DE40553C - Vorrichtung zur Herstellung dichter Verschlüsse an Blechdosen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung dichter Verschlüsse an Blechdosen

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DE40553C
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Germany
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roller
tin cans
disk
rollers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40553D
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English (en)
Original Assignee
F. EWERS in Lübeck, Marienstr. 5
Publication of DE40553C publication Critical patent/DE40553C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30Folding the circumferential seam
    • B21D51/32Folding the circumferential seam by rolling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
FRIEDRICH EWERS in LÜBECK. Vorrichtung zur Herstellung dichter Verschlüsse an Blechdosen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1887 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Vorrichtung an Bördelmaschinen ermöglicht es, ohne Löthung Wandung und Böden von Blechdosen mit einander durch einen Doppelfalz in der Weise zu verbinden, dafs Dosen verschiedenster Dimensionen und Formen bei einmaliger Einspannung vermittelst zweier oder mehrerer Walzen, die an einer drehbar mit einem Support verbundenen Scheibe angeordnet sind, einen luft- und wasserdichten Verschlufs erhalten.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Neuerung unter Fortlassung der bekannten Theile der Bördelmaschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die neue Vorrichtung in der oberen Ansicht,
Fig. 2 im Querschnitt und
Fig. 3 in der Seitenansicht.
An dem Tischt, Fig. 3, der Bördelmaschine ist ein Führungsstück B angeschraubt, in welchem mittelst Spindel und Handrades das Gleitstück C höher und tiefer eingestellt werden kann. An einer schwalbenschwanzförmigen Führung dieses Gleitstückes kann das Gleitstück D mittelst Hebels F hin- und herverschoben werden. Dieses Gleitstück trägt die um Zapfen α drehbare Scheibe E, an welcher mittelst radialer Arme die Walzen H1 H2 H3 gelagert sind, während eine vierte Walze K an dem Hebel / sitzt, dessen Unterstützungsarm für den Drehpunkt gleichfalls mit der Scheibe E verbunden ist. Die zu bearbeitende Blechdose wird, wie in Fig. 1 punktirt angedeutet, in bekannter Weise eingespannt und wird mittelst bekannter Hülfsmittel so an der Vorrichtung vorbeibewegt, dafs die Walzen nach einander den Falz vollenden, wobei mittelst des Hebels F die Walzen der Blechdose genähert bezw. von derselben entfernt werden. Durch Drehung der Scheibe E mittelst Griffes G kann die betreffende Walze in die Arbeitsstellung gebracht werden, worauf die Scheibe E in ihrer Stellung durch einen Stellstift S festgehalten wird, der in Stelllöcher des Gleitstückes D dringt und an dem von der Feder ^ beeinflufsten Hebel G sitzt. Die Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen den Vorgang der Falzung bei Benutzung der verschiedenen Walzen. Zunächst wird Scheibe E nach Auslösen des Haltestiftes S durch Niederdrücken des Hebels G so weit gedreht, dafs Walze H1 in die Mittellinie des Gleitstückes D fällt, worauf der Stellstift S, Fig. 2, infolge Einwirkung der Feder f, Fig. 2, in das entsprechende Loch des Gleitstückes D springt und hierdurch die Scheibe E feststellt. Nun wird Gleitstück D mit Hülfe des Handhebels F nach der Dose hin bewegt und durch Walze H"1, welche die in Fig. 4 dargestellte Begrenzung zeigt, ein einfacher Falz gebildet.
Nach Fertigstellung dieses Falzes wird die Scheibe E so weit gedreht, dafs Walze H2 in die Arbeitsstellung gelangt. Gleichzeitig mit Walze H^ ist auch die am Hebel / befestigte Walze K an die Blechdose herangerückt, und während durch Andrücken des Gleitstückes D die mit schräger Umgrenzung versehene Walze H2, Fig. 5, den vorhin hergestellten
Falz niederlegt, wird durch Niederdrücken des Hebels / die gleichfalls abgeschrägte Walze K von unten gegen den Falz gedruckt, so dafs ein vollständig dichtes Aneinanderlegen der einzelnen Blechlagen erfolgt. Zur Fertigstellung des Doppelfalzes wird dann Scheibe E wieder so weit gedreht, dafs Walze H3 die Mittelstellung Fig. ι einnimmt. Walze H3 besitzt die in Fig. 6 dargestellte Begrenzung und mit ihrer Hülfe wird dann die Herstellung des geforderten luftdichten Doppelfalzes beendet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Herstellung eines luftdichten Verschlusses ohne Löthung an Blechdosen verschiedener Form und Dimensionen durch Doppelfalz, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere Bördelwalzen (H1 H* H3J, die an einer Scheibe E gelagert sind, welche drehbar mit einem Gleitstück (D) verbunden ist, derart, dafs die Walzen nach einander zur Thätigkeit kommen können, ohne dafs ein Umspannen der Blechdose erforderlich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40553D Vorrichtung zur Herstellung dichter Verschlüsse an Blechdosen Expired - Lifetime DE40553C (de)

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