DE409221C - Sperrvorrichtung fuer Maschinen, Sprechmaschinen, Drehbaenke o. dgl. - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer Maschinen, Sprechmaschinen, Drehbaenke o. dgl.

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DE409221C
DE409221C DED43340D DED0043340D DE409221C DE 409221 C DE409221 C DE 409221C DE D43340 D DED43340 D DE D43340D DE D0043340 D DED0043340 D DE D0043340D DE 409221 C DE409221 C DE 409221C
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DE
Germany
Prior art keywords
locking device
machines
transmission lever
lever
locking
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Expired
Application number
DED43340D
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Dictaphone Corp
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Dictaphone Corp
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. FEBRUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 409221 KLASSE 42 g GRUPPE 19
(D 43340 IXl42g)
Dictaphone Corporation in New York.
Sperrvorrichtung für Maschinen, Sprechmaschinen, Drehbänke o. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1923 ab.
F'ür diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund de"r Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 25. März 1922 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sperrvorrichtung, mittels deren auf einer Maschine, einer Sprechmaschine, einer Drehbank o. dgl., abnehmbar gelagerte Gegenstände, wie beispielsweise Schallwalzen, erst dann entfernt werden können, wenn andere Teile der Maschine eine bestimmte Stellung eingenommen haben, d. h., wenn beispielsweise bei einer Sprechmäschine der Schallstift oder die Schallstifte von der Walze abgehoben sind.
Gemäß der Erfindung ist die Sperrvorrichtung zum Festlegen und Freigeben eines an sich bekannten Auswerfers ausgebildet.
Bei der bevorzugten Verwendung der Sperrvorrichtung für Walzensprechmaschinen, bei denen zwischen dem Schalldosenträger und dem Sperrglied ein Übertragungshebel angeordnet ist, dessen Verstellung unter dem Einfluß einer zusammen mit dem Schalldosenträger bewegbaren Nockenanordnung erfolgt, ist gemäß der Erfindung der Übertragungshebel auf einer das Sperrglied tragenden Stange zusammen mit dem Schalldosenschlitten verschiebbar, in dessen Nockenscheibe der Übertragungshebel unmittelbar eingreift.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung in ihrer Anwendung auf Sprechmaschinen beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht einer Walzensprechmaschine mit der neuen Einrichtung, teilweise im Schnitt nach Li.äe i-i der Abb. 2.
Abb. 2 ist eine Oberansicht der Maschine, bei der einige Teile abgebrochen sind, um die zusammenwirkenden Teile sichtbar zu machen.
Abb. 3 ist eine ähnliche Ansicht von hinten. Abb. 4 ist eine Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 3.
Abb. 5 ist eine schaubildliche Darstellung der zusammenwirkenden Teile unter Fortlassung der übrigen Teile der Vorrichtung. Auf einer Grundplatte 10 sind an den Enden nahe der hinteren Kante zwei Ständer 11 und 12 vorgesehen, außerdem an einem Ende vor dem Ständer 11 ein nach innen vorspringender hohler Lagerkörper 13, in dem eine Welle 14 gelagert ist. Diese Welle trägt das eine Ende des konischen Walzenträgers 15 und ist am anderen Ende mit einer Riemenscheibe 16 versehen, über die ein Treibriemen 17 läuft, der durch einen nicht dargestellten Motor angetrieben wird. Der Schalldosenschlitten 18 kann sich in der Längsrichtung auf einer hohlen geschlitzten Achse 19 bewegen, die mit ihren Enden in den Ständern 11 und 12 starr befestigt ist und in der eine Vorschubschraube liegt, mittels der der Schlitten längs des Walzenträgers 15 in üblicher Weise bewegt werden kann. Der Schlitten wird an einer Umdrehung um die Achse 19 durch einen an seinem unteren Ende gegabelten Träger 20 verhindert, der eine mit ihren Enden in den Ständern 11 und 12 gelagerte Stange 21 so umgreift, daß er darauf gleiten kann. Auf dem Schlitten 18 ist eine Schall- oder Sprechdose 22 angebracht, die mit Aufnahme- und Wiedergabenadeln 23 und 24 versehen ist und in irgendeine der drei Stellungen — Auf-I nahmestellung, Ruhestellung und Wiedergabestellung — gebracht werden kann. Dies . geschieht mittels eines Hebels 25, der von dem Schlitten nach oben ragt und mit einer \ Nabe 26 auf der Achse 19 sitzt. Der Umfang des Nabenteiles tritt durch einen Schlitz 27 auf der Rückseite des Schlittengehäuses, ι In Abb. ι ist in ausgezogenen Linien die Ruhestellung dargestellt, in der die Schalldose so weit gehoben ist, daß sie sich nicht in Eingriff mit der Aufnahmewalze befindet. Die Aufnahmestellung ist durch langgestrichelte Linien und die Wiedergabestellung durch kurzgestrichelte Linien dargestellt. In diese ' beiden Stellungen kann die Schalldose gesenkt werden. Diese Art von Schalldosenschlitten und Umschaltvorrichtung ist hier nur beispielsweise 'angeführt und im übrigen bekannt.
Innerhalb des hohlen Lagerkörpers 13 ist eine Buchse 28 mit einer zylindrischen Bohrung vorgesehen, in der ein als Auswerfer dienender Stift 29 verschiebbar gelagert ist, der am Ende einen bogenförmigen Kopf 30 (Abb. 2 und 3) trägt, der konzentrisch zu der Oberfläche des darüberliegenden Walzenträgers und in einigem Abstand von diesem liegt. In der Ruhestellung liegt der Kopf 30 in einer Vertiefung 31 in der Vorderwand des Lagerkörpers 13. Wenn der Stift 29 nach auswärts verschoben wird, so kann er mit dem Ende der auf dem Walzenträger 15 sitzenden Walze in Eingriff kommen und sie nach außen stoßen, so daß man sie durch Einstecken der Finger in seine Bohrung abnehmen kann. Das innere Ende des Stiftes 29 ist mit einem Einschnitt 32 versehen, der einander gegenüberliegende V-förmige Seitenwände hat und in den das Ende eines Armes 33 greift, der auf dem unteren Ende einer senkrechten schwingbaren Achse 34 sitzt. Letztere sitzt in einer Lagerbuchse 35 am Lager kör per 13 und ist an ihrem oberen Ende mit einem seitlich gerichteten Handgriff 36 versehen. Auf der Achse 34 sitzt eine Feder 37, deren eines Ende über den Arm 33 gehakt, und deren anderes Ende an der Innenwand des Lagerkörpers 13 befestigt und dadurch festgehalten ist. Gewöhnlich hält die no Feder den Stift 29 in seiner Ruhelage. Durch Drehen des Handgriffs 36 kann der Auswerfer 29 nach außen bewegt werden, um die Aufnahmewalze auszuwerfen.
Auf seiner unteren Seite ist der Auswerfer 29 mit einem geraden Ausschnitt 38 versehen, der in der Ruhelage mit einem in der Buchse 28 angeordneten Schlitz 60 zusammenfällt und mit dem das Ende eines Sperrhebels 39, der durch einen Schlitz 40 im Lagerkörper 13 hindurchgeht, in und außer Eingriff gebracht werden kann, um den Auswer-
fer 29 zu verriegeln oder freizugeben. Der : Sperrhebel 39 ist mit einem Nabenteil 41 ; (Abb. 2) versehen, der mittels einer Befesti- j gungsschraube 42 auf einer Stange 43 befestigt ist, deren Querschnittt nicht kreisförmig (in der Zeichnung quadratisch) ist ■ und deren zylindrische Enden 44 in Lagerbuchsen 45 drehbar gelagert sind, die einstell- [ bar in den Ständern 11 und 12 sitzen und gegen Längsverschiebung durch Befestigungsschrauben 46 gesichert sind.
Auf der vierkantigen Stange 43 ist ein Übertragungshebel 47 derart angeordnet, daß er auf der Stange gleiten und sich mit ihr drehen kann, da seine Nabe 48 eine dem Querschnitt der Stange 43 entsprechende Bohrung hat. Die Nabe ist mit zwei Lagerzapfen 49 und 50 (Abb. 2) von geringerem Durchmesser in zwei parallelen Lappen 51 und 52 eines Bocks 53 gelagert, der mittels Schrauben 54 an der Rückseite des Schalldosenschlit.ens 18 befestigt ist.
Das obere Ende des Übertragungshebels 47 ist mit einem Zahn 55 versehen, der mittels einer Feder 57 (Abb. 1 und 4), die am Hebel 47 und an einem Vorsprung 58 des Bockes 53 befestigt ist, mit einem vortretenden Nockenteil 56 an der Nabe des Hebels 25 in Eingriff gehalten wird.
Die Nockenscheibe 56 ist mit einer Vertiefung oder Nut 59 versehen, in die der Zahn 55 eingreifen kann. Beiderseits dieser Nut sind vorspringende, zur Drehachse des Hebels 25 konzentrische Teile angeordnet. In der Ruhelage des Hebels 25, in der die Schalldose von der Oberfläche der Aufnahmewalze abgehoben ist, greift der Zahn 55 in die Nut 59 ein. In dieser Stellung wird der Hebelarm 39 durch die Drehung der Stange 43 außer Eingriff mit der Nut 38 des Auswerfers 29 gebracht, so daß die Aufnahmewalze ausgeworfen werden kann. In den anderen Stellungen des Hebels 25, in denen die Schalldose mit der Oberfläche der Aufnahmewalze in Eingriff steht, wird der Zahn 55 des Übertragungshebels 47 aus der Nut 59 herausgerückt und kommt mit der einen oder der anderen der konzentrischen, vorspringenden Flächen des Nockenteils 56 in Berührung.
Dadurch kommt das Ende des Sperrhebels 39 in Eingriff mit der Nut 38 des Auswerfers 29, so daß dieser verriegelt wird.
Auf diese Weise kann man die Walze nur dann mittels der Auswerfvorrichtung von dem Walzenträger entfernen, wenn sich der Hebel 25 in der Ruhelage befindet und die Schalldose von der Oberfläche der Walze abgehoben ist. Eine Beschädigung der Aufnahmefläche oder der Nadeln durch Auswerfen der Walze, während sich die Schalldose in Aufnahme- oder Wiedergabestellung befindet, ist ausgeschlossen.
Die Vorrichtung ist von einfacher Bauart und Wirkungsweise und kann bequem nicht nur bei neuen Maschinen verwendet, sondern auch an bereits im Gebrauch befindlichen Maschinen angebracht werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche :
1. Sperrvorrichtung für Maschinen, Sprechmaschinen, Drehbänke o. dgl., mittels derer abnehmbar an der Maschine gelagerte Gegenstände, beispielsweise Schallwalzen, erst entfernbar sind, wenn andere Teile der Maschine eine bestimmte Stellung eingenommen haben, d. h. z. B. der oder die Schallstifte von der Walze abgehoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (39) zum Festlegen und Freigeben eines an sich bekannten Auswerfers (29, 30) ausgebildet ist.
2. Sperrvorrichtung für Walze-isprechmaschinen nach Anspruch 1, bei der zwischen dem Schalldosenträger und dem Sperrglied ein Übertragungshebel angeordnet ist, dessen Verstellung unter Einfluß einer zusammen mit dem Schalldosenträger bewegbaren Nockenanordnung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungshebel (47) auf einer das Sperrglied (39) tragenden Stange (43) zusammen mit dem Schalldosenschlitten (18), in dessen Nockenscheibe (56) der Übertragungshebel (47) unmittelbar eingreift, verschiebbar ist.
'3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen auf der Unterseite des Auswerferstiftes (29) vorhandenen Ausschnitt (38), in den der Sperrhebel (39) unmittelbar eingreift.
4. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (39) auf einer unrunden Stange (43) befestigt ist, die beim Umstellen des Schalldosenträgers durch den Übertragungshebel (47) gedreht wird.
5. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben der mit dem Übertragungshebel (47) zusammenwirkenden Nut (59) der Nockenscheibe (56) hervorstehende Teile liegen, auf denen der Zahn (55) des Übertragungshebels (47) in der Aufnahme- und Wiedergabestellung der Schalldose 1X5 aufruht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED43340D 1922-03-25 1923-03-14 Sperrvorrichtung fuer Maschinen, Sprechmaschinen, Drehbaenke o. dgl. Expired DE409221C (de)

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