DE4109385A1 - Vorrichtung zur segmentweise gesteuerten kuehlung einer folienblase - Google Patents
Vorrichtung zur segmentweise gesteuerten kuehlung einer folienblaseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur segmentweise gesteuerten
Kühlung einer Folienblase.
Bei der Blasfolienherstellung wird eine schlauchförmige Folienblase aus ther
moplastischem Kunststoff aus einem ringförmigen Austrittsspalt eines Werk
zeugs extrudiert und aus einem die Folienblase umgebenden Kühlring mit
Kühlluft angeblasen, um die Abkühlung zu beschleunigen. Die Intensität der
Kühlung beeinflußt das Ausmaß, in dem die Folie vor ihrer Erstarrung ver
streckt wird, und hat somit auch maßgeblichen Einfluß auf die Foliendicke.
Um eine Folie mit einer gleichmäßigen Dicke zu erhalten, ist deshalb grund
sätzlich eine möglichst gleichförmige Umfangsverteilung der Kühlluftströ
mung anzustreben. Herkömmliche Kühlringe weisen zu diesem Zweck zu
meist eine Ringkammer auf, die über labyrinthartige Staustufen vom Aus
trittsspalt des Kühlrings getrennt ist, so daß sich die über eine oder mehrere
Einspeisungsstellen zugeführte Kühlluft in Umfangsrichtung verteilen kann
bevor sie aus dem Austrittsspalt austritt. Die Kühlluftzufuhr zu der Ringkam
mer erfolgt mit Hilfe eines Gebläses, das einen ausreichenden Luftdurchsatz
jedoch nur einen mäßigen Ausgangsdruck in der Größenordnung von etwa
10 kPa über Atmosphärendruck aufweist. Dieser Druck wird durch den Strö
mungswiderstand in der Ringkammer und den Staustufen auf unter 1 kPa ge
mindert. Auf diese Weise wird die Folienblase schonend mit Kühlluft angebla
sen.
Eine gleichmäßige Luftverteilung läßt sich bei den herkömmlichen Kühlrin
gen nur mit relativ komplexen Staustufen erreichen, so daß der Kühlring ei
ne entsprechend große Bauhöhe aufweisen muß.
Andererseits sind Kühlsysteme bekannt geworden, bei denen man die um
fangsvertellung des Kühlluftdurchsatzes gezielt variiert, um Dickenabwei
chungen der Folie zu korrigieren, die durch andere Fehlerquellen bedingt
sind. Eine Vorrichtung dieser Art, die dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu
grundellegt, wird in der DE-OS 26 58 518 beschrieben. Bei dieser Vorrich
tung ist über dem Haupt-Kühlring, der einen in Umfangsrichtung gleichmäßi
gen Kühlluftstrom erzeugt, ein Düsenkranz aus einzeln steuerbaren Luftdüse
angeordnet. Die Luftzufuhr zu den Düsen erfolgt über ein Gebläse, eine Ring
kammer und über Stellventile, die jeweils den einzelnen Düsen zugeordne
sind. Die Stellventile und die Düsen sind Teil eines Regelkreises, in den der
Luftdurchsatz - und damit die Foliendicke - in den einzelnen Umfangs
segmenten in Abhängigkeit von den gemessenen Dickenabweichungen der
Folie geregelt wird. Der Düsenkranz wird bei einer Ausführungsform dieser
Vorrichtung durch einen ringförmigen Block gebildet, der mit radialen
Bohrungen versehen ist. An der Übergangsstelle zwischen der Ringkammer
und den einzelnen Bohrungen ist jeweils ein Ventilkegel vorgesehen, der
sich mit Hilfe eines Elektromagneten in Radialrichtung verstellen läßt. Am
Innenrand des Düsenkranzes wird durch zwei über die Mündungen der
einzelnen Bohrungen hinaus nach innen vorspringende Lippen ein
durchgehender, ringförmiger Austrittsspalt gebildet. Auf diese Weise werden
die durch die unterschiedlichen Durchsätze in den einzelnen Düsen-
Bohrungen bedingten Unstetigkeiten im Kühlluftstrom gemildert. Da jedoch
bei dieser Anordnung der Eingriff zur Korrektur des Dickenprofils oberhalb
des Haupt-Kühlringes erfolgt, so daß die Düsen, die mit dem gleichen
Luftdruck wie der Haupt-Kühlring gespeist werden, in den Haupt-
Kühlluftstrom münden, werden nur die äußeren Bereiche des Haupt-
Luftstromes beeinflußt, und wegen des wesentlich größeren Durchsatzes des
Haupt-Kühlluftstromes wird nur eine begrenzte Änderung der Kühlwirkung
erreicht.
In der US-PS 44 43 400 wird ein Kühlring vorgeschlagen, bei dem
Korrekturdüsen unterhalb des Haupt-Austrittsspaltes angeordnet sind. Bei
diesem Kühlring werden jeweils mehrere Korrekturdüsen, die über ein
größeres Umfangssegment verteilt sind, über ein gemeinsames Stellventil di
rekt aus der Ringkammer des Haupt-Kühlrings gespeist. Hierdurch soll für
die Herstellung von Spezialtragetaschen eine ungleichmäßige Dickenvertei
lung der Folienblase über breitere Umfangsbereiche erreicht werden.
Aus der DE-OS 37 43 720 ist eine Kühlvorrichtung bekannt, bei der der
Kühlring durch radiale Trennwände in mehrere Sektoren unterteilt ist. Der
Kühlluftdurchsatz in den einzelnen Sektoren wird gesteuert, indem der Ab
stand zwischen den oberen und unteren Wänden des Kühlrings variiert wird
oder indem ein im Inneren des Sektors angeordneter Stempel in Radialrich
tung bewegt wird.
Bei den oben beschriebenen Vorrichtungen ist es jedoch schwierig, den
Kühlluftdurchsatz in den verschiedenen Umfangsbereichen so zu steuern, daß
einerseits eine wirksame Beeinflussung des Dickenprofils der Folie mit aus
reichender Winkelauflösung erreicht wird, andererseits jedoch abrupte Über
gänge in der Kühlluftströmung zwischen benachbarten Düsen oder Kühl
ringsektoren vermieden werden. Darüber hinaus kommt es bei einem Regel
eingriff an einer Düse oder einem Kühlringsektor zu einer Änderung des
Druckes in dem zugehörigen Bereich der Ringkammer. Da sich diese Druck
änderung nicht auf das jeweilige Umfangssegment begrenzen läßt, wird auch
der Durchsatz in den benachbarten Umfangssegmenten ungewollt beeinflußt.
Diese wechselseitigen Beeinflussungen der Regeleingriffe in verschiedenen
Umfangssegmenten sind regelungstechnisch kaum zu beherrschen, so daß
eine gezielte Regelung des Dickenprofils äußerst schwierig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, mit der eine präzise und feinfühlige
segmentweise Steuerung der Kühlleistung und damit des Dickenprofils der
Folie möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, mit der eine präzise und feinfühlige
segmentweise Steuerung der Kühlleistung und damit des Dickenprofils der
Folie möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den in den unabhängigen
Ansprüchen 1 und 4 angegebenen Merkmalen gelöst.
Bei der Lösung nach Anspruch 1 wird als Kühlluftquelle eine Druckluftquelle
eingesetzt, deren Ausgangsdruck wenigstens 50 kPA über dem
Atmosphärendruck liegt. Die Dosierventile und/oder die Querschnitte der
Düsen sind so ausgelegt, daß der Druck am Ausgang der Düsen auf ein
vertretbares Maß verringert wird. Aufgrund des hohen Luftdruckes
stromaufwärts der Dosierventile herrschen dort praktisch statische
Druckverhältnisse, so daß wechselseitige Beeinflussungen der Durchsätze der
einzelnen Düsen weitgehend ausgeschlossen werden.
Der erfindungsgemäß mit Druckluft gespeiste Düsenkranz kann zusätzlich zu
einem als Hauptkühlring dienenden herkömmlichen Kühlring eingesetzt
werden und ist in diesem Fall vorzugsweise unterhalb des Hauptkühlrings
angeordnet. So daß mit vergleichsweise geringen Durchsätzen und somit ge
ringen absoluten Durchsatzunterschieden eine effektive Korrektur des
Dickenprofils der Folie erreicht wird. Wegen des geringen Düsenquerschnitts
kann der Düsenkranz eine sehr flache Bauform aufweisen. Auch bestehende
Folienblasanlagen können deshalb ohne Schwierigkeiten mit der erfindungs
gemäßen Vorrichtung nachgerüstet werden.
Gemäß Anspruch 4 wird der Düsenkranz durch eine Luftleitplatte gebildet,
die in ihrer Oberfläche mit Nuten zur Bildung der einzelnen Düsen versehen
ist und durch eine Abschlußplatte abgedeckt ist. Die Nuten weisen eine
relativ große Breite, aber nur eine sehr geringe Tiefe auf und verschmelzen
an ihren inneren Enden zu einem durchgehenden Austrittsspalt. Durch die
geringe Tiefe der Nuten wird ein hoher Strömungswiderstand und somit eine
entsprechende Druckminderung erreicht, während andererseits durch die
große Breite der Nuten eine gleichmäßige Umfangsverteilung des
Kühlluftstromes sichergestellt wird. Die maximale Strömungsgeschwindigkeit
innerhalb der Nuten wird maßgeblich durch den geringen Abstand zwischen
dem Boden der Nut und der Abschlußplatte bestimmt und ist über die Breite
der Nut annähernd konstant. Lediglich an den seitlichen Rändern ergibt sich
durch die Wirkung der Seitenwände der Nuten ein Abfall der Strömungsge
schwindigkeit. Dieser Abfall wird jedoch annähernd dadurch ausgeglichen,
daß die Luftströmungen aus zwei benachbarten Nuten am stromabwärtigen
Ende schräg zusammenlaufen. Wenn die Durchsätze sämtlicher Düsen
übereinstimmen, ergibt sich so in Umfangsrichtung ein nahezu gleichmäßi
ges Strömungsprofil. Wenn dagegen beispielsweise für zwei benachbarte
Düsen ein höherer Durchsatz eingestellt wird als an allen übrigen Düsen, so
ergibt sich über die Breite der gemeinsamen Mündung dieser beiden Düsen
ein nahezu einheitliches Strömungsprofil mit fließenden Übergängen zu den
benachbarten Düsen mit kleinerem Durchsatz.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch eine Folienblasanlage mit einer erfin
dungsgemäßen Kühlvorrichtung; und
Fig. 2 eine schematische Grundrißskizze eines Teils der
Kühlvorrichtung mit zugehörigen Druckluftversorgungs- und
Steuereinrichtungen.
In Fig. 1 ist eine Kühlvorrichtung 10 dargestellt, die zur Außenkühlung
einer aus dem ringförmigen Extrusionsspalt 12 eines Werkzeugs 14
extrudierten Folienblase 16 dient.
Zu der Kühlvorrichtung 10 gehört ein Hauptkühlring 18 mit einer
Ringkammer 20, an die sich radial nach innen eine Staustufe 22 und eine
Spaltdüse 24 anschließen. Die Ringkammer 20 wird über ein nicht gezeigtes
Gebläse mit Kühlluft mit relativ hohem Durchsatz und verhältnismäßig nie
drigem Druck gespeist, so daß über die Spaltdüse 24 ein ringförmiger
Kühlluftstrom aufwärts auf den Umfang der Folienblase 16 gerichtet wird.
Dieser Kühlluftstrom weist eine gleichmäßige Umfangsverteilung auf.
Zwischen dem Hauptkühlring 18 und dem Werkzeug 14 ist ein weiterer
Düsenkranz 26 eingefügt. Dieser Düsenkranz wird gebildet durch eine
Luftleitplatte 28, in deren obere Oberfläche flache, radial verlaufende Nuten
30 eingefräst sind. Wie im Grundriß in Fig. 2 zu erkennen ist, weisen die
Nuten 30 auf ihrer gesamten Länge eine einheitliche Breite auf, und die
radial inneren Enden der Nuten verschmelzen zu einem durchgehenden,
ringförmigen Austrittsspalt 32. Die zwischen den einzelnen Nuten 30
gebildeten Stege 34 laufen demgemäß an ihren inneren Enden spitz aus und
weisen einen annähernd dreieckigen Grundriß auf.
Gemäß Fig. 1 liegt der Hauptkühlring 18 unmittelbar auf der Luftleitplatte
28 auf, so daß er zugleich eine Abschlußplatte bildet, durch die die Nuten 30
zu Düsenkanälen mit einem flachen, rechteckigen Querschnitt abgeschlossen
werden. Der Austrittsspalt 32 wird begrenzt durch die untere innere Kante
des Hauptkühlrings 18 und durch eine die Nuten 30 an ihrem inneren Ende
begrenzende konische Fläche 36 der Luftleitplatte 28.
An ihrem äußeren Umfangsrand ist die Luftleitplatte mit einem ringförmigen
Wulst 38 versehen. Die Inneren Enden der Nuten 30 sind jeweils über eine
schräg durch den Wulst 38 verlaufende Bohrung 40 mit einer Speiseleitung
(Schlauch) 42 verbunden.
Gemäß Fig. 2 sind die Speiseleitungen 42 jeweils über ein pneumatisches
Regelventil 44 mit einer gemeinsamen Druckleitung 46 verbunden, die
ihrerseits an einen Druckkessel 48 angeschlossen ist. Bei den Regelventilen
44 handelt es sich um elektrisch betätigte Pneumatikventile bekannter
Bauart, die über Steuerleitungen 50 mit einer elektronischen Steuereinheit
52 verbunden sind und mit denen der Luftdurchsatz proportional zu einer an
der Steuerleitung 50 anliegenden Spannung einstellbar ist.
Eine Leitung 54, die den Druckkessel 48 mit einem nicht gezeigten
Kompressor verbindet, enthält ein Druckminderventil 56, das über eine
Steuerleitung 58 durch die Steuereinheit 52 steuerbar ist. Auf diese Weise
wird in dem Druckkessel 48 konstant ein Überdruck von beispielsweise 50
kPa oder 100 kPa aufrechterhalten.
Ein Drucksensor 60 ist an einem Abschnitt der Druckleitung 46 zwischen
dem Druckkessel 48 und dem ersten Regelventil 44 angeordnet. Ein
weiterer Drucksensor 62 befindet sich am Ende der Druckleitung 46 jenseits
des letzten Regelventils 44. Die Drucksensoren 60, 62 sind über
Signalleitungen 64 mit der Steuereinheit 52 verbunden.
Über eine weitere Leitung 66 erhält die Steuereinheit 52 ein Signal, das das
mit Hilfe eines nicht gezeigten Meßkopfes am Umfang der Folienblase ge
messene Dickenprofil der Folie angibt. Anhand dieses Signals errechnet die
Steuereinheit 52 Stellbefehle, die über die Steuerleitungen 50 an die
Regelventile 44 ausgegeben werden. Auf diese Weise wird der Luftdurchsatz
in den einzelnen Nuten der Luftleitplatte 28 in Abhängigkeit von der
Foliendicke geregelt. Die Luftströmungen in den Nuten 30 vereinigen sich am
Austrittsspalt 32 zu einem schmalen, in Umfangsrichtung durchgehenden
Luftband, das zwar einen relativ geringen Gesamt-Luftdurchsatz aufweist,
dessen Strömungsgeschwindigkelt jedoch relativ hoch ist. Durch die
Regelventile 44 wird die Umfangsverteilung der Strömungsgeschwindigkei
ten in diesem Luftband stetig und ohne abrupte Übergänge moduliert. Das aus
dem Austrittsspalt 32 austretende Luftband tritt unmittelbar oberhalb des
Schmelzeaustritts aus dem Extrusionsspalt 12 auf die Folienblase auf und
wirkt sich somit nachhaltig auf das Reckverhallen und das Dickenprofil der
Folienblase aus. Auf diese Weise läßt sich schon mit geringen Durchsätzen
und Durchsatzänderungen eine ausreichende Korrektur der Foliendicke
erreichen.
Der Querschnitt der Druckleitung 46 ist sehr großzügig bemessen. Infolge
des großen Leitungsquerschnittes und des hohen Druckes in dem
Druckkessel 48 herrschen stromaufwärts der Regelventile 44 praktisch
statische Druckverhältnisse, und der Druck ist überall mit dem Druck in dem
Druckkessel 48 identisch. Ein Regeleingriff an einem der Ventile 44 hat
daher keinen Einfluß auf den Durchsatz der übrigen Ventile. Hierdurch wird
eine stabile Regelung ermöglicht.
Allenfalls in Ausnahmefällen, in denen die meisten der Ventile 44 relativ weit
geöffnet sind, kann es zu einem Druckabfall auf der Länge der Druckleitung
46 kommen. In diesem Fall wird von den Drucksensoren 60 und 62 eine
Druckdifferenz an die Steuereinheit 52 gemeldet, die daraufhin das
Druckminderventil 56 so ansteuert, daß die Druckluftzufuhr dem höheren
Luftverbrauch angepaßt wird und wieder annähernd statische Verhältnisse
hergestellt werden.
Wahlweise kann bei einer Druckdifferenz an den Sensoren 60, 62 auch ein
Warnsignal erzeugt werden, um eine manuelle Anpassung der Druckzufuhr zu
veranlassen.
In einer abgewandelten Ausführungsform können die einzelnen Regelventile
44 auch direkt an den Druckkessel 48 angeschlossen sein.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur segmentweise gesteuerten Kühlung einer Folienblase
(16), mit einem die Folienblase umgebenden Düsenkranz (26) mit mehreren
radial auf die Folienblase gerichteten Düsen (30), die jeweils über ein steuer
bares Dosierventil (44) mit einer allen Düsen gemeinsamen Kühlluftquelle
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluftquelle eine
Druckluftquelle mit einem relativen Ausgangsdruck von wenigstens 50 kPa
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dosierventile (44) eingangsseitig mit einem Druckkessel (48) verbunden
sind, der über eine ein Druckminderventil (56) enthaltende
Druckversorgungsleitung (54) mit der Druckquelle verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jeweils mehrere der Dosierventile (44) an eine gemeinsame Druckleitung
(46) angeschlossen sind, die einen ersten Drucksensor (60) stromaufwärts
der Abzweigungsstelle zu dem ersten Dosierventil und einen zweiten
Drucksensor (62) stromabwärts der Abzweigungsstelle zu dem letzten
Dosierventil aufweist, und daß eine Steuereinrichtung (52) zur Steuerung des
Ausgangsdruckes der Druckluftquelle in Abhängigkeit von dem mit den
Sensoren (60, 62) erfaßten Druckabfall in der Druckleitung (46) vorgesehen
ist.
4. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkranz (26)
durch eine mit einer Abschlußplatte (18) abgedeckte Luftleitplatte (28)
gebildet wird, in deren Oberfläche auf der Seite der Abschlußplatte (18)
Nuten (30) zur Bildung der einzelnen Düsen vorgesehen sind, deren Tiefe
weniger als 1/5 der größten Breite beträgt, und daß die Nuten durch im
Grundriß dreieckige Stege (34) voneinander getrennt sind, die außerhalb des
Innenrandes der Luftleitplatte spitz auslaufen, so daß die Nuten (30) sich
kurz vor ihrer Mündung zu einem Ringspalt (32) vereinigen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Jede der
Nuten (30) an ihrem radial äußeren Ende über eine schräg oder senkrecht
zum Boden der Nut verlaufende Bohrung (40) mit einer von dem zugehörigen
Dosierventil (44) kommenden Speiseleitung (42) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abschlußplatte durch einen Hauptkühlring (18) gebildet wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Luftleitplatte (28) an der Unterseite des Hauptkühlrings (18) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Luftleitplatte (28) unmittelbar auf dem Werkzeug (14) oder einer zwischen
diesem und dem Kühlsystem eingefügten Isolierplatte angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4109385A DE4109385A1 (de) | 1991-03-22 | 1991-03-22 | Vorrichtung zur segmentweise gesteuerten kuehlung einer folienblase |
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| DE4109385A DE4109385A1 (de) | 1991-03-22 | 1991-03-22 | Vorrichtung zur segmentweise gesteuerten kuehlung einer folienblase |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4109385A1 true DE4109385A1 (de) | 1992-09-24 |
| DE4109385C2 DE4109385C2 (de) | 1993-07-08 |
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ID=6427933
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4109385A Granted DE4109385A1 (de) | 1991-03-22 | 1991-03-22 | Vorrichtung zur segmentweise gesteuerten kuehlung einer folienblase |
Country Status (1)
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