DE407236C - Hydraulische Wendebuehne fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydraulische Wendebuehne fuer Kraftfahrzeuge

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DE407236C
DE407236C DESCH64509D DESC064509D DE407236C DE 407236 C DE407236 C DE 407236C DE SCH64509 D DESCH64509 D DE SCH64509D DE SC064509 D DESC064509 D DE SC064509D DE 407236 C DE407236 C DE 407236C
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Germany
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hydraulic
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motor vehicle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S13/00Vehicle-manoeuvring devices separate from the vehicle
    • B60S13/02Turntables; Traversers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Hydraulische Wendebühne für Kraftfahrzeuge. Die I?rhndunfr bu-trifft (#ine Vorrichtun-r zum Heben und S(#nken von liraftfalirze itr(#n an bestimmter Stell(- sowie zum Wcndcn in (1c r 1-forizontalebenc. Letztere erfoligt von Hand, während da. Heben und @enk(n der I>;ihii@ durch die Motorkraft (1(@s auf ihr ruhenden I@rain@-<i@#(#ns g(#schieht. Das Drehen derIiiiline durch dit# Motorkraft ist ati sich bekannt.
  • Auf der Zeichnmil i#t ein Ausführungsbeispiel (L.#< (1,-i- Erfindun,- in Abb. i im igsschnitt und in Abb.2 im Grundriß dar-=ellt, während die Abb. 3 bis g Einzelheiten Vorrichtung «wiedergeben.
  • :s sei angenommen, die Wende- und Ladeine befinde sich in dem engen Hofe eines itischen Geschäftshauses, das Waren in ten, Säcken und Fässern empfängt und abickt und auf das bequeme Laden und Ent-:n und das Drehen des Lastwagens innerhalb engen Hofes wegen der bequemen unehrlichen Vorwärtsausfahrt großen Wert )ie Vorrichtung ist in einem rechteckigen, a t,4o m tiefen, in Beton ummauerten acht eingebaut, dessen Länge und Breite Umfangsmaßen des größten von dem befenden Geschäftshause verwendeten Kraftwagens entspricht. Die Wende- und Lade-Lne besteht aus zwei I- Längsträgern x, x1, die an die Mitte zu durch zwei starke Querer a, a1 und an ihren-Enden--durch zwei htere Querträger b, b1 fest miteinander verraubt sind.
  • 1ie Bühne ist durch Holzleisten zugedeckt . weist nirgends vorstehende Teile auf.
  • )ie beiden mittleren Querträger a, cal ruhen dem gußeisernen Kopfstück eines senkiten Tauchkolbens B. Dieser aus zwei nandergeschobenen Mannesmannröhren ge-.ete und unten abgeschlossene Tauchkolben B ft in den Zylinder C, dessen oberer Teil einem festen als Lager und Stopfbüchse gebildeten Gußkörper besteht, der mit dem onfundament fest verschraubt ist, ued dessen erer Teil aus einem unten abgeschlossenen inesmannrohr hergestellt ist.
  • @uf dem Kopfstück des Tauchkolbens B ist Pumpenanlage angebracht. Diese besteht einer Doppelkolbenpumpe P mit Behälter Q l den Rohrleitungen TI, "T.= und T3 mit :m Dreiweghahn IV. Die Pümpe P saugt schwer gefrierbare Flüssigkeit-Glyzerindem Behälter Q durch die Leitung T1 und ckt sie durch das Rohr T3 und das Rohr T., im Innern des Tauchkolbens B angebracht mit einem Höchstdruck von etwa 1ö Atm. den Hohlraurn Z des Zylinders C,, so* daß i der Tauchkolben B mit der Bühne A und :r Ladung hebt. Kann die Druckflüssigkeit -ch das Druckrohr T2 infolge Umstellung des 4weghahnes ff nach dem Behälter Q entchen, so senkt sich der Tauchkolben B nebst Bühne A, bis diese auf dem Boden des .achtes G fest aufliegt. In dieser Stelltmg iet die Oberkante des Lastwagenbodens mit n Boden des Hofraumes eine gerade Ebene, i der Kraftwagen kann ohne Kraft- und Zeitwand beladen oder entladen werden. Soll Ladebühne A mit dem Kraftwagen.wieder Loben werden, so setzt der Kraftwagenführer i Motor des Wagens und damit das eine Hinterrad des Wagens in Bewegung, wodurch die Rollen R in der Bühne A gedreht werden.
  • Die beiden Rollen R sind 'je mit einem Exzenter F. (Abb. 3 und 4.) versehen. Gegen dieses legen sich zwei einander gegenüber in einer Kulisse I angeordnete Kugellager U (Abb. 3), welche die drehende Bewegung der Rollen R in eine wagerechte Hin- und Herbewegung der Kulissen I. und der Stangen S übertragen. Die Stangen S von rechteckigem Querschnitt sind an ihrem Ende als runde Kolbenstangen ausgebildet, die in die Pumpen P eingreifen.
  • Diese Anordnung des Pumpenantriebes sowie der Steuerung ist doppelseitig, d. h. auf jeder Längshälfte der Bühne A vorgesehen, so daß diese das Fahrzeug in beiden Fahrtrichtungen aufnehmen kann, ohne vorher gedreht zu werden.
  • Während des Auffahrens des Kraftlastwagens werden die Rollen R beider Bühnenhäften durch die seitlich in die Sperräder 1" eingreifenden zwei Sperrhebel K festgehalten (Abb. S und g). Diese sind durch die Achse D mit den äüf Kugeln gelagerten, wagerechten, kleinen Drehscheiben J verbunden (Abb. 6), von denen vier bis fünf hintereinander angeordnet und vermittels der Zahnstange Y unter sich gekuppelt sind. Das eine der Vorderräder des Fahrzeuges stellt sich je nach der Achsenentfernung auf die erste, zweite, dritte oder vierte Drehscheibe J, die sich alle um ihre Achse drehen, sobald der Wagenführer das Steuerrad des Fahrzeuges und damit die Vorderräder um ihre senkrechte Achse nach der einen oder anderen Seite dreht. Diese Drehbewegung der Scheiben J überträgt sich gleichzeitig auf die Sperrhebel K sowie auch auf den Dreiweghahn TV.
  • Durch die Drehung der kleinen Drehscheiben J (Abb.2) wird nämlich unter Vermittlung eines mit der Zahnstange y verbundenen Drahtzuges d und eines Hebels g die Welle D so weit gedreht, daß der auf dieser befestigte Doppelhebel c durch die Verbindungslaschen e die Klinken K aus den Sperrädern 1" der Rollen R zurückzieht.
  • Durch die Drahtzüge f wird die Drehung der Scheiben J außerdem auf den Dreiweghahn 1P übertragen.
  • Hat sich nun die Bühne A mit dem Fahrzeug so weit gehoben, daß sie mit dem Boden des Hofes eine Ebene bildet, so könnte die Ausfahrt des Kraftlastwagens erfolgen. Da aber eine sichere und rasche Ausfahrt-auf die freie Fahrstraße nur in der Vorwärtsfahrt möglich ist, so muß eine vorherige Wendung, d. h. eine halbe Drehung des Fahrzeuges erfolgen. Dies wird erreicht, indem das Heben des Tauchkolbens B so lange erfolgt, bis die Unterkante derBühne A etwas über dem Erdboden liegt, so daß dieser eine wagerechte Drehbewegung nicht verhindern kann. Ist diese Höchstlage erreicht, so stellt der Wagenführc r das - dir Rollen R und damit die Pumpe P treibende Hinterrad still und das Vorderrad wieder gerade, d. h. in Fahrtrichtung, und bewirkt damit eine Abstellung der Rollen R sowie der Pumpe I'. Eine Wendung der Bühne in dieser Höchstlage kann nun ohne weiteres von Hand erfolgen, ohne daß sich an der ganzen Einrichtung etwas verstellt. Bei weiterer Abdrehung der Vorderräder durch das Steuerrad verstellt sich der Lahn W, so daß der Hohlraum, Z des Zylinders C mit dem Behälter Q verbunden" wird, die Flüssigkeit sich somit unter dem Drucke des Tauchkolbens B durch das Rohr T, in den Behälter Q entleert und dieser sich mit der Brücke A senkt. Die Drehbewegung des Vorder- oder Steuerrades bzw. der gerade darunter befindlichen Drehscheibe J bewirkt mittels des Drahtzuges h und der damit verbundenen Hebel H eine wagerechte Verschiebung der vier Stützriegel N. Unter Einwirkung der Schraubenfedern F schieben sich diese Riegel nach außen und legen sich auf die eingemauerten Träger U fest auf (Abb. j und 7), so daß die Bühne A auf diesen Trägern aufruht, während das nun gewendete Fahrzeug von den festgehaltenen Rollen R in der Vorwärtsfahrt ohne weiteres wegrollen kann. Die in vier Punkten fest abgestützte und zugedeckte Bühne A hält somit während der Abwesenheit der Fahrzeuge den Schacht G beständig geschlossen; es ist unmöglich, die Bühne A ohne die treibenden Hinterräder -eines Kraftfahrzeuges aus ihrer Ruhelage zu bringen.
  • Die hydraulische Wende- und Ladebühne eignet sich für verschieden große Fahrzeuge. Der etwa sechs bis sieben Meter lange und etwa zwei Meter breite und 44 m tiefe Schacht bietet dem Wagenführer einen bequemen Raum zur Vornahme von Ausbesserungen oder von Reinigungsarbeiten an der Unterseite des Fahrzeugs.
  • Die Wendebühne arbeitet wie folgt Bevor das Kraftfahrzeug auf die Wendebühne fährt, befindet sich diese auf gleicher höhe des Erdbodens und ruht auf den vier Riegeln Ar. Nachdem das Fahrzeug aufgefahren ist und an seiner bestimmten Stelle steht, dreht der Wagen-Lenker das Steuerrad und damit auch das Vorderrad nach rechts, wodurch der Dreiweghahn W mittels des Drahtzuges f geöffnet wird, so daß der Druckflüssigkeit der Weg von der Pumpe P zum Zylinder C freigegeben ist. Zugleich werden durch den Drahtzug d die Klinken C aus den Rollen R gezogen. Diese ganze Bewegung des Steuerrades wird begrenzt durch den. Anschlag des Drahtzuges h an die Riegel N, da letztere durch das feste Aufliegen auf den Trägern U nicht zurückgezogen werden können Wird der Motor und damit die Rollen R durch <las eine Hinterrad des Kraftwagens in Betriel; gesetzt, so wird die Bühne ein wenig gehoben. Durch weiteres Drehen des Steuerrades nach rechts können nun die Riegel N vollständig zurückgezogen werden. Der Dreiweghahn H' ist nach vorheriger Abstellung des Motors oder der Pumpe dabei so weit gedreht worden, daß die Druckflüssigkeit durch denselben unter der Druckwirkung des Tauchkolbens B aus C nach dem Behälter Q entweichen kann. Dadurch wird die Wendebühne gesenkt, bis sie auf dem Poden'des Schachtes aufliegt.
  • Nachdem nun das Fahrzeug beladen oder entladen ist, wird das Steuerrad nach links gedreht, d. h. der Dreiweghahn W wird wieder in die Druckstellung zurückgedreht, und die Bühne kann gehoben werden. Die Riegel N, die durch die letzte Steuerung frei geworden sind und mittels der Feder F gegen die Schachtwand angedrückt werden, gleiten auf der letzteren während des ganzen hebens der Bühne. Sobald diese auf der Höhe des Erdbodens angekommen ist, springen die Riegel N selbständig in die Nischen ein und legen sich auf die Unterlagen, wodurch die- Bühne in diesen vier Verriegelungspunkten 'aufliegt und gleichzeitig den Schacht oben zudeckt.
  • Damit das Fahrzeug von der Bühne abrollen kann, müssen die Klinken c in die Rollen R einspringen und diese blockieren, was dadurch bewirkt wird, daß das Steuerrad nach links in die Anfangsstellung gebracht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. x. Hydraulische Wendebühne für Kraftwagen, deren Drehung durch den Motor des auf ihr ruhenden Kraftwagens erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Motorkraft auch das Heben und Senken der Bühne nebst Kraftfahrzeug bewirkt wird, wobei der für die hydraulische Hebung notwendige Druck auf der Bühne selbst erzeugt wird.
  2. 2. Hydraulische Wendebühne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe der Druckpumpe (P) für das Heben der Bühne mit den Trieb- und Lenkrädern des Kraftfahrzeuges selbsttätig verbunden ist, sobald dieses an bestimmter Stelle der Bühne angekommen ist.
  3. 3. Hydraulische Wendebühne nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführen und Abführen der Druckflüssigkeit durch ein in der Mittelachse des Tauchkolbens liegendes Rohr (4) erfolgt.
DESCH64509D 1921-06-02 1922-03-22 Hydraulische Wendebuehne fuer Kraftfahrzeuge Expired DE407236C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT407236X 1921-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE407236C true DE407236C (de) 1924-12-22

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ID=11249918

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH64509D Expired DE407236C (de) 1921-06-02 1922-03-22 Hydraulische Wendebuehne fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE407236C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974034C (de) * 1950-08-31 1960-08-25 Andre Bauwens Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
FR2520335A1 (fr) * 1982-01-27 1983-07-29 Cadillon Plate-forme tournante pour chariot elevateur

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974034C (de) * 1950-08-31 1960-08-25 Andre Bauwens Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
FR2520335A1 (fr) * 1982-01-27 1983-07-29 Cadillon Plate-forme tournante pour chariot elevateur

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