DE4120801A1 - Antriebsvorrichtung fuer tandemachsen - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvor
richtung für Tandemachsen von Arbeitsmaschinen, insbesondere
zum Einsatz in schwierigem Gelände, mit einem Zahnradgetriebe
zur gleichmäßigen Kraftübertragung auf vorder-und Hinterräder
einer Seite einer Tandemachse.
Arbeitsmaschinen sind beispielsweise Kraftfahrzeuge für die
Forstwirtschaft, z. B. solche, die mit Sägen, Greif-, Ent
astungs- und/oder Transportvorrichtungen versehen sind.
Verschiedenartige Antriebsvorrichtungen für Tandemachsen sind
aus dem Stand der Technik bekannt. So kann zwischen Tandem
achsen mit Zahnrädern und Tandemachsen mit Kettenantrieb
unterschieden werden. Bei Tandemachsen mit Zahnrädern sind
Ausführungsformen mit und ohne Planeten-Ausführung bekannt.
Die Nachteile letzterer Ausführungsform liegen in der durch
die fehlende Endübersetzung und die damit verbundenen großen
Durchmesser der Stirnräder geringen Bodenfreiheit der Tandem
achsengehäuse, sowie deren hohem Gewicht, da breite Zahnräder
erforderlich sind. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß
wegen der Drehrichtung nur ein Stirn-Zwischenrad verwendet
werden kann, wodurch die Übersetzung auf maximal 1,8 bis 2,2
begrenzt ist. Des weiteren ist keine Bremsanordnung links und
rechts vom Differential möglich, da wegen der fehlenden Ka
stenübersetzung ein großes Tellerrad im Differential erfor
derlich ist oder zusätzlich zwei Planetengetriebe neben dem
Differential eingebaut sein müssen. Vorteilhaft an den be
kannten Tandemachsen mit Zahnrädern und ohne Planeten-Endstufe
ist die Tatsache, daß der Aufrichteffekt der Tandemachse wegen
der geringen Übersetzung gering ist und eine gleichmäßige Aus
lastung der vorderen und hinteren Räder gewährleistet ist. Der
Aufrichteffekt macht sich dann nachteilig bemerkbar, wenn auf
grund der Bodenverhältnisse eines der Tandemräder blockiert
oder stärker als das andere Rad derselben Achse abgebremst
wird und dadurch dieses Rad die Bodenhaftung durch Abheben
verliert. Bei Tandemachsen mit Zahnrädern und einer Planeten-
Ausführung, wie sie z. B. in der DE-OS 25 22 542 und der EP 01 80 585
beschrieben sind, ist eben dieser Aufrichteffekt wegen der
hohen Übersetzung groß, was auch zu einer ungleichmäßigen Aus
lastung der einzelnen Triebteile führt, wobei das Drehmoment
nachteiligerweise zu 100% auf einer Seite liegen kann. Vor
teilhaft an dieser bekannten Ausführungsform ist die Tatsache,
daß kleine, schmale Zahnräder verwendet werden können, die ein
geringes Gesamtgewicht bedingen. Des weiteren wird durch die
Verwendung eines kleinen Stirnrades eine gute Bodenfreiheit
für den Tandemkasten erzielt.
Bei ebenfalls bekannten Tandemachsen mit Kettenantrieb kann
wiederum zwischen Ausführungsformen mit und ohne Planeten-
Endstufe unterschieden werden. Hierbei treten ähnliche Vor
und Nachteile wie bei den Tandemachsen mit Zahnrädern auf.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Antriebsvor
richtung gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1 so aus zu
bilden, daß die Kräfteverteilung auf die vorderen und hinteren
Räder gleichmäßig erfolgt, somit ein Aufrichteffekt weitgehend
verhindert wird, wobei die Übersetzung des Systems und die
Bodenfreiheit der Tandemachsenkästen hoch sind und das Gewicht
der Vorrichtung gering gehalten wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Pa
tentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
In vorteilhafter Ausgestaltung besteht der Drehmomentteiler
aus einem ersten und einem zweiten Planetengetriebe, wobei
erste und zweite Planetenräder der Planetengetriebe über eine
Planetenwelle fest miteinander verbunden sind. Das erste
Planetenrad des mit einer Treibwelle verbundenen Planetenge
triebes ist vorteilhafter Weise in einem innenverzahnten
Gehäuseteil drehbar gelagert, wobei dieses Gehäuseteil mit
einem Fahrgestellrohr fest verschraubt ist und die Treibwelle
mit einer Kardanwelle in Verbindung steht. Das zweite Plane
tenrad des zweiten Planetengetriebes ist dagegen vorteilhafter
Weise in einem innenverzahnten Gehäuseteil, welches über eine
Befestigung an einem Tandemachsengehäuse befestigt ist, dreh
bar gelagert.
Durch diese Vorrichtung wird erfindungsgemäß gewährleistet,
daß bei einseitiger Belastung der Tandemräder einer Seite das
hohe Drehmoment geteilt wird und somit eine kleine, wirksame
Tandemachsen-Übersetzung mit geringem Aufrichteffekt erzielt
wird. Ein Teil des in diese Seite der Tandemachse eingeleite
ten Momentes wird durch die Einleitung in das Tandemachsen
gehäuse wirksam dazu benutzt, dem Aufrichtmoment entgegen zu
wirken. Das bedeutet, daß das aufsteigende Rad gegen den Boden
gedrückt wird. Ein geringes Aufsteigen ist jedoch nicht unbe
dingt schädlich, da dadurch ein "Übersteigen" eines im Gelände
befindlichen Hindernisses, beispielsweise eines Steines oder
Holzstammes, eingeleitet werden kann. Es wird aber vermieden,
daß das abhebende Rad vollständig hochsteigt.
Da durch die Verwendung eines Planetengetriebes ein kleines
Endstufenrad verwendet werden kann, ist eine hohe Bodenfrei
heit gegeben.
Die weitere Verteilung des Drehmomentes hinter dem erfindungs
gemäß gebrauchten "Stützgetriebe" erfolgt notwendigerweise
durch Zahnräder oder Ketten bis zu einem Endgetriebe kurz vor
dem Rad.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das
geringe Gesamtgewicht, welches durch den Einsatz von gering
dimensionierten Wellen und Zahnrädern oder Ketten erzielt
wird.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung eines zeichnerisch dargestellten
Ausführungsbeispieles.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Übersichtszeichnung über die Lage der erfin
dungsgemäßen Antriebsvorrichtung innerhalb einer
Arbeitsmaschine,
Fig. 2 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Antriebs
vorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Tandemachse, und
Fig. 4 einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Dreh
momentteiler.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Übersichtszeichnung die
Lage einer erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung 10 innerhalb
eines Fahrzeuges 12. Das Fahrzeugvorderteil 14 ist schematisch
dargestellt und zeigt die Fahrerkabine 16 und die Lage des
Motors 18. Das Fahrzeugvorderteil 14 ist mittels eines Knick
gelenkes 20 mit dem Hinterrahmen 22 gelenkig verbunden. Die
Kardanwelle 24 reicht vom Motor 18 bis zur erfindungsgemäßen
Antriebsvorrichtung 10, wobei die Kardanwelle 24 an der Über
gangsstelle zwischen Fahrzeugvorderteil 14 und dem Hinter
rahmen 22 ebenfalls gelenkig ausgebildet ist. Ebenfalls sche
matisch ist als Beispiel einer Fortleitung des Antriebsmomen
tes ein Zahnradantrieb 28 in der Tandemachse 26 dargestellt,
wobei über den Zahnradantrieb 28 die Kräfteverteilung hin zu
den Planetenendstufen 30 und 32 erfolgt. An dieser schemati
schen Darstellung läßt sich erkennen, daß die Kräfteverteilung
auf die beidseitig vom Hinterrahmen 22 angebrachten Tandem
achsen 26 mittels eines Differentials erfolgt. Die weitere
Kraftübertragung in Richtung der beiden Tandemachsen 26 er
folgt über eine in dieser Figur nicht dargestellte Treibwelle
64, die innerhalb des Fahrgestellrohres 42 angebracht ist. Die
Treibwelle 64 ist erfindungsgemäß mit einem im Gehäuse 46 lie
genden Drehmomentteiler 62 verbunden, welcher wiederum die
Kräfte auf ein Stirnrad 52 im Radkasten leitet. Das Stirnrad
52 verteilt die Kräfte mittels des Zahnradantriebes 28 auf die
beiden Planetenendstufen 30 und 32. Notwendigerweise weist der
Zahnradantrieb 28 eine ungerade Anzahl von Zahnrädern auf.
Statt dessen kann auch eine Kette benutzt werden.
Diese Stufe der Momentübertragung hat nur eine geringe Unter
setzung. Die entgültige Untersetzung erfolgt erst in der Rad
achse, was zu dem gefürchteten Aufstelleffekt führen kann.
Ein ebenfalls in Fig. 1 dargestellte Stopper 98 ist an dem
Hinterrahmen 22 befestigt und dient zur Einschränkung der
Beweglichkeit des Tandemachsengehäuses 28.
Fig. 2 zeigt die schematische Anordnung der erfindungsgemäßen
Antriebsvorrichtung für Tandemachsen 10. Man erkennt, daß die
Kardanwelle 24 mit dem im Differentialgehäuse 38 gelagerten
Differential 40 in Verbindung steht und daß links und rechts
vom Differential 40 Bremsen 44 angebracht sind, welche vor
zugsweise als Scheibenbremsen ausgebildet sind, wobei jedoch
auch andere Arten von Bremsen verwendet werden können.
Fig. 3 zeigt die Tandemachse 26 in einer schematischen Seiten
ansicht. Man erkennt, daß die in dem Tandemgehäuse 48 drehbar
gelagerten Zahnräder 50, 52 und 54 miteinander verzahnt sind
und für die Kraftübertragung von dem Stirnrad 52 auf die
Planetenendstufen 30 und 32 verantwortlich sind.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Dreh
momentteiler 62. Der Drehmomentteiler 62 besteht in diesem
Ausführungsbeispiel aus einem ersten und einem zweiten Pla
netengetriebe aus einem ersten Sonnenrad 66 und einem ersten
Planetenrad 68 bzw. einem zweiten Sonnenrad 74 und einem
zweiten Planetenrad 72, wobei erste und zweite Planetenräder
68 und 72 der Planetengetriebe über eine Planetenwelle 70
miteinander fest verbunden sind. Das Sonnenrad 66 ist mit der
Treibwelle 64 verbunden und treibt das erste Planetenrad 68
an, welches in einem innen verzahnten Gehäuseteil 76 verzahnt
ist. Das Gehäuseteil 76 ist mittels einer Schraube 78 mit dem
Fahrgestellrohr 42 fest verbunden. Das zweite Planetenrad 72
ist in einem innen verzahnten Gehäuseteil 90 verzahnt, welches
über eine Befestigung 96 mit dem Tandemachsengehäuse 48 ver
bunden ist. Die Kraftübertragung in dem erfindungsgemäßen
Drehmomentteiler 62 erfolgt ausgehend von der Treibwelle 64
über das erste Sonnenrad 66 und das damit koaxial verzahnte
erste Planetenrad 68 sowie in Fortführung über das mit dem
ersten Planetenrad 68 fest verbundene zweite Planetenrad 72
auf ein zweites Sonnenrad 74. Das zweite Sonnenrad 74 treibt
eine Zentralwelle 50 an, welche die Kraft über das Stirnrad 52
auf den Zahnradantrieb 28 überträgt. Die Treibwelle 64 und die
Zentralwelle 50 sind achsengleich gelagert. Die Zentralwelle
50 ist in dem Tandemgehäuse 48 mittels einer Lagerung 80 ge
lagert und ist über die Schraube 82 fest mit dem Tandemachsen
gehäuse 48 verbunden. Anstelle des Zahnradantriebes 28 kann
ebenfalls ein Ketten- oder Bandantrieb verwendet werden.
Das Tandemachsengehäuse 48 ist über den Rahmen 86 beweglich am
äußeren Teil des innenverzahnten Gehäuses 76 mittels eines
Kugellagers 88 gelagert, wobei der Rahmen 86 mit dem Tandem
achsengehäuse 48 über die Schraube 84 fest verbunden ist.
Der sogenannte Aufrichteffekt, welcher aus einer ungleichmäßi
gen Kraftbeanspruchung auf eines der beiden Räder 34 oder 36
der Tandemachse 26 resultiert, wird durch den erfindungsge
mäßen Drehmomentteiler 62 dadurch verhindert, daß das un
gleichmäßig auftretende Kraftmoment in zwei gleichmäßigere
Kraftmomente aufgeteilt wird, die einerseits gegen das Fahr
zeuggestell und anderseits gegen das Tandemachsengehäuse 48
wirken und damit dem aufsteigenden Rad eine Gegenkraft ent
gegensetzt.
Um die Vorteile der Erfindung zu verdeutlichen, wird im fol
genden angenommenen Zahlenbeispiel eine übliche Tandemachse
(I) mir einer starren Radübersetzung unmittelbar am Rad mit
der Folge der Tendenz eines Aufsteigens eines Rades sowie eine
konventionelle Anordnung (II) ohne (1:1) Untersetzung in der
Tandemachse einer erfindungsgemäßen Achse (III) anhand der
Fig. 3 gegenübergestellt.
In allen drei Fällen ist eine Last von 11 000 kp auf vier Räder
R zu verteilen. Dies ergibt 2750 kp pro Rad. Die Vertikalkraft
V ergibt bei einem Radradius B = 562 mm und µ = 0,6 eine Kom
ponente Z von (0,6×2750) 1650 kp. Diese Annahme führt in
allen drei Fällen zu einem Drehmoment Mt von (1650×0,562)
927 mkp. Mit Bezug auf die Höhe C der Achse 50 über dem Boden
mit angenommenen 762 mm und einem Radabstand A = 1304 mm führt
dies zu folgender Verteilung:
Im Fall (I) ohne Erfindung aber mit hoher Endübersetzung führt
dies zu folgenden starken Kräfte- und Momentdifferenzen, die
zum Aufsteigen eines Rades führen:
2750 - 1928 = 822 kp
2750 + 1928 = 4678 kp
2750 + 1928 = 4678 kp
oder:
822 × 0,6 × 0,562 = 277 mkp
4678 × 0,6 × 0,562 = 1577 mkp.
4678 × 0,6 × 0,562 = 1577 mkp.
Im Falle (II) ohne Untersetzung in der Tandemachse würde die
ser Unterschied vermieden werden. Aber die 1:1 große Überset
zung in der Achse setzt eine Drehmomentaufbereitung vor der
Achse mit allen technischen Konsequenzen voraus:
2 × 927 mkp = 1854 mkp
Die Drückkraft verteilt sich 1854/1,304 = ± 1421 kp.
Der Radlastunterschied ist nicht groß, nämlich:
822 × 1421 = 2243 kp
zu
4678 - 1421 = 3257 kp.
Bei der Erfindung (III) erfolgt mit großem Gewinn für alle
Dimensionierungen die Endübersetzung mit cw 1,46 erst am
Schluß.
Das Zentralmoment wird deshalb
1854/1,46 = 1270 mkp.
Die Drückkraft stellt sich zu
1270/1,304 = 974 kp
ein.
Der Radlastunterschied von
822 + 974 = 1796 kp
zu
4678 - 974 = 3704 kp
ergibt genau die gewünschte Verteilung.
Claims (10)
1. Antriebsvorrichtung für Tandemachsen von Arbeitsmaschinen,
insbesondere zum Einsatz in schwierigem Gelände, mit einem
Zahnradgetriebe zur gleichmäßigen Kraftübertragung auf Vor
der- und Hinterräder von Tandemachsen der von einer An
triebswelle über ein Differential auf eine Treibwelle ausge
übten Kraft,
dadurch gekennzeichnet,
daß das die Antriebsvorichtung (10) einen Drehmomentteiler
(62), welcher ein ungleichmäßig auf Hinter- und Vorderrad
(34, 36) wirkendes Kraftmoment in zwei gleichmäßigere Kraft
momente aufteilt, die einerseits gegen ein Fahrzeuggestell
rohr (42) und anderseits gegen das Tandemachsengehäuse (48)
wirken und somit einen Aufstelleffekt weitgehend verhindern,
aufweist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehmomentteiler (62) aus einem ersten und einem
zweiten Planetengetriebe (66, 68, 72, 74) besteht, wobei
erste und zweite Planetenräder (68, 72) der Planetengetriebe
über eine Planetenwelle (70) fest miteinander verbunden
sind.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Planetenrad (68) des mit einer Treibwelle (64)
verbundenen Sonnenrades (66) in einem innenverzahnten Ge
häuseteil (76) verzahnt ist, wobei das Gehäuseteil (76)
über eine Schraube (78) mit einem Fahrgestellrohr (42) ver
bunden ist und die Treibwelle (64) mit einer Kardanwelle
(24) in Verbindung steht.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Planetenrad (72) des Planetengetriebes (72,
74) in einem innenverzahnten Gehäuseteil (90) verzahnt ist,
wobei das Gehäuseteil (90) über eine Befestigung (96) mit
einem Tandemachsengehäuse (48) verbunden ist.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraftübertragung von der Treibwelle (64) über ein
erstes Sonnenrad (66) und das damit koaxial verzahnte erste
Planetenrad (68) sowie über das mit dem ersten Planetenrad
(68) fest verbundene zweite Planetenrad (72) auf ein zweites
Sonnenrad (74) erfolgt, wobei das zweite Sonnenrad (74) eine
Zentralwelle (50) antreibt, welche die Kraft über ein Stirn
rad (52) auf einen Zahnradantrieb (28) überträgt.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibwelle (64) und die Zentralwelle (50) achsen
gleich gelagert sind.
7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zentralwelle (50) in dem Tandemachsengehäuse (48)
mittels einer Lagerung (80), welche mit dem Tandemachsen
gehäuse (48) über eine Schraube (82) fest verbunden ist,
gelagert ist.
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle eines Zahnradantriebes (28) ein Ketten- oder
Bandantrieb verwendet wird.
9. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tandemachsengehäuse (48) über den Rahmen (86) beweg
lich am äußeren Teil des innenverzahnten Gehäuses (76) mit
tels einem Kugellager (88) gelagert ist, wobei der Rahmen
(86) mit dem Tandemachsengehäuse (48) über eine Schraube
(84) fest verbunden ist.
10. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beweglichkeit des Tandemachsengehäuses (48) durch
einen am Hinterrahmen (22) befestigten Stopper (98) einge
schränkt ist.
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