DE406734C - Ofenanlage mit stehenden Kammern zur Destillation von Brennstoffen - Google Patents
Ofenanlage mit stehenden Kammern zur Destillation von BrennstoffenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B3/00—Coke ovens with vertical chambers
Landscapes
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Description
- Ofenanlage mit stehenden Kammern zur Destillation von Brennstoffen. Als inan für die eigentliche Leuchtraserzeugung auf die in der Kokerei seit lange bewährten Großraumöfen zurückgriff, war in Rücksicht auf die eigentümlichen Verhältnisse hei der Leuchtgaserzeugung, namentlich den schwankenden Bedarf, das Vorbild der Kokerei für die Alieinanderreihung einer größeren Anzahl von Entgasungseinheiten nicht ohlie weiteres mit zu übernehmen. Bekanntlich baut inan bei den Kokereien die einzelnen Ofenkammern mit ihren Heizwänden in unmittelbarer N ebeneinanderordnung, so claß eine gemeinsame Batterie entsteht, die wohl in bezug auf die Standfestigkeitsbediigungen im rillgeineinen und den Wärmeschutz die günstigsten Bedingungen attfwei.,t, die jedoch für die Wärmedehnungen einer für sich betriebenen Entgasungseinheit oder einer Gruppe solcher nicht vorteilhaft ist. Man ist deshalb bei Letichtgasanlagen dazu übergegangen, jeweils Gruppen aus einer kleineren Zahl von Entgasti-ngseinheiten durch stärkere Ofenköpfe, d. h. 1Zatiern aus Ziegeln und feuerfesten Steinen, zu trennen, die etwa die Breite von zwei bis drei Kammern einnehmen und als genügend standfest anzusehen sind. Die Längsverankerung erstreckt sich dabei über alle Blöcke einer solchen Batterie.
- Die Erfindung folgt denn Leitgedanken, den Widerspruch in bezug auf die selbständige Ausdehnungsmöglichkeit der einzelnen Ofenblöcke und ihre gegenseitige Abstützung durch die Ofenbewehrung zu einem widerstandsfähigen Ganzen zu beseitigen, und zwar indem die einzelnen Ofenblöcke durch kammerartige Unterteilungen eines in sich zusanimenhäng2nden Eisenbetongerüstes umschlossen und dagegen einzeln verspannt werden. Ein solches zusammenhängendes Eisenbetongebilde verbürgt zunächst die erforderliche Widerstandsfähigkeit gegen die auftretenden F.estigkeitsheanspruchungen, wie Winddruck, und überiiiinint auch die Rolle einer Verankerung, ohne claß dabei aber eine Verspannung der einzelnen Ofenblöcke gegeneinander stattfinden müßte. Die einzelnen Ofenblöcke werden vielmehr -,O Ila@hl('1`.1@ regen (lie einzelnen Kaiiimern der gemeinsamen risenbetonschale abgestützt, (laß sie ihre Selbständigkeit in bemig auf die freie Atisdehnttngsniö glichkeit beibehalten. Diese Bauart hat den Vorzu@" daß (lies Rahmengebilde in sich weit standfester ist als die (furch die geineinsatne Verankerung l'egelleinander verspannntcii einzelnen Ofen-I<<ipfe; damit ini Zusammenhang steht, <laß d :e die einzelnen Kammern (fieser Schale bildenden Trennwände weit dünner gehalten werden als diese Ofenköpfe, so daß nicht so viel nutzbarer Ratnn für die eigentlichen Öfen verloren-(,e Dabei ist auch die Möglichkeit (ler Eigenbewegung der Einzelblöcke eine viel größere.
- Diese grundsätzliche Einrichtung gestattet nun auch eine praktisch sehr wichtige @Veiterhildung: Indern nach der Erfindung die nachgiebige Abstützung zwischen den einzelnen Ofenblöcken und den sie innschließenden l@ ainmern der Eisenbetonschale durch einen #ee.igneteii Wärmeschutzstoff bewirkt wird, wird die Wärmestrahlung und Leitung auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel (ler Frfin(lung in besonderer Anwendung bei stetig betriebenen senkrechten Kammern iii i im senkrechten Schnitt, in Abb. 2 ini wagerechten Querschnitt wiedergegeben.
- Die zu je zwei zusammengefaßten Ofenkammern i o sind oben mit den bekannten Beschickvorrichtungen i f und unten mit den Entleerungsöffnungen 12 versehen. Die damit gebildeten Ofenblöcke sind liun unter Freilassung eines Zwischenraumes 13 in die einzelnen Kästen (res gemeinsamen E,isenbetongerüstes 15 eingesetzt, durch das ein die äußeren Kräfte aufnehmendes widerstandsfähiges Gebilde verbürgt wird. Dieses Gel:äuse 15 dient gleichzeitig als Träger der über den Kammern io angebrachten Kohlenbunker 16 und der übrigen zur Beschickung der Anlage nötigen Einrichtungen. Durch eine Pfeilerabstützung 17 wird die freie Zugänglichkeit zu dein Raum unterhalb der Kammern zwecks Abfuhr des Kokses durch Wagen 18 o. dgl. ermöglicht. Der Zwisehenraurn 13 zwischen den einzelnen Ofenblöcken und den Kästen 1d. ist mit einem Wärmeschutzstoff ausgefüllt, der die Doppelrolle der Druckübertragung und des Wärmeschutzes zu übernehmen hat, (ahne dabei die Dehnungsmöglichkeit des einzelnen Ofenblocks gegen die Schale i j zu den (frei Dimensionen zu behindern.
- Als Wärmeschutzstoff kommen bei dieser Bauart "Ziegel aus möglichst feuerbeständigen Massen, (l-'e unter anderen auch Kiesclgtir enthalten, oder auch liocliporöse Steine in Frage. Solche Steine verlieren bei den in Betracht kommenden Temperaturen - ohne zu schmelzen - in größerem oder kleinerem Maße ihre innere Festigkeit, lassen sich also hei den ini Betrieb eintretenden Drücken um cili geringes zusammendrücken, Zvoniit sie die Ofendehnungen in allen Richtungen aufzunehmen vermögen.
- Da nun trotz des Wärmeschutzes die zwischen den einzelnen Ofenblöcken liegenden Trennwände der Kästen 14 einer zu starken Erwärintnig ausgesetzt «-erden könnten, als dies für Eisenbeton zulässig ist, so «-erden in diesen Trennwänden 'zweckmäßig gesonderte Kühlkanäle Tg vorgesehen, die sich infolge der Kaniinzugwirkung selbst belüften und so eine \@'ärnieal)fülirtrlig bewirken, die die unzulässige Erhitzung des Eisenbetons vermeidet, ohne jedoch allzu starke Wärmeverluste zu bedingen. Durch mehr oder minder starke Abdrosselung der hier zur Verfügung stehenden Oberschnitte kann auch eine planmäßige Beeinflussung zwecks Ausgleichs -zwischen diesen beiden Forderungen herbeigeführt werden. Tedenfalls stellt in dein Gesamtgebilde jede Ofeneinheit ein in bezugauf dieDelinungendes Ofenmauerwerks wie hinsichtlich der wärmetechnischen Verhältnisse selbständiges, von den übrigen Ofeneinheiten unabhängiges Ganzes dar, ohne daß die sonstigen durch den Zusammenbau mehrerer Ofeneinheiten bedingten Vorteile dabei verlorengingen. Auch ist es ohne weiteres möglich, eine Vergrößerung der ursprünglichen Anlage einfach durch Zuschalten weiterer Ofeneinheiten zu erzielen. Der in (lein Zwischenraum eingebrachte Wärmescliutzstoff ist dabei infolge seiner Zusainmendrückbarke.it am besten geeignet, die Dehnungen des Ofenmauerwerks nachgiebig aufzunehmen und so die erforderliche Abstützung gegen die als Verankerung dienende Ofenschale ohne Beeinträchtigung der Relativbewegungen zu ermöglichen.
Claims (1)
- PATFNT-AN SPRLTCII: Ofenanlage mit stehenden Kammerle zur Destillation von Brennstoffen u. d-1. mit Auflösung in jeweilig eine kleinere Anzahl von Kammern umfassende einheitliche Ofenblöcke, dadurch gekennzeichnet, daß ein jeder solcher Ofenblock von j e einer in sich geschlossenen kaminerartigen Unterteilung eines für alle Blöcke gemeinsamen und unverschieblichen Eisenbetongerüstes umfaßt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK85130D DE406734C (de) | 1923-03-03 | 1923-03-03 | Ofenanlage mit stehenden Kammern zur Destillation von Brennstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK85130D DE406734C (de) | 1923-03-03 | 1923-03-03 | Ofenanlage mit stehenden Kammern zur Destillation von Brennstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE406734C true DE406734C (de) | 1924-12-02 |
Family
ID=7235276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK85130D Expired DE406734C (de) | 1923-03-03 | 1923-03-03 | Ofenanlage mit stehenden Kammern zur Destillation von Brennstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE406734C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1988004682A1 (fr) * | 1986-12-22 | 1988-06-30 | Bergwerksverband Gmbh | Systeme et reacteurs de cokefaction |
-
1923
- 1923-03-03 DE DEK85130D patent/DE406734C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1988004682A1 (fr) * | 1986-12-22 | 1988-06-30 | Bergwerksverband Gmbh | Systeme et reacteurs de cokefaction |
| WO1988004681A1 (fr) * | 1986-12-22 | 1988-06-30 | Bergwerksverband Gmbh | Systeme et reacteurs de cokefaction |
| EP0275513A1 (de) * | 1986-12-22 | 1988-07-27 | Bergwerksverband GmbH | Verkokungssystem und Reaktorblock |
| EP0275514A1 (de) * | 1986-12-22 | 1988-07-27 | Bergwerksverband GmbH | Verkokungsreaktor |
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