DE406070C - Schiffsladebruecke - Google Patents

Schiffsladebruecke

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DE406070C
DE406070C DEP43240D DEP0043240D DE406070C DE 406070 C DE406070 C DE 406070C DE P43240 D DEP43240 D DE P43240D DE P0043240 D DEP0043240 D DE P0043240D DE 406070 C DE406070 C DE 406070C
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DE
Germany
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bridge
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loading bridge
bridges
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DEP43240D
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J Pohlig AG
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J Pohlig AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C17/00Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

Schiffsladebrücke.
Die Erfindung betrifft eine Schiffsladebrücke mit einer zur Brückenlängsachse gleichlaufenden Katzenfahrbahn, die durch eine Schleppweiche an eine ortsfeste Bahn angeschlossen ist. Solche Brücken bilden oft einen Teil einer weitausgedehnten Anlage, die sich aus ortsfesten und fahrbaren Bahnstrecken zusammensetzt und dazu dient, Massengüter, z. B. Kohle und Erz, aus Schiffen zu entladen, auf Lagerplätze zu stapeln, von diesen wieder aufzunehmen und den verschiedensten Verbrauchsstellen zuzuführen oder in Eisenbahnwagen einzuladen.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Schiffsladebrücke zu schaffen, die folgenden sechs Bedingungen genügt:
i. Die Laufkatze soll lotrecht über jeden Punkt der Ladeluken des Schiffes gestellt werden können, auch bei sehr langen und breiten Luken. Kann die Katze nicht auf diese Weise eingestellt werden, so ist die Bedienung schwierig und gefährlich, namentlich bei schweren Lasten, z. B. großen Selbstgreifern.
2. Alle über Wasser auskragenden Teile der Schiffsladebrücke sollen hinter die Uferlinie zurückziehbar sein, damit das Anlegen und Abfahren der Schiffe erleichtert wird. Die Einrichtung soll besonders für solche Schiffe neuerer Bauart brauchbar sein, die nur an den beiden Schiffsenden Aufbauten und Masten haben, während der ganze Mittelteil des Schiffes frei davon ist und einen einzigen großen Laderaum bildet.
3. Die Schiffsladebrücke soll stets ihren rückwärtigen Anschluß durch Schleppweichen
an den ortfesten Bahnteil bewahren und einen Ringverkehr der Laufkatzen ermöglichen.
4. Es sollen gleichzeitig möglichst viele Laufkatzen über das Schiff auffahren können, um einen flotten Betrieb zu ermöglichen.
5. Der Fahrweg, der von der Brücke zurückgelegt werden muß, um die ganze Ladefläche des Schiffes bestreichen zu können, soll möglichst klein sein.
6. Es soll möglichst nur ein einziges Brückenfahrvverk vorhanden sein, um die Katzenfiahrbahn in jede vorgeschriebene Lage einstellen zu können, so daß sich eine sehr einfache Bedienung ergibt.
Diese sechs Bedingungen werden von den bekannten Schiffsladebrücken nicht erfüllt.
Ortsfeste Ladebrücken haben den Mangel, daß die Laufkatze rieht lotrecht über jeden Punkt der Ladefläche gestellt werden kann. Das gilt sowohl für solche Brücken, bei denen die Katzenfahrbahn gleichlaufend zur Schiffslängsachse als auch senkrecht dazu gerichtet ist. Man muß also das Schiff verholen, um jeden Punkt der Ladefläche bedienen zu können. Um der Bedingung zu genügen, daß in der Ruhestellung keine Teile über dem Wasser vorstehen dürfen, müssen bei diesen bekannten Brücken die auskragenden Teile- aufklappbar oder einschiebbar gemacht werden, was zu schwerfälligen und verwickelten Anordnungen führt.
Bekannt sind ferner Verladebrücken, die gleichlaufend zur Uferlinie fahrbar sind und bei denen die Katzenfahrbahn senkrecht zur Uferlinie gerichtet und aus- und einschiebbar gemacht ist. Diese Brücken haben den Nachteil, daß man im allgemeinen nur eine einzige Laufkatze über die Ladefläche des Schiffes auffahren lassen kann. Um ein schnelles Entladen zu ermöglichen, pflegt man daher mehrere dieser Brücken nebeneinander zur Bedienung eines einzigen Schiffes aufzustellen. Diese bekannten Brücken haben ferner den Mangel, daß neben dem besonderen Brückenfahrwerk noch ein Werk zum Ein- und Ausziehen des Auslegers not-
wendig ist. Die Anlage wird also verwickelt und teuer. Ein Ringverkehr der Laufkatzen ist bei diesen Brücken überhaupt nicht möglich, sondern nur ein Pendelverkehr, wobei die Laufkatzen auf dem vorkragenden Ausleger vorfahren und auf demselben Gleis wieder zurückkehren. Hat man nur eine einzige derartige Brücke zur Bedienung eines Schiffes zur Verfügung, so entsteht ein langer
ίο Fahrweg für die Brücke und infolge davon ziemlich viel toter Fahrweg der Laufkatze auf dem ortsfesten Bahnteil, an dem die Brücke mittels der Schleppweiche angeschlossen ist.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schiffsladebrücke mit einer so weit vorkragenden Katzenlaufbahi versehen ist, daß man die Katzenfahrbahn gleichlaufend zur Uferlinie über die ganze Schiffsbreite vorschieben kann. Damit ist auch die Möglichkeit gegeben, sämtliche vorkragenden Teile hinter die Uferlinie zurückzuziehen. Es wird also gewissermaßen von dem Vieleck, das die ortsfesten und verschieblichen Bahnstrecken in ihrer Gesamtheit bilden, eine ganze Seite gleichlaufend zu sich selbst über das Wasser hinaus vorgeschoben und in die Ruhelage wieder hinter die Uferlinie zurückgezogen, ohne daß dabei die \"erbindung mit der ortsfesten Bahn durch die Schleppweichen verlorengeht. Wird die Brücke an ihren beiden Enden durch je eine Schleppweiche an eine ortsfeste Bahn angeschlossen, so können die Laufkatzen im Ringverkehr über das Schiff hinwegfahren. Dabei können bei genügender Länge der Brücke mehrere Katze .1 gleichzeitig auf das Schiff auffahren, und zwar so viel, wie die mit der Länge der Ladeluken möglichst übereinstimmende Länge der Ladebrücke überhaupt zuläßt. Das Schiff wird also gleichzeitig an mehreren, über seine Länge gleichmäßig verteilten Punkten entladen, was für die Beanspruchung des Schiffes sehr günstig ist. Die Laufkatzen können nach Aufnahme ihrer Lasten in geschlossenem Zuge zum Lagerplatz fahren, dort ihre Lasten absetzen und zum Schiff zurückkehren. Während ferner bei den bekannten Verladebrücken, die gleichlaufend zur Uferlinie fahrbar sind und einen senkrecht zur Uferlinie stehenden, einziehbaren Ausleger haben, ein Fahrwerk und ein Einziehwerk notwendig sind, ist bei der Brücke nach der Erfindung das Fahrwerk gleichzeitig das Einziehwerk. Die Bauart ist also sehr einfach und leicht zu bedienen. Der ganze Fahrweg der Brücke ist verhältnismäßig klein und· entspricht im Höchstfalle der Breite des Schiffes. Die Laufkatzen können also lotrecht über jeden Punkt der Lade- δο luken gebracht werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Auf dem Ufer α steht, parallel zur Uferlinie, die Verladebrücke b, die auf Schienen c quer zur Uferlinie verschiebbar ist. An der Brücke b ist an der Wasserseite eine Katzenfahrbahn d vorkragend angeordnet, so daß sie sich über dem Schiffe e befindet, wenn die Brücke an die Uferkante herangefahren ist, was aus Abb. 2 und 3 ersichtlich ist. Die Katzenfahrbahn d wird zweckmäßig von Kragträgern getragen, die oben seitlich an der Verladebrücke b angebracht sind. Die Brücke wird so lang und die Kragträger werden so stark ausladend gemacht, daß man den ganzen Schiffsraum der Länge und der Breite nach bestreichen kann. Quer zur Uferlinie verläuft die Hochbahn /, die ebenfalls eine Katze.ifahrbahn trägt und an die die Katzenfalirbahn der Brücke durch eine Schleppweiche angeschlossen ist. Das zweite Ende der Verladebrücke kann ebenso an eine Hochbahn /x angeschlossen werden. Die Fördergefäße können da., η einen ununterbrochenen Kreislauf über das Schiff hin ausführen, oder man kann von jeder Seite her einen Pendelbetrieb einrichten, und es ergibt sich eine sehr leistungsfähige Anlage für Massenverladungen. Während des ganzen Verladevorganges braucht die Brücke nur so viel quer zur Uferlinie verschoben zu werden, wie es der Breite des Schiffes entspricht. Aufklappbare Teile, Ausleger u. dgl. sind vermieden, und die Anlage ist sehr einfach und übersichtlich. Auf dem Obergurt der \'erladebrücke kann noch ein Drehkran aufgestellt werden für Einzelverladungen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schiffsladebrücke, die mit ihrer Längsachse parallel zur Uferlinie gerichtet und quer dazu verschiebbar ist und mit einer zur Brückenlängsachse gleichlaufenden Katzenfahrbahn ausgerüstet ist, die durch eine Schleppweiche an eine ortsfeste Bahn angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schiffsladebrücke angeordnete Katzenbahn so weit vorkragt, daß sie durch die Bewegung der Brücke über die ganze Schiffsbreite vorgeschoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP43240D Schiffsladebruecke Expired DE406070C (de)

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DE406070C true DE406070C (de) 1924-11-15

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