DE4037685A1 - Filterkontrolleinrichtung fuer innenraum-luftfilter von kraftfahrzeugen - Google Patents
Filterkontrolleinrichtung fuer innenraum-luftfilter von kraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Filterkontrolleinrichtung für In
nenraum-Luftfilter von Kraftfahrzeugen mit einem elektrischen
Gebläsemotor mit einem in dessen Förderstrom angeordneten
Filter, einer elektrischen bzw. elektronischen Gebläsedreh
zahlsteuerung und einer Einrichtung zur Steuerung der Luft
wege.
Die Kontrolle von Luftfiltern kann beispielsweise dadurch er
folgen, daß vor dem Filter ein definierter Luftstrom mit ei
nem bestimmten Druck erzeugt wird und ein nach dem Luftfilter
auftretender Druckabfall ein Kriterium für den Grad der Ver
schmutzung darstellt. Dieses bekannte Prinzip findet bei
spielsweise Anwendung bei Staubsaugern zur Kontrolle des
Staubbeutels. Aus der EP-PS 01 60 010 ist eine ein- und aus
schaltbare Filteranlage zur Reinigung von mit Schadstoffen
belasteter Luft bekannt, welche Kraftfahrzeugkabinen zuge
führt wird unter Verwendung eines Chemisorptionsfilters und
diesem in Strömungsrichtung der Luft nachgeordneten Katalysa
tormassen. Die Filteranlage wird dabei in Abhängigkeit des
Verschmutzungsgrades der Luft mittels geeigneter Meßgeräte
und Stellglieder ab- und zugeschaltet.
Diese bekannten Einrichtungen zum Anzeigen des Verschmut
zungsgrades des Filters bzw. zur Reinhaltung der Innenraum
luft von Kraftfahrzeugen sind nicht dafür geeignet, die Plu
ralität der Einflußgröße konzentriert und mit Prioritäten be
aufschlagt in einen verläßlichen Wert für die Filterkontrolle
zusammenzuführen.
Der Innenraum-Luftdurchsatz eines Gebläsemotors eines Kraft
fahrzeuges hängt nämlich von folgenden relevanten Parametern
ab:
- - Temperatur
- - Luftfeuchtigkeit
- - Windgeschwindigkeit
- - Fahrzeuggeschwindigkeit
- - Betriebsspannung
- - steuerbare Klappen mit Umluft-/Frischluftöffnung
- - Gebläsestufen (Gebläsemotordrehzahl)
- - Lagerverschleiß des Gebläsemotors
- - Entlüftung bzw. Fenster- oder Schiebedachöffnung.
Daher liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Filterkontrolleinrichtung anzugeben, die unter Einfluß
nahme von einer Vielzahl von signifikanten physikalischen Pa
rametern zuverlässig die Verschmutzung des Filters anzeigt
und auf die Notwendigkeit seiner Auswechslung hinweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur
Überwachung der Filterverschmutzung eine elektronische Schal
tung vorgesehen ist, die die Stromaufnahme des Gebläsemotors
bei im Förderstrom angeordnetem Luftfilter im Verhältnis zu
einem Referenzwert auswertet.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
den Gebläsemotorstrom als Funktion von Temperatur und Be
triebsspannung zu messen und diesen Wert mit einem zuvor in
einem Kennfeld abgelegten Referenzwert zu vergleichen. Alter
nativ dazu kann statt des Gebläsemotorstroms auch die Geblä
semotordrehzahl als Funktion der zuvor genannten Parameter
gemessen und mit einem in einem anderen alternativen Kennfeld
abgelegten Referenzwert verglichen werden. Das Ergebnis des
Vergleichs liefert Aufschluß über den Grad der Verschmutzung
des Filters bzw. über das funktionsgerechte Verhalten des Ge
bläsemotors.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, daß zunächst die Frischluftklappen geschlossen sind und
der Gebläsemotor nur im Umluftbetrieb arbeitet. Die dabei
aufgenommene Stromstärke wird gemessen und bei nachfolgendem
Umschalten auf Frischluftbetrieb, d. h. wenn Frischluftklap
pen geöffnet werden mit der daraus resultierenden Stromauf
nahme verglichen. Bei tolerierter Differenzstromaufnahme wird
ein unverschmutzter Filter angezeigt (Fig. 5).
Die erfindungsgemäße Filterkontrolleinrichtung hat den we
sentlichen Vorteil, daß die Filterkapazität dadurch besser
ausgenutzt wird, daß ein Wechsel erst bei einem erschöpften
Staubspeichervermögen erfolgt. Außerdem lassen sich der Kom
fort und die Betriebssicherheit des Kraftfahrzeugs erhöhen,
da ein nicht rechtzeitig vorgenommener Filterwechsel beim Be
lüften, Heizen und Entfrosten der Scheiben eine nachhaltige
Verschlechterung des Luftdurchsatzes bewirken und als Beein
trächtigung empfunden werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild für eine Filterkontroll
einrichtung,
Fig. 2 ein Kennfeld mit dem Gebläsestrom I als abhän
gige Variable,
Fig. 3 ein zu Fig. 2 alternatives Kennfeld mit der
Gebläsemotordrehzahl n als abhängige Variable,
Fig. 4 ein vereinfachtes Ersatzschaltbild eines
Gleichstrom-Gebläsemotors.
Aus der Vielzahl der zuvor genannten Parameter beschränkt
sieh die vorliegende Erfindung auf die Heranziehung der Para
meter Temperatur, Betriebsspannung, steuerbare Klappen und
Gebläsestufen. Zum Ausschluß der Einflußgröße Windgeschwin
digkeit bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit wird der Filterkontroll
vorgang unmittelbar nach dem Anlaßvorgang im Standbetrieb
durchgeführt. Es wird eine mittlere Luftfeuchtigkeit als kon
stant angenommen. Die anderen Einflußgrößen werden nicht über
Sensoren oder Wandler erfaßt, haben aber sehr bedingt einen
Einfluß auf das Auswerteergebnis wie nachfolgend noch erläu
tert wird.
Die Luftfilterkontrolleinrichtung gemäß Blockschaltbild der
Fig. 1 zeigt mit Bezugszeichen M den elektrischen Gebläsemo
tor, in dessen Ansaugbereich der zu kontrollierende Filter F
angeordnet ist. Der Gebläsemotor M wird über die Gebläsemo
tordrehzahlsteuerung StG angesteuert, die z. B. im wesent
lichen aus einem oder mehreren vorschaltbaren Widerständen
besteht, um so die Motordrehzahl in entsprechende Stufen ein
zuteilen. Statt der genannten Widerstände kann die Motordreh
zahl auch über ein variables Puls/Pausenverhältnis der am Mo
tor anliegenden Betriebsspannung beeinflußt werden. Die Ge
bläsemotordrehzahlsteuerung StG wird vom Ausgang O0 der zen
tralen Steuereinheit CPU (central processing unit) angesteu
ert. Ein weiterer Ausgang O2 ist an die Klimaregelungseinheit
ECC (electronic climate control) geführt, über die die Stel
lung der Klappen sowie Umschaltung Umluft/Frischluft beein
flußt werden. Die zentrale Steuereinheit CPU kann ein Mikro
prozessorsystem sein. Des weiteren besitzt die zentrale Steu
ereinheit CPU einen dritten Ausgang O1, an den eine Filter-
Checksignal-Anzeigeeinheit CH angeschlossen ist, die anzeigt,
ob der Filter F funktionsfähig oder auszuwechseln ist oder ob
ein Defekt vorliegt. Die Filter-Checksignal-Anzeigeeinheit CH
kann beispielsweise aus einem optoelektronischen Wandler in
Form einer oder mehrerer Leuchtdioden LED bestehen. Ebenso
kann mittels eines Displays, bestehend aus Leuchtdioden oder
Flüssigkristallanzeigen LCD, der Filterkontrollvorgang ange
zeigt und bewertet werden. In einer besonderen Ausgestaltung
kann das Display mit Piktogrammen versehen sein. Alternativ
zu optoelektronischen Wandlern kann die Filter-Checksignal
Anzeigeeinheit CH aus einem elektroakustischen Wandler bei
spielsweise in Form eines Lautsprechers bestehen. Der Laut
sprecher kann einfache oder zusammengesetzte akustische Si
gnale ausgeben, außerdem kann über ein Sprachausgabesystem
der Fahrer auch direkt auf einen Filterwechsel aufmerksam ge
macht werden.
An die zentrale Steuereinheit CPU mit ihren Eingängen A1, A2,
A3, A4 sind über drei Analog/Digital-Wandler A/D drei Signal
aufbereitungseinrichtungen S1, S2, S3 sowie ein Anlaßstrom
messer S4 angeschlossen. Die Signalaufbereitungseinrichtung
S1 ist dabei ein Temperatursensor, die Einrichtung S2 ein Be
triebsspannungsmesser und die Einrichtung S3 ein Gebläse
strommesser. Alternativ zu dieser Festlegung kann die Signal
aufbereitungseinrichtung S3 statt eines Gebläsestrommessers
ein Gebläsemotordrehzahlmesser sein, der beispielsweise kon
taktlos über ein Hall-System Drehzahlimpulse direkt dem Ein
gang A3 der zentralen Steuereinheit CPU zuführt. Selbstver
ständlich kann man die Drehzahl-Information auch analog er
fassen und über den Analog/Digital-Wandler A/D der zentralen
Steuereinheit zuführen.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß
die Signalaufbereitungseinrichtung S3 als Gebläsestrommesser
die aktuelle Stromaufnahme Imeß des Gebläsemotors M auswer
tet. Dazu ist das im folgenden beschriebene Verfahren vorge
sehen:
Die aktuelle Stromaufnahme Imeß wird in der zentralen Steuer einheit CPU mit einem Referenzwert IRef verglichen. Unter schreitet der gemessene Strom Imeß den Referenzwert IRef, so wird über die Filter-Checksignal-Anzeigeeinheit CH ein Ver schmutzen bzw. Auswechseln des Filters F angezeigt. Sind ge messener Strom Imeß und Referenzwert IRef nahezu gleich, wird angezeigt, daß der Filter funktionstauglich ist. Überschrei tet der gemessene Strom Imeß den Referenzwert IRef, so wird ein Defekt angezeigt. Der Referenzwert IRef als Bezugsgröße für die Gebläsestromaufnahme Imeß ist als Funktion der physi kalischen Parameter Temperatur T und Betriebsspannung UBatt als Kennfeldgröße in einem Kennfeld gemäß Fig. 2 in einem Speicher, vorzugsweise einem RAM oder EPROM der zentralen Steuereinheit CPU abgelegt. Die Auswertekriterien bezüglich des gemessenen Stromes Imeß beruhen im wesentlichen auf den Erkenntnissen des vereinfachten Ersatzschaltbildes des Gleichstrommotors M gemäß Fig. 4. Unter der Annahme einer konstanten Betriebsspannung UBatt wird der Gebläsemotor bei großer Belastung (z. B. Lagerverschleiß etc.) langsamer dre hen. Die induzierte Ankerspannung Uq wird kleiner und der Ge bläsemotorstrom Imeß steigt. Umgekehrt wird bei geringer Be lastung (wenn z. B. der Filter verschmutzt ist) wenig Lei stung abgegeben, die Drehzahl steigt und damit die induzierte Ankerspannung Uq und als Folge davon sinkt der Gebläsemotor strom Imeß.
Die aktuelle Stromaufnahme Imeß wird in der zentralen Steuer einheit CPU mit einem Referenzwert IRef verglichen. Unter schreitet der gemessene Strom Imeß den Referenzwert IRef, so wird über die Filter-Checksignal-Anzeigeeinheit CH ein Ver schmutzen bzw. Auswechseln des Filters F angezeigt. Sind ge messener Strom Imeß und Referenzwert IRef nahezu gleich, wird angezeigt, daß der Filter funktionstauglich ist. Überschrei tet der gemessene Strom Imeß den Referenzwert IRef, so wird ein Defekt angezeigt. Der Referenzwert IRef als Bezugsgröße für die Gebläsestromaufnahme Imeß ist als Funktion der physi kalischen Parameter Temperatur T und Betriebsspannung UBatt als Kennfeldgröße in einem Kennfeld gemäß Fig. 2 in einem Speicher, vorzugsweise einem RAM oder EPROM der zentralen Steuereinheit CPU abgelegt. Die Auswertekriterien bezüglich des gemessenen Stromes Imeß beruhen im wesentlichen auf den Erkenntnissen des vereinfachten Ersatzschaltbildes des Gleichstrommotors M gemäß Fig. 4. Unter der Annahme einer konstanten Betriebsspannung UBatt wird der Gebläsemotor bei großer Belastung (z. B. Lagerverschleiß etc.) langsamer dre hen. Die induzierte Ankerspannung Uq wird kleiner und der Ge bläsemotorstrom Imeß steigt. Umgekehrt wird bei geringer Be lastung (wenn z. B. der Filter verschmutzt ist) wenig Lei stung abgegeben, die Drehzahl steigt und damit die induzierte Ankerspannung Uq und als Folge davon sinkt der Gebläsemotor strom Imeß.
Um die eingangs genannten weiteren Einflußgrößen für den Fil
terkontrollvorgang weitestgehend auszuschließen, wird dieser
im Standbetrieb durchgeführt. (Fahrzeuggeschwindigkeit gleich
Null.) Dazu wertet die Signalaufbereitungseinrichtung S4 als
Anlaßstrommesser den Anlasserstrom aus. Nun soll aber nicht
nach jedem Anlaßvorgang ein automatischer Filterkontrollvor
gang eingeleitet werden, da ein Filter zwischen zwei Starts
in der Regel noch nicht verschmutzt ist. Aus diesem Grunde
ist ein Zähler vorgesehen, der jeden Anlaßvorgang zählt und
den Zähler inkrementiert, bis ein Sollzählerstand erreicht
ist, ab dem der Zähler auf Null zurückgesetzt wird, so daß
mit dem nächsten Anlaßvorgang der Beginn einer neuen automa
tischen Filterkontrolle eingeleitet wird, bei der der Zähler
stand dann eins ist. Der Sollzählerstand kann zwischen 5 und
20 liegen. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist er
10. Ist der Zählerstand eins, so wird bei Beginn der automa
tischen Filterkontrolle die maximal verfügbare Betriebsspan
nung UBatt an den Gebläsemotor M angelegt. Dies geschieht
über die zentrale Steuereinheit CPU und die Gebläsemotordreh
zahlsteuerung StG. Außerdem werden im Zusammenwirken zwischen
zentraler Steuereinheit CPU und der Klimaregelungseinheit ECC
(electronic climate control) alle steuerbaren Klappen bzw.
Öffnungen geöffnet, und die Umluft/Frischluftvorrichtung auf
Frischluft eingestellt, so daß ein optimaler Luftdurchsatz
bewirkt wird. Nach dem Erfassen der Gebläsemotorspannung
UBatt werden die Temperatur T und der aufgenommene Gebläse
strom Imeß in einen Speicher (vorzugsweise RAM) der zentralen
Steuereinheit CPU eingelesen. Im anschließenden Schritt wird
aus den gemessenen Werten Betriebsspannung UBatt und Tempera
tur T der in Kennfeld gemäß Fig. 2 abgelegte Referenzwert
IRef ermittelt, um anschließend mit dem gemessenen aktuellen
Gebläsestrom Imeß verglichen zu werden. Anschließend wird in
Abhängigkeit des Auswerteergebnisses über die Filter-Checksi
gnal-Anzeigeeinheit CH das Ergebnis ausgegeben.
Alternativ kann wie eingangs erwähnt, statt des aktuellen Ge
bläsemotorstroms Imeß die Drehzahl nmeß mit einem Referenz
wert nRef verglichen werden. Dazu wird dieser Drehzahlrefe
renzwert nRef ebenfalls als Funktion der physikalischen Para
meter Temperatur T und Betriebsspannung UBatt als Kennfeld
größe in einem Kennfeldbereich gemäß Fig. 3 der zentralen
Steuereinheit CPU abgelegt.
Für den Fall, daß die gemessene Drehzahl nmeß den Referenz
wert nRef überschreitet, wird ein Beschmutzen bzw. Auswech
seln des Filters F angezeigt. Ist die Drehzahl nmeß kleiner
als der Referenzwert nRef, wird ein Defekt (z. B. Lagerver
schleiß) angezeigt. Bei annähernder Gleichheit beider Werte
wird Funktionstauglichkeit des Filters F signalisiert.
Claims (31)
1. Filterkontrolleinrichtung für Innenraum-Luftfilter von
Kraftfahrzeugen mit einem elektrischen Gebläsemotor (M)
mit einem in dessen Förderstrom angeordneten Filter (F),
einer elektrischen bzw. elektronischen Gebläsemotordreh
zahlsteuerung (StG) und einer Einrichtung zur Steuerung
der Luftwege, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwa
chung der Filterverschmutzung eine elektronische Schal
tung (S, A/D, CPU) vorgesehen ist, die die Stromaufnahme
des Gebläsemotors bei im Förderstrom angeordnetem Luft
filter im Verhältnis zu einem Referenzwert auswertet.
2. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Referenzwert als parametrische
Kennfeldgröße in der elektronischen Schaltung (CPU) vor
handen ist.
3. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Gebläsemotordrehzahlsteue
rung (StG) und die Klimaregelungseinheit (ECC) an Aus
gängen (O0, O2) einer zentralen Steuereinheit (CPU
central processing unit) angeschlossen sind, über die
mittels eines Steuerprogramms ein automatischer Filter
kontrollvorgang durchführbar ist, und an deren Eingänge
(A1, A2, A3, A4) über Analog/Digitalwandler (A/D) Si
gnalaufbereitungseinrichtungen (S1, S2, S3) sowie ein
Anlaßstrommesser (S4) angeschlossen sind.
4. Filterkontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem weiteren
Ausgang (O1) der zentralen Steuereinheit (CPU) eine Fil
ter-Checksignal-Anzeigeeinheit (CH) angeschlossen ist,
die anzeigt, daß der Filter (F) funktionsfähig oder aus
zuwechseln ist oder daß ein Defekt vorliegt.
5. Filterkontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter-Check
signal-Anzeigeeinheit (CH) aus einem optoelektronischen
Wandler besteht.
6. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der optoelektronische Wandler aus min
destens einer Leuchtdiode (LED) besteht.
7. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der optoelektronische Wandler aus ei
nem LED- oder LCD-Display besteht.
8. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Display mit Piktogrammen ausge
staltet ist.
9. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Filter-Checksignal-Anzeigeeinheit
(CH) aus einem elektroakustischen Wandler besteht.
10. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der elektroakustische Wandler ein
Lautsprecher ist.
11. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Signalaufbereitungseinrichtung
(S1) ein Temperatursensor, die Einrichtung (S2) ein Be
triebsspannungsmesser und die Einrichtung (S3) ein Ge
bläsestrommesser ist.
12. Filterkontrolleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einrichtung (S1) ein Temperatur
sensor, die Einrichtung (S2) ein Betriebsspannungsmesser
und die Signalaufbereitungseinrichtung (S3) ein Gebläse
drehzahlmesser ist.
13. Verfahren zur automatischen Filterkontrolle für Innen
raum-Luftfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß die aktuelle Stromaufnahme des
Gebläsemotors (M) ausgewertet wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die aktuelle Stromaufnahme des Gebläsemotors (M) mit ei
nem Referenzwert verglichen wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeich
net, daß bei Unterschreiten des Referenzwertes (IRef)
über die Filter-Checksignal-Anzeigeeinheit (CH) ein Ver
schmutzen bzw. Auswechseln des Filters (F) angezeigt
wird.
16. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeich
net, daß für den Fall, daß der gemessene Gebläsestrom
(Imeß) und der Referenzstrom (IRef) nahezu gleich sind,
die Filter-Checksignal-Anzeigeeinheit (CH) anzeigt, daß
der Filter funktionsfähig ist.
17. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeich
net, daß für den Fall, daß der gemessene Gebläsestrom
(Imeß) größer als der Referenzwert (IRef) ist, die Fil
ter-Checksignal-Anzeigeeinheit anzeigt, daß ein Defekt
vorliegt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß der Referenzwert (IRef) für die Ge
bläsestromaufnahme als Funktion der physikalischen Para
meter Temperatur (T) und Betriebsspannung (UBatt) als
Kennfeldgröße in einem Kennfeldbereich der zentralen
teuereinheit (CPU) abgelegt ist.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß der Beginn einer automatischen Fil
terkontrolle durch den Anlasserstrom ausgelöst wird und
daß nach jedem Anlaßvorgang ein Zähler inkrementiert,
bis ein Sollzählerstand erreicht wird, ab dem der Zähler
wieder auf Null gesetzt wird und mit dem nächsten Anlaß
vorgang der Beginn einer neuen automatischen Filterkon
trolle eingeleitet wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
nur beim Zählerstand 1 eine automatische Filterkontrolle
eingeleitet wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sollzählerstand zwischen 5 und 20 ist.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sollzählerstand 10 ist.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß mit Beginn einer automatischen Fil
terkontrolle die maximal verfügbare Betriebsspannung
(UBatt) an dem Gebläsemotor (M) angelegt wird und daß
über die zentrale Steuereinheit (CPU) alle steuerbaren
Klappen geöffnet und die Umluftöffnung auf Frischluft
öffnung gestellt wird, so daß ein optimaler Luftdurch
satz bewirkt wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß nach Erfassen der Gebläsemotorspan
nung (UBatt) die Temperatur (T) und der aufgenommene Ge
bläsestrom (Imeß) in die zentrale Steuereinheit (CPU)
eingelesen werden.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß aus dem Kennfeld der zu der gemesse
nen Spannung (UBatt) und Temperatur (T) zugeordnete ab
gespeicherte Referenzwert (IRef) mit dem aktuellen ge
messenen Gebläsestrom (Imeß) verglichen wird.
26. Verfahren zur automatischen Filterkontrolle für Innen
raum-Luftfilter nach einem der Ansprüche 3 bis 10 und
12, dadurch gekennzeichnet, daß die aktuelle Drehzahl
(nmeß) des Gebläsemotors (M) mit einem Referenzwert
(nRef) verglichen wird.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
der Referenzwert (nRef) für die Gebläsedrehzahl als
Funktion der physikalischen Parameter Temperatur (T) und
Betriebsspannung (UBatt) als Kennfeldgröße in einem
Kennfeldbereich der zentralen Steuereinheit (CPU) abge
legt ist.
28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeich
net, daß für den Fall, daß die aktuelle Drehzahl (mmeß)
den Referenzwert (nRef) überschreitet, über die Filter-
Checksignal-Anzeigeeinheit (CH) ein Verschmutzen bzw.
Auswechseln des Filters (F) angezeigt wird.
29. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeich
net, daß für den Fall, daß die aktuelle Drehzahl (nmeß)
nahezu gleich dem Referenzwert (nRef) ist, die Filter-
Checksignal-Anzeigeeinheit (CH) einen funktionsfähigen
Filter (F) anzeigt.
30. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeich
net, daß für den Fall, daß die aktuelle Drehzahl (nmeß)
den Referenzwert (nRef) unterschreitet, die Filter-
Checksignal-Anzeigeeinheit (CH) anzeigt, daß ein Defekt
vorliegt.
31. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Referenzwert aus dem Betriebszustand des
Gebläsemotors gewonnen wird, bei dem der Luftförderstrom
bei sonst unveränderten Betriebsbedingungen nicht über
den Luftfilter geleitet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904037685 DE4037685A1 (de) | 1990-11-27 | 1990-11-27 | Filterkontrolleinrichtung fuer innenraum-luftfilter von kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904037685 DE4037685A1 (de) | 1990-11-27 | 1990-11-27 | Filterkontrolleinrichtung fuer innenraum-luftfilter von kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4037685A1 true DE4037685A1 (de) | 1992-06-04 |
Family
ID=6418999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904037685 Withdrawn DE4037685A1 (de) | 1990-11-27 | 1990-11-27 | Filterkontrolleinrichtung fuer innenraum-luftfilter von kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4037685A1 (de) |
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