüssig fixiert werden kann.
In der Führung, d. h. im Spalt zwischen der Führungsnut
und dem Arretierungskeil setzen sich während des Be
triebs Staub und dergleichen Partikel ab. Bei den Prall
brechern gemäß dem Stand der Technik müssen demzufolge
die Schlagleisten erst mit Schlägen gelockert werden
- dies wird mit der erfindungsgemäßen Konzeption vermie
den beziehungsweise überflüssig.
Dadurch, daß die Aussparungen auf beiden Seiten der
Schlagleiste vorgesehen sind, kann diese auch gewendet
werden, so daß die Standzeit noch weiter erhöht wird.
Für den Fall, daß die Aussparungen auf beiden Seiten
der Schlagleiste jeweils mittig gegeneinander versetzt
sind, läßt sich in einfacher Weise das Verstellmaß
optimieren (vergleiche Patentanspruch 2).
Die Form der Aussparungen, sowie der Stirnseite des
Arretierungskeils entsprechen dabei vorzugsweise der
eines gleichschenkligen symmetrischen Trapezes (verglei
che Anspruch 3). Damit ergibt sich eine sehr gute Form
schlüssigkeit zwischen dem Arretierungskeil einerseits
und der jeweiligen Aussparung andererseits.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiels sind die
Aussparungen seitlich begrenzt, wobei die Breite des
Arretierungskeils der Länge der Aussparungen entspricht
(vergleiche Anspruch 4). Damit wird erreicht, daß die
Schlagleiste sowohl bezüglich des radialen Abstands
zur Achse des Prallbrechers, als auch achsparallel
arretiert wird. Bei der Montage der Schlagleisten sind
somit die achsparallelen Zuordnungen der über die Breite
des Prallbrechers beziehungsweise des Rotors nebenein
ander angeordneten Schlagleisten quasi automatisch
vorgegeben.
Zur Sicherung des Arretierungskeils ist vorgesehen,
daß dieser rückseitig gegen den Wandbereich der Füh
rungsnut übersteht und im Bereich dieses Überstands
mittels eines Arretierungsbolzens verriegelbar ist
(vergleiche Anspruch 5).
Um den Arretierungsteil in einfacher Weise lösen und
damit die Schlagleiste radial verstellen zu können,
weist der Arretierungskeil ein Langloch auf, über das
ein sich auf der Außenseite des Wandbereichs der Füh
rungsnut abstützender Keil eintreibbar ist (vergleiche
Anspruch 6).
Bei Verwendung eines konischen Keils zum Austreiben
des Arretierungskeils ist das Langloch an seiner der
Stirnseite des Arretierungskeils abgewandten Seite
konisch ausgebildet (vergleiche Anspruch 7).
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines kompletten Prall
brechers;
Fig. 2 die erfindungsgemäße Schlagleistenbefestigung
eines Prallbrechers in zwei Ansichten, und
zwar als Einzelheit "A" des Prallbrechers nach
Fig. 1;
Fig. 3 den Arretierungskeil der Schlagleistenbefesti
gung nach Fig. 2 in zwei Ansichten.
In Fig. 1 ist ein Hartgestein-Prallbrecher 1 zur Her
stellung von Betonmaterial, Mineralbeton, sowie Fein-
und Edelsplitten aus gebrochenem Gestein dargestellt.
Der Prallbrecher 1 umfaßt ein trogförmiges Brecherge
häuse 2, an dessen Seitenwände eine motorisch, insbeson
dere über einen Keilriemenantrieb angetriebene Welle
3 gelagert ist. Diese Welle 3 trägt einen quer über
das Brechergehäuse 2 reichenden Rotor 4, der im allge
meinen aus einer Mehrzahl von Rotorscheiben besteht.
Der Rotor 4 - gemäß Fig. 1 - weist umfangsseitig vier
jeweils um 90 Grad gegeneinander versetzte Schlagleisten
5 auf, die in achsparallele Führungsnuten 6 eingesetzt
und fixiert sind. (Je nach spezifischer Art des Prall
brechers kann der Rotor 4 auch mehr oder weniger als
vier Schlagleisten aufweisen; bekannt sind Konstruk
tionen mit zwei bis acht äquidistant zueinander angeord
neten Schlagleisten). Diese Führungsnuten 6 sind als
radiale Schlitze im Rotor 4 ausgebildet und durch geeig
nete Führungsleisten 7 aus Verschleißmaterial verstärkt
beziehungsweise exakt geformt.
Der Rotor 4 mit den Schlagleisten 5 wird über den moto
rischen Antrieb in Rotation versetzt (vergleiche Pfeil
a) und schlägt das über eine Brechereinlaßöffnung 8
zugeführte Gestein gegen elastisch aufgehängte Platten
9, die je nach spezifischer Aufgabenstellung mit ent
sprechend geformten Pralleisten 10 bestückt sind. Auf
grund der gegebenenfalls mehrfachen Prallschläge auf
das Gestein und infolge der Spaltbreite zwischen den
voreilenden Kanten der Schlagleisten 5 und den Prallei
sten 10 wird das Gestein so zu einem homogenen Endpro
dukt zerkleinert.
Die Schlagbeanspruchung der Schlagkanten der Schlaglei
sten 5 führt dazu, daß die Schlagkanten trotz Verwendung
hochwertigen Verschleißmaterials relativ rasch "abgear
beitet" werden. Dies führt dazu, daß die Führungsnut
6 und die Schlagleisten 5 zueinander komplementär so
ausgebildet und konzipiert sind, daß die Schlagleisten
5 - wenn ihre Schlagkanten verschlissen sind - radial
verstellt beziehungsweise nachgestellt werden können.
Diese Verstellmöglichkeit wird - entsprechend der Ein
zelheit "A" gemäß Fig. 1 - im folgenden anhand von
Fig. 2 näher erläutert, und zwar entsprechend der er
findungsgemäßen Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt die Einzelheit "A" nach Fig. 1, d. h. einen
Ausschnitt der Rotormantellinie beziehungsweise des
Rotorumfangs mit einer Führungsnut 6 und einer in dieser
Führungsnut 6 radial verstellbaren Schlagleiste 5.
Die Führungsnut 6 wird durch einen radialen Schlitz
11 im Rotor 4 gebildet, wobei zur Mantellinie des Rotors
4 hin Führungsleisten 7 eingesetzt sind, die einen
dem Querschnitt der Schlagleisten 5 entsprechenden
Führungsschacht bilden. Die Führungsleisten 7 verlaufen
quer zum Rotor 4 und sind mit dessen Grundkörper, d. h.
den Rotorscheiben verschweißt (vergleiche Bezugszeichen
12).
Die Schlagleisten 5 haben die Grundform eines Quaders,
dessen Dicke der Breite der Führungsnut 6 entsprechend
gewählt ist. Die Höhe des Quaders ist in der Ursprungs
form so, daß der Abstand der bei der Rotor-Drehung
(Pfeil a) voreilenden Kante 13 der Schlagleiste 5 mit
den Pralleisten 10 (vergleiche Fig. 1) den der Aufgaben
stellung entsprechenden Spalt bildet. Erst wenn die
Schlagseite, d. h. die freie Stirnseite 14 der Schlag
leiste 5 abgearbeitet, also verschlissen ist (vergleiche
Bezugszeichen 15) muß die Schlagleiste 5 radial aus
der Führungsnut 6 gezogen (vergleiche Pfeil b) und
wieder arretiert werden.
Die erfindungsgemäße Schlagleistenbefestigung bezie
hungsweise Verstell- und Nachstellmöglichkeit beruht
nun darauf, daß in der/den Seitenfläche(n) der Schlag
leiste 5 taschenähnliche Aussparungen 16 vorgesehen
sind, und daß ein der Form der Aussparungen 16 stirnsei
tig entsprechend ausgebildeter Arretierungskeil 17
vorgesehen ist, der senkrecht zur Ebene der Führungsnut
6 partiell in die Aussparung 16 eingeschoben (vergleiche
Pfeil c) und fixiert wird. Der Arretierungskeil 17
ist als längliches ebenes Formteil ausgebildet (verglei
che Fig. 3), das in einem Führungsschacht 18 der Füh
rungs- und Halteleisten 7 eingesetzt ist, und dessen
der Schlagleiste 5 gegenüberliegende Stirnseite der
Form der Aussparungen 16 entsprechend ausgebildet ist.
Die Aussparungen 16 und die Stirnseite des Arretierungs
keils 17 haben vorzugsweise die Form eines gleichschenk
ligen symmetrischen Trapezes und bilden so eine form
schlüssige Verbindung.
Ist also die freie Stirnseite 14 der Schlagleiste 5
nach Fig. 2 verschlissen, so muß nur der Arretierungs
keil 17 nach außen gezogen werden (Pfeil b). Die Schlag
leiste 5 kann in einfacher Weise radial nach außen
gezogen werden (vergleiche Pfeil b). Liegt die auf
der gleichen Seitenfläche der Schlagleiste 5 benachbarte
Aussparung dann dem Arretierungskeil 17 gegenüber,
so muß dieser wieder in Richtung Schlagleiste 5 verscho
ben (vergleiche Pfeil d) und arretiert werden.
So kann mit einem einfachen Lösevorgang des Arretie
rungskeils 17 die Schlagleiste 5 von Aussparung 16
zu Aussparung 16 verstellt und damit der Ausnutzungsgrad
der Schlagleisten 5 optimiert werden. Wesentlich dabei
ist, daß nicht mehr die Schlagleiste 5 achsparallel
aus dem Rotor gezogen und - im Abstand einer Teilung
- radial versetzt wieder eingeschoben zu werden braucht,
sondern daß dieser radiale Verstellvorgang unmittelbar
in radialer Richtung möglich ist.
In bevorzugter Ausführungsform weisen die Schlagleisten
5 beidseitig Aussparungen 16 auf. So können die Schlag
leisten 5 auch gewendet werden - die Schlagkante wird
wieder scharf - und der Ausnutzungsgrad bezüglich des
verbleibenden Restquerschnitts kann weiter verbessert
werden. Sind dabei die Aussparungen 16 der beiden Sei
tenflächen gegeneinander versetzt vorgesehen, so läßt
sich die Anzahl der radialen Verstellstufen verdoppeln
und der Ausnutzungsgrad der Schlagleisten 5 weiter
verbessern.
Eine weitere besondere Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Schlagleistenbefestigung besteht darin, daß die
Aussparungen 16 als allseits begrenzte taschenartige
Vertiefungen (vergleiche linke Ansicht in Fig. 2) ausge
bildet sind. Wenn auch der Arretierungskeil 17 bezie
hungsweise über die Breite des Rotors 4 betrachtet
die Arretierungskeile 17 der Länge der genannten Vertie
fungen entsprechend dimensioniert sind, so läßt sich
auf der Grundlage der erfindungsgemäßen Konzeption
auch die seitliche Anordnung der Schlagleisten 5 - bezie
hungsweise bei mehreren Schlagleisten nebeneinander -
deren Zuordnung zueinander einfach und jederzeit repro
duzierbar festlegen.
Wie bereits erwähnt muß der Arretierungskeil 17 während
des Betriebs fest arretiert sein. Dies wird mittels
eines Arretierungsbolzens 19 erreicht, der in einer
an den bezogen auf die Drehrichtung a nacheilenden
Teil der Führungsleisten 7 angeschweißten Konsole 20
steckt und durch eine konjugierte Bohrung 21 im Arretie
rungskeil 17 geschoben ist. Der Arretierungsbolzen
9 wird dann mittels eines Federbolzens 22 oder derglei
chen gesichert.
Zur Vereinfachung der Demontage des Arretierungskeils
17 weist dieser ein Langloch 23, das über die Außenwand
des in Drehrichtung des Rotors 4 betrachtet nacheilenden
Teils 7 der Führungleisten 7 hinausreicht. In dieses
Langloch 23 kann ein sich an der zuletzt genannten
Außenwand und an der freiliegenden Seite des Langlochs
23 abstützender - gepunktet dargestellter - Keil 24
eingetrieben werden. Bei Verwendung eines konischen
Keils 24 entprechend der dargestellten Ausführungsform
ist die freie Seite des Langlochs 23 entsprechend
konisch ausgebildet.
Der Arretierungskeil 17 ist als Einzelteil nochmals
in Fig. 3 dargestellt. Die Grundform dieses Arretie
rungskeils 17 ist die eines flachen länglichen Form
teils, dessen eine Stirnseite 25 die Form eines gleich
schenkligen symmetrischen Trapezes hat. Im einen Eckbe
reich des Formteils ist die Bohrung 21 für den Arretie
rungsbolzen 19 vorgesehen; darüber hinaus ist das ein
seitig konische Langloch 23 dargestellt, in das zwecks
Demontage des Arretierungskeils 17 und damit zwecks
Radialverstellung der Schlagleiste 5 der (Löse-) Keil
24 eingetrieben werden kann.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Brechen von
großen bis mittelgroßen Steinen oder dergleichen
festem Rohstoffmaterial,
insbesondere zur Herstellung von Zuschlagmaterial
für die Betonbereitung, sowie von Fein- und Edel
splitten aus vorgebrochenem Gestein oder Kies,
bestehend aus
- a) einem trogförmigen Bechergehäuse (2), an dessen Seitenwänden
- b) eine motorisch angetriebene Welle (3) gelagert ist, die
- c) einen aus mehreren Rotorscheiben bestehenden Rotor (4) trägt und dreht, an dessen Umfang
- d) im vorzugsweise äquidistanten Abstand zueinander radiale Führungsnuten (6) vorgesehen sind, in die
- e) Schlagleisten (5) eingesetzt sind, deren in Dreh richtung (a) voreilende Kanten (13) als Brech kanten für das zugeführte Material dienen, wobei
- f) die Schlagleisten (5) an den Seitenflächen ihres in den Führungsnuten (6) steckenden Teils eine Mehrzahl von Aussparungen (16) zur stufenweisen Radialverstellung aufweisen, über die
- g) im Zusammenwirken mit einem stirnseitig kom plementär ausgebildeten Arretierungskeil (17) eine formschlüssige Fixierung der Schlagleisten (5) in den Führungsnuten (6) realisierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierungskeil (17) senkrecht zur Führungs nut (6) in deren Wandbereich verstellbar und dabei stirnseitig in eine der Aussparung (16) einschiebbar und rückseitig sicherbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf beiden Seiten der Schlagleisten (5) Ausspa rungen (16) vorgesehen sind, und
daß diese beidseitigen Aussparungen gegeneinander versetzt sind.
daß auf beiden Seiten der Schlagleisten (5) Ausspa rungen (16) vorgesehen sind, und
daß diese beidseitigen Aussparungen gegeneinander versetzt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Form der Aussparungen (16), sowie der Stirn
seite (25) des Arretierungskeils (17) der eines
gleichschenkligen symmetrischen Trapezes entspricht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparungen (16) seitlich begrenzt sind
und die Breite des Arretierungskeils (17) der Länge
der Aussparungen (16) entspricht, so daß mit dem
Einführen des Arretierungskeils (17) auch die seit
liche Position der Schlagleiste (5) reproduzierbar
bestimmt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Arretierungskeil (17) rückseitig über den
Wandbereich der Führungsnut (6) übersteht und im
Bereich dieses Überstands mittels eines Arretie
rungsbolzens (19) sicherbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Arretierungskeil (17) ein Langloch (23)
aufweist, über das ein sich an der Außenseite des
Wandbereichs der Führungsnut (6) abstützender Keil
(24) eintreibbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Langloch (23) an einer der Stirnseite
des Arretierungskeils (17) abgewandten Seite konisch
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904037036 DE4037036C1 (en) | 1990-11-22 | 1990-11-22 | Impact stone crusher with trough-shaped housing - has aresting wedge displaceable orthogonally in guide groove wall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904037036 DE4037036C1 (en) | 1990-11-22 | 1990-11-22 | Impact stone crusher with trough-shaped housing - has aresting wedge displaceable orthogonally in guide groove wall |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4037036C1 true DE4037036C1 (en) | 1992-06-25 |
Family
ID=6418652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904037036 Expired - Fee Related DE4037036C1 (en) | 1990-11-22 | 1990-11-22 | Impact stone crusher with trough-shaped housing - has aresting wedge displaceable orthogonally in guide groove wall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4037036C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006117065A1 (de) * | 2005-04-29 | 2006-11-09 | Silver Cay Worldwide Corp. | Vorrichtung und verfahren zum behandeln von verbundelementen |
| DE102014225479A1 (de) * | 2014-12-10 | 2016-06-16 | Craco Gmbh | Rotor und verfahren zur instandsetzung eines rotors |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT277726B (de) * | 1965-05-06 | 1970-01-12 | Hazemag Hartzerkleinerung | Schlagleiste für Prallmühlen |
-
1990
- 1990-11-22 DE DE19904037036 patent/DE4037036C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT277726B (de) * | 1965-05-06 | 1970-01-12 | Hazemag Hartzerkleinerung | Schlagleiste für Prallmühlen |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006117065A1 (de) * | 2005-04-29 | 2006-11-09 | Silver Cay Worldwide Corp. | Vorrichtung und verfahren zum behandeln von verbundelementen |
| DE102014225479A1 (de) * | 2014-12-10 | 2016-06-16 | Craco Gmbh | Rotor und verfahren zur instandsetzung eines rotors |
| DE102014225479B4 (de) * | 2014-12-10 | 2017-04-13 | Craco Gmbh | Rotor und verfahren zur instandsetzung eines rotors |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69422312T2 (de) | Schlagleistenanordnung für einen vertikalen Prallmühlenrotor | |
| EP3356049B1 (de) | Aufbereitungsvorrichtung, sowie aufbereitungselement und wandverkleidungselement für eine derartige aufbereitungsvorrichtung | |
| DE112013003085T5 (de) | Aufbereitungswalze mit reversiblen Ablenkschaufeln | |
| DE19927765C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Demontage/Remontage von Hämmern, Hammerachsen und/oder Schutzkappen der Rotoren von Hammerbrechern | |
| EP1128908B1 (de) | Hammerbrecher | |
| EP0209757B1 (de) | Schlagleiste für einen Prallbrecherrotor | |
| EP0203272A2 (de) | Zerkleinerungsmaschine mit umlaufendem Rotor | |
| EP3057709A1 (de) | Aufnahmeanordnung eines brechzahnes an einer brechwalze eines brechers | |
| DE2406204A1 (de) | Befestigung von auswechselbaren schleissplatten an gehaeusewaenden von zerkleinerungsmaschinen | |
| DE4037036C1 (en) | Impact stone crusher with trough-shaped housing - has aresting wedge displaceable orthogonally in guide groove wall | |
| DE102007040046B4 (de) | Rotorshredder | |
| DE3935882A1 (de) | Zerkleinerungsvorrichtung | |
| DE202010002071U1 (de) | Brechsegment-Befestigungsvorrichtung, Befestigungsverfahren und Brechwalze | |
| DE202010005584U1 (de) | Zerkleinerungsmaschine | |
| EP3552693A1 (de) | Siebrundbeschicker und verschleissblech für den ausstreicharm eines siebrundbeschickers | |
| DE3216092C2 (de) | Zerkleinerer für Material aus Kunststoff | |
| DE3520483C2 (de) | Wand mit Schlitzen | |
| DE69505090T2 (de) | Werkzeuganbauvorrichtung für ein Maschinen-Schneidrad | |
| EP1428928B1 (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern von Material und Zerkleinerungs-Werkzeug für eine solche Vorrichtung | |
| EP1579915B1 (de) | Mühle mit auswechselbaren Schlagleisten | |
| EP0224836A2 (de) | Schlagleiste für Prallbrecher o.dgl. Zerkleinerungsmaschinen | |
| EP0993920B1 (de) | Schlagleistenhalterung | |
| DE4410309C2 (de) | Schlagwalzenbrecher | |
| EP4344784B1 (de) | Rotorteil einer prallmühle | |
| EP2319625A1 (de) | Wirbelstrommühle und Mahlwerkzeug dafür |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |