DE4037461C1 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE4037461C1 DE4037461C1 DE19904037461 DE4037461A DE4037461C1 DE 4037461 C1 DE4037461 C1 DE 4037461C1 DE 19904037461 DE19904037461 DE 19904037461 DE 4037461 A DE4037461 A DE 4037461A DE 4037461 C1 DE4037461 C1 DE 4037461C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- axle
- valve
- lift
- bellows
- unit according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 21
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 4
- 229910000838 Al alloy Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 101100229963 Drosophila melanogaster grau gene Proteins 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D61/00—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
- B62D61/12—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with variable number of ground engaging wheels, e.g. with some wheels arranged higher than others, or with retractable wheels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G17/00—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
- B60G17/02—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
- B60G17/04—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
- B60G17/052—Pneumatic spring characteristics
- B60G17/0523—Regulating distributors or valves for pneumatic springs
- B60G17/0526—Distributor units, e.g. for retractable wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Baueinheit zum Steuern
einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug, mit einem
manuell betätigbaren Achsliftventil, einem automatischen
Regelventil, zwei jeweils einer Fahrzeugseite zugeordneten
Umschaltventilen und einem Dämpfungsbehälter sowie den
zugehörigen Leitungsverbindungen für die Schaltelemente und
den Dämpfungsbehälter.
Solche Baueinheiten dienen zum
Ausrüsten von Kraftfahrzeugen, und zwar als Zugfahrzeuge,
Sattelauflieger, Anhängefahrzeuge u. dgl., die
mindestens eine Fahrachse und eine
Liftachse aufweisen, die in der vollbeladenen Stellung abgesenkt
ist, während sie in der Beladungsstellung Leer des Fahrzeugs
über das manuell betätigbare Achsliftventil angehoben oder
auch abgesenkt werden kann. Die Baueinheit ist unabhängig
davon einsetzbar, ob sie in Verbindung mit einem beiden
Fahrzeugseiten zugeordneten Niveauregelventil oder mit zwei
jeweils einer Fahrzeugseite zugeordneten Niveauregelventilen
eingesetzt wird.
Eine Baueinheit der eingangs beschriebenen Art ist bekannt.
Es handelt sich um einen sog. "Achsliftkasten", der eine
Grundplatte aufweist, auf der die einzelnen Schaltelemente
jeweils in Einzelausbildung angeordnet sind. Jedes
Schaltelement, z. B. das manuell betätigbare Achsliftventil,
das automatische Regelventil usw., besitzt sein eigenes,
separates Gehäuse, mit dem es auf der Grundplatte befestigt
ist. Auch ein Dämpfungsbehälter, der zur Aufnahme von
Druckluft dient, ist auf diese Art und Weise auf der
Grundplatte befestigt. Die Schaltelemente und der
Dämpfungsbehälter sind über eine Vielzahl von
Rohrleitungsstücken mit den zugehörigen Verschraubungen in
der erforderlichen Weise miteinander verbunden, so daß die
erforderliche Funktion erreicht wird. Das Achsliftventil ist
über zwei Schalter betätigbar, wobei der eine Schalter für
das Anheben der Liftachse und der andere Schalter für das
Absenken der Liftachse bestimmt und ausgebildet ist. Die
Grundplatte mit den Schaltelementen und dem Dämpfungsbehälter
ist von einem Abdeckgehäuse umgeben, um die Baueinheit, die
am Fahrzeug außerhalb der Fahrerkabine angeordnet ist, vor
Witterungseinflüssen und Verschmutzung zu schützen.
Die Herstellung und der Aufbau dieser Baueinheit
ist sehr aufwendig. Jedes Schaltelement muß mit seinem
zugehörigen Gehäuse gefertigt, auf der Grundplatte montiert
und über Rohrleitungsabschnitte in der erforderlichen
Weise mit den anderen zugeordneten Elementen verbunden werden. Auch das Abdeckgehäuse stellt einen
zusätzlichen Aufwand dar.
Aus der Druckschrift der Fa. Grau GmbH, Heidelberg, Ausgabe
IAA 1987, ist innerhalb einer Darlegung "IAA 87:
Neuentwicklungen" auf den S. 14 bis 18 u. a. ein manuell
betätigbares Achsliftventil innerhalb einer Luftfederanlage
bekannt. Dieses Achsliftventil weist ein Gehäuse auf, in dem
ein verschiebbar gelagerter Schaltkolben mit Hilfe von drei
Dichtungen geführt ist, der eine nach außen aus dem Gehäuse
des Achsliftventils herausragende Schaltstange trägt, die in
ein manuell verschiebbares Betätigungsglied übergeht. Das
Gehäuse des Achsliftventils weist einen Anschluß für eine zu
einem Liftbalg und einem Umschaltventil für einen Federbalg
der Liftachse führende Leitung auf. An einem weiteren
Anschluß steht Druckluft aus einem Druckluftvorratsbehälter
an. Ein dritter Anschluß führt über eine Steuerleitung zu
einem Federbalg der nicht-liftbaren Achse, so daß hier als
Steuerdruck der Druck in dem Federbalg der nicht-liftbaren
Achse - entsprechend der Beladung des Fahrzeugs - einwirkt.
Das Gehäuse des Achsliftventils ist mit einer eigenen
Entlüftungsöffnung versehen.
Zusätzlich zu diesem manuell
betätigbaren Achsliftventil ist in der Luftfederanlage ein
pneumatisch gesteuertes Regelventil vorgesehen, welches einen
Schaltkolben aufweist, der gegenüber einer einstellbaren
Feder gehäuseseitig abgestützt ist und eine Wirkfläche
besitzt, die vom Druck im Federbalg einer nicht-liftbaren
Achse beaufschlagt ist.
Dieses pneumatisch gesteuerte,
automatische Regelventil ist somit in die Steuerleitung von
der nicht-liftbaren Achse zu dem manuell betätigbaren
Achsliftventil eingeschaltet. Es weist einen Umschaltpunkt
auf, durch den ein niederer von einem höheren Druckbereich
getrennt ist. Im niederen Druckbereich, also bei leerem oder
nur geringfügig beladenem Fahrzeug, ist die Steuerleitung
entlüftet, so daß der Schaltkolben des Achsliftventils
normalerweise sich in der Stellung befindet, in der Druckluft
aus einem Vorratsbehälter in die zu dem Liftbalg der
liftbaren Achse führende Leitung ansteht, so daß die
Liftachse angehoben ist.
Bei leerem oder wenig beladenem
Fahrzeug führt eine manuelle Betätigung des Betätigungsglieds
der Schaltstange und des Schaltkolbens am Achsliftventil zu
einem Absenken bzw. Anheben der Liftachse. Wenn dagegen das
Fahrzeug mehr beladen ist, als es dem Umschaltpunkt des
automatisch gesteuerten Regelventils entspricht, dann wird
der Steuerkolben durch den einwirkenden Druck des Federbalgs
der nicht-liftbaren Achse so verschoben, daß dieser Druck als
Steuerdruck an dem manuell betätigbaren Achsliftventil
anliegt, so daß dessen Schaltkolben in die andere Stellung
verschoben wird, in der der Liftbalg entlüftet und damit die
Liftachse abgesenkt wird. Gleichzeitig werden die Federbälge
der Liftachse über zwei zugeordnete Umschaltventile
entsprechend beaufschlagt.
Auch im beladenen Zustand des Fahrzeugs ist es dabei
möglich, das Achsliftventil manuell zu
betätigen, und zwar auch gegen den am Schaltkolben
einwirkenden Steuerdruck. Dieses manuelle Umschalten des
Achsliftventils mag für verschiedene Anwendungsfälle sinnvoll
sein, z. B. als Anfahrhilfe im Winter. Es wird
dabei durch Anheben der Liftachse eine höhere Belastung,
der nicht-liftbaren (Antriebs-)Achsen
herbeigeführt, die jedoch in nachteiliger Weise zu einer
Überlastung der betreffenden Fahrachse bzw. Fahrachsen führt.
Diese Überlastung wird zwar in der Regel nur kurzzeitig
herbeigeführt, weil beim Loslassen der Schaltstange der in
der Steuerleitung anstehende Druck selbsttätig eine
Umschaltung des Achsliftventils in der Weise herbeiführt, daß
die Liftachse wieder abgesenkt wird. Trotzdem ist eine
Überlastung nicht-liftbarer Achsen grundsätzlich nachteilig.
Fehlbedienungen können darüber hinaus zu Schäden an den nicht-
liftbaren Achsen führen. Im übrigen ist eine
Verletzungsgefahr beispielsweise für an einem solchen Achsliftventil spielende
Kinder dann besonders groß, wenn die manuelle Betätigbarkeit
gerade auch dann gegeben ist, wenn das Fahrzeug schwer oder
voll beladen ist.
Außerdem ist nachteilig, daß das manuell betätigbare
Achsliftventil immer zusammen mit dem pneumatisch
gesteuerten, automatischen Regelventil in einer Anlage
eingesetzt werden muß, wenn die normalen Schaltfunktionen
erreicht werden sollen. Dies bedeutet einen gewissen Aufwand,
auch hinsichtlich der Anschlüsse und der
Rohrleitungsverbindungen, die zwischen dem manuell
betätigbaren Achsliftventil und dem Regelventil erforderlich
sind.
Aus der DE-PS 37 34 618 ist ein manuell betätigbares
Achsliftventil bekannt, bei dem trotz manueller
Betätigbarkeit eine Überlastung der nicht-liftbaren Achse
bzw. Achsen - auch kurzzeitig - nicht möglich ist. Dies wird
dadurch erreicht, daß das manuell betätigbare Achsliftventil
und das automatische Regelventil baulich zu einer Einheit
vereinigt sind und die geometrische Gestaltung der
Wirkflächen in Verbindung mit den einwirkenden Drücken so
gestaltet ist, daß es oberhalb des Umschaltpunkts des
Regelventils, also bei vollbeladenem oder schwer beladenem
Fahrzeug, nicht mehr möglich ist, die Liftachse anzuheben.
Bei leerem oder wenig beladenem Fahrzeug unterhalb des
Umschaltpunkts ist es dagegen möglich, das manuell
betätigbare Achsliftventil in seine beiden Stellungen zu
überführen, also die Liftachse willkürlich anzuheben oder
abzusenken.
Es ist weiterhin eine Bremsanlage für zwei Fahrachsen in
Verbindung mit einer Liftachse bekannt, bei der eine
Integration aus einem manuell betätigbaren Achsliftventil und
zwei jeweils einer Fahrzeugseite zugeordneten
Umschaltventilen vorgesehen ist. Als singuläre Anlagenteile
sind dabei, innerhalb der Anlage und durch entsprechende
Rohrleitungen und Verschraubungen verbunden, ein automatisches
Regelventil, ein Schnellöseventil, ein Dämpfungsbehälter und
ein Zweiwegeventil vorgesehen. Diese genannten Schaltelemente
sind innerhalb einer Anlage mit entsprechenden
Rohrleitungsverbindungen sowie in Verbindung mit zwei
Niveauregelventilen vorgesehen, wobei jedes Niveauregelventil
jeweils einer Fahrzeugseite zugeordnet ist. Auch hierbei ist
der Herstellungs- und Montageaufwand, insbesondere für die
Rohrleitungen und die Verschraubungen, relativ groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Baueinheit der
eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die gleichsam als
singuläres Anlagenteil die notwendigen Funktionen erfüllen
kann, die bisher nur durch eine Anlage mit mehreren
singulären Bauteilen und entsprechenden
Rohrleitungsverbindungen möglich waren.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß sämtliche
Schaltelemente sowie der Dämpfungsbehälter in achsparalleler Anordnung in einem
gemeinsamen Gehäuseblock aus einem Abschnitt eines schmalen Strangpreßprofils untergebracht sind und die
Leitungsverbindungen als Bohrungen im Gehäuseblock
ausgebildet sind.
Die neue Baueinheit enthält mindestens ein
manuell betätigbares Achsliftventil zum willkürlichen Heben
und Senken der Liftachse relativ zur Fahrachse und ein
automatisches Regelventil, welches pneumatisch vom Balgdruck
einer Fahrachse angesteuert wird und selbsttätig entsprechend
den beiden sich an den Umschaltpunkt anschließenden
Druckbereichen die Liftachse anhebt oder absenkt.
Weiterhin
sind mindestens zwei, jeweils einer Fahrzeugseite zugeordnete
Umschaltventile Bestandteil der Baueinheit, wobei diese
Umschaltventile als Drei/Zwei-Wege-Ventile den Bälgen der
Liftachse vorgeschaltet sind.
Außerdem ist auch der
Dämpfungsbehälter als Bohrung im gemeinsamen Gehäuseblock
untergebracht.
Es kommen somit nicht nur die einzelnen
Gehäuse der Schaltelemente aus dem Stand der Technik, sondern
auch noch die dort eingesetzte Grundplatte und das
Abdeckgehäuse in Fortfall, ebenso wie die zahlreichen
Rohrleitungen und deren Verschraubungen mit den
Schaltelementen. Selbst der Dämpfungsbehälter wird in dem
gemeinsamen Gehäuseblock gebildet.
Mit der neuen Baueinheit
ist es nicht nur möglich, die Herstellung und die Montage
wesentlich zu vereinfachen, zusätzlich wird die Baueinheit in
ihren äußeren Abmessungen auch noch wesentlich kleiner als
der im Stand der Technik bekannte "Achsliftkasten". Der
Gehäuseblock bildet dabei nicht nur die Gehäuse der
singulären Anlagenteile, sondern funktionsmäßig zugleich die
Grundplatte und das Abdeckgehäuse des Achsliftkastens. Damit
wird eine Totalintegration geschaffen, in die auch solche
Teile eingeschlossen sind, die üblicherweise nicht integriert
werden.
Das manuell betätigbare Achsliftventil kann vorteilhaft ein
einziges, in zwei Stellungen überführbares Betätigungsglied
aufweisen. Es erübrigt sich somit die Anordnung zweier
Druckschalter, da das Betätigungsglied selbst und damit die
Steuerstange des Achsliftventils in die beiden Stellungen
durch Einschieben bzw. Herausziehen aus dem Gehäuseblock
verschiebbar ist. Gleichzeitig wird es damit möglich, dem
manuell betätigbaren Achsliftventil bzw. dessen Steuerstange
eine Wirkfläche zuzuordnen, die in der abgesenkten Stellung
der Liftachse vom Balgdruck einer Fahrachse beaufschlagt ist,
so daß die Liftachse in der Stellung schwer oder vollbeladen
des Fahrzeugs nicht willkürlich angehoben werden kann.
Am Gehäuseblock kann eine gemeinsame Entlüftungsöffnung für
alle Schaltelemente vorgesehen sein. Dies vereinfacht die
Herstellung weiterhin. Außerdem ist dabei nur eine einzige
Entlüftungsöffnung gegen Eindringen von Schmutz zu schützen.
Als gemeinsamer Gehäuseblock kann insbesondere ein Abschnitt
eines Strangpreßprofils vorzugsweise aus einer
Aluminiumknetlegierung dienen. Ein rechteckiges
Strangpreßprofil von 140 mm×40 mm Querschnitt reicht aus, um
davon Abschnitte zu bilden, die
dann entsprechend zum Gehäuseblock bearbeitet
werden, in dem sämtliche Schaltelemente einschließlich
des Dämpfungsbehälters untergebracht werden können. Die
Verwendung einer Aluminiumknetlegierung ist insofern
vorteilhaft, als dieses Material kaum poröse Stellen
aufweist, so daß die Elemente der Schaltelemente und die als
Leitungsverbindungen dienenden Bohrungen sehr eng beieinander
angeordnet werden können. Die neue Baueinheit weist somit
eine sehr kleine, schmale Bauweise auf, die sich vorteilhaft
von dem voluminösen Achsliftkasten unterscheidet.
Es ist sogar möglich, die beiden als Drei/Zwei-Wege-Ventile
ausgebildeten Umschaltventile mit ihren Achsen fluchtend im
Gehäuseblock anzuordnen, so daß mit parallelem Achsversatz
dazu das manuelle Schaltventil, das automatische Regelventil
und der Dämpfungsbehälter untergebracht werden können.
Das manuell betätigbare Achsliftventil kann auch zwei
parallel geschaltete, in der abgesenkten Stellung der
Liftachse vom Balgdruck einer Fahrachse beaufschlagte
Wirkflächen aufweisen, um auf die Steuerstange des
Achsliftventils eine entsprechend große Kraft zur Einwirkung
zu bringen, die manuell nicht überwindbar ist.
Wenn ein rechteckiger bzw. parallelepipedischer Gehäuseblock
Verwendung findet, ist es vorteilhaft möglich, sämtliche
Anschlüsse für die Verbindung der Baueinheit mit den Bälgen
der Lift- und der Fahrachse, des Hebebalgs der Liftachse,
einen Druckluftvorratsbehälter sowie mindestens einem
Niveauregelventil im Bereich einer Seitenfläche vorzusehen.
Zusätzlich kann auch noch die einzige Entlüftungsöffnung in
diesem Bereich angeordnet werden. Zweckmäßig ist dann das
Betätigungsglied des manuell betätigbaren Achsliftventils im
Bereich einer anderen Seitenfläche aus dem Gehäuseblock
herausgeführt, so daß der Betätigungsknopf gut erreichbar ist
und von den Leitungsanschlüssen nicht behindert wird.
Dem Dämpfungsbehälter ist zweckmäßig ein Drosselventil
vorgeschaltet, damit sich die durch die Fahrbewegungen in den
Bälgen ergebenden Druckänderungen nicht in einem Hin- und
Herschalten des Regelventils nachteilig bemerkbar machen
können.
Das automatische Regelventil kann vorzugsweise
großquerschnittig ausgebildet sein, so daß es damit auch
gleichzeitig die Funktion eines Schnellöseventils übernimmt,
dessen gesonderte Anordnung entbehrlich wird.
Das automatische Regelventil kann mit seinem Schaltkolben auf
einer in ihrer Kraft einstellbaren Feder abgestützt sein, um
den Übergangspunkt auf verschiedene Fahrzeugtypen
einzustellen.
Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert und beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Baueinheit in einer
ersten Ausführungsform in der Stellung Vollbeladen,
also mit abgesenkter Liftachse,
Fig. 2 eine Darstellung der Baueinheit mit ihren
Anschlüssen zu den übrigen Teilen der Anlage,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Baueinheit in einer
zweiten Ausführungsform, in der Stellung
Vollbeladen, also mit abgesenkter Liftachse und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform
der Baueinheit in der Stellung Leer, also bei
angehobener Liftachse.
Fig. 1 zeigt in einer ersten Ausführungsform die Baueinheit
1 in schematisierter Schnittdarstellung. Die Baueinheit 1
weist einen gemeinsamen Gehäuseblock 2 auf, in welchem als
Schaltelemente ein manuell betätigbares Achsliftventil 3, ein
Regelventil 4 sowie zwei je einer Fahrzeugseite zugeordnete
Umschaltventile 5 und 6 angeordnet sind. Die Umschaltventile
5 und 6 sind mit ihren Achsen fluchtend angeordnet, während
dazu parallel das Achsliftventil 3 und das Regelventil 4
vorgesehen ist. Ein Dämpfungsbehälter 7 ist als Bohrung 8
bzw. Hohlraum ebenfalls parallel hierzu im Gehäuseblock 2
angeordnet, wobei das Material des Gehäuseblocks zugleich
auch das Gehäuse des Dämpfungsbehälters 7 bildet.
Das Achsliftventil 3 weist eine Steuerstange 9 auf, die nach
außen abgedichtet aus dem Gehäuseblock 2 herausgeführt ist
und in einem manuell verschiebbaren Betätigungsglied 10
endet. Die Steuerstange ist mit zwei Dichtungen 11 und 12
ausgestattet und besitzt an ihrem unteren Ende einen
Schaltkolben 13, dessen Wirkfläche 14 im Anschluß an einen
Schaltraum 15 von einer Dichtung 16 begrenzt wird. Die
Dichtungen 11, 12 und 16 arbeiten mit der entsprechenden
gestuften Gehäusebohrung zusammen, in welcher die
Steuerstange 9 mit dem Schaltkolben 13 untergebracht ist.
Das automatische Regelventil 4 weist einen Regelkolben 17 mit
einer von einer Dichtung 18 eingeschlossenen Wirkfläche 19
auf, die im Anschluß an eine Schaltkammer 20 vorgesehen ist.
Der Regelkolben 17 ist auf einer einstellbaren Feder 21
abgestützt. Er kann zusätzlich auf einer nicht-einstellbaren
Feder 22 abgestützt sein. Ein an dem Regelkolben 17
vorgesehener Fortsatz 23 ist gestuft ausgebildet und trägt
Dichtungen 24, 25, 26, die nach Schieberbauart mit
entsprechend gestuften Bohrungen zusammenarbeiten, um
Leitungen miteinander zu verbinden bzw. voneinander
abzusperren. Mit der Dichtung 24 arbeitet ein
Bohrungsabschnitt 27 zusammen, während der Dichtung 25 ein
Bohrungsabschnitt 28 zugeordnet ist. Zwischen den Dichtungen
24 und 25 wird ein Raum 29 gebildet.
Die beiden Umschaltventile 5 und 6 sind identisch ausgebildet
und symmetrisch zueinander angeordnet. Beide Umschaltventile
5, 6 sind nach Art eines Drei/Zwei-Wege-Ventils ausgebildet
und je einer Fahrzeugseite zugeordnet. So weisen die
Umschaltventile 5 und 6 jeweils einen Steuerkolben 30 auf, dessen
Dichtung 31 einen Steuerraum 32 abschließt. Jeder
Steuerkolben 30 weist einen durchbrochenen Fortsatz 33 auf,
der mit seinem freien Rand einen Ventilsitz 34 bildet. Ein im
Gehäuseblock jeweils federnd aufgehängter hohler
Doppelventilkörper 35 arbeitet andererseits mit einem
eingezogenen Rand 36, der ortsfest am Gehäuseblock 2
vorgesehen ist, zusammen. Der Doppelventilkörper 35 bildet
mit dem Ventilsitz 34 ein Auslaßventil 35, 34 und mit dem
Rand 36 ein Einlaßventil 35, 36. Jeder Steuerkolben 30 ist
gehäuseseitig auf einer Feder 37 abgestützt. Um den
Doppelventilkörper 35 herum ist eine Einlaßkammer 38
vorgesehen. Der Fortsatz 33 wird an der bezeichneten Stelle
von einer Durchlaßkammer 39 umgeben.
In einer Seitenfläche 40 des Gehäuseblocks 2, der selbst in
Form eines Parallelepipeds ausgebildet ist, sind sämtliche
Anschlüsse für die verschiedenen Schaltelemente
untergebracht. Über einen ersten Anschluß 41 (siehe auf Fig. 2)
steht Druckluftvorrat aus einer Druckluftquelle 42 über
einen Druckluftvorratsbehälter 43 und eine Leitung 44 an. Die
Leitung 44 setzt sich in einem Kanal 45 fort, der zu einem
Raum zwischen den Dichtungen 11 und 12 der Steuerstange 9 des
Achsliftventils 3 führt. Von einem Anschluß 46 führt eine
Leitung 47 zu einem Federbalg 48 einer Liftachse 49. Der
Federbalg 48 ist der einen Fahrzeugseite zugeordnet. Analog
führt von einem Anschluß 50 eine Leitung 51 zu einem
Federbalg 52 der Liftachse 49, der der anderen Fahrzeugseite
zugeordnet ist. An einem Anschluß 53 ist eine Leitung 54
angeschlossen, die zu einem Hebebalg 55 für die Liftachse 49
führt.
Über eine von der Leitung 44 (Fig. 2) abzweigende Leitung 56
wird ein Niveauregelventil 57 mit Druckluft versorgt, von dem
eine erste Leitung 58 zu einem Anschluß 59 am Gehäuseblock 2
der Baueinheit 1 führt. Entsprechend ist eine zweite Leitung
60 vom Niveauregelventil 57 ausgehend vorgesehen, die zu
einem Anschluß 61 am Gehäuseblock 2 führt. Über die Leitungen
58 und 60 werden auch die beiden je einer Fahrzeugseite
zugeordneten Federbälge 62 und 63 einer Fahrachse 64 mit
Druckluft entsprechend dem Beladungszustand beschickt. Eine
Entlüftungsöffnung 65 führt zur Atmosphäre und stellt die
einzige Entlüftungsöffnung für sämtliche Schaltelemente im
Gehäuseblock 2 dar.
Die am Anschluß 59 angeschlossene Leitung 58 steht in
dauernder Verbindung mit der Einlaßkammer 38 des
Umschaltventils 5, während die Durchlaßkammer 39 des
Umschaltventils 5 dauernd mit dem Anschluß 46 und der Leitung
47 verbunden ist. Bei geöffnetem Einlaßventil 35, 36, wie in
Fig. 1 dargestellt, ist die Einlaßkammer 38 mit der
Durchlaßkammer 39 verbunden, so daß der im Federbalg 62 von
dem Niveauregelventil 57 eingesteuerte Balgdruck auch in dem
Federbalg 48 der Liftachse wirksam ist. Das Auslaßventil 34,
35 ist geschlossen. Der Steuerkolben 30 des Umschaltventils 5
wird durch die Kraft der Feder 37 in dieser Stellung
gehalten, da der Steuerraum 32 entlüftet ist. Zu diesem Zweck
ist der Steuerraum 32 über eine gestrichelt dargestellte
Bohrung 66 mit einer Leitung 67 verbunden, die über den
Zwischenraum zwischen den Dichtungen 12 und 16 der
Steuerstange 9 Anschluß an einen Kanal 68 hat, der mit der
Entlüftungsöffnung 65 verbunden ist. Analoges gilt auch für
die entsprechenden Teile des Umschaltventils 6, von dessen
Steuerraum 32 eine Leitung 69 zu der Leitung 67 führt. Über
einen Verbindungsknoten 70 haben die beiden Leitungen 66 und
69 gleichzeitig auch Verbindung zum Anschluß 53 und zur
Leitung 54, die zum Hebebalg 55 der Liftachse 49 führt, so
daß auch der Hebebalg 55 entlüftet ist.
Eine Entlüftungsleitung 71 hat dauernd Anschluß an den Kanal
68 und entlüftet damit eine Rückkammer 72 an dem Regelkolben
17 des Regelventils 4.
Von der Einlaßkammer 38 des Umschaltventils 6 führt eine
Leitung 73, in der ein Drosselventil 74 oder eine als
Verengung wirkende Drosselstelle vorgesehen ist, einerseits
zu dem Regelkolben 17 an der ersichtlichen Stelle und
andererseits in die Bohrung 8 des Dämpfungsbehälters 7. Die
Bohrung 8 des Dämpfungsbehälters 7 steht über eine
Verbindungsleitung 75 mit der Schaltkammer 20 für die
Wirkfläche 19 des Regelkolbens 17 des Regelventils 4 in
Verbindung. Von dem Raum 29 des Regelventils 4 führt
schließlich eine Steuerleitung 76 zu dem Schaltraum 15 für
die Wirkfläche 14 des Achsliftventils 3.
Die Wirkungsweise der Baueinheit 1 mit den übrigen Teilen,
wie sie in den Fig. 1 und 2 dargestellt sind, ist
folgende: die Teile sind in der Stellung Vollbeladen und
somit mit abgesenkter Liftachse 49 dargestellt. Über die
Leitung 44 und den Anschluß 41 sowie die Leitung 45 steht
Druckluft in der Verengung der Steuerstange 9 zwischen den
Dichtungen 11 und 12 an. Da die Dichtungen 11 und 12 auf
gleichem Durchmesser angeordnet sind, ergibt sich keine
resultierende Kraft auf die Steuerstange 9. Die Steuerstange
9 befindet sich in der herausgezogenen Endstellung.
Entsprechend dem Beladungszustand Vollbeladen hat das
Niveauregelventil über die Leitung 58 einerseits den
Federbalg 52 der Fahrachse 64 entsprechend aufgefüllt und
andererseits gelangt diese Druckluft auch zum Anschluß 59
sowie über das geöffnete Einlaßventil 35, 36 des
Umschaltventils 5 in die Leitung 47 und damit in den
Federbalg 48 der Liftachse. In den Federbälgen 62 und 48
herrscht somit ein gleicher Druck.
Entsprechend wird der Federbalg 63 der Fahrachse 64 über die
Leitung 60 vom Niveauregelventil 57 ebenfalls mit diesem
Druck versorgt, der andererseits über den Anschluß 61 und das
geöffnete Einlaßventil 35, 36 des Umschaltventils 6 in die
Leitung 51 und von dort zum Federbalg 52 der Liftachse 49
gelangt. In allen Federbälgen 48, 62, 52, 63 herrscht damit
gleicher Druck und die Fahrachse 34 trägt ebenso wie die
Liftachse 49. Der Hebebalg 55 an der Leitung 54 ist an die
Leitung 67 angeschlossen, die Verbindung zur Leitung 68 und
damit zur Entlüftungsöffnung 65 hat.
Der Druck in der Einlaßkammer 38 des Umschaltventils 6 steht
über die Leitung 73 mit dem eingeschalteten Drosselventil
auch in der Bohrung 8 des Dämpfungsbehälters 7 an, so daß
auch die Schaltkammer 20 entsprechend belüftet ist. Die
Wirkfläche 19 des Regelkolbens 17 ist so ausgebildet und auf
die Kraft der Federn 21 und 22 abgestimmt, daß der
Regelkolben 17 in seiner unteren Stellung gehalten ist, so
daß ein zwischen der Dichtung 24 und dem Bohrungsabschnitt 27
gebildetes Auslaßventil geschlossen ist, so daß der in der
Leitung 73 anstehende Druck auch in der Steuerleitung 76 und
damit im Schaltraum 15 wirksam ist. Die hierdurch auf die
Wirkfläche 14 des Schaltkolbens 13 ausgeübte Kraft ist so
groß, daß ein manuelles Verschieben der Steuerstange 9 durch
Kraftangriff am Betätigungsglied in die andere Stellung nicht
möglich ist.
Erst wenn das Fahrzeug ganz oder teilweise entladen wird,
jedenfalls in einen Beladungszustand, der unterhalb des durch
die Kraft der Feder 21 am Regelventil 4 eingestellten
Umschaltpunkts liegt, hat das Niveauregelventil 57 den Druck
in den Federbälgen 48, 62, 63 und 53 und damit auch in der
Schaltkammer 20 soweit erniedrigt, daß die Federn 21 und 22
den Regelkolben 17 nach oben in seine andere Endstellung
verfahren. Dabei öffnet das Auslaßventil 24, 27 und die
Dichtung 25 fährt in den Bereich des Bohrungsabschnitts 28
ein, so daß die Steuerleitung 76 damit entlüftet wird,
während in der Leitung 73, im Dämpfungsbehälter 7 sowie in
der Schaltkammer 20 der Balgdruck wirksam bleibt. Jetzt ist
es möglich, das manuelle Achsliftventil 3 durch Niederdrücken
des Betätigungsglieds 10 in seine andere Stellung zu
verschieben, wodurch der zwischen den Dichtungen 11 und 12
anstehende Vorratsdruck in die Leitung 67 und über den
Anschluß 53 in die Leitung 54 zum Hebebalg 55 gelangt, so daß
die Liftachse 49 angehoben wird. Gleichzeitig gelangt
Vorratsdruck über den Verbindungsknoten 70 in die Leitungen
66 und 69 und damit in die Steuerräume 32 der beiden
Umschaltventile 5 und 6, so daß diese umschalten. Dabei
werden die Einlaßventile 35, 36 geschlossen und nachfolgend
die Auslaßventile 34, 35 geöffnet, so daß die Federbälge 48
und 52 durch die hohlen Doppelventilkörper 35 der
Umschaltventile 5 und 6 hindurch sowie über den Anschluß am
Kanal 68 und damit über die Entlüftungsöffnung 65 entlüftet
werden.
Das Ausführungsbeispiel der Baueinheit 1 gemäß Fig. 3 ist in
weiten Bereichen mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1
übereinstimmend. Die Steuerstange 9 des Achsliftventils 3
weist hier jedoch zwei Schaltkolben 13 und 13′ auf, so daß
auch zwei in die gleiche Richtung wirkende Wirkflächen 14 und
14′ vorgesehen sind. Entsprechend ist auch neben dem
Schaltraum 15 ein weiterer Schaltraum 15′ vorgesehen. Der
Schaltraum 15′ ist über eine Abzweigleitung 77 mit der
Steuerleitung 76 verbunden.
Die Leitung 73 ist über ein Zweiwegeventil 78 einerseits an
die Einlaßkammer 38 des Umschaltventils 6 und andererseits
über eine Leitung 79 an die Einlaßkammer 38 des
Umschaltventils 5 angeschlossen, so daß in der Leitung 73 der
jeweils höhere Druck zur Aussteuerung gebracht wird. Dies ist
dann sinnvoll, wenn nicht nur ein Niveauregelventil 57 für
beide Fahrzeugseiten, sondern zwei getrennte
Niveauregelventile, jeweils einer Fahrzeugseite zugeordnet,
eingesetzt werden.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Baueinheit 1,
wobei das Achsliftventil 3 und das Regelventil 4 gemäß der
Ausführungsform nach Fig. 1 ausgebildet sind. Die beiden
Umschaltventile 5 und 6 sind hier anders ausgebildet, und
zwar gleichsinnig hintereinander, wobei nur ein einziger
Steuerkolben 30 für beide Umschaltventile 5 und 6 vorgesehen
ist. Funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen. In der in Fig. 4 dargestellten Stellung der Teile
ist die Steuerstange 9 manuell in ihre beiden Stellungen
verschiebbar. Dargestellt ist die Stellung leer oder wenig
beladen mit angehobener Liftachse 49. Nach einem Herausziehen
der Steuerstange 9 in die andere Stellung wird die Liftachse
49 abgesenkt und die Federbälge 48 und 52 entsprechend
belüftet, wobei verständlicherweise die Auslaßventile 34, 35
und 34′, 35′ schließen und die Einlaßventile 35, 36 und 35′,
36′ öffnen.
Claims (9)
1. Baueinheit zum Steuern einer Liftachse an einem
mehrachsigen Nutzfahrzeug, mit einem manuell betätigbaren
Achsliftventil, einem automatischen Regelventil, zwei jeweils
einer Fahrzeugseite zugeordneten Umschaltventilen und einem
Dämpfungsbehälter sowie den zugehörigen Leitungsverbindungen
für die Schaltelemente und den Dämpfungsbehälter, dadurch
gekennzeichnet, daß sämtliche Schaltelemente (3; 4; 5; 6)
sowie der Dämpfungsbehälter (7) in achsparalleler Anordnung in einem gemeinsamen
Gehäuseblock (2) aus einem Abschnitt eines schmalen Strangpreßprofils untergebracht sind und die
Leitungsverbindungen (45; 67; 68; 66; 69; 70; 73; 71; 76; 75)
als Bohrungen im Gehäuseblock (2) ausgebildet sind.
2. Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das manuell betätigbare Achsliftventil (3) ein einziges, in
zwei Stellungen überführbares Betätigungsglied (10) aufweist.
3. Baueinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß am Gehäuseblock (2) eine gemeinsame Entlüftungsöffnung
(65) für alle Schaltelemente (3; 4; 5; 6) vorgesehen ist.
4. Baueinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Umschaltventile (5; 6)
als Drei/Zwei-Wege-Ventile ausgebildet sind und mit ihren
Achsen fluchtend im Gehäuseblock (2) angeordnet sind.
5. Baueinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das manuell betätigbare
Achsliftventil (3) zwei parallel geschaltete, in der
abgesenkten Stellung der Liftachse (49) vom Balgdruck einer
Fahrachse (64) beaufschlagte Wirkflächen (14; 14′) aufweist.
6. Baueinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseblock (2) die Form
eines Parallelepipeds aufweist und sämtliche Anschlüsse (41;
46; 59; 53; 61; 50) für die Verbindung der Baueinheit (1) mit
den Bälgen (48; 52; 62; 63) der Lift- und der Fahrachse, dem
Hebebalg (55) der Liftachse (49), einem Druckluftbehälter
(43) sowie mindestens einem Niveauregelventil (57) im Bereich
einer Seitenfläche (40) vorgesehen sind.
7. Baueinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Dämpfungsbehälter (7) ein
Drosselventil (74) vorgeschaltet ist.
8. Baueinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das automatische Regelventil (4)
großquerschnittig ausgebildet ist.
9. Baueinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das automatische Regelventil (4) mit seinem Schaltkolben (17)
auf einer in ihrer Kraft einstellbaren Feder (21) abgestützt
ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904037461 DE4037461C1 (de) | 1990-11-24 | 1990-11-24 | |
| EP19910118601 EP0487928B1 (de) | 1990-11-24 | 1991-10-31 | Baueinheit zum Steuern einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug |
| ES91118601T ES2072513T3 (es) | 1990-11-24 | 1991-10-31 | Unidad constructiva para controlar un eje elevable en un vehiculo industrial multiejes. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904037461 DE4037461C1 (de) | 1990-11-24 | 1990-11-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4037461C1 true DE4037461C1 (de) | 1992-05-14 |
Family
ID=6418877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904037461 Expired - Fee Related DE4037461C1 (de) | 1990-11-24 | 1990-11-24 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0487928B1 (de) |
| DE (1) | DE4037461C1 (de) |
| ES (1) | ES2072513T3 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4319943C1 (de) * | 1993-06-16 | 1994-08-18 | Grau Gmbh | Anlage zum Steuern mindestens einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug mit Luftfederung |
| DE4314994C1 (de) * | 1993-05-06 | 1994-09-15 | Grau Gmbh | Steuerventil für mindestens eine Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug |
| DE4410892A1 (de) * | 1994-03-29 | 1995-10-12 | Grau Gmbh | Steuerventil für mindestens eine Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug |
| DE19636946C1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-01-15 | Grau Gmbh | Baueinheit zum Steuern einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug |
| EP2562015A2 (de) | 2011-08-26 | 2013-02-27 | Haldex Brake Products GmbH | Liftachsventileinheit |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2712237B1 (fr) * | 1993-11-09 | 1996-01-05 | Peugeot | Dispositif de suspension hydropneumatique de véhicule automobile. |
| ES2113802B1 (es) * | 1994-11-24 | 1998-11-01 | Accesorios Y Elevadores Valenc | Valvula de elevacion de ruedas de vehiculos con descenso automatico. |
| DE19944873C1 (de) * | 1999-09-18 | 2001-01-04 | Haldex Brake Prod Gmbh | Steueranlage zum Heben und Senken des Fahrzeugaufbaus von luftgefederten Fahrzeugen mit Niveauregelung |
| KR100471811B1 (ko) | 2001-12-14 | 2005-03-08 | 현대자동차주식회사 | 자동차의 가변형 레벨링 밸브 장치 |
| DE102014103842B4 (de) | 2014-03-20 | 2018-01-11 | Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH | Vorrichtung zur Steuerung von pneumatischen Einrichtungen eines Anhängers für ein Nutzfahrzeug |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1941924U (de) * | 1966-04-20 | 1966-07-07 | Wilhelm Jakobi | Steuerschieberblock mit mindestens zwei hydraulischen dreiwege-schiebern. |
| DE3742021C1 (en) * | 1987-12-11 | 1989-04-13 | Graubremse Gmbh | Pneumatic switching valve for pistons for raising and lowering the vehicle body of air-suspended vehicles |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2439588C3 (de) * | 1974-08-17 | 1981-07-23 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Betätigungseinrichtung für die Hubvorrichtung einer Liftachse |
| DE3734618C1 (en) * | 1987-10-13 | 1989-02-09 | Graubremse Gmbh | Manually operatable axle lifting valve for multi-axle motor vehicles, trailer vehicles and the like |
| DE3809338C1 (en) * | 1988-03-19 | 1989-07-13 | Graubremse Gmbh, 6900 Heidelberg, De | Control valve with relay action for motor vehicles or trailers |
-
1990
- 1990-11-24 DE DE19904037461 patent/DE4037461C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1991
- 1991-10-31 ES ES91118601T patent/ES2072513T3/es not_active Expired - Lifetime
- 1991-10-31 EP EP19910118601 patent/EP0487928B1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1941924U (de) * | 1966-04-20 | 1966-07-07 | Wilhelm Jakobi | Steuerschieberblock mit mindestens zwei hydraulischen dreiwege-schiebern. |
| DE3742021C1 (en) * | 1987-12-11 | 1989-04-13 | Graubremse Gmbh | Pneumatic switching valve for pistons for raising and lowering the vehicle body of air-suspended vehicles |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| DE-Publ.: "Graubremse", Ausg. IAA 1987 * |
| NL-Prospekt, Fa. Metaalcompagnie Brabaut: "axliftkaast", 1988 * |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4314994C1 (de) * | 1993-05-06 | 1994-09-15 | Grau Gmbh | Steuerventil für mindestens eine Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug |
| DE4319943C1 (de) * | 1993-06-16 | 1994-08-18 | Grau Gmbh | Anlage zum Steuern mindestens einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug mit Luftfederung |
| DE4410892A1 (de) * | 1994-03-29 | 1995-10-12 | Grau Gmbh | Steuerventil für mindestens eine Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug |
| DE19636946C1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-01-15 | Grau Gmbh | Baueinheit zum Steuern einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug |
| EP0830958A1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-03-25 | Grau Gmbh | Baueinheit zum Steuern einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug |
| EP2562015A2 (de) | 2011-08-26 | 2013-02-27 | Haldex Brake Products GmbH | Liftachsventileinheit |
| DE102011053031A1 (de) | 2011-08-26 | 2013-02-28 | Haldex Brake Products Gmbh | Liftachsventileinheit |
| US8931788B2 (en) | 2011-08-26 | 2015-01-13 | Haldex Brake Products Gmbh | Lift axle valve unit |
| DE102011053031B4 (de) * | 2011-08-26 | 2015-12-17 | Haldex Brake Products Gmbh | Liftachsventileinheit |
| EP2562015A3 (de) * | 2011-08-26 | 2016-06-29 | Haldex Brake Products GmbH | Liftachsventileinheit |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0487928B1 (de) | 1995-03-22 |
| EP0487928A2 (de) | 1992-06-03 |
| ES2072513T3 (es) | 1995-07-16 |
| EP0487928A3 (en) | 1992-12-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10231251C1 (de) | Geschlossene Niveauregelanlage mit zwei Druckspeichern für Fahrzeuge | |
| DE4037461C1 (de) | ||
| DE19530260C2 (de) | Luftfederungsanlage für Fahrzeuge | |
| DE19546324C2 (de) | Steuerblock für eine Luftfederungsanlage | |
| EP1826034B1 (de) | Luftfederungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit Luftfederbälgen | |
| DE4319943C1 (de) | Anlage zum Steuern mindestens einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug mit Luftfederung | |
| DE3915826C1 (de) | ||
| EP2177381B1 (de) | Ventileinrichtung für eine Luftfederungsanlage | |
| EP3102445B1 (de) | Luftfederanordnung mit integriertem steuerventil und wippenförmigem betätigungsmittel | |
| EP1044125B1 (de) | Relaisventil für druckluftbremssysteme von schienenfahrzeugen | |
| DE4314994C1 (de) | Steuerventil für mindestens eine Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug | |
| DE2439588A1 (de) | Betaetigungseinrichtung fuer die liftachse eines mit einer druckmittelfederung ausgeruesteten kraftfahrzeugs | |
| DE102008051205A1 (de) | Ventileinrichtung für eine Luftfederungsanlage | |
| DE3734617C1 (en) | Axle lifting valve for multi-axle motor vehicles, trailer vehicles and the like | |
| DE19636946C1 (de) | Baueinheit zum Steuern einer Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug | |
| DE3915827C1 (de) | ||
| DE4410892C2 (de) | Steuerventil für mindestens eine Liftachse an einem mehrachsigen Nutzfahrzeug | |
| DE3424670C2 (de) | ||
| EP2177382B1 (de) | Ventilanordnung mit einem ersten und einem zweiten Sitzventil sowie Ventileinrichtung mit einer solchen Ventilanordnung | |
| DE3734618C1 (en) | Manually operatable axle lifting valve for multi-axle motor vehicles, trailer vehicles and the like | |
| DE4029273A1 (de) | Anlage zum gesteuerten heben und senken des fahrzeugaufbaues von mit luftfederung versehenen, niveaugeregelten fahrzeugen | |
| DE102013100295A1 (de) | Luftfederanlage und Ventil für ein Fahrzeug | |
| EP3305611A1 (de) | Bremsvorrichtung | |
| DE3742021C1 (en) | Pneumatic switching valve for pistons for raising and lowering the vehicle body of air-suspended vehicles | |
| DE2028139B2 (de) | Steuerventil für Luftfederungen von Fahrzeugen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HALDEX BRAKE PRODUCTS GMBH & CO. KG, 69123 HEIDELB |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HALDEX BRAKE PRODUCTS GMBH, 69123 HEIDELBERG, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |