DE409636C - Schaltungsanordnung zum Gegensprechen bei Hochfrequenztelephonie ohne Draht oder laengs Draehten mittels Roehrensender - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Gegensprechen bei Hochfrequenztelephonie ohne Draht oder laengs Draehten mittels RoehrensenderInfo
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- DE409636C DE409636C DEH84053D DEH0084053D DE409636C DE 409636 C DE409636 C DE 409636C DE H84053 D DEH84053 D DE H84053D DE H0084053 D DEH0084053 D DE H0084053D DE 409636 C DE409636 C DE 409636C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
- H04B1/40—Circuits
- H04B1/50—Circuits using different frequencies for the two directions of communication
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Description
(H 84053
Die Erfindung betrifft eine Gegensprechschaltung zur Hochfrequenztelephonie auf
drahtlosem Wege oder längs Leitungen, bei welcher den einzelnen Stationen eine verschiedene
Welle für den Empfang und für Senden zugeordnet ist und entweder die gerufene oder die rufende Station ihre Welle der anderen
Station durch Wellenwechsel anpaßt. Bei derartigen Telephonieschaltungen mit Gegensprechen und Wahlanruf wird die erforderliche
Wellenumschaltung auf der rufenden Station zweckmäßig bei der Bedienung des Anrufapparates oder durch die Hörerabnahme
veranlaßt.
Die Erfindung bezweckt nun, bei solchen Stationen zu ermöglichen, daß in der
Ruhe- oder Empfangsstellung der Station der Hörer abgenommen und empfangen werden
kann, ohne daß der Sender Wellen aussendet. Dies wird dadurch erreicht, daß ein besonderer
Schalter vorgesehen wird, mittels dessen zweckmäßig über ein Relais der Sender derart
beeinflußt werden kann, daß er außer Schwingung gesetzt wird. Dieses Ziel kann in einfachster Weise dadurch verwirklicht
werden, daß das Relais, welches beim Abheben des Hörers beim Sender die Wellenumschaltung
im Gitterkreis bewirkt, mittels
eines besonderen Schalters an der Wellenumschaltung
verhindert wird. Der Sender der nur hören wollenden Station bleibt infolgedessen
in derselben Verfassung, wie er es bei [ nichtabgehobenem Hörer ist, d. h. der Gitter- ;
kreis dieses Senders ist auf ©ine falsche :
Sendewelle eingestellt und kann nicht in Schwingung geraten. Statt der Einstellung
der falschen Gitterwelle kann die beabsichtigte Wirkung auch durch Kurzschließen des >
Gitters oder Unterbrechung der Anoden- \ spannung oder der Heizstromkreise erreicht j
werden, jedoch sind diese Maßnahmen der | Benutzung des Gitterrelais an Einfachheit |
unterlegen. Denn die genannten Kreise müßten bis an den Schalter Z geführt, werden
bzw. müßte noch ein oder mehrere Relais die Umschaltung besorgen.
Außerdem wären diese Maßnahmen nur ao dazu geeignet, die schnelle Betriebsbereitschaft
des Senders, wie diese im höchsten Maße bei der Erfindungsanordnung gegeben ist, zu verringern, da, wenn beispielsweise der
Heizstromkreis unterbrochen würde, der as Glühdraht eine gewisse Zeit braucht, um auf
die erforderliche Temperatur zu gelangen. Das gleiche würde bei einer Abschaltung des
Anodenstromes der Fall sein, da es bekannt ist, daß auch die Anode während des Betriebes
durch die reine Elektronenemission in ge- ! wissem Grade erhitzt wird und sich dann :
erst der Gleichgewichtszustand einstellt. Da- | gegen bietet die erfindungsgemäße Verstim- j
mung des Gitterkreises den Vorteil, daß alle diese die schnelle Sendebereitschaft verhin- !
dernden Vorgänge vermieden werden. Außer- j dem wird kein weiteres besonderes Unterbrechungsrelais
benötigt, sondern es wird das 1 ohnebin schon vorhandene Wellenwechsel- ;
relais benutzt. Erwähnt sei noch, daß die Er- , findung sinngemäß auch bei Rückkopplungsschaltungen angewendet werden kann, z. B. :
durch Erzeugung einer falschen Phase, welche , die Aufrechterhaltung der Schwingung unterbindet.
!
Die Zeichnung zeigt die Schaltung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
Die Station besteht aus dem Sender 6" und
dem Sprechempfänger E. Diese beiden Apparate weisen je eine Antenne Ts bzw. Te auf.
Der Sender S enthält außerdem eine Kopplungsspule Ls, welche durch ein Relais Re
ganz oder zum Teil in den Antennenkreis geschaltet werden kann. Im Empfänger E
kann mittels des Relais Re der Kondensator Ck oder Cg an die Kopplung Le gelegt
werden. Für die Umschaltung des Gitterkreises ist im Sender ein Relais Rg angeordnet,
das die Gitterspule Lg der Röhre Vs ganz oder teilweise einzuschalten gestattet,
während im Empfänger des Relais Re die Umschaltung des Gitterkreises der Röhre Ve
von dem Kondensator Kk auf den Kondensator Kg bewirkt. Die Relais erhalten .Strom
aus der Batterie B in Reihen- bzw. Parallelschaltung über einen Schaltkontakt U1 der bei
Bedienung der Anrufvorrichtung oder durch Hörerabnahme geschlossen wird, wodurch auf
der jeweils rufenden Station der erforderliche Wellenwechsel bewirkt wird.
Erfindungsgemäß ist nun in die von der Batterie nach dem Gitterrelais Rg führende
Leitung eine Taste Z gelegt, mittels der das Gitterrelais von der Batterie B abgeschaltet
werden kann, wenn der Hörer abgenommen ist und. der damit in Verbindung stehende
Schalter U eingeschaltet ist. Beim Drücken der Taste Z verbleibt dann das Gitterrelais
stromlos im Gegensatz zu allen übrigen die Station in Betrieb setzenden Relais. Der
Sender ist eingeschaltet,' kann aber keine Wellen ausstrahlen, da sein Gitterkreis verstimmt
ist. Der Bedienungsmann kann nun hören und ist aber jederzeit in der Lage, durch Loslassen der Taste Z den Sender in
Schwingungen zu versetzen, um gegebenenfalls in ein Gespräch einzutreten.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zum Gegensprechen bei Hochfrequenztelephonie ohne
Draht oder längs Drähten mittels Röhrensender, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderes Schaltelement vorgesehen ist,
das bei Herstellung der Betriebsbereitschaft sowohl des Senders als auch des Empfängers einer Station durch Hörerabnahme
eine Verstimmung eines der schwingungserhaltenden Kreise, beispielsweise
des Gitterkreises des Senders, herbeizuführen gestattet, so daß trotz Hörerabnahme
die Erzeugung von Eigenschwingungen des Senders \rerhindert
wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
die Wellenumschaltung im Gitterkreis bewirkende Relais durch den besonderen Schalter von den 'übrigen Umschaltrelais
des Senders und Empfängers abgetrennt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH84053D DE409636C (de) | 1921-01-27 | 1921-01-27 | Schaltungsanordnung zum Gegensprechen bei Hochfrequenztelephonie ohne Draht oder laengs Draehten mittels Roehrensender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH84053D DE409636C (de) | 1921-01-27 | 1921-01-27 | Schaltungsanordnung zum Gegensprechen bei Hochfrequenztelephonie ohne Draht oder laengs Draehten mittels Roehrensender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409636C true DE409636C (de) | 1925-02-09 |
Family
ID=7164135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH84053D Expired DE409636C (de) | 1921-01-27 | 1921-01-27 | Schaltungsanordnung zum Gegensprechen bei Hochfrequenztelephonie ohne Draht oder laengs Draehten mittels Roehrensender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409636C (de) |
-
1921
- 1921-01-27 DE DEH84053D patent/DE409636C/de not_active Expired
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