DE4101644A1 - Waermepumpenanlage - Google Patents
WaermepumpenanlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmepumpenanlage, bestehend
aus einer Anzahl von Peltier-Elementen, einer diesen zugeordneten
Stromversorgung sowie einer Einrichtung zur Zuführung eines
abzukühlenden Mediums zur Kaltseite der Peltier-Elemente und
einer Einrichtung zur Abnahme eines aufgeheizten Mediums an
der Warmseite der Peltier-Elemente.
Peltier-Elemente sind bei Zuführung einer ihrer Bauart entspre
chend geeigneten elektrischen Spannung in der Lage einen Wär
metransport entgegen einem vorhandenen Temperaturgefälle zu
bewirken. Die Verwendung von Peltier-Elementen ist daher auch
insbesondere zu Kühlzwecken bekannt und verbreitet, wobei zur
direkten oder indirekten Abkühlung von Gegenständen (DE-OS 37 30 830),
vor allem Instrumenten oder elektrischen Schaltungen,
oder dem Innenraum von Behältnissen, beispielsweise Kühltaschen
oder dergl. geschlossene Behältnisse mit begrenztem Volumen
eine der Masse des abzukühlenden Gegenstandes oder dem Rauminhalt
des zu kühlenden Behältnisses entsprechende Anzahl von Peltier-
Elementen vorgesehen und mit einer Spannung aus einer konstanten
Stromquelle versorgt wird. Hierbei ist es weiterhin bekannt
(DE-PS 36 27 747) zur Anpassung einer vorhandenen Spannungsquelle
an die Betriebsspannung der Peltier-Elemente einen Spannungswand
ler einzusetzen, um die Peltier-Elemente mit der einen optimalen
Wirkungsgrad gewährleistenden Spannung versorgen zu können.
Ferner ist es auch bekannt vermittels eines elektrotechnischen
Wandlers die Leistung (Stromstärke) der Stromquelle um ein
Vielfaches über den Nennbedarf der Peltier-Elemente hinaus zu
erhöhen, um bei gleicher Kühlleistung, bzw. Wärmetransport
leistung eine von der Spannung unabhängige Verrinngerung der
erforderlichen Anzahl von Peltier-Elementen zu erreichen.
Die Stromversorgung der Peltier-Elemente ist hierbei immer an
eine konstante Stromquelle gebunden, wie auch die Anzahl der
erforderlichen, mit Strom zu versorgenden Peltier-Elemente
jeweils für einen bestimmten Rauminhalt als auch eine bestimmte
Masse eines Gegenstandes gleich ist. Im Hinblick auf die infolge
der Schwankungen in der Temperatur der Umgebungsluft mitunter
starken Schwankungen der auszugleichenden Temperaturänderungen
des zu kühlenden Rauminhaltes bzw. Gerätes ist der gleichblei
bende Einsatz, d. h. die gleichbleibende Energieversorgung einer
unveränderlichen Anzahl von Peltier-Elementen unwirtschaftlich.
Darüberhinaus ist es mit den bekannten Anlagen nicht möglich
Stromquellen mit variierender Leistung wenigstens teilweise
zum Betrieb der Peltier-Elemente einzusetzen.
Dies ist auch insoweit der Fall als die Verwendung von Peltier-
Elementen im Zusammenhang mit Klimaanlagen in der DE-OS 24 05 032
an sich schon vorgeschlagen worden ist. Hierbei ist zwar
vorgeschlagen worden, die Peltier-Elemente in einer bestimmten
räumlichen Ausgestaltungsform zum Teil auch als unmittelbare
Wärmebrücke ohne Verstärkungswirkung zu benutzen, jedoch kann
eine solche Ausbildung den erforderlichen Energiebedarf dann
nicht senken, wenn für den Wärmetransport durch die Peltier-
Elemente deren aktive Wirksamkeit erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Wärmepumpenanlage
zu schaffen, die insbesondere zum Zwecke der Raumheizung ein
setzbar und in der Lage ist auch unter variierenden Betriebsbe
dingungen eine eingestellte Zieltemperatur zu gewährleisten,
wobei einerseits eine möglichst optimale Ausnutzung des Wärme
inhaltes abzukühlenden Mediums sowie andererseits auch der
Einsatz von Stromquellen mit nicht konstanter Leistung ermöglicht
sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Gesamtzahl der bezüglich der Einrichtung zur Abnahme eines aufge
heizten Mediums in Aufheizrichtung hintereinandergeschalteten
Peltier-Elemente in Gruppen unterteilt ist und diese Gruppen
einzeln ansteuerbar und ihrerseits hintereinander geschaltet
sind.
Insbesondere ist dabei vorgesehen, daß den einzelnen Gruppen
der Peltier-Elemente an ihrer Kaltseite jeweils eine eigene
Einrichtung zum Zuführen eines abzukühlenden Mediums sowie an
ihrer Warmseite eine Einrichtung zum Aufheizen eines aufzuhei
zenden Mediums zugeornet ist, wobei wenigstens einem Teil der
Gruppen von Peltier-Elementen eine eigene Einrichtung zur Abnahme
des aufgeheizten Mediums zugeordnet ist. Insbesondere ist es
zweckmäßig, daß jeder Gruppe von Peltier-Elementen ein eigen
ständiger Wärmetauscherkreis zugeornet ist, welcher einerseits
einen eine Zu- und eine Ablaufleitung aufweisenden, mit dem
abzukühlenden Medium gefüllten und andererseits einen gleichfalls
mit einer Zu-und einer Ablaufleitung versehenen, mit dem aufzu
heizenden Medium gefüllten Wärmetauscher umfaßt. Sofern das
abzukühlende Medium durch Umgebungsluft gebildet ist, besteht
der Wärmetauscher aus einer beiderseits mit einer Verrippung
versehenen Wärmebrücke.
Diese Ausbildung ermöglicht es, daß jeweils nur soviele Gruppen
von Peltier-Elementen in Betrieb sind, als für die Erreichung
der geforderten Aufheizung des aufzuheizenden Mediums notwendig
ist, dadurch daß das ausreichend aufgeheitzte aufzuheizende
Medium hinter derjenigen Gruppe von Peltierelementen aus der
Anlage ausgeleitet wird, in welcher die erforderliche Aufheizung
erreicht worden ist.
Die erfindungsgemäße Wärmepumpenanlage ist in einer bevorzugten
Anwendung zur Raumheizung einzusetzen, wobei dann sowohl als
abzukühlendes als auch als aufzuheizendes Medium jeweils Wasser
infrage kommt. Insbesondere für die Raumheizung kann aber, vor
allem in Kombination mit einem der Kaltseite der Peltier-Elemente
zugeordneten Gebläse auch Umgebungsluft als abzukühlendes Medium
verwendet werden.
Diese Ausbildung einer Wärmepumpenanlage ermöglicht im Hinblick
auf die verschiedenen Gruppen von Peltier-Elementen ferner die
gleichzeitige Verwendung beliebiger Arten abzukühlender Medien,
wie Luft oder Wasser oder sonstiges, wobei einzelnen Gruppen
von Peltier-Elementen gegebenenfalls nicht nur unterschiedliche
abzukühlende Medien, sondern auch abzukühlende Medien unter
schiedlicher Wärme zugeführt werden können.
Um beim Einsatz einer bestimmten Anzahl von Gruppen von Pel
tier-Elementen auch unter verschiedenen Betriebsbedingungen
eine vorgegebene Nutzwärmeleistung sicher zu stellen ist weiter
vorgesehen, daß die einzelnen Wärmetauscherkreise sowohl bezüg
lich des abzukühlenden als auch des aufzuheizenden Mediums
wärmetechnisch mit aufsteigender Tendenz in Reihe hintereinan
dergeschaltet sind, so daß das aufzuheizende Medium stufenweise
auf die angestrebte Temperatur gebracht wird, wobei jeweils
nur soviele Gruppen von Peltier-Elementen in Betrieb sind, wie
zur Erreichung der geforderten Nutzwärmeleistung erforderlich
sind.
Grundsätzlich soll der Wärmepumpenanlage eine einheitliche Strom
versorgung für die Peltier-Elemente zugeordnet sein. Um aber
auch in umweltfreundlicher Weise, z. B. durch Sonnenkollektoren
oder Windkraft oder ähnlich nicht konstante Antriebsquellen
erzeugte elektrische Energie zum Betrieb der Wärmepumpenanlage
heranziehen zu können ist nach einem weiteren Merkmal der Erfin
dung vorgesehen, daß in die Stromversorgung eine Steuerung einge
schaltet ist, welche z. B. bei sinkender Spannung der Stromver
sorgung und damit ungünstigerem Wirkungsgrad der einzelnen Pel
tier-Elemente weitere Gruppen von Peltier-Elementen zuschaltet.
Die Wärmepumpenanlage kann dabei bei unzureichender Leistung
der Stromquellen in Verbindung mit einer entsprechend ausgelegten
Steuerung der Stromversorgung aber auch zur gemischten Anwendung
von konstanter und schwankender Spannung ausgelegt werden, dahin
gehend, daß in Abhängigkeit vom erforderlichen Aufheizungsgrad
des aufzuheizenden Mediums einerseits und der insgesamt zur
Verfügung stehenden Gruppen von Peltier-Elementen andererseits
ein Teil derselben mit geringerer und ein Teil der Peltier-Ele
mentegruppen mit höherer Spannung aus einer Stromquelle mit
konstanter Spannung versorgt wird.
Dem Wesen der Erfindung entsprechend hat die Steuerung der
Spannungsversorgung der einzelnen Gruppen von Peltier-Elemen
ten stets von dem zur Erzielung der geforderten Nutz-Wärme
leistung der Wärmepumpe erforderlichen Aufheizungsgrad des auf
zuheizenden Mediums auszugehen und hierbei eine Versorgung
einzelner Gruppen von Peltier-Elementen mit höherer Spannung
aus konstanten Spannungsquellen erst dann einzuschalten, wenn
die Versorgung sämtlicher Gruppen von Peltier-Elementen der
Gesamtanlage mit gegebenfalls niedrigerer Spannung aus nicht
konstanten Spannungsquellen nicht mehr ausreicht um die erfor
derliche Aufheizung des aufzuheizenden Mediums zu erreichen.
Da der Wirkungsgrad von Peltier-Elementen mit sinkendem Tem
peraturunterschied zwischen ihrer Warmseite und ihrer Kaltseite
steigt ist eine Versorgung derjenigen Peltier-Elementegruppen,
die im Verlauf der stufenweisen Aufheizung des aufzuheizenden
Mediums den gerinsten Temperaturunterschied zu verarbeiten haben
bevorzugt an die Spannung aus konstanter Stromquelle anzu
schließen.
In diesem Zusammenhang kann es im Hinblick auf den erforderlichen
Gesamt-Energiebedarf in manchen Fällen wirschaftlicher sein
eine vorlaufende Aufheizung des abzukühlenden Mediums unter
Einsatz von Stromenergie, beispielsweise vermittels eines Heiz
stabes oder dergl. vorzusehen, wobei die Auswahl der jeweils
mit geringstem Einsatz an Stromenergie zu der erforderlichen
Aufheizung des aufzuheizenden Mediums führenden Maßnahmen, wie
Einsatz zusätzlicher Gruppen von Peltier-Elementen oder vorlau
fende Aufheizung des abzukühlenden Mediums, vermittels einer
Steuerlogik durch die Steuerung der Wärmepumpenanlage erfolgt.
Zum Ausgleich einer bezüglich der insgesamt erforderlichen Wärme
menge gegebenenfalls nicht vollständig zureichenden Leistung
der Wärmepumpenanlage kann darüberhinaus auch noch vorgesehen
sein, daß ein zusätzliches mittels elektrischen Stromes oder
eines sonstigen Energieträgers aufheizbares Reservoir für einen
Wärmeträger vorgesehen und vermittels entsprechender, insbeson
dere an die Sammelleitung für das abzukühlende Medium angeschlos
sener Leitungen unmittelbar mit den Verbrauchern verbunden ist
und wobei das aufzuheizende bzw. abzukühlende Medium mit dem
durch die Peltier-Elemente aufzuheizenden Medium identisch,
insbesondere ebenfalls Wasser ist, und wobei die Auswahl der
jeweils mit geringstem Einsatz an Primärenergie zu der erfor
derlichen Aufheizung des aufzuheizenden Mediums führenden Maß
nahmen, wie Einsatz zusätzlicher Gruppen von Peltier-Elementen
oder Aufheizung eines zusätzlichen Reservoirs mit abzukühlendem
Medium, vermittels einer Steuerlogik durch die Steuerung der
Wärmepumpenanlage erfolgt.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen
beschrieben. In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Aufbaues einer
Wärmepumpenanlage;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Steuerung einer
Wärmepumpenanlage nach Fig. 1;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung einer Gruppe von Peltier-
Elementen mit den zugeordneten Wärmetauschern.
Die Wärmepumpenanlage umfaßt gemäß der Darstellung der Fig.
1 eine Vielzahl jeweils zu einzelnen getrennten Gruppen 1 zusam
mengefaßter Peltier-Elemente 2, 3, 4 und 5. Jeder der Gruppen
1 von Peltier-Elementen 2, 3, 4 und 5 ist ein an ihrer Kaltseite
angeordneter erster Wärmetauscher 6 für das abzukühlende Medium,
hier Wasser, und ein an ihrer Warmseite angeordneter Wärmetau
scher 7 für das aufzuheizende Medium, hier ebenfalls Wasser,
zugeordnet, derart, daß jede Gruppe 1 von Peltier-Elementen
2, 3, 4 und 5 einen eigenständigen Wärmetauscherkreis bildet.
Die Wärmetauscher 6 für das abzukühlende Medium sind jeweils
mit einer Zulaufleitung 8 und einer Ablaufleitung 9 versehen,
während die Wärmetauscher 7 für das aufzuheizende Medium jeweils
mit einer Zulaufleitung 10 und einer Ablaufleitung 11 für das
aufzuheizende Medium versehen sind. Die einzelnen Wärmetau
scherkreise A, B, C, D sind vermittels der Zu- 10 und Ablauf
leitungen 11 der Wärmetauscher 7 in Aufheizrichtung des aufzu
heizenden Mediums hintereinandergeschaltet, derart, daß sich
eine stufenweise Aufheizung des aufzuheizenden Mediums ergibt.
Um dabei die Anzahl der in Betrieb befindlichen Wärmetauscher
kreise dem in Abhängigkeit von der erforderlichen Nutzwärme
jeweils erforderlichen Aufheizungsgrad des aufzuheizenden Mediums
entsprechend vergrößern oder verkleinern zu können sind in Auf
heizrichtung hinter jedem oder wenigstens jedem zweiten Wärme
tauscherkreis A, B, C oder D zu dem Verbraucher 12 bzw. 13 führende
Abzweigleitungen 14 an die die Wärmetauscherkreise A, B, C und
D miteinander verbindenden Zu- 10 und Ablaufleitungen 11 für
das aufzuheizende Medium angeschlossen und ferner in die Zu
und Ablaufleitungen 10 und 11 jeweils elektrisch ansteuerbare
Absperrventile 15, z. B. Magnetventile, eingeschaltet. Sofern
ein zweiter Verbraucher 13 beliefert werden soll sind dement
sprechend zusätzliche, zu diesem führende Leitungen 14a vorge
sehen. Die Abzweigleitungen 14 und 14a sind im gezeigten Ausfüh
rungsbeispiel jeweils vermittels einer Sammelleitung 16 bzw.
16a an den jeweiligen Verbraucher 12 bzw. 13 angeschlossen.
Um die zur Erreichung der erforderlichen Aufheizung des aufzuhei
zenden Mediums erforderliche Wärmeübertragung durch die Pel
tier-Elemente 2, 3, 4 und 5 möglichst gering zu halten, d. h. das
aufzuheizende Medium nur jeweils um den Betrag der im Verbraucher
tatsächlich entzogenen Wärme aufheizen zu müssen bildet der
Rücklauf 17 bzw. 17a aus dem Verbraucher 12 bzw. 13 jeweils
den Zulauf für den Wärmetauscher des ersten Wärmetauscherkreises
A bzw. B der Reihe der Wärmetauscher A, B, C und D. Die unterei
nander jeweils über einen Zu- 8 und einen Ablauf 9 verbundenen
Wärmetauscher 6 für das abzukühlende Medium werden zunächst
vermittels einer Leitung 19 aus einem Reservoir 18, beispielswei
se Solardach oder Erdwärmespeicher, gespeist, wobei in die die
aufeinanderfolgenden Wärmetauscher 6 der Wärmetauscherkreise
A, B, C oder D verbindenden Zu- 8 und Ablaufleitungen 9 jeweils
elektrisch ansteuerbare Ventile, insbesondere Magnetventile,
eingeschaltet sind. Zusätzlich zu dem Reservoir 18 kann ein
zweites Reservoir 18a vorgesehen sein, an welches die einzelnen
Wärmetauscher 6 vermittels einer Leitung 19a angeschlossen sind.
Der Rücklauf aus den Wärmetauschern 6 erfolgt über die Leitungen
20 bzw. 20a. Die ansteuerbare Absperrbarkeit sowohl der Vorlauf
leitungen für das aufzuheizende als auch für das abzukühlende
Medium ermöglicht es die Anzahl der durchströmten Wärmetauscher
kreise dem tatsächlichen Wärmebedarf anzupassen und somit jewede
schädliche Abkühlung insbesondere des aufzuheizenden Mediums
in nicht aktiven Wärmetauscherkreisen zu vermeiden. Anlalog
hierzu ist den einzelnen Gruppen 1 von Peltier-Elementen 2, 3, 4
und 5 eine von einer Steuerung 22 beherrschte Stromversorgung
zugeordnet, wobei die Stromversorgung zwei unterschiedliche
Stromquellen 23 und 24 umfaßt, deren eine aus einer konstanten
herkömmlichen Stromquelle 23 und deren andere aus einer regenera
tiven und daher nicht konstanten Stromquelle 24 besteht. Die
Steuerung 22 umfaßt eingangsseitig einen die Temperatur des
abzukühlenden Mediums erfassenden Fühler 25 und eine Anzahl
die Temperatur des aufzuheizenden Mediums erfassender Fühler
26. Ausgangsseitig sind an die Steuerung 22 Steuerleitungen
27 zur Ansteuerung der elektrisch steuerbaren Ventile 15 und
15a sowie Verbindungsleitungen 28 zum selektiven Anschluß der
Gruppen 1 von Peltier-Elementen entweder an die nicht konstante
Stromquelle 24 oder an die konstante Stromquelle 25 angeschlos
sen. An die Steuerung 22 ist ausgangsseitig ferner eine Steuer
leitung 28 für die Stromversorgung einer Zusatzheizung 29
angeschlossen. Die Steuerung 22 umfaßt eine Logik 30, die den
Einsatz der beiden Stromquellen 23 und 24 zur Stromversorgung
der Peltier-Elementegruppen 1 einerseits nach dem momentan
erforderlichen Aufheizungsbedarf des aufheizbaren Mediums und
andererseits nach dem Gesichtspunkt der bevorzugten Verwendung
regenerativer Energie steuert, wobei gleichzeitig die Auswahl
der jeweils zu aktivierenden Peltier-Elementegruppen und gege
benenfalls die Auswahl des für den momentanen Heizbedarfes
bestgeeigneten Reservoirs sowie die Zuschaltung der Zusatzheizung
berücksichtigt wird.
Claims (15)
1. Wärmepumpenanlage, bestehend aus einer Anzahl von Peltier-
Elementen, einer diesen zugeordneten Stromversorgung sowie
einer Einrichtung zur Zuführung eines abzukühlenden Mediums
zur Kaltseite der Peltier-Elemente und einer Einrichtung
zur Abnahme eines aufgeheizten Mediums an der Warmseite
der Peltier-Elemente, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamt
zahl der bezüglich der Einrichtung zur Abnahme eines aufge
heizten Mediums in Aufheizrichtung hintereinandergeschalteten
Peltier-Elemente (2, 3, 4 und 5) in Gruppen (1) unterteilt
ist und diese Gruppen (1) elektrisch und wärmetechnisch
einzeln ansteuerbar ihrerseits hintereinander geschaltet
sind.
2. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß den einzelnen Gruppen (1) der Peltier-Elemente (2, 3, 4
und 5) jeweils eine eigene Einrichtung (6) zum Zuführen
eines abzukühlenden Mediums sowie wenigstens einen Teil
der Gruppen (1) eine eigene Einrichtung (14/15) zur Abnahme
eines aufgeheizten Mediums zugeordnet ist.
3. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß jede Gruppe (1) von Peltier-Elementen (2, 3, 4 und
5) zusammen mit jeweils einer Einrichtung (6) zur Zuführung
eines abzukühlenden und Abführen eines aufzuheizenden Mediums
einen eigenständigen Wärmetauscherkreis bildet.
4. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die einzelnen Wärmetauscherkreise sowohl bezüglich
des abzukühlenden als auch des aufzuheizenden Mediums wärme
technisch mit aufsteigender Tendenz in Reihe hintereinander
geschaltet sind.
5. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß als aufzuheizendes Medium Wasser verwendet wird.
6. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß allen Gruppen (1) eine gemeinsame Stromversorgung
zugeordnet ist und daß in die Stromversorgung eine Steuer
einrichtung zur Zu- oder Abschaltung einzelner Gruppen (1)
eingeschaltet ist.
7. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß den einzelnen Gruppen (1) von Peltier-Elementen
(2, 3, 4 und 5) unterschiedliche Quellen (18, 18a) eines abzu
kühlenden Mediums zugeordnet sind.
8. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß den einelnen Gruppen (1) von Peltier-Elementen
bzw. jeweils einer Anzahl von Gruppen (1) unterschiedliche
Stromquellen (23, 24) zugeordnet sind und daß eine Verteiler
einrichtung (22) vorgesehen ist, welche durch eine gemeinsame
Steuereinrichtung (30) geregelt ist.
9. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Steuerung (22) eine Logik (30) umfaßt, die
den Einsatz der beiden Stromquellen (23 und 24) zur Stromver
sorgung der Peltier-Elementegruppen (1) einerseits nach
dem momentan erforderlichen Aufheizungsbedarf des aufheizba
ren Mediums und andererseits nach dem Gesichtspunkt der
bevorzugten Verwendung regenerativer Energie steuert, und
dabei gleichzeitig die Auswahl der jeweils zu aktivierenden
Peltier-Elementegruppen (1) und gegebenenfalls die Auswahl
des für den momentanen Heizbedarfes bestgeeigneten Reservoirs
sowie die Zuschaltung der Zusatzheizung (29) berücksichtigt.
10. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Steuerung (22) eingangsseitig einen die Tempe
ratur des abzukühlenden Mediums erfassenden Fühler (25)
und eine Anzahl die Temperatur des aufzuheizenden Mediums
erfassender Fühler (26) und ausgangsseitig Steuerleitungen
(27) zur Ansteuerung der elektrisch steuerbaren Ventile
(15 und 15a) sowie Verbindungsleitungen (28) zum selektiven
Anschluß der Gruppen (1) von Peltier-Elementen entweder
an die nicht konstante Stromquelle (24) oder an die konstante
Stromquelle (25) sowie ferner eine Steuerleitung (28) für
die Stromversorgung einer Zusatzheizung (29) umfaßt.
11. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß in Aufheizrichtung hinter jedem oder wenigstens
jedem zweiten Wärmetauscherkreis A, B, C oder D zu dem Ver
braucher (12 bzw. 13) führende Abzweigleitungen (14) an
die die Wärmetauscherkreise A, B, C und D miteinander verbin
denden Zu- (10) und Ablaufleitungen (11) für das aufzuheizende
Medium angeschlossen und ferner in die Zu- (10) und Ablauf
leitungen (11) jeweils elenktrisch ansteuerbare Absperrven
tile (15, 15a), z. B. Magnetventile, eingeschaltet sind.
12. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wärmetauscher (6) für das abzukühlende
Medium jeweils mit einer Zulaufleitung (8) und einer Ab
laufleitung (9) und die Wärmetauscher (7) für das aufzuhei
zende Medium jeweils mit einer Zulaufleitung (10) und einer
Ablaufleitung (11) für das aufzuheizende Medium versehen
sind.
13. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß zusätzlich zu einem erstem Reservoir (18)
für ein erstes abzukühlendes Medium ein zweites Reservoir
(18a) für ein zweites abzukühlendes Medium vorgesehen ist.
14. Wärmepumpenanlage nach Anspruch 1 bis 13 dadurch gekenn
zeichnet, daß sofern ein zweiter Verbraucher (13) beliefert
werden soll dementsprechend zusätzliche, zu diesem führende
Leitungen (14a) vorgesehen sind und die Abzweigleitungen
(14 und 14a) jeweils vermittels einer Sammelleitung (16
bzw. 16a) an den jeweiligen Verbraucher (12 bzw. 13) ange
schlossen sind.
15. Wärmepumpenanlage nach einem oder mehreren der voraufgehen
den Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein
zusätzliches aufheizbares Reservoir für einen Wärmeträger
vorgesehen und vermittels entsprechender, insbesondere an
die Sammelleitung (16 bzw. 16a) für das abzukühlende Medium
angeschlossener Leitungen unmittelbar mit den Verbrauchern
verbunden ist und wobei das aufzuheizende bzw. abzukühlende
Medium mit dem durch die Peltierelemente aufzuheizenden
Medium identisch, insbesondere ebenfalls Wasser ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914101644 DE4101644A1 (de) | 1991-01-22 | 1991-01-22 | Waermepumpenanlage |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914101644 DE4101644A1 (de) | 1991-01-22 | 1991-01-22 | Waermepumpenanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4101644A1 true DE4101644A1 (de) | 1992-07-23 |
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| DE19914101644 Withdrawn DE4101644A1 (de) | 1991-01-22 | 1991-01-22 | Waermepumpenanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
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